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Probleme mit Stiefkindern

30. Juli 2014 um 6:35

Hallo zusammen,

ich weiss dass das Thema Stiefkinder immer ein Thema für sich ist und hoffe das man mir es nicht übel nimmt was ich schreibe, aber ich weiss einfach nicht mehr weiter geschweige denn frage ich mich ob es nur mir so geht.

Zu meinem Problem mit meinen Stiefkindern:
Ich bin mit meinem Partner seit bischen mehr als einem Jahr zusammen und wohne seit 9 Monaten mit ihm und seinen zwei Töchtern (9 und 10) zusammen.
Die Kinder haben mittlerweile wieder ein gutes Verhältnis mit ihrer leiblichen Mutter die ca 80km von uns entfernt wohnt. Die Kinder sind dauerhaft bei uns und immer mal wieder wie die Mutter zeit und lust hast bei ihr meist über ein Wochenende oder in den Ferien auch mal ne Woche.
Ich und mein Partner haben einen gemeinsamen Sohn der nun 10 Wochen alt ist.
Ich muss leider ein wenig ausholen mit dem erklären da wohl sonst meine Situation nicht ganz verständlich wäre.
Als ich meinen Partner kennengelernt habe wusste ich das er 2 Kinder hat. Er war schon damals voll berufstätig und seit Vater hat sich unter der Woche um die Kinder gekümmert.
Diese sind erst seit ein paar Jahren bei ihm. Zuerst waren Sie Vollzeit bei der Mutter. Da die große immer schon ein Papakind war kam sie mit 7 Jahren zu ihm, Kurz danach hat er gerichtlich veranlasst das die kleinere auch zu ihm kam da die Mutter damals nicht fähig war sich richtig um die Kinder zu kümmern.
Das die zwei ein kleines Trauma deswegen haben kann ich ja noch verstehen. Sind halt doch Scheidungskinder.
Zuerst hat sich die Mutter meines Partners um die Kinder gekümmert, da diese aber ein Alkoholproblem hat, hat sich der Vater meines Partners um die zwei unter der Woche gekümmert.
Auch bei ihm kam dann mit der zeit ein Alkoholproblem auf. und als mein Partner einen Brief vom Jugendamt bekam das anonym gemeldet wurde sein Vater wäre mit den Kindern alkoholisiert unterwegs gewesen, mussten wir von einem Tag auf den anderen alles umwerfen da sein Vater die kinder nicht mehr betreuen dufte.
Ich habe dann nur noch morgens gearbeitet (
Einzelhandel). musste aber 64 km zur arbeit hin fahren und das gleiche zurück, zusätzlich war ich damals schon schwanger.
Ich habe den Stress 2 Monate ausgehalten dann hat mein Arzt mich berufsunfähig geschrieben da es zu viel Stress für mich und das Baby war.
ab da fingen die Probleme an.
die kinder haben nie eine Erziehung genossen. bei der Mutter war alles scheiß egal und bei den Großeltern wurden sie vertäschelt ( vorallem die große).
Nun können sich die zwei nicht mal an die kleinesten Reglen halten, wie zimmer aufräumen, toilette spülen etc.
wenn die zähne putzen kann ich ungelogen das ganze Bad danach putzen da sie dabei blödsinn machen und alles an den wänden oder so landet.
Es ist nicht so, das mein partner nicht hinter mir steht, aber er ist eben abends nur ein zwei stunden unter der woche mit ihnen zusammen und nicht den ganzen tag.
ich renn ständig beiden hinterher und räum auf bzw putz denen nach. Wir reden seit Monaten auf sie ein, haben schon alle erdengliche Disziplinierungen versucht es hilft nichts. Strafen werden versucht zu umgehen und im ganz schlimmen fall wird irgendwie die Familie meines Partners informiert von den zweien, Behauptungen aufgestellt was wir tun würden und die kommen ( da sie uns eh auf dem kicker haben) mit dem Jugendamt daher gerannt.
Wir wissen beide nicht mehr weiter was wir mit den Kindern machen sollen. Ich sag immer konzequent die Strafen etc durchziehen aber mein Partner geht immer wieder her und macht eben das nicht, was natürlich zu Streitereien führt.
Ich glaube ich könnte alles besser aushalten wenn nicht der eine Faktor wäre: Mein 10 wochen alter sohn.
Schon in der Schwangerschaft habe ich mich nicht mehr auf das kommen meines Sohnes freuen können oder mich darauf vorbereiten das ich bald zum ersten mal wirklich Mutter werde.
Jetzt wo er da ist, sorry wenn ich es so schreiben muss, war die schönste Zeit als wir im Krankenhaus waren.
Mein Partner hat extra Elternzeit genommen um mir die zwei Mädels abzunehemen im ersten Monat. Ausgemacht war das er 15 Stunden a 2 Tage in der Woche wo die Kinder eh bis Nachmittags weg waren arbeitet. Daran hielt er sich nie. Somit war ich gleich mit Baby und 2 anstengenden Kindern allein. Fazit: ich bin weiterhin nur hinter den großen gerannt und hab versucht meinen Sohn das " nötigste" zu geben.
D.h. anfangs hab ich gestillt, hatte da aber schon als ich heim kam probleme, wir zwei haben einfach ruhe da zu gebraucht. Nicht möglich!! ständig kam eins der Kinder ins Zimmer rein gesprungen hat ihn gestört und ich hab mich verkrampft. Geredet mit ihnen, Zimmer abgeschlossen, dann wurde so heftig gegen die Tür gehämmert, dass das gleiches resultat kam. Mittlerweile kann ich nicht mehr stillen, durch den Stress (und ja sagt Hebamme und Arzt) bilde ich keine Muttermilch bzw nicht genügend. Hab alles versucht das es wieder klappte aber keine Chance. Der kleine wird auch "ruhig" gestellt meiner ansicht nach. er wird gefüttert gewickelt ein wenig beobachtet und gehofft das er bald einschläft das man wieder den 2 großen nach rennen kann weil sie alles stehen und liegen lassen oder zu zweit schaffen innerhalb einer woche 4 maschinen Wäsche zu verursachen die auch gemacht werden wollen.
Die große ist ganz schlimm was eifersucht angeht. Sie ist auf jeden und alles eifersüchtig was beziehung zu ihrem Vater hat. Sie geht auch zu einem Psychologen der mir ins Gesicht gesagt hat das sie einerseits Selbstmordgefährdet sei wenn es so weiter geht, aber im moment nur eher fremdgefähertend. Was meine Angst was ich schon in der Schwangerschaft hatte nur bestätigt hat. Man merkt es auch ganz arg. Denn wenn die Kinder miteinander spielen raufen sie sich im Spaß schon mal nur das die kleine grundsätzlich blaue Flecken davon trägt.
Auch hat die Große schon mehrfach vor meinem Partner so Sprüche gebracht er hätte eh nur seinen Sohn lieb etc.
wo er dann meist nur sagt würde nicht stimmen fertig.
Die ganze Situation macht mich krank. Ich hab wahnsinnige Angst und Gewissensbisse gegenüber meines Sohnes das ich ihm nicht die Zeit schenken kann die ich gerne möchte, dann die ständigen Streitereien mit den Kindern und das Gefühl das man allein da steht mit dem ganzen.
Ich spiele seit ner weile mit dem Gedanken mit meinem Sohn zu gehen. Da ich einfach gerne ne Erstlingsmami wäre die sich über ihr Kind freut und die Fortschritte von ihm bewusst und nicht nebenbei mitbekommen möchte.
Vielleicht weiss einer einen Rat oder es geht jemandem genauso.
Bin für alles offen da ich echt nicht mehr weiter weiss und einfach ausgebrannt bin.
Sorry wurde jetzt echt lang aber zur besseren Verständnis und weils echt viel ist.

Mfg eure Meraluna

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7. August 2014 um 16:15

Das
einzige was mir dazu einfällt..

setz ihm die Pistole auf die Brust. Sag ihm es seien SEINE Kinder und du willst dich voll und ganz auf deinen Sohn einlassen.. entweder er nimmt dir die 2 ab oder du gehst mit deinem Sohn.

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16. August 2014 um 13:08

Hallo...
Ich bin in einer ähnlichen situation, wir können uns gern mal per pn austauschen...

Lg

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26. August 2014 um 19:32

Ehrlich gesagt
verstehe ich dich nicht.

Du bist Mutter und deine Verpflichtung ist es, sich um dein Kind so gut wie möglich zu kümmern. Wenn du dann noch Zeit hast, spricht nichts dagegen, diese auch mit seinen Kindern zu verbringen.
Es sind seine Kinder und er soll bitte schön den Dreck von ihren selbst weg machen, du bist nicht seine Putze. Und wenn er das nicht kann soll er bitteschön eine Putzfrau und Kindermädchen bezahlen.

Du wirst doch dein Kind nicht wegen so ein paar ungezogenen Gören, vernachlässigen??

Denk darüber nach, für was du kämpfen solltest...

Saraa

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28. August 2014 um 13:09

Mal sehen was die Zeit bringt
Erstmal danke für die Antworten. Das es seine Kinder sind stimmt wohl. Und er kümmert sich auch um sie sofern er zu hause ist. Da versucht er mir alles ab zu nehmen was er kann vor allem in letzter Zeit da ich ihm gesagt hab das ich so nicht weiter machen werde. Er bemüht sich wirklich und sagt selbst wenn es nicht funktioniert gehen die Mädels wieder zu ihrer Mutter da er mich und seinen Sohn nicht verlieren will. Schwer ist es nur das er unter der Woche mir nicht helfen kann, da er da morgens um 5 uhr geht und meist nicht vor 19 uhr nach hause kommt.
Ich bin selbst nun gespannt wie es weiter geht. Die Kinder waren nun 3 Wochen weg ( 2 bei ihrer mutter und eine bei ihrer tante) danach geht die große in eine psychologische tagesklinik. da ist sie dann von 9 uhr bis 17 uhr in den ferien und unter der schule ist sie gleich danach da und kommt erst abends wieder. nur wochenends ist sie dann voll bei uns und da ist dann ja mein mann da. die kleine macht mir weniger sorgen, sie ist alleine echt gut zu haben. Sie hilft einem gerne und geht mit meinem Sohn sehr liebevoll um.
Ich werde jetzt schauen wie es weiter läuft und euch gerne auf dem laufendem halten.
Mfg Meraluna

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