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Schreien...schreien...schreien...-w...

7. August 2008 um 10:33

Hallo allerseits,
ich stöbere schon länger und es gibt auch jede menge Feedback zu diesem Thema, also sind wir schon mal nicht allein. Unser Sohn wird im Oktober 3 Jahre alt und hat eigentlich seit Geburt an das verlangen, sich uns mit schreien mitzuteilen. Es tritt phasenweise auf und ist dann auch sehr durchwachsen, er hat mehrere Stimmungswechsel am Tag und ein einziges "!nein" genügt meisst schon um das Fass bei ihm zu überlaufen zu bringen. Das artet dann meistens so aus das er anfängt seine Spielsachen zu zerstören, Bücher fliegen durch das Zimmer und er schreit wie ein "Wilder"!
Wir unternehmen sehr sehr viel mit unserem sohn was seine freizeitgestaltung angeht, (Musikschule, Schwimmen, Basteln, Ausflüge ETC...ETC...)
Er ist von seiner Entwicklung her in allen Bereichen schon "sehr weit" und erschwert uns dadurch manchmal die Ablaufkoordination. Uns kommt es auch manchmal so vor als wenn er genau wüsste was er uns damit gerade antut.
Man sollte vielleicht auch dazu sagen das unser Sohn ein sehr einnehmendes Wesen hat, das äussert sich z.B. so:
- Nachts gegen halb Fünf wenn er es endlich geschafft hat unser Bett zu Entern, geht das große Knibbeln los
(-Fingernagel unter Fingernagel und Nagelbett bohren) und sollte man auf die Idee kommen die Hand weg zu ziehen, dann wird man lauthals zurechtgewiesen mit genauem Wortlaut "MAMA HAND", glaubt mir das ist wie Folter...
Mittlerweile sind wir so weit, daß uns nicht nur die Nächte fehlen, nein es geht morgens gleich munter weiter mit Geschrei! Darauf folgt in der Regel Arbeitsverweigerung, sorry das ich es so nenne aber er schmeißt sich auf den Boden und macht Liegeprotest, manchmal still manchmal laut und anfassen ist dann gar nicht. Okay Okay unser kleine Stinker ist Super knuffig und ein total ausgekochtes Schlitzohr und deshalb hoffe ich das mich nicht jeder zum KA schickt um mein Kind untersuchen zu lassen denn ich denke er hat nichts, wir brauchen alternative Vorschläge denn wir sind am Ende unserer Weisheit angelangt. Vielen Vielen Dank im voraus

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7. August 2008 um 13:33

Da gebe ich
voll recht.
Wo keine Grenzen sind, können auch keine eingehalten werden.
Geht euer Kind denn nicht in eine Einrichtung?
Spätestens dort muss er lernen das es icht nur um Ihn geht.
Wenn Spielzeug rungeworfen wird kommt es in einen großen Sack und weg damit, es sollte gelernt werden das alles seinen Wert hat.
Wenn ihr so weiter macht braucht ihr bald selber einen Arzt.
Es gibt da ein Buch " wir erziehen Tyrannen" oder so ähnlich, ist vor einiger Zeit bei Stern-TV vorgestellt worden vielleicht holt ihr euch dort Rat.

ich hoffe ihr bekommt alles in Griff.

Viele Grüße
MausB

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8. August 2008 um 21:55

Schreikind
Hallo,
habe selbst ein 3 1/2-jähriges,temperamentvolles "Schreikind". Habe selbst festgestellt: Da hilft nur Konsequenz! Mit 3 ist meine Tochter ja wohl so weit, zu verstehen, daß Schreien nichts nützt, sie kann ordentlich sprechen. "Mit Schreien gibts hier nichts" sage ich ihr immer. Bei meiner 1. Tochter ist mir die Konsequenz auch sehr schwer gefallen, der kleine Schreihals ist aber, Gott sei Dank, schon mein 2. Kind, sonst wäre ich wahrscheinlich schon mehr verzweifelt als jetzt. Sachen kaputt machen geht gar nicht. Das kann man einem 3-jährigen sehr wohl erklären, sonst sind die Sachen erst mal weg. Laßt Euch nicht von einem 3-jährigen unterkriegen! Gutes Gelingen!!!
Mona

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9. August 2008 um 14:49

Verdacht auf ADHS
Das was Du beschreibst klingt wie die Geschichte von meinem Sohn. Mittlerweile hat sich herausgestellt, daß er ADHS hat. Vielleicht kannst Du dich mal darüber mehr informieren und es hilft Dir dann mehr.

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10. August 2008 um 13:21

Hallo,
also wenn mein Kind geschrieen hat, um seinen Willen durchzusetzen, dann habe ich es einfach mit ruhigen Worten gepackt ("So, das reicht jetzt. Schreien kannst du woanders!") und habe es ins Schlafzimmer gestellt. Die Türe habe ich natürlich nicht abgeschlossen. "Du kommst erst wieder raus, wenn du nicht mehr schreist." Natürlich hat sie sich dagegen gestellt und ist schreiend auch wieder aus dem Zimmer gelaufen, und dann möglichst zu Papa gerannt, in der Hoffnung, dass er ihr Rückendeckung gibt, aber wenn er das gleiche gesagt hat, dann schrie sie zwar noch verzweifelter, aber ins Zimmer musste sie trotzdem!! So ging das eine ganze Weile. Eine gute Woche musste ich schon durchhalten, bis sie endlich kapiert hatte, dass das eine Strafe aufgrund ihres Verhaltens ist. Und wenn sie dann ruhig und verstohlen aus dem Zimmer kam, dann habe ich sie gelobt.
Du musst dir schon vor Augen halten, dass er ja keine Schmerzen hat, sondern das einfach nur als Druckmittel benutzt.
Zieh das durch, denn mittlerweile reicht es zum Beispiel bei meiner Tochter, ihr nur Richtung Zimmer zu deuten und zu sagen, "willst du wieder ins Zimmer?". Und das, egal, wo wir gerade sind. Und sie war erst zwei Jahre, als ich mit den Konsequenzen anfing.
Und ich stimme den anderen Schreibern hier zu: ES TUT KINDERN RICHTIG GUT, WENN SIE MERKEN, WO IHRE GRENZEN SIND. Also zeig ihm seine Grenzen. Aber immer aufpassen, dass du bei deinen Massregelungen nicht die Beherrschung verlierst. Es ist ein wenig wie Theater spielen - du musst dem Kind schon deutlich machen, dass du sauer bist, es aber nicht WIRKLICH zum emotionalen Ausbruch kommen lassen. Denn - da haben die anderen auch recht - später wird das ganz schlimm.
Und der KIGA sorgt NUR dafür, dass er sich DORT benimmt, und es zuhause dann doppelt und dreifach an euch auslässt.

Gruss, Lola

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10. August 2008 um 16:35

Ich finde es genau richtig, denn
das Kind ist DREI Jahre alt und KONSEQUENZEN MüSSEN folgen, sonst verliert dieses "Festhalten und ""Du hörst jetzt sofort auf zu Brüllen"" sofort seine Wirkung!!

Auf jede Aufforderung oder "Bitte" der Eltern muss bei Nichtbeachtung eine Konsequenz folgen, denn welchen Grund sollte das Kind haben, mit dem Brüllen aufzuhören??
Das funktioniert bei Kindern, die am Anfang ihrer Trotzphase sind, und die fängt ja bekanntlich recht früh schon an, wenn sie alles selbst machen wollen, obwohl sie noch nicht soooo viel können.
Auf jede wiederholt negative Handlung muss eine Auszeit folgen, undzwar sofort im Anschluss, damit das Kind den Zusammenhang versteht.
Und so wie ich das verstanden habe, WEISS das Kind sehr gut, was es da tut. Und wer Mutter oder Vater eines zwei- bis dreijährigen Kindes ist, weiss ganz genau, WIE GUT ihr Kind schon trotzen kann.

Ich rate DIR lieber PAPI trotzdem, das mit der Auszeit zu versuchen, denn eines ist klar, mit der Ansage meiner Vorschreiberin wird dein Kind - wie du sicherlich selbst wissen wirst - nicht aufhören. DER Zug ist schon längst abgefahren

Gruss, Lola

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27. November 2010 um 19:27

Bitte nicht verzweifeln!!!
Lieber verzweiferlter Papa,

Deine Geschichte hört sich genau so an, dass ihr ein besonders begabtes und hochsensibles Kind habt, das definitiv OK ist! Wir haben auch so einen kleinen Batzi (2 1/2) und lasst Euch auf keinem Fall einreden, dass Euer Kleiner ADS oder ADHS hat. Das ist der fatale TRugschluss, dem die Mediziner heute gerne unterlegen, weil Sie sonst nicht weiter wüssten. ich kann leider nur kurz mailen aber es lag mir auf dem Herzen, Euch zu antworten, weil wir die "Symptome" nur zu gut kennen. Habt Ihr schon davon gehört, dass es schon seit Jahren eine "neue" Generation an Kindern gibt, die sensitiv ud medial begabt sind und daher viel mehr von ihrer Umgebung wahrnehmen, als es bei anderen kinder der Fall ist. Und das ist auch der Grund, warum diese Lichtkinder (es gibt da u.a. Indigokinder, Regenbogenkinder, Kristallkinder, Sternenwesen, etc.) so extrem auf äußere Einflüsse reagieren. Wenn man dies weiß, kann man viel leichter und besser mit Ihnen umgehen und dann geht es auch viel einfacher und harmonischer ab. Ich lese gerade ein tolles Buch dazu : Eva-Maria Mora "Quantum Engel Kinder", Rat und Heilung für Lichtkinder, für ihre Eltern und Lehrer, Ansata Verlag.

Bitte lest alles erst mal in Ruhe und macht Euch Eure Gedanken dazu - nicht gleich urteilen oder bewerten, wenn Euch einiges sehr ungewöhlich erscheint.
Die Autorin bietet gute Ansätze (zB auch Ernährungs- umstellung), damit man diesen Kinder gerecht werden kann. Bitte auf keinen Fall Medikamente zur Ruhigstellung vom Arzt aufschwatzen lassen!!! Euer Kind ist in Ordnung!!! Liebe Grüße und alles Gute, deva777

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