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Schwiegerfamilie steht an 1. Stelle

12. November 2010 um 13:34

Hallo

kurz zu mir , ich 25 ( deutsche) bin mit meinem Freund ( afghane ) fast 10 Jahre zusammen aber davon viele gute und schlechte Jahre , mittlerweile wohne ich seit 1 Jahr wieder in einer eigene Wohnung da ich mit seiner Familie in einem Haus gewohnt habe ( Horror Behinderte , alte ) , die letzten 3 Jahre drehts sich alles um Sie Krankheiten usw und nicht sie mussten aus dem Haus ausziehen sondern ich ! Davor tat ich so viel Für seine Familie usw das ich selber kaputt gegangen bin Jetzt seit einige Monaten gehts ihm sehr schlecht aufgrund dem STress mit seiner Familie , er will das sie wieder in eine Wohnung ziehen und ich ins Haus komme . Aber er sucht nicht selbst , Manchmal will ich das alles nicht mehr aber ich schaffe seit mehreren Jahren nciht eine sChlussstrich zu ziehen da ich hier keine Freunde und Familie habe, Was soll ich nur tun ? Bin am Ende spiele auch mit dem Gedanken wieder in meine Heimat zu ziehen ( wo ich Freunde und Familie habe ) . Es geht einfach nichts voran in meinem Leben das macht einen so traurig
Wenigstens hab ich noch einen guten Job hier .

lg

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19. November 2010 um 11:14

Geduld ist der schlüssel zum erfolg!
ich kann dich sehr gut verstehen, da ich (tunesierin) und selbst seit ein paar wochen mit einem Türken zusammen bin. ich hab mein heimatort ( Bayern) verlassen und bin dann nach der heirat zum ihm nach nrw umgezogen. Jetzt habe ich hier nur ihn und zu meiner familie und meinen freunden pflege ich leider nur noch einen telefonischen Kontakt. was mich aber sehr traurig macht, gerade weil ich davor einen inningen Draht zu ihnen hatte. zu Allererst muss ích betonen, dass die unterschiedliche Kultur der Herkunftsfamilienen zu Spannungen führen kann. wenn man heiratet, dann ist das grundsätzlich der Beginn einer neunen Familie, doch wenn einer der Partner sich nicht vom Elterhaus loslöst, kann dies schwerwiegende Folgen auf das Wachstum der ehe haben. das ehepaar kann keinen eigenen Familienstill entwickeln, da es immer wieder von den "guten" Vorsätzen der schwiegereltern beeinflusst wird. Ich weiß, dass es sehr sehr schwer ist!. Man fühlt sich in der Position als ehefrau etwas vernachlässigt, wenn der ehemann lieber der mutter als seiner frau gehorcht... Aber man muss irgendwie die realität in die augen sehen und akzeptieren, dass es leider eine geteilte liebe ist. Ein mann der sich noch nicht von seinen eltern los gelöst hat, hat die aufgabe dies zu machen wenn er beschließt eine eigene familie zu gründen. das heißt jedoch nicht die eigenen eltern zu vergessen ,den kontakt abzubrechen oder gar die eigene heimat zu verleugnen. nein, vielmehr geht es darum einen eigenen stand, eine neue beziehung zu den eltern und schwiegereltern sowie gemeinsame werte und Vorstellungen in der neunen familien zu entwickeln. ich rate dir deshalb an, mit deinem Ehemann darüber zu sprechen und ihm genau erklärst, was dein anliegen und deine bedürfnisse sind. denn bevor man ein Problem bewältigt, muss man von der pflichtebene auf die bedürfnissebene wechseln. und anschließend sollst du dem Partner genau erklären
was du und wie du deine ehe gerne haben möchtest. Teile ihm genau mit wie du dir gerne den alltag mit ihm vorstellen würdest, sag ihm,m dass du einige rituale nach deinen vorstellungen eingesetzt haben möchtest. damit ein gewohnter Rhythmus und ein geregelter wochenablauf entsteht. dadurch wir nämlich eine vertraute einmalige welt miteinander geschaffen. schlag ihm zum beispiel vor, dass du dir vorstellen könntest, dass ihr alle zwei wochen zu seiner mutter zu fahren. Oder, dass sie mal zu euch kommen könnte... ein kompletter schlussstrich zu ziehen ist nicht unbedingt sinnvoll. man sollte dennoch an das wachstum der partenerschaft glauben wenn man sich liebt. ich wünsche dir auf dieser weise viel erfolg dabei und bin gespannt was kommt... lg, sa

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4. Januar 2011 um 21:58

10 Jahre haben dir bestimmt gereicht
Ich würd ein Schlussstrich ziehen, er entscheidet sich nicht für dich, sondern für seine Familie und das wird sich auch nie ändern. Anders kennt er es gar nicht, er wurde so erzogen, wenn die Eltern alt sind, das die Kinder dann verantwortlich für die sind.

Du hast jetzt ne Wohnung mach den Fehler bloß nicht wieder zu ihm zu ziehen. Fang dein Leben neu an, wenn du einen guten Job kannst ja dort bleiben. Wenn du sagst ich kann mir das alles in meiner Stadt wieder alles aufbauen, dann zieh um..

Ein Afghaner wird sich nie ändern die Familie ist immer am wichtigsten als die Frau selbst.

Viel Glück

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