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Schwiegereltern nebenan

21. Juli 2011 um 12:04

Hallo ihr,

wollte nur mal fragen, ob es wem ähnlich geht?
Ich (25) bin vor ein paar Monaten zu meinem Freund (39) auf den Bauernhof gezogen, seine Eltern wohnen sehr nah nebenan, d. h. sie sehen von der Küche aus in den Garten, unseren Eingang etc...
Wenn nun mein Freund aus dem Haus geht, kommt in neun von zehn Fällen sein Vater her und beginnt was zu diskutieren und zu sagen, wie mein Freund seiner Meinung nach die Arbeit machen soll. Seine Mutter kommt JEDESMAL aus dem Haus, wenn ich den z. B. Garten betrete, schaut was ich mache und sagt wie sie es machen würde.
Einmal setzte ich die Blumen in den Balkonkästen um. Sie meinte dann zu mir, ja sie habe sich gefragt, was macht die (also ich) da denn um Gottes willen?
Na hör mal, geht sie das denn überhaupt irgendwas an?
Sie rupft sogar das Unkraut vor unserem Haus aus.

Sie wissen immer, wo ich bin, was ich mache und das schlimmste ist, sie diskutieren dann ausgiebig darüber.
Sie halten meinem Freund vor, er wäre ohne sie hilflos (was überhaupt nicht wahr ist), und er lässt sich das bieten. Mit 39!

Er meint, mich müsse es nicht stören, dass die Schwiegereltern den ganzen Tag um unser Haus herum sind und sich ständig, sei es Arbeit oder Privat, einmischen. - Obwohl sie uns nirgends helfen müssten. Was meint ihr? Sollte mir das egal sein?

LG Marillenmaus

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21. Juli 2011 um 12:33

Auch wenn das sein "sollte" bzw. meiner
Ansicht nach sollte es nicht egal sein. Mal abgesehen davon wird es Dir nie egal sein weil sie sich schon ganz schön einmischen in euer Leben. Finde eher dein Freund seltsam das er da nicht einfach mal ein Machtwort spricht. Kommt mir vor als wäre er ein Muttersöhnchen.Wahrscheinlich hat die Frau auch nen zweit- Schlüssel für den Fall es könnte ja mal was passieren. Hatte meine Schwiegermutter damals auch als wir im Haus die Wohnung hatten . Die Zeit da war die Hölle. Kann Dir nur raten das ihr euch was anderes sucht . Und wenn dein Freund nicht mitzieht dann weißt Du woran Du bei ihm bist.Überleg Dir wie viele Jahre Du diese Situation aushalten kannst und wie es wäre wenn ihr ein Kind hättet. Dann wär seine Mutter wahrscheinlich nur noch da .

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21. Juli 2011 um 14:01

Musst du selber wissen, ob du damit leben kannst......
......ich denke nicht, daß dir da jemand anders sagen kann, ob einen das stören soll oder nicht?

Wenn du aber nicht damit klarkommst (und das wäre nicht ganz unverständlich für eine viel Zahl von Menschen), dann sprich es doch vielleicht direkt an.....

Vielleicht in ein Kompliment verpackt oder du errinnerst sie an ihre eigene Anfangszeit. Sag doch einfach, daß es toll ist, daß sie sich so engagieren, daß du sicher gerne auch mal auf sie zukommst, wenn du eine Frage hast, daß sie gerne am Sonntag zum Kaffee trinken kommen können und dass es dir aber einfach ein bisserl viel wird, daß ihr eure eigenen Erfahrungen machen wollt - daß du es nicht gewohnt bist, so nahe an Familie zu wohnen........ bla, bla......

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22. Juli 2011 um 23:22

Ich kenne eine ähnliche Geschichte,
und das hat sehr böse geendet. Denn wenn die Eltern ständig auf dem "Acker " sind und der Partner immer das hilflose Kind bleibt, dann kann da keine gedeihliche Partnerschaft draus werden. Entweder ihr könnt woanders leben oder ich gebe eurer Partnerschaft keine Überlebenschance. Das muß ich dir leider so sagen. Du hast bestimmt einige Vorgängerinnen, die reißaus genommen haben. Der Mann gehört an deine Seite, er muß deshalb mit den Eltern nicht brechen. Aber sein Platz , wo er hingehört sollte klar und eindeutig sein.
Gruß melike

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