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Probleme mit verzogener Stieftochter

1. September 2005 um 17:00

Hallo.
Ich lebe mit meinem Freund zusammen. Er hat eine 7 Jährige Tochter. Wir waren vor einer Woche für 8 Tage mit Ihr im Urlaub. Ich hätte das Kind jeden Tag schütteln können, was ich natürlich nicht gemacht habe. Ich weiß nicht wie ich mich dem Kind gegenüber richtig verhalten soll. Ich erzähle erst einmal am besten über das Kind. Ihr Name ist Laura. Laura lebt bei Ihrer Mutter, die ich nicht sonderlich gut leiden kann. Lauras Mutter zieht es aber vor das Kind sehr oft zu meinem Freund oder zu Ihren Eltern zu geben. Am Wochenende ist sie immer bei Ihren Eltern. Was dazu führt das sie bei jedem machen kann was sie will und sehr verwöhnt wird, weil jeder ihr nur das beste will, wenn sie schon mal da ist. Laura ist auch ein Kind das Lügt und auch noch bei Ihrer Meinung bleibt wenn man sie darauf hinweißt das man weiß das sie lügt und ist sauer wenn man ihrer lüge nicht nachgibt. Sie wiederspricht und ist vorlaut, mal ganz davon abgesehen das sie es nicht für nötig hält auch nur im geringsten Maße zu hören. Und sie ist nur glücklich wénn sich alles um sie dreht. Geht es nicht nach Ihrem Kopf bockt sie sehr doll rum.Vor dem Urlaub hatte ich eigentlich keine großen Probleme. Sie war jeden Donnerstag abend bei uns. Einige Zeit ging ich icht arbeiten, da hatte ich mich manchmal fast nen anzen Tag um sie gekümmert. Da bin ich noch ganz gut mit Ihr zurecht gekommen. aber im Urlaub ging es gar nicht. Ich muss dazu sagen das ich komplett anders erzogen worden bin als dieses Kind. Mir wurde bei gebracht die Erwachsenen respektvoll zu behandeln, sparsam zu sein, das ich nicht alles bekomme wenn ich will und so weiter. Bloß dieses Kind bekommt alles in den Arsch gestopft, sie kann sich schon über nix mehr freuen. Ich finde das nicht richtig. Im Urlaub wurde es richtig schlimm. Sie hat die meiste Zeit nur gebockt, weil wir nicht das gemacht haben sie möchte, was die Qualitätz des Urlaubes und die Stimmung untereinander nicht unbedingt anhebt. Alles was ich Ihr angeboten hatte hat sie abgelehnt. Ich nehme mal an weil es nicht von ihr selbst kam.Seit sie in der Schule ist ist sie noch vorlauter geworden. Ich hätte manchmal aus der Haut fahren können wenn ich mitbekommen habe was sie zu ihrem Vater sagt. Ich mein, ich habe mich wirklich bemüht, es ist ja schließlich seine Tochter. Aber seit dem Urlaub möchte ich dieses Kind nicht mehr sehen. Weil es mich nur noch aufregt.Wie kann es sein das ein Kind mit 7 Jahren schon so unmöglich ist das ich es nicht ersehen kann? Was soll ich nur machen? Ich weiß nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll? Ich kann dem Kind doch nicht in den Popps kriechen und alles nach ihrem Kopf machen nur damit es keinen Ärger gibt?! Ich kann sie doch aber auch nicht einfach ignorieren. Wie soll man mit so einem Kind umgehen das einen nur leiden kann wenn es machen kann was es will. Nach dem Urlaub drückte sie nämlich bei oma und opa auf die Tränendrüse wie schrecklich der Urlaub doch war. Natürlich wurde sie dann zum Trost ordenlich entschädigt von den Großeltern. Und das wusste sie natürlich, sie ist ja nicht dumm. Ihr hat es nur nicht so gut im Urlaub gefallen weil sie nicht bestimmen durfte und sie Ihren Pappi nicht für sich alleine hatte. Im Urlaub hatte sie mal gemerkt das es noch andere Menschen auf der Welt gibt als sie. Denn wir haben nix gemacht was nicht Kindgerecht gewesen wäre. Es hat sie auch niemant geschimpft oder angefasst (was man ja sowieso nicht macht) Wir waren 2x in verschiedenen Wasserparks, waren am Strand, waren in einem Naturpark wo sie Tiere füttern konnte, waren 3 Tage nur am Pool weil Prinzesschen das gerne hat. Jedes andere Kind wäre schon total froh gewesen das es in den Urlaub fahren kann, aber das ist für sie schon selbstverständlich. Ich bin in der Familie wahrscheinlich die einzige die ihr nicht den "Arsch abwischt" und auch mal was sagt was ihr vielleicht nicht gefällt. Und jetzt bin ich die Böse. Was soll ich jetzt machen?

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1. September 2005 um 17:38

Liebe annamina,
ich glaube es ist nicht einfach für dich der Situation, in der du dich befindest, in die Augen zu blicken:
Du hast dir einen Freund ausgesucht, der ein Kind von einer anderen Frau hat. Das ist schon einmal nicht einfach, aber ich denke, du willst bei ihm bleiben, oder?
Also: was du über das Kind schreibst hört sich normal an, denn: so sind kleine Kinder: zicken, bocken und erst recht, wenn Papa eine andere Frau hat. Es ist kein Wunder, dass sie dich nicht so gut leiden kann. Damit musst du erst einmal zurecht kommen, wenn es dir ernst ist (mit dem Vater dieses Kindes). Das Herz dieses Kindes zu gewinnen dauert mit sicherheit und hat mit viel Vertrauen zu tun. Eins muss dir klar sein: wenn du bei deinem Freund bleiben möchtest, gebt euch allen Zeit, diese Beziehung aufzubauen - Dinge wie: ich könnte sie schütteln kann ich nachvollziehen - rege dich aber bitte woanders auf, nicht vor dem Kind oder vor den Augen deines Freundes. Keiner verlangt von dir, souverän die Sache zu meistern, nur: du kannst dich nicht gross in die Erziehung einmischen - besser also: halte dich ganz raus, lass den Aerger nicht zu nahe an dich herankommen, ignoriere die Kleine, wenn es dir zuviel wird.
Kann es sein, dass sie dir auf den Geist geht, weil du (leider) eben nicht die einzige Hauptperson im Leben deines Freundes bist? Deine Lage ist nicht einfach, sprich mit deinem Freund darüber und ehrlich gesagt, überlege dir, ob du b e r e i t bist, eurer Beziehung eine echte Chance zu geben! Das meine ich im Ernst. Es liegt auch daran, inwieweit du eine Beziehung zu der Tochter deines Freundes aufbauen willst (kann ja dauern) - all das erfordert deinen Mut, dein Vertrauen und deine Gelassenheit, denn denke daran : die 7jährige ist ein Kind und immer schutzloser als wir Erwachsenen!

In diesem Sinne viel Glück bei deinen Entscheidungen

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1. September 2005 um 22:57
In Antwort auf mica_12372715

Liebe annamina,
ich glaube es ist nicht einfach für dich der Situation, in der du dich befindest, in die Augen zu blicken:
Du hast dir einen Freund ausgesucht, der ein Kind von einer anderen Frau hat. Das ist schon einmal nicht einfach, aber ich denke, du willst bei ihm bleiben, oder?
Also: was du über das Kind schreibst hört sich normal an, denn: so sind kleine Kinder: zicken, bocken und erst recht, wenn Papa eine andere Frau hat. Es ist kein Wunder, dass sie dich nicht so gut leiden kann. Damit musst du erst einmal zurecht kommen, wenn es dir ernst ist (mit dem Vater dieses Kindes). Das Herz dieses Kindes zu gewinnen dauert mit sicherheit und hat mit viel Vertrauen zu tun. Eins muss dir klar sein: wenn du bei deinem Freund bleiben möchtest, gebt euch allen Zeit, diese Beziehung aufzubauen - Dinge wie: ich könnte sie schütteln kann ich nachvollziehen - rege dich aber bitte woanders auf, nicht vor dem Kind oder vor den Augen deines Freundes. Keiner verlangt von dir, souverän die Sache zu meistern, nur: du kannst dich nicht gross in die Erziehung einmischen - besser also: halte dich ganz raus, lass den Aerger nicht zu nahe an dich herankommen, ignoriere die Kleine, wenn es dir zuviel wird.
Kann es sein, dass sie dir auf den Geist geht, weil du (leider) eben nicht die einzige Hauptperson im Leben deines Freundes bist? Deine Lage ist nicht einfach, sprich mit deinem Freund darüber und ehrlich gesagt, überlege dir, ob du b e r e i t bist, eurer Beziehung eine echte Chance zu geben! Das meine ich im Ernst. Es liegt auch daran, inwieweit du eine Beziehung zu der Tochter deines Freundes aufbauen willst (kann ja dauern) - all das erfordert deinen Mut, dein Vertrauen und deine Gelassenheit, denn denke daran : die 7jährige ist ein Kind und immer schutzloser als wir Erwachsenen!

In diesem Sinne viel Glück bei deinen Entscheidungen

Kann mich da
nur an himmels meinung anschliesen..voll und ganz.
habe selber eine 6 jährige tochter und das verhalten was du hier beschriebst ist vollkommen normal für ein kleines mädchen in dem alter..und einfach ist es für sie sicherlich nicht den papa mit einer anderen frau teilen zu müssen..
verstehe sie auch ein wenig..und überlasse die erziehung den eltern..auch wenn es ab und an schwer fällt ruhig zu bleiben.ich kenne das.
irgentwann wird sie dich schon akzeptieren..du kannst ja auch nicht verlangen das der vater seine tochter nach hinten schiebt nur wegen dir..das ist unmöglich.
viel glück und viel kraft dir
lg muni

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2. September 2005 um 9:25

::::::
Guten Morgen,
es war nie das Problem das mich das Kind nicht leiden konnte. Ich habe in der Zeit wo ich noch zu Hause war viel mit Ihr unternommen (war z.B. bei meiner Freundin die hat viele Tiere, was ihr sehr gefallen hat, bin viel mit ihr und meinem Hund spazieren gegangen, hab mit ihr Geburtstagstorte+Geburtstagskarten gebastelt, und und und).Da war ich meist mit Ihr allein. Wahrscheinlich hat sie sich da zusammen gerissen, denn da hat sie sich benommen. Sie konnte mich sogar sehr gut leiden, sie hat sich immer sehr gefreut mich zu sehen und mir ständig küsschen gegeben und mich gedrückt. Ich denke das Problem liegt darin das sie von allen Seiten verhättschelt und vertättschelt wird. Keiner setzt sich bei ihr durch und sagt was negatives zu ihr (außer ab und zu ihre mutter, bei der sie ja eh kaum ist) Naja, und da war ich wahrscheinlich die erste bei der sie mit ihrer masche nicht weit gekommen ist. In den oben genannten Beiträgen wurde geschrieben das das ein normales Verhalten eines Kindes in dem alter sei. Das sehe ich anders. Also wenn es normal ist und akzeptiert werden soll das ein Kind zu seinem Vater sagt "Musst du vor dem Frühstück Schokolade essen? Willst du immer fetter werden?" und das in einem Ton der sich gewaschen hat, weiß ich nicht wo dann die Grenzen liegen sollen. Mein Freund sagte darauf nix (was ich nicht nachvollziehen kann) und mir ist alles aus dem Gesicht gefallen. da sagte ich ihr eben, dass das ganz shön fresch war und sie sowas nicht zu ihrem Vater sagen kann. Denn so wie sie es gesagt hat war das von ihr nicht unüberlegt sondern völlig ernst. Einmal haute sie ihn einfach so ein paar mal auf den Kopf, so im vorbeigehen. Also ich denke das hat ein Kind bei seinem Vater nicht zu machen. Wo bleibt denn da die Achtung vor den Eltern. Und so böse wie ich nunmal bin, hab ich ihr gesagt das man sowetwas nicht macht, mein Freund meinte wieder mal gar nix dazu. Was soll dann als nächstes kommen, verbietet sie dann den Erwachsenen den Mund?? Es kann doch auch nicht angehen das sie alle Entscheidungen von uns in Frage stellt, so ungefähr als hätten wir keine Ahnung, ich meine sie ist 7 Jahre. Ich glaube nicht das es in Ordnung ist das sie jedesmal wiederspricht. Ich meine so etwas kommt vor, aber nicht ständig. Ich hab ihr halt in bestimmten Situationen gesagt das sie sich nicht so verhalten kann (was ja sonst keiner macht) und das sie mit mir nicht rumbocken braucht, denn da erreicht sie nix. Naja und seit dem findet sie mich so furchtbar, weil sie genau weiß das sie bei mir nicht weit kommt. Und das ist das ganze Problem. Was eigentlich nicht so schlimm ist, finde ich. Aber die ganze Familie macht daraus ein Spektagel, so das mich íhre Großeltern (Mütterlicherseits) kaum noch anschauen. Man, das Kind ist doch nicht aus Gold. Mein Gott, sie hat eben im Urlaub nicht alles bekommen was sie wollte und ab und zu von mir was negatives gehört. Davon wird sie ja nicht gleich sterben. Es ist doch auch nicht förderlich für sie, das macht es ihr im Leben nicht unbedingt einfacher, dass sie immer so hochgehoben wird. Sie muss dochmal lernen das das Leben nicht nur aus nem Schlaraffenland besteht. Muss denn ein Kind zum Schulanfang zwei große Zuckertüten bekommen, muss sie denn zu Weihnachten 3 Puppen geschenkt bekommen, muss sie denn einfach mal so ein neues Fahrrad bekommen, muss sich denn alles am Wochenende nach ihr richten???? Wo ist denn da das Maß? Wie soll sie denn mal lernen mit Geld umzugehen oder sparsam zu sein und das man auch manchmal auf etwas verzichten muss. Wie soll denn das werden wenn sie alleine zurecht kommen muss?? Ganz abgesehen vom Umgang mit anderen Menschen. Aber daran kann ich ja eh nicht viel ändern.Ich kann nur etwas meinen Freund lenken. So hatte ich ihm zugeredet ihr die zweite Zuckertüte zur Schuleinführung zu Haus zugeben und nicht in der Schule. Wir wissen alle wie Kinder sind, und man kann sich vorstellen wie die anderen Kinder auf sie reagiert hätten wenn sie mit 2 Zuckertüten gekommen wäre. Naja, die Erziehung ist ja nun wirklich nicht unbedingt meine Sache. Aber was soll ich jetzt machen, dass ich nicht die ganze Familie gegen mich habe? Denn seine Eltern sind genauso und verwöhnen und verhättcheln sie. Seine Mutter hatte mir z.B. gesagt: im Urlaub bestimmen wir eben einen Tag und einen Tag die Laura und immer so weiter. Ich habe gleich darauf erwiedert, dass ich mir bestimmt nicht von einer siebenjährigen bestimmen lass was ich in meinem Urlaub machen soll. Also das geht ja nun zu weit. Schließlich sind wir die Erwachsenen und sie ist das kind und nicht umgekehrt.

Wie soll ich mich denn nun verhalten. Ich kann sie doch jetzt nicht auch so sehr verhättcheln und alles machen was sie will (abgesehen davon das ich das sowieso nicht könnte)nur damit alle wieder lieb mit einnader sind?
Und ihr meint doch nicht im ernst das ich mich von dem Mann trennen soll mit dem ich zusammen lebe, eine Familie gründen will und mit dem ich mein Leben verbringen will, nur weil ein kleines Mädchen einen Bock hat. Sie wird schon lernen das es im Leben ihres Vaters noch andere wichtige Personen gibt (bei ihrer Mutter hatte sie es noch schwerer, die ist öfters von einen Tag auf den anderen bei anderen Männern eingezogen, ich glaube das ist für das Kind schwieriger, gleich bei anderen zu wohnen, als mich zu akzeptieren, die sie vielleicht einmal in der Woche sieht). Das Problem ist die Familie. Die haben eine ganz andere Einstellund zur Erziehung wie ich. Ich versteh nicht, wie man sich von einer siebenjährigen so beeinflussen und lenken lassen kann. Ich muss wahrscheinlich wirklich mal das Gespräch suchen und denen klar machen das ich kein Kinderschrck bin, sondern dem Kind nur mal die Realität gezeigt habe.
Denn verbiegen kann ich mich nicht.

Ich möchte mich noch für eure Antworten bedanken.

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2. September 2005 um 10:26
In Antwort auf flick_12037395

::::::
Guten Morgen,
es war nie das Problem das mich das Kind nicht leiden konnte. Ich habe in der Zeit wo ich noch zu Hause war viel mit Ihr unternommen (war z.B. bei meiner Freundin die hat viele Tiere, was ihr sehr gefallen hat, bin viel mit ihr und meinem Hund spazieren gegangen, hab mit ihr Geburtstagstorte+Geburtstagskarten gebastelt, und und und).Da war ich meist mit Ihr allein. Wahrscheinlich hat sie sich da zusammen gerissen, denn da hat sie sich benommen. Sie konnte mich sogar sehr gut leiden, sie hat sich immer sehr gefreut mich zu sehen und mir ständig küsschen gegeben und mich gedrückt. Ich denke das Problem liegt darin das sie von allen Seiten verhättschelt und vertättschelt wird. Keiner setzt sich bei ihr durch und sagt was negatives zu ihr (außer ab und zu ihre mutter, bei der sie ja eh kaum ist) Naja, und da war ich wahrscheinlich die erste bei der sie mit ihrer masche nicht weit gekommen ist. In den oben genannten Beiträgen wurde geschrieben das das ein normales Verhalten eines Kindes in dem alter sei. Das sehe ich anders. Also wenn es normal ist und akzeptiert werden soll das ein Kind zu seinem Vater sagt "Musst du vor dem Frühstück Schokolade essen? Willst du immer fetter werden?" und das in einem Ton der sich gewaschen hat, weiß ich nicht wo dann die Grenzen liegen sollen. Mein Freund sagte darauf nix (was ich nicht nachvollziehen kann) und mir ist alles aus dem Gesicht gefallen. da sagte ich ihr eben, dass das ganz shön fresch war und sie sowas nicht zu ihrem Vater sagen kann. Denn so wie sie es gesagt hat war das von ihr nicht unüberlegt sondern völlig ernst. Einmal haute sie ihn einfach so ein paar mal auf den Kopf, so im vorbeigehen. Also ich denke das hat ein Kind bei seinem Vater nicht zu machen. Wo bleibt denn da die Achtung vor den Eltern. Und so böse wie ich nunmal bin, hab ich ihr gesagt das man sowetwas nicht macht, mein Freund meinte wieder mal gar nix dazu. Was soll dann als nächstes kommen, verbietet sie dann den Erwachsenen den Mund?? Es kann doch auch nicht angehen das sie alle Entscheidungen von uns in Frage stellt, so ungefähr als hätten wir keine Ahnung, ich meine sie ist 7 Jahre. Ich glaube nicht das es in Ordnung ist das sie jedesmal wiederspricht. Ich meine so etwas kommt vor, aber nicht ständig. Ich hab ihr halt in bestimmten Situationen gesagt das sie sich nicht so verhalten kann (was ja sonst keiner macht) und das sie mit mir nicht rumbocken braucht, denn da erreicht sie nix. Naja und seit dem findet sie mich so furchtbar, weil sie genau weiß das sie bei mir nicht weit kommt. Und das ist das ganze Problem. Was eigentlich nicht so schlimm ist, finde ich. Aber die ganze Familie macht daraus ein Spektagel, so das mich íhre Großeltern (Mütterlicherseits) kaum noch anschauen. Man, das Kind ist doch nicht aus Gold. Mein Gott, sie hat eben im Urlaub nicht alles bekommen was sie wollte und ab und zu von mir was negatives gehört. Davon wird sie ja nicht gleich sterben. Es ist doch auch nicht förderlich für sie, das macht es ihr im Leben nicht unbedingt einfacher, dass sie immer so hochgehoben wird. Sie muss dochmal lernen das das Leben nicht nur aus nem Schlaraffenland besteht. Muss denn ein Kind zum Schulanfang zwei große Zuckertüten bekommen, muss sie denn zu Weihnachten 3 Puppen geschenkt bekommen, muss sie denn einfach mal so ein neues Fahrrad bekommen, muss sich denn alles am Wochenende nach ihr richten???? Wo ist denn da das Maß? Wie soll sie denn mal lernen mit Geld umzugehen oder sparsam zu sein und das man auch manchmal auf etwas verzichten muss. Wie soll denn das werden wenn sie alleine zurecht kommen muss?? Ganz abgesehen vom Umgang mit anderen Menschen. Aber daran kann ich ja eh nicht viel ändern.Ich kann nur etwas meinen Freund lenken. So hatte ich ihm zugeredet ihr die zweite Zuckertüte zur Schuleinführung zu Haus zugeben und nicht in der Schule. Wir wissen alle wie Kinder sind, und man kann sich vorstellen wie die anderen Kinder auf sie reagiert hätten wenn sie mit 2 Zuckertüten gekommen wäre. Naja, die Erziehung ist ja nun wirklich nicht unbedingt meine Sache. Aber was soll ich jetzt machen, dass ich nicht die ganze Familie gegen mich habe? Denn seine Eltern sind genauso und verwöhnen und verhättcheln sie. Seine Mutter hatte mir z.B. gesagt: im Urlaub bestimmen wir eben einen Tag und einen Tag die Laura und immer so weiter. Ich habe gleich darauf erwiedert, dass ich mir bestimmt nicht von einer siebenjährigen bestimmen lass was ich in meinem Urlaub machen soll. Also das geht ja nun zu weit. Schließlich sind wir die Erwachsenen und sie ist das kind und nicht umgekehrt.

Wie soll ich mich denn nun verhalten. Ich kann sie doch jetzt nicht auch so sehr verhättcheln und alles machen was sie will (abgesehen davon das ich das sowieso nicht könnte)nur damit alle wieder lieb mit einnader sind?
Und ihr meint doch nicht im ernst das ich mich von dem Mann trennen soll mit dem ich zusammen lebe, eine Familie gründen will und mit dem ich mein Leben verbringen will, nur weil ein kleines Mädchen einen Bock hat. Sie wird schon lernen das es im Leben ihres Vaters noch andere wichtige Personen gibt (bei ihrer Mutter hatte sie es noch schwerer, die ist öfters von einen Tag auf den anderen bei anderen Männern eingezogen, ich glaube das ist für das Kind schwieriger, gleich bei anderen zu wohnen, als mich zu akzeptieren, die sie vielleicht einmal in der Woche sieht). Das Problem ist die Familie. Die haben eine ganz andere Einstellund zur Erziehung wie ich. Ich versteh nicht, wie man sich von einer siebenjährigen so beeinflussen und lenken lassen kann. Ich muss wahrscheinlich wirklich mal das Gespräch suchen und denen klar machen das ich kein Kinderschrck bin, sondern dem Kind nur mal die Realität gezeigt habe.
Denn verbiegen kann ich mich nicht.

Ich möchte mich noch für eure Antworten bedanken.

Ich sehe das so...
Also ich denke nicht, dass eine 7-jährige den Alltag einer Familie bestimmen sollte. Klar geht man auch auf die Wünsche des Kindes ein, aber sie kann es nicht bestimmen! Kinder brauchen Grenzen und suchen danach! Es ist wichtig ihr diese Grenzen auch aufzuzeigen!
Mein Sohn ist jetzt 9 Jahre und war auch gerade in diesem Alter öfter mal bockig. Auch das gehört dazu. Aber so wie beschrieben hat er sich nie aufgeführt (da hätten wir auch einen Riegel vorgeschoben). Ich bin nicht der Meinung, dass das Kind von antiautoritärer Erziehung schlussendlich profitiert. Wie verhält sie sich denn anderen, nicht zur Familie gehörigen Personen gegenüber?
Meinen Sohn habe ich auch mit in die Ehe gebracht, und mir war es wichtig, dass sich mein Partner an der Erziehung beteiligt und mein Sohn auch die Grenzen, die mein Mann aufzeigt akzeptiert. Das hört sich jetzt so streng an, ist aber gar nicht so gemeint. Es ist einfach so, dass wir die Wünsche des Kindes einbeziehen, aber uns nicht davon bestimmen lassen, und uns auf der Nase herumtanzen lassen. Erziehung ist nun einmal notwendig. Mein Mann liebt meinen Sohn wie sein eigenes Kind, und mein Sohn hat ihn als seinen Papa angenommen. Gegenseitiger Respekt ist wichtig, also auch Respekt vom Kind den Eltern gegenüber! Und das muss es lernen. Wir gehen zuhause sehr liebevoll miteinander um, und haben keine derartigen Probleme....vielleicht ja auch, weil wir Grenzen setzen.
Schwierig ist es natürlich, wenn dein Partner nicht hinter dir steht, wenn du Grenzen setzt. Da muss man an einem Strang ziehen. Wie soll es denn werden, wenn die Kleine in die Pubertät kommt und nie gelernt hat Grenzen zu akzeptieren? Bockigkeit, Wutanfälle und das Austesten von Grenzen ist eine Sache, die völlig normal ist und dazu gehört, aber was hier geschrieben wird, geht meiner Meinung nach darüber hinaus! Und sich deswegen trennen? So wie ich das heraushöre, habt ihr ja nicht erst seit gestern eine Beziehung, und was würde die Kleine daraus lernen?....Das sie nur sagen muss, die ist blöd und es geht wieder nach ihrer Nase und die "Blöde" geht!

Ich habe nicht den Eindruck, dass anamina die Kleine grundsätzlich nicht mag oder akzeptiert, aber die Kleine übt einen Machtkampf aus. Was wäre denn wenn ihr noch ein Kind bekommt und es Madame nicht passt, muss das dann auch weg???? Oder wäre noch ein Baby eh nur möglich, wenn Prinzessin zustimmt?? Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben derart von einer 7-jährigen bestimmen lassen soll!

Ich würde versuchen, noch einmal mit deinem Partner eingehend darüber zu sprechen, und vielleicht auch mit der Kleinen in ruhiger Stimmung über einige Dinge zu reden. Bei meinem Sohn habe ich die Erfahrung gemacht, dass es in der entsprechenden Situation oftmals wenig Sinn macht "vernünftig" mit ihm darüber zu reden. Wenn wir nachträglich darüber reden, bin ich weniger gereizt und kann daher besser auf ihn eingehen und er ist auch viel bereiter anzunehmen, was ich sage. Aber ich kann verstehen, dass es nicht leicht ist für dich, da du offensichtlich ziemlich allein in dieser Situation dastehst.Ich wünsche dir für dich, für eure Beziehung und für die Kleine viel Kraft, Glück und das du nicht aufgibst!

Liebe Grüsse, Sanni

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2. September 2005 um 10:53
In Antwort auf chance_12870311

Ich sehe das so...
Also ich denke nicht, dass eine 7-jährige den Alltag einer Familie bestimmen sollte. Klar geht man auch auf die Wünsche des Kindes ein, aber sie kann es nicht bestimmen! Kinder brauchen Grenzen und suchen danach! Es ist wichtig ihr diese Grenzen auch aufzuzeigen!
Mein Sohn ist jetzt 9 Jahre und war auch gerade in diesem Alter öfter mal bockig. Auch das gehört dazu. Aber so wie beschrieben hat er sich nie aufgeführt (da hätten wir auch einen Riegel vorgeschoben). Ich bin nicht der Meinung, dass das Kind von antiautoritärer Erziehung schlussendlich profitiert. Wie verhält sie sich denn anderen, nicht zur Familie gehörigen Personen gegenüber?
Meinen Sohn habe ich auch mit in die Ehe gebracht, und mir war es wichtig, dass sich mein Partner an der Erziehung beteiligt und mein Sohn auch die Grenzen, die mein Mann aufzeigt akzeptiert. Das hört sich jetzt so streng an, ist aber gar nicht so gemeint. Es ist einfach so, dass wir die Wünsche des Kindes einbeziehen, aber uns nicht davon bestimmen lassen, und uns auf der Nase herumtanzen lassen. Erziehung ist nun einmal notwendig. Mein Mann liebt meinen Sohn wie sein eigenes Kind, und mein Sohn hat ihn als seinen Papa angenommen. Gegenseitiger Respekt ist wichtig, also auch Respekt vom Kind den Eltern gegenüber! Und das muss es lernen. Wir gehen zuhause sehr liebevoll miteinander um, und haben keine derartigen Probleme....vielleicht ja auch, weil wir Grenzen setzen.
Schwierig ist es natürlich, wenn dein Partner nicht hinter dir steht, wenn du Grenzen setzt. Da muss man an einem Strang ziehen. Wie soll es denn werden, wenn die Kleine in die Pubertät kommt und nie gelernt hat Grenzen zu akzeptieren? Bockigkeit, Wutanfälle und das Austesten von Grenzen ist eine Sache, die völlig normal ist und dazu gehört, aber was hier geschrieben wird, geht meiner Meinung nach darüber hinaus! Und sich deswegen trennen? So wie ich das heraushöre, habt ihr ja nicht erst seit gestern eine Beziehung, und was würde die Kleine daraus lernen?....Das sie nur sagen muss, die ist blöd und es geht wieder nach ihrer Nase und die "Blöde" geht!

Ich habe nicht den Eindruck, dass anamina die Kleine grundsätzlich nicht mag oder akzeptiert, aber die Kleine übt einen Machtkampf aus. Was wäre denn wenn ihr noch ein Kind bekommt und es Madame nicht passt, muss das dann auch weg???? Oder wäre noch ein Baby eh nur möglich, wenn Prinzessin zustimmt?? Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben derart von einer 7-jährigen bestimmen lassen soll!

Ich würde versuchen, noch einmal mit deinem Partner eingehend darüber zu sprechen, und vielleicht auch mit der Kleinen in ruhiger Stimmung über einige Dinge zu reden. Bei meinem Sohn habe ich die Erfahrung gemacht, dass es in der entsprechenden Situation oftmals wenig Sinn macht "vernünftig" mit ihm darüber zu reden. Wenn wir nachträglich darüber reden, bin ich weniger gereizt und kann daher besser auf ihn eingehen und er ist auch viel bereiter anzunehmen, was ich sage. Aber ich kann verstehen, dass es nicht leicht ist für dich, da du offensichtlich ziemlich allein in dieser Situation dastehst.Ich wünsche dir für dich, für eure Beziehung und für die Kleine viel Kraft, Glück und das du nicht aufgibst!

Liebe Grüsse, Sanni

Vielen dank
Vielen Dank für deine Antwort. Ich möchte der Kleinen ja nix böses. Ich denke halt nur das ihr die momentane Erziehung mehr schadet als nützt. Als ich mit meinem Freund nochmal über das Verhalten der Familie gegenüber der Kleinen sprach, war er der Meinung das man seinem kind nur das Beste will und wenn man das Geld dazu hat soll sie eben alles haben. Ist das aber nicht der falsche Weg. Sollte ein Kind nicht lernen das man nicht alles haben kann was man will. So wird sie doch nie den Wert von etwas Begreifen. Sicher möchte man seinem Kind alles ermöglichen, aber hilft es ihm auf lange Sicht? Ich denke nicht. Es wird wohl immer deswegen Probleme geben. Ich werde wohl immer die Böse sein, weil ich mir nicht von ihr auf der Nase herrumtanzen lasse. Als ich noch viel allein mit ihr unternommen habe, gab es auch keine Probleme. Ich habe ihr von anfang an zu verstehen gegeben wo bei mir die Grenzen sind. Aber ich habe sie natürlich nie angeschriehen oder angepackt. Ich bin eher der Mensch der ruhig bleibt, nein sagt und konsequent ist. Ich lasse auch nicht ewig mit mir Diskutieren. Damit hatte sie auch nie ein Problem. Ich glaube ich war der erste Mensch bei dem sie Grenzen hatte und irgendwie hat ihr das wohl auch Sicherheit vermittelt und sie hat sich bei mir wohlgefühlt. Im Urlaub hat sie aber wahrscheinlich mitbekommen das ich auch Einfluss auf ihren Pappa habe, mehr als sie. und das hat sie zum ersten mal richtig mitbekommen. Ich enke damit kommt sie nicht klar. Sie hat sich im Urlaub auch schlechter benommen, wie wo ich mit ihr zusammen war. Und da habe ich sie eben ermahnt, das kannte sie ja nun nicht.
Seine Schwester, also ihre Tante, ist im Umgang mit dem Kind etwa so wie ich. Nur leider lebt sie ca. 300km weit weg. Sie hat also leider nicht so viel Einfluss auf das Kind und auf die ganze Sache. ich denke sie würde mir den Rücken stärken. Ich glaube ich muss damit leben das ich das schwarze Schaf in der Familie bin. Es werden wohl auch streitigkeiten nicht ausbleiben. Naja, wir haben sie ja auch nur einmal in der Woche, da wird es schon gehen. Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen. Bis dahin soll er mit seinem Kind alleine fahren. Ich tu mir das nicht mehr an. Ich habe keine Lust mich den ganzen Tag in meinem Urlaub mit diesem Kind rumzuärgern. Denn um so älter sie wird um so schlimmer wird ja das ganze. Ich lasse mir nämlich nicht gern von einem Kind sagen was ich zu tun und zu lassen habe. Da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf und da ich ja nicht viel sagen kann, schlucke ich meinen Ärger runter. Naja, und der staut sich an. Also wird meine Laune mit jedem Tag schlechter. Und das muss ja nicht sein.
Hört sich vielleicht hart an, aber was soll ich machen.

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2. September 2005 um 11:08

Hallo Annamina,
findest du es nicht reichlich anstrengend, sich sein komplettes familiäres Umfeld zum Feind zu machen ?

Da die Erziehung des Mädchens nicht deckungsgleich mit deiner eigenen Erziehung ist, heißt es noch lange nicht, dass sie verzogen ist. Ich finde es schon sehr merkwürdig dass ausgerechnet DU dich dafür berufen fühlst, diesem Kind GRENZEN aufzuweisen. Du redest schlecht über ihre Mutter, du bist nicht einverstanden wie sich ihr Vater und ihre Großeltern sich ihr gegenüber verhalten.

Du kommst als Außenstehende in eine Familie und bewertest und verurteilst. Du denkst, dass man Kinder nur mit Zucht und Ordnung in den Griff bekommt. Dabei vergisst bzw. übersiehst du, dass das Kind einen unglaublichen Spagat absolvieren muss um ihren eigenen Platz in dieser Familie zu finden. Sie wählt die Mittel, die jeder Mensch wählen würde. Das heißt aber nicht, dass sie berechnend ist und sich darüber im Klaren ist, was sie damit letztlich erzielt.

Ein Mädchen *kämpft* ab einem gewissen Alter immer und die Liebe und Aufmerksamkeit des Vaters. Der Vater ist für jedes Mädchen die erste große Liebe. In einer *intakten* Familie ist hierfür die Mutter der Sparingspartner und in deinem Fall bist du es.

Es liegt einizig und allein an dir ob du dich auf ihren *Machtkampf* einlässt oder ob du die Größe hast dem verständnisvoll zu entgegnen. Sie ist und bleibt seine Tochter und er wird sich sicherlich nicht gegen sie entscheiden. Blut ist dicker als Wasser und daran wirst du nichts ändern können. Auch bist du nicht in der Position sie nach deinem Willen und deinen Vorstellungen zurecht zu biegen. Du kannst sie nur so akzeptieren wie sie ist. Den Fehler den du machst, ist, dass du ihrem Tun zuviel Aufmerksamkeit schenkst. Es zu ignorieren ist auch nicht richtig, sondern du solltest dir selber überlegen, warum du für dich nicht akzeptieren möchtest, wie Vater und Großeltern mit ihr umgehen.

Ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass du Dankbarkeit von ihr einforderst, da sie das oder das bekommt oder ihr das oder das mit ihr unternommen habt.

Kinder sind in den seltensten Fällen dankbar, weil es auch eigentlich normal sein sollte, dass man, wenn man gemeinsam in den Urlaub fährt, diesen Kindgerecht gestaltet.

Vater und Tochter sind nicht jeden Tag zusammen und so solltest du den beiden auch bewusst Zeit füreinander einräumen. Die beiden brauchen das. Sie muss das Gefühl haben, dass sie ihren Vater nicht an dich verliert. Aber solange du jeden Schritt der beiden mit Argusaugen betrachtest wird sich das Verhältnis zwischen euch nicht verändern. Auch wirst du nie die Postion ihrer Mutter einnehmen können, denn du bist nicht ihre Mutter und wirst es auch nie werden. Sicherlich sind Grenzen wichtig aber deine Vorstellung von Grenzen sind etwas, aus meiner Sicht, eigenartig.

Wenn du dir deiner Position bewusst bist, setzt du automatisch Grenzen. Deshalb wäre es ratsam, wenn du dir selber überlegst, welche Position du hier überhaupt einnehmen möchtest.

Mit der Aussage... du bist hier wahrscheinlich die Einzige, die ihr nicht den *Arsch abwischt* wertest du dein Tun auf, indem du das der anderen abwertest. Das ist keine gesunde Basis für eine Beziehung. Und solange du dein eigenes Verhalten nicht überprüfst, darfst du von anderen nicht erwarten, dass sie das ihrige ändern.

Grüße

Erdbeermarmelade

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2. September 2005 um 11:26
In Antwort auf erdbeermarmelade

Hallo Annamina,
findest du es nicht reichlich anstrengend, sich sein komplettes familiäres Umfeld zum Feind zu machen ?

Da die Erziehung des Mädchens nicht deckungsgleich mit deiner eigenen Erziehung ist, heißt es noch lange nicht, dass sie verzogen ist. Ich finde es schon sehr merkwürdig dass ausgerechnet DU dich dafür berufen fühlst, diesem Kind GRENZEN aufzuweisen. Du redest schlecht über ihre Mutter, du bist nicht einverstanden wie sich ihr Vater und ihre Großeltern sich ihr gegenüber verhalten.

Du kommst als Außenstehende in eine Familie und bewertest und verurteilst. Du denkst, dass man Kinder nur mit Zucht und Ordnung in den Griff bekommt. Dabei vergisst bzw. übersiehst du, dass das Kind einen unglaublichen Spagat absolvieren muss um ihren eigenen Platz in dieser Familie zu finden. Sie wählt die Mittel, die jeder Mensch wählen würde. Das heißt aber nicht, dass sie berechnend ist und sich darüber im Klaren ist, was sie damit letztlich erzielt.

Ein Mädchen *kämpft* ab einem gewissen Alter immer und die Liebe und Aufmerksamkeit des Vaters. Der Vater ist für jedes Mädchen die erste große Liebe. In einer *intakten* Familie ist hierfür die Mutter der Sparingspartner und in deinem Fall bist du es.

Es liegt einizig und allein an dir ob du dich auf ihren *Machtkampf* einlässt oder ob du die Größe hast dem verständnisvoll zu entgegnen. Sie ist und bleibt seine Tochter und er wird sich sicherlich nicht gegen sie entscheiden. Blut ist dicker als Wasser und daran wirst du nichts ändern können. Auch bist du nicht in der Position sie nach deinem Willen und deinen Vorstellungen zurecht zu biegen. Du kannst sie nur so akzeptieren wie sie ist. Den Fehler den du machst, ist, dass du ihrem Tun zuviel Aufmerksamkeit schenkst. Es zu ignorieren ist auch nicht richtig, sondern du solltest dir selber überlegen, warum du für dich nicht akzeptieren möchtest, wie Vater und Großeltern mit ihr umgehen.

Ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass du Dankbarkeit von ihr einforderst, da sie das oder das bekommt oder ihr das oder das mit ihr unternommen habt.

Kinder sind in den seltensten Fällen dankbar, weil es auch eigentlich normal sein sollte, dass man, wenn man gemeinsam in den Urlaub fährt, diesen Kindgerecht gestaltet.

Vater und Tochter sind nicht jeden Tag zusammen und so solltest du den beiden auch bewusst Zeit füreinander einräumen. Die beiden brauchen das. Sie muss das Gefühl haben, dass sie ihren Vater nicht an dich verliert. Aber solange du jeden Schritt der beiden mit Argusaugen betrachtest wird sich das Verhältnis zwischen euch nicht verändern. Auch wirst du nie die Postion ihrer Mutter einnehmen können, denn du bist nicht ihre Mutter und wirst es auch nie werden. Sicherlich sind Grenzen wichtig aber deine Vorstellung von Grenzen sind etwas, aus meiner Sicht, eigenartig.

Wenn du dir deiner Position bewusst bist, setzt du automatisch Grenzen. Deshalb wäre es ratsam, wenn du dir selber überlegst, welche Position du hier überhaupt einnehmen möchtest.

Mit der Aussage... du bist hier wahrscheinlich die Einzige, die ihr nicht den *Arsch abwischt* wertest du dein Tun auf, indem du das der anderen abwertest. Das ist keine gesunde Basis für eine Beziehung. Und solange du dein eigenes Verhalten nicht überprüfst, darfst du von anderen nicht erwarten, dass sie das ihrige ändern.

Grüße

Erdbeermarmelade

Da schließe ich mich Erdbeermarmelade voll an.
Du hast ja eine total ablenende Haltung gegen über dem Kind aufgebaut.Ich hatte Dich ja in der anderen Rubrik Familienbeziehungen schon gefragt ob es nicht sein kann das Du eifersüchtig auf das Kind bist.Ich meine auch das man sich mit so einer Einstellung die Partnerschaft samt Familienzugehörigkeit ganz schön kaputt machen kann.
Gruß

zwille

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2. September 2005 um 16:26

Ich kann
nicht sagen das sie die eltern gegeneinander aupielen will. dazu haben die zuwenig kontakt miteinander. was sie gemacht hat, sie hat mich bei den großeltern schlecht gemacht. sie meinte der urlaub wäre nicht schön gewesen. ihre mutter hatte uns bei gelegenheit mal darauf angesprochen, was denn im urlaub losgewesen wäre, warum es laura nicht gefallen hat.ich habe ihr erklärt was los war. die kleine war auch dabei und als ich sie auf bestimmte vorfälle angesprochen habe zuckte sie nur mit den schultern, schaute nach unten und wusste keine antwort. sie konnte nicht direkt sagen was denn so "schrecklich" im aurlaub war. ich bin da ganz direkt und habe angesprochen was ihr nicht gefallen hat. na wenigstens die mutter hat es etwas eingesehen. das problem ist aber auch das ich die mutter nicht sonderlich leiden kann, eigentlich die ganze familie mütterlicher seits (sind mir zu, wie soll ich sagen, überzogen, abgedreht und bonzenhaft). Da ich diese personen eigentlich immer gemieden habe und die wissen warum war das nun ein gefundenes fressen für sie. laura weiß das natürlich und hat das jetzt ausgenutzt. sie hat es ja soweit getrieben das sie nicht mehr zu ihrem vater will (sieht aber auch schon wieder anders aus) nur damit alle noch mehr gegen mich sind. letzten haben wir die kleine mit ihren großeltern getroffen, laura hat mich ja nicht mal gegrüßt. ich mein ich renn der kleinen nicht hinterher. ach ich denke mal die zeit wird das shon regeln. es wird ne weile dauern bis sich die gemühter wieder abgekühlt haben.

ich bin aber froh das es menschen gibt die meiner meinung sind. ich dachte schon ich hätte alles falsch gemacht. ich wünsche allen ein schönes wochenende

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2. September 2005 um 21:26
In Antwort auf flick_12037395

Vielen dank
Vielen Dank für deine Antwort. Ich möchte der Kleinen ja nix böses. Ich denke halt nur das ihr die momentane Erziehung mehr schadet als nützt. Als ich mit meinem Freund nochmal über das Verhalten der Familie gegenüber der Kleinen sprach, war er der Meinung das man seinem kind nur das Beste will und wenn man das Geld dazu hat soll sie eben alles haben. Ist das aber nicht der falsche Weg. Sollte ein Kind nicht lernen das man nicht alles haben kann was man will. So wird sie doch nie den Wert von etwas Begreifen. Sicher möchte man seinem Kind alles ermöglichen, aber hilft es ihm auf lange Sicht? Ich denke nicht. Es wird wohl immer deswegen Probleme geben. Ich werde wohl immer die Böse sein, weil ich mir nicht von ihr auf der Nase herrumtanzen lasse. Als ich noch viel allein mit ihr unternommen habe, gab es auch keine Probleme. Ich habe ihr von anfang an zu verstehen gegeben wo bei mir die Grenzen sind. Aber ich habe sie natürlich nie angeschriehen oder angepackt. Ich bin eher der Mensch der ruhig bleibt, nein sagt und konsequent ist. Ich lasse auch nicht ewig mit mir Diskutieren. Damit hatte sie auch nie ein Problem. Ich glaube ich war der erste Mensch bei dem sie Grenzen hatte und irgendwie hat ihr das wohl auch Sicherheit vermittelt und sie hat sich bei mir wohlgefühlt. Im Urlaub hat sie aber wahrscheinlich mitbekommen das ich auch Einfluss auf ihren Pappa habe, mehr als sie. und das hat sie zum ersten mal richtig mitbekommen. Ich enke damit kommt sie nicht klar. Sie hat sich im Urlaub auch schlechter benommen, wie wo ich mit ihr zusammen war. Und da habe ich sie eben ermahnt, das kannte sie ja nun nicht.
Seine Schwester, also ihre Tante, ist im Umgang mit dem Kind etwa so wie ich. Nur leider lebt sie ca. 300km weit weg. Sie hat also leider nicht so viel Einfluss auf das Kind und auf die ganze Sache. ich denke sie würde mir den Rücken stärken. Ich glaube ich muss damit leben das ich das schwarze Schaf in der Familie bin. Es werden wohl auch streitigkeiten nicht ausbleiben. Naja, wir haben sie ja auch nur einmal in der Woche, da wird es schon gehen. Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen. Bis dahin soll er mit seinem Kind alleine fahren. Ich tu mir das nicht mehr an. Ich habe keine Lust mich den ganzen Tag in meinem Urlaub mit diesem Kind rumzuärgern. Denn um so älter sie wird um so schlimmer wird ja das ganze. Ich lasse mir nämlich nicht gern von einem Kind sagen was ich zu tun und zu lassen habe. Da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf und da ich ja nicht viel sagen kann, schlucke ich meinen Ärger runter. Naja, und der staut sich an. Also wird meine Laune mit jedem Tag schlechter. Und das muss ja nicht sein.
Hört sich vielleicht hart an, aber was soll ich machen.

Das wird noch lustig...
...wenn die kleine Prinzessin mal von ihrem hohen Ross runterfallen MUß weil sie in Schule und später im Beruf mit dieser nicht-erziehung irgendwann mal schmerzhaft gegen die wand knallt.

die Wand ist nämlich die Grenze, wieweit man gehen darf, und wenn sie das nicht schon als kind lernt, wird es umso schlimmer werden , je länger dieser zustand für das kind weitergeht.

ich habe selber 2 Töchter etwa in dem alter und kann nur sagen : "was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr"

d.h. daß ICH und mein Mann keine Lust haben, uns solchem stress auszusetzen, weswegen wir die Kinder entsprechend erziehen und ihnen einen rAHMEN geben, was sie dürfen und was nicht.

manchmal muß man da eben hart sein und die kinder konzequent ins bett bringen, wenn es spät ist. auch wenn die nat. gerne weiter aufbleiben wollen!

und der nachtisch kommt erst DANN auf den tisch, wenn auch der Salat gegessen wurde.

usw....

wenn man diese grenzen NICHT aufzeigt, fehlt den kindern schlicht die orientierung und sie wissen nur schwer, was OK ist und was nicht.

einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!

und auch der grund, daß man solche kinder nicht mehr als irgendwie nötig bei sich haben will, weswegen schon manche einladung abgeblockt wird, weil es nur stress wäre.

mit den eltern verstehen wir uns gut, aber wenn die kinder mit dabei sind lehne ich dankend ab, mir so einen potentiellen terror-abend zu geben.

gepflegte unterhaltung unter erwachsenen ist da fehlanzeige!

die eigenen eltern finden es aber völlig normal und merken nicht, wie ungezogen /unverschämt die kids oft sind und daß das die stimmung als ganzes drückt.

deshalb der tip für dich:
umerziehen kannst du das kind eh nicht, das müssen die personen machen, die dafür zuständig sind, sprich die eltern.

wenn die das nicht können oder wollen würde ich in deiner situation dem vater alias meinem freund sagen:

"pass auf, so einen urlaub will ich NIE wieder machen. entweder beim nächsten mal ein kind daß sich benimmt oder eben OHNE kind."

lass das kind ruhig rumrandalieren....du mußt ja nicht DABEISEIN...

und wenn dein freund halbwegs klug ist, wird er sich überlegen, evtl. DOCH mal ein paar takte mit seiner "prinzessin", um zumindest die schlimmsten auswüchse der verlorenen erziehung zu bremsen.

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3. September 2005 um 12:31

Deine Situation kommt mir
sehr bekannt vor. Mir geht es in etwa genauso mit dem 11jährigen Sohn meines Freundes. Er lebt auch bei seiner Mutter und wird überwiegend von den sehr verwöhnenden Großeltern erzogen. Er lügt auch noch, wenn es längst erwiesen ist, dass er gelogen hat. Es muss sich ebenfalls alles um ihn drehen. Wenn man ihm etwas schenkt oder mit ihm etwas unternimmt, ist das völlig selbstverständlich. Dazu kommt, dass ich selbst zwei Kinder habe (12 und 9), die völlig anders erzogen sind, die sich noch über jede Kleinigkeit freuen und oft sogar für Dinge bedanken, die ich sogar sebstverständlich finde. Wir waren auch in diesem Jahr wieder zusammen mit allen drei Kindern im Urlaub. Der Sohn von meinem Freund, Phillip, hat es wieder geschafft, eine Sonderrolle zu bekommen. Nicht von mir, sondern mein Freund gesteht ihm diese zu und hat damit größtenteils den Urlaub versaut. Denn Phillip hatte oft genug etwas zu meckern und bekam oft genug von seinem Vater recht. Phillip ist mir gegenüber oft unaufrichtig und unnahbar gewesen und sein Vater hat sich von ihm gegen mich ausspielen lassen.
Wenn sich die Erwachsenen untereinander nicht einig sind, nutzen das die Kinder immer wieder aus.
Du kannst Laura nicht erziehen, du kannst ihr nur zeigen, wo deine Grenzen sind.
Gespräche mit den Großeltern oder der Mutter müssen von beiden Seiten gewünscht sein. Bei mir wüsste ich 100pro, dass keiner aus Phillips Familie einen Kontakt zu mir wünscht. Du kannst nur versuchen, mit deinem Freund auf einen Nenner zu kommen. Er sollte Verständnis für deine Meinung und deine Situation haben.
Ich bin momentan auch ratlos. Nach drei Jahren mit so einer verfahrenen Urlaubssituation habe ich momentan wenig Lust im nächsten Jahr wieder in dieser Konstellation zu verreisen. Es ist unendlich nervenaufreibend und erfordert eine Menge Anpassung an Phillips "Bedürfnisse" wie z.B. stundenlanges, ununterbrochenes Gameboy-Spiel oder stundenlanges Fernsehen.
Sehr viel weiter helfen konnte ich dir wohl nicht.
Alles Gute wünscht dir
liselott

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4. September 2005 um 17:18
In Antwort auf reine_12160415

Das wird noch lustig...
...wenn die kleine Prinzessin mal von ihrem hohen Ross runterfallen MUß weil sie in Schule und später im Beruf mit dieser nicht-erziehung irgendwann mal schmerzhaft gegen die wand knallt.

die Wand ist nämlich die Grenze, wieweit man gehen darf, und wenn sie das nicht schon als kind lernt, wird es umso schlimmer werden , je länger dieser zustand für das kind weitergeht.

ich habe selber 2 Töchter etwa in dem alter und kann nur sagen : "was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr"

d.h. daß ICH und mein Mann keine Lust haben, uns solchem stress auszusetzen, weswegen wir die Kinder entsprechend erziehen und ihnen einen rAHMEN geben, was sie dürfen und was nicht.

manchmal muß man da eben hart sein und die kinder konzequent ins bett bringen, wenn es spät ist. auch wenn die nat. gerne weiter aufbleiben wollen!

und der nachtisch kommt erst DANN auf den tisch, wenn auch der Salat gegessen wurde.

usw....

wenn man diese grenzen NICHT aufzeigt, fehlt den kindern schlicht die orientierung und sie wissen nur schwer, was OK ist und was nicht.

einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!

und auch der grund, daß man solche kinder nicht mehr als irgendwie nötig bei sich haben will, weswegen schon manche einladung abgeblockt wird, weil es nur stress wäre.

mit den eltern verstehen wir uns gut, aber wenn die kinder mit dabei sind lehne ich dankend ab, mir so einen potentiellen terror-abend zu geben.

gepflegte unterhaltung unter erwachsenen ist da fehlanzeige!

die eigenen eltern finden es aber völlig normal und merken nicht, wie ungezogen /unverschämt die kids oft sind und daß das die stimmung als ganzes drückt.

deshalb der tip für dich:
umerziehen kannst du das kind eh nicht, das müssen die personen machen, die dafür zuständig sind, sprich die eltern.

wenn die das nicht können oder wollen würde ich in deiner situation dem vater alias meinem freund sagen:

"pass auf, so einen urlaub will ich NIE wieder machen. entweder beim nächsten mal ein kind daß sich benimmt oder eben OHNE kind."

lass das kind ruhig rumrandalieren....du mußt ja nicht DABEISEIN...

und wenn dein freund halbwegs klug ist, wird er sich überlegen, evtl. DOCH mal ein paar takte mit seiner "prinzessin", um zumindest die schlimmsten auswüchse der verlorenen erziehung zu bremsen.

Ohhhhhh
zitat
*einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!*

zwischen antiautoritärer erziehung und nicht vorhandener erziehung liegen welten. ich bin selbst antiautoritär erzogen, und weiss mich bestimmt zu benehmen. aber ich weiss auch, das ich mich nicht immer unterordnen muss.
antiautoritäre erziehung beinhaltet das wörtchen "erziehung", und ist viel arbeit. arbeit mit dem kind, ohne es zu übergehen.

erziehung bedeutet weder, das kinder anders als erwachsene leben müssen, noch das sie keinerlei rechte einfordern dürfen.
druck, ignoranz und selbstherrlichkeit (nach dem motto: ich weiss mehr, ich weiss alles, ich bin der grosse bestimmer) haben im umgang mit kindern nichts zu suchen.

und damit kommen wir aufs thema.
kinder lernen verhalten durch erwachsene. und wer sich rausnimmt, ein kind anzuschreien, oder mit einem pseudoargument (besser sind noch diese netten "notlügen") abzuspeisen, oder in bestimmten situationen zu ignorieren, der wird wohl damit leben müssen, das das kind genau dieses verhaltensmuster kopiert.
wenn also tochter wegen morgendlichem schokoladenkonsum meckert, dann hat sie selbiges auch schon zu hören bekommen.
wo ist das problem ? anstatt sich darüber künstlich aufzuregen, sollte man lieber mal bei sich selbst (im erwachsenenlager) ursachenforschung betreiben. möchte ich , das mein kind erst frühstückt, dann werde ich die gleiche forderung wohl auch selbst erfüllen müssen. so einfach ist das leben.

und noch mal ein grosses fragezeichen:
die regelung im urlaub, das einen tag die erwachsenen bestimmen, und einen tag die kinder finde ich super. hey, wenn kinder dabei sind, dann kann man auch auf sie eingehen, besonders, wenn die kinder nicht immer kontakt zum elternteil haben. in einem urlaub mit drei personen darf man auch ruhig das machen, was drei personen möchten. (mal davon ab, das ich aktivitäten im urlaub immer fürs kind auslege - ansonsten sollte ich allein fahren. das hat mit weltfremd wenig zu tun, sondern mit verschiedenen interessen. ich dränge meinem kind nicht meine interessen auf, aber mein kind kann seine interessen noch nicht allein ausleben - baden im meer...usw. so lange mein kind klein ist braucht es mich, um etwas zu tun, was ihm spass macht - im gegensatz zu mir. aber mir machen die sachen auch spass, die meine tochter veranstaltet.)
nicht die freundin des vaters bestimmt, wieviel zeit die tochter mit ihrem vater "braucht".

in welchem film bin ich hier gelandet ? warum möchte jemand (frau a., die lebensgefährtin) ein kind haben, wo er sich doch überhaupt nicht in kinder reinversetzen kann ? das ist kein beiwerk (was ihr konntet kann ich auch), kein schmuck für die beziehung, das ist auch keine absicherung für eine beziehung (nun bin ich die nummer eins, und mein kind auch), oder ein vorzeigeobjekt für den stellenwert, den frau a. nun bei ihrem lebensgefährten einnimmt.

wer mit kindern nicht kann, und seine versteckte eifersucht an den kleinen auslässt,
wer versucht, anstatt lösungen zu suchen, das leben zwischen dem vater und der tochter zu stören,
es schwerer zu machen als es eh schon ist,
wer sich in den mittelpunkt stellt, und als erwachsener nicht für ein siebenjähriges kind in den hintergrund treten kann,
wer nicht an ursachen interessiert ist, sondern nur an funktionalität,
wer sich so unreif verhält, der sollte sich ernsthaft überdenken.

und zum abschluss: ich finde es auch nicht gut, wenn kinder alles bekommen, und sie werden dadurch auch schnell unzufrieden. aber das ist nicht schuld des kindes, und ihm auch nicht anzulasten. ausserdem kann man dem leicht entgegen wirken, aber nicht, in dem man versucht einen keil zwischen vater und tochter zu treiben. genörgel hilft da wenig bis gar nicht.

ich denke, die kleine möchte weniger geschenke als viel mehr aufmerksamkeit. und da haben erwachsene zurück zu stecken. in diesem fall wird die aufmerksamkeit aber durch frau a. beschränkt, eingeteilt, unterbunden. hallo ?

wenn ich schon den satz höre, das sich erwachsene nicht unterhalten können, da kinder anwesend sind... da möchte mein mittagessen zurück auf den teller. wenn kinder so verhaltensauffällig sind, dann müssen erwachsene lösungen suchen. und das geht nicht über befehle und verbote. jedes verhalten hat eine ursache. wenn ich respekt und verständnis von kindern erwarte, dann muss ich es ihnen auch entgegen bringen. ziemlich einseitig, wie hier in manchen beiträgen gemessen wird.


frau a. hat echt ein problem, wenn ihr das schon zuviel ist. man liest es sehr gut aus ihren beiträgen heraus - eifersucht gegenüber einem kind. das ist sehr traurig. (aber das selbe verhaltensmuster bei der tochter des lg nicht akzeptieren wollen...)

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4. September 2005 um 17:31
In Antwort auf sora_11879443

Ohhhhhh
zitat
*einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!*

zwischen antiautoritärer erziehung und nicht vorhandener erziehung liegen welten. ich bin selbst antiautoritär erzogen, und weiss mich bestimmt zu benehmen. aber ich weiss auch, das ich mich nicht immer unterordnen muss.
antiautoritäre erziehung beinhaltet das wörtchen "erziehung", und ist viel arbeit. arbeit mit dem kind, ohne es zu übergehen.

erziehung bedeutet weder, das kinder anders als erwachsene leben müssen, noch das sie keinerlei rechte einfordern dürfen.
druck, ignoranz und selbstherrlichkeit (nach dem motto: ich weiss mehr, ich weiss alles, ich bin der grosse bestimmer) haben im umgang mit kindern nichts zu suchen.

und damit kommen wir aufs thema.
kinder lernen verhalten durch erwachsene. und wer sich rausnimmt, ein kind anzuschreien, oder mit einem pseudoargument (besser sind noch diese netten "notlügen") abzuspeisen, oder in bestimmten situationen zu ignorieren, der wird wohl damit leben müssen, das das kind genau dieses verhaltensmuster kopiert.
wenn also tochter wegen morgendlichem schokoladenkonsum meckert, dann hat sie selbiges auch schon zu hören bekommen.
wo ist das problem ? anstatt sich darüber künstlich aufzuregen, sollte man lieber mal bei sich selbst (im erwachsenenlager) ursachenforschung betreiben. möchte ich , das mein kind erst frühstückt, dann werde ich die gleiche forderung wohl auch selbst erfüllen müssen. so einfach ist das leben.

und noch mal ein grosses fragezeichen:
die regelung im urlaub, das einen tag die erwachsenen bestimmen, und einen tag die kinder finde ich super. hey, wenn kinder dabei sind, dann kann man auch auf sie eingehen, besonders, wenn die kinder nicht immer kontakt zum elternteil haben. in einem urlaub mit drei personen darf man auch ruhig das machen, was drei personen möchten. (mal davon ab, das ich aktivitäten im urlaub immer fürs kind auslege - ansonsten sollte ich allein fahren. das hat mit weltfremd wenig zu tun, sondern mit verschiedenen interessen. ich dränge meinem kind nicht meine interessen auf, aber mein kind kann seine interessen noch nicht allein ausleben - baden im meer...usw. so lange mein kind klein ist braucht es mich, um etwas zu tun, was ihm spass macht - im gegensatz zu mir. aber mir machen die sachen auch spass, die meine tochter veranstaltet.)
nicht die freundin des vaters bestimmt, wieviel zeit die tochter mit ihrem vater "braucht".

in welchem film bin ich hier gelandet ? warum möchte jemand (frau a., die lebensgefährtin) ein kind haben, wo er sich doch überhaupt nicht in kinder reinversetzen kann ? das ist kein beiwerk (was ihr konntet kann ich auch), kein schmuck für die beziehung, das ist auch keine absicherung für eine beziehung (nun bin ich die nummer eins, und mein kind auch), oder ein vorzeigeobjekt für den stellenwert, den frau a. nun bei ihrem lebensgefährten einnimmt.

wer mit kindern nicht kann, und seine versteckte eifersucht an den kleinen auslässt,
wer versucht, anstatt lösungen zu suchen, das leben zwischen dem vater und der tochter zu stören,
es schwerer zu machen als es eh schon ist,
wer sich in den mittelpunkt stellt, und als erwachsener nicht für ein siebenjähriges kind in den hintergrund treten kann,
wer nicht an ursachen interessiert ist, sondern nur an funktionalität,
wer sich so unreif verhält, der sollte sich ernsthaft überdenken.

und zum abschluss: ich finde es auch nicht gut, wenn kinder alles bekommen, und sie werden dadurch auch schnell unzufrieden. aber das ist nicht schuld des kindes, und ihm auch nicht anzulasten. ausserdem kann man dem leicht entgegen wirken, aber nicht, in dem man versucht einen keil zwischen vater und tochter zu treiben. genörgel hilft da wenig bis gar nicht.

ich denke, die kleine möchte weniger geschenke als viel mehr aufmerksamkeit. und da haben erwachsene zurück zu stecken. in diesem fall wird die aufmerksamkeit aber durch frau a. beschränkt, eingeteilt, unterbunden. hallo ?

wenn ich schon den satz höre, das sich erwachsene nicht unterhalten können, da kinder anwesend sind... da möchte mein mittagessen zurück auf den teller. wenn kinder so verhaltensauffällig sind, dann müssen erwachsene lösungen suchen. und das geht nicht über befehle und verbote. jedes verhalten hat eine ursache. wenn ich respekt und verständnis von kindern erwarte, dann muss ich es ihnen auch entgegen bringen. ziemlich einseitig, wie hier in manchen beiträgen gemessen wird.


frau a. hat echt ein problem, wenn ihr das schon zuviel ist. man liest es sehr gut aus ihren beiträgen heraus - eifersucht gegenüber einem kind. das ist sehr traurig. (aber das selbe verhaltensmuster bei der tochter des lg nicht akzeptieren wollen...)


Liebste Frau Zimtziege,

ich danke dir für diesen absolut tollen Beitrag !

*Standingovation*

Liebste Grüße

Erbeermarmelade

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4. September 2005 um 17:32
In Antwort auf reine_12160415

Das wird noch lustig...
...wenn die kleine Prinzessin mal von ihrem hohen Ross runterfallen MUß weil sie in Schule und später im Beruf mit dieser nicht-erziehung irgendwann mal schmerzhaft gegen die wand knallt.

die Wand ist nämlich die Grenze, wieweit man gehen darf, und wenn sie das nicht schon als kind lernt, wird es umso schlimmer werden , je länger dieser zustand für das kind weitergeht.

ich habe selber 2 Töchter etwa in dem alter und kann nur sagen : "was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr"

d.h. daß ICH und mein Mann keine Lust haben, uns solchem stress auszusetzen, weswegen wir die Kinder entsprechend erziehen und ihnen einen rAHMEN geben, was sie dürfen und was nicht.

manchmal muß man da eben hart sein und die kinder konzequent ins bett bringen, wenn es spät ist. auch wenn die nat. gerne weiter aufbleiben wollen!

und der nachtisch kommt erst DANN auf den tisch, wenn auch der Salat gegessen wurde.

usw....

wenn man diese grenzen NICHT aufzeigt, fehlt den kindern schlicht die orientierung und sie wissen nur schwer, was OK ist und was nicht.

einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!

und auch der grund, daß man solche kinder nicht mehr als irgendwie nötig bei sich haben will, weswegen schon manche einladung abgeblockt wird, weil es nur stress wäre.

mit den eltern verstehen wir uns gut, aber wenn die kinder mit dabei sind lehne ich dankend ab, mir so einen potentiellen terror-abend zu geben.

gepflegte unterhaltung unter erwachsenen ist da fehlanzeige!

die eigenen eltern finden es aber völlig normal und merken nicht, wie ungezogen /unverschämt die kids oft sind und daß das die stimmung als ganzes drückt.

deshalb der tip für dich:
umerziehen kannst du das kind eh nicht, das müssen die personen machen, die dafür zuständig sind, sprich die eltern.

wenn die das nicht können oder wollen würde ich in deiner situation dem vater alias meinem freund sagen:

"pass auf, so einen urlaub will ich NIE wieder machen. entweder beim nächsten mal ein kind daß sich benimmt oder eben OHNE kind."

lass das kind ruhig rumrandalieren....du mußt ja nicht DABEISEIN...

und wenn dein freund halbwegs klug ist, wird er sich überlegen, evtl. DOCH mal ein paar takte mit seiner "prinzessin", um zumindest die schlimmsten auswüchse der verlorenen erziehung zu bremsen.

Nach nochmaligen durchlesen des posts...
von blumenfreundin frag ich mich, ob blumenfreundin für mich gesellschaftsfähig ist ? oder ob wir erstmal das wort "gesellschaftsfähig" neu definieren sollten ?

sorry, aber das musste raus

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4. September 2005 um 17:45
In Antwort auf flick_12037395

Vielen dank
Vielen Dank für deine Antwort. Ich möchte der Kleinen ja nix böses. Ich denke halt nur das ihr die momentane Erziehung mehr schadet als nützt. Als ich mit meinem Freund nochmal über das Verhalten der Familie gegenüber der Kleinen sprach, war er der Meinung das man seinem kind nur das Beste will und wenn man das Geld dazu hat soll sie eben alles haben. Ist das aber nicht der falsche Weg. Sollte ein Kind nicht lernen das man nicht alles haben kann was man will. So wird sie doch nie den Wert von etwas Begreifen. Sicher möchte man seinem Kind alles ermöglichen, aber hilft es ihm auf lange Sicht? Ich denke nicht. Es wird wohl immer deswegen Probleme geben. Ich werde wohl immer die Böse sein, weil ich mir nicht von ihr auf der Nase herrumtanzen lasse. Als ich noch viel allein mit ihr unternommen habe, gab es auch keine Probleme. Ich habe ihr von anfang an zu verstehen gegeben wo bei mir die Grenzen sind. Aber ich habe sie natürlich nie angeschriehen oder angepackt. Ich bin eher der Mensch der ruhig bleibt, nein sagt und konsequent ist. Ich lasse auch nicht ewig mit mir Diskutieren. Damit hatte sie auch nie ein Problem. Ich glaube ich war der erste Mensch bei dem sie Grenzen hatte und irgendwie hat ihr das wohl auch Sicherheit vermittelt und sie hat sich bei mir wohlgefühlt. Im Urlaub hat sie aber wahrscheinlich mitbekommen das ich auch Einfluss auf ihren Pappa habe, mehr als sie. und das hat sie zum ersten mal richtig mitbekommen. Ich enke damit kommt sie nicht klar. Sie hat sich im Urlaub auch schlechter benommen, wie wo ich mit ihr zusammen war. Und da habe ich sie eben ermahnt, das kannte sie ja nun nicht.
Seine Schwester, also ihre Tante, ist im Umgang mit dem Kind etwa so wie ich. Nur leider lebt sie ca. 300km weit weg. Sie hat also leider nicht so viel Einfluss auf das Kind und auf die ganze Sache. ich denke sie würde mir den Rücken stärken. Ich glaube ich muss damit leben das ich das schwarze Schaf in der Familie bin. Es werden wohl auch streitigkeiten nicht ausbleiben. Naja, wir haben sie ja auch nur einmal in der Woche, da wird es schon gehen. Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen. Bis dahin soll er mit seinem Kind alleine fahren. Ich tu mir das nicht mehr an. Ich habe keine Lust mich den ganzen Tag in meinem Urlaub mit diesem Kind rumzuärgern. Denn um so älter sie wird um so schlimmer wird ja das ganze. Ich lasse mir nämlich nicht gern von einem Kind sagen was ich zu tun und zu lassen habe. Da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf und da ich ja nicht viel sagen kann, schlucke ich meinen Ärger runter. Naja, und der staut sich an. Also wird meine Laune mit jedem Tag schlechter. Und das muss ja nicht sein.
Hört sich vielleicht hart an, aber was soll ich machen.

Da hab ich noch was übersehen
zitat
"Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen."

das kind lässt sich auch nicht gerne von aussenstehenden sagen, was sie zu tun und zu lassen hat. und was machst du nun ?
- ach ja, ich vergass, es ist ja nur ein kind, und du bist ja ein erwachsener. solche sätze sagen sehr viel über den schreiber aus.

sind doch schon reichlich leute, die an dem kind rumdoktern, da musst du nicht auch noch mit deinen veralteten und selbst erdachten methoden reinpfuschen.

falls dich kinder wirklich interessieren würden, falls du wirklich an änderung interessiert wärst, dann würdest du dich mal schlau machen.

zwischen den wertevorstellungen von erwachsenen und kindern gibt es unterschiede. für kinder ist wertvoll, was erwachsene als "müll" tituliren, und erwachsene haben oft das dollarzeichen in den augen - damit können kinder nicht viel anfangen.

ich finde es sehr beruhigend, das du die kleine nicht erziehst, und ich hoffe, das bleibt auch so.

und das du schon mit streit rechnest, mehr noch, das du streit provozierst, und das zu lasten (und auf kosten) des kindes, zeigt mir, wie weit du wirklich bereit bist zu gehen. ich hoffe nur, das du mit deiner alles beherrschen wollenden ader nicht sehr weit kommst.

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4. September 2005 um 17:53
In Antwort auf erdbeermarmelade


Liebste Frau Zimtziege,

ich danke dir für diesen absolut tollen Beitrag !

*Standingovation*

Liebste Grüße

Erbeermarmelade

*knicksmacht* *ggg*
ich koche...

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4. September 2005 um 20:05
In Antwort auf sora_11879443

Ohhhhhh
zitat
*einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!*

zwischen antiautoritärer erziehung und nicht vorhandener erziehung liegen welten. ich bin selbst antiautoritär erzogen, und weiss mich bestimmt zu benehmen. aber ich weiss auch, das ich mich nicht immer unterordnen muss.
antiautoritäre erziehung beinhaltet das wörtchen "erziehung", und ist viel arbeit. arbeit mit dem kind, ohne es zu übergehen.

erziehung bedeutet weder, das kinder anders als erwachsene leben müssen, noch das sie keinerlei rechte einfordern dürfen.
druck, ignoranz und selbstherrlichkeit (nach dem motto: ich weiss mehr, ich weiss alles, ich bin der grosse bestimmer) haben im umgang mit kindern nichts zu suchen.

und damit kommen wir aufs thema.
kinder lernen verhalten durch erwachsene. und wer sich rausnimmt, ein kind anzuschreien, oder mit einem pseudoargument (besser sind noch diese netten "notlügen") abzuspeisen, oder in bestimmten situationen zu ignorieren, der wird wohl damit leben müssen, das das kind genau dieses verhaltensmuster kopiert.
wenn also tochter wegen morgendlichem schokoladenkonsum meckert, dann hat sie selbiges auch schon zu hören bekommen.
wo ist das problem ? anstatt sich darüber künstlich aufzuregen, sollte man lieber mal bei sich selbst (im erwachsenenlager) ursachenforschung betreiben. möchte ich , das mein kind erst frühstückt, dann werde ich die gleiche forderung wohl auch selbst erfüllen müssen. so einfach ist das leben.

und noch mal ein grosses fragezeichen:
die regelung im urlaub, das einen tag die erwachsenen bestimmen, und einen tag die kinder finde ich super. hey, wenn kinder dabei sind, dann kann man auch auf sie eingehen, besonders, wenn die kinder nicht immer kontakt zum elternteil haben. in einem urlaub mit drei personen darf man auch ruhig das machen, was drei personen möchten. (mal davon ab, das ich aktivitäten im urlaub immer fürs kind auslege - ansonsten sollte ich allein fahren. das hat mit weltfremd wenig zu tun, sondern mit verschiedenen interessen. ich dränge meinem kind nicht meine interessen auf, aber mein kind kann seine interessen noch nicht allein ausleben - baden im meer...usw. so lange mein kind klein ist braucht es mich, um etwas zu tun, was ihm spass macht - im gegensatz zu mir. aber mir machen die sachen auch spass, die meine tochter veranstaltet.)
nicht die freundin des vaters bestimmt, wieviel zeit die tochter mit ihrem vater "braucht".

in welchem film bin ich hier gelandet ? warum möchte jemand (frau a., die lebensgefährtin) ein kind haben, wo er sich doch überhaupt nicht in kinder reinversetzen kann ? das ist kein beiwerk (was ihr konntet kann ich auch), kein schmuck für die beziehung, das ist auch keine absicherung für eine beziehung (nun bin ich die nummer eins, und mein kind auch), oder ein vorzeigeobjekt für den stellenwert, den frau a. nun bei ihrem lebensgefährten einnimmt.

wer mit kindern nicht kann, und seine versteckte eifersucht an den kleinen auslässt,
wer versucht, anstatt lösungen zu suchen, das leben zwischen dem vater und der tochter zu stören,
es schwerer zu machen als es eh schon ist,
wer sich in den mittelpunkt stellt, und als erwachsener nicht für ein siebenjähriges kind in den hintergrund treten kann,
wer nicht an ursachen interessiert ist, sondern nur an funktionalität,
wer sich so unreif verhält, der sollte sich ernsthaft überdenken.

und zum abschluss: ich finde es auch nicht gut, wenn kinder alles bekommen, und sie werden dadurch auch schnell unzufrieden. aber das ist nicht schuld des kindes, und ihm auch nicht anzulasten. ausserdem kann man dem leicht entgegen wirken, aber nicht, in dem man versucht einen keil zwischen vater und tochter zu treiben. genörgel hilft da wenig bis gar nicht.

ich denke, die kleine möchte weniger geschenke als viel mehr aufmerksamkeit. und da haben erwachsene zurück zu stecken. in diesem fall wird die aufmerksamkeit aber durch frau a. beschränkt, eingeteilt, unterbunden. hallo ?

wenn ich schon den satz höre, das sich erwachsene nicht unterhalten können, da kinder anwesend sind... da möchte mein mittagessen zurück auf den teller. wenn kinder so verhaltensauffällig sind, dann müssen erwachsene lösungen suchen. und das geht nicht über befehle und verbote. jedes verhalten hat eine ursache. wenn ich respekt und verständnis von kindern erwarte, dann muss ich es ihnen auch entgegen bringen. ziemlich einseitig, wie hier in manchen beiträgen gemessen wird.


frau a. hat echt ein problem, wenn ihr das schon zuviel ist. man liest es sehr gut aus ihren beiträgen heraus - eifersucht gegenüber einem kind. das ist sehr traurig. (aber das selbe verhaltensmuster bei der tochter des lg nicht akzeptieren wollen...)

Super!!!!
Mein Respekt,toller Beitrag.
Gruß zwille

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5. September 2005 um 17:04
In Antwort auf sora_11879443

Ohhhhhh
zitat
*einige bekannte von mir haben auch "antiautoritäre" kinder und bei nahezu ALLEN ging das böse in die Hose, die kinder tanzen jedem auf der nase rum und sind schlicht nicht gesellschaftsfähig!*

zwischen antiautoritärer erziehung und nicht vorhandener erziehung liegen welten. ich bin selbst antiautoritär erzogen, und weiss mich bestimmt zu benehmen. aber ich weiss auch, das ich mich nicht immer unterordnen muss.
antiautoritäre erziehung beinhaltet das wörtchen "erziehung", und ist viel arbeit. arbeit mit dem kind, ohne es zu übergehen.

erziehung bedeutet weder, das kinder anders als erwachsene leben müssen, noch das sie keinerlei rechte einfordern dürfen.
druck, ignoranz und selbstherrlichkeit (nach dem motto: ich weiss mehr, ich weiss alles, ich bin der grosse bestimmer) haben im umgang mit kindern nichts zu suchen.

und damit kommen wir aufs thema.
kinder lernen verhalten durch erwachsene. und wer sich rausnimmt, ein kind anzuschreien, oder mit einem pseudoargument (besser sind noch diese netten "notlügen") abzuspeisen, oder in bestimmten situationen zu ignorieren, der wird wohl damit leben müssen, das das kind genau dieses verhaltensmuster kopiert.
wenn also tochter wegen morgendlichem schokoladenkonsum meckert, dann hat sie selbiges auch schon zu hören bekommen.
wo ist das problem ? anstatt sich darüber künstlich aufzuregen, sollte man lieber mal bei sich selbst (im erwachsenenlager) ursachenforschung betreiben. möchte ich , das mein kind erst frühstückt, dann werde ich die gleiche forderung wohl auch selbst erfüllen müssen. so einfach ist das leben.

und noch mal ein grosses fragezeichen:
die regelung im urlaub, das einen tag die erwachsenen bestimmen, und einen tag die kinder finde ich super. hey, wenn kinder dabei sind, dann kann man auch auf sie eingehen, besonders, wenn die kinder nicht immer kontakt zum elternteil haben. in einem urlaub mit drei personen darf man auch ruhig das machen, was drei personen möchten. (mal davon ab, das ich aktivitäten im urlaub immer fürs kind auslege - ansonsten sollte ich allein fahren. das hat mit weltfremd wenig zu tun, sondern mit verschiedenen interessen. ich dränge meinem kind nicht meine interessen auf, aber mein kind kann seine interessen noch nicht allein ausleben - baden im meer...usw. so lange mein kind klein ist braucht es mich, um etwas zu tun, was ihm spass macht - im gegensatz zu mir. aber mir machen die sachen auch spass, die meine tochter veranstaltet.)
nicht die freundin des vaters bestimmt, wieviel zeit die tochter mit ihrem vater "braucht".

in welchem film bin ich hier gelandet ? warum möchte jemand (frau a., die lebensgefährtin) ein kind haben, wo er sich doch überhaupt nicht in kinder reinversetzen kann ? das ist kein beiwerk (was ihr konntet kann ich auch), kein schmuck für die beziehung, das ist auch keine absicherung für eine beziehung (nun bin ich die nummer eins, und mein kind auch), oder ein vorzeigeobjekt für den stellenwert, den frau a. nun bei ihrem lebensgefährten einnimmt.

wer mit kindern nicht kann, und seine versteckte eifersucht an den kleinen auslässt,
wer versucht, anstatt lösungen zu suchen, das leben zwischen dem vater und der tochter zu stören,
es schwerer zu machen als es eh schon ist,
wer sich in den mittelpunkt stellt, und als erwachsener nicht für ein siebenjähriges kind in den hintergrund treten kann,
wer nicht an ursachen interessiert ist, sondern nur an funktionalität,
wer sich so unreif verhält, der sollte sich ernsthaft überdenken.

und zum abschluss: ich finde es auch nicht gut, wenn kinder alles bekommen, und sie werden dadurch auch schnell unzufrieden. aber das ist nicht schuld des kindes, und ihm auch nicht anzulasten. ausserdem kann man dem leicht entgegen wirken, aber nicht, in dem man versucht einen keil zwischen vater und tochter zu treiben. genörgel hilft da wenig bis gar nicht.

ich denke, die kleine möchte weniger geschenke als viel mehr aufmerksamkeit. und da haben erwachsene zurück zu stecken. in diesem fall wird die aufmerksamkeit aber durch frau a. beschränkt, eingeteilt, unterbunden. hallo ?

wenn ich schon den satz höre, das sich erwachsene nicht unterhalten können, da kinder anwesend sind... da möchte mein mittagessen zurück auf den teller. wenn kinder so verhaltensauffällig sind, dann müssen erwachsene lösungen suchen. und das geht nicht über befehle und verbote. jedes verhalten hat eine ursache. wenn ich respekt und verständnis von kindern erwarte, dann muss ich es ihnen auch entgegen bringen. ziemlich einseitig, wie hier in manchen beiträgen gemessen wird.


frau a. hat echt ein problem, wenn ihr das schon zuviel ist. man liest es sehr gut aus ihren beiträgen heraus - eifersucht gegenüber einem kind. das ist sehr traurig. (aber das selbe verhaltensmuster bei der tochter des lg nicht akzeptieren wollen...)

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Ich glaube nicht das ich veraltete und überzogene Erziehungsvorstellungen habe. Sollte man nicht Respekt und Achtung vor anderen Menschen beigebracht bekommen? Ist es falsch, wenn ein Kind lernt das es nicht allein auf der Welt ist? Ich finde es richtig wenn man beigrebracht bekommt wie man mit älteren Menschen umgeht, das man Höflich sein sollte und es gewisse gesellschaftliche Normen gibt. Natürlich sage ich nicht das ich sie ab jetzt erziehen werde und ich alles 100% richtig machen würde. Das kann ich auch gar nicht. Sicher sind in deinen Augen andere Sachen richtig und wichtiger wie in meinen Augen. Wäre auch schlimm wenn jeder die gleiche Meinung hätte. Und wir sind alles keine perfekten Menschen.

Was meinst du aus welchem Grund ich hier geschrieben habe? Ich dachte das ich vielleicht ein paar Tipps bekomme wie ich mit der Situation weiter umgehen kann. Denn ich weiß, das ich das Kind nicht ändern kann. Werde ich jetzt für den Versuch eine Lösung zu finden verurteilt. Denkt hier etwa jemand ich will dem Kind was böses oder das ich mich zwischen Vater und Tochter drängen will. Das ist Quatsch. Die Kleine hat es sicher nicht leicht. Aber ich finde es trotzdem nicht in Ordnung was mit ihr gemacht wird (z.B. das übermäßige Verwöhnen).
Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen. So ist das Leben. Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht.

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5. September 2005 um 17:59
In Antwort auf flick_12037395

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Ich glaube nicht das ich veraltete und überzogene Erziehungsvorstellungen habe. Sollte man nicht Respekt und Achtung vor anderen Menschen beigebracht bekommen? Ist es falsch, wenn ein Kind lernt das es nicht allein auf der Welt ist? Ich finde es richtig wenn man beigrebracht bekommt wie man mit älteren Menschen umgeht, das man Höflich sein sollte und es gewisse gesellschaftliche Normen gibt. Natürlich sage ich nicht das ich sie ab jetzt erziehen werde und ich alles 100% richtig machen würde. Das kann ich auch gar nicht. Sicher sind in deinen Augen andere Sachen richtig und wichtiger wie in meinen Augen. Wäre auch schlimm wenn jeder die gleiche Meinung hätte. Und wir sind alles keine perfekten Menschen.

Was meinst du aus welchem Grund ich hier geschrieben habe? Ich dachte das ich vielleicht ein paar Tipps bekomme wie ich mit der Situation weiter umgehen kann. Denn ich weiß, das ich das Kind nicht ändern kann. Werde ich jetzt für den Versuch eine Lösung zu finden verurteilt. Denkt hier etwa jemand ich will dem Kind was böses oder das ich mich zwischen Vater und Tochter drängen will. Das ist Quatsch. Die Kleine hat es sicher nicht leicht. Aber ich finde es trotzdem nicht in Ordnung was mit ihr gemacht wird (z.B. das übermäßige Verwöhnen).
Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen. So ist das Leben. Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht.

Ich kann mich leider nicht zurückhalten...
zwar war es nicht an mich sondern an Frau Ziege geschrieben, aber ich bekomme grad Schaum vor den Mund...

>>>Ich glaube nicht das ich veraltete und überzogene Erziehungsvorstellungen habe.

Nein, das hast du nicht, aber deine Einstellung zu Kindern und deren Erziehung ist Theorie... Theorie ist das was Praktisch nicht funktioniert.

>>>Sollte man nicht Respekt und Achtung vor anderen Menschen beigebracht bekommen?

Das bekommt man beigebracht, indem man es vorgelebt bekommt. Will heißen, wenn du das Kind nicht achtest und respektierst, woher soll er denn es lernen ? Willst du es ihn reinprügeln ?

>>>Ist es falsch, wenn ein Kind lernt das es nicht allein auf der Welt ist?

Wie soll ein Kind lernen zurückzustecken, wenn eine Außenstehende mit ausgefülltem ICH in die Familie einbricht und das Kind auf die Seite zu drängen versucht ?

>>>Ich finde es richtig wenn man beigrebracht bekommt wie man mit älteren Menschen umgeht, das man Höflich sein sollte und es gewisse gesellschaftliche Normen gibt.

Finde ich auch richtig, aber das geht wiederum auch nur durch das Vorleben. Meine Kinder sind älteren Menschen gegenüber sehr höflich, weil wir ihnen es gezeigt haben wie es geht. Aber dennoch gibt es für uns keinen Unterschied, ob der Mensch jung oder alt ist. Sie sind alle gleichwertig.

Und gesellschaftliche Normen... was meinst du damit ? DEINE oder die der Allgemeinheit ?

Wir haben sehr hohe Wertvorstellung und die vermitteln wir unseren Kindern, ob die sich mit den gesellschaftlichen Normen der Allgemeinheit decken, ist mir gelinde gesagt schnurz, denn auch ich fühle mich als Teil der Gesellschaft und trage dazu bei, dass die Normen nicht statisch bleiben, sondern immer wieder neu überdacht werden. Die Kinder dürfen und müssen den Mund auf machen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Die werden sie sich ihrer eigenen Wertigkeit bewusst, was dazu beiträgt, dass sie ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln und sie starke Kinder werden.

>>>Natürlich sage ich nicht das ich sie ab jetzt erziehen werde und ich alles 100% richtig machen würde.

Nein du sagst es nicht, aber du willst, dass sie nach deiner Pfeife tanzt ! Manipulative Spielchen in der Erziehung führen zu nichts.

>>>Das kann ich auch gar nicht. Sicher sind in deinen Augen andere Sachen richtig und wichtiger wie in meinen Augen. Wäre auch schlimm wenn jeder die gleiche Meinung hätte. Und wir sind alles keine perfekten Menschen.

Ich behaupte auch nicht, dass ich meine Kinder RICHTIG erziehe, aber das was ich von meinen Kindern zurückbekomme, zeigt mir, dass es richtig war ! Hast du dich schon einmal gefragt, was für dich persönlich WIRKLICH wichtig ist ?

Wir alle wurden als Originale geboren, leider dürfen nur sehr wenige Menschen sich so entwickeln, wie es ihre Entsprechung vorsieht.

>>>Was meinst du aus welchem Grund ich hier geschrieben habe?

Vielleicht um dich in deinem Tun bestätigen zu lassen ?!

>>>Ich dachte das ich vielleicht ein paar Tipps bekomme wie ich mit der Situation weiter umgehen kann.

Mein Tipp den ich dir zu Herzen lege ist, dass du deine Scheuklappen ablegst, deinen Blickwinkel änderst, damit du deine Einstellung dem Kind gegenüber ändern kannst. Wenn du das geschafft hast, wirst du mit diesem Mädchen keine Probleme mehr haben !

>>>Denn ich weiß, das ich das Kind nicht ändern kann.

Gute Einsicht ! Aber du kannst DICH ändern und dass solltest du schleunigst tun.

>>>Werde ich jetzt für den Versuch eine Lösung zu finden verurteilt.

Wenn du sachliche Kritik von erfahrenen Müttern, als Verurteilung ansiehst, ist das dein Problem. Lösungenansätze haben wir dir einige genannt. Aber auf die willst du nicht eingehen, weil du erkennst, dass du mit deiner Einstellung auf dem Holzweg warst und jetzt in der Sackgasse stehst.

Glaub mir, Mietnomandin, Frau Zimtziege und ich sind erfahrene Mütter. Erfahrungen sind in der Regel auch erlebte Pleiten. Wir sind nicht als Übermütter auf die Welt gekommen. Aber wir haben uns mit uns und unseren Kindern auseinandergesetzt und gehen andere Wege, die uns letztlich Erfolge bescheren. Die man auf den Wegen, die du und Blumenfreundin uva. andere gehen, nie haben werden.

>>>Denkt hier etwa jemand ich will dem Kind was böses oder das ich mich zwischen Vater und Tochter drängen will. Das ist Quatsch.

Nachdem was zumindest ich herausgelesen haben JA ! Du hast ein Problem, dass man nicht nur mit irgendwelchen Patentrezepten lösen kann. Hier geht es um ganz elementare Dinge !

>>>Die Kleine hat es sicher nicht leicht.

Das ist schön, dass du wenigsten das schon begriffen hast.

>>>Aber ich finde es trotzdem nicht in Ordnung was mit ihr gemacht wird (z.B. das übermäßige Verwöhnen).

Entschuldige, aber wenn ich schon höre und lese, dass man Kinder nur nicht verwöhnen soll, kommt mir der Kaffee von letzter Woche noch hoch !

Meine Kinder bekommen ALLES was sie wollen - Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung, Freundschaft, einen spontanen Liebesbeweis in Form von einem Kuss oder einer Umarmung und sie bekommen auch noch das was sie sich materiell wünschen !

Ja ich verwöhne meine Kinder und ich kann ihnen nicht genug zeigen, wie wertvoll mir diese beiden Menschen sind. Sie müssen mir nicht mal dankbar sein, weil ich es aus ganz egoistischen Gründen praktiziere.

ES GIBT MIR EIN GUTES GEFÜHL, wenn ich meine Kinder anschaue, deren Augen leuchten, schallend lachen die frei von jeglichen Zwängen sind, die bedingungslos geliebt werden !

Weil sie ein Teil von mir sind !

Warum in alles in der Welt sollte ich DIESEN TEIL von mir bescheiden ? WARUM ???

>>>Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist.

Wenn du der Meinung bist, dass Lebensgefährtin eine Rolle ist, liegst du total falsch. Genauso wie Muttersein KEINE ROLLE IST, sondern eine Lebensaufgabe, bist du eine Gefährtin im Leben deines Freundes und eventuell auch der des Mädchens und nicht ihre Feindin oder Vorgesetzte !

>>>Das muss das Kind auch akzeptieren.

Muss sie nicht ! Du zwingst sie dazu und du wirst kläglich scheitern, wenn du diese Holzhammermethode weiter durchziehst.

>>>Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen.

Das Leben ist noch hart und grausam genug. Warum muss man Kinder jetzt schon so hart rannehmen ? Es gibt viele Dinge die auch meinen Kindern nicht schmecken, aber sie haben gelernt Kompromisse zu machen. Weil wir ihnen das so beigebracht haben.

>>>So ist das Leben.

Das Leben gestaltet sich so, wie man es sieht. Das was man denkt lebt man.

>>>Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht.

Schon Mal was von anpassen gehört ? Wenn man flexibel ist, kann man sich biegen. Man kann sich den gegebenen Situationen anpassen. Ohne sich groß verbiegen zu müssen.

Wenn man sich verbiegen muss, wird man eines Tages auch brechen.

Erdbeermarmelade

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5. September 2005 um 18:12
In Antwort auf flick_12037395

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Ich glaube nicht das ich veraltete und überzogene Erziehungsvorstellungen habe. Sollte man nicht Respekt und Achtung vor anderen Menschen beigebracht bekommen? Ist es falsch, wenn ein Kind lernt das es nicht allein auf der Welt ist? Ich finde es richtig wenn man beigrebracht bekommt wie man mit älteren Menschen umgeht, das man Höflich sein sollte und es gewisse gesellschaftliche Normen gibt. Natürlich sage ich nicht das ich sie ab jetzt erziehen werde und ich alles 100% richtig machen würde. Das kann ich auch gar nicht. Sicher sind in deinen Augen andere Sachen richtig und wichtiger wie in meinen Augen. Wäre auch schlimm wenn jeder die gleiche Meinung hätte. Und wir sind alles keine perfekten Menschen.

Was meinst du aus welchem Grund ich hier geschrieben habe? Ich dachte das ich vielleicht ein paar Tipps bekomme wie ich mit der Situation weiter umgehen kann. Denn ich weiß, das ich das Kind nicht ändern kann. Werde ich jetzt für den Versuch eine Lösung zu finden verurteilt. Denkt hier etwa jemand ich will dem Kind was böses oder das ich mich zwischen Vater und Tochter drängen will. Das ist Quatsch. Die Kleine hat es sicher nicht leicht. Aber ich finde es trotzdem nicht in Ordnung was mit ihr gemacht wird (z.B. das übermäßige Verwöhnen).
Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen. So ist das Leben. Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht.

Jetzt will ich doch noch was dazu sagen!
Ich lese von Deiner Seite nur, was "das Kind" alles bekommt, was für "das Kind" alles getan wird, was "das Kind" akzeptieren, lernen muß usw...
Ich sehe nicht ein Wort der Wärme und Zuneigung für ein kleines Mädchen, das, wie es sich mir hier darstellt nirgends richtig zu Hause ist, es wird herumgereicht, jeder versucht sein schlechtes Gewissen mit Geschenken, tollen Unternehmungen, Urlauben zu stillen und erwartet von "diesem Kind" auch noch Dankbarkeit.
Jetzt (entschuldige) kommst Du auch noch daher und stellst Erwartungen an sie: "Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt."
Du sagst etwas, über das Du in einer stillen Minute mal ernsthaft nachdenken solltest: "Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen. So ist das Leben. Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht."
Meinst Du nicht, daß dieses kleine Mädchen das nicht schon gelernt hat? SO sieht das aus ihrer Sicht aus: Sie muß Tag für Tag Dinge akzeptieren, Situationen, neue Lebensgefährten,... Alle biegen sich gerade ihr Leben, wie sie es brauchen, keiner fragt sie, was sie WIRKLICH braucht.

Ich glaube, sie fühlt sich alleingelassen und wünscht sich Verbindlichkeit, eine Familie (das muß nicht Mutter-Vater-Kind sein, ich bin selbst Kind einer Patchwork-Familie, aber einer, in der Erwachsene auch erwachsen waren und sich ernsthaft mit den Bedürfnissen der Kindern auseinandergesetzt haben und keine "Stolz-Eifersucht-Macht-Spielchen" auf dem Rücken der Kinder ausgetragen haben).
LG Phyllis (übrigens: antiautoritär erzogenes "Hippiekind" , das in manchen Situationen von ihrem Vater gerne "Spießer" genannt wird )

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5. September 2005 um 20:42
In Antwort auf flick_12037395

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Ich glaube nicht das ich veraltete und überzogene Erziehungsvorstellungen habe. Sollte man nicht Respekt und Achtung vor anderen Menschen beigebracht bekommen? Ist es falsch, wenn ein Kind lernt das es nicht allein auf der Welt ist? Ich finde es richtig wenn man beigrebracht bekommt wie man mit älteren Menschen umgeht, das man Höflich sein sollte und es gewisse gesellschaftliche Normen gibt. Natürlich sage ich nicht das ich sie ab jetzt erziehen werde und ich alles 100% richtig machen würde. Das kann ich auch gar nicht. Sicher sind in deinen Augen andere Sachen richtig und wichtiger wie in meinen Augen. Wäre auch schlimm wenn jeder die gleiche Meinung hätte. Und wir sind alles keine perfekten Menschen.

Was meinst du aus welchem Grund ich hier geschrieben habe? Ich dachte das ich vielleicht ein paar Tipps bekomme wie ich mit der Situation weiter umgehen kann. Denn ich weiß, das ich das Kind nicht ändern kann. Werde ich jetzt für den Versuch eine Lösung zu finden verurteilt. Denkt hier etwa jemand ich will dem Kind was böses oder das ich mich zwischen Vater und Tochter drängen will. Das ist Quatsch. Die Kleine hat es sicher nicht leicht. Aber ich finde es trotzdem nicht in Ordnung was mit ihr gemacht wird (z.B. das übermäßige Verwöhnen).
Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen. So ist das Leben. Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht.

Tipps
da müssen wir wohl von ganz vorne anfangen, denn du hast anscheinend alles überlesen, was geschrieben wurde - ok, nicht alles, auf die sachen mit ignorieren und druck machen bist du sofort angesprungen.

fangen wir also an *ärmelhochkrempel*

ein kind ist ein mensch, eine eigenständige persönlichkeit mit vorlieben und fehlern, mit eigenem charakter und träumen.
wer das begreift (verinnerlicht), der hat schon den richtigen weg, egal, was er dann daraus macht.

ein kind erzieht man nie in seinem interesse, oder nach seinen vorstellungen, sondern in dem man auf das kind eingeht. das heisst stärken fördern, und schwächen ausgleichen. all das gelingt nur bedingt. ist auch gut so, so bleibt der charakter erhalten.

man kann ein kind nicht nach seinen wünschen formen. man kann aber fördern, halten, schutz und liebe geben, und das selbstbewusstsein stärken.

so weit mitgekommen ?

leider verhärtet sich der verdacht bei mir, das dieses nicht dein anliegen ist. dir geht es nicht um das kind als mensch, nicht um das wohlergehen oder um die zukunft des kindes. du suchst auch keine lösung für ein miteinander. star auf konfrontation geht du nur deinen eigenen interesssen nach. sowohl kind wie vater bleiben über kurz oder lang auf der strecke. oder glaubst du wirklich, das du deinen job mit dem bisschen einschleimen schon erledigt hast, und jetzt deinem lebensgefährten vorschreiben kannst, wie er mit seinem kind umzugehen hat ?

du siehst ein problem in dem kind. es stört. dich. du suchst eine lösung. für dich.
ich hoffe, du fällst damit derbe auf die schnauze.

ich will dir mal sagen was du bist. in der dreiecksbeziehung vater-mutter-kind bist du als erstes mal aussen vor. als bezugsperson zum kind taugst du nicht, und willst es auch gar nicht werden. du siehst es als übel an, das man tolerieren muss (zumindest am anfang musste, um den "guten willen" zu zeigen), da es ein anhängsel deines lg ist. du hast so getan als ob, aber gefallen hat es dir nicht.

das du so heraus streichst, das du die lebensgefährtin des vaters bist - arm ist das. zeigt aber worum es letztendlich geht.

weisst was, ich geb dir ein paar tipps.
akzeptiere du, das du nicht allein bist.
akzeptiere, das du sich nicht alles um dich dreht.
akzeptiere, das die bedürfnisse des kindes vor deinen stehen.
akzeptiere, das du zurück zu stecken hast, wenn die kleine ihren vater besucht.
akzeptiere du das kind - so wie es ist- , und verlange nicht, das sie dich akzeptiert.

für jeden, egal aus welchem winkel betrachtet, bist du die jenige, die sich in die beziehung drängt. und wie du das anstellst zeigt viel von dir und deinem denken.

du baust dich da auf, erwartest, das alles ab nun und sofort so läuft, wie du es dir vorstellst. stellst forderungen an deinen partner, und an das kind. das alle bitte auf dich eingehen. im gegenzug bist du nicht bereit, dich auch nur einen schritt in das (schon vorher) bestehende leben der beiden einzuordnen.

im gegesatz zu dir hat das kind wohl versucht, dich zu akzeptieren, ist aber kläglich an dir gescheitert, da es dich nicht sofort als nummer eins gesehen hat. du bist eben nicht die, um die sich alles und jeder dreht. das hat dich gekränkt, und dafür bekommt es nun seine rechnung. toller zug von dir.

wenn du ehrlich wärst, dann würdest du mit offenen karten spielen. sag deinem lg, das es dir nicht passt, das er eine tochter hat, das du keinen bock hast, seinen freie zeit mit jemand anderem zu teilen, das du keine lust hast, auf ein kind einzugehen, was nicht von dir ist. aber lass diese hinten-rum-taktik, das ist unterste schublade.

wenn ich nur ein bisschen nachlese:
"Sie wird schon lernen das es im Leben ihres Vaters noch andere wichtige Personen gibt"
" ...sondern dem Kind nur mal die Realität gezeigt habe." *erfurchtsvoll lausche*
" Im Urlaub hat sie aber wahrscheinlich mitbekommen das ich auch Einfluss auf ihren Pappa habe, mehr als sie." *tobender applaus*
"Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen. Bis dahin soll er mit seinem Kind alleine fahren."

und zum krönenden abschluss:
"Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen."

das muss man sich erst ein paar mal hintereinander antun, um das wirklich zu erfassen.
sorry, meine meinung über dich steht, auch wenn ich eingestehen muss, das ich mich ab und an täusche.

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5. September 2005 um 20:51
In Antwort auf leta_12706627

Jetzt will ich doch noch was dazu sagen!
Ich lese von Deiner Seite nur, was "das Kind" alles bekommt, was für "das Kind" alles getan wird, was "das Kind" akzeptieren, lernen muß usw...
Ich sehe nicht ein Wort der Wärme und Zuneigung für ein kleines Mädchen, das, wie es sich mir hier darstellt nirgends richtig zu Hause ist, es wird herumgereicht, jeder versucht sein schlechtes Gewissen mit Geschenken, tollen Unternehmungen, Urlauben zu stillen und erwartet von "diesem Kind" auch noch Dankbarkeit.
Jetzt (entschuldige) kommst Du auch noch daher und stellst Erwartungen an sie: "Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt."
Du sagst etwas, über das Du in einer stillen Minute mal ernsthaft nachdenken solltest: "Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen. So ist das Leben. Es verbiegt sich nicht immer so wie man es braucht."
Meinst Du nicht, daß dieses kleine Mädchen das nicht schon gelernt hat? SO sieht das aus ihrer Sicht aus: Sie muß Tag für Tag Dinge akzeptieren, Situationen, neue Lebensgefährten,... Alle biegen sich gerade ihr Leben, wie sie es brauchen, keiner fragt sie, was sie WIRKLICH braucht.

Ich glaube, sie fühlt sich alleingelassen und wünscht sich Verbindlichkeit, eine Familie (das muß nicht Mutter-Vater-Kind sein, ich bin selbst Kind einer Patchwork-Familie, aber einer, in der Erwachsene auch erwachsen waren und sich ernsthaft mit den Bedürfnissen der Kindern auseinandergesetzt haben und keine "Stolz-Eifersucht-Macht-Spielchen" auf dem Rücken der Kinder ausgetragen haben).
LG Phyllis (übrigens: antiautoritär erzogenes "Hippiekind" , das in manchen Situationen von ihrem Vater gerne "Spießer" genannt wird )

@ phyllis
*heul*

ich glaube, meine tochter wird auch so ein fast-spiesser *ggg*

verdammte lockere erziehung, das bringt nix.
da brauchst du jahre, um einen bauwagen am rande der grossstadt zu bekommen, pinselst den mit liebe im partnerlook passend zur ente (alternativ käfer oder r4) an, und dann will das kind sparverträge, rentenabsicherung, 73qm im mietblock, dreieinhalb zimmer, aufzug und balkon mit geranien

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5. September 2005 um 20:55
In Antwort auf sora_11879443

@ phyllis
*heul*

ich glaube, meine tochter wird auch so ein fast-spiesser *ggg*

verdammte lockere erziehung, das bringt nix.
da brauchst du jahre, um einen bauwagen am rande der grossstadt zu bekommen, pinselst den mit liebe im partnerlook passend zur ente (alternativ käfer oder r4) an, und dann will das kind sparverträge, rentenabsicherung, 73qm im mietblock, dreieinhalb zimmer, aufzug und balkon mit geranien

Kann meine Tochter auch mit in die Reihe stellen ...
meine Tochter ist bereits ein Spießer

Liebste Grüße

Erdbeermarmelade

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6. September 2005 um 19:05
In Antwort auf sora_11879443

@ phyllis
*heul*

ich glaube, meine tochter wird auch so ein fast-spiesser *ggg*

verdammte lockere erziehung, das bringt nix.
da brauchst du jahre, um einen bauwagen am rande der grossstadt zu bekommen, pinselst den mit liebe im partnerlook passend zur ente (alternativ käfer oder r4) an, und dann will das kind sparverträge, rentenabsicherung, 73qm im mietblock, dreieinhalb zimmer, aufzug und balkon mit geranien

Nicht heulen
sooo schlimm bin ich gar nicht...
Phyllis *malihrfahrradbuntlackierengeht*

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11. September 2005 um 17:40
In Antwort auf sora_11879443

Tipps
da müssen wir wohl von ganz vorne anfangen, denn du hast anscheinend alles überlesen, was geschrieben wurde - ok, nicht alles, auf die sachen mit ignorieren und druck machen bist du sofort angesprungen.

fangen wir also an *ärmelhochkrempel*

ein kind ist ein mensch, eine eigenständige persönlichkeit mit vorlieben und fehlern, mit eigenem charakter und träumen.
wer das begreift (verinnerlicht), der hat schon den richtigen weg, egal, was er dann daraus macht.

ein kind erzieht man nie in seinem interesse, oder nach seinen vorstellungen, sondern in dem man auf das kind eingeht. das heisst stärken fördern, und schwächen ausgleichen. all das gelingt nur bedingt. ist auch gut so, so bleibt der charakter erhalten.

man kann ein kind nicht nach seinen wünschen formen. man kann aber fördern, halten, schutz und liebe geben, und das selbstbewusstsein stärken.

so weit mitgekommen ?

leider verhärtet sich der verdacht bei mir, das dieses nicht dein anliegen ist. dir geht es nicht um das kind als mensch, nicht um das wohlergehen oder um die zukunft des kindes. du suchst auch keine lösung für ein miteinander. star auf konfrontation geht du nur deinen eigenen interesssen nach. sowohl kind wie vater bleiben über kurz oder lang auf der strecke. oder glaubst du wirklich, das du deinen job mit dem bisschen einschleimen schon erledigt hast, und jetzt deinem lebensgefährten vorschreiben kannst, wie er mit seinem kind umzugehen hat ?

du siehst ein problem in dem kind. es stört. dich. du suchst eine lösung. für dich.
ich hoffe, du fällst damit derbe auf die schnauze.

ich will dir mal sagen was du bist. in der dreiecksbeziehung vater-mutter-kind bist du als erstes mal aussen vor. als bezugsperson zum kind taugst du nicht, und willst es auch gar nicht werden. du siehst es als übel an, das man tolerieren muss (zumindest am anfang musste, um den "guten willen" zu zeigen), da es ein anhängsel deines lg ist. du hast so getan als ob, aber gefallen hat es dir nicht.

das du so heraus streichst, das du die lebensgefährtin des vaters bist - arm ist das. zeigt aber worum es letztendlich geht.

weisst was, ich geb dir ein paar tipps.
akzeptiere du, das du nicht allein bist.
akzeptiere, das du sich nicht alles um dich dreht.
akzeptiere, das die bedürfnisse des kindes vor deinen stehen.
akzeptiere, das du zurück zu stecken hast, wenn die kleine ihren vater besucht.
akzeptiere du das kind - so wie es ist- , und verlange nicht, das sie dich akzeptiert.

für jeden, egal aus welchem winkel betrachtet, bist du die jenige, die sich in die beziehung drängt. und wie du das anstellst zeigt viel von dir und deinem denken.

du baust dich da auf, erwartest, das alles ab nun und sofort so läuft, wie du es dir vorstellst. stellst forderungen an deinen partner, und an das kind. das alle bitte auf dich eingehen. im gegenzug bist du nicht bereit, dich auch nur einen schritt in das (schon vorher) bestehende leben der beiden einzuordnen.

im gegesatz zu dir hat das kind wohl versucht, dich zu akzeptieren, ist aber kläglich an dir gescheitert, da es dich nicht sofort als nummer eins gesehen hat. du bist eben nicht die, um die sich alles und jeder dreht. das hat dich gekränkt, und dafür bekommt es nun seine rechnung. toller zug von dir.

wenn du ehrlich wärst, dann würdest du mit offenen karten spielen. sag deinem lg, das es dir nicht passt, das er eine tochter hat, das du keinen bock hast, seinen freie zeit mit jemand anderem zu teilen, das du keine lust hast, auf ein kind einzugehen, was nicht von dir ist. aber lass diese hinten-rum-taktik, das ist unterste schublade.

wenn ich nur ein bisschen nachlese:
"Sie wird schon lernen das es im Leben ihres Vaters noch andere wichtige Personen gibt"
" ...sondern dem Kind nur mal die Realität gezeigt habe." *erfurchtsvoll lausche*
" Im Urlaub hat sie aber wahrscheinlich mitbekommen das ich auch Einfluss auf ihren Pappa habe, mehr als sie." *tobender applaus*
"Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen. Bis dahin soll er mit seinem Kind alleine fahren."

und zum krönenden abschluss:
"Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen."

das muss man sich erst ein paar mal hintereinander antun, um das wirklich zu erfassen.
sorry, meine meinung über dich steht, auch wenn ich eingestehen muss, das ich mich ab und an täusche.

DANKE AN DICH
hallo zimtziege andrea. ich (39) mische mich jetzt mal mit ein, habe soeben den beitrag von oben bis hierhin gelesen und muss sagen, dass ich echt platt bin, wie gut du die situation und die persönlichkeit der a. analysiert hast.
ich hab hereingeschaut, weil ich ein ähnliches problem habe. allerdings noch verschärfter, weil mein freund (40) seinen sohn seit geburt allein aufzieht und dieser mittlerweile 11 ist. mein freund ist pub-besitzer und meint, seinem sohn zu wenig zeit geben zu können, so dass dieser auch mit allen freiheiten ausgestattet ist. meine eigene tochter ist 21, die hatte ich mit 18 bekommen und somit bin ich jetzt knallhart mit dem kinderthema konfrontiert worden. dazu kommt noch ein 4-jähriger sohn, der ca. 1 - 2 mal die woche bei seinem papa ist. wir leben nicht zusammen, erwärgen es aber für die nächste zukunft. sicher kannst du dir vorstellen, dass dies für eine a. hardcore wäre, ich muss eingestehen, dass ich mich oft dazu ertappe, froh zu sein, wenn ich in meiner eigenen wohnung bin ... autsch, aber ich liebe diesen mann.
deshalb einfach mal ein fettes danke an dich. du hast ein paar sichtweise auch bei mir gerade gerückt.
vielleicht lasse ich mich mal über meine "probleme" aus.
liebe grüße aus dresden
yenidze

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6. September 2006 um 21:51
In Antwort auf sora_11879443

Tipps
da müssen wir wohl von ganz vorne anfangen, denn du hast anscheinend alles überlesen, was geschrieben wurde - ok, nicht alles, auf die sachen mit ignorieren und druck machen bist du sofort angesprungen.

fangen wir also an *ärmelhochkrempel*

ein kind ist ein mensch, eine eigenständige persönlichkeit mit vorlieben und fehlern, mit eigenem charakter und träumen.
wer das begreift (verinnerlicht), der hat schon den richtigen weg, egal, was er dann daraus macht.

ein kind erzieht man nie in seinem interesse, oder nach seinen vorstellungen, sondern in dem man auf das kind eingeht. das heisst stärken fördern, und schwächen ausgleichen. all das gelingt nur bedingt. ist auch gut so, so bleibt der charakter erhalten.

man kann ein kind nicht nach seinen wünschen formen. man kann aber fördern, halten, schutz und liebe geben, und das selbstbewusstsein stärken.

so weit mitgekommen ?

leider verhärtet sich der verdacht bei mir, das dieses nicht dein anliegen ist. dir geht es nicht um das kind als mensch, nicht um das wohlergehen oder um die zukunft des kindes. du suchst auch keine lösung für ein miteinander. star auf konfrontation geht du nur deinen eigenen interesssen nach. sowohl kind wie vater bleiben über kurz oder lang auf der strecke. oder glaubst du wirklich, das du deinen job mit dem bisschen einschleimen schon erledigt hast, und jetzt deinem lebensgefährten vorschreiben kannst, wie er mit seinem kind umzugehen hat ?

du siehst ein problem in dem kind. es stört. dich. du suchst eine lösung. für dich.
ich hoffe, du fällst damit derbe auf die schnauze.

ich will dir mal sagen was du bist. in der dreiecksbeziehung vater-mutter-kind bist du als erstes mal aussen vor. als bezugsperson zum kind taugst du nicht, und willst es auch gar nicht werden. du siehst es als übel an, das man tolerieren muss (zumindest am anfang musste, um den "guten willen" zu zeigen), da es ein anhängsel deines lg ist. du hast so getan als ob, aber gefallen hat es dir nicht.

das du so heraus streichst, das du die lebensgefährtin des vaters bist - arm ist das. zeigt aber worum es letztendlich geht.

weisst was, ich geb dir ein paar tipps.
akzeptiere du, das du nicht allein bist.
akzeptiere, das du sich nicht alles um dich dreht.
akzeptiere, das die bedürfnisse des kindes vor deinen stehen.
akzeptiere, das du zurück zu stecken hast, wenn die kleine ihren vater besucht.
akzeptiere du das kind - so wie es ist- , und verlange nicht, das sie dich akzeptiert.

für jeden, egal aus welchem winkel betrachtet, bist du die jenige, die sich in die beziehung drängt. und wie du das anstellst zeigt viel von dir und deinem denken.

du baust dich da auf, erwartest, das alles ab nun und sofort so läuft, wie du es dir vorstellst. stellst forderungen an deinen partner, und an das kind. das alle bitte auf dich eingehen. im gegenzug bist du nicht bereit, dich auch nur einen schritt in das (schon vorher) bestehende leben der beiden einzuordnen.

im gegesatz zu dir hat das kind wohl versucht, dich zu akzeptieren, ist aber kläglich an dir gescheitert, da es dich nicht sofort als nummer eins gesehen hat. du bist eben nicht die, um die sich alles und jeder dreht. das hat dich gekränkt, und dafür bekommt es nun seine rechnung. toller zug von dir.

wenn du ehrlich wärst, dann würdest du mit offenen karten spielen. sag deinem lg, das es dir nicht passt, das er eine tochter hat, das du keinen bock hast, seinen freie zeit mit jemand anderem zu teilen, das du keine lust hast, auf ein kind einzugehen, was nicht von dir ist. aber lass diese hinten-rum-taktik, das ist unterste schublade.

wenn ich nur ein bisschen nachlese:
"Sie wird schon lernen das es im Leben ihres Vaters noch andere wichtige Personen gibt"
" ...sondern dem Kind nur mal die Realität gezeigt habe." *erfurchtsvoll lausche*
" Im Urlaub hat sie aber wahrscheinlich mitbekommen das ich auch Einfluss auf ihren Pappa habe, mehr als sie." *tobender applaus*
"Und wenn sie älter ist, wird sie eh nicht mehr mit in den Urlaub kommen. Bis dahin soll er mit seinem Kind alleine fahren."

und zum krönenden abschluss:
"Und ich denke das die Rolle der Lebensgefährtin nicht unbedeutent ist. Schließlich bin ich die Frau die mit dem Vater zusammenlebt. Das muss das Kind auch akzeptieren. Denn sie wird in ihrem Leben noch lernen müssen viele Sachen zu akzeptieren, auch wenn sie ihr nicht gefallen."

das muss man sich erst ein paar mal hintereinander antun, um das wirklich zu erfassen.
sorry, meine meinung über dich steht, auch wenn ich eingestehen muss, das ich mich ab und an täusche.

Ich bin selbst so eine ...
Der letzte Beitrag von andreazimtziege lässt mich an mir selber zweifeln. Der Beitrag ist jetzt schon ein Jahr her, aber es passt alles so ...
Ich habe vergleichbare Probleme wie annamina. Ich bin mit meinem Mann fast 7 Jahre zusammen und un ein paar Tagen feiern wir unseren 4. Hochzeitstag. Seine Tochter ist mittlerweile 11 Jahre alt und wir haben einen gemeinsamen Sohn von fast 5 Jahren.
Seine Tochter und ich haben uns kennengelernt, als die leiblichen Eltern noch zusammenlebten. Ich war nicht der Grund der Trennung, aber musste durch seine Ex einiges ertragen.
Mit der Tochter kam ich super zurecht ... aber mit den Jahren hat sich da bei mir was eingeschlichen. Ich wollte auch erziehen, wie annamina, wollte Regeln und Grenzen beibringen. Nach meinen Vorstellungen. Es hatte auch seinen Sinn und würde auch angenommen.
Aber dadurch hat sich seine Tochter von mir stark distanziert. Ich bin diejenige, die nur gemeckert hat, Grenzen gesetzt hat, Verbote ausgesprochen hat ... zumindest zu 99%. Und ich habe dadurch viel verloren. Ich hatte gestern mit meinem Mann über dieses Thema ein Gespräch und er hat mir deutlich gesagt, dass ich selber Schuld hätte, wenn "unsere" Tochter nicht mehr hermöchte ... ich könne ihr (kaum) Regeln und Grenzen setzen, da die direkten Ansprechpartner (Mama und Papa) das nicht so händeln. Wobei es eher um die Erziehung der Mutter geht, bei der sie ja überwiegend lebt.
Es tut weh, aber andreazimtziege hat Recht!
Ich bin es, die hier die Schwierigkeiten macht. Nur ich habe es wirklich gut gemeint. Es gibt auch kleine Abweichungen zu annemina, unser Urlaub z. B. wird nach den Kindern ausgerichtet! ...
Aber das ich nichts / nein kaum (!) zu Melden habe, ist schwer zu akzeptieren. Aber das muss ich wohl. Ich liebe (meine) Tochter, nur ihre Art mißfällt mir immer häufiger. Aber andreazimtziege hat Recht, es ist doch mein Problem, oder?
Mein Mann hat mir so den Rücken gestärt bei meinen Regeln, hat mich selten in Stich gelassen ... Er wollte, dass ich selbst herausfinde, dass es der falsche Weg ist.
Ich weiß nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll, wie ich das gebacken kriegen soll, dem kleinen 5 Jährigen Grenzen zu setzen und nicht alles durchgehen zu lassen und mich bei der Erziehung der Großen zurückhalte.
Aber es gibt hierzu wohl auch keine Lösungen.
Ich fane mit den Worten von andreazimtziege an und versuche an mir selbst zu arbeiten:

"weisst was, ich geb dir ein paar tipps.
akzeptiere du, das du nicht allein bist.
akzeptiere, das du sich nicht alles um dich dreht.
akzeptiere, das die bedürfnisse des kindes vor deinen stehen.
akzeptiere, das du zurück zu stecken hast, wenn die kleine ihren vater besucht.
akzeptiere du das kind - so wie es ist- , und verlange nicht, das sie dich akzeptiert."

Ich will meine Familie nicht verlieren!
Vielen Danke für die knallharten Beiträge, auch wenn sie nicht mir galten und schon ein Jahr zurückliegen,

mamimausi!

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7. September 2006 um 0:46

Hier die Lösung
1. Trenn Dich doch, dann brauchst du das grausame Kind nicht mehr zu ertragen.

2. Solang Du mit Deinem Partner zusammen bist musst Du das Kind akzeptieren ob Du willst oder nicht.

Wach mal auf, Es ist das Kind von Deinem Partner und entweder du akzeptierst es oder Du lässt es und ziehst die Konsequenzen.

Wieso kümmerst Du Dich denn überhaupt noch drum? Sie wird nun mal anders erzogen. Und die Erziehungssache liegt bei den Eltern nicht bei Dir.

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7. September 2006 um 1:27

Hi annamina!
Ich hab jetzt keine Lust alles durchzulesen, also wiederhol ich vielleicht einiges.
Ich bin auch der Meinung, das Verhalten des Kindes ist normal. Die Kleine leidet nunmal unter der Trennung und versucht deshalb jetzt besonders viel Aufmerksamkeit und Liebe zu kriegen. Und den Frust den sie hat kann sie nebenbei gleich mit ablassen wenn sie sich mit dir anlegt.
Das eigentliche Problem ist für mich aber der Papa. Es klingt für mich, als fühlte er sich noch schuldig für die Trennung, weil er Laura die Familie "zerissen" hat. Weiter mit dem Kind reden bringt meiner Meinung nach grad nix, weil du eben keine "richtige" Autoritätsperson bist. Du solltest aber versuchen, dich mal lange, ruhig und vernünftig mit deinem Freund zu unterhalten. Mach ihm bloß keine Vorwürfe, sondern mach ihm klar, dass du dich um seine Tochter sorgst, deren Verhalten ihr in ihrem späteren Leben ja wirklich schaden kann. Außerdem testet sie eben in dem Alter noch Grenzen aus und wenn sie die von ihren "echten" Autoritäten nicht bekommt, verunsichert das ein Kind sehr. Das muss dein Freund verstehen, denn mit seinem Verhalten schadet er Laura mehr als er ihr nützt. Er soll ja nicht ständig mit ihr schimpfen, aber ich denke, wenn er ihr erklärt "es ist nicht ok wie du mit mir sprichst, das verletzt mich" und auch mal konsequente Strafen durchsetzt bringt das eher was, als wenn du das tust.
Ich denke sogar, du solltest nochmal über deinen Schatten springen und mit der Mama sprechen. Sie scheint ja eigentlich ganz zugänglich zu sein. Auch hier: keine Vorwürfe. Ihr könnt dabei ruhig thematisieren, dass ihr euch eigentlich nicht sympathisch seid, verlangt ja auch keiner von euch, aber macht euch klar, dass es hier v.a. um Laura geht. Vielleicht bekommst du sie dazu, auch mal mit Laura zu reden. Oder auch mit den Großeltern. Denn natürlich verwöhnen Oma und Opa gerne, aber wenn Laura so oft da ist, müssen sie eben auch "unangenehme" Erziehungsaufgaben übernehmen. Vielleicht kann ihnen das die eigene Tochter und Mutter des Kindes eher bewusst machen. Frag auch mal nach, ob Laura sich überall so verhält oder nur bei euch. Denn wenn sie sich nur bei Papa daneben benimmt, wissen alle anderen vielleicht garnichts davon. Dann erzähl auch mal (wertfrei!) deine Beobachtungen, z.B. das sie ihren Vater schlägt.
Aber erwarte keinen kompletten Umsturz, sowas geht langsam voran und nur wenn alle (wenigstens in diesem einen Punkt) an einem Strang ziehen.
Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. Und nicht vergessen: Das Leben mit Kind kann auch sehr schön sein, pass auf das du nicht zuviel Fokus auf die unangenehmen Szenen legst, das wirkt sich nur negativ auf deine Beziehung zu ihr (und somit zu ihm) aus und sie akzeptiert dich noch weniger. Bleib ruhig, atme durch, und vergiss nicht auch mal positives Verhalten zu belohnen (bedanken!, lernt sie so evtl am Beispiel).

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15. März 2007 um 11:04

Mir geht es auch so
Hallo annamina! Dein Beitrag ist zwar schon vom 1.9., trotzdem wollte ich Dir schreiben, da ich auch das Problem habe, und ich nicht damit fetig werde.
Auch mir wurde gesagt, trenn Dich doch, aber das ist ja nicht möglich wenn man liebt.

Wollte Dich fragen, bevor ich Dir hier einen total langen Text schreibe, ob Du noch bei diesem Portal bist und ob Du noch Deine Antworten liest. Wenn ja, bitte antworte hier und ich schreibe Dir.
Hast Du schon eine Lösung gefunden bzw. besteht das Problem noch.

Würde mich über eine Antwort freuen!
Bis bald!
Alessandra

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28. Dezember 2008 um 14:26
In Antwort auf erdbeermarmelade

Hallo Annamina,
findest du es nicht reichlich anstrengend, sich sein komplettes familiäres Umfeld zum Feind zu machen ?

Da die Erziehung des Mädchens nicht deckungsgleich mit deiner eigenen Erziehung ist, heißt es noch lange nicht, dass sie verzogen ist. Ich finde es schon sehr merkwürdig dass ausgerechnet DU dich dafür berufen fühlst, diesem Kind GRENZEN aufzuweisen. Du redest schlecht über ihre Mutter, du bist nicht einverstanden wie sich ihr Vater und ihre Großeltern sich ihr gegenüber verhalten.

Du kommst als Außenstehende in eine Familie und bewertest und verurteilst. Du denkst, dass man Kinder nur mit Zucht und Ordnung in den Griff bekommt. Dabei vergisst bzw. übersiehst du, dass das Kind einen unglaublichen Spagat absolvieren muss um ihren eigenen Platz in dieser Familie zu finden. Sie wählt die Mittel, die jeder Mensch wählen würde. Das heißt aber nicht, dass sie berechnend ist und sich darüber im Klaren ist, was sie damit letztlich erzielt.

Ein Mädchen *kämpft* ab einem gewissen Alter immer und die Liebe und Aufmerksamkeit des Vaters. Der Vater ist für jedes Mädchen die erste große Liebe. In einer *intakten* Familie ist hierfür die Mutter der Sparingspartner und in deinem Fall bist du es.

Es liegt einizig und allein an dir ob du dich auf ihren *Machtkampf* einlässt oder ob du die Größe hast dem verständnisvoll zu entgegnen. Sie ist und bleibt seine Tochter und er wird sich sicherlich nicht gegen sie entscheiden. Blut ist dicker als Wasser und daran wirst du nichts ändern können. Auch bist du nicht in der Position sie nach deinem Willen und deinen Vorstellungen zurecht zu biegen. Du kannst sie nur so akzeptieren wie sie ist. Den Fehler den du machst, ist, dass du ihrem Tun zuviel Aufmerksamkeit schenkst. Es zu ignorieren ist auch nicht richtig, sondern du solltest dir selber überlegen, warum du für dich nicht akzeptieren möchtest, wie Vater und Großeltern mit ihr umgehen.

Ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass du Dankbarkeit von ihr einforderst, da sie das oder das bekommt oder ihr das oder das mit ihr unternommen habt.

Kinder sind in den seltensten Fällen dankbar, weil es auch eigentlich normal sein sollte, dass man, wenn man gemeinsam in den Urlaub fährt, diesen Kindgerecht gestaltet.

Vater und Tochter sind nicht jeden Tag zusammen und so solltest du den beiden auch bewusst Zeit füreinander einräumen. Die beiden brauchen das. Sie muss das Gefühl haben, dass sie ihren Vater nicht an dich verliert. Aber solange du jeden Schritt der beiden mit Argusaugen betrachtest wird sich das Verhältnis zwischen euch nicht verändern. Auch wirst du nie die Postion ihrer Mutter einnehmen können, denn du bist nicht ihre Mutter und wirst es auch nie werden. Sicherlich sind Grenzen wichtig aber deine Vorstellung von Grenzen sind etwas, aus meiner Sicht, eigenartig.

Wenn du dir deiner Position bewusst bist, setzt du automatisch Grenzen. Deshalb wäre es ratsam, wenn du dir selber überlegst, welche Position du hier überhaupt einnehmen möchtest.

Mit der Aussage... du bist hier wahrscheinlich die Einzige, die ihr nicht den *Arsch abwischt* wertest du dein Tun auf, indem du das der anderen abwertest. Das ist keine gesunde Basis für eine Beziehung. Und solange du dein eigenes Verhalten nicht überprüfst, darfst du von anderen nicht erwarten, dass sie das ihrige ändern.

Grüße

Erdbeermarmelade

An erdbeermarmelade
hallo

ich finde deinen bericht eigentlich sehr frech. kann es sein das du selbst geschieden bist und ein kind hast. und du selbst nicht zurecht kommt das dein ex wieder eine neue familie hat und noch dazu glücklich ist? ich denke das sich keine erwachsene frau sich so viel gefallen lassen muss. respekt, ehrlichkeit ist bei der erziehung sehr wichtig. und selbstverständlich soll ein kind die neue partnerin des vaters nicht hinnehmen. wie viel gibt es die das "stiefkind" zum gemeinsamen urlaub mitnehemn? ich denke die verantwortung und die zeit die diese frau dafür gibt sollte auf keinem fall selbstverständlich sein. mein ex hat auch eine neue familie und ich schätze seine neue schon wenn sie meiner tochter die haar macht-kämmt etc... ich glaube du bist von dir so überzeugt das du glaubst das dies frau alles falsch macht und von wegen sie soll ihr eigenes verhalten überprüfen? denke mal nach was du so in deinem umfeld hast und womit du nicht klar kommst. keine ja keiner auch kein kind hat das recht menschen so zu behandeln. kinder können bockig sein das weiß ich selber aber erziehung, respekt und ehrlickeit sind nach der gesundheit die nr. 1 in sache erziehung. da diese sonst mal ganz unten stehen werden und es auch da noch nicht einsehen würden. mein kind weiß sich zu verhalten. wobei ich sagen muss das viel die ex ausmachen kann. sie macht die neue schlecht etc... das kennt man dann genau wenn das kind so drauf ist. ich glaube du gehörst zu diesen verbitterten mamis oder exn. sorry aber ich musst das nun schrieben da dein artikel echt daneben ist. überlege du zuerst bevor du solchen mist schreibst. auch kinder lernen nur von erwachsenen-so auch dieses kind. da liegt die schuld wohl an der mutter. und wie gesagt die annamina ist erwachsen und muss sich nicht zu lange so behandeln lassen. am besten sie kehrt ihren rücken diesem kind und wartet ab ob dieses kind sich mal entschuldigen kann und sich ordentlich benehmen kann. bis da dahin würde ich ihr raten sich zurück zu ziehen. sich für sich selbst zeit zu nehmen und menschen um sich haben die gut zu ihr sind. das leben ist zu kurz um sich ständig mit solchen sachen auseinander zu setzen. da hat eh meistens die ex den spass daran.
also dann mache es gut annamina!

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25. Oktober 2012 um 22:26

Stieftochter
Hallo, das kenn ich doch. Mir gings nicht anders. Mein damaliger Freund hat auch eine 11-jährige Tochter, die jedes Wochenende kam. Eigentlich sollte er sie nur jedes zweite Wochenende holen, aber der"armen" Tochter gehts ja bei der Mutter nicht gut. (seine Meinung)
Die Tochter schläft grundsätzlich beim Papa im Bett, obwohl sie bei ihm ein eigenes Zimmer und Bett hat. Aber da hat sie Angst, behauptet sie. Also darf sie bei Papa schlafen. Die kleine Göre hat schon gewusst wie. Dann hat sie auf die Tränendrüse gedrückt und Papa springt schon. Wir haben jedes Wochenende getrennt verbracht, was mir nicht gefallen hat. Und ist es nicht nach ihrem Willen gegangen, hat sie gebockt. Ich hab dann auch versucht mit ihm darüber zu reden, aber dann hat er geheult. Die "arme" Kleine... Mittlerweile ist unsere Beziehung daran zerbrochen, weil ich mir eine Beziehung anders vorstelle. Ich stand dann als die Böse da, weil sich die Kleine bei ihrer Oma beschwert hat. Ich kann dich vollkommen verstehen. Bei mir hat alles reden keinen Sinn gemacht. Wie gehts dir jetzt?

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26. Oktober 2012 um 11:21


Ich bin wirklich schockiert. Das, was Du da beschreibst würde ich eher von einem pubertierenden Mädchen erwarten, aber es ist tatsächlich erst 7 - alle Achtung, die Kleine ist sehr schlau und weiß offensichtlich ganz genau, wie sie bekommt, was sie will. Ich weiss ja nicht, wie dein Freund und seine Ex auseinander gegangen sind. Es gibt durchaus Paare, die nicht mehr zusammen leben, sich aber bei der Erziehung einig sind und an einem Strang ziehen. Ich vermute, das wird hier nicht der Fall sein. Hier gibt es zwei Fronten: die Familie seiner Ex (inklusive Oma+Opa) sowie die Seite deines Partners, zu der Du, ob freiwillig oder nicht, auch dazu gehörst. Es ist traurig, wenn gegeneinander gearbeitet wird - das Kind hat davon rein gar nichts, außer noch mehr Stress und Orientierungslosigkeit. Jede Seite versucht das Kind die meiste Liebe zu geben ("Das Kind hat es besser bei mir / Mein Ex bekommt die Beziehung nicht so auf die Reihe wie ich / Mich hat unsere Tochter mehr lieb"). Das sind Machtkämpfe, die ich abscheulich finde. Es verzieht das Kind vollkommen, durch und durch. Die Verwöhntour sorgt dafür, dass die Kleine jeglichen Respekt verliert, und in erster Linie sieht es so aus, als geht die Familie deines Ex als Sieger hervor - schließlich ist es ja bei euch so schrecklich (das muss Musik in den Ohren der Ex sein...). Wenn die Tochter älter wird, wird sie aber irgendwann noch sehen, was sie damit anderichtet haben sie zu betuddeln, zu beschenken und ihr alles zu erlauben. Wenn die Pubertät kommt - rette sich wer kann vor dem Mädel.

Auf jeden Fall wird es für Dich und ihn nicht einfach, sondern nur noch schwerer. Wenn es auf Dauer mit ihm klappen soll, dann musst Du akzeptieren, dass er eine Tochter hat und sie auch nicht aus deinem Leben wegdenken. Du musst ihm aber klar machen, dass etwas unternommen werden muss bezüglich ihres Verhaltens - sonst bist Du weg. Mach ihm klar, dass er sich mit dem Tolerieren all ihrer "Bedürfnisse" keinen Gefallen tut und sie euch nicht mehr auf der Nase rumtanzen darf. Ein wenig Erziehung wird ihr nicht schaden, nicht nur das: Es ist notwendig! Und zwar jetzt, bevor es zu spät ist! Du musst Dir von ihr auch nicht alles gefallen lassen. Sag ihm, wenn er es nicht tut, dann tust Du es, und zwar nicht aus Bosheit, sondern dem Kind (!) und euch zuliebe. Meine Meinung.

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26. Oktober 2012 um 12:00


na inzwischen ist die "kleine" 14 jahre alt

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26. Oktober 2012 um 12:33
In Antwort auf mali_11969606


na inzwischen ist die "kleine" 14 jahre alt


Haha !!
Mich würde dennoch interessieren, wie es weiter- bzw. ausgegangen ist

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