Forum / Meine Familie / Kinder und Erziehung

Rezept für selbstgemachte Knete

17. Mai 2002 um 8:47 Letzte Antwort: 18. Mai 2002 um 8:06

Hallo meine Lieben,

gestern ist mir dieses Rezept in die Finger gefallen und ich dachte, es würde für Eure Kinder ein Riesenspass sein, wenn ihr die Knete jetzt in unbegrenzten Mengen selbstmachen könnt.

Ihr braucht dafür:

800 g Mehl
400 g Salz
3 EL Alaun ( ca. 20 g aus der Apotheke )
1 L kochendes Wasser ( bei Bedarf mit Lebensmittelfarbe einfärben )
6 - 8 EL Speiseöl

Alles vermengen und mit dem Mixer verrühren.

Die Knete in einem luftdichten Behälter aufbewaren, damit sie nicht austrocknet.

Meine kleine Hexe ist absolut begeistert. Und ich auch, weil diese Knete leicht wieder aus Textilien jeder Art zu entfernen ist, außerdem ist sie sehr gesund für den Geldbeutel

Viel Spass wünscht Euch Romara

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17. Mai 2002 um 10:30

Hey... Klasse
Tina, Du hast ja tolle Ideen !!! *staun*
Ich glaube hier würde ich mit Deiner kleinen Hexe riesig Spaß haben.
Da wird gebaut, langgezogen, zusammengedrückt, gelacht und gekichert. Juchhu *riesigfreu*

Oh, aber warte wenn Du dann den Raum betrittst.
Auf Tisch und Fußboden lagern unzählige Teile und Krümel herum. Z.B. Mehlresten, Salztüten usw.

Und zwei total zerzauste und mit Lebensmittel beschmierte grinsende "Etwas" stahlen Dich an.


Nur sag mal ...
Ich glaub ich hab davon auch gekostet.
Ist das schlimm? :-\ Denn so recht weiß ich nicht was "Alaun" ist. Klingt jedenfalls lustig und die kleine Hexe hat mir das Zeug einfach in den Mund geschoben. Hinterher kam dann noch die lustig geformte Romara Figur dran und wurde einfach vernascht. *fg*

_________________________________________________

Nun mal ernsthaft.
Kann "Kind" das wirklich in den Mund nehmen?
Da muss man ja ziemlich aufpassen und ich weiß wirklich nicht was "Alaun" ist.

Wäre aber trotzdem interessant zu erfahren.
Ich hab zwar leider keine kleine Hexe , aber so wie oben beschrieben stelle ich es mir mit Sicherheit bei meine Tochter und mir vor, wenn ich eine haben hätte dürfen.

Hmm ... naja.

Bye Stromer

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17. Mai 2002 um 11:24
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Hey... Klasse
Tina, Du hast ja tolle Ideen !!! *staun*
Ich glaube hier würde ich mit Deiner kleinen Hexe riesig Spaß haben.
Da wird gebaut, langgezogen, zusammengedrückt, gelacht und gekichert. Juchhu *riesigfreu*

Oh, aber warte wenn Du dann den Raum betrittst.
Auf Tisch und Fußboden lagern unzählige Teile und Krümel herum. Z.B. Mehlresten, Salztüten usw.

Und zwei total zerzauste und mit Lebensmittel beschmierte grinsende "Etwas" stahlen Dich an.


Nur sag mal ...
Ich glaub ich hab davon auch gekostet.
Ist das schlimm? :-\ Denn so recht weiß ich nicht was "Alaun" ist. Klingt jedenfalls lustig und die kleine Hexe hat mir das Zeug einfach in den Mund geschoben. Hinterher kam dann noch die lustig geformte Romara Figur dran und wurde einfach vernascht. *fg*

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Nun mal ernsthaft.
Kann "Kind" das wirklich in den Mund nehmen?
Da muss man ja ziemlich aufpassen und ich weiß wirklich nicht was "Alaun" ist.

Wäre aber trotzdem interessant zu erfahren.
Ich hab zwar leider keine kleine Hexe , aber so wie oben beschrieben stelle ich es mir mit Sicherheit bei meine Tochter und mir vor, wenn ich eine haben hätte dürfen.

Hmm ... naja.

Bye Stromer

Zutaten
Ich kenne das Rezept so ähnlich, mit Mehl, Wasser, Speiseöl und Lebensmittelfarbe. Die Knete kann man auf jeden Fall in den Mund nehmen, da sie ja nur Lebensmittel enthält.
Nur nach etwa 1 Woche muß man sie wegwerfen, da sie dann anfängt zu schimmeln. Na ja, immer noch besser (und billiger) als Play-do und Co.

(Ich glaube das war 3 Teile Mehl, 1 Teil Wasser. Im Wasser vorher die Farbe auflösen. Dann soviel Öl wie nötig dazu, damit die Knete geschmeidig wird. Aber vorsichtig dosieren!)

In der Apotheke wissen die aber bestimmt, ob dieses Alaun gegessen werden kann.

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17. Mai 2002 um 11:38
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Hey... Klasse
Tina, Du hast ja tolle Ideen !!! *staun*
Ich glaube hier würde ich mit Deiner kleinen Hexe riesig Spaß haben.
Da wird gebaut, langgezogen, zusammengedrückt, gelacht und gekichert. Juchhu *riesigfreu*

Oh, aber warte wenn Du dann den Raum betrittst.
Auf Tisch und Fußboden lagern unzählige Teile und Krümel herum. Z.B. Mehlresten, Salztüten usw.

Und zwei total zerzauste und mit Lebensmittel beschmierte grinsende "Etwas" stahlen Dich an.


Nur sag mal ...
Ich glaub ich hab davon auch gekostet.
Ist das schlimm? :-\ Denn so recht weiß ich nicht was "Alaun" ist. Klingt jedenfalls lustig und die kleine Hexe hat mir das Zeug einfach in den Mund geschoben. Hinterher kam dann noch die lustig geformte Romara Figur dran und wurde einfach vernascht. *fg*

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Nun mal ernsthaft.
Kann "Kind" das wirklich in den Mund nehmen?
Da muss man ja ziemlich aufpassen und ich weiß wirklich nicht was "Alaun" ist.

Wäre aber trotzdem interessant zu erfahren.
Ich hab zwar leider keine kleine Hexe , aber so wie oben beschrieben stelle ich es mir mit Sicherheit bei meine Tochter und mir vor, wenn ich eine haben hätte dürfen.

Hmm ... naja.

Bye Stromer

*schlage die Hände über dem Kopf zusammen*
Mein lieber Jens,

ich kann mir das schon vorstellen. aber nach dem eresten Schrecken würde ich erst mal sehen wer denn so alles unter dem Mehl und Salzbergen versteckt ist. Ab besten, ich stelle alle beteiligten dirket unter die Dusche, dann wird sich schon zeigen, wer wer ist.

Naschen ist bestimmt erlaub aber es schmeckt sicher nicht so toll, wegen dem vielen Salz, *brrr*. Aber Kinder probieren ja alles, gelle

Nein, ganz im ernst, Alaun ist ein natürlich vorkommendes Kalisulfat, oder genauer ein Kali Aluminiumsulfat. Es ist ja nur eine kleine Menge davon in der Masse, darum ist es unbedenklich.

nun, ich kann Dich ja mal einladen und Dir die kleine Hexe einen Tag und eine Nacht überlassen, wenn sie Dich mag natürlich ! Mal sehen, ob Du sie dann immernoch so nett findest *fg*

aber ich habe eine dunkle Ahnung, das sie dann öfter mit dem Stromer unterwegs sein möchte, weil der viel aufregende Dinge macht, als die Mama. Die schimpft immer nur und verbietet so viel.

Übrigens, Ihr beide dürft erst wieder aus dem Zimmer kommen, wenn alles aufgeräumt ist !!!

Liebe Grüsse von hier an Dich.

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17. Mai 2002 um 21:01

Nachteil
Hi Tina

Leider hat die Lebensmittlefarbe den Nachteil, daß sie schlecht aus Stoffen wieder auswaschen läßt.

Ansonsten ist es eine klasse Alternative

Liebe Grüße
Buffy

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17. Mai 2002 um 21:34
In Antwort auf

Nachteil
Hi Tina

Leider hat die Lebensmittlefarbe den Nachteil, daß sie schlecht aus Stoffen wieder auswaschen läßt.

Ansonsten ist es eine klasse Alternative

Liebe Grüße
Buffy

Stimmt
Darum mische ich auch keine LM-Farbe bei, weil ich mir das schon gedacht habe.

Und die Hexe findet das wohl nicht schlimm, das der Knetteig nur mehlfarbig ist.

liebe grüsse

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17. Mai 2002 um 21:40

Lecker lecker...
Ich liebe Marzipan. Die würde ich bestimmt nicht zum Kneten und schon gar nicht Stromer und der kleinen Hexe in die Finger geben Die würde ich ganz heimlich und ganz alleine essen.

Keine Ahnung was wohl passiert, wenn wir die Knete Backen, bestimmt schmilzt sie ganz fürchterlich und stinkt und versaut mir den ganzen Backofen. *iiihhh*

Dabei fällt mir ein, das ich ja auch noch mal von Euch hören möchte, wie ihr Eure Backöfen sauber bekommt.

ich sehe schon, es sollte ein neues Forum geben, das so was wie " Tipps und Tricks im Haushalt " heißen sollte !!! Wer ist dafür?

Liebe Grüsse

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17. Mai 2002 um 23:00
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*schlage die Hände über dem Kopf zusammen*
Mein lieber Jens,

ich kann mir das schon vorstellen. aber nach dem eresten Schrecken würde ich erst mal sehen wer denn so alles unter dem Mehl und Salzbergen versteckt ist. Ab besten, ich stelle alle beteiligten dirket unter die Dusche, dann wird sich schon zeigen, wer wer ist.

Naschen ist bestimmt erlaub aber es schmeckt sicher nicht so toll, wegen dem vielen Salz, *brrr*. Aber Kinder probieren ja alles, gelle

Nein, ganz im ernst, Alaun ist ein natürlich vorkommendes Kalisulfat, oder genauer ein Kali Aluminiumsulfat. Es ist ja nur eine kleine Menge davon in der Masse, darum ist es unbedenklich.

nun, ich kann Dich ja mal einladen und Dir die kleine Hexe einen Tag und eine Nacht überlassen, wenn sie Dich mag natürlich ! Mal sehen, ob Du sie dann immernoch so nett findest *fg*

aber ich habe eine dunkle Ahnung, das sie dann öfter mit dem Stromer unterwegs sein möchte, weil der viel aufregende Dinge macht, als die Mama. Die schimpft immer nur und verbietet so viel.

Übrigens, Ihr beide dürft erst wieder aus dem Zimmer kommen, wenn alles aufgeräumt ist !!!

Liebe Grüsse von hier an Dich.

Mein Tag mit der Hexe
Der Morgen beginnt mit einer Kissenschlacht.
Dann wird erstmal das Bad unter Wasser gestetzt und wir versuchen einen Wettkampf, wer als erstes die meisten Seifenblasen in der Luft hat. *freu*
Zum Frühstück gibt es dann nicht so gesundes Zeugs, sondern Kakao und Nutellabrote und es darf gekleckert werden *ggg*
Dann erstmal umziehen und auf geht es zum Rummel.

Als erstes stimmen wir uns im Spiegelkabinett ein. Nachdem wir dann rein optisch verschoben und verbogen wieder raus kommen, sind wir bereit für das Geisterschloss. Natürlich haben wir vorher alle Geister nach Hause geschickt und übernehmen nun diesen Part. Mit Neonfarbe im Gesicht verstecken wir uns. Die Hexe sitz auf meinen Schultern und so wirken wir besonders groß und furcherregend.
Nachdem wir genügend Leute erschreckt haben, holen wir uns eine Riesen Portion Zuckerwatte.*g* Aus der wird dann eine lange Schlange geformt. Jeder ein Ende dann in den Mund und dann füttern wir uns entgegen.
Da die Hexe dabei viel zu viel kichern muss, bekommt sie natürlich weniger ab.
Weiter geht mit den Luftballons. Freu 50 Stück am Rücken von der Hexe, am Fuß eine Leine und dann geht es wie ein Dachen *kichernd* in die Lüfte.
Danach dann erst mal Stärkung. Wo ist der Gummibärenstand?
Aber die weißen und gelben esse ich. *freu*

Nachmittag.

Ab an den See. Die aufblasbare Riesenbanane steht schon bereit und dann geht es bewaffnet mit Entenschwimmring hinaus auf hohe See. Natürlich werden andere Bananen verfolgt und mit der Wasserkanone zum kentern gebracht. Der Sieg wird mit einem Rieseneisbecher gefeiert. Und bevor wir nach Hause kommen, testen wir noch wer am besten in Pfützen springen kann und wo es dann am meisten spritzt.
Unterwegs treffen wir noch den freundlichen Kirschenverkäufer. Nun ist Kirschkernweitspucken angesagt.  

Oh ... uns beiden ist nun schlecht geworden und wir kommen mit gesenktem Kopf zurück.
Naja die Sachen sind nicht mehr so sauber wie am Morgen, aber die Kirschflecken übermalen wir einfach mit blauer Tusche.

Die Hexe geht bald darauf müde ist Bett und ein Stromer klettert durchs Fenster in die Nacht, winkt der kleinen Hexe zum Abschied und verschindet unsichtbar in die Nacht .........

-----------------------------------------------

Ein schöner Tag im Traum.
Ich hatte so gern eine auch eine Hexe, aber dann wäre ich wohl nicht hier und stromere mit anderen Hexen umher. Aber muss man die Spielregeln des Lebens verstehen? Vielleicht sollte man das, ich aber nicht.

bye und Dir und Deiner Familie schöne Pfingsten
Stromer

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17. Mai 2002 um 23:33
In Antwort auf

Mein Tag mit der Hexe
Der Morgen beginnt mit einer Kissenschlacht.
Dann wird erstmal das Bad unter Wasser gestetzt und wir versuchen einen Wettkampf, wer als erstes die meisten Seifenblasen in der Luft hat. *freu*
Zum Frühstück gibt es dann nicht so gesundes Zeugs, sondern Kakao und Nutellabrote und es darf gekleckert werden *ggg*
Dann erstmal umziehen und auf geht es zum Rummel.

Als erstes stimmen wir uns im Spiegelkabinett ein. Nachdem wir dann rein optisch verschoben und verbogen wieder raus kommen, sind wir bereit für das Geisterschloss. Natürlich haben wir vorher alle Geister nach Hause geschickt und übernehmen nun diesen Part. Mit Neonfarbe im Gesicht verstecken wir uns. Die Hexe sitz auf meinen Schultern und so wirken wir besonders groß und furcherregend.
Nachdem wir genügend Leute erschreckt haben, holen wir uns eine Riesen Portion Zuckerwatte.*g* Aus der wird dann eine lange Schlange geformt. Jeder ein Ende dann in den Mund und dann füttern wir uns entgegen.
Da die Hexe dabei viel zu viel kichern muss, bekommt sie natürlich weniger ab.
Weiter geht mit den Luftballons. Freu 50 Stück am Rücken von der Hexe, am Fuß eine Leine und dann geht es wie ein Dachen *kichernd* in die Lüfte.
Danach dann erst mal Stärkung. Wo ist der Gummibärenstand?
Aber die weißen und gelben esse ich. *freu*

Nachmittag.

Ab an den See. Die aufblasbare Riesenbanane steht schon bereit und dann geht es bewaffnet mit Entenschwimmring hinaus auf hohe See. Natürlich werden andere Bananen verfolgt und mit der Wasserkanone zum kentern gebracht. Der Sieg wird mit einem Rieseneisbecher gefeiert. Und bevor wir nach Hause kommen, testen wir noch wer am besten in Pfützen springen kann und wo es dann am meisten spritzt.
Unterwegs treffen wir noch den freundlichen Kirschenverkäufer. Nun ist Kirschkernweitspucken angesagt.  

Oh ... uns beiden ist nun schlecht geworden und wir kommen mit gesenktem Kopf zurück.
Naja die Sachen sind nicht mehr so sauber wie am Morgen, aber die Kirschflecken übermalen wir einfach mit blauer Tusche.

Die Hexe geht bald darauf müde ist Bett und ein Stromer klettert durchs Fenster in die Nacht, winkt der kleinen Hexe zum Abschied und verschindet unsichtbar in die Nacht .........

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Ein schöner Tag im Traum.
Ich hatte so gern eine auch eine Hexe, aber dann wäre ich wohl nicht hier und stromere mit anderen Hexen umher. Aber muss man die Spielregeln des Lebens verstehen? Vielleicht sollte man das, ich aber nicht.

bye und Dir und Deiner Familie schöne Pfingsten
Stromer

Ein Tag mit Hexen
Mein lieber Stromer,

also der morgen beginnt bei uns ganz hektisch im Zeichen der Hexe. Die brüllt nämlich schon, ehe sie die Augen auf hat:" Maaamiii! Ich hab gut geschlafen Und habe Hunger !!!!"
Also tapern wir barfuß und im Schlafanzug in die Küche und plündern den Kühlschrank nach Fruchtzwergen und "schmieren" Nutellabrote und mixen uns einen dunkelbraunen Kakao. Der Küchentisch gleicht einer Mondlandschaft in klebrigem Schokopulver und weißen Milchkleksen.

Dann lasse ich schon mal das Wasser in die Badewanne ein, muß noch mal schnell raus um eine Zigarette zu rauchen. In der Zwischenzeit hat die kleine Hexe sich selbst ausgezogen, wobei der letzte Knopf einfach abgerissen wurde, weil das blöde Dinge irgendwie nicht durch das forgesehene loch passen wollte . Außerdem hat sie Hälfte des Schaumbadinhalts in die Wanne geschüttet und ich kann sie und dem Schaumberg nur schwer ausfindig machen.

Nach dem Bad kommt eine Pflegephase, wobei mit Creme nicht gespart wird. Gemühtlich in kuschelige Bademäntel gehüllt widmen wir uns unseren Hexenhaaren. Mit Kamm, Bürste und Fön versuchen wir, diese Pracht zu bändigen.

Nach dem Anziehen will die Hexe umbedingt pinseln. Also werden die Wasserfarben rausgekramt, ein Glas mit noch sehr reinem Wasser verwandelt sich bald in eine dunkle undevinierbare Flüssikgeit. Die Farben werden mit Pinsel, Handflächen und Füßen über Papier, Heizkörper, Fenster und Fußboden verteilt.

Mittags wird gekocht. Ein Stuhl wird neben den Herd geschoben, und wehe, die große Hexe rührt die Sauce an!! Das dürfen nur die kleinen Hexen. Zum Essen reicht der Appetit dann leider nicht mehr. Doch wenn keiner hinguckt, schieb sie einen Stuhl zum Hochschrank und findet dort ein Nutellaglas, dessen Deckel sich leicht abschrauben läßt. Die öffnung ist groß genug für kleine Hexenhände, und zum Glück passen die dann auch später in den Mund - gleichzeitig !!

Viel viel später:
Abends beginnt das Abendritual. Plötzlich kann die sonst so selbständige kleine Hexe gar nix mehr, die Zauberkräfte sind verbraucht. Der Schlafanzug will sich nicht finden lassen, die Ärmel lassen die Hände nicht durch und die Füße wollen immer in das gleiche Hosenbein steigen.

Aus der Zahnpastatube kommt nie genug Creme, also muß da heftigt gedrückt und gequetscht werden. Das Zahnputzlied kann nur gesungen werden, wenn die Zahnbürste nicht die Zunge lahmlegt.

Ob die Matzraze immer noch die Hexensprünge mitmachen, muß erst mal ausgiebig getestet werden. Und dann müssen die ganzen kleinen Plüschfreunde eingesammelt werden. Nach der Geschichte wird verlangt, das das Licht ausgemacht wird.

Obwohl, das kann auch sehr interessat sein. Hat die kleine Hexe da nicht etwas am Fenster gesehen? Im Dämmerlicht sieht sie ein pelziges Gesicht, mit einer feuchten Nase und freundlichen grauen Augen. Die zwinkern ihr zu und wünschen eine gute Nacht. Sie weiß, das sie ruhig schlafen kann, weil dort draussen jemand ist, der sie vor bösen Geistern beschützt.

Am nächsten Morgen ist sie sich dann gar nicht mehr sicher, ob sie ihn wirklich gesehen hat.

Am gekippten Fenster wiegt sich der letze Rest von Zuckerwatte in der frischen Morgenluft....

__________________________________________________
______________

Danke Euch allen. Wünsche Euch auch schöne Pfingsten.

Liebe Grüsse

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18. Mai 2002 um 8:06
In Antwort auf

Ein Tag mit Hexen
Mein lieber Stromer,

also der morgen beginnt bei uns ganz hektisch im Zeichen der Hexe. Die brüllt nämlich schon, ehe sie die Augen auf hat:" Maaamiii! Ich hab gut geschlafen Und habe Hunger !!!!"
Also tapern wir barfuß und im Schlafanzug in die Küche und plündern den Kühlschrank nach Fruchtzwergen und "schmieren" Nutellabrote und mixen uns einen dunkelbraunen Kakao. Der Küchentisch gleicht einer Mondlandschaft in klebrigem Schokopulver und weißen Milchkleksen.

Dann lasse ich schon mal das Wasser in die Badewanne ein, muß noch mal schnell raus um eine Zigarette zu rauchen. In der Zwischenzeit hat die kleine Hexe sich selbst ausgezogen, wobei der letzte Knopf einfach abgerissen wurde, weil das blöde Dinge irgendwie nicht durch das forgesehene loch passen wollte . Außerdem hat sie Hälfte des Schaumbadinhalts in die Wanne geschüttet und ich kann sie und dem Schaumberg nur schwer ausfindig machen.

Nach dem Bad kommt eine Pflegephase, wobei mit Creme nicht gespart wird. Gemühtlich in kuschelige Bademäntel gehüllt widmen wir uns unseren Hexenhaaren. Mit Kamm, Bürste und Fön versuchen wir, diese Pracht zu bändigen.

Nach dem Anziehen will die Hexe umbedingt pinseln. Also werden die Wasserfarben rausgekramt, ein Glas mit noch sehr reinem Wasser verwandelt sich bald in eine dunkle undevinierbare Flüssikgeit. Die Farben werden mit Pinsel, Handflächen und Füßen über Papier, Heizkörper, Fenster und Fußboden verteilt.

Mittags wird gekocht. Ein Stuhl wird neben den Herd geschoben, und wehe, die große Hexe rührt die Sauce an!! Das dürfen nur die kleinen Hexen. Zum Essen reicht der Appetit dann leider nicht mehr. Doch wenn keiner hinguckt, schieb sie einen Stuhl zum Hochschrank und findet dort ein Nutellaglas, dessen Deckel sich leicht abschrauben läßt. Die öffnung ist groß genug für kleine Hexenhände, und zum Glück passen die dann auch später in den Mund - gleichzeitig !!

Viel viel später:
Abends beginnt das Abendritual. Plötzlich kann die sonst so selbständige kleine Hexe gar nix mehr, die Zauberkräfte sind verbraucht. Der Schlafanzug will sich nicht finden lassen, die Ärmel lassen die Hände nicht durch und die Füße wollen immer in das gleiche Hosenbein steigen.

Aus der Zahnpastatube kommt nie genug Creme, also muß da heftigt gedrückt und gequetscht werden. Das Zahnputzlied kann nur gesungen werden, wenn die Zahnbürste nicht die Zunge lahmlegt.

Ob die Matzraze immer noch die Hexensprünge mitmachen, muß erst mal ausgiebig getestet werden. Und dann müssen die ganzen kleinen Plüschfreunde eingesammelt werden. Nach der Geschichte wird verlangt, das das Licht ausgemacht wird.

Obwohl, das kann auch sehr interessat sein. Hat die kleine Hexe da nicht etwas am Fenster gesehen? Im Dämmerlicht sieht sie ein pelziges Gesicht, mit einer feuchten Nase und freundlichen grauen Augen. Die zwinkern ihr zu und wünschen eine gute Nacht. Sie weiß, das sie ruhig schlafen kann, weil dort draussen jemand ist, der sie vor bösen Geistern beschützt.

Am nächsten Morgen ist sie sich dann gar nicht mehr sicher, ob sie ihn wirklich gesehen hat.

Am gekippten Fenster wiegt sich der letze Rest von Zuckerwatte in der frischen Morgenluft....

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Danke Euch allen. Wünsche Euch auch schöne Pfingsten.

Liebe Grüsse


... zwei graue Augen zwicken von weitem und wünschen einer kleinen Hexe unendlich viel Glück ...

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