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Schuss in den Ofen

19. Januar 2005 um 18:27 Letzte Antwort: 21. Januar 2005 um 15:50

Hallo zusammen

Wie ich schon angedeutet habe, ist mir mit dem 2. Übeltäter (ich weiss nicht wie ich ihn sonst nennen soll) der Geduldsfaden gerissen. Gestern habe ich Jens nochmal einen Brief mitgegeben indem ich ihm eine Frist bis heute gesetzt habe. Die Antwort darauf war: "Ihr könnt mich mal und ihr könnt mir sowieso nichts beweisen"

Ich habe heute Mittag um 4 Uhr bei seiner Mutter angerufen und mich auch gleich auf den Weg zu ihr gemacht. Ich habe ihr die Geschichte erzählt und ihr war es sehr peinlich. Nur hat sie dann erzählt dass sie bei ihrem Sohn nichtmehr das geringste erreicht. Egal was sie tut, egal was sie sagt: Nichts geht mehr. Sein Vater ist seit etwa 4 Jahren nicht mehr zuhause und kümmert sich nicht um ihn. Sie hat sich dann bei mir entschuldigt und hat mir das Geld gegeben. Mehr kann sie leider nicht für mich tun. Ihr tut es sehr leid, dass die Situation so ist, ändern kann sie auch nichts daran. Sie wird natürlich ihren Sohn darauf ansprechen, der wird natürlich wie immer alles abstreiten und das wars dann. Die Frau hat mir richtig leid getan. Erst rennt der Vater davon und lässt sie alleine mit der Erziehung stehen und dann wendet sich auch noch der eigene Sohn gegen einen und verursacht nur Ärger und Sorgen. Sie hat gemeint, sie könnte mir so einiges erzählen. Sie will mir das aber ersparen.

Dass die Sache so verläuft, habe ich nicht gedacht. Ich habe ihr gesagt, wenn ich nur die kleinste Kleinigkeit von Jens höre, werde ich mich an die Polizei wenden. Sie meinte, dass er das vieleicht sogar braucht um einzusehen, dass er sich nicht alles erlauben kann.

Fazit: Wenn er Jens und Michael (ihn habe ich ein bisschen ins Herz geschlossen) jetzt in Ruhe lässt, ich auch sonst nichts mehr von ihm oder über ihn höre, betrachte ich die Sache als erledigt. Nur erledigt, nicht vergessen. Mehr kann ich wohl im Moment auch nicht erreichen. Es bleibt jetzt einfach nur abzuwarten was passiert. Ich hoffe, dass nichts weiter passiert.

Eine gute Sache hatte das ganze. Jens und Michael mögen sich. Und Andreas kommt mit Michael auch klasse klar.

Wie heisst so schön in ein Spruch?
Wenn die Kuh stirbt, kann man immer noch die Kette gebrauchen. Soll heissen: Aus allem lässt sich ein positiver Teil ziehen. (wenn man will, und wenn man es versteht positiv zu denken)


Liebe, aber etwas frustrierte Grüße,

Sigrid

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19. Januar 2005 um 20:24

Freut mich trotzdem
das es für Michael und Jens so gut ausgegangen ist.
Vielleicht überlegst du dir eine Anzeige bei der Polizei ja doch noch wenn auch schon seine Mutter meint das würde ihm nicht schaden.
Ich glaube sogar das du ihm damit auf lange Sicht einen Gefallen tust. So wie du schreibst klingt das so als ob sich da bei dem Jungen was zusammenbraut - zwar nicht auf deinen Jungen abgesehen - sondern auf lange Sicht. Viel wird die Polizei da sowieso nicht machen können aber so ein Schuss vor dem Bug ist vielleicht mal ganz gut.
Ich weiß das klingt jetzt sehr hart aber manchmal muss es einfach sein um auf Dauer schlimmeres zu verhindern.
Hoffe du verstehst wie ich das meine.
lg
Manuela

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20. Januar 2005 um 19:10
In Antwort auf zlata_12535222

Freut mich trotzdem
das es für Michael und Jens so gut ausgegangen ist.
Vielleicht überlegst du dir eine Anzeige bei der Polizei ja doch noch wenn auch schon seine Mutter meint das würde ihm nicht schaden.
Ich glaube sogar das du ihm damit auf lange Sicht einen Gefallen tust. So wie du schreibst klingt das so als ob sich da bei dem Jungen was zusammenbraut - zwar nicht auf deinen Jungen abgesehen - sondern auf lange Sicht. Viel wird die Polizei da sowieso nicht machen können aber so ein Schuss vor dem Bug ist vielleicht mal ganz gut.
Ich weiß das klingt jetzt sehr hart aber manchmal muss es einfach sein um auf Dauer schlimmeres zu verhindern.
Hoffe du verstehst wie ich das meine.
lg
Manuela

Hilfe für die arme Frau
Hallo zusammen.

Irgendwie habe ich jetzt fast ein schlechtes Gewissen dass ich der armen Frau noch mehr Sorgen bereitet habe, als sie ohnehin schon hat. Aber das kann ich ja nicht wissen wie es bei ihr zuhause aussieht. Ich habe Jens und Michi erzählt wie es dort aussieht und sie gebeten mir alles zu erzählen was der Kerl macht. Sie sollen ihn ruhig ganz offensichtlich beobachten. Er darf merken dass ihm jemand auf die Finger sieht.

Nun aber zu einem anderen Thema: Ich würde der Frau gerne irgendwie helfen. Ich weiss aber nicht wie. Ich will mich nicht unaufgefordert in ihre Privatangelegenheiten einmischen. Ich will mich auch nicht aufdrängen. Ich weiss aber, dass sie Hilfe bitter nötig hat. Wie stelle ich es an dass ich ihr helfen kann, ohne dass sie sich angegriffen oder bevormundet vorkommt?
Was kann ich überhaupt helfen? Soll ich überhaupt versuchen zu helfen? Nun stehe ich echt in einer Situation in der ich mir selbst nicht helfen kann.

Würde mich echt über euere Meinung freuen.

Liebe Grüße,

Sigrid

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21. Januar 2005 um 15:50
In Antwort auf an0N_1215012799z

Hilfe für die arme Frau
Hallo zusammen.

Irgendwie habe ich jetzt fast ein schlechtes Gewissen dass ich der armen Frau noch mehr Sorgen bereitet habe, als sie ohnehin schon hat. Aber das kann ich ja nicht wissen wie es bei ihr zuhause aussieht. Ich habe Jens und Michi erzählt wie es dort aussieht und sie gebeten mir alles zu erzählen was der Kerl macht. Sie sollen ihn ruhig ganz offensichtlich beobachten. Er darf merken dass ihm jemand auf die Finger sieht.

Nun aber zu einem anderen Thema: Ich würde der Frau gerne irgendwie helfen. Ich weiss aber nicht wie. Ich will mich nicht unaufgefordert in ihre Privatangelegenheiten einmischen. Ich will mich auch nicht aufdrängen. Ich weiss aber, dass sie Hilfe bitter nötig hat. Wie stelle ich es an dass ich ihr helfen kann, ohne dass sie sich angegriffen oder bevormundet vorkommt?
Was kann ich überhaupt helfen? Soll ich überhaupt versuchen zu helfen? Nun stehe ich echt in einer Situation in der ich mir selbst nicht helfen kann.

Würde mich echt über euere Meinung freuen.

Liebe Grüße,

Sigrid

Und wie wäre es
wenn du dich beim Jugendamt erkundigen würdest? Ich mein jetzt keine Anzeige aber ich denke mal das wären die nächsten Ansprechpartner. Die Frau hat ja selbst gesagt das sie nicht weiter weiß mit ihrem Sohn. Ich hätte ein ungutes Gefühl das er mal was schlimmeres anstellt da nützt das Beobachten der beiden Jungs auch nicht viel.
Schildere ihnen mal die Situation, ich hab das auch mal gemacht. Bei mir war das sehr gut und der Familie wurde geholfen, allerdings waren die Kinder noch kleiner. Die Kinder werden weder der Mutter gleich weggenommen noch gleicht das einer Anzeige. Es gibt Familienhelfer die speziell für solche Probleme da sind.
lg
Manuela

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