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Schulkind mit 5 Jahren??

9. Januar 2008 um 14:05

Hallo, wollte mal Eure Meinung zum Thema ''frühes Einschulen bzw. Einschulung auf Antrag'' hören. Es werden immer mehr Kinder schon mit fünf Jahren eingeschult... auch wenn manche in den ersten Wochen 6 werden, irgendwo muss es doch eine Grenze geben, oder nicht? Zu meiner Zeit war ich immer die Jüngste, da ich im Mai 6 geworden bin und später gabs noch eine, die hatte erst im Juni Geburtstag.
Also was ich wirklich in Ordung finde, ist z.B. wenn ein Kind außergewöhnlich weit vom sozialen und allgemeinen Verhalten ist, sodass es im Kindergarten wirklich schon unterfordert ist. Aber wenn ich doch sehe, dass mein Kind vom sozialen Verhalten noch nicht ''schulgerecht'' entwickelt ist, würde ich es doch eher noch ein Jahr im Kiga lassen, oder?
Weiß jemand, was passiert, wenn sich nach den ersten Monaten raus stellt, dass ein Kind doch nicht schulreif ist? Vorschule gibts doch nicht mehr. Muss es dann das erste Schuljahr ersteinmal machen und dann wiederholen, oder kommt ein Kind evtl. auch in den Kiga zurück?

Ich spreche das Thema an, weil der Kleine von einer Bekannten dieses Jahr in die Schule kommt. Er wird im Oktober 6. Die Eltern, hauptsächlich die Mutter betont häufiger, dass er ja so intelligent wäre usw. Meine Meinung: Der Kleine ist definitiv nicht blöd, bzw. er versteht einige Dinge schon ganz schnell. Aber andererseits ist er vom sozialen Verhalten noch nicht so gut entwickelt. Und das er gut Rätsel lösen kann liegt daran, dass er gerne malt und lernbücher macht. Er freut sich, wenn andere Ärger bekommen, er hänselt andere Kinder, kann überhaupt nicht verlieren, d.h. wenn er Fussball spielt und er schießt ein Tor, alles super, wenn die Gegner ein Tor schießen, ruft er sofort ''das war kein Tor''. Er gibt gerne anderen die Schuld und er gibt natürlich den Ton an.
Ich kann mir gut vorstellen, dass er in der Schule mit seinem Verhalten bei den anderen ganz schön aneckt. Und dann reagiert er mit Trotz. Natürlich, muss er das auch lernen und Streitereien gibts sowieso aber wäre es nicht besser, wenn sich so ein Kind noch ein Jahr im Kiga entwickeln würde? Unterfordert ist er dort auf keinen Fall. Einer der Hauptgründe war, dass seine 2 guten Freunde auch in die Schule kommen, aber das wäre für mich kein starkes Argument, ist zwar schön, wenn die Kinder mit Freunden in die Schule kommen, andererseits ists aber auch schnell vergesssen oder man hätte als Mutter auch andere Kontakte fördern können. Naja, was sagt ihr dazu? Und überhaupt, was sagt ihr zu dem ganzen ''mein Kind ist hochbegabt...''? Ich würde mein Kind nicht testen lassen, wenn es mit 3 Jahren Wörter schreibt, die ich eh vorschreibe, ist zwar schön und gut, aber ich finde ein Kind kann man als Hochbegabt bezeichnen, wenn es eigene Ansätze für eine Lösung oder besondere Ideen entwickelt oder selbst Dinge im Zusammenhang erkennt. Oder sich selbst Lesen beibringt oder Rechnen. Fördern kann man alles, aber beim Thema Hochbegabung ist es doch wichtig, dass es allein von dem Kind aus kommt und dann halt auch gefördert wird und nicht umgekehrt.
Sorry, ist jetzt so lang geworden.... naja, Liebe Grüße Milli

Ich nehme gerne das Beispiel von dem Spiel 4 gewinnt; hat der Gegner eine dreier Reihe und rechts und links ist noch frei, dann hat der andere verloren (Zwickmühle) wenn ein Kind mit vier Jahren und auch alleine sowas beispielsweise erkennen würde, fänd ich das schon enorm, aber wenn ich es ihm sage, ist doch nichts dabei, oder?

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9. Januar 2008 um 14:36

Meine Meinung - ohne Anspruch auf...
Allgemeingültigkeit - zu deinen beiden Fragen:

1) Ich bin der Ansicht, ein Kind, das im Oktober 6 wird, kann in der Regel eingeschult werden, wenn es das möchte. Dass sich jemand freut, wenn andere Ärger bekommen (wie du das so beschreibst), ist traurig, aber leider eher ein Charaktermerkmal als eine Frage der sozialen "Weite" . Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das durch eine spätere Einschulung ändern lässt. Im Gegenteil, vielleicht ist es für so einen Menschen gar nicht übel, unter überwiegend Ältere zu kommen, die ihm auch mal von oben den Daumen zeigen können - weniger körperlich, als was den Verstand betrifft. Sich einzuordnen kann er da noch eher lernen, als wenn er ein weiteres Jahr als der fast Älteste im Kindergarten den Platzhirsch spielt. Übrigens: Rätsel zu lösen lernt man nicht durch malen - dazu braucht man schon eine schnelle Auffassungsgabe, und auch nicht alle 5-Jährigen interessieren sich von selbst für "Lernbücher", wie du es nennst. Vielleicht ist er eben doch ein bisschen fixer als der Durchschnitt seiner Altersgenossen, da muss er noch lange nicht "hochbegabt" sein. Woran willst du denn beurteilen, ob er sich im Kindergarten tatsächlich genug gefordert fühlt oder nicht?

Ich habe übrigens sehr gute Erfahrungen mit der frühen Einschulung gemacht. Meine Tochter kam mit grade noch 5 in die zweite Klasse, meinen mittleren Sohn habe ich mit 5 1/4 in die Schule geschickt. Beiden haben dadurch nie Probleme gehabt.

2) zum Thema Hochbegabung allgemein (mit dem ich mich seit etlichen jahren auseinandersetze): Ganz gewiss entscheidet nicht der Wunsch der Eltern darüber, wie intelligent ein Kind ist. Was man als IQ misst (und an diesem Messwert wird der Begriff "hochbegabt" schließlich festgemacht), ist da oder nicht, kann also in ein Kind weder hineingefördert noch hineininterpretiert werden. Ob die Intelligenz (als vorhandene, unveränderliche Veranlagung) dann in geistige Leistung umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt; schließlich wird auch nicht jeder 2-Meter-Mann ein guter Basketballspieler. Ich weiß von Psychologen, dass es Eltern gibt, die mit ihrem Kind jedes Jahr zum Testen anrücken, um zu sehen, ob sie noch einen Punkt mehr "herausholen" können... (was nicht gehen kann). Schnell von Begriff (plietsch, wie man hier in HH sagt) und weiter entwickelt als die eigene Altergruppe können auch Kinder mit halbwegs durchschnittlichem IQ sein. Ob ein Kind tatsächlich hochintelligent ist, kann ein erfahrener Tester (mit einem standardisierten Test) unabhängig von allen Aktivitäten der Eltern feststellen, und zwar ungefähr ab Schulalter. Du selbst hast (ohne dass ich dir zu nahe treten wollte) vermutlich nicht die notwendige Erfahrung oder Ausbildung, um an Beispielen wie deinem "Vier gewinnt" den IQ anderer Kinder messen zu können... Also lass die Mutter ihren Sohn in die Schule schicken, lebenslangen Schaden zufügen wird sie ihm wohl nicht.

Schöne Grüße,

Tiny

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9. Januar 2008 um 15:33
In Antwort auf birgit_11892245

Meine Meinung - ohne Anspruch auf...
Allgemeingültigkeit - zu deinen beiden Fragen:

1) Ich bin der Ansicht, ein Kind, das im Oktober 6 wird, kann in der Regel eingeschult werden, wenn es das möchte. Dass sich jemand freut, wenn andere Ärger bekommen (wie du das so beschreibst), ist traurig, aber leider eher ein Charaktermerkmal als eine Frage der sozialen "Weite" . Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das durch eine spätere Einschulung ändern lässt. Im Gegenteil, vielleicht ist es für so einen Menschen gar nicht übel, unter überwiegend Ältere zu kommen, die ihm auch mal von oben den Daumen zeigen können - weniger körperlich, als was den Verstand betrifft. Sich einzuordnen kann er da noch eher lernen, als wenn er ein weiteres Jahr als der fast Älteste im Kindergarten den Platzhirsch spielt. Übrigens: Rätsel zu lösen lernt man nicht durch malen - dazu braucht man schon eine schnelle Auffassungsgabe, und auch nicht alle 5-Jährigen interessieren sich von selbst für "Lernbücher", wie du es nennst. Vielleicht ist er eben doch ein bisschen fixer als der Durchschnitt seiner Altersgenossen, da muss er noch lange nicht "hochbegabt" sein. Woran willst du denn beurteilen, ob er sich im Kindergarten tatsächlich genug gefordert fühlt oder nicht?

Ich habe übrigens sehr gute Erfahrungen mit der frühen Einschulung gemacht. Meine Tochter kam mit grade noch 5 in die zweite Klasse, meinen mittleren Sohn habe ich mit 5 1/4 in die Schule geschickt. Beiden haben dadurch nie Probleme gehabt.

2) zum Thema Hochbegabung allgemein (mit dem ich mich seit etlichen jahren auseinandersetze): Ganz gewiss entscheidet nicht der Wunsch der Eltern darüber, wie intelligent ein Kind ist. Was man als IQ misst (und an diesem Messwert wird der Begriff "hochbegabt" schließlich festgemacht), ist da oder nicht, kann also in ein Kind weder hineingefördert noch hineininterpretiert werden. Ob die Intelligenz (als vorhandene, unveränderliche Veranlagung) dann in geistige Leistung umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt; schließlich wird auch nicht jeder 2-Meter-Mann ein guter Basketballspieler. Ich weiß von Psychologen, dass es Eltern gibt, die mit ihrem Kind jedes Jahr zum Testen anrücken, um zu sehen, ob sie noch einen Punkt mehr "herausholen" können... (was nicht gehen kann). Schnell von Begriff (plietsch, wie man hier in HH sagt) und weiter entwickelt als die eigene Altergruppe können auch Kinder mit halbwegs durchschnittlichem IQ sein. Ob ein Kind tatsächlich hochintelligent ist, kann ein erfahrener Tester (mit einem standardisierten Test) unabhängig von allen Aktivitäten der Eltern feststellen, und zwar ungefähr ab Schulalter. Du selbst hast (ohne dass ich dir zu nahe treten wollte) vermutlich nicht die notwendige Erfahrung oder Ausbildung, um an Beispielen wie deinem "Vier gewinnt" den IQ anderer Kinder messen zu können... Also lass die Mutter ihren Sohn in die Schule schicken, lebenslangen Schaden zufügen wird sie ihm wohl nicht.

Schöne Grüße,

Tiny

...
Also, das Argument, dass es vielleicht nicht gut ist, dass er als Älterer im Kindergarten den ''Platzhirsch'' spielt, kann ich nachvollziehen, da geb ich dir Recht. Aber meine Frage war auch aufs Allgemeine Bezogen, denn sowas, wie du schreibst, dass es Eltern gibt, die mit den Kindern immer aufs Neue zum Testen gehen und mit aller Gewalt ihr Kind in die Schule schicken wollen halte ich nicht für gut.

Ich habe mich bezüglich der Auffassungsgabe von dem Kleinen nicht geäußert. Er ist mit Sicherheit auch in der Beziehung mit seiner Entwicklung über dem Durchschnitt aber auch nicht hochbegabt. dass er Lernbücher macht ist schön und gut, würde ich meinem Kind auch holen, wenns daran Spaß hat. Aber andererseits ist es auch Übungssache, ein Kind was nie irgendwelche Übungen gemacht hat, weils sich nicht dafür interessiert, braucht auch wahrscheinlich länger, auch wenn es auch ein gutes Auffassungsvermögen hat, weißt du was ich mein? Es ist immer eine Frage der Förderung und wenn der Kleine ein Rätsel macht, wo man etwas zuordenen muss, was er aber in anderen Formen schon x-mal gemacht hat, kann man dass doch nicht als sehr intelligent bezeichnen.

Zum Thema vier Gewinnt; es war ein einfaches BEISPIEL!! Ich habe nicht gesagt, dass ich daran den IQ messe!

Außerdem habe ich auch nicht gesagt, dass Sie dem Kind einen lebenslangen Schaden zufügt, wenn er nun in die Schule kommt!!

Nur weil du gute Erfahrung gemacht hast, heißt es ja nicht, dass es in jedem Fall gut ist. (Kommt bei dir zumindest so rüber) Warum wurden deine Kinder denn so früh eingeschult, also aus welchen Gründen? Mit 5 1/4 ist doch schon sehr früh. Aus deiner Aussage lässt sich schließen, dass deine Tochter mit vier in die Schule gekommen ist? also, wenn sie jetzt in der 2. Klasse erst 6 geworden ist, dann ist sie vermutlich gerade in der ersten Klasse erst 5 geworden, oder ist das Falsch?





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9. Januar 2008 um 16:04
In Antwort auf ulyssa_12914633

...
Also, das Argument, dass es vielleicht nicht gut ist, dass er als Älterer im Kindergarten den ''Platzhirsch'' spielt, kann ich nachvollziehen, da geb ich dir Recht. Aber meine Frage war auch aufs Allgemeine Bezogen, denn sowas, wie du schreibst, dass es Eltern gibt, die mit den Kindern immer aufs Neue zum Testen gehen und mit aller Gewalt ihr Kind in die Schule schicken wollen halte ich nicht für gut.

Ich habe mich bezüglich der Auffassungsgabe von dem Kleinen nicht geäußert. Er ist mit Sicherheit auch in der Beziehung mit seiner Entwicklung über dem Durchschnitt aber auch nicht hochbegabt. dass er Lernbücher macht ist schön und gut, würde ich meinem Kind auch holen, wenns daran Spaß hat. Aber andererseits ist es auch Übungssache, ein Kind was nie irgendwelche Übungen gemacht hat, weils sich nicht dafür interessiert, braucht auch wahrscheinlich länger, auch wenn es auch ein gutes Auffassungsvermögen hat, weißt du was ich mein? Es ist immer eine Frage der Förderung und wenn der Kleine ein Rätsel macht, wo man etwas zuordenen muss, was er aber in anderen Formen schon x-mal gemacht hat, kann man dass doch nicht als sehr intelligent bezeichnen.

Zum Thema vier Gewinnt; es war ein einfaches BEISPIEL!! Ich habe nicht gesagt, dass ich daran den IQ messe!

Außerdem habe ich auch nicht gesagt, dass Sie dem Kind einen lebenslangen Schaden zufügt, wenn er nun in die Schule kommt!!

Nur weil du gute Erfahrung gemacht hast, heißt es ja nicht, dass es in jedem Fall gut ist. (Kommt bei dir zumindest so rüber) Warum wurden deine Kinder denn so früh eingeschult, also aus welchen Gründen? Mit 5 1/4 ist doch schon sehr früh. Aus deiner Aussage lässt sich schließen, dass deine Tochter mit vier in die Schule gekommen ist? also, wenn sie jetzt in der 2. Klasse erst 6 geworden ist, dann ist sie vermutlich gerade in der ersten Klasse erst 5 geworden, oder ist das Falsch?





Vielleicht habe ich mich da...
unklar ausgedrückt. Also versuch ichs nochmal:

Ich finde, dass ein Oktober-Kind durchaus in die Schule kommen und dort gut aufgehoben sein kann, auch wenn es NICHT hochbegabt im Sinne eines IQ über 130 (allgemein gültige, wenn auch willkürliche Definition der Hochbegabung) ist. Meiner Meinung und Erfahrung nach "genügt" es, wenn sich ein Kind für die schulischen Aufgaben interessiert, Lust dazu hat und genauso schnell begreift wie seine ein paar Monate bis rund 1 Jahr älteren Klassenkameraden. Ob das der Fall ist, versucht man in der Regel bei einem Einschulungstest (Behörde oder Schule selbst) zu beurteilen. Übrigens habe ich grade mal nachgezählt, aus den Klassen meiner Kinder sind mir insgesamt 12 Kann-Kinder (später 6 geworden als Ende Juni) bekannt, nicht ein einziges hatte Probleme damit. Das heißt bestimmt nicht, dass solche Probleme gar nicht auftreten; meiner Beobachtung nach sind sie aber nicht die Regel.

Das Lösen bestimmter Aufgabentypen kann man trainieren, da hast du Recht; dieses antrainierte Können spielt bei Standard-IQ-Tests aber keine Rolle (wäre ja schlimm, dann wären diese Tests ja überhaupt nicht mehr objektiv und vergleichbar).

Dein Argument mit dem Vier-gewinnt-Beispiel habe ich, wie ich meine, schon richtig verstanden. Ich kann nur nochmal sagen: Die Beurteilung des IQ sollte man einem Fachmann/frau überlassen. Vermutlich wird es für die Zukunft des Kindes unerheblich sein, ob du es für intelligent hältst oder nicht. Ich reagiere in diesem Punkt vielleicht deshalb etwas empfindlich, weil ich im Laufe der "Laufbahn" meiner beiden Großen auch sehr viele (zum Teil gut gemeinte, zum Teil aber auch vom Neid diktierte) Ratschläge und Kommentare abgekriegt habe, was mit meinen Kindern "los" ist und wie ich damit umgehen soll. Wirklich geholfen hat mir nur der Austausch mit dafür ausgebildeten Leuten. Also nichts für ungut - ich kann dir nur raten, halt dich der betreffenden Mutter gegenüber mit Kommentaren zurück, wenn du das nicht sowieso schon tust (kenn dich ja nicht ).

Was meine Kinder betrifft: Meine Tochter ist mit 5 eingeschult worden, aber gleich in die 2. Klasse (auf Initiative der Schule, und es ging wirklich nicht anders - eigentlich hätte sie auch in die Dritte gekonnt). Da das natürlich ein bisschen Wirbel machte, der mir (und ihr) gar nicht behagte, habe ich den Mittleren dann (nach dem vorgeschriebenen Schultest) gleich stillschweigend ein Jahr früher losgeschickt, das fiel überhaupt nicht auf. (Manche Eltern dachten noch bis vor kurzem - er ist jetzt in der Vierten -, dass sein Geburtsjahr in der Klassenliste ein Druckfehler ist.) Beide haben sich (unter anderem) mit drei Jahren selbstständig das Lesen beigebracht. Den IQ der Großen haben wir messen lassen (auf Wunsch der Schule), für den Mittleren gibts nur Schätzwerte

Ich hoffe, das ist jetzt ein bisschen besser rübergekommen?

Grüße, Tiny

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9. Januar 2008 um 16:16

Hallo mila,
also ich finde es gut, dass es die Möglcihkeit gibt, ein Kind früher einschulen zu lassen, andererseits ist es aber auch der Alptraum für manche Lehrer. Denn es gibt leider viele Eltern die ihr Kind unbedingt früher einschulen lassen möchten! Sowas verstehe ich auch nicht, ich meine dass jede Mutter stolz auf ihre Kinder ist, gerade wenn sie ''früh'' dran sind in manchen Sachen ist ja klar. Aber andererseits wenn mein Kind gesund ist und krabbelt mit 10 Monaten noch nicht und von ner Bekannten der ist 8 Monate und krabbelt, na und? Ich mache mir da nichts draus, solang klar ist, dass ein Kind gesund ist. Aber es gibt Mütter, die andauernd berichten, wie ''weit'' ihre kinder denn schon sind. Das führt natürlich auch oft dazu, dass Eltern ihre Kinder auf Antrag in die Schule schicken, obwohl es nicht sinnvoll ist.
Bei dem Jungen den du beschreibst, denke ich, ist es gut, wenn er in die schule kommt. Denn dort wird er mit seinem Verhalten und Maschen wahrscheinlich nicht durch kommen. Auch wenn es für ihn bestimmt keine Tolle Erfahrung wird, ist sie im Endeffekt aber gut und wichtig! Wenn er solche Verhaltensweisen hat und die Eltern nicht drauf reagieren, wird sich das im Kiga auch nicht ändern, denn dort ist er auch der Älteste.

Zum Definition; genau kann man nicht sagen, wann oder ob ein Kin hochbegabt ist. Ich denke auch ein IQ test sagt das nicht unbedingt aus. Ich würde als Mutter das Thema Hochbegabung nicht in den Mund nehmen, es sei denn, ein Kind ist wirklich sehr außergewöhnlich. Wenn ich manche Eltern höre... ''nächste Woche machen wir auch mal einen Test, der Kiga hat uns ja dazu geraten usw.''....!!! kann ich nicht verstehen, aber liegt vielleicht auch daran, dass ich mich nicht mit anderen Müttern oder Kindern messe, meine Kinder sind wie sie sind, ob sie nun mit 10 Monaten laufen oder mit 16 Monaten, mir ist das egal. ich gehe nicht zur Krabbelgruppe um kund zu tun, dass mein Kind ja schon soviel kann, mit 9 Monaten. Also, austauschen klar, das ne Mutter sich freut, wenn das Kind krabbelt versteh ich, aber manche Mütter erzählen so, als ob es für sie nur wichtig ist, was ein Baby schon alles kann. ihr habt bestimmt auch schon solche Mütter kennen gelrnt, oder? Ich finds schlimm, ein Baby muss doch nichts können (außer der natürlichen und normalen Entwicklungsschritte) naja, bin was ab vom thema sry.

Einschulung mit 5 find ich okay, übertreibende Eltern find ich nur nervig und die Kinder von denen tun mir schon fast leid!
lg leo

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9. Januar 2008 um 16:32
In Antwort auf birgit_11892245

Vielleicht habe ich mich da...
unklar ausgedrückt. Also versuch ichs nochmal:

Ich finde, dass ein Oktober-Kind durchaus in die Schule kommen und dort gut aufgehoben sein kann, auch wenn es NICHT hochbegabt im Sinne eines IQ über 130 (allgemein gültige, wenn auch willkürliche Definition der Hochbegabung) ist. Meiner Meinung und Erfahrung nach "genügt" es, wenn sich ein Kind für die schulischen Aufgaben interessiert, Lust dazu hat und genauso schnell begreift wie seine ein paar Monate bis rund 1 Jahr älteren Klassenkameraden. Ob das der Fall ist, versucht man in der Regel bei einem Einschulungstest (Behörde oder Schule selbst) zu beurteilen. Übrigens habe ich grade mal nachgezählt, aus den Klassen meiner Kinder sind mir insgesamt 12 Kann-Kinder (später 6 geworden als Ende Juni) bekannt, nicht ein einziges hatte Probleme damit. Das heißt bestimmt nicht, dass solche Probleme gar nicht auftreten; meiner Beobachtung nach sind sie aber nicht die Regel.

Das Lösen bestimmter Aufgabentypen kann man trainieren, da hast du Recht; dieses antrainierte Können spielt bei Standard-IQ-Tests aber keine Rolle (wäre ja schlimm, dann wären diese Tests ja überhaupt nicht mehr objektiv und vergleichbar).

Dein Argument mit dem Vier-gewinnt-Beispiel habe ich, wie ich meine, schon richtig verstanden. Ich kann nur nochmal sagen: Die Beurteilung des IQ sollte man einem Fachmann/frau überlassen. Vermutlich wird es für die Zukunft des Kindes unerheblich sein, ob du es für intelligent hältst oder nicht. Ich reagiere in diesem Punkt vielleicht deshalb etwas empfindlich, weil ich im Laufe der "Laufbahn" meiner beiden Großen auch sehr viele (zum Teil gut gemeinte, zum Teil aber auch vom Neid diktierte) Ratschläge und Kommentare abgekriegt habe, was mit meinen Kindern "los" ist und wie ich damit umgehen soll. Wirklich geholfen hat mir nur der Austausch mit dafür ausgebildeten Leuten. Also nichts für ungut - ich kann dir nur raten, halt dich der betreffenden Mutter gegenüber mit Kommentaren zurück, wenn du das nicht sowieso schon tust (kenn dich ja nicht ).

Was meine Kinder betrifft: Meine Tochter ist mit 5 eingeschult worden, aber gleich in die 2. Klasse (auf Initiative der Schule, und es ging wirklich nicht anders - eigentlich hätte sie auch in die Dritte gekonnt). Da das natürlich ein bisschen Wirbel machte, der mir (und ihr) gar nicht behagte, habe ich den Mittleren dann (nach dem vorgeschriebenen Schultest) gleich stillschweigend ein Jahr früher losgeschickt, das fiel überhaupt nicht auf. (Manche Eltern dachten noch bis vor kurzem - er ist jetzt in der Vierten -, dass sein Geburtsjahr in der Klassenliste ein Druckfehler ist.) Beide haben sich (unter anderem) mit drei Jahren selbstständig das Lesen beigebracht. Den IQ der Großen haben wir messen lassen (auf Wunsch der Schule), für den Mittleren gibts nur Schätzwerte

Ich hoffe, das ist jetzt ein bisschen besser rübergekommen?

Grüße, Tiny

...
also ich halte es auch nicht für schlecht, wenn er in die Schule kommt, meine Frage war nur, ob man beurteilen kann, was besser ist. Hauptsächlich meinte ich aber trotzdem, dass viele Mütter die Kinder mit aller gewalt einschulen wollen, um das hinterher stolz rum zu erzählen. Mir ist es egal ob ein Kind mit 5 oder 6 eingeschult wird, mich nerven nur manche Eltern.
Wenn sich deine kinder mit 3 Jahren selber das Lesen beigbracht haben, zeigt das für mich schon viel, auch wenn ich keine Fachfrau bin und anscheinend waren deine Kinder auch in anderen Dingen schon weit und früh! Aber bei mir an der Grundschule konnte man leider nicht so einen positiven Schluss ziehen, es ist ja auch unterschiedlich. Aber es war ganz ineterssant, ich habe dort ein Praktika gemacht und drei Jahre später nochmal, da war ich wieder bei der Lehrerin, wo ich im ersten Praktika auch war, nur die Klasse war anders, denn dort sind einige Kinder sitzen geblieben. Die Lehrein hat mir auch gesagt, dass es leider Eltern gibt, die ihre Kinder als ''besonders schlau'' darstellen wollen und oft sind diese Kinder halt nicht so schlau, wie ihre Eltern sie gerne hätten.

Natürlich, ich bin nicht vom Fach, aber ich denke, wenn man ein Kind und Verhaltensweisen gut kennt kann man sich auch ein Bild davon machen. Vor allem, wenn man wiederum andere Kinder kennt, bei denen man das Wort Hochbegabung schon eher benutzen kann. Und nochmal zu dem Spiel; ich habe und ich messe daran keinen IQ von einem Kind! Du sagst, du hast es verstanden und im nächsten Satz:''Die Beurteilung des IQ sollte man einem Fachmann/frau überlassen.'' naja stimmt ja auch, aber wie gesagt ein Bild kann ich mir schon machen!

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11. Januar 2008 um 15:08

Oktoberkind einschulen
Was heißt hier eigentlich früher einschulen????
Bei uns in Bayern ist es momentan so, dass 2007 Kinder eingeschult wurden, die bis zum 30.09.2001 geboren wurden. Im Jahr 2008 ist es so, dass alle Kinder eingeschult werden, die bis 30.10.2002 geboren wurden, wobei dies nun schon eingeschränkt wurde und es im Ermessen der Eltern liegt, ob sie ein Oktoberkind auch wirklich in die Schule geben wollen. Wenn das jemand machen will, warum nicht? Ist ja eigentlich die Regel?
Mein Sohn wurde auch im August 2007 6 Jahre und wurde eingeschult.Ich selbst bin im September geboren und wurde mit knapp 6 Jahren eingeschult. Ich weiß nicht, was manche Mütter hierzu für ein Problem haben. Wenn ein Kind tatsächlich zu diesem Termin noch nicht so weit ist, kann man einen psychologischen Test machen lassen und das Kind zurückstellen lassen. Wenn also Deine Bekannte ihren Oktobersohn einschulen lassen will, ist das regulär und nicht früher eingeschult. Ausserdem hat dann Deine Bekannte ein Problem, wenn es nicht klappt. Wenn der Junge wirklich kein Sozialverhalten hat, dann wird sich das schon herausstellen und die Schule wird dementsprechend reagieren. Sollte Deine Bekannte der Meinung sein, dass ihr Sohn hochbegabt ist - was übrigens viele Mamas von ihren Sprösslinen glauben - so wird sie sich noch früh genug auf dem Boden der Tatsachen wiederfinden. Ich würde mich an Deiner Stelle über Deine Bekannte und ihr Kind nicht aufregen. Es wird sich alles noch zeigen.

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11. Januar 2008 um 16:27
In Antwort auf ulyssa_12914633

...
also ich halte es auch nicht für schlecht, wenn er in die Schule kommt, meine Frage war nur, ob man beurteilen kann, was besser ist. Hauptsächlich meinte ich aber trotzdem, dass viele Mütter die Kinder mit aller gewalt einschulen wollen, um das hinterher stolz rum zu erzählen. Mir ist es egal ob ein Kind mit 5 oder 6 eingeschult wird, mich nerven nur manche Eltern.
Wenn sich deine kinder mit 3 Jahren selber das Lesen beigbracht haben, zeigt das für mich schon viel, auch wenn ich keine Fachfrau bin und anscheinend waren deine Kinder auch in anderen Dingen schon weit und früh! Aber bei mir an der Grundschule konnte man leider nicht so einen positiven Schluss ziehen, es ist ja auch unterschiedlich. Aber es war ganz ineterssant, ich habe dort ein Praktika gemacht und drei Jahre später nochmal, da war ich wieder bei der Lehrerin, wo ich im ersten Praktika auch war, nur die Klasse war anders, denn dort sind einige Kinder sitzen geblieben. Die Lehrein hat mir auch gesagt, dass es leider Eltern gibt, die ihre Kinder als ''besonders schlau'' darstellen wollen und oft sind diese Kinder halt nicht so schlau, wie ihre Eltern sie gerne hätten.

Natürlich, ich bin nicht vom Fach, aber ich denke, wenn man ein Kind und Verhaltensweisen gut kennt kann man sich auch ein Bild davon machen. Vor allem, wenn man wiederum andere Kinder kennt, bei denen man das Wort Hochbegabung schon eher benutzen kann. Und nochmal zu dem Spiel; ich habe und ich messe daran keinen IQ von einem Kind! Du sagst, du hast es verstanden und im nächsten Satz:''Die Beurteilung des IQ sollte man einem Fachmann/frau überlassen.'' naja stimmt ja auch, aber wie gesagt ein Bild kann ich mir schon machen!

Kinder
Kinder können definitiv nicht alle über einen Kamm geschworen werden nicht. Auch nicht wenn es darum geht sie in die Schule zu schicken.
Wenn man bereits mit 5 Jahren in der Lage ist die Prüfung zu bestehen, soll mans doch einfach machen.

Wenn dann mal in einer Klasse irgendwie größere Probleme entstehen kann der oder die Kleine dann auch ohne dass es jemanden weh tut ne Klasse wiederholen.


Also ich finds recht unproblematisch.


Liebe Grüße!

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11. Januar 2008 um 21:57

Ich schließe mich an
Ich bin französin und bei uns zählt das Kalenderjahr. Das heißt, die Kinder werden eingeschult, wenn sie im zwischen Kanuar und Dezember 6 geworden sind oder 6 werden.
Ich kann diese "Angst vor der Schule" nicht verstehen. Manche Eltern schicken ihre Kinder erst mit fast 7 in die Schule. Ich finde, das ist Zeitverschwendung. Es ist auch schon schlimm genug, dass zu viele Kinder erst mit knapp 4 in der Kindergarten kommen.
Meine Zwillingsschwester und ich sind Anfang Februar geboren und wurden mit 5,5 eingeschult. Wir haben auch vorher Tests gemacht. Ich bin es meiner Mutter sehr dankbar, weil ich sogesehen 1 Jahr gewonnen habe. Ich konnte praktisch 1 Jahr früher arbeiten gehen und mein Leben verdienen.
Also, es war nur meine Meinung
Zilou.

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