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Schwiegereltern schieben ihre Hunde zu uns ab

13. März um 10:38 Letzte Antwort: 14. März um 10:18

Hallo Miteinander, 

ich habe mal eine vielleicht eher ungewöhnliche Frage, wüsste aber gerne wie ihr darüber denkt.

Meine Schwiegereltern haben drei Yorkshire Terrier, mein Mann ist ihr einziger Sohn und sonst haben sie im Umkreis keine Verwandten. Meine Schwiegermutter arbeitet alle zwei Wochen von Donnerstag bis Samstag/Sonntag im Ausland. 

In dieser Zeit, mal jedes zweite We, mal ein mal im Monat, müssen wir auf deren Hunde aufpassen, früher auf alle drei, jetzt nehmen sie einen wenigsten mit weil er ständig Durchfall bei uns hat. Jahresurlaub müssen wir demnach auch mit ihnen abstimmen. Das geht jetzt seit fünf Jahren so und langsam bin ich mehr als genervt. Wir selbst haben einen Kater der schon arbeit macht, ich hab absolut kein Interesse daran regelmäßig noch zwei Hunde aufzunehmen. Mag sein dass manche sich dadurch bereichert fühlen würden, ich gehöre (nicht mehr) dazu. Für mich ist das nur noch eine Last. 

Wir arbeiten beide Vollzeit, mein Mann oft Abends bis halb 10, die Hunde machen Dreck, man muss mit ihnen raus usw und so fort, ihr kennt das. 

Ich habe schon oft meinem Mann gegenüber geäußert, dass ich das nicht mehr möchte. Er und seine Eltern verstehen es nicht oder nur bedingt, argumentieren damit, dass seine Eltern ihm ja dafür auch ein wenig Geld geben und sie ja auch Dinge für uns machen oder uns zb bei finanziellen Dingen unterstützen. 

Ich würde liebend gerne auf diese Unterstützung verzichten und auf deren Geld, um die Hunde nicht mehr aufnehmen zu müssen. 

Auch wenn mein Mann die meiste Arbeit dann mit ihnen hat, wenn sie hier sind, habe ich doch die Unordnung, den Gestank, die Kotzerei, das Gassi gehen ab und zu, was ich einfach nicht mehr will. Man hat genug eigenen Kram zu erledigen, ich selbst habe mir ja keine zwei Hunde gewünscht und würde mir diese auch niemals anschaffen. 

Zu Hundesittern oder so würden meine Schwiegereltern ihre "Babys" niemals abgeben, für die kommen nur wir in Frage. Mitnehmen ins Ausland geht nicht weil sie die lange Autofahrt nicht gut ab können. Manchmal bleibt daher mein Schwiegervater hier und meine Schwiegermutter fährt alleine, aber das machen sie verständlicherweise nicht so gerne. 

Wie wärt ihr so in meiner Situation? Würdet ihr das so hinnehmen der Familie und des Friedens willen? Darf ich da überhaupt meine Position vertreten? Würdet ihr euch dagegen auflehnen und wenn ja wie genau? 

Danke 😊 
 

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13. März um 11:05

Liebe yulla90,

kann ich durchaus verstehen, dass du da eigentlich nicht so lust drauf hast, die Hundesitterin zu spielen.
Auf der anderen Seite frage ich mich dann, wieso das jetzt seit 5 Jahre so läuft?
Da hätte man von Anfang an klarstellen müssen, dass das aber nicht jedes mal so laufen kann.
Das dein Mann und seine Eltern dein Problem dann nicht ganz nachvollziehen können, kann ich auch verstehen.
Ist eine verzwichte Situation, in der glaube ich, so niemand wirklich zu 100% zufrieden gestellt werden kann..

Könnt ihr vielleicht einen Kompromiss finden?

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13. März um 11:26
In Antwort auf frauhase

Liebe yulla90,

kann ich durchaus verstehen, dass du da eigentlich nicht so lust drauf hast, die Hundesitterin zu spielen.
Auf der anderen Seite frage ich mich dann, wieso das jetzt seit 5 Jahre so läuft?
Da hätte man von Anfang an klarstellen müssen, dass das aber nicht jedes mal so laufen kann.
Das dein Mann und seine Eltern dein Problem dann nicht ganz nachvollziehen können, kann ich auch verstehen.
Ist eine verzwichte Situation, in der glaube ich, so niemand wirklich zu 100% zufrieden gestellt werden kann..

Könnt ihr vielleicht einen Kompromiss finden?

Hallo FrauHase,

Danke für deine Antwort. 

Wir haben auch schon früher Gespräche darüber geführt, es fing quasi an als wir zusammen zogen und die Schwiegermutter die Stelle im Ausland annahm. Davor war es mit den Sitten nicht ganz so oft. Wie es anfing, hat mein, damals von Freund, immer für zwei Tage bei seinen Eltern übernachtet und die Hunde waren nicht bei uns in der Wohnung (eben aus den selben Gründen wie heute). Aber mein Freund wollte lieber zuhause mit mir zusammen schlafen und hat dann immer auf mich eingeredet und mich irgendwann weich geklopft. Mittlerweile hat sich das ca zwei Jahre so eingebürgert dass die Hunde immer bei uns sind. Liegt auch an der Arbeit meines Mannes, er muss oft auch am Wochenende arbeiten oder zur Weiterbildung und ihm ist das eh schon wenig wie oft wir uns sehen und deswegen möchte er erst recht zuhause schlafen. Ich hätte ja nichts dagegen wenn er Do bis Sa dort übernachten würde. Freitags könnte ich ab und an sogar mal mit kommen. Vielleicht wäre das wieder ein Kompromiss. Aber das kann doch nicht sein, dass wir noch die nächsten 10 Jahre so weiter machen müssen... 

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13. März um 11:40
In Antwort auf yulla90

Hallo FrauHase,

Danke für deine Antwort. 

Wir haben auch schon früher Gespräche darüber geführt, es fing quasi an als wir zusammen zogen und die Schwiegermutter die Stelle im Ausland annahm. Davor war es mit den Sitten nicht ganz so oft. Wie es anfing, hat mein, damals von Freund, immer für zwei Tage bei seinen Eltern übernachtet und die Hunde waren nicht bei uns in der Wohnung (eben aus den selben Gründen wie heute). Aber mein Freund wollte lieber zuhause mit mir zusammen schlafen und hat dann immer auf mich eingeredet und mich irgendwann weich geklopft. Mittlerweile hat sich das ca zwei Jahre so eingebürgert dass die Hunde immer bei uns sind. Liegt auch an der Arbeit meines Mannes, er muss oft auch am Wochenende arbeiten oder zur Weiterbildung und ihm ist das eh schon wenig wie oft wir uns sehen und deswegen möchte er erst recht zuhause schlafen. Ich hätte ja nichts dagegen wenn er Do bis Sa dort übernachten würde. Freitags könnte ich ab und an sogar mal mit kommen. Vielleicht wäre das wieder ein Kompromiss. Aber das kann doch nicht sein, dass wir noch die nächsten 10 Jahre so weiter machen müssen... 

Das wäre ja aber zumindest mal ein Anfang oder?
Dann würde ich, sofern es dich wirklich nicht stört, mal anfragen ob er denn nicht erstmal jedes 2.Mal bei seinen Eltern bleibt und auf die Hunde aufpasst?
Natürlich ist das nicht das goldene vom Ei, aber ein Anfang.
(Ich selbst würde das nicht wollen, kann deinen Partner schon verstehen dass er lieber mit dir im Bett liegt) aber hier handelt es sich um dich und deine Situation.

Und mit ihm oder seinen Eltern sprechen hat so gar nichts bewirkt? Was kam denn dann als Antwort zurück?
Ich sag ja, ist echt ne schwierige und verzwickte Situation.

Ein Hundesitter kommt so gar gar nicht in Frage für deine Schwiegereltern?

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13. März um 11:42
In Antwort auf yulla90

Hallo Miteinander, 

ich habe mal eine vielleicht eher ungewöhnliche Frage, wüsste aber gerne wie ihr darüber denkt.

Meine Schwiegereltern haben drei Yorkshire Terrier, mein Mann ist ihr einziger Sohn und sonst haben sie im Umkreis keine Verwandten. Meine Schwiegermutter arbeitet alle zwei Wochen von Donnerstag bis Samstag/Sonntag im Ausland. 

In dieser Zeit, mal jedes zweite We, mal ein mal im Monat, müssen wir auf deren Hunde aufpassen, früher auf alle drei, jetzt nehmen sie einen wenigsten mit weil er ständig Durchfall bei uns hat. Jahresurlaub müssen wir demnach auch mit ihnen abstimmen. Das geht jetzt seit fünf Jahren so und langsam bin ich mehr als genervt. Wir selbst haben einen Kater der schon arbeit macht, ich hab absolut kein Interesse daran regelmäßig noch zwei Hunde aufzunehmen. Mag sein dass manche sich dadurch bereichert fühlen würden, ich gehöre (nicht mehr) dazu. Für mich ist das nur noch eine Last. 

Wir arbeiten beide Vollzeit, mein Mann oft Abends bis halb 10, die Hunde machen Dreck, man muss mit ihnen raus usw und so fort, ihr kennt das. 

Ich habe schon oft meinem Mann gegenüber geäußert, dass ich das nicht mehr möchte. Er und seine Eltern verstehen es nicht oder nur bedingt, argumentieren damit, dass seine Eltern ihm ja dafür auch ein wenig Geld geben und sie ja auch Dinge für uns machen oder uns zb bei finanziellen Dingen unterstützen. 

Ich würde liebend gerne auf diese Unterstützung verzichten und auf deren Geld, um die Hunde nicht mehr aufnehmen zu müssen. 

Auch wenn mein Mann die meiste Arbeit dann mit ihnen hat, wenn sie hier sind, habe ich doch die Unordnung, den Gestank, die Kotzerei, das Gassi gehen ab und zu, was ich einfach nicht mehr will. Man hat genug eigenen Kram zu erledigen, ich selbst habe mir ja keine zwei Hunde gewünscht und würde mir diese auch niemals anschaffen. 

Zu Hundesittern oder so würden meine Schwiegereltern ihre "Babys" niemals abgeben, für die kommen nur wir in Frage. Mitnehmen ins Ausland geht nicht weil sie die lange Autofahrt nicht gut ab können. Manchmal bleibt daher mein Schwiegervater hier und meine Schwiegermutter fährt alleine, aber das machen sie verständlicherweise nicht so gerne. 

Wie wärt ihr so in meiner Situation? Würdet ihr das so hinnehmen der Familie und des Friedens willen? Darf ich da überhaupt meine Position vertreten? Würdet ihr euch dagegen auflehnen und wenn ja wie genau? 

Danke 😊 
 

Wenn die Schwiemu arbeitet..ist doch eh der schwieva zuhause. Warum kümmert der sich nicht um die Hunde?

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13. März um 11:51
In Antwort auf user107263

Wenn die Schwiemu arbeitet..ist doch eh der schwieva zuhause. Warum kümmert der sich nicht um die Hunde?

Er fährt ja mit ihr mit ins Ausland, den Dritten Yorki nehmen sie mit, aber die anderen beiden haben Angst vorm Auto fahren und die Fahrt dauert 6 Stunden min. Die drehen dann wohl durch. Und wenn der Schwiegervater nicht mit fährt, ja dann bleiben die Hunde bei ihm, zuhause. Aber er ist Frührentner und meine Schwiegereltern machen alles zusammen, also bleibt er eher ungern und sehr selten alleine zuhause. 

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13. März um 12:05
In Antwort auf frauhase

Das wäre ja aber zumindest mal ein Anfang oder?
Dann würde ich, sofern es dich wirklich nicht stört, mal anfragen ob er denn nicht erstmal jedes 2.Mal bei seinen Eltern bleibt und auf die Hunde aufpasst?
Natürlich ist das nicht das goldene vom Ei, aber ein Anfang.
(Ich selbst würde das nicht wollen, kann deinen Partner schon verstehen dass er lieber mit dir im Bett liegt) aber hier handelt es sich um dich und deine Situation.

Und mit ihm oder seinen Eltern sprechen hat so gar nichts bewirkt? Was kam denn dann als Antwort zurück?
Ich sag ja, ist echt ne schwierige und verzwickte Situation.

Ein Hundesitter kommt so gar gar nicht in Frage für deine Schwiegereltern?

Die vorherigen Gespräche bringen nur für 1-2 mal was, und dann bürgert sich das regelmäßige Sitten wieder ein. Also wenn ich sage dass ist mir zu viel etc, dann haben wir zwei Wochen unsere Ruhe und ab dann geht's wieder los. Und wenn ich dann weiterhin sage nein ich möchte das nicht, dann versucht mein Mann mich zu überreden und wenn gar nichts hilft werde ich unterschwellig als egoistisch dargestellt, denn seine Eltern helfen ja auch und wir müssen es denen ja gleich tun usw usw. Oder er sagt dann dass es ihm Spaß macht und er nicht darauf verzichten möchte (um seine Eltern in Schutz zu nehmen) Wenn ich dann sage er möge bitte dann bei seinen Eltern schlafen dann bin ich gemein und herzlos. 🤷🏽‍♀️ Also sagen kann ich was ich will, man findet immer einen Weg mich schlecht dastehen zu lassen oder zu überreden. Ich selbst würde mich nie trauen mit seinen Eltern zu sprechen, die würden mich wohl verstoßen wenn ich ihre Babys nicht annehmen würde. Mein Mann sagt dann für uns ab. Aber sollte er sagen dass wir sie nur noch ab und zu im Notfall nehmen dann wären sie sehr eingeschnappt, würden ihm Vorwürfe machen und ihn als undankbar darstellen. Und mein Mann hasst ausseinandersetzungen sowieso, daher kommt dieser Zustand eher nicht oft vor und wenn dann streitet er lieber erst mal mit mir als mit seinen Eltern.

Hundesitter kommt absolut nicht in Frage (habe ich schon mal vorgeschlagen, mehrmals) aber Schwiemu vertraut niemandem ausser ihrem Sohn und würde ihre Hunde niemals in Fremde Hände geben. Lt. Ihrer Aussage würden die Hunde das nicht verkraften (fremde Umgebung, fremde Menschen) Und da lässt sie sich absolut nicht reinreden oder gut reden und wird auch niemals einen Versuch starten. Da würde sie notfalls lieber die Hunde mit ins Ausland nehmen und die 6 Stunden Fahrt mit denen in Kauf nehmen (sie hat Angst dass eine von denen vor schreck wegen der Autofahrt einen Herzinfarkt bekommt) 

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13. März um 14:02
In Antwort auf yulla90

Hallo Miteinander, 

ich habe mal eine vielleicht eher ungewöhnliche Frage, wüsste aber gerne wie ihr darüber denkt.

Meine Schwiegereltern haben drei Yorkshire Terrier, mein Mann ist ihr einziger Sohn und sonst haben sie im Umkreis keine Verwandten. Meine Schwiegermutter arbeitet alle zwei Wochen von Donnerstag bis Samstag/Sonntag im Ausland. 

In dieser Zeit, mal jedes zweite We, mal ein mal im Monat, müssen wir auf deren Hunde aufpassen, früher auf alle drei, jetzt nehmen sie einen wenigsten mit weil er ständig Durchfall bei uns hat. Jahresurlaub müssen wir demnach auch mit ihnen abstimmen. Das geht jetzt seit fünf Jahren so und langsam bin ich mehr als genervt. Wir selbst haben einen Kater der schon arbeit macht, ich hab absolut kein Interesse daran regelmäßig noch zwei Hunde aufzunehmen. Mag sein dass manche sich dadurch bereichert fühlen würden, ich gehöre (nicht mehr) dazu. Für mich ist das nur noch eine Last. 

Wir arbeiten beide Vollzeit, mein Mann oft Abends bis halb 10, die Hunde machen Dreck, man muss mit ihnen raus usw und so fort, ihr kennt das. 

Ich habe schon oft meinem Mann gegenüber geäußert, dass ich das nicht mehr möchte. Er und seine Eltern verstehen es nicht oder nur bedingt, argumentieren damit, dass seine Eltern ihm ja dafür auch ein wenig Geld geben und sie ja auch Dinge für uns machen oder uns zb bei finanziellen Dingen unterstützen. 

Ich würde liebend gerne auf diese Unterstützung verzichten und auf deren Geld, um die Hunde nicht mehr aufnehmen zu müssen. 

Auch wenn mein Mann die meiste Arbeit dann mit ihnen hat, wenn sie hier sind, habe ich doch die Unordnung, den Gestank, die Kotzerei, das Gassi gehen ab und zu, was ich einfach nicht mehr will. Man hat genug eigenen Kram zu erledigen, ich selbst habe mir ja keine zwei Hunde gewünscht und würde mir diese auch niemals anschaffen. 

Zu Hundesittern oder so würden meine Schwiegereltern ihre "Babys" niemals abgeben, für die kommen nur wir in Frage. Mitnehmen ins Ausland geht nicht weil sie die lange Autofahrt nicht gut ab können. Manchmal bleibt daher mein Schwiegervater hier und meine Schwiegermutter fährt alleine, aber das machen sie verständlicherweise nicht so gerne. 

Wie wärt ihr so in meiner Situation? Würdet ihr das so hinnehmen der Familie und des Friedens willen? Darf ich da überhaupt meine Position vertreten? Würdet ihr euch dagegen auflehnen und wenn ja wie genau? 

Danke 😊 
 

Du wärst als störenfried als Ehefrau und Schwiegertochter raus. Soeichstvso extrem abfällig über alles. Puh. Familienzusammenhalt sieht anders aus

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13. März um 14:58
In Antwort auf yulla90

Hallo Miteinander, 

ich habe mal eine vielleicht eher ungewöhnliche Frage, wüsste aber gerne wie ihr darüber denkt.

Meine Schwiegereltern haben drei Yorkshire Terrier, mein Mann ist ihr einziger Sohn und sonst haben sie im Umkreis keine Verwandten. Meine Schwiegermutter arbeitet alle zwei Wochen von Donnerstag bis Samstag/Sonntag im Ausland. 

In dieser Zeit, mal jedes zweite We, mal ein mal im Monat, müssen wir auf deren Hunde aufpassen, früher auf alle drei, jetzt nehmen sie einen wenigsten mit weil er ständig Durchfall bei uns hat. Jahresurlaub müssen wir demnach auch mit ihnen abstimmen. Das geht jetzt seit fünf Jahren so und langsam bin ich mehr als genervt. Wir selbst haben einen Kater der schon arbeit macht, ich hab absolut kein Interesse daran regelmäßig noch zwei Hunde aufzunehmen. Mag sein dass manche sich dadurch bereichert fühlen würden, ich gehöre (nicht mehr) dazu. Für mich ist das nur noch eine Last. 

Wir arbeiten beide Vollzeit, mein Mann oft Abends bis halb 10, die Hunde machen Dreck, man muss mit ihnen raus usw und so fort, ihr kennt das. 

Ich habe schon oft meinem Mann gegenüber geäußert, dass ich das nicht mehr möchte. Er und seine Eltern verstehen es nicht oder nur bedingt, argumentieren damit, dass seine Eltern ihm ja dafür auch ein wenig Geld geben und sie ja auch Dinge für uns machen oder uns zb bei finanziellen Dingen unterstützen. 

Ich würde liebend gerne auf diese Unterstützung verzichten und auf deren Geld, um die Hunde nicht mehr aufnehmen zu müssen. 

Auch wenn mein Mann die meiste Arbeit dann mit ihnen hat, wenn sie hier sind, habe ich doch die Unordnung, den Gestank, die Kotzerei, das Gassi gehen ab und zu, was ich einfach nicht mehr will. Man hat genug eigenen Kram zu erledigen, ich selbst habe mir ja keine zwei Hunde gewünscht und würde mir diese auch niemals anschaffen. 

Zu Hundesittern oder so würden meine Schwiegereltern ihre "Babys" niemals abgeben, für die kommen nur wir in Frage. Mitnehmen ins Ausland geht nicht weil sie die lange Autofahrt nicht gut ab können. Manchmal bleibt daher mein Schwiegervater hier und meine Schwiegermutter fährt alleine, aber das machen sie verständlicherweise nicht so gerne. 

Wie wärt ihr so in meiner Situation? Würdet ihr das so hinnehmen der Familie und des Friedens willen? Darf ich da überhaupt meine Position vertreten? Würdet ihr euch dagegen auflehnen und wenn ja wie genau? 

Danke 😊 
 

für mich wäre es ok, weil ich Hunde liebe - aber wenn ich etwas nicht machen möchte, sage ich nein.

Wenn man Hunde hat, gehört es dazu, dass man das eigene Leben auch darauf einstellen muss. Also ggf. sich um jemanden kümmern muss, der Hund/e mal betreut, wenn man gerade selbst nicht kann, oder eben nicht ins Ausland fährt, wenn das nicht geht. Keinen Urlaub mehr macht, der mit "wir steigen in ein Flugzeug" anfängt und vieles andere mehr. Weiß man alles, bevor man sich einen Hund holt. - wie sie das jetzt organisieren, wenn Ihr das nicht mehr macht, ist nicht Dein Problem, sondern ihres.

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13. März um 15:01
In Antwort auf yulla90

Die vorherigen Gespräche bringen nur für 1-2 mal was, und dann bürgert sich das regelmäßige Sitten wieder ein. Also wenn ich sage dass ist mir zu viel etc, dann haben wir zwei Wochen unsere Ruhe und ab dann geht's wieder los. Und wenn ich dann weiterhin sage nein ich möchte das nicht, dann versucht mein Mann mich zu überreden und wenn gar nichts hilft werde ich unterschwellig als egoistisch dargestellt, denn seine Eltern helfen ja auch und wir müssen es denen ja gleich tun usw usw. Oder er sagt dann dass es ihm Spaß macht und er nicht darauf verzichten möchte (um seine Eltern in Schutz zu nehmen) Wenn ich dann sage er möge bitte dann bei seinen Eltern schlafen dann bin ich gemein und herzlos. 🤷🏽‍♀️ Also sagen kann ich was ich will, man findet immer einen Weg mich schlecht dastehen zu lassen oder zu überreden. Ich selbst würde mich nie trauen mit seinen Eltern zu sprechen, die würden mich wohl verstoßen wenn ich ihre Babys nicht annehmen würde. Mein Mann sagt dann für uns ab. Aber sollte er sagen dass wir sie nur noch ab und zu im Notfall nehmen dann wären sie sehr eingeschnappt, würden ihm Vorwürfe machen und ihn als undankbar darstellen. Und mein Mann hasst ausseinandersetzungen sowieso, daher kommt dieser Zustand eher nicht oft vor und wenn dann streitet er lieber erst mal mit mir als mit seinen Eltern.

Hundesitter kommt absolut nicht in Frage (habe ich schon mal vorgeschlagen, mehrmals) aber Schwiemu vertraut niemandem ausser ihrem Sohn und würde ihre Hunde niemals in Fremde Hände geben. Lt. Ihrer Aussage würden die Hunde das nicht verkraften (fremde Umgebung, fremde Menschen) Und da lässt sie sich absolut nicht reinreden oder gut reden und wird auch niemals einen Versuch starten. Da würde sie notfalls lieber die Hunde mit ins Ausland nehmen und die 6 Stunden Fahrt mit denen in Kauf nehmen (sie hat Angst dass eine von denen vor schreck wegen der Autofahrt einen Herzinfarkt bekommt) 

ja, wenn Dein Partner das zugesagt hat und sie sich nur deswegen auf die Stelle eingelassen hat, dann bleibt Dir außer "gemein und herzlos" oder Hunde tolerieren wohl nicht viel Wahl...

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13. März um 16:41

und wieso habt ihr das damals überhaupt angefangen??

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13. März um 18:38
In Antwort auf yulla90

Hallo Miteinander, 

ich habe mal eine vielleicht eher ungewöhnliche Frage, wüsste aber gerne wie ihr darüber denkt.

Meine Schwiegereltern haben drei Yorkshire Terrier, mein Mann ist ihr einziger Sohn und sonst haben sie im Umkreis keine Verwandten. Meine Schwiegermutter arbeitet alle zwei Wochen von Donnerstag bis Samstag/Sonntag im Ausland. 

In dieser Zeit, mal jedes zweite We, mal ein mal im Monat, müssen wir auf deren Hunde aufpassen, früher auf alle drei, jetzt nehmen sie einen wenigsten mit weil er ständig Durchfall bei uns hat. Jahresurlaub müssen wir demnach auch mit ihnen abstimmen. Das geht jetzt seit fünf Jahren so und langsam bin ich mehr als genervt. Wir selbst haben einen Kater der schon arbeit macht, ich hab absolut kein Interesse daran regelmäßig noch zwei Hunde aufzunehmen. Mag sein dass manche sich dadurch bereichert fühlen würden, ich gehöre (nicht mehr) dazu. Für mich ist das nur noch eine Last. 

Wir arbeiten beide Vollzeit, mein Mann oft Abends bis halb 10, die Hunde machen Dreck, man muss mit ihnen raus usw und so fort, ihr kennt das. 

Ich habe schon oft meinem Mann gegenüber geäußert, dass ich das nicht mehr möchte. Er und seine Eltern verstehen es nicht oder nur bedingt, argumentieren damit, dass seine Eltern ihm ja dafür auch ein wenig Geld geben und sie ja auch Dinge für uns machen oder uns zb bei finanziellen Dingen unterstützen. 

Ich würde liebend gerne auf diese Unterstützung verzichten und auf deren Geld, um die Hunde nicht mehr aufnehmen zu müssen. 

Auch wenn mein Mann die meiste Arbeit dann mit ihnen hat, wenn sie hier sind, habe ich doch die Unordnung, den Gestank, die Kotzerei, das Gassi gehen ab und zu, was ich einfach nicht mehr will. Man hat genug eigenen Kram zu erledigen, ich selbst habe mir ja keine zwei Hunde gewünscht und würde mir diese auch niemals anschaffen. 

Zu Hundesittern oder so würden meine Schwiegereltern ihre "Babys" niemals abgeben, für die kommen nur wir in Frage. Mitnehmen ins Ausland geht nicht weil sie die lange Autofahrt nicht gut ab können. Manchmal bleibt daher mein Schwiegervater hier und meine Schwiegermutter fährt alleine, aber das machen sie verständlicherweise nicht so gerne. 

Wie wärt ihr so in meiner Situation? Würdet ihr das so hinnehmen der Familie und des Friedens willen? Darf ich da überhaupt meine Position vertreten? Würdet ihr euch dagegen auflehnen und wenn ja wie genau? 

Danke 😊 
 

Wenn du dich nicht um die Hunde kümmern willst, dann mach das konsequent nicht mehr. Beteilige dich nicht daran. 

Wenn dein Partner sich weiterhin um die Hunde kümmern will, dann soll er das machen. Es ist seine Entscheidung und er muss sich dann um alles was die Hunde betrifft kümmern. 

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14. März um 8:48
In Antwort auf avarrassterne1

ja, wenn Dein Partner das zugesagt hat und sie sich nur deswegen auf die Stelle eingelassen hat, dann bleibt Dir außer "gemein und herzlos" oder Hunde tolerieren wohl nicht viel Wahl...

Nene gefragt wurde keiner, man hat das ein oder andere mal ausgeholfen beim füttern und gassi gehen und dann wurde es einfach schon vorausgesetzt (es sind ja seine Eltern - die haben gesagt du machst das bitte und er macht es) Und wie ich schon schrieb hat er nicht so ein Problem damit wie ich. 

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14. März um 8:48
In Antwort auf tahnee_12117418

Wenn du dich nicht um die Hunde kümmern willst, dann mach das konsequent nicht mehr. Beteilige dich nicht daran. 

Wenn dein Partner sich weiterhin um die Hunde kümmern will, dann soll er das machen. Es ist seine Entscheidung und er muss sich dann um alles was die Hunde betrifft kümmern. 

Werde ich wohl so versuchen. 

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14. März um 8:57
In Antwort auf carina2019

und wieso habt ihr das damals überhaupt angefangen??

Was mit kleinen Gefälligkeiten anfing würde später einfach selbstverständlich für seine Eltern. Am Anfang hab ich auch noch nichts dagegen gehabt, aber nach einem Jahr ca. war für mich das Fass echt übergelaufen. Es gab dann auch immer wieder Streit darüber weil mein Mann sie trotzdem mit nach Hause genommen hat. 

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14. März um 10:18
In Antwort auf yulla90

Was mit kleinen Gefälligkeiten anfing würde später einfach selbstverständlich für seine Eltern. Am Anfang hab ich auch noch nichts dagegen gehabt, aber nach einem Jahr ca. war für mich das Fass echt übergelaufen. Es gab dann auch immer wieder Streit darüber weil mein Mann sie trotzdem mit nach Hause genommen hat. 

Dann musst du dich ganz gleich durchsetzen

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