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Raus dem Mutter-Sohn Verhältnis? Was kann ich tun?

3. Februar 2012 um 10:47

Hi!
Ich bin ja schon mal froh zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses Problem hat . Bei mir ist es so, dass die Mutter meines Freundes extrem anhänglich und besitzergreifend ist. Sie kontrolliert ihn täglich, schreit ihn am Telefon an, wenn er 24h nicht anruft, usw. (kennt ihr ja ) Nun beginnt sie das auch auf mich zu übertragen, will alles wissen, sagt mir zu allem ihre Meinung und stempelt mich als etwas ab (unselbsständig und ängstlich) was ich nicht bin, nur damit ich in "ihr Schema" passe und sie so die Beziehung zu ihrem Sohn aufrecht erhalten kann, indem sie uns beide dominiert. Ich mache das aber nicht mit und habe das mit meinem Freund besprochen. Er weiß, dass seine Mutter sich falsch verhält und will die Beziehung zu ihr ändern. Er erkennt aber nicht was er ein Leben lang von ihr "eingetrichtert" bekommen hat und ich will, dass er sich das bewußt macht, damit wir irgendwann wie ein normaler Mann und eine normale Frau zusammenleben können. (Er verhält sich nämlich in vielerlei Hinsicht, gerade im Streit sehr weiblich). Weder er noch ich wollen aber, dass sie ganz ausscheidet und wir quasi Mauern um uns bauen, die sie davon abbringen sollen sich in unser Leben einzumischen. Sie soll also weiterhin teilhaben können, aber sie muss aufhören ihn als ihren Lebenspartner zu sehen und sie muss aufhören sich als Teil unserer Beziehung zu sehen. Hat irgendjemand hier Erfahrung wie ich das anstellen kann, dass zum einen mein Freund das volle Ausmaß dessen erkennt was seine Mutter ihm ein Leben lang eingetrichtert hat, er das ändert, sich von ihr distanziert und sie trotzdem noch mit uns am Tisch sitzen kann ?
Ihh bin froh über jede Idee! Danke schon mal!

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4. Februar 2012 um 21:20

Du wirst sie nicht dazu bringen
dass sie sich nicht einmischt, sondern dein Freund muß sich abgrenzen und das geht nur mit deutlichen Worten und konsequentem Handeln. Er muß sich abhnabeln.Er muß sich 100 % an deine Seite stellen und Mama muß es aushalten, dass ihr eben dann anruft , wenn ihr das möchtet.Der Dreh- und Angelpunkt ist dein Partner. Und du kannst auch keine Rücksicht darauf nehmen, dass seine Mutter mal eingeschnappt ist und eine Zeit vielleicht wenig bis garnicht mit euch redet. WEnn die Mütter so lieben würden, wie sie das immer behaupten, dann dürften die Söhne glücklich sein und die Mütter würden mal endlich in die zweite Reihe gehen und nicht den Sohn als "Ersatzpartner" missbrauchen. Und die Mütter, die das von sich aus nicht begreifen, denen muß man es mit Deutlichkeit!!!! sagen und klarmachen. Wenn dein Partner nicht handelt, wirst du noch die eine oder andere tränenreiche Stunde verbringen.
Gruß Melike

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7. Februar 2012 um 22:09
In Antwort auf melike13

Du wirst sie nicht dazu bringen
dass sie sich nicht einmischt, sondern dein Freund muß sich abgrenzen und das geht nur mit deutlichen Worten und konsequentem Handeln. Er muß sich abhnabeln.Er muß sich 100 % an deine Seite stellen und Mama muß es aushalten, dass ihr eben dann anruft , wenn ihr das möchtet.Der Dreh- und Angelpunkt ist dein Partner. Und du kannst auch keine Rücksicht darauf nehmen, dass seine Mutter mal eingeschnappt ist und eine Zeit vielleicht wenig bis garnicht mit euch redet. WEnn die Mütter so lieben würden, wie sie das immer behaupten, dann dürften die Söhne glücklich sein und die Mütter würden mal endlich in die zweite Reihe gehen und nicht den Sohn als "Ersatzpartner" missbrauchen. Und die Mütter, die das von sich aus nicht begreifen, denen muß man es mit Deutlichkeit!!!! sagen und klarmachen. Wenn dein Partner nicht handelt, wirst du noch die eine oder andere tränenreiche Stunde verbringen.
Gruß Melike

Hat irgendjemand Erfahrung mit einem Muttersohn?
Hi!
Ich denke du hast recht, mein Problem ist nur, dass ich mitterweile den Eindruck habe, mein Freund versteht mich nicht. Er hört mir in allem zu und (jetzt etwas übertrieben) steht dann auf, ruft seine Mutter an und erzählt, dass wir streiten. Also, was ich damit sagen will, ist, dass er nicht realisiert, was er tut. (Das klingt irgendwie komisch, ist aber so...)
Er ist super lieb, schenkt mir viel zu viel, kümmert sich um alles im Haushalt (viel zu viel!!!) und zeigt mir wirklich dauernd wie gern er mich hat. Er merkt dabei aber leider nicht wie es mir geht, dass es mir z.B. mit zu vielen Geschenken nicht wohl ist, dass zu viel Aufmerksamkeit erdrückend ist, usw. Wenn ich etwas sage, dann habe ich den Eindruck er versteht mich. Aber dann macht er nur noch mehr Haushalt, kauft noch mehr Geschenke und kümmert sich noch mehr... und ich will ja nicht, dass er meine Meinung übernimmt, sodern mir seine dazu sagt.... und ich habe mittlerweile das Gefühl, je mehr wir über das Thema "Muttersohn" reden, desto schlimmer wird die Situation.
Hat irgendjemand Erfahrung mit einem Muttersohn oder mit einem Typ wie meinem Freund und kann mir sagen was ich machen soll ?
Danke

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8. Februar 2012 um 17:01

Muttersöhnchen...
Hey,

also zum Thema Muttersöhnchen: mein Exfreund war eins... egal, was ich versucht habe, jegliches Reden hat (wie bei dir anscheinend auch) nichts gebracht. Das Problem ist einfach, wie du schon sagst: wenn es nicht im Kopf Klick macht und er von selbst einsieht, was Sache ist, dann sieht es alles sehr schlecht aus...
Ich will auf keinen Fall den Teufel an die Wand malen, aber bei mir was das letztlich der Grund für die Trennung. Seine Eltern scheinen ihn so in Beschlag zu haben, dass er überhaupt kein eigenes Denken hat. Solche Menschen können einem leid tun, weil sie nie die Chance bekommen haben, selbst ein Rückgrat zu bilden. Das wird auch in anderen Lebensbereichen nicht unbedingt hilfreich sein...
Wenn er wirklich nicht umdenken kann/ will, dann solltest du dir überlegen, ob du das dein Leben lang ertragen möchtest. Ich wollte es nicht, aber das muss man letztlich ganz allein mit sich selbst ausmachen.
Ich hoffe für dich, dass es da irgendwie eine Lösung für euch gibt.

Liebe Grüße

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8. Februar 2012 um 19:42
In Antwort auf toria_12745459

Muttersöhnchen...
Hey,

also zum Thema Muttersöhnchen: mein Exfreund war eins... egal, was ich versucht habe, jegliches Reden hat (wie bei dir anscheinend auch) nichts gebracht. Das Problem ist einfach, wie du schon sagst: wenn es nicht im Kopf Klick macht und er von selbst einsieht, was Sache ist, dann sieht es alles sehr schlecht aus...
Ich will auf keinen Fall den Teufel an die Wand malen, aber bei mir was das letztlich der Grund für die Trennung. Seine Eltern scheinen ihn so in Beschlag zu haben, dass er überhaupt kein eigenes Denken hat. Solche Menschen können einem leid tun, weil sie nie die Chance bekommen haben, selbst ein Rückgrat zu bilden. Das wird auch in anderen Lebensbereichen nicht unbedingt hilfreich sein...
Wenn er wirklich nicht umdenken kann/ will, dann solltest du dir überlegen, ob du das dein Leben lang ertragen möchtest. Ich wollte es nicht, aber das muss man letztlich ganz allein mit sich selbst ausmachen.
Ich hoffe für dich, dass es da irgendwie eine Lösung für euch gibt.

Liebe Grüße

Ich schließe mich moehrchen an,
das wird sehr, sehr schwierig, weil er ja alles tut und dabei nicht merkt, dass er einfach , entschuldige den Ausdruck, wie ein Hampelmann ist. Jeder kann an den Fäden ziehen und er leistet keinen Widerstand. Wenn dir die Beziehung wichtig ist solltet ihr an eine Paarberatung denken. Vielleicht begreift er dort, dass er für sich etwas tun muß. Denn du kannst nicht Therapeut für ihn sein.
Gruß Melike

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