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Schwiegereltern besuchen uns nie aber wir sollen ständig zu ihnen

9. März 2014 um 20:23

Hallo...

Wollte mal fragen wie ihr das seht oder was ihr machen würdet???

Unsere schwiegereltern besuchen uns so gut wie nie...
sie wohnen im selben ort wie wir und wenn sie die kleine (jetzt 27. Monate) mal eine Woche nicht sehen dann gehts schon wieder los wann kommt ihr denn wider ...

und wenn nur wir als Familie was machen möchten am wochenende, da mein freund unter der woche arbeitet dann sind sie wider beleidigt...

aber immer müssen wir zu ihnen gehen...

bei der schwiegermutter war es früher nicht so, da kam sie des öfteren mal vorbei, aber das ist jetzt schon auch circa ein jahr her...
Zu kleinen ihren Geburtstag kamen sie beide aber es war total eine komische Stimmung...

Es gibt mehrere gründe warum ich nicht so gerne zu ihnen gehe bez. Nicht jedes Wochenende zu ihnen gehen will...
mein schwiegervater hat schon ein paar aktionen geliefert was die kleine betrifft was mich zum ausflippen gebracht haben ...

Und wenn er nicht immer neben ihr rauchen würde... mein freund und ich gehen auch immer auf die terasse bei ihnen zum rauchen wenn wir bei Ihnen sind, aber von ihm ist das anscheinend zuviel verlangt, da es unsere kleinen mit der atmung nicht so besonders gut geht...

und bei uns zu Hause wird auch nicht graucht...

Naja ich kann es einfach nicht mehr hören wann sehen wir denn die kleine wider...
Sie können ja mal kommen aber..

Danke und lg.

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9. März 2014 um 23:28

Na
Ihr seid doch erwachsen. Da müsst ihr nicht immer alles machen, was man von euch will! (Würden sie wollen, dass ihr euch mit dem Hammer auf die Zehen haut würdet
ihr doch auch nein sagen....)
Sprecht darüber oder lasst es. Grundsätzlich gilt aber: Man krigt hald nicht immer was man will.

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10. März 2014 um 9:46

Leider meinen Schwiegereltern sehr oft,
ein Monopol auf die Zeit der anderen Familienmitglieder zu haben. Sie kommandieren gerne, fordern, verlangen Zeit, Aufmerksamkein, Zuwendung und sind umgekehrt nicht in der Lage, annähernd das zurückzugeben, was man ihnen an Fürsorge angedeihen lässt. Im Gegenteil meinen sie noch, dass alles zu wenig sei und die Ansprüche, werden, sobald sie erfüllt werden nur noch höher geschraubt. Dabei fehlt diesen Personen häufig ein Mindestmaß an Empathie, was man sehr schön an Deinem Schwiegervater sieht, der sich nicht entblödet, neben der Kleinen zu rauchen, obwohl ihre Atmung gefährdet ist. Das ist ja wohl das Allerletzte!!! Ich glaube in dieser Situation würde ich nur noch rot sehen, ihn fragen, ob er noch richtig tickt und mit wehenden Fahnen das Haus verlassen. - Aber das ist sicher eine Frage des Temperamentes. Kweld hat recht! Am Ende hilft nur noch Abgrenzung. Wenn ihr den Kontakt halten wollt, stellt z.B. Bedingungen für ein Zusammensein (z.B. Verhaltensregeln wie "nicht rauchen im Beisein des Kindes") auf, macht klar, dass ihr auch Zeit für Euch braucht und lasst Euch vom beleidigten Verhalten der Schwiegereltern nicht beeindrucken.

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10. März 2014 um 11:19

Naja...
Mit dem reden habe ich es schon des öfteren versucht... bitte nicht rauchen neben der kleinen aber das ging dann da hinein und beim anderen ohr wider hinaus... mein haus also rauch ich wo ich will... naja nette antwort... er würde da keine rücksicht nehmen...
Er sagt auch nichts wenn die kleine wider mal seine Zigaretten nimmt die vor ihm auf den tisch liegen oder das Feuerzeug oder sie wider mal in den Aschenbecher greift...
Da könnt ich nur so explodieren wenn ich das sehe...

Natürlich schau ich dass es mal außer reichweite ist aber wenn er dann wider eine raucht... naja...

Und alles mach ich immer falsch bekomm ich zu hören...
Dass sie noch nicht sauber ist... und und und...

naja wenn mein freund wenigstens hinter mir stehen würde...

hoffe dass es vielleicht irgendwann besser wird...

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10. März 2014 um 13:41
In Antwort auf filep_12442859

Naja...
Mit dem reden habe ich es schon des öfteren versucht... bitte nicht rauchen neben der kleinen aber das ging dann da hinein und beim anderen ohr wider hinaus... mein haus also rauch ich wo ich will... naja nette antwort... er würde da keine rücksicht nehmen...
Er sagt auch nichts wenn die kleine wider mal seine Zigaretten nimmt die vor ihm auf den tisch liegen oder das Feuerzeug oder sie wider mal in den Aschenbecher greift...
Da könnt ich nur so explodieren wenn ich das sehe...

Natürlich schau ich dass es mal außer reichweite ist aber wenn er dann wider eine raucht... naja...

Und alles mach ich immer falsch bekomm ich zu hören...
Dass sie noch nicht sauber ist... und und und...

naja wenn mein freund wenigstens hinter mir stehen würde...

hoffe dass es vielleicht irgendwann besser wird...

Na,
du SOLLTEST auch explodieren wenn du das siehst!
Sicherlich ist es eine Frage des Temperaments wie Kaktus richtig sagt, aber hier ist das auch für den sanftesten Menschen verständlich.

Vielleicht hilft dir ein (bei WEITEM nicht so tragisches) Beispiel aus meinem Leben.
Meine Schwiegereltern sind auch nicht gerade meine größten Fans, aber da mein Mann 100% hinter mir steht, geht das schon.
Sein Vater hat mir lange nicht die Hand gegeben, gestichelt und Augenkontackt vermieden. Mir (aber Ich habe da auch ein dickeres Fell) war das eigentlich immer egal (Ich habe ja meinen Mann geheiratet und nicht seine Eltern!), mich stöhrte eher diese dummdreiste Art der sinnlosen Respecktlosigkeit.
Eines schönen Tages brachten meine SE irgendwas (weiß nimmer was) zu uns, mein Mann war erst zu ihnen gefahren, und kahm mit denen.

Als Ich nun also meinen Mann begrüßen wollte, schnautzt mich doch sein Vater an, Ich solle gefälligst beim Wagen ausräumen helfen anstatt Maulaffenfeil zu halten.
Auf MEINEM Grund und Boden! Vor MEINEM Mann! Mir ist die Hutschnur gerissen, und Ich habe ihm klar gemacht, dass Ich nicht mache was er meint, dass er so reden kann mit wem er will, aber sicherlich nicht mit mir, dass Ich seine vulgäre Art nicht haben will, und dass ab sofort Schluss ist mit netter Tante Kweld.
Dann habe Ich ihn aus meinem Garten geworfen.

Nach 5 Monaten Funkstille von uns aus (auch nicht ans Telefon gegangen) ist das Verhältnis jetzt von neutralem Respekt geprägt.

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10. März 2014 um 15:20
In Antwort auf filep_12442859

Naja...
Mit dem reden habe ich es schon des öfteren versucht... bitte nicht rauchen neben der kleinen aber das ging dann da hinein und beim anderen ohr wider hinaus... mein haus also rauch ich wo ich will... naja nette antwort... er würde da keine rücksicht nehmen...
Er sagt auch nichts wenn die kleine wider mal seine Zigaretten nimmt die vor ihm auf den tisch liegen oder das Feuerzeug oder sie wider mal in den Aschenbecher greift...
Da könnt ich nur so explodieren wenn ich das sehe...

Natürlich schau ich dass es mal außer reichweite ist aber wenn er dann wider eine raucht... naja...

Und alles mach ich immer falsch bekomm ich zu hören...
Dass sie noch nicht sauber ist... und und und...

naja wenn mein freund wenigstens hinter mir stehen würde...

hoffe dass es vielleicht irgendwann besser wird...

"Alles mach ich immer falsch"
Ja, das kenne ich auch. Ich habe mich lange gefragt, warum diese Mißachtung der Schwiegertöchter ein weit verbreitetes Phänomen ist. Ich höre und lese dauernd solche Geschichten, also muss man fast davon ausgehen, dass das Verhalten der Schwiegereltern symptomatisch ist. Ich glaube, die Theorie, dass nicht nur die körperliche Entwicklung des Menschen evolutionären Gesetzen unterliegt, sondern auch die Psychische, (vgl. Lloyd Demause "Hört ihr die Kinder weinen"=> geniales Buch!) hier voll ins Schwarze trifft. Früher wurden die Schwiegeröchter, da sie sich wie Kinder häufig in einem existenziellen Abhängigkeitsverhältnis befanden, ausgebeutet und mit Demütigungen gefügig gemacht. Das hat auch super funktioniert, weil die Frauen nicht woanders hingegehen konnten, ohne am Hungertod zu sterben. Dieses Verhalten hat sich über Generationen manifestiert und ist heute trotz Emanzipation der betroffenen Frauen nicht so leicht zu kippen - schließlich gabs diese Plage wirklich über viele tausend Generationen hinweg in unterschiedlichsten Formen! Zu meinem Aha-Erlebnis hat übrigens folgender Satz meiner Schwiegermutter geführt: "Früher war doch alles viel besser: die Schwiegertöchter waren gut erzogen und loyal und man hielt in einem einzigen Haushalt fest zusammen." Offensichtlich hat die gute Frau die Situation gründlich verklärt und dadurch nicht begriffen, dass der Rückzug der Schwiegertochter aus der Familie in früheren Zeiten ihren Ruin bedeutet hätte! Sie hatte damals gar keine Wahl!

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