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Ratlos bei 8 jährigem mit Downsyndrom

26. Juli 2012 um 16:26

der Einstieg ist schwer, weil man nicht genau weiß wie man anfangen soll.
Es ist nicht einfach nur ein Eintrag in einem Forum mir stichpunktartigen Sätzen und erhofften Sekunde folgenden Antworten. Vermutlich eher nur ein Zuhören und Verstehen evtl. sogar sich die Seel vom Leib reden wollen.

Aber darum geht es nicht primär.
Unser Sohn ist nunmehr 8 Jahre alt (gefühlte 4 oder 5) und hat das Downsyndrom.
Operationen, Schlaganfall und häufige Arzt,- Krankenhausbesuche waren die Tagesordnung.
In den letzten Jahren eher Ausnahme. Mit Berücksichtigung darauf, dass wir versuchen ihn zu unterstützen und fördern, in dem wir zur Logopädie und Ergotherapie gingen, sind wir in letzter Zeit schier verzweifelt, was auch mehr der Mutter als dem Vater gilt. Denn dieser ist nur zu 5% der Zeit anwesend und wenn der Junge in der Schule (Schule für geistig Behinderte) ist sieht ihn die Mutter viel häufiger und muss hier Ihrer Frau stehen. Unser kleinste ist 3 Jahre und gibt mittlerweile auch immer seinen Senf dazu. Ob dieser dann gerade passend ist, sei dahingestellt. Aber er muss sich ja auch irgenwie integrieren.
Nun warum die Verzweiflung, weil wahrscheinlich die Frau eine andere Erziehungsart an den Tag legt und Gewalt grundsätzlich vermeidet und der Vater meist, wenn er was zu sagen hat auch "richtig mal auf den Tisch haut" und seinem Zorn freiem Lauf lässt.
Da kommen einem doch oft die Gedanken, ob er im Heim nicht besser aufgehoben sei. Es sind die kleinen Dinge, die einem zur Weißglut führen, den Tag versauen und einen ratlos erscheinen lassen.
Was ist richtig und was ist falsch, benötigt man externe Hilfe oder gibt man auf und lässt überlässt man dies jemand anderem.

Es sind momentan die Probleme, wo man nicht mehr weiter weiß und denkt, ob man sich dies, den Rest seines noch zu erwartenden Lebens zumuten soll.
Was wäre wenn er nicht mehr da ist, kann man dann froh und reinen Herzens sich dem jüngsten widmen ohne Probleme? Oder plagt einem das Gewissen und die evtl. Fragen des jüngsten was mit seinem Bruder sei. Was hat man als Elternteil davon.

Ich weiß nicht ob man mich verstehen kann, erwarte auch keine konkrete Antwort oder Lösungsvorschlag.

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3. August 2012 um 21:09

Beratung
Hallo, also ich kann die situation natürlich nicht beurteilen und will es auch gar nicht...

Ich kann nur sagen, dass viele menschen verwandte betreuen lassen (heim ist ja nur eine form..).... Also würde ich mich mal an eine beratung wenden! Ich hab mal ein praktikum in dem bereich gemacht und ich denke, es gibt tagesbetreuung, internate, betreutes wohnen..... Na eben viele formen! Ob das zuhause was verbessert...kann man gar nicht sagen, aber nachdem down "kinder" ja nicht ewig kinder bleiben, finde ich es sogar wichtig, wenn sie auch. Betreunung und förderung außerhalb der familie erhalten, um ihnen später auch ein "eigenständiges" leben zu ermöglichen....
Mein eindruck war, dass diese kinder eine professionelle förderung brauchen!

Viel glück!

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5. August 2012 um 19:50

Nicht an die Krankheit sondern an die Talente glauben
Im gedruckten DORN-Forum Nr. 4 gibt es einen mit drei Bildern eindrucksvoll dokumentierten Bericht, der die fantastische Entwicklung eines Kindes mit Mobus down zeigt. Das erste Biöd zeigt ein typische Morbus down Gesicht. Auf dem zweiten Bild ist davon fast nichts und auf dem dritten Bild gar nichts mehr zu erkennen. Das Kind schaut aber nicht nur so aus wie alle anderen, es hat sich körperlich und seelisch und geistig entsprechend gut entwickelt.
Was wurde für diese gute Entwicklung getan?
Zwei Dinge in der Hauptsache: ständige Regulierung der Wirbelsäule auf feinste Weise mit der DORN-Methode und zweitens Energiearbeit. Dazu kommt noch, dass alle Menschen in der Umgebung des Kindes an seine gute Entwicklung glauben. Damit strahlen sie alle eine Schwingung aus, die eine echte Heilatmoshäre entstehen lässt. Aus meiner Coué-Forschung weiß ich, dass man nicht gesund werden kann, wenn alle nur an die Krankheit denken. Wir sind uns nicht bewusst, wie mächtige SENDER (und Empfänger) wir alle 24 jeden Tag sind.
Dorn + Energie + Coué.
Von Prof. Hüther weiß ich dass inzwischen die ersten Morbus down Kinder Abitur gemjacht haben und stuzdieren. Sie hatten Menschen, die nicht an ihre Krankheit sondern an ihre Talente glauben.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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