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Schullaufbahnempfehlung - SCHOCK

29. Mai 2008 um 11:07

Hallo an alle,
ich habe gestern erfahren das mein Sohn eine Empfehlung für die Realschule bekommt. Ich gehöre wirklich nicht zu den Leuten, die Ihre Kinder aufs Gymnasium drillen, aber der Schock war groß!!! So sieht ...
Mein Sohn war von der 1. Klasse an ein sehr guter Schüler. Ich brauchte nie nachhaken ob Hausaufgaben gemacht wurde, ob die Mappe in Ordnung ist oder ob für Klassenarbeiten auch gelernt wurde. Die Schule macht ihm nach wie vor Spass und ich bin sehr froh darüber.

Auch die Tatsache, dass er in 4 Jahren Grundschule 4 Klassenlehrerinnen hatte, hat seine Freude nicht getrübt. Zu dem handelt es sich um eine Klasse mit vielen auffälligen Schülern (3 haben ADHS und 2 mit Rechtschreib- und Leseschwäche). Die Kinder kommen mal mehr mal weniger gut miteinander zu recht. Da einige Kinder auch auffallend aggressiv sind.

Die Noten gingen ja mit der 3. Klasse los. Ab da gab es in den Hauptfächern nur 2en auf dem Zeugnis. Allein in Sachkunde war es eine 3. Das ganze Zeugnis bestand also aus 1en und 2en bis auf die 3 in Sachkunde. Das Arbeits- und Sozialverhalten war immer B und B (gleichzusetzen mit Note 2). Jetzt im letzen Zeugnis der Klasse 4 hat er seine Noten gehalten. Aus der Englischnote ist sogar eine 1 geworden und die 3 in Sachkunde bleibt bestehen.

Das Arbeitsverhalten ist jetzt zu einer D (!!!) geworden. Ich bin völlig baff und kann mir das nicht erklären. Wenn ich ihn frage, ist in der Schule natürlich alles in Ordnung. Das ist ein Sturz von 2 Noten. Und was mich am meisten aufregt, ist das die Lehrerin sich nie gemeldet hat. Ist es zuviel verlangt kurz angerufen zu werden, wenn sich das Verhalten eines Schülers so extrem verändert. Zumal ich als Elternvertreterin sowieso ständig in der Schule bin, hätte sie mich auch einfach nur ansprechen müssen. Jetzt werde ich vor vollendete Tatsachen gestellt. Andere Schüler die durchgehend 3en in den Fächern haben, haben auch eine Realschulempfehlung bekommen (Allerdings mit B und B Bewertungen). Ist das nicht unfair?

Ich möchte meinen Sohn auf einer Gesamtschule anmelden. Da der Andrang aber so groß ist, wird ausgelost. 40 % mit der Empfehlung Gymnasium, 30 % Realschule und 30 % Hauptschule. Ich möchte einfach nicht, dass die Chancen ausgelost zu werden verringert werden, nur weil mein Sohn sich vielleicht 1/2 Jahr nicht korrekt verhalten hat. Außerdem könnte ich Ihn trotzdem auf dem Gymnasium anmelden, aber ich finde Kinder die mit einer Realschulempfehlung aufs Gymnasium gehen werden strenger bewertet und auch beobachtet.

Also eigentlich dürfte ich die Empfehlung noch gar nicht kennen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich etwas gelauscht habe. Daher weiß ich auch nicht wie ich reagieren soll. Ich möchte das nicht so einfach hinnehmen. Nach den Zeugnissen gibt es einen Elternsprechtag. Den werde ich natürlich nutzen, aber ist es da nicht schon zu spät? Sind denn meine Argumente überhaupt ok? Die Lehrerin hätte sich doch bei mir melden müssen, oder???

Wie würdet ihr damit umgehen? Gibts ein paar Ratschläge? Oder übertreibe ich einfach nur? Ich bin wirklich für jeden Hinweis dankbar.

Viele liebe Grüße
Antenne

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29. Mai 2008 um 11:19

Sorry
Ich habe gerade erst gemerkt, dass der Beitrag an der falschen Stelle steht und hab es auch korrigiert. Hier bitte NICHT antworten.

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