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Schulverweigerung

7. August 2013 um 11:02

Hallo ihr lieben,
ich interessiere mich sehr für das Thema Schulverweigerung. in der letzten Zeit habe ich mir auch schon vieles darüber angelesen. Ich selbst habe mit der Schule nie Probleme gehabt und nun studiere ich Lehramt. Es gibt eine ganze Reihe außerschulischer Projekte, die Schulverweigerer unterstützen wollen, doch sprechen diese die Zielgruppe auch an? Mir kommt es so vor, als ob viele Lehrer mit solchen Situationen überfordert sind. Dabei sollte die Schule doch jedem Kind/Jugendlichen die Chance geben, einen Abschluss zu erwerben. Habt ihr damit Erfahrungen?
Ich würde mich total freuen, wenn ich hier Jemanden finde, der mir aus erster Hand von Erlebnissen mit Schulverweigerung erzählen kann...

Falls hier auch aktive Schulverweigerer mitlesen:
wie müsste sich die Schule verändern, damit ihr wieder normal zum Unterricht geht.

WICHTIGER HINWEIS:
Es geht mir wirklich nicht darum, Schulverweigerung zu verurteilen! Ohne Grund wird wohl kein Schüler nicht zur Schule gehen. Mich interessiert, wie die Schule sich auf Schulverweigerer einstellen kann, damit sie einen Schulabschluss erwerben und so eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.

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2. September 2013 um 13:14

Schulverweigerung
Hey,

ich war jetzt auch keine klassische Schulverweigerin, auch wenn ich mir so manche Stunde "erspart" habe *hust*

ich denke diese verweigerungshaltung entsteht oft aus mangelnden Erfolgserlebnissen gepaart mit verdammt viel frust. Es gibt einfach einen Punkt, da gehts so mies dass es nimmer schlimmer werden KANN. Und da fängt das schwänzen an.

Bei Schülern welche sowieso kaum mehr den unterricht besuchen wirds schwer- man muss sie irgendwie in die Schule locken und ihnen dort auch erfolgserlebnisse bescheren. Gute Noten, ein Lob,..

Ich erinnere mich nur zu gut daran- ich habe Mathe GEHASST wie die Pest. Aber wirklich, wenn die Mathestunden nicht immer mitten am Tag gewesen wären hätte ich mir wahrscheinlich so manche erspart. Aber dann kam ein Thema dass ich- wunder oh wunder- mal verstanden habe und mir auch wirklich leicht damit tat. Da machte der Unterricht plötzlich wirklich spaß, ich war motiviert und hab gerne viel mitgearbeitet.

Meiner Meinung nach wird sowieso viel zu wenig auf die Schüler selber eingegangen, die Lehrer peitschen den vorgegebenen Stoff durch und wer dabei auf der Strecke bleibt hat im Grunde genommen pech gehabt.

Natürlich ist es nicht einfach da den Mittelweg zu finden zwischen Spaß und Ernst. Aber meine Englischprofessorin war da WIRKLICH ganz ganz toll. Sie hat uns einfach immer sehr aktuelle, kritische Themen vorgelegt. Das empfand ich als viel angenehmer als stumpf irgendwelche uralten Bücher zu wälzen die mich im grunde genommen eh nicht interessieren (so kam es dass ich maturiert habe ohne jemals auch nur 2 Zeilen von Shakespear gelesen zu haben )

Dazwischen vielleicht auch einfach Dinge einbauen die die Schüler schon können- einfach um ihnen ein gewisses Erfolgserlebnis zu verschaffen.

Tatsache ist- lernen ist ernst. Aber manchmal ist dieses "ernst" so unglaublich ÖDE.. Und da ist das schwänzen sicherlich aufregender. Man muss etwas alternatives schaffen zu 6,7,8 Stunden dasitzen und sich vom Lehrer mit Infos berieseln lassen. Dazu müssten allerdings viele Lehrer ihr Lehrkonzept überarbeiten, denn nur vorn stehen, die Tafel stunde für Stunde vollkritzeln und schülern eine 5 (oder 6) nach der anderen reindrücken hilft nicht.

Auch das Argument "aber auf der Uni ists nicht anders" zieht für mich einfach nicht. Denn zur Uni ists mit 14,15 noch laaaaang hin, so weit voraus denken die meisten Jugendlichen doch gar nicht! Die leben im hier und jetzt, und ihnen ist JETZT langweilig bis hin zur schmerzgrenze.



Fazit meines textwalls: mehr Erfolgserlebnisse, mehr action und spannung im Unterricht, weniger stumpfes dasitzen.

Und noch eines: teilweise ein auswechseln der Lehrkörper. Auch wenn du es als Lehramtstudentin nicht hören willst.. ich behaupte gut 40-50% der Lehrer sind aufgrund ihrer Einstellung oder ihres Verhaltens einfach nicht dazu geeignet mit Jugendlichen im Allgemeinen zu arbeiten. Diese müssten sich auch ändern oder ihr Konzept überdenken.

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14. November 2013 um 8:17

JA
das kenne ich meine zwei kleinen haben es auch der grosse geht wieder die kleine nicht sie haben angst nur das ist es
was ich mitmache die hölle die lehrere die familenhelfer die schule alles nicht gut den sie geben mir die schuld obwohl ich renne und renne also ich selber kenne lehrer die so gemein sind die meisten hören nicht zu ich wäre froh ich oder meine kinder hätten echte hilfe man wird angezeigt beim jugendamt man wird verurteilt am meisten von den lehrer leider ich selber weiss nicht weiter ,die schulen sind überfordert war bei uns so und dann wird man abgeschoben mir wurde schon gesagt sind sie verh und wo leben sie arbeiten sie trinken sie .........
wenn ich dann sage wir haben ein gut laufendes geschäft ich bin selbt mein mann auch nein wir trinken und rauchen nicht
und sind fleissig die anderen 3 kiddis haben alle berufe und ja wir leben in einem grossen haus. bekommt man zu hören aha dann wie sind die grosseltern super einfach genial ich sage zu unsere situation nein man wird abgestempelt

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7. Dezember 2013 um 23:08

.
Ich bin nicht gerne zur Schule gegangen, weil man mich immer verarscht hat. Ich war sehr dick und Dicke werden gerne gehänselt. Außerdem war ich sehr schlecht in der Schule und wenn mich der Lehrer aufgerufen hat und ich nicht antworten wollte habe ich manchmal geheult, worauf mich meine Mitschüler mehr gemobbt haben. Das ging so weit, dass ich freiweillig wiederholt habe und danach die Schule gewechselt habe

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