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Schwiegerm...onster

5. August 2015 um 15:24

Hey, ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll. Ich bin verzweifelt und stinksauer, was meine Schwiegermutter betrifft. Dazu muss ich sagen, dass sie leider verwitwet ist und wir in getrennten Wohnungen, aber in einem Haus leben. Davor hab ich mich immer super mit ihr verstanden und war wirklich froh, so eine super Schwiegermutter zu haben. Mittlerweile wohnen wir seit fast drei Jahren bei ihr und ich bin im vierten Monat schwanger. Mit der Zeit hab ich immer öfter festgestellt, dass meine tolle Schwiemu ein komplett falsches Spiel spielt. Sie tut immer auf nett und lieb, mischt sich aber in all unsere Angelegenheiten ein und redet hinter meinem Rücken über mich. Außerdem nutzt sie Ihren Sohn ständig aus. Alles soll er für sie machen. Überall sollen wir sie hinkutschieren und zwar jetzt und sofort. Machen wir das nicht, ist sie eingeschnappt. Seine Mutter ist wirklich noch extrem fit für ihre 80 Jahre und geht sogar noch arbeiten und macht ihren eigenen Gemüsegarten. Daran liegt es nicht. Außerdem sieht sie alles als selbstverständlich an und versucht uns quasi mit materiellen Dingen zu bestechen. Wenn wir das nicht annehmen, wird sie richtig laut und brüllt rum und das sogar in der Öffentlichkeit. Ich lasse mich jedenfalls nicht erkaufen. Ein einfaches "Danke", darüber würde ich mich mal freuen. Vor kurzem haben wir uns einen kleinen Welpen geholt. Ich traue mich kaum mit ihm in den Garten. Immer sitzt die blöde Kuh draußen und meint sich in die Erziehung einzumischen. Man fühlt sich richtig eingesperrt. Mein Mann ist den ganzen Tag arbeiten und ich sitze mehr oder weniger hier mit seiner Mutter fest. Sie macht mich wahnsinnig. Wenn ich mir ausmale wie das später mit dem Kind wird könnte ich heulen. Wahrscheinlich wird alles noch extremer. Eine wirklich schlimme Vorstellung nicht mal mit dem eigenen Kind im Garten zu spielen ohne, dass die Olle wieder dabei steht und den Mund nicht halten kann. Ich bin leider eher jemand, der sich zurück zieht und sich nicht traut was zu sagen. Ich meine immer ich müsste Respekt vor älteren Menschen haben. Dazu muss man sagen, sie ist 80 und ich bin grade mal 23, aber irgendwo hört der Respekt dann auch auf. Vor kurzem habe ich mit meinen Mann darüber gesprochen, weil ich es kaum noch ausgehalten hab. Er steht zum Glück voll und ganz auf meiner Seite und wenn es um unser Kind ginge, würde er seine Mutter hinten anstellen. Wir würden wenn es hart auf hart kommt sogar ausziehen. Ich bin wirklich super erleichtert und dankbar, dass er so zu mir hält, aber ich hab direkt wieder ein schlechtes Gefühl dabei ihn so vor die Wahl stellen zu müssen. Einerseits denke ich (sorry, wenn das irgendwie falsch rüber kommt) die paar Jahre muss ich wohl noch da durch, andererseits belastet mich die Situation schon sehr. Ich freue mich schon gar nicht mehr nach Hause zu kommen. Ich fühle mich richtig eingesperrt und ich hab Angst, dass der Stress unserem Baby schadet. Aber was wäre, wenn meine Schwiemu es in dem Alter nicht mehr verkraften würde, wenn wir plötzlich ausziehen? Wir wären für alle der Bumann und mein Mann würde sich ein Leben lang Vorwürfe machen. Irgendwie ist es hoffnungslos. Eigentlich freue ich mich riesig auf unser Baby, aber ich hab so panische Angst vor der Situation und dem Stress den wir dank der netten Schwiegermutter bekommen werden. Kennt ihr auch solche Situationen? Wie würdet ihr damit umgehen? Liebe Grüße Mia

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10. August 2015 um 15:44

Hallo
Ich verstehe das zu gut. Ich wohnte auch bei meinen Schwiegereltern ( leider ohne getrennte eingangstüre)und verstand mich auch prima mit meiner sm bevor meine tochter geboren wurde.
Doch schon in der Schwangerschaft merkte ich das sie unter den deckmantel, sie meint es nur gut immer übergriffiger wurde.

Als das baby da war kam sie min 2x am tag zu mir hinauf, wollte ständig wissen wo wir wann hingehen. Wenn ich mal meine eltern besuchte hatte ich das gefühl sie um erlaubnis fragen zu müssen und musste sie anrufen um bericht zu erstatten ( natürlich freiwillig, aber wenn ich es nicht tat warf sie mir vor mich nicht für die familie zu interessieren)

da unsere Wohnung noch nicht fertig war hatte ich nur ein schlafzimmer und das kinderzimmer, essen musste ich unten. Und da konnte ich auch nur zu gewissen zeiten hin weil der arme hund sich sonnst aufregte.

Ich fühlte mich isoliert und eingesperrt und wurde schon richtig depressiv. Wenn ich mal weg war weinte ich,weil ich nicht mehr heim wollte. Das ganze ging 1 1/2 ,mein partner der auch viel arbeitet bekam davon nichts mit und ermahnte mich noch dankbarer zu sein.

Nachdem es sich dann auch schon auf meine arbeit auswirkte, und ich eines tages eine richtige panikattacke bekam, weil meine sm schon wieder etwas mit mir zu reden hatte, explodierte ich und verkündete auszuziehen zur not auch allein.
Das war die schlimmste zeit meines lebens. Meine sm warf mir vor was für ein ekel ich nicht bin und die beziehung zu ihrem enkel zerstöre. Und sie hoffe unsere kleine wird nie so herzlos wie ich es bin. usw.

Bis ich etwas neues fand vergingen 2 monate in dieser zeit redete sie kein wort mehr mit mir und auch mein schwiegervater der beim gespräch nicht mal dabei war behandelten mich wie luft, am ende ging ich nur noch hinunter wenn sie nicht da war und sie war oft da.

Es war echt eine harte zeit und heute 2 jahre später haben wir immer noch keinen kontakt mehr und es dauerte ewig bis mein partner erkannte das nicht ich die paranoide bin, was ihm heute sehr leid tut ( dem ist dein mann ja schon vorraus).


mein text wurde jetzt selbst etwas länger, aber wenn du alles hinunterschluckst und nicht schon von beginn an klare grenzen setzt steht es meine erfahrung sehr schlecht für euch.

Bei freunden von mir die klare abmachungen haben, funktioniert es, aber einwandfrei.

Wünsch dir jedenfalls mehr verständnis von deiner sm als ich es hatte!



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10. August 2015 um 21:34
In Antwort auf yvette_12058670

Hallo
Ich verstehe das zu gut. Ich wohnte auch bei meinen Schwiegereltern ( leider ohne getrennte eingangstüre)und verstand mich auch prima mit meiner sm bevor meine tochter geboren wurde.
Doch schon in der Schwangerschaft merkte ich das sie unter den deckmantel, sie meint es nur gut immer übergriffiger wurde.

Als das baby da war kam sie min 2x am tag zu mir hinauf, wollte ständig wissen wo wir wann hingehen. Wenn ich mal meine eltern besuchte hatte ich das gefühl sie um erlaubnis fragen zu müssen und musste sie anrufen um bericht zu erstatten ( natürlich freiwillig, aber wenn ich es nicht tat warf sie mir vor mich nicht für die familie zu interessieren)

da unsere Wohnung noch nicht fertig war hatte ich nur ein schlafzimmer und das kinderzimmer, essen musste ich unten. Und da konnte ich auch nur zu gewissen zeiten hin weil der arme hund sich sonnst aufregte.

Ich fühlte mich isoliert und eingesperrt und wurde schon richtig depressiv. Wenn ich mal weg war weinte ich,weil ich nicht mehr heim wollte. Das ganze ging 1 1/2 ,mein partner der auch viel arbeitet bekam davon nichts mit und ermahnte mich noch dankbarer zu sein.

Nachdem es sich dann auch schon auf meine arbeit auswirkte, und ich eines tages eine richtige panikattacke bekam, weil meine sm schon wieder etwas mit mir zu reden hatte, explodierte ich und verkündete auszuziehen zur not auch allein.
Das war die schlimmste zeit meines lebens. Meine sm warf mir vor was für ein ekel ich nicht bin und die beziehung zu ihrem enkel zerstöre. Und sie hoffe unsere kleine wird nie so herzlos wie ich es bin. usw.

Bis ich etwas neues fand vergingen 2 monate in dieser zeit redete sie kein wort mehr mit mir und auch mein schwiegervater der beim gespräch nicht mal dabei war behandelten mich wie luft, am ende ging ich nur noch hinunter wenn sie nicht da war und sie war oft da.

Es war echt eine harte zeit und heute 2 jahre später haben wir immer noch keinen kontakt mehr und es dauerte ewig bis mein partner erkannte das nicht ich die paranoide bin, was ihm heute sehr leid tut ( dem ist dein mann ja schon vorraus).


mein text wurde jetzt selbst etwas länger, aber wenn du alles hinunterschluckst und nicht schon von beginn an klare grenzen setzt steht es meine erfahrung sehr schlecht für euch.

Bei freunden von mir die klare abmachungen haben, funktioniert es, aber einwandfrei.

Wünsch dir jedenfalls mehr verständnis von deiner sm als ich es hatte!



Hallo anschy
vielen dank für deine Liebe Antwort. als ich deinen Text gelesen habe kamen mir grade wieder die tränen hoch geschossen. es tut mir furchtbar leid was du durchmachen musstest und ich hab dich sehr gut verstehn. da gegen ist meine Geschichte ja eher eine Kleinigkeit. wenigstens haben wir eine Tür und einen Flur zwischen unseren Wohnungen. leider bringt das auch nicht sehr viel. gestern, nachdem wir wie jeden Sonntag mal wieder früher nach Hause mussten, weil sm ja nicht selbst in der Lage ist sich ein steak zu braten, ist bei mir das fass übergelaufen. zuerst habe ich versucht mal wieder alles runterzuschlucken, aber nachdem mein Mann in die Küche gegangen ist um den nudelsalat zu machen den ich leider vergessen habe, kam mir alles hoch. Ich hab ihm gesagt er bräuchte den jetzt nicht extra wegen mir zu machen. er hat nicht reagiert und ich wiederholte meinen Satz. in dem Moment kam mir entgültig alles hoch und ich fing an zu heulen wie ein schlosshund. wegen so einer Kleinigkeit. Ich bekam kein Wort mehr raus und mein Mann war völlig perplex. dabei ging es mir ja nicht um den blöden Salat. es ging um die allgemeinsituation, weil meine sm sich komplett aushalten lässt. Ich hatte einfach wieder panische Angst davor mich schon wieder nachher beim grillen mit einem aufgesetzten lächeln neben seine Mutter zu setzen. dann war für mich endgültig Schluss und ich hab meinen Mann alles erzählt was mich bedrückt und wie ich zu seiner Mutter mittlerweile stehe. es hat mit für ihn unendlich leid getan, aber er sagte wir suchen uns jetzt es anderes, weil er merkt wie sehr mich das fertig macht. Ich bin ihm so unendlich dankbar dafür. jetzt müssen wir erst mal es finden und dann müssen wir es seiner Mutter irgendwie erklären. wenn wir pesch haben ist sie wieder eingeschnappt und redet erstmal nicht mehr mit uns. Nein schlechtes Gewissen muss ich glaub ich lernen abzulegen. außerdem geht es um unser gemeinsames Kind. Ich habe wahnsinnige Angst, dass über baby durch meinen Stress schaden nimmt. jetzt muss ich wohl wirklich dir Notbremse ziehen. Und wenn wir nicht mehr hier wohnen verschwinden vielleicht auch meine furchtbar gemeinen und beängstigenden Gedanken ihr gegenüber. Ich erkenn mich selbst nicht wieder. schlimm wenn man sieht wie man sich selbst so zum biest entwickelt, nur weil man dazu getrieben wird. hoffentlich geht's es euch mittlerweile besser und ihr konntet die Vergangenheit ein bisschen vergessen. Liebe grüße und alles Gute!

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12. August 2015 um 19:08
In Antwort auf noreen_878591

Hallo anschy
vielen dank für deine Liebe Antwort. als ich deinen Text gelesen habe kamen mir grade wieder die tränen hoch geschossen. es tut mir furchtbar leid was du durchmachen musstest und ich hab dich sehr gut verstehn. da gegen ist meine Geschichte ja eher eine Kleinigkeit. wenigstens haben wir eine Tür und einen Flur zwischen unseren Wohnungen. leider bringt das auch nicht sehr viel. gestern, nachdem wir wie jeden Sonntag mal wieder früher nach Hause mussten, weil sm ja nicht selbst in der Lage ist sich ein steak zu braten, ist bei mir das fass übergelaufen. zuerst habe ich versucht mal wieder alles runterzuschlucken, aber nachdem mein Mann in die Küche gegangen ist um den nudelsalat zu machen den ich leider vergessen habe, kam mir alles hoch. Ich hab ihm gesagt er bräuchte den jetzt nicht extra wegen mir zu machen. er hat nicht reagiert und ich wiederholte meinen Satz. in dem Moment kam mir entgültig alles hoch und ich fing an zu heulen wie ein schlosshund. wegen so einer Kleinigkeit. Ich bekam kein Wort mehr raus und mein Mann war völlig perplex. dabei ging es mir ja nicht um den blöden Salat. es ging um die allgemeinsituation, weil meine sm sich komplett aushalten lässt. Ich hatte einfach wieder panische Angst davor mich schon wieder nachher beim grillen mit einem aufgesetzten lächeln neben seine Mutter zu setzen. dann war für mich endgültig Schluss und ich hab meinen Mann alles erzählt was mich bedrückt und wie ich zu seiner Mutter mittlerweile stehe. es hat mit für ihn unendlich leid getan, aber er sagte wir suchen uns jetzt es anderes, weil er merkt wie sehr mich das fertig macht. Ich bin ihm so unendlich dankbar dafür. jetzt müssen wir erst mal es finden und dann müssen wir es seiner Mutter irgendwie erklären. wenn wir pesch haben ist sie wieder eingeschnappt und redet erstmal nicht mehr mit uns. Nein schlechtes Gewissen muss ich glaub ich lernen abzulegen. außerdem geht es um unser gemeinsames Kind. Ich habe wahnsinnige Angst, dass über baby durch meinen Stress schaden nimmt. jetzt muss ich wohl wirklich dir Notbremse ziehen. Und wenn wir nicht mehr hier wohnen verschwinden vielleicht auch meine furchtbar gemeinen und beängstigenden Gedanken ihr gegenüber. Ich erkenn mich selbst nicht wieder. schlimm wenn man sieht wie man sich selbst so zum biest entwickelt, nur weil man dazu getrieben wird. hoffentlich geht's es euch mittlerweile besser und ihr konntet die Vergangenheit ein bisschen vergessen. Liebe grüße und alles Gute!

Hallo
Ich finde es toll, dass dein mann so hinter dir steht.

Ich bräuchte auch ewig, aber ein schlechtes gewissen brauchst du absolut nicht haben.egal wie ihr entscheidet es ist euer Leben und das eures kindes! Und ihr/ du lebt nur einmal. Und das könnt ihr so gestalten wie ihr wollt! Auch wenn deine SM es zu beginn nicht sieht, aber wenn du rechtzeitig die Notbremse ziehst kann das vielleicht auch die Beziehung zu ihr vielleicht wieder kitten und du kannst wieder unbefangen auf sie zugehen.

Bei uns hat sich zwar wie man sieht die Beziehung zu meiner SM nicht gebessert, aber ich bin wieder ruhiger und unsere Familienstand hat sich weit gebessert. Mein Partnerschaft der anfangs dachte ohne seine Mama würden wir es nicht schaffen ( hat sie ihm ja immer eingeredet) betont immer wieder selbst wie angenehm es schon früher hätte sein können, wäre er nicht so geblendet von ihr gewesen.

Wünsche euch jedenfalls viel Glück, dass ihr schnell etwas passendes findet und du wieder zur Ruhe kommen kannst! Für dich und deine kleine familie

Lg

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