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Schwiegermutter / Alkoholikerin

6. September 2006 um 11:23

Habe ein grossen Problem mit meiner Schwiegermutter.

Alles zu erzählen würde zu lange dauern, also hier die Kurzform:

Ich bin seid 7 1/2 Jahren mit meinem Mann zusammen und am Anfang hatte ich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter.

Irgendwann habe ich dann heraus bekommen das sie Alkoholikerin ist, und immer wieder Rückfälle hat.
Sie möchte aber nichts dagegen tun (da sie sich nicht als krank sieht.)

Ich hoffe das dies hier jemand liesst der sich mit Alkoholikern ein bisschen auskennt.

Sie wurde also immer launenhafter und Schuld, laut ihrer Meinung, waren mein Mann und ich.

Dieses Jahr haben wir geheiratet und 4 Tage vor der Hochzeit ruft sie meinen Mann an und sagt das sie nicht zur Hochzeit kommt.
Vielleicht war es besser so, aber meinen Schatz hat das unheimlich gekränkt.

Seid Juni haben wir keinen Kontakt mehr zu ihr. Haben aber die ganze Zeit gehofft sie würde sich melden und Endschuldigen.

Was würdet ihr tun???
Ich bin davon überzeugt das sie sich nicht geändert hat, sehe aber auch das mein Mann unter der Situation leidet.

Danke für eure Antworten.

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6. September 2006 um 22:17

Du kannst nichts tun!
So traurig es für deinen Mann und dich auch ist, aber in diesem Fall könnt ihr wirklich nichts tun. Ich kann verstehen das dein Mann verletzt ist, weil seine Mutter nicht bei eurer Hochzeit dabei war. Vielleich ist sie mit der Sitiution überfordert gewesen und wollte euch nur nicht blosstellen, hatte einfach angst total "besoffen" die Hochzeit ihres Sohnes zu ruinieren.
Du schreibst das sie nichts dagegen tun möchte, es ist aber eher so, das sie nichs tun kann solange sie nicht in der Lage ist ihrem Problem einen Namen zu geben. Für Alkoholiker müssen immer erst Ereignisse eintreten, die sie für unerträglich halten. Außerdem müssen sie diese Ereignisse mit dem Mißbrauch in Zusammenhang bringen. Alkoholismus ist eine Krankheit die man behandeln kann, aber nur wenn der betroffene die Notwendigkeit erkennt und sich aus eigenem Antrieb behandeln läßt.
LG die akrobatin

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7. September 2006 um 9:10
In Antwort auf alicia_11875273

Du kannst nichts tun!
So traurig es für deinen Mann und dich auch ist, aber in diesem Fall könnt ihr wirklich nichts tun. Ich kann verstehen das dein Mann verletzt ist, weil seine Mutter nicht bei eurer Hochzeit dabei war. Vielleich ist sie mit der Sitiution überfordert gewesen und wollte euch nur nicht blosstellen, hatte einfach angst total "besoffen" die Hochzeit ihres Sohnes zu ruinieren.
Du schreibst das sie nichts dagegen tun möchte, es ist aber eher so, das sie nichs tun kann solange sie nicht in der Lage ist ihrem Problem einen Namen zu geben. Für Alkoholiker müssen immer erst Ereignisse eintreten, die sie für unerträglich halten. Außerdem müssen sie diese Ereignisse mit dem Mißbrauch in Zusammenhang bringen. Alkoholismus ist eine Krankheit die man behandeln kann, aber nur wenn der betroffene die Notwendigkeit erkennt und sich aus eigenem Antrieb behandeln läßt.
LG die akrobatin

Ereignisse...
... sind schon einige gewesen.

Letztes Jahr hat sie Tagelang getrunken und hat nichts mehr gegessen.
Wir haben dann, weil wir uns nicht mehr zu helfen wussten, einen Arzt angerufen, der sie mit in eine Klinik genommen hat.

Diese haben gesagt das sie sehr gut Schauspielern könnte und sie wahrscheinlich schneller wieder in der Klink sein würde als ihr lieb ist.

So war es dann auch.

Sie hat soviele verletztende Worte gesagt, die wir ihr alle nicht böse genommen haben, weil wir wussten warum sie so ist.

Sie ist nicht dumm, das würde ich niemals behaupten, aber sie will keine Hilfe, da sie weiß das man ihr dort sagt das das was sie tut falsch ist.

Es ist einfach so schwierig, wenn man nicht helfen kann.

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7. September 2006 um 9:14

Selbsthilfegruppen...
... haben wir schon mehrfach besucht.

Diese sagen wir sollen nicht das tun was sie will, da sie sonst weiß das sie tun kann was sie möchte. Wir sind ja doch immer wieder für sie da.
Sie müsste erst ganz tief fallen. (Das ist nicht einfach für uns)

Aber gar keinen Kontakt hatte wir vorher noch nie so lange mit ihr.

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7. September 2006 um 23:24
In Antwort auf titty_12964122

Ereignisse...
... sind schon einige gewesen.

Letztes Jahr hat sie Tagelang getrunken und hat nichts mehr gegessen.
Wir haben dann, weil wir uns nicht mehr zu helfen wussten, einen Arzt angerufen, der sie mit in eine Klinik genommen hat.

Diese haben gesagt das sie sehr gut Schauspielern könnte und sie wahrscheinlich schneller wieder in der Klink sein würde als ihr lieb ist.

So war es dann auch.

Sie hat soviele verletztende Worte gesagt, die wir ihr alle nicht böse genommen haben, weil wir wussten warum sie so ist.

Sie ist nicht dumm, das würde ich niemals behaupten, aber sie will keine Hilfe, da sie weiß das man ihr dort sagt das das was sie tut falsch ist.

Es ist einfach so schwierig, wenn man nicht helfen kann.

Ja es ist schwierig.
Es ist leider so das ihr als Angehörige der Krankheit gegenüber genauso machtlos seit wie die Betroffene selbst. Natürlich weiß sie tief in sich drinn das, das was sie tut falsch ist. Aber sie kann es nicht zugeben. Alkoholiker sind aufgrund von jahrelanger Selbsttäuschung nicht in der lage zwischen Wahn und Wirklichkeit zu unterscheiden.

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10. September 2006 um 0:08

Ich denke ihr seit zu zweit!
wie ist es eigentlich lebt Deine Schwiegermutter allein oder mit Mann? Kein Alkoholiker würde von sich sagen er ist krank. Das Deine Schwiegermutter so ist wie ist ist, liegt wohl am Alkohol. Denke du bzw. ihr könnt leider wenig tun. Das einzige was ihr tun könnt ist mit guten Ratschlägen sie vielleicht doch zu einer Kur zu überzeugen, sie wird sich nicht melden da sie krank ist. Sich jetzt nicht mehr zu melden bei der eigenen Mutter verstehe ich allerdings nicht. Müssen schon sehr schwerwiegende Gründe sein. Macht den ersten schritt, irgendwann wenn es zu spät ist wird dein Mann es bereuen. Seit einfach für sie da wenn es schlimm ist könnt ihr ja wieder gehen und wiederkommen wenn es wieder besser ist. Wenn ihr sie allein lasst bewirkt ihr genau das Gegenteil.

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10. September 2006 um 0:12
In Antwort auf titty_12964122

Selbsthilfegruppen...
... haben wir schon mehrfach besucht.

Diese sagen wir sollen nicht das tun was sie will, da sie sonst weiß das sie tun kann was sie möchte. Wir sind ja doch immer wieder für sie da.
Sie müsste erst ganz tief fallen. (Das ist nicht einfach für uns)

Aber gar keinen Kontakt hatte wir vorher noch nie so lange mit ihr.

Da hast du auch recht ..
sie müssen erst ganz tief fallen um zu sehen was sie haben, entweder du verlierst oder du gewinnst. Sag mal habt ihr schon mehrere sachen ausprobiert ich meine, mal eine Zeit sehr sehr nett sein, oder wenn ihr immer nett seit, mal eine Zeit auch richtig gemein sein?

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11. September 2006 um 9:22
In Antwort auf lea_12835326

Ich denke ihr seit zu zweit!
wie ist es eigentlich lebt Deine Schwiegermutter allein oder mit Mann? Kein Alkoholiker würde von sich sagen er ist krank. Das Deine Schwiegermutter so ist wie ist ist, liegt wohl am Alkohol. Denke du bzw. ihr könnt leider wenig tun. Das einzige was ihr tun könnt ist mit guten Ratschlägen sie vielleicht doch zu einer Kur zu überzeugen, sie wird sich nicht melden da sie krank ist. Sich jetzt nicht mehr zu melden bei der eigenen Mutter verstehe ich allerdings nicht. Müssen schon sehr schwerwiegende Gründe sein. Macht den ersten schritt, irgendwann wenn es zu spät ist wird dein Mann es bereuen. Seit einfach für sie da wenn es schlimm ist könnt ihr ja wieder gehen und wiederkommen wenn es wieder besser ist. Wenn ihr sie allein lasst bewirkt ihr genau das Gegenteil.

Sie lebt alleine...
... da mein Schwiegervater schon 1998 gestorben ist.

Seid dem ist es eigentlich immer schlimmer geworden.

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11. September 2006 um 9:24
In Antwort auf lea_12835326

Da hast du auch recht ..
sie müssen erst ganz tief fallen um zu sehen was sie haben, entweder du verlierst oder du gewinnst. Sag mal habt ihr schon mehrere sachen ausprobiert ich meine, mal eine Zeit sehr sehr nett sein, oder wenn ihr immer nett seit, mal eine Zeit auch richtig gemein sein?

Schon alles...
... immer mit Rücksprache der Ärzte.

Sie sagen das sie selbst erkennen muss das sie einen Fehler macht, und das man ihr "so" nicht helfen kann.

Aber wir haben das Gefühl das sie das so schnell nicht erkennen wird.

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13. September 2006 um 19:20

Da kannst du wirklich nix machen
Hallo Yvonne!

Mein Dad ist seit knapp 15 Jahren Alkoholiker, seine Leberwerte sind 40fach über den Schnitt, er hat Herzprobleme, Verdauungsprobleme, Nierenversagen etc. kurz gesagt er löst sich innerlich auf. Aber er sagt von sich selbst, dass er nicht krank ist, es geht im super gut und er trinkt eh net soviel.
Egal was du sagst oder tust, du wirst immer auf der Verliererseite stehen, du kannst nur das machen was dir die Ärzte sagen, ich mag Ärzte ganz und gar nicht, und ich bin sehr vorsichtig wenn mir die etwas raten, aber dieses mal haben sie vollkommen recht. Ein Alkoholiker muss erst ganz tief fallen um da wieder raus zu kommen, und manche von ihnen, und auch dass muss man akzeptieren, erreichen diesesn Punkt nie und begehen Selbstmord auf Raten in dem sie sich zu Tode saufen.
DAs ist hart und es ist traurig, aber es ist eine Möglichkeit die eintreten kann und über die du dir vielleicht auch Gedanken machen solltest. Vielleicht schafft sie den Absprung vielleicht auch nicht, aber das ist ganz allein ihre Entscheidung.

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14. September 2006 um 8:32

Das beste wird sein...
... wir melden uns erstmal gar nicht.

Wenn mein Mann doch mit ihr reden möchte, stehe ich voll und ganz hinter ihm.

Vielleicht sitzen die Wunden im Moment einfach noch zu tief (auf beiden Seiten?).

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