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Ritalin und ADS

3. Januar 2005 um 12:51

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit der Gabe von Ritalin bei einem ADS Kind?
Nachdem ich anfänglich sehr skeptisch und vorsichtig war nimmt mein Sohn 9 Jahre seit den Herbstferien morgens eine Tablette ein. Zunächst war der Erfolg enorm und das Kind fühlte sich sehr wohl. Seit etwa vier Wochen fällt er allerdings wieder in das alte Verhalten zurück und sagt selbst er wäre wieder viel nervöser.Der Kinderarzt hat die tägl. Dosis nun um eine halbe Tablette Mittags erhöht. Meine Sorge ist nun das diese Erhöhung nach einigen Wochen wieder nicht ausreichend ist und das ganze ständig so weitergeht. Wer hat Erfahrung damit und auch mit einem Retard Medikament.

Vielen Dank für Eure Hilfe

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3. Januar 2005 um 13:05

Leider ist
das Problem das man immer wieder neue Dosierungen heraus finden muß.Ritalin kann man nicht geben wie ein ganz normales Medikament 1 Tabelette und gut ist. Mein Sohn bekommt im Moment die Dosierung 4 x 1/2 das klappt ganz gut.Ich setze auch grundsätzlich in den Ferien das Ritalin ab.Ritalin wird auch erst langsam gesteigert.Aber das Gute daran ist das man es schnell merkt wenn die Wirkung nachlässt,und so kann man dann die Dosierung ändern.Ich kann nur von mir sprechen,wenn du ein bischen Übung damit hast wirst du merken das man dann ein Gefühl dafür bekommt.Gruß zwille123

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3. Januar 2005 um 23:28
In Antwort auf cokkie_12728987

Leider ist
das Problem das man immer wieder neue Dosierungen heraus finden muß.Ritalin kann man nicht geben wie ein ganz normales Medikament 1 Tabelette und gut ist. Mein Sohn bekommt im Moment die Dosierung 4 x 1/2 das klappt ganz gut.Ich setze auch grundsätzlich in den Ferien das Ritalin ab.Ritalin wird auch erst langsam gesteigert.Aber das Gute daran ist das man es schnell merkt wenn die Wirkung nachlässt,und so kann man dann die Dosierung ändern.Ich kann nur von mir sprechen,wenn du ein bischen Übung damit hast wirst du merken das man dann ein Gefühl dafür bekommt.Gruß zwille123

Bei wie vielen Kindern...
...wird doch heutzutage das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert. Findet ihr das nicht ein bißchen komisch?

Meiner Meinung nach ist das ein Trend und keine Störung. Nebenbei bemerkt sind die Langzeitfolgen bei der Einnahme von Ritalin noch nicht erforscht. Warum tut ihr das euern Kindern an?

Natürlich haben sie's schwieriger in einer Gesellschaft, die Intelligenz mit Schnelligkeit des Denkens und einer hohen Konzentration bzw. Gedächtnisleistung gleichsetzt, aber anstatt, dass ihr mit euern Kindern der Welt beweist, dass auch andere Qualitäten von Intelligenz zeugen, pumpt ihr sie sinnlos mit Tabletten voll.

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4. Januar 2005 um 0:28
In Antwort auf iliane_12140181

Bei wie vielen Kindern...
...wird doch heutzutage das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert. Findet ihr das nicht ein bißchen komisch?

Meiner Meinung nach ist das ein Trend und keine Störung. Nebenbei bemerkt sind die Langzeitfolgen bei der Einnahme von Ritalin noch nicht erforscht. Warum tut ihr das euern Kindern an?

Natürlich haben sie's schwieriger in einer Gesellschaft, die Intelligenz mit Schnelligkeit des Denkens und einer hohen Konzentration bzw. Gedächtnisleistung gleichsetzt, aber anstatt, dass ihr mit euern Kindern der Welt beweist, dass auch andere Qualitäten von Intelligenz zeugen, pumpt ihr sie sinnlos mit Tabletten voll.

Blödsinn
Hallo Fran,

informiere dich lieber vorher, bevor du hier so einen Blödsinn erzählst. Gerade Mütter, die sich in verschiedenen Foren um Hilfen für ihre
Kinder bemühen, wollen bestimmt nicht den Kindern schaden. Bevor diese Mütter zu Medikamenten greifen,haben sie sich genügend
informiert, was man von dir nicht behaupten kann.
Wenn man einem ADS Kind die Therapie verweigert
ist es eher unterlassene Hilfeleistung.

Es gibt aber überall Menschen, die von nichts eine Ahnung haben, aber zu allem seinen Senf
geben müssen.
LG Dana

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4. Januar 2005 um 0:40
In Antwort auf kyler_12055543

Blödsinn
Hallo Fran,

informiere dich lieber vorher, bevor du hier so einen Blödsinn erzählst. Gerade Mütter, die sich in verschiedenen Foren um Hilfen für ihre
Kinder bemühen, wollen bestimmt nicht den Kindern schaden. Bevor diese Mütter zu Medikamenten greifen,haben sie sich genügend
informiert, was man von dir nicht behaupten kann.
Wenn man einem ADS Kind die Therapie verweigert
ist es eher unterlassene Hilfeleistung.

Es gibt aber überall Menschen, die von nichts eine Ahnung haben, aber zu allem seinen Senf
geben müssen.
LG Dana

Weißt du, was ich nicht mag?
Leute, die Dinge nicht hinterfragen und glauben, sie wüssten über andere Bescheid.

Da ich mich schon sehr lange mit ADS beschäftige, weil ich selber betroffen bin, was ich aber nicht als "Schaden" sehe, wie es von anderen ggern ausgelegt wird, war mein Text als Anreiz zum Reflektieren gedacht. Ich selbst habe nie Medikamente genommen und auch so Wege gefunden, um damit zurechtzukommen.

Ich bin einfach total dagegen, so junge Menschen mit Medikamenten derart zu manipulieren.

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4. Januar 2005 um 6:42
In Antwort auf iliane_12140181

Weißt du, was ich nicht mag?
Leute, die Dinge nicht hinterfragen und glauben, sie wüssten über andere Bescheid.

Da ich mich schon sehr lange mit ADS beschäftige, weil ich selber betroffen bin, was ich aber nicht als "Schaden" sehe, wie es von anderen ggern ausgelegt wird, war mein Text als Anreiz zum Reflektieren gedacht. Ich selbst habe nie Medikamente genommen und auch so Wege gefunden, um damit zurechtzukommen.

Ich bin einfach total dagegen, so junge Menschen mit Medikamenten derart zu manipulieren.

Dann magst Du Dich selbst nicht?
immerhin urteilst Du gerade über einen Menschen, den Du nicht kennst und sicherlich auch keine Diagnose stellen kannst. Immerhin reagieren Menschen verschieden, die einen kommen ohne Medikamente aus, die anderen nicht. Bist Du Ärztin, daß Du dies (auch noch per Ferndiagnose) feststellen kannst? Ich bin genau der selben Meinung, wie die Vorrednerrin: wenn zwei Ärzte der Meinung sind, man sollte medikamentös eingreifen, dann mache ich das als Mutter auch. Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung!

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4. Januar 2005 um 11:31
In Antwort auf flyingkat

Dann magst Du Dich selbst nicht?
immerhin urteilst Du gerade über einen Menschen, den Du nicht kennst und sicherlich auch keine Diagnose stellen kannst. Immerhin reagieren Menschen verschieden, die einen kommen ohne Medikamente aus, die anderen nicht. Bist Du Ärztin, daß Du dies (auch noch per Ferndiagnose) feststellen kannst? Ich bin genau der selben Meinung, wie die Vorrednerrin: wenn zwei Ärzte der Meinung sind, man sollte medikamentös eingreifen, dann mache ich das als Mutter auch. Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung!

Manchmal mehr, manchmal weniger.
Ich finde das ein bißchen unfair, was mir hier entgegengebracht wird.
Zum einen habe ich danach geurteilt, wie die Vorrednerin auf meinen Beitrag reagiert hat. Sie beschimpfte ihn als "Blödsinn" (ohne sachliche Begründung) und war felsenfest davon überzeugt, ich hätte von ADS keine Ahnung, glaubte außerdem zu wissen, was mein Beweggrund sei, hier zu posten ("Es gibt Leute, die müssen überall ihren Senf dazugeben."). Ich finde, da kann man sich schon ein Urteil erlauben ("Ich mag Leute nicht, die sich einbilden, sie wüssten etwas über einen.").

Zum anderen bekomme ich langsam den Eindruck, aufgrund der aggressiven Antwort auf meinen Beitrag, dass es schwer fällt, das eigene Handeln, auch wenn die Autorität Arzt die gleiche Meinung hat, zu hinterfragen und nach Alternativen zu suchen.

Ich habe gar nichts per Ferndiagnose festgestellt, ich habe lediglich eine Meinung zum Thema und ich weiß, dass gerade sehr hyperaktive Kinder (ich bin hypoaktiv, was aber mindestens genauso schlimm ist) einen sicherlich zum Verzweifeln bringen können, aber da ich auch weiß, dass die Langzeitfolgen von Ritalin noch nicht erforscht sind, finde ich, man sollte die Finger davon lassen.

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4. Januar 2005 um 11:58
In Antwort auf iliane_12140181

Manchmal mehr, manchmal weniger.
Ich finde das ein bißchen unfair, was mir hier entgegengebracht wird.
Zum einen habe ich danach geurteilt, wie die Vorrednerin auf meinen Beitrag reagiert hat. Sie beschimpfte ihn als "Blödsinn" (ohne sachliche Begründung) und war felsenfest davon überzeugt, ich hätte von ADS keine Ahnung, glaubte außerdem zu wissen, was mein Beweggrund sei, hier zu posten ("Es gibt Leute, die müssen überall ihren Senf dazugeben."). Ich finde, da kann man sich schon ein Urteil erlauben ("Ich mag Leute nicht, die sich einbilden, sie wüssten etwas über einen.").

Zum anderen bekomme ich langsam den Eindruck, aufgrund der aggressiven Antwort auf meinen Beitrag, dass es schwer fällt, das eigene Handeln, auch wenn die Autorität Arzt die gleiche Meinung hat, zu hinterfragen und nach Alternativen zu suchen.

Ich habe gar nichts per Ferndiagnose festgestellt, ich habe lediglich eine Meinung zum Thema und ich weiß, dass gerade sehr hyperaktive Kinder (ich bin hypoaktiv, was aber mindestens genauso schlimm ist) einen sicherlich zum Verzweifeln bringen können, aber da ich auch weiß, dass die Langzeitfolgen von Ritalin noch nicht erforscht sind, finde ich, man sollte die Finger davon lassen.

Man sollte,
jeden seine Meinung lassen.Wenn Du dagegen bist ist es ja gut,aber wenn andere dafür sind und damit gute Erfahrung haben dann muß man auch dieses akzeptieren.Mein Sohn verträgt es gut und ich lasse regelmäßig sein Blut untersuchen und er ist in Ärtztlicher Behandlung und geht zur Ergotherapie.Ohne das ganze wäre er schon auf der Sonderschule.Ich habe auch die Ernährung umgestellt und bin auch nicht abgeneigt andere Alternativen zu suchen.Aber leider ist der Druck in der Schule sehr groß,leider sind die meisten Lehrer und Eltern nicht sehr verständnissvoll wenn es um solche Kinder geht.Da wird einem sehr schnell klar gemacht das es ein Problemkind ist und die anderen nur stört.Ich weiß jetzt kommt bestimmt wieder da kann man sich drüber wegsetzen und andere Wege gehen,aber ich weiß wovon ich rede.Ich mache das alles schon seit dem Kindergarten mit und habe immer gedacht das schaffen wir auch so.Aber leider wurde es in der Schule nicht mehr tragbar und ich bin mitlerweile davon überzeugt das es uns hilft!Unser Familienleben ist auch etwas ruhiger geworden und das bin ich meinen anderen 2Kindern auch schuldig,denn die kamen oft zu kurz.zwille123

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4. Januar 2005 um 12:37

Was meinst Du
mit begleitender Therapie?
Er wird regelmäßig untersucht ( EKG, Blutwerte) aber Ergotherapie etc bekommt er nicht.

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4. Januar 2005 um 12:43
In Antwort auf iliane_12140181

Bei wie vielen Kindern...
...wird doch heutzutage das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert. Findet ihr das nicht ein bißchen komisch?

Meiner Meinung nach ist das ein Trend und keine Störung. Nebenbei bemerkt sind die Langzeitfolgen bei der Einnahme von Ritalin noch nicht erforscht. Warum tut ihr das euern Kindern an?

Natürlich haben sie's schwieriger in einer Gesellschaft, die Intelligenz mit Schnelligkeit des Denkens und einer hohen Konzentration bzw. Gedächtnisleistung gleichsetzt, aber anstatt, dass ihr mit euern Kindern der Welt beweist, dass auch andere Qualitäten von Intelligenz zeugen, pumpt ihr sie sinnlos mit Tabletten voll.

Modetrend?
Hallo Fran,

genau wie Du war ich sehr sehr vorsichtig und habe mich genau informiert...oder es zumindest versucht. Genau wie Du habe ich gedacht das ist ein Modetrend und es wird zu voreilig etwas verschrieben. Ich war bei verschiedenen Ärzten und habe es sehr lange ohne Ritalin versucht. Wie die Kinderpsyochologin mir vorab sagte werden wir das nicht lange aushalten und sie hatte Recht. Erst als ich nicht mehr weiter wußte habe ich zum Medikament gegriffen und ehrlich es war nicht nur für das Umfeld sondern auch für meinen Sohn eine große Hilfe.

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4. Januar 2005 um 13:13

Schwachsinn ist,
das Du den Abbau mit Heroin vergleichst!Ist doch toll das Du es mit Homeophatischen Mitteln und Yoga im Griff bekommst.Aber bitte stelle die Eltern nicht dahin als ob Sie nur aus Faulheit zu Ritalin greifen.

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4. Januar 2005 um 15:13

Ich meinte,
den Abbau wenn man es absetzt(hast du doch geschrieben das es süchtig macht).Aber ich finde toll wie Du andere Meinungen nicht tollerierst,indem Du alles was Du tust für richtig hälst.Ich denke das die meisten Eltern solcher Kinder eine Menge tun und sich auch genau darüber informieren.Dein Sohn ist mit 5 auffällig geworden meiner mit 2.Er ist jetzt 9 und wir haben auch vom Heilpraktiker bis Kinderphychologe alles durch.Wir haben einen ganz tollen Arzt der sowohl Naturheilmittel als auch normale Medikamente verabreicht.Ich glaube an die Schulmedizin und das mit der Pharmaindustrie das ist schon möglich aber wie teuer ist den die Alternativmedizin?Wie gesagt ich finde es toll das es bei Deinem Kind angeschlagen hat.zwille123

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4. Januar 2005 um 19:24

Kürzlich...
war ich auf einem Kongress zum Thema ADHS.
Die neuesten Studien haben belegt, dass ADS-ler
die als Kinder medikamentös behandelt wurden
eine normale Schulbildung erhielten und selten
zu Drogen greifen mussten.Im Gegensatz zu unbehandelten ADHS-ern, die viel öfter kriminell wurden.Es ist auch bewiesen, dass
ADHS-ler mehr als gesunde Kinder suchtgefährdet sind. Also es trifft genau das
gegenteil zu, nämlich Ritalin macht nicht
süchtig.
LG Dana

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24. Januar 2005 um 10:47

Ritalin und ADS
Mein Sohn (gerade 9 geworden) nimmt einen Abkömmling des Ritalin (nennt sich Equasym) seit er in den Kindergarten ging (Beginn etwa mit 6 Jahren). Er hatte kein Selbstbewußt sein, keiner wollte mit ihm spielen (er beendete jedes Spiel nach max. 5 min.) und konnte beim Erklären keinem in die Augen schauen. Dieser Zustand hatte sich mit Equasym schlagartig geändet. Er nahm davon morgens 1/2 (entspricht etwa 5mg) und hat so seinen Spiegel, solange er außer Haus ist (Kiga, nun Schule). Seit er die 3. Klasse besucht, bekommt er morgens eine 3/4 (entspricht 7,5mg) und kommt damit gut hin. Wir haben auf Anraten des betreuenden Kinder-und Jugendpsychologen die Dosis gesteigert, da der Leistungsdruck doch immens in der 3. Klasse angestiegen ist. Es klappt ausgesprochen gut. Außerdem ist er ja gewachsen und schwerer geworden. Man muß die Dosis auch immer dem Gewicht anpassen. Hat Dein Kind eventuell Gewichts-Schwankungen, dann muß die Dosis auch angepaßt werden. Da die meisten Kids zunehmen muß natürlich auch die Dosis gesteigert werden. Also keine Angst vor Dosisanpassungen. Beim Abnehmen des Gewichts muß die Dosis natürlich verringert werden. Mein Sohn muß 1/2 jährlich gewogen, gemessen und auf sonstige Besonderheiten untersucht werden.
Liebe Grüße und keine Angst vor Ritalin.

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24. Januar 2005 um 10:59
In Antwort auf iliane_12140181

Bei wie vielen Kindern...
...wird doch heutzutage das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert. Findet ihr das nicht ein bißchen komisch?

Meiner Meinung nach ist das ein Trend und keine Störung. Nebenbei bemerkt sind die Langzeitfolgen bei der Einnahme von Ritalin noch nicht erforscht. Warum tut ihr das euern Kindern an?

Natürlich haben sie's schwieriger in einer Gesellschaft, die Intelligenz mit Schnelligkeit des Denkens und einer hohen Konzentration bzw. Gedächtnisleistung gleichsetzt, aber anstatt, dass ihr mit euern Kindern der Welt beweist, dass auch andere Qualitäten von Intelligenz zeugen, pumpt ihr sie sinnlos mit Tabletten voll.

Bist Du nicht betroffen???
Ich verstehe Deine Anregungen nicht. Das sollte jeder selbst entscheiden können. Meinem Sohn habe ich vorher schon Spiel-und Gesprächstherapien, Ergo, und diverse andere Begleittherapieen angedeien lassen. Man greift doch sowieso nur auf Medis zurück, wenn man mit seinem Latein am Ende ist. Und ADS ist eine Krankheit. Das wird Dir jeder Kinder-und Jugendpsychologe bestätigen. Es ist KEINE Modeerscheinung. ADS gibt es schon sehr lange. Nur ist es erst seit kurzer Zeit behandelbar. Durch die erhöhten Umwelteinflüsse (Fernsehen, Gameboy, PC und ähnliches) kommt es eher zum Tragen. Beim ADS wird der Überträgerstoff Dopamin-Noradrenalin nicht ausreichend gebildet. Dieser ist aber wichtig, um bestimmte Informationen von Außen in "Wichtige" und "Unwichtige" zu sortieren. ADS-Kids können diesen Stoff nicht-oder nicht ausreichend produzieren. Sie müssen unter Ritalin lernen, bestimmte Vorgänge (Lernen, soziale Kontakte pflegen, ..)sich anzueignen. Dann können sie es irgendwann auch ohne Ritalin.
Grüße wuestenblume2

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24. Januar 2005 um 11:04
In Antwort auf kyler_12055543

Blödsinn
Hallo Fran,

informiere dich lieber vorher, bevor du hier so einen Blödsinn erzählst. Gerade Mütter, die sich in verschiedenen Foren um Hilfen für ihre
Kinder bemühen, wollen bestimmt nicht den Kindern schaden. Bevor diese Mütter zu Medikamenten greifen,haben sie sich genügend
informiert, was man von dir nicht behaupten kann.
Wenn man einem ADS Kind die Therapie verweigert
ist es eher unterlassene Hilfeleistung.

Es gibt aber überall Menschen, die von nichts eine Ahnung haben, aber zu allem seinen Senf
geben müssen.
LG Dana

Da hast Du Recht!!!
Hallo Dana!
Wie Du, bin auch ich betroffene Mutter. Auch ich bin froh, daß ich mich nicht von Hinz und Kunz habe verunsichern lassen. Unsere Entscheidung für Ritalin war das beste, was uns und unserem Sohn hat passieren können. Er wird nun als "normales" Kind anerkannt und hat endlich Freunde.
Liebe Grüße

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25. Januar 2005 um 22:51

ADS oder ADHS?
Ich habe ganz massiv den Eindruck, dass hier ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) und ADHS (Dieselbe Geschichte, nur zusätzlich noch mit Hyperaktivität gepaart) durcheinandergeworfen wird.
ADS-Kinder sind oft keine Zappelphilipps, sondern eher verträumte, leicht ablenkbare und unkonzentrierte Kinder, die sich aber auf Sachen konzentrieren können, die sie selber sehr interessieren.
Ritalin ist nur sinnvoll für ADHS-Kinder, die sich selbst auf ihnen am Herzen liegende Sachen nicht konzentrieren können, da sie zwanghaft immer in Bewegung sind. In diesen Fällen ist eine Ritalin-Gabe sinnvoll, weil es dem Kind ermöglicht, es selbst zu sein.
Wer einem ADS-Kind Ritalin verabreicht, begeht Drogenmissbrauch und Kindesmißhandlung.Bei ADS ist nämlich das Zappeln meist eine Folge von "Das Kind gewaltsam in den vorgegebenen Rahmen pressen". Und wenn das Kind dann trotzdem noch nicht spurt und das "normale" Verhalten zeigt, wird es halt mit Medikamenten ruhiggestellt.....
Ich habe selber 2 ADS-Kinder. Sie sind schwierig, sehr wissbegierig, aber auch sehr sprunghaft.Unser Großer hat zudem noch eine depressive Neigung. Den größten Erfolg hat bei uns ein klar strukturierter Tagesablauf gebracht, an dem die Kinder sich "festhalten" können. Auch haben wir entdeckt, dass zum Beispiel viel Kuhmilch unsere beiden Jungs zu Nervenbündeln macht.
Regelmäßigkeit und möglichst wenig Stress, dazu Liebe und Verständnis (vor allem auch von Außenstehenden) helfen dem Kind am besten, mit siener Umgebung klarzukommen. Medikamente bekämpfen die Symptome, die Ursahe für die Störung besteht bei ADS weiterhin, da ADS nicht wie echtes ADHS durch einen Dopaminmangel ausgelöst wird.
Daher rollt es mir bei "Ritalin und ADS" von Vorneherein die Zehennägel hoch.

LG

Igelbaby

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27. Januar 2005 um 21:54

Hallo Pille
Ich würde, an deiner Stelle, lieber noch ein oder gleich zwei andere Ärzte zu Rate ziehen, bevor ich meinem Kind, mit irgentwelchen Medikamenten vollstopfe und eine Abhängigkeit mit verantworte.
Manchmal sind Medikamente wirklich unumgänglich, aber gerade bei Langzeitidkation, würde ich vorher, immer erst alle anderen Alternativen ausschöpfen. Häufig liegt es auch an den Familiären Verhältnissen, das ein Kind nicht so funktioniert, wie die Gesellschaft es gerne hätte. Mir selber ist ein Fall bekannt, in dem ein Junge jahrelang Retalin bekam. Jeder von uns, der sich mal die Mühe gemacht hätte und in der Familie nachgeschaut hätte, hätte sofort erkannt, das es an Beständigkeit und Struktur in dieser Familie gefehlt hat, was sich negativ auf das Kind ausgewirkt hat.
Gutes Beispiele, werden ja seit neuestem auch in den Fernsehsendungen mit den Supernannis gezeigt. Völlig entnervte und überforderte Eltern, die die

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31. Januar 2005 um 20:11

Hallo Pille,
Ich habe eben erst richtig registriert, dass der Kinderarzt hier die Dosis festlegt. Diese Tatsache halte ich für absolut fahrlässig, da für die Verordnung und Dosierung von Ritalin ausschließlich speziell ausgebildete (Kinder)psychologen zuständig sind. Wurde der Ritalinbedarf überhaupt von einem Psychologen festgestellt? Normalerweise braucht man nämlich zu einer seriösen AD(H)S-Diagnostik ein EEG, einen Elterntermin, dann 4 Termine für das Kind im Abstand von jeweils 1-2 Wochen, und dann ein abschließendes Gespräch. Und frühestens dann kann erst mal festgestellt sein, ob das Kind an AD(H)S leidet, ob es wirklich Ritalin benötigt, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt, und jeder kompetente Arzt wird in dieser Sache erstmal eine nichtmedikamentöse Therapie anordnen, bevor er dem Kind harte Psychopharmaka verabreicht.
Wenn bei Euch der Kinderarzt die Sache in die Hand genommen hat, lässt das darauf schließen, dass der sich absolut überschätzt, wenn das Ritalin ohne diese ausführliche Diagnostik gegeben wird, fällt es sogar unter den Straftatbestand der Körperverletzung.....und Du unterstützt diesen Arzt noch dabei......
Ich rate Dir dringend, Dich an einen auf AD(H)S spezialisierten Psychologen zu wenden, bevor Du diesen Kinderarzt weiterpfuschen lässt.
Drogen wirken nun mal so, dass der Körper nach einer gewissen Zeit nach mehr verlangt. Das wird Dir jeder Suchtexperte bestätigen.Und Ritalin ist nunmal (genauso wie alle anderen bewusstseins- verändernden Medikamente) eine Droge.

LG

Igelbaby

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31. Januar 2005 um 22:21
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Pille,
Ich habe eben erst richtig registriert, dass der Kinderarzt hier die Dosis festlegt. Diese Tatsache halte ich für absolut fahrlässig, da für die Verordnung und Dosierung von Ritalin ausschließlich speziell ausgebildete (Kinder)psychologen zuständig sind. Wurde der Ritalinbedarf überhaupt von einem Psychologen festgestellt? Normalerweise braucht man nämlich zu einer seriösen AD(H)S-Diagnostik ein EEG, einen Elterntermin, dann 4 Termine für das Kind im Abstand von jeweils 1-2 Wochen, und dann ein abschließendes Gespräch. Und frühestens dann kann erst mal festgestellt sein, ob das Kind an AD(H)S leidet, ob es wirklich Ritalin benötigt, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt, und jeder kompetente Arzt wird in dieser Sache erstmal eine nichtmedikamentöse Therapie anordnen, bevor er dem Kind harte Psychopharmaka verabreicht.
Wenn bei Euch der Kinderarzt die Sache in die Hand genommen hat, lässt das darauf schließen, dass der sich absolut überschätzt, wenn das Ritalin ohne diese ausführliche Diagnostik gegeben wird, fällt es sogar unter den Straftatbestand der Körperverletzung.....und Du unterstützt diesen Arzt noch dabei......
Ich rate Dir dringend, Dich an einen auf AD(H)S spezialisierten Psychologen zu wenden, bevor Du diesen Kinderarzt weiterpfuschen lässt.
Drogen wirken nun mal so, dass der Körper nach einer gewissen Zeit nach mehr verlangt. Das wird Dir jeder Suchtexperte bestätigen.Und Ritalin ist nunmal (genauso wie alle anderen bewusstseins- verändernden Medikamente) eine Droge.

LG

Igelbaby

ADHS
Hallo Igelbaby,

ich glaube du meinst eher einen
Kinderpsychiater.Psychologen
dürfen nämlich keine Rezepte
ausstellen.Sie sind keine
Mediziner.
Was Kinderärzte anbelangt, da gibt es durchaus gute.Die sich
für Diagnostik und Therapie viel Zeit nehmen.
LG Dana

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31. Januar 2005 um 22:54
In Antwort auf kyler_12055543

ADHS
Hallo Igelbaby,

ich glaube du meinst eher einen
Kinderpsychiater.Psychologen
dürfen nämlich keine Rezepte
ausstellen.Sie sind keine
Mediziner.
Was Kinderärzte anbelangt, da gibt es durchaus gute.Die sich
für Diagnostik und Therapie viel Zeit nehmen.
LG Dana

Huhu Dana,
Ja, klar. Ich glaub, ich mag nur das Wort "Psychiater" nicht so sehr .
Es gibt sicher auch gute Kinderärzte, die teilweise auch psychologische Zusatzausbildungen haben, nur in Pilles Fall klingt mir das zu sehr nach: "Aha, das Kind ist problematisch, schau mer mal, ob wirs mit Ritalin handzahm bekommen..."

LG und Gute Nacht

Igelbaby

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23. Februar 2005 um 9:25
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Pille,
Ich habe eben erst richtig registriert, dass der Kinderarzt hier die Dosis festlegt. Diese Tatsache halte ich für absolut fahrlässig, da für die Verordnung und Dosierung von Ritalin ausschließlich speziell ausgebildete (Kinder)psychologen zuständig sind. Wurde der Ritalinbedarf überhaupt von einem Psychologen festgestellt? Normalerweise braucht man nämlich zu einer seriösen AD(H)S-Diagnostik ein EEG, einen Elterntermin, dann 4 Termine für das Kind im Abstand von jeweils 1-2 Wochen, und dann ein abschließendes Gespräch. Und frühestens dann kann erst mal festgestellt sein, ob das Kind an AD(H)S leidet, ob es wirklich Ritalin benötigt, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt, und jeder kompetente Arzt wird in dieser Sache erstmal eine nichtmedikamentöse Therapie anordnen, bevor er dem Kind harte Psychopharmaka verabreicht.
Wenn bei Euch der Kinderarzt die Sache in die Hand genommen hat, lässt das darauf schließen, dass der sich absolut überschätzt, wenn das Ritalin ohne diese ausführliche Diagnostik gegeben wird, fällt es sogar unter den Straftatbestand der Körperverletzung.....und Du unterstützt diesen Arzt noch dabei......
Ich rate Dir dringend, Dich an einen auf AD(H)S spezialisierten Psychologen zu wenden, bevor Du diesen Kinderarzt weiterpfuschen lässt.
Drogen wirken nun mal so, dass der Körper nach einer gewissen Zeit nach mehr verlangt. Das wird Dir jeder Suchtexperte bestätigen.Und Ritalin ist nunmal (genauso wie alle anderen bewusstseins- verändernden Medikamente) eine Droge.

LG

Igelbaby

Hallo Igelbaby
der Kinderarzt arbeitet mit der Kinderpsychologin zusammen. Natürlich wurde mein Sohn zuvor bei Ihr untersucht mit allem was dazu gehört. Der Kinderarzt schreibt nur die Rezepte.

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23. Februar 2005 um 9:32
In Antwort auf judita_12825762

Hallo Pille
Ich würde, an deiner Stelle, lieber noch ein oder gleich zwei andere Ärzte zu Rate ziehen, bevor ich meinem Kind, mit irgentwelchen Medikamenten vollstopfe und eine Abhängigkeit mit verantworte.
Manchmal sind Medikamente wirklich unumgänglich, aber gerade bei Langzeitidkation, würde ich vorher, immer erst alle anderen Alternativen ausschöpfen. Häufig liegt es auch an den Familiären Verhältnissen, das ein Kind nicht so funktioniert, wie die Gesellschaft es gerne hätte. Mir selber ist ein Fall bekannt, in dem ein Junge jahrelang Retalin bekam. Jeder von uns, der sich mal die Mühe gemacht hätte und in der Familie nachgeschaut hätte, hätte sofort erkannt, das es an Beständigkeit und Struktur in dieser Familie gefehlt hat, was sich negativ auf das Kind ausgewirkt hat.
Gutes Beispiele, werden ja seit neuestem auch in den Fernsehsendungen mit den Supernannis gezeigt. Völlig entnervte und überforderte Eltern, die die

Hallo kleine Hexe
ich war bei verschiedenen Ärzten und habe erst alles mögliche andere versucht. Ergotherapie, Entspannungskurse etc. die Kinderpsychologin, die übrigens auch Pyschaterin ist hatte mir zuvor gesagt ich würde das nicht lange aushalten und das Kind würde auch immer unzufriedener mit seiner Sitaution. Leider trafen Ihre Zusagen ein. Seit er Ritalin nimmt geht es ihm viel besser, da es ihm in der Schule leichter fällt sich zu konzentrieren und auch weil er nicht dauernd in seinem Umfeld aneckt.Natürlich ist es auch in der Familie deutlich einfacher geworden und der Umgang viel angenehmer. Trotzdem habe ich mich niemals gescheut es erst ohne Ritalin zu versuchen. Unsere Familie ist übrigens völlig intakt.

Gruß pille008

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21. März 2006 um 17:28

Adhs bei kindern
hallo pille

Leider ist das so ne sache mit dem einstellen der lieben kleinen.mein sohn ist 10 jahre und hat schon stattera und conscherta medikinet gehabt.das mit dem retard ist ne tolle sache.er bekommt morgens 10mg schnellwirksames medikinet und 20 mg medikinet retart zusätzlich mittags 10 mg retard .das ist ganz gut so wie es jetzt ist.kann sein das das ritalin bei deinem sohn zu schnell verstofwechselt wird?das haten wir auch am anfang.also kopf hoch und ales gute für euch

lg manu

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25. März 2006 um 15:14

Unterschied
hallo Regenboge9,
es gibt da glaub ich immernoch ein verständnisproblem zwischen ADS und ADHS...
ADS hat nichts mit Zappelphillip zu tun, im gegenteil, diese kinder neigen zu konzentrationsschwierigkeiten, träumerei, weinen viel und wegen kleinigkeiten, lassen sich schnell entmutigen..ADHS hat den zusatz Hyperaktiv, das sind die die nicht ruhig sitzen können...im ADHS fall hilft Ritalin, was nicht ruhig stellt sondern EINSTELLT,nämlich das die Botenstoffe im Gehirn wieder richtig verarbeitet werden und die kinder sich länger als 5 minuten auf etwas konzentrieren können.
ADS wird oft mit medikinet behandelt, was besser verträglich ist als ritalin...
es sollte nie das medikament allein verschrieben werden, beratung und therapie gehört immer mit dazu

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25. März 2006 um 15:21

Ernährung hat damit nichts zu tun
hallo h,
also es ist wissenschaftlich erwiesen, das ADS bzw. ADHS auf eine störung der botenstoffe im gehirn zurückzuführen ist und mit ernährung nichts zu tun hat.
ritalin ist kein ruhigsteller, ganz im gegenteil, die kinder können wieder normal leben, sich mehr als 5 minuten auf etwas konzentrieren, das liegt nur daran, das ritalin die fehlenden botenstoffe übermittelt.
ausserdem kann man nur mit ritalin UND einer verhaltenstherapie bzw. ergotherapie den erfolg langfristig sichern. denn ohne ritalin werden die kinder nicht in der lage sein, die dinge die sie ändern oder verändern wollen auch zu verändern. sie können es einfach nicht, auch wenn sie es wollen.
meine tochter bekommt seit 1 jahr medikinet, ähnlich wie ritalin, und seitdem ist sie nicht ruhiger sondern sie kann sich länger konzentrieren und ihr ganzer tag sieht ausgeglichener aus, sie ist besser in der schule, kommt überhaupt besser klar... begleitend machen wir familientherapie, denn im umgang mit diesen kindern muss man sehr viel geduldiger sein als normal, und das stellt einige beziehungen auf die harte probe...
also ernährungstechnisch kann man da nichts machen, das ist nie nachgewiesen worden...

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25. März 2006 um 19:51

Ritalin
ich (17) bin seit 6 jahren diagnostiziert und werde seitdem auch medikamentös behandelt. ich habe recht viele medis ausprobiert (amphetaminsaft->hat gut gewirkt aber grauenhaft geschmeckt, ritalin, ritalin sr, concerta und strattera).

die "schlagartig" eintretende wirkung von ritalin fand ich unangenehm. ich nehme concerta und bin damit sehr zufrieden, da die wirkung "ausgeglichener" und die wirkdauer länger ist.

wenn die nervosität deines kindes nicht nachlässt (bzw nachgelassen hat) sollte ein wechsel des medis zb. eine umstellung auf strattera (anderer wirkstoff und -mechanismus) erwägt werden.


und zu einigen anderen beiträgen hier (beso. HEATHERHONEY und FRAN):

käse was ihr hier erzählt! "richtiges" ad(h)s wird nicht durch ernährungsfehler oder übermäßigen medienkonsum ausgelöst (anders als reine hyperaktivität bzw konzentrationsstörungen) und methylphenidat ist kein beruhigungsmittel (auch wenns unters btm-gesetz fällt). UND ES GIBT LANGZEITSTUDIEN!!! die kennt nur kaum jemand, weil in den medien ewig das gegenteil behauptet wurde.

und bitte verkneift euch solche formulierungen wie :"die armen kleinen" oder "drogenmissbrauch und kindesmisshandlung". das ist beleidigend! mir und meinen (wunderbaren!) eltern gegenüber!

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13. November 2006 um 17:07
In Antwort auf inkeri_12715947

Ritalin
ich (17) bin seit 6 jahren diagnostiziert und werde seitdem auch medikamentös behandelt. ich habe recht viele medis ausprobiert (amphetaminsaft->hat gut gewirkt aber grauenhaft geschmeckt, ritalin, ritalin sr, concerta und strattera).

die "schlagartig" eintretende wirkung von ritalin fand ich unangenehm. ich nehme concerta und bin damit sehr zufrieden, da die wirkung "ausgeglichener" und die wirkdauer länger ist.

wenn die nervosität deines kindes nicht nachlässt (bzw nachgelassen hat) sollte ein wechsel des medis zb. eine umstellung auf strattera (anderer wirkstoff und -mechanismus) erwägt werden.


und zu einigen anderen beiträgen hier (beso. HEATHERHONEY und FRAN):

käse was ihr hier erzählt! "richtiges" ad(h)s wird nicht durch ernährungsfehler oder übermäßigen medienkonsum ausgelöst (anders als reine hyperaktivität bzw konzentrationsstörungen) und methylphenidat ist kein beruhigungsmittel (auch wenns unters btm-gesetz fällt). UND ES GIBT LANGZEITSTUDIEN!!! die kennt nur kaum jemand, weil in den medien ewig das gegenteil behauptet wurde.

und bitte verkneift euch solche formulierungen wie :"die armen kleinen" oder "drogenmissbrauch und kindesmisshandlung". das ist beleidigend! mir und meinen (wunderbaren!) eltern gegenüber!

Kann man diese medikamente wechseln?
hallo ich habe dein beitrag heute gelesen.jetzt möchte ich dich fragen,konntest du von ein medikament auf das andere sofort wechseln oder musstest du die vorigen langsam absetzen?
MEIN SOHN IST 6JAHRE UND NIMMT STRATTERA DOCH VON DIESEN DINGERN WIRD ER ZU MUTIG UND GEHT SCHON AUF LEHRER LOS;UND SOWIESO IST ER VIEL AGRESSIVER GEWORDEN SEITDEM.
WÄRE SEHR NETT WENN DU MIR ANTWORTEN WÜRDEST
GRUSS S.

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19. November 2006 um 17:53
In Antwort auf zuri_12725648

Kann man diese medikamente wechseln?
hallo ich habe dein beitrag heute gelesen.jetzt möchte ich dich fragen,konntest du von ein medikament auf das andere sofort wechseln oder musstest du die vorigen langsam absetzen?
MEIN SOHN IST 6JAHRE UND NIMMT STRATTERA DOCH VON DIESEN DINGERN WIRD ER ZU MUTIG UND GEHT SCHON AUF LEHRER LOS;UND SOWIESO IST ER VIEL AGRESSIVER GEWORDEN SEITDEM.
WÄRE SEHR NETT WENN DU MIR ANTWORTEN WÜRDEST
GRUSS S.

Tut mir leid
dass ich deinen beitrag er so spät entdeckt habe. also von ritalin/concerta/medikinet kann man praktisch sofort auf ein anderes medikament wechseln, bei strattera ist der wirkmechanismus anders. da wäre es besser (und sicherer), die wirkung "auszuschleichen" um eine überdosierung zu vermeiden .

bevor er ein anders medikament bekommt, sollte er strattera etwa zwei wochen abgesetzt haben, aber das besprichst du am allerbesten noch einmal mit dem behandelnden arzt.

lg

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20. November 2006 um 10:34

Omacor statt Ritalin!!!
Hallo!
Bei meinem Sohn(10J)wurde schon seit Jahren Verdacht auf ADHS geschöpft! Ich selbst bin Kindergartenpädagogin und wusste schon als er 3 Jahre alt war,dass irgendwas nicht stimmt. Auch ich bin bloß *nur* Mutter und wollte es nicht wahrhaben. Der Leidensweg nahm seinen Lauf...und man gerät nicht immer an die besten Ärzte und Psychologen! Letztes Jahr im Dezember war es dann soweit-Martin wurde von der Volksschule suspendiert!!!!!!Meine erste Kinderärztin,die ich nicht mehr konsultierte,weuil ich umzog ist jedoch die Frau vom Vorstand ser Kinder und Jugendheilkunde im Wiener AKH! Sie hat mir eine tolle Psychologin empfohlen,die wiederum mit Ass.Prof. Dr. Brigitte Hackenberg,die Leiterin der Interdisziplinären Tagesklinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik ist, zusammenarbeitet. Bei ihr war ich dann auch in der Privatordination und sie verordnete Martin Omacor! Sind hochkonzentrierte Fischölkapseln(einfach auagedrückt),die für Herzpatienten verwendet werden. Neue Studien ergaben,dass auch viele ADHS-Kinder gut darauf reagieren!Nach einem Monat zeigt sich bereits, ob das Kind anspricht...oder nicht! Natürlich hätten wir dann ebenso Ritalin genommen...allerdings hats toll funktioniert! Es hat nachhaltige Wirkung...das bedeutet,dass mein Sohn es 4 Monate nahm. Die Dosierung war 3x2 Kapseln. Mein Glück war,dass meine Krankenkasse das Medikament bezahlte. Denn eine Dose mit 100 Stück koset an die 150 Euro!
Seit dem Sommer nehmen wir nichts mehr...und ich bin glücklich sagen zu können,dass es geholfen hat und wir kein Ritalin nehmen mussten!
Alles Liebe
Sonja

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20. November 2006 um 17:15
In Antwort auf mirjam_12725882

Omacor statt Ritalin!!!
Hallo!
Bei meinem Sohn(10J)wurde schon seit Jahren Verdacht auf ADHS geschöpft! Ich selbst bin Kindergartenpädagogin und wusste schon als er 3 Jahre alt war,dass irgendwas nicht stimmt. Auch ich bin bloß *nur* Mutter und wollte es nicht wahrhaben. Der Leidensweg nahm seinen Lauf...und man gerät nicht immer an die besten Ärzte und Psychologen! Letztes Jahr im Dezember war es dann soweit-Martin wurde von der Volksschule suspendiert!!!!!!Meine erste Kinderärztin,die ich nicht mehr konsultierte,weuil ich umzog ist jedoch die Frau vom Vorstand ser Kinder und Jugendheilkunde im Wiener AKH! Sie hat mir eine tolle Psychologin empfohlen,die wiederum mit Ass.Prof. Dr. Brigitte Hackenberg,die Leiterin der Interdisziplinären Tagesklinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik ist, zusammenarbeitet. Bei ihr war ich dann auch in der Privatordination und sie verordnete Martin Omacor! Sind hochkonzentrierte Fischölkapseln(einfach auagedrückt),die für Herzpatienten verwendet werden. Neue Studien ergaben,dass auch viele ADHS-Kinder gut darauf reagieren!Nach einem Monat zeigt sich bereits, ob das Kind anspricht...oder nicht! Natürlich hätten wir dann ebenso Ritalin genommen...allerdings hats toll funktioniert! Es hat nachhaltige Wirkung...das bedeutet,dass mein Sohn es 4 Monate nahm. Die Dosierung war 3x2 Kapseln. Mein Glück war,dass meine Krankenkasse das Medikament bezahlte. Denn eine Dose mit 100 Stück koset an die 150 Euro!
Seit dem Sommer nehmen wir nichts mehr...und ich bin glücklich sagen zu können,dass es geholfen hat und wir kein Ritalin nehmen mussten!
Alles Liebe
Sonja

Omega-3
hallo!
hat man denn einen omega-3-mangel bei deinem sohn festgestellt? denn eine erniedrigte konzentration von dha, aa oder epa wird zwar bei vielen ad(h)slern festgestellt, sie ist aber nicht gering genug, um als problematischer mangel zu gelten und die störungen hervorrufen zu können.
150 euro ist wirklich sehr teuer, aber schön, dass es wirkt

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23. Juli 2011 um 12:35

Tabletten müssen nicht sein!!
Hey ich bin 19 und hab ADHS (gehabt)
nur wurde es früh erkannt und Ich musst keine Tabletten schlucken.
was mir damals zu gute kamm ..
als Ich ins Heim kamm wollten Die mir tabletten geben, gegen den willen meiner Eltern .. am ende musst Ich nur gezwungene Therapie machen ,.. wenn Therapie .. sollt die Frau oder der Mann den Eltern und dem Kind Sympatisch sein und sich nicht einfach nur mit Psychisch Stark geschädigten verfassen.

Meine Vergangenheit hat mich gebrägt, psychisch und seelische erkrankung sowie eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen.
Ich selber nehm antidepressiva und muss Wöchendlich zur Therapie.

Im Heim hab Ich viele kennen gelernt Die mit Tabletten nur Probleme hatten also Kinder und Erwachsene.. also wenn, es gibt auch andere möglichkeiten(im Internet schlau machen) mit ADHS oder ADS umzugehen .. und dem Kind es leicht zu machen .. man braucht Zeit und viel Verständniss .. was ich jede Mutter befürwortet und hat.

Tabletten würd ich nur nehmen wenn ich selber darum flehen würde wenn ich selber wüsste es gibt kein anderen ausweg .. so würd ich auch bei meinen Kindern reagieren..
nur wenn selbst Sie sagen es geht nicht anderes, Ich hab mich nicht unter kontrolle usw. ..
Dann würde ich über tabletten nach denken ..
aber der regelmäßige gang zum arzt würd ich mir nicht nehmen lassen und meinen Kindern auch nicht.

Mfg ...

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6. Juni 2016 um 14:20
In Antwort auf inkeri_12715947

Ritalin
ich (17) bin seit 6 jahren diagnostiziert und werde seitdem auch medikamentös behandelt. ich habe recht viele medis ausprobiert (amphetaminsaft->hat gut gewirkt aber grauenhaft geschmeckt, ritalin, ritalin sr, concerta und strattera).

die "schlagartig" eintretende wirkung von ritalin fand ich unangenehm. ich nehme concerta und bin damit sehr zufrieden, da die wirkung "ausgeglichener" und die wirkdauer länger ist.

wenn die nervosität deines kindes nicht nachlässt (bzw nachgelassen hat) sollte ein wechsel des medis zb. eine umstellung auf strattera (anderer wirkstoff und -mechanismus) erwägt werden.


und zu einigen anderen beiträgen hier (beso. HEATHERHONEY und FRAN):

käse was ihr hier erzählt! "richtiges" ad(h)s wird nicht durch ernährungsfehler oder übermäßigen medienkonsum ausgelöst (anders als reine hyperaktivität bzw konzentrationsstörungen) und methylphenidat ist kein beruhigungsmittel (auch wenns unters btm-gesetz fällt). UND ES GIBT LANGZEITSTUDIEN!!! die kennt nur kaum jemand, weil in den medien ewig das gegenteil behauptet wurde.

und bitte verkneift euch solche formulierungen wie :"die armen kleinen" oder "drogenmissbrauch und kindesmisshandlung". das ist beleidigend! mir und meinen (wunderbaren!) eltern gegenüber!

Frage zu den Medikamenten
Mein Sohn ist 7 Jahre alt.
Seit dem Kindergarten hatte er so seine Schwierigkeiten. Er konnte nie lange sitzen, Mitarbeit in der Gruppe unmöglich, Kontakte küpfen erwies sich auch als sehr schwer. Jetzt in der Schule kommt er zwar mit dem Lehrstoff super mit aber in der Freiarbeit lässt er sich sofort ablenken, macht nicht mit im Unterricht und hat daher seeeehr viel Hausübung, was er aber allein Zuhause prima meistert. Man muss halt bei ihm sitzen, das er auch wirklich auch dabei sitzen bleibt. Ich habe ihn oft gebeten es auch so schnell auch in der Schule zu erledigen. Als Antwort kommt nur: "Ich kann es nicht." Durch sein Verhalten in der Schule ist nun auch die Versetzung gefährdet, da er im Musik und Werkunterricht nicht zur Ruhe kommt. Er hat sich in seiner Klsse gut integriert, was mich sehr freut. Nun haben wir eine Kinderpsyhologin aufgesucht, die mir erklärt hat, dass es nicht an ihm liegt und das er einfach nicht anders kann & das ich mit Bestrafung und Vorwürfen nicht weiterkomme.
Als nächstes haben wir einen Arzttermin um über den weiteren Verlauf zu entscheiden. Was ich noch dazu sagen möchte ist, das wir seit zwei Jahren zur Ergotherapie gehen. Eine gravierende Besserung ist leider nicht eingetreten.
Ist Ritalin wirklich so schlimm, wie im Net berichtet wird. Denn die Psyhologin rät auch dazu. Ich möchte es ihm gerne leichter machen. Lg und danke im voraus

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