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Schwer erziehbar

25. September 2015 um 14:26

Hallo Leute,

ich schreibe hier aus aktuellem Anlass, da eine gute Freundin (Nachbarin) von mir ein Problem hat, das ich schon seit Jahren verfolge: Ihr Sohn hat nachweislich ADHS und ist - nach meinem nicht-fachlichen Ermessen - schwer erziehbar.

Ziel dieses Threads soll sein sich mal etwas auszutauschen und Erfahrungen (v.a. über die gesamte Kindheit gesehen) zu teilen mit direkt und indirekt Betroffenen.

Ziel soll es NICHT sein irgendeine "Schuld" bei Beteiligten festzustellen. Dass etwas verkehrt gelaufen ist in der Vergangenheit, steht zweifellos fest. Dass die Beteiligten (incl. mir) momentan überfordert sind, ist offenkundig.

Zur Gesamtsituation:
Der Junge ist gerade 9 geworden und geht in die 4. Klasse der Grundschule. Er hat viele Interessen, spielt gerne draußen, liest, spielt gerne an Medien, spiel Instrumente, macht Sport und schreibt in der Schule gute Noten.
Die Mutter hat sich vor gut 5 Jahren vom Vater getrennt. Interessanterweise ist es danach wesentlich besser geworden.
Beide Eltern gehen geregelten Arbeiten nach, sie teilzeit und ist Mittags zu hause. Finanziell gibt es kaum Probleme.

Das Problem:
Puh, wo soll ich anfangen.... Es eskaliert einfach schnell. Dann schlägt der Junge um sich, schmeißt mit Dingen ohne Rücksicht auf andere Kinder oder Personen, er schreit und provoziert, er lügt - und er hat immer Recht, ergo: Er ist unbelehrbar. (Wobei, wenn es ihn weiterbringt, dann kann er Einsicht auch vorspielen, hält sich im nächsten Moment aber nicht mehr daran)

Was schon alles geschehen ist:
Er war in einer Spezialklinik mit ausgewiesen Experten (Psychologen), meine Nachbarin geht regelmäßig in Kuren (alle 1-2 Jahre) mit ihm, er hat temporär auch schon psychologische Betreuung gehabt, das Jugendamt arbeitet sich an der innerfamiliären Situation ab, da gibt es oft Spannungen.

Ich würde an der Stelle fast behaupten, dass nahezu alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind... zumindest weiß kein Beteiligter mehr weiter.

Sie hat jetzt die Sorge, da das die letzten Tage so eskaliert ist mit Schlagen usw., dass er sie in ein paar Jahren verprügelt und dann muss er ins Heim. Und das kann es ja nicht sein... also: Was sind eure Erfahrungen? Was kann man noch tun? (Vielleicht beachten: Da ich ja auch nur Ratschläge erteilen kann, sollte vielleicht auch darauf geachtet werden, dass es nur diplomatische Vorschläge sind... Vorwürfe zB. bringen gar nichts)

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25. September 2015 um 14:41

Hat sie
schon mal probiert, seine Ernährung umzustellen? Es gibt ja inzwischen viele Hinweise und Studien über die Zusammenhänge mit Ernährung und ADHS.
Manche schwören darauf, dass ADHS durch Zuckerkonsum und "schnelle" Kohlenhydrate verschlimmert wird oder gar ausgelöst wird.
Es kann ja sicher nicht schaden, mal die Ernährung anzuschauen und einiges auszuprobieren.

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26. September 2015 um 7:23
In Antwort auf elisabennet

Hat sie
schon mal probiert, seine Ernährung umzustellen? Es gibt ja inzwischen viele Hinweise und Studien über die Zusammenhänge mit Ernährung und ADHS.
Manche schwören darauf, dass ADHS durch Zuckerkonsum und "schnelle" Kohlenhydrate verschlimmert wird oder gar ausgelöst wird.
Es kann ja sicher nicht schaden, mal die Ernährung anzuschauen und einiges auszuprobieren.

Klingt wie ein sinnvoller Ansatz, ist allerdings gar nicht so einfach.

Er ist ja auch auf Medikation eingestellt, hat also insgesamt wenig bis gar kein Hunger.

Das bedeutet er wartet einfach so lange bis er etwas Süßes essen kann. Sonst isst er einfach einen Tag lang gar nichts. Generell ist er auch sehr dünn.

Zudem weiß er mittlerweile auch, wo die Verstecke sind und - noch gravierender - in der Schule kann man den Konsum auch kaum kontrollieren: Colaautomat, Süßigkeitenbude, etc.

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26. September 2015 um 8:24
In Antwort auf 4q

Klingt wie ein sinnvoller Ansatz, ist allerdings gar nicht so einfach.

Er ist ja auch auf Medikation eingestellt, hat also insgesamt wenig bis gar kein Hunger.

Das bedeutet er wartet einfach so lange bis er etwas Süßes essen kann. Sonst isst er einfach einen Tag lang gar nichts. Generell ist er auch sehr dünn.

Zudem weiß er mittlerweile auch, wo die Verstecke sind und - noch gravierender - in der Schule kann man den Konsum auch kaum kontrollieren: Colaautomat, Süßigkeitenbude, etc.

Oh oh
das klingt nicht gut. Kann man da mit ihm reden?
Verstehe ich das richtig, dass der Junge eigentlich überhaupt keine vernünftige Ernährung hat?

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26. September 2015 um 8:37
In Antwort auf elisabennet

Oh oh
das klingt nicht gut. Kann man da mit ihm reden?
Verstehe ich das richtig, dass der Junge eigentlich überhaupt keine vernünftige Ernährung hat?

Für
den Süßugkeitenautomat braucht man aber Geld. Meine Tochter wird auch bald 9 und hat sich bisher nie Süßigkeiten selbst gekauft, sie darf sich im Supermarkt etwas aussuchen, allerdings schränke ich auch stark ein, weil sie einTyp ist, der da keine Grenzen kennt. Sie würde viel mehr essen.
Was ich nicht verstehe: die Familie muss doch früh und abends gemeinsam essen, oder nicht?
Mal ganz abgesehen davon, ob es gegen ADHS wirksam ist oder nicht- deine Freundin muss irgendwie die Kurve kriegen- nichts essen oder Süßigkeiten ist einfach schädlich für den Jungen. Süßigkeitenverstecke kann man leeren, dann isst deine Freundin eben auch keine ( oder anderswo, wenn sie es unbedingt braucht) Eine vernünftige Ernährung tut ihr genau so gut wie ihm.

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26. September 2015 um 18:30
In Antwort auf elisabennet

Für
den Süßugkeitenautomat braucht man aber Geld. Meine Tochter wird auch bald 9 und hat sich bisher nie Süßigkeiten selbst gekauft, sie darf sich im Supermarkt etwas aussuchen, allerdings schränke ich auch stark ein, weil sie einTyp ist, der da keine Grenzen kennt. Sie würde viel mehr essen.
Was ich nicht verstehe: die Familie muss doch früh und abends gemeinsam essen, oder nicht?
Mal ganz abgesehen davon, ob es gegen ADHS wirksam ist oder nicht- deine Freundin muss irgendwie die Kurve kriegen- nichts essen oder Süßigkeiten ist einfach schädlich für den Jungen. Süßigkeitenverstecke kann man leeren, dann isst deine Freundin eben auch keine ( oder anderswo, wenn sie es unbedingt braucht) Eine vernünftige Ernährung tut ihr genau so gut wie ihm.

Ersteinmal zur Klarstellung, es sind natürlich keine "Süßigkeiten", sondern eben Haupt- und Nebenmahlzeiten mit einem hohen Zuckeranteil wie beispielsweise Kaiserschmarren oder Pfannekuchen.

Wenn ihm etwas nicht schmeckt, sagt er halt "nein", steht auf und geht.

Und dann kommt er am Abend eben so lange und jammert halt "Hunger!", bis er etwas bekommt oder er nimmt sich irgendetwas aus der Küche. Wegen seines Bruders (der ist "normal") kann man halt auch nicht verhindern, dass irgendetwas(!) vorhanden ist...

Das Ding ist einfach, dass er immer mit Abstand mehr "Kraft" für Konflikte hat als jeder andere in der Familie und dem Bekanntenkreis meiner Freundin. Durch Beruf und Haushalt sind halt alle ausgelastet, man kann "Gegenwehr" einsetzen, konsequent bleiben, aber er ist - positiv gesehen - einfach unglaublich durchsetzungsstark und hält länger durch als alle anderen. Und am nächsten Tag geht es weiter. Und er erkennt Schwachstellen bei anderen Menschen sofort, spielt Mutter gegen Vater aus, Vater gegen Mutter, usw.

Ich hatte jetzt schon angedacht, dass er vielleicht dauerhaft in professionelle Betreuung kommen sollte, zB. betreutes Wohnen und ein spezialisiertes Internat (was ja alles keine Schande ist). Das Ding ist doch, dass die gesamte Situation meiner Freundin und ihrem Sohn nicht gut tut. Sie sagt schon, dass es ihr immer schwieriger fällt ihn überhaupt noch zu lieben. (Bedingungslose Liebe, prinzipiell ja - aber nicht, wenn sie physisch und auch psychisch von ihm angegangen wird.)

Vielleicht tut Abstand ja beiden gut.

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27. September 2015 um 12:00

Dieser Junge klingt für mich wie ein Pubertierender -
und dass er seine Gefühle (Ausraster nicht einordnen und vor allem nicht kanalisieren kann) .

Im Prinzip wäre es viell. einmal angebracht, dass Mutter und Vater das Gespräch im Beisein des Kindes suchen . Und alle beide an einem Strang ziehen - einer Meinung sind und ihm das auch so sagen .

Mein Sohn ist 15. er kann auch mal ausflippen und möchte seine Bedürfnisse durchdrücken (auch oftmals extrem) und dann ist er auch nicht mehr in der Lage auf normalem Weg zu kommunizieren . Mir ist aufgefallen, dass ihm eine Vaterfigur in seinem Alter weitestgehend fehlt . Wir sind getrennt und irgendwie sind da dann mehr die Väter gefordert als die Mütter - da das Anschauungsbild eines Sohnes sich nach dem Vorbild des Vaters richtet und weniger nach der Mutter .

Bei uns ist die Küche geschlossen - wenn ein Kind nicht isst . Das ist so und das wissen sie auch . Wenn mein Sohn es vorzieht das Gekochte nicht zu essen, dann gibt es nichts anderes mehr . Ich bin da sehr hart geblieben - weil ich nicht der Vollidiot der Nation bin . Ein 9-jähriger geht zudem auch nicht erst um 22 Uhr ins Bett - sondern eher früher - zumindest war das so .

Man muss eben auch Härte zeigen und durchgreifen können . Er weiß, dass er damit durchkommt und das finde ich schlimm . Er rastet einfach aus - er testet aus und er kann immer weiter gehen . Die Grenzen müssen gesteckt sein . Bei uns ist das so, dass unser Sohn sich seinem Vater und mir stellen muss - wenn er es mal wieder zu weit treibt - weil ich das A gar nicht einsehe, dass ich das als Mutter alleine ausbade und B es weitaus wirkungsvoller ist . So gibt es bei uns auch Strafen - da gibt es dann mal kein Taschengeld und da nehme ich das Wortgefecht gerne in Kauf - aber ich bleibe dabei .

LG

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27. September 2015 um 12:47
In Antwort auf 4q

Ersteinmal zur Klarstellung, es sind natürlich keine "Süßigkeiten", sondern eben Haupt- und Nebenmahlzeiten mit einem hohen Zuckeranteil wie beispielsweise Kaiserschmarren oder Pfannekuchen.

Wenn ihm etwas nicht schmeckt, sagt er halt "nein", steht auf und geht.

Und dann kommt er am Abend eben so lange und jammert halt "Hunger!", bis er etwas bekommt oder er nimmt sich irgendetwas aus der Küche. Wegen seines Bruders (der ist "normal") kann man halt auch nicht verhindern, dass irgendetwas(!) vorhanden ist...

Das Ding ist einfach, dass er immer mit Abstand mehr "Kraft" für Konflikte hat als jeder andere in der Familie und dem Bekanntenkreis meiner Freundin. Durch Beruf und Haushalt sind halt alle ausgelastet, man kann "Gegenwehr" einsetzen, konsequent bleiben, aber er ist - positiv gesehen - einfach unglaublich durchsetzungsstark und hält länger durch als alle anderen. Und am nächsten Tag geht es weiter. Und er erkennt Schwachstellen bei anderen Menschen sofort, spielt Mutter gegen Vater aus, Vater gegen Mutter, usw.

Ich hatte jetzt schon angedacht, dass er vielleicht dauerhaft in professionelle Betreuung kommen sollte, zB. betreutes Wohnen und ein spezialisiertes Internat (was ja alles keine Schande ist). Das Ding ist doch, dass die gesamte Situation meiner Freundin und ihrem Sohn nicht gut tut. Sie sagt schon, dass es ihr immer schwieriger fällt ihn überhaupt noch zu lieben. (Bedingungslose Liebe, prinzipiell ja - aber nicht, wenn sie physisch und auch psychisch von ihm angegangen wird.)

Vielleicht tut Abstand ja beiden gut.

Hallo
erstmal sollte festgestellt werden das es keine schwer erziehbaren kinder gibt sondern nur versäumnisse oder fehler bei der erziehung
deshalb sollte mann nicht die schuld beim kind suchen es kann mit 9 noch gar keine schuld haben

medikamente bringen nichts ausser das er auf droge ist und somit ruhiggestelt das hilft aber auch nur wieder sein eltern

wenn er schon kein hunger mehr hat wegen der drogen würden bei mir alle alarmglocken klingeln

auch die bezeichnung sein bruder ist normal ist einfach unglaublch wer legt den fest was normal und was nicht normal ist

mann sollte ihn so lieben und akzeptieren wie er ist auch wenn es die erste zeit mehr stress bringt wird es dem kind helfen

immer tauig zu lesen wie kinder abgestemplt werden der hat adhs und somit ist er durchgefallen

adhs gabs vor 25 jahren och gar nicht was ein glück für mich und viele meiner freunde da war es normal das ungs juns waren mit allem was dazu gehört

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27. September 2015 um 14:26
In Antwort auf tomasz_12467988

Hallo
erstmal sollte festgestellt werden das es keine schwer erziehbaren kinder gibt sondern nur versäumnisse oder fehler bei der erziehung
deshalb sollte mann nicht die schuld beim kind suchen es kann mit 9 noch gar keine schuld haben

medikamente bringen nichts ausser das er auf droge ist und somit ruhiggestelt das hilft aber auch nur wieder sein eltern

wenn er schon kein hunger mehr hat wegen der drogen würden bei mir alle alarmglocken klingeln

auch die bezeichnung sein bruder ist normal ist einfach unglaublch wer legt den fest was normal und was nicht normal ist

mann sollte ihn so lieben und akzeptieren wie er ist auch wenn es die erste zeit mehr stress bringt wird es dem kind helfen

immer tauig zu lesen wie kinder abgestemplt werden der hat adhs und somit ist er durchgefallen

adhs gabs vor 25 jahren och gar nicht was ein glück für mich und viele meiner freunde da war es normal das ungs juns waren mit allem was dazu gehört

Vielen Dank, dass du die Eingangsbeitrag nicht gelesen hast.

Bei dem Wort "Schuld" habe ich deinen Post nicht mehr weitergelesen.

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27. September 2015 um 14:28
In Antwort auf xgusx

Dieser Junge klingt für mich wie ein Pubertierender -
und dass er seine Gefühle (Ausraster nicht einordnen und vor allem nicht kanalisieren kann) .

Im Prinzip wäre es viell. einmal angebracht, dass Mutter und Vater das Gespräch im Beisein des Kindes suchen . Und alle beide an einem Strang ziehen - einer Meinung sind und ihm das auch so sagen .

Mein Sohn ist 15. er kann auch mal ausflippen und möchte seine Bedürfnisse durchdrücken (auch oftmals extrem) und dann ist er auch nicht mehr in der Lage auf normalem Weg zu kommunizieren . Mir ist aufgefallen, dass ihm eine Vaterfigur in seinem Alter weitestgehend fehlt . Wir sind getrennt und irgendwie sind da dann mehr die Väter gefordert als die Mütter - da das Anschauungsbild eines Sohnes sich nach dem Vorbild des Vaters richtet und weniger nach der Mutter .

Bei uns ist die Küche geschlossen - wenn ein Kind nicht isst . Das ist so und das wissen sie auch . Wenn mein Sohn es vorzieht das Gekochte nicht zu essen, dann gibt es nichts anderes mehr . Ich bin da sehr hart geblieben - weil ich nicht der Vollidiot der Nation bin . Ein 9-jähriger geht zudem auch nicht erst um 22 Uhr ins Bett - sondern eher früher - zumindest war das so .

Man muss eben auch Härte zeigen und durchgreifen können . Er weiß, dass er damit durchkommt und das finde ich schlimm . Er rastet einfach aus - er testet aus und er kann immer weiter gehen . Die Grenzen müssen gesteckt sein . Bei uns ist das so, dass unser Sohn sich seinem Vater und mir stellen muss - wenn er es mal wieder zu weit treibt - weil ich das A gar nicht einsehe, dass ich das als Mutter alleine ausbade und B es weitaus wirkungsvoller ist . So gibt es bei uns auch Strafen - da gibt es dann mal kein Taschengeld und da nehme ich das Wortgefecht gerne in Kauf - aber ich bleibe dabei .

LG

Ja. Jeder hat seine Ausraster und schwachen Momente. Vor einigen Jahren hätte ich auch noch gesagt, dass doch alles easy ist, hat jeder mal usw.

Ich danke dir für deinen Beitrag, er ist allerdings nicht hilfreich, da du scheinbar keine Erfahrungen mit dem Krankheitsbild hast - und darum habe ich ausdrücklich gebeten.

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3. Oktober 2015 um 23:53

Hi Struwwellieschen, danke für deine Antwort.

Also ja, ADHS hat er tatsächlich nicht. Er hat halt einige Symptome.

Medikamente bekommt er auch nicht diejenigen, die ADHS Kinder bekommen, sondern eben speziell auf ihn zugeschnittene mit niedriger Dosierung.

Ich wollte im Ausgangsthread einfach das so allgemein wie möglich halten, um eben einen Austausch zu ermöglichen und das nicht von vornherein so einzuschränken.

Ergotherapie und Autogenes Training ist er übrigens für angemeldet, die Ärzte haben allerdings gesagt, dass er noch etwas älter werden sollte - um den Effekt zu erhöhen.

Ansonsten noch einmal danke für deine Ausführungen, ich werde mal schauen, ob ich davon etwas umsetzen kann.

Auf das Internat wird er wohl doch nicht geschickt, es wird ersteinmal mit einer regulären Schule versucht.

Was einen einfach so ein bischen verzweifeln lässt, ist dass man in einer Situation wo er ausrastet, so wenig unternehmen kann...

Soll man sich verprügeln lassen? Wegrennen? Versuchen ihn zu fixieren (zB. indem man die Tür für ein paar Sekunden/Minuten zu macht)? Wie reagiert man am besten, wenn der Junge Gewalt anwendet?

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