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Schwiegereltern in Spe schwierig oder bin ich es?

Letzte Nachricht: 11. Januar um 17:06
O
oded_26638342
31.12.21 um 12:39

Hallo zusammen, ich würde mich über eure Sichtweisen zu meiner Schwiegerelternsituation freuen, bei Familienthemen hat man ja manchmal ein (emotionales) Brett vor'm Kopf... (Achtung lang 😁)

Vielleicht zu Beginn ein paar Rahmendaten: mein Partner und ich sind beide 26/27 und sind seit 6 Jahren zusammen. Wir arbeiten jeweils ca 50 h/Woche, er macht sich zusätzlich gerade selbstständig. Vor etwa 1,5 Jahren sind wir zusammengezogen in das gleiche Mietshaus, in dem seine Eltern zur Miete wohnen (schöne Wohnung, sehr günstig & arbeitsplatznahe Lage; über die Kontakte zu den Vermietern über seine Eltern sind wir unkompliziert und schnell an die Wohnung gekommen). Außerdem gibt es einen gemeinsamen Hund, er lebt bei den Schwiegereltern aber mein Partner hat ihn als Kind bekommen, also ist er quasi mit verantwortlich wenn's ums Thema Gassi, Tierarzt etc. geht. Das macht er auch gerne, der Hund war und ist sein bester Freund wenn man so will. Ach ja, er ist Einzelkind. 

Ich war ziemlich skeptisch was den Einzug in das gleiche Haus wie seine Eltern anging, weil mir klar war dass der Abnabelungsprozess bisher irgendwie nicht richtig stattgefunden hat und dass mich das früher oder später nerven wird. Wir haben über meine Befürchtungen geredet und er hatte mir versichert, dass er selbst keinen Bock mehr auf die Kommandos seiner Eltern hat, dass er halt schauen muss wegen dem Hund und es für 1-2 Jahre jetzt sehr praktisch sei und es ja nicht für immer ist, böse gesagt, bis der Hund die Biege macht...Da ich zu dem Zeitpunkt noch Studentin war, es finanziell etwas knapp war und die Wohnung günstig, habe ich dann zugestimmt - zumal ich unbedingt mit meinem Freund mehr als eine wochenendbeziehung wollte und ich mit seinen Eltern grundsätzlich ganz gut klar komme/kam.

Leider gibt es mittlerweile viele Beispiele, die mich echt triggern und auf die Palme bringen und ich nicht genau weiß, ob ich quasi "sauer sein darf" oder ob ich überreagiere und zu empfindlich bin... generell empfinde ich meine Schwiegereltern, insb. meine Schwiemu in spe wie so richtige Dampfwalzen, wie Elefanten im Porzellanladen, einfach unempathisch. Sie geben den Ton an, sprechen mit uns wie mit Kindern, ihre Bedürfnisse stehen stets an oberster Stelle und sie wollen uns ständig erklären, wie das Leben funktioniert. Also schon sehr asymmetrisch und von oben herab. Gleichzeitig haben sie aber so viele Probleme und sind ständig mit irgendetwas überfordert, dass bei meinem Partner regelmässig das Handy klingelt und sie aufgelöst in den Telefonhörer plärren was jetzt wieder schlimmes passiert ist, á la "Die Schriftgrösse von meinem Handy hat sich wieder kleingestellt, komm mal eben runter, du weißt ja dass ich das nicht kann und ich muss dringend noch der Gabi xyz schicken". Mein Freund springt weil "sie es alleine ja eh nicht hinbekommt" und er lieber jetzt 5 min in den sauren Apfel beißt als sich das Thema eine Woche lang anzuhören...kann ich auch nachvollziehen.

Solche Situationen zwischen Schwiegereltern und meinem Freund gibt es fast jeden Tag, hier ein kleiner Ausschnitt:
- "Wir wollen uns xy kaufen in der Stadt, komm mal mit falls der Verkäufer Fragen hat die wir nicht beantworten können." Sie haben dauernd irgendwelche Ängste dass sie irgendetwas nicht wissen könnten, dass sie überfordert sein könnten...
- "Von Omas Pflegeheim kam wieder Post, wir verstehen das nicht, rufst du da mal an?", "Wir wissen nicht, wie man eine Vollmacht formuliert, du kannst doch sowas, hilf uns doch mal.", "Die schreiben alle immer so geschwollen, das versteht ja kein Mensch, was heißt denn das jetzt?" 
- "Gestern habe ich im Internet nach der Drogeriefiliale in der Stadt gesucht wegen der Öffnungszeiten aber mir wurde die nicht angezeigt, woran liegt das, du kennst dich doch mit Technik aus?"
- "Der Drucker, PC, Maus, Handy, Fernseher, Fernbedienung, [hier beliebiges technisches Gerät einsetzen] geht nicht mehr!"

Jetzt könnte man sagen, gut was geht es dich an, das ist eine Sache zwischen deinem Freund und seinen Eltern. Irgendwie weiß ich halt nicht, ob ich mich da einmischen sollte oder "darf". Meinen Freund nervt es aber er kenne es nicht anders, er sagt dass er nicht weiß wie er es uns allen recht machen kann. Mich macht es echt traurig dass er dass Gefühl hat dass er mir und seinen Eltern alles recht machen muss, hatte das Gefühl dass wir eigentlich gut miteinander reden können. Seine Eltern kann/will er nicht enttäuschen. Ich denke am Ende wird es an mir liegen, ob ich das tolerieren kann oder nicht.. 
insgesamt finde ich aber einfach, dass seine Eltern ihn wie den Depp vom Dienst behandeln und sie ihn schamlos ausnutzen. Jedes To Do auf das sie keinen Bock haben, was ihnen zu "kompliziert" ist, wird ihm zugeschoben. Und sie haben ihn so (v)erzogen, dass er sich verpflichtet fühlt. Haben sie ja clever eingefädelt. Generell, wenn es um ihre eigenen Vorteile geht und wie man irgendwo was für sich rausschlägt, da sind sie ganz groß drin. Seltsamerweise ist ihnen dann nichts zu kompliziert...

Wenn er mal Grenzen zieht, erpressen sie ihn emotional (OT: Deine Familie ist dir sch***egal geworden; nie hätte ich gedacht, dass du mich - deine Mutter- mal so enttäuschen würdest." Bei letzterem ging es darum, dass sie auf ein Grillfest wollte und wir den Hund hätten nehmen sollen, wir aber schon Karten für ein Konzert gekauft hatten" 😂) oh man..

Schwiemu ist übrigens regelmäßig mit bekannten und Familienmitgliedern zerstritten. Andauernd regt sie sich über jemanden auf, gibt Leuten ungefragt Ratschläge zu sensiblen Themen, redet nie empathisch sondern eher nach dem Motto "Du musst...". Außerdem erzählt die andauernd, wer sie alles liebt "Die Kellnerin vom Italiener liebt mich ja, letztens ist die extra nur wegen mir ins Restaurant gekommen, um mich mal wieder zu sehen". "Der Mitarbeiter bei Edeka liebt mich ja! Der spricht mich immer mit Namen an! Dabei weiß ich nichtmal wie der heißt, das ist der komische mit diesem Franzenhaarschnitt", "Meine Kolleginnen lieben mich ja, nur wegen mir haben sie sich auch alle vorgenommen, auf Mallorca Urlaub zu machen."
Generell finde ich diese Aussagen so seltsam, irgendwie infantil, was soll das? Was soll man denn darauf antworten? Ja, DU bist die großartigste Person die jemals gelebt hat?

Ihr Mann hat übrigens nicht viel zu melden, er stellt sich gerne ahnungslos, Lieblingshobby ist Fußball schauen und seine Ruhe zu haben. Er traut sich auch nicht wirklich, sich gegen seine Frau zu stellen, ein paar Versuche habe ich mal beobachten können, die wurden gleich im Keim erstickt. Er ist mittlerweile auch in Therapie, ich habe irgendwie die Vermutung, dass das auch daran liegt, dass er zuhause so klein gehalten wird und seine Bedürfnisse ignoriert werden..aber eigentlich will ich mir da keine Einschätzung anmaßen...

Mir gegenüber hat schwiemu auch schon ein paar Grenzen überschritten, damit konnte ich aber ganz gut umgehen und mein Freund stand da immer voll hinter mir, von daher finde ich das aktuell eher zweitrangig. 

Was meint ihr, ist mein Groll gerechtfertigt? Oder gehts mich eigentlich nichts an? Letztendlich gehen halt alle Anfragen seiner Eltern auch auf die wenige Zeit die ich mit ihm habe, ich denke das befeuert mein negatives Gefühl ihnen gegenüber, gleichzeitig find ich's aber einfach egoistisch, wie sie ihn einspannen. Ich kenne das so von zuhause gar nicht. Meine Eltern würden mir nie so auf die Pelle rücken und haben mich schon immer zur Selbstständigkeit erzogen...

please help 😄



 

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S
spiff80
02.01.22 um 0:09
In Antwort auf oded_26638342

Hallo zusammen, ich würde mich über eure Sichtweisen zu meiner Schwiegerelternsituation freuen, bei Familienthemen hat man ja manchmal ein (emotionales) Brett vor'm Kopf... (Achtung lang 😁)

Vielleicht zu Beginn ein paar Rahmendaten: mein Partner und ich sind beide 26/27 und sind seit 6 Jahren zusammen. Wir arbeiten jeweils ca 50 h/Woche, er macht sich zusätzlich gerade selbstständig. Vor etwa 1,5 Jahren sind wir zusammengezogen in das gleiche Mietshaus, in dem seine Eltern zur Miete wohnen (schöne Wohnung, sehr günstig & arbeitsplatznahe Lage; über die Kontakte zu den Vermietern über seine Eltern sind wir unkompliziert und schnell an die Wohnung gekommen). Außerdem gibt es einen gemeinsamen Hund, er lebt bei den Schwiegereltern aber mein Partner hat ihn als Kind bekommen, also ist er quasi mit verantwortlich wenn's ums Thema Gassi, Tierarzt etc. geht. Das macht er auch gerne, der Hund war und ist sein bester Freund wenn man so will. Ach ja, er ist Einzelkind. 

Ich war ziemlich skeptisch was den Einzug in das gleiche Haus wie seine Eltern anging, weil mir klar war dass der Abnabelungsprozess bisher irgendwie nicht richtig stattgefunden hat und dass mich das früher oder später nerven wird. Wir haben über meine Befürchtungen geredet und er hatte mir versichert, dass er selbst keinen Bock mehr auf die Kommandos seiner Eltern hat, dass er halt schauen muss wegen dem Hund und es für 1-2 Jahre jetzt sehr praktisch sei und es ja nicht für immer ist, böse gesagt, bis der Hund die Biege macht...Da ich zu dem Zeitpunkt noch Studentin war, es finanziell etwas knapp war und die Wohnung günstig, habe ich dann zugestimmt - zumal ich unbedingt mit meinem Freund mehr als eine wochenendbeziehung wollte und ich mit seinen Eltern grundsätzlich ganz gut klar komme/kam.

Leider gibt es mittlerweile viele Beispiele, die mich echt triggern und auf die Palme bringen und ich nicht genau weiß, ob ich quasi "sauer sein darf" oder ob ich überreagiere und zu empfindlich bin... generell empfinde ich meine Schwiegereltern, insb. meine Schwiemu in spe wie so richtige Dampfwalzen, wie Elefanten im Porzellanladen, einfach unempathisch. Sie geben den Ton an, sprechen mit uns wie mit Kindern, ihre Bedürfnisse stehen stets an oberster Stelle und sie wollen uns ständig erklären, wie das Leben funktioniert. Also schon sehr asymmetrisch und von oben herab. Gleichzeitig haben sie aber so viele Probleme und sind ständig mit irgendetwas überfordert, dass bei meinem Partner regelmässig das Handy klingelt und sie aufgelöst in den Telefonhörer plärren was jetzt wieder schlimmes passiert ist, á la "Die Schriftgrösse von meinem Handy hat sich wieder kleingestellt, komm mal eben runter, du weißt ja dass ich das nicht kann und ich muss dringend noch der Gabi xyz schicken". Mein Freund springt weil "sie es alleine ja eh nicht hinbekommt" und er lieber jetzt 5 min in den sauren Apfel beißt als sich das Thema eine Woche lang anzuhören...kann ich auch nachvollziehen.

Solche Situationen zwischen Schwiegereltern und meinem Freund gibt es fast jeden Tag, hier ein kleiner Ausschnitt:
- "Wir wollen uns xy kaufen in der Stadt, komm mal mit falls der Verkäufer Fragen hat die wir nicht beantworten können." Sie haben dauernd irgendwelche Ängste dass sie irgendetwas nicht wissen könnten, dass sie überfordert sein könnten...
- "Von Omas Pflegeheim kam wieder Post, wir verstehen das nicht, rufst du da mal an?", "Wir wissen nicht, wie man eine Vollmacht formuliert, du kannst doch sowas, hilf uns doch mal.", "Die schreiben alle immer so geschwollen, das versteht ja kein Mensch, was heißt denn das jetzt?" 
- "Gestern habe ich im Internet nach der Drogeriefiliale in der Stadt gesucht wegen der Öffnungszeiten aber mir wurde die nicht angezeigt, woran liegt das, du kennst dich doch mit Technik aus?"
- "Der Drucker, PC, Maus, Handy, Fernseher, Fernbedienung, [hier beliebiges technisches Gerät einsetzen] geht nicht mehr!"

Jetzt könnte man sagen, gut was geht es dich an, das ist eine Sache zwischen deinem Freund und seinen Eltern. Irgendwie weiß ich halt nicht, ob ich mich da einmischen sollte oder "darf". Meinen Freund nervt es aber er kenne es nicht anders, er sagt dass er nicht weiß wie er es uns allen recht machen kann. Mich macht es echt traurig dass er dass Gefühl hat dass er mir und seinen Eltern alles recht machen muss, hatte das Gefühl dass wir eigentlich gut miteinander reden können. Seine Eltern kann/will er nicht enttäuschen. Ich denke am Ende wird es an mir liegen, ob ich das tolerieren kann oder nicht.. 
insgesamt finde ich aber einfach, dass seine Eltern ihn wie den Depp vom Dienst behandeln und sie ihn schamlos ausnutzen. Jedes To Do auf das sie keinen Bock haben, was ihnen zu "kompliziert" ist, wird ihm zugeschoben. Und sie haben ihn so (v)erzogen, dass er sich verpflichtet fühlt. Haben sie ja clever eingefädelt. Generell, wenn es um ihre eigenen Vorteile geht und wie man irgendwo was für sich rausschlägt, da sind sie ganz groß drin. Seltsamerweise ist ihnen dann nichts zu kompliziert...

Wenn er mal Grenzen zieht, erpressen sie ihn emotional (OT: Deine Familie ist dir sch***egal geworden; nie hätte ich gedacht, dass du mich - deine Mutter- mal so enttäuschen würdest." Bei letzterem ging es darum, dass sie auf ein Grillfest wollte und wir den Hund hätten nehmen sollen, wir aber schon Karten für ein Konzert gekauft hatten" 😂) oh man..

Schwiemu ist übrigens regelmäßig mit bekannten und Familienmitgliedern zerstritten. Andauernd regt sie sich über jemanden auf, gibt Leuten ungefragt Ratschläge zu sensiblen Themen, redet nie empathisch sondern eher nach dem Motto "Du musst...". Außerdem erzählt die andauernd, wer sie alles liebt "Die Kellnerin vom Italiener liebt mich ja, letztens ist die extra nur wegen mir ins Restaurant gekommen, um mich mal wieder zu sehen". "Der Mitarbeiter bei Edeka liebt mich ja! Der spricht mich immer mit Namen an! Dabei weiß ich nichtmal wie der heißt, das ist der komische mit diesem Franzenhaarschnitt", "Meine Kolleginnen lieben mich ja, nur wegen mir haben sie sich auch alle vorgenommen, auf Mallorca Urlaub zu machen."
Generell finde ich diese Aussagen so seltsam, irgendwie infantil, was soll das? Was soll man denn darauf antworten? Ja, DU bist die großartigste Person die jemals gelebt hat?

Ihr Mann hat übrigens nicht viel zu melden, er stellt sich gerne ahnungslos, Lieblingshobby ist Fußball schauen und seine Ruhe zu haben. Er traut sich auch nicht wirklich, sich gegen seine Frau zu stellen, ein paar Versuche habe ich mal beobachten können, die wurden gleich im Keim erstickt. Er ist mittlerweile auch in Therapie, ich habe irgendwie die Vermutung, dass das auch daran liegt, dass er zuhause so klein gehalten wird und seine Bedürfnisse ignoriert werden..aber eigentlich will ich mir da keine Einschätzung anmaßen...

Mir gegenüber hat schwiemu auch schon ein paar Grenzen überschritten, damit konnte ich aber ganz gut umgehen und mein Freund stand da immer voll hinter mir, von daher finde ich das aktuell eher zweitrangig. 

Was meint ihr, ist mein Groll gerechtfertigt? Oder gehts mich eigentlich nichts an? Letztendlich gehen halt alle Anfragen seiner Eltern auch auf die wenige Zeit die ich mit ihm habe, ich denke das befeuert mein negatives Gefühl ihnen gegenüber, gleichzeitig find ich's aber einfach egoistisch, wie sie ihn einspannen. Ich kenne das so von zuhause gar nicht. Meine Eltern würden mir nie so auf die Pelle rücken und haben mich schon immer zur Selbstständigkeit erzogen...

please help 😄



 

Uiuiui. Klingt sschwierig.
Das meiste von dem, was Du Anspruc ansprichst, ist zwischen deinen Partner und seinen Eltern. Und Du leidest "nur" indirekt darunter. D.h. es bringt nichts, wenn Du dich da mit den Schwiegereltern anlegst! Stattdessen geht es um die Beziehung zu Deinem Partner. D.h.:
Du musst mit ihm sprechen und darlegen, dass Du Abende mit ihm verbringen willst und er nicht einfach auf Zuruf für seine Eltern wegspringen kann. Und er soll dann einen Weg mit seinen Eltern finden. Du kannst ihn da moralisch unterstützen, aber Du sollst nicht direkt einen "Kampf" mit Deinen Schwiegereltern aufnehmen.

Verstehst Du meine Logik? Wenn Partei A mit B ein Problem hat und B mit C ein anderes, dann soll A mit B diskutieren und B mit C. Wenn aber A mit C kämpft, dann ist es ein Schattenkampf. Es wäre dann eher so, wie wenn Frau und Schwiegermutter um seine Gunst kämpfen, das ist nicht zielführend.

Und bei aller Liebe: ich würde auch einen Umzug in Betracht ziehen. Nahe beieinander wohnen, geht nur, wenn man Grenzen beachten und respektieren kann - funktioniert hier offensichtlich nicht... 

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H
holzmichel
05.01.22 um 11:34

Dein Freund hat das Problem sich nicht von sienen Eltern abgrenzen zu können, vor allem wohl von der Mutter.
So lange er das weiter so mitmacht, wird es nicht besser werden. gerade wenn man so eng zusammen wohnt.

Dein Groll ist absolut gerechtfertigt und ja es geht dich natrülich etwas an, vor allem wenn es eure Beziehung beeinflusst.

Wenn du/ihr eine Verbesseung wollt muss dein Freund Eier zeigen und sich klar positionieren, Nein sagen lernen und auch auf die erpressungsversuche nicht reagieren.
Oder wenn das nix hilft bleibt die Möglichkeit einer räumlichen Trennung/ Auszug.

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S
sophos75
11.01.22 um 17:06

Ja, es ist sehr gut nachvollziehbar, denn wenn Eure Paarzeit immer wieder wegen der Faulheit/Machtspiele gestört wird, kann das ganz schön belastend sein. Es ist allerdings eine große Herausforderung für Deinen Freund und zum Teil hat er diese ja auch schon angenommen.
Von der praktischen Seite: Er führt einfach eine feste Zeit ein pro Tag, in der sie Themen in einem gewissen Mass adressieren können, ansonsten nur wenn die Hütte brennt. Er könnte auch hergehen und einfach auch mal selektieren, da brauchen sie Hilfe und da ist es Faulheit und Manipulation. Da müsste er ihr klar sagen, dass sie das durchaus selber kann. Da könnte er sie ja an der Ehre packen, von wegen Dement sein.

Wenn Eltern alt werden, brauchen sie Unterstützung weil sie die Komplexität nicht mehr so beherrschen, ich schätze aber mal, dass sie noch ca 15 Jahre bis dahin haben

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