Home / Forum / Meine Familie / Schlagen und sich auf den Boden werfen...

Schlagen und sich auf den Boden werfen...

13. Mai 2002 um 12:41

Mein Sohn ist jetzt 17 Monate. ich habe ein Problem mit seinen Wutausbrüchen, wenn er etwas haben möchte und es nicht sifort kriegen kann, dann wirft er sich so auf den Boden und knallt mit der Stirn oder Nase oder Hinterkopf auf den Boden und schreit wie am Spieß. So lange wie er daheim den anfall bekommt, kann ich ja noch damit umgehen. Aber wenn ich unterwegs bin und die Leute schauen dann zu, dann finde ich es peinlich und unangenehm. Ich weiß nicht wie ich mich gegenüber meinem Sihn verhalten soll. Daheim lasse ich ihn brüllen, weil ich denke, das es ihm nichts bringt sich so zu verhalten. ich bekomme auch nicht alles, wenn ich herumschreie und mich heftigst herumwerfe. Ich will mich ja durchsetzen, aber wenn wir unterwegs sind und ich ihn nicht bei seinem Anfall auf die Erde werfen lasse, hebe ich ihn auf dem Arm, dann schlägt er mich wie wild kratzt mich und gibt mit eine Kopfnuß.
Warum verhält er sich so? Was mache ich falsch? Was kann ich gegen seine ständigen anfälle tun?
Stänig wenn er seinen willen nicht bekommt muß ich auf die Zähne beißen, denn seine Art macht mich auch wütend, geschlagen habe ich ihn noch nie und das werde ich auch nie tun. Aber irgendwie muß ich ihn doch zur vernunft bringen.
Bitte gebt mir einen Rat. Danke!!

Mehr lesen

13. Mai 2002 um 13:04

Oh, wie schrecklich...
An die Zeit kann ich mich noch gut erinnern!

Es sei Dir als Trost gesagt:
Es ist eine Phase, die fast jedes Kind irgendwann mal mitmacht und die eigentlich relativ schnell wieder vorbei geht, wenn man konsequent bleibt.
Aber ich weiß, wie lang sich jede Sekunde ziehen kann, wenn sich das Kind im Supermarkt auf den Boden wirft und alle sehen zu...

Ich habe meine Kinder zuhause immer in ihr Zimmer geschickt, wenn sie solche Anfälle bekommen haben - notfalls auch dorthin getragen.
Nebenbei habe ich immer wieder erklärt, WARUM sie ihren Willen nicht bekommen und das ich mir das Theater, daß sie veranstalten nicht ansehen und antun werde.

Das begeifen eigentlich auch die kleinsten Kinder relativ schnell und die Anfälle werden weniger, wenn sie ihr Ziel nicht erreichen.

Wenn ich mit ihnen unterwegs war, habe ich sie mir einfach unter den Arm geklemmt und mein Programm weiter durchgezogen - egal, was sie unter meinem Arm veranstaltet haben!

Allerdings haben sie nie versucht, mich ernsthaft zu verletzen.
Ich habe allerdings auch immer damit gedroht, mich dann zu wehren.
Das mache ich bis heute!

glücklicherweise mußte ich das noch nie in die Tat umsetzen.
Die Androhung: "Wenn Du mich beißt, beiße ich zurück, aber dann richtig!" hat immer ausgereicht.

Inzwischen sind sie glücklicherweise schon groß und ich kann an diese Phase ihres Lebens (die einfach ganz normal ist) mit einem Schmunzeln zurückdenken und ich wünsche Dir, daß Du das auch bald kannst!

Alles Liebe!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Mai 2002 um 22:06

Das kommt mir sehr bekannt vor...
Hallo Santhana,

Du hast mir fast die Arbeit "abgenommen", da ich mit einem ähnlichen Problem kämpfe und auch ich hier um Rat fragen wollte!
Diese Trotzanfälle sind ja normal und einerseits freue ich mich sogar darüber, dass meine Kleine (15 Monate - selbe Symptome!) nicht so phlegmatisch ist und einen eigenen Willen hat.
Im Supermarkt hat sie das zum Glück noch nicht ausprobiert, da sie dort sehr abgelenkt wird und auch noch keine Wünsche äussern kann.
Meistens, wenn sie müde und überreizt ist, kann sie schon mal ordentlich loslegen (oft aus ganz banalen Anlässen) mit auf den Boden werfen und zorniges abschütteln, wenn ich sie nehmen will.
Irgendwie tut sie mir dann auch immer leid, weil sie sich ja verbal noch nicht ausdrücken kann und ihr nichts anderes übrigbleibt, als mit Körpersprache ihre "Wünsche" durchsetzen zu wollen. Stell Dir mal vor, Du könntest nicht sprechen und jemand würde Dich einfach hochheben und davontragen - das würdest Du Dir ja auch nicht gefallenlassen... Also versuche ich es zunächst mit Verständnis und gib nach - es handelt sich ja meistens nur um Kleinigkeiten. Es sei denn, sie gefährdet sich - dann bleibe ich natürlich schon hart und lenke sie einfach ab.
Ich gebe zu, dass auch ich schon mal wegen eines Trotzanfalles die Nerven verloren habe - ich schlage mein Kind auch nicht, und werde es auch nie tun - aber es war mir einfach zuviel. Ich bin damals aus dem Zimmer gerannt und schrie verzweifelt, als würde ich mit einem Erwachsenen sprechen. Auch das hat geholfen. (Ist aber kein Tipp) Sie war plötzlich wieder ganz normal und trollte sich zu ihren Spielsachen, als sei gar nichts gewesen.
Ich versuche jedoch immer, ruhig zu bleiben und ihr zu erklären, warum etwas nicht geht. Mein Mann macht das immer sehr geschickt (pädagogisch-) und es hilft auch wirklich, dazu noch ein bisschen Ablenkung und alle Tränen sind versiegt!

Ich denke mir, das sind erst die kleinen Hürden "zum Üben", so richtig arg werden dann die Nerven gefordert, wenn das kleine Monster auch noch sprechen kann ....

Ich wünsche Dir noch viel Geduld !

Memory

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Mai 2002 um 23:26

12 Forderungen eines Kindes an seine Eltern
1. Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, daß ich nicht alles bekommen
kann - ich will dich nur auf die Probe stellen.
2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir
standhaft zu bleiben!
Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann
sicherer fühle.
3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht,
wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken
wenn du zu mir leise unter vier Augen sprichst.
4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage:
"Ich hasse dich"!
Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht,
meine Pläne zu durchkreuzen.
5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines
Tuns!
Ich muss auch peinliche und schmerzhafte
Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen.
6. Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich
mich taub stelle.
7. Mache keine vorschnellen Versprechungen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechungen
hälst, fühle ich mich schrecklich im Stich
gelassen.
8. Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein
Vertrauen zu dir.
9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn
ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine
Informationen zu bekommen.
10.Lache nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir
helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen
11.Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei,
dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entschuldigungen erwecken bei mir ein
Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
12.Versuche nicht, so zu tun als seist du perfekt!
Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass
du es doch nicht bist.

Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst.

Also ich finde es gut. Lese es immer wieder durch, gerade dann, wenn ich mal wieder stinksauer auf meinen Sohn (5) bin.

Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Mai 2002 um 10:08
In Antwort auf charis_12313311

12 Forderungen eines Kindes an seine Eltern
1. Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, daß ich nicht alles bekommen
kann - ich will dich nur auf die Probe stellen.
2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir
standhaft zu bleiben!
Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann
sicherer fühle.
3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht,
wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken
wenn du zu mir leise unter vier Augen sprichst.
4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage:
"Ich hasse dich"!
Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht,
meine Pläne zu durchkreuzen.
5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines
Tuns!
Ich muss auch peinliche und schmerzhafte
Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen.
6. Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich
mich taub stelle.
7. Mache keine vorschnellen Versprechungen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechungen
hälst, fühle ich mich schrecklich im Stich
gelassen.
8. Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein
Vertrauen zu dir.
9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn
ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine
Informationen zu bekommen.
10.Lache nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir
helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen
11.Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei,
dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entschuldigungen erwecken bei mir ein
Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
12.Versuche nicht, so zu tun als seist du perfekt!
Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass
du es doch nicht bist.

Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst.

Also ich finde es gut. Lese es immer wieder durch, gerade dann, wenn ich mal wieder stinksauer auf meinen Sohn (5) bin.

Liebe Grüße

Klasse...
DAS druck ich mir aus. Und hängs auf. Und lese es schweissgebadet durch, wenn mein Fräulein Tochter mir mal wieder zeigen will, "watt ´ne Harke is"!

Sie testet mich jetzt - gottseidank - nicht mehr so oft wie früher, aber zwischendurch muss doch mal geguckt werden, ob Mami immer noch das WIRKLICH UND IN ECHT meint, was sie sagt...

@Temptress: Du sprichst mir so aus dem Herzen...
Ich sehe meinem Trollkind richtig an, wenn sie bettelt: Bitte, BITTE, zeig mir, dass ich meine Grenze erreicht habe...

@Santhana: Bleib BLOSS konsequent, EGAL ob zu Hause oder in der Öffentlichkeit. Es muss dir einfach völlig schnuppe sein, was die Leute denken, denn DU hast sonst ständig das Theater, nicht SIE!

Noch was: Die Zwerge spüren bis in letzte, ob du in deinen Reaktionen verunsichert bist oder bereit bist, angedrohte Konsequenzen durchzuziehen.

Trost: Irgendwann ist es vorbei - wenn du durchhälst..

Tip: Buch von Anette Kast-Zahn "Jedes Kind kann Regeln lernen" Fand ich total klasse und hat mir sehr geholfen konsequent zu sein und zu bleiben.


Viel Glück und gute Nerven wünscht dir

Jaelle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Mai 2002 um 20:11

Bocken!
Hallo Santhana!

Ja, ja, ja, DAS kenne ich! Meine Tochter ist auch gerade 17 Monate alt, ein "herrliches" Alter!
Zum Glück ist sie mein zweites Kind und da geht man doch anders mit seinem Kind um.

Also, du tust ihm keinen Gefallen damit, wenn du ihn mal schreien und bocken läßt und ihn dann mal auf den Arm nimmst. So peinlih und unangehnem wie es auch sein mag, überwinde es und laß ihn auch unterwegs sich "ausbocken".

Bocken ist völlig normal und wird dich und deinen Sohn noch eine Weile begleiten. Mein Sohn ist jetzt 3,5 Jahre alt und nun gibt sich das.

Bocken tun Kinder oft, wenn sie etwas nicht bekommen, warum auch immer, sei es, daß sie nicht noch ein Ü-Ei bekommen oder sie die Buddelform nicht haben wollen die man ihnen reicht. Vielleicht will er dir etwas mitteilen und kann sich, logischerweise in dem Alter, dir noch nicht verständlich machen.

Das eventuell dazugehörige Hauen, Beißen, Kratzen usw. gehört genauso zu ihrer Entwicklung. Leider!
Mein Sohn hat damals nicht gebissen oder gehauen, zum Glück. Nur meine Tochter haut dann auch immer genz gerne nach einem, oder sie wirft ihr Essen, ihr Trinken, oder Spielsachen durch die Gegend.

Sei konsequent bei deiner Erziehung!

Du kannst dir Rat holen bei deinem Kinderarzt oder sieh mal unter
www.pampers.de
nach. Die verschicken auch monatliche Mails bezogen auf das jeweilige Alter in denen es um die Entwicklung des Kindes geht. Vielleicht findest du da noch ein paar Tipps und Tricks.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen und vergiß nie du bist nicht allein!
Viele Grüße
chevy

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Mai 2002 um 14:15
In Antwort auf charis_12313311

12 Forderungen eines Kindes an seine Eltern
1. Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, daß ich nicht alles bekommen
kann - ich will dich nur auf die Probe stellen.
2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir
standhaft zu bleiben!
Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann
sicherer fühle.
3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht,
wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken
wenn du zu mir leise unter vier Augen sprichst.
4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage:
"Ich hasse dich"!
Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht,
meine Pläne zu durchkreuzen.
5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines
Tuns!
Ich muss auch peinliche und schmerzhafte
Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen.
6. Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich
mich taub stelle.
7. Mache keine vorschnellen Versprechungen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechungen
hälst, fühle ich mich schrecklich im Stich
gelassen.
8. Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein
Vertrauen zu dir.
9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn
ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine
Informationen zu bekommen.
10.Lache nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir
helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen
11.Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei,
dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entschuldigungen erwecken bei mir ein
Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
12.Versuche nicht, so zu tun als seist du perfekt!
Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass
du es doch nicht bist.

Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst.

Also ich finde es gut. Lese es immer wieder durch, gerade dann, wenn ich mal wieder stinksauer auf meinen Sohn (5) bin.

Liebe Grüße

Hallo,
ist der Text von Dir? Er ist einfach klasse, so richtig...
Schöne Grüße!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Mai 2002 um 19:47
In Antwort auf celia_12450210

Hallo,
ist der Text von Dir? Er ist einfach klasse, so richtig...
Schöne Grüße!

Hallo Lilly
nein, der Text ist nicht von mir (leider). Ich würde auch gerne mal sowas sinnvolles erfinden *lach*.
Den Text habe ich bei einer Bekannten gesehen, gleich abgeschrieben und mir in die Küche gehängt.
Wenn mein Kleiner nervt, gehe ich dahin und lese mir den Text durch, dann geht es wieder besser.

Liebe Grüße
Knitzi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Mai 2002 um 22:19

Vielen Dank !!
Hallo Temptress,

vielen Dank für den Buchtipp! Ich mache mir natürlich viele Gedanken über die richtige Erziehung meiner Kleinen. Da ich selbst sehr streng erzogen wurde und fast gar nichts durfte, bin ich warscheinlich zu nachgiebig bei meinem Kind. Es sollte eine Mischung aus Herzlichkeit und Ernst sein. Ich glaube, die Ursache für meine Inkonsequenz liegt darin, dass sie letztes Jahr noch ein richtiges Baby war, und wenn sie schrie dann reagierte ich sofort.
Da sie jetzt aber schon älter und auch cleverer ist, muß ich nun anfangen umzudenken: Ihr nicht immer nachzugeben, sondern auch mal konsequent eine Grenze setzen. Das ist zwar unbequem, aber ich will ja nicht der Hampelmann meines Kindes sein. Erst unlängst hörte ich von einer Mutter: "Kinder brauchen eine Führung, an der sie sich orientieren können - ähnlich einem Chef im Büro.." Das ist schon einleuchtend.
Aber ich bin ja lernfähig. Auch eine Mutter
kann nicht immer nur lieb sein. Das gehört eben dazu - zum "Job".

Nochmals vielen Dank für die Anregung,
Memory

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Mai 2002 um 16:23
In Antwort auf charis_12313311

12 Forderungen eines Kindes an seine Eltern
1. Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, daß ich nicht alles bekommen
kann - ich will dich nur auf die Probe stellen.
2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir
standhaft zu bleiben!
Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann
sicherer fühle.
3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht,
wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken
wenn du zu mir leise unter vier Augen sprichst.
4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage:
"Ich hasse dich"!
Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht,
meine Pläne zu durchkreuzen.
5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines
Tuns!
Ich muss auch peinliche und schmerzhafte
Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen.
6. Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich
mich taub stelle.
7. Mache keine vorschnellen Versprechungen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechungen
hälst, fühle ich mich schrecklich im Stich
gelassen.
8. Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein
Vertrauen zu dir.
9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn
ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine
Informationen zu bekommen.
10.Lache nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir
helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen
11.Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei,
dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entschuldigungen erwecken bei mir ein
Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
12.Versuche nicht, so zu tun als seist du perfekt!
Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass
du es doch nicht bist.

Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst.

Also ich finde es gut. Lese es immer wieder durch, gerade dann, wenn ich mal wieder stinksauer auf meinen Sohn (5) bin.

Liebe Grüße

Hallo Knitzi
Danke für den Beitrag die 12 Forderungen meines Kindes.

Dein Beitrag hat mir so gut gefallen werde ihn noch öfters lesen um meinen kleinen 19 Monate besser zu verstehen.

Habe bis jetzt immer gedacht nur mein kleiner ist so ein Teufelchen,aber andere Muttis haben die gleichen Probleme.

Da es mein erstes Kind ist dachte ich habe da etwas falsch gemacht in der Erziehung,aber durch deinen Beitrag tue ich mich jetzt viel leichter auf die Bedürfnisse meines kleinen einzugehen.

Nochmal vielen Dank

Liebe Grüße Sandra

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Mai 2002 um 21:59

Ja,
das kenne ich nur zu gut.Mein Sohn,heute3,hat das auch gemacht,und damit die alten Omis im Geschäft nicht reden,habe ich ihm seine Wünsche erfüllt.Aber genau das war das Schlimme,er wußte daß er damit durchkommt.Dann habe ich ihn im Geschäft am Boden liegen lassen,und bin weiter gelaufen,er kam dann schon und hat mich gesucht.Nach 2Wochen hats dann gefruchtet und wir haben einen Kompromiß geschlossen:1 mal in der Woche gibts ein KLEINES Spielzeug,und Süßes nehmen wir von zu Hause mit,und wenn er die ganze Woche diese Abmachung einhält,darf er Freitags 2mal Karusell fahren.Seit dem habe ich das liebste Kind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Mai 2002 um 16:33

Starke Nerven
Meine Kinder sind aus diesem Alter schon raus???(17,15,7)ich habe die Erfahrung gemacht ,einfach ausbrüllen lassen egal ob zu Hause oder unterwegs.Die Leute gucken sowieso ob du nun seinen Wünschen nachgibst (Hat der Kleine es wieder geschaft )oder in einfach ignoriest (das arme Kind wie kann die Mutter es so weinen lassen )also ,egal wie die Leute gucken .Du verunsicherst den Kleinen nur wenn du zu Hause anders reagierst als Unterwegs.Ich wünsch dir starke Nerven auch die Zeit geht vorbei und gehört zur Entwicklung einfach dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen