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Probleme mit Schwiegermutter in Spe

30. Mai 2018 um 16:59

Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe nach einem Ort gesucht, an dem ich mich austauschen und Rat finden kann. Ich habe Probeme mit der Mutter meines Freundes und finde es sehr schwierig, diese mit meinem Umfeld zu besprechen. Ich habe mich natürlich meiner Mutter und einer guten Freundin anvertraut, aber ich möchte ihnen nicht das ganze Ausmass dieses Streits offenbaren, weil ich nicht möchte dass sie der Mutter meines Freundes gegenüber voreingenommen sind, falls sie sie bald kennen lernen sollten. Ich bin 28 und fünf Jahre mit meinem Freund zusammen. Wir planen eine gemeinsame Zukunft und sind sehr glücklich. Seit zwei Jahren leben wir in einer Fernbeziehung, aber wir machen dass sehr gut, wir sind beide sehr unabhängig und unterstützen uns gegenseitig.

Anfangs habe ich mich noch ganz gut mit seiner Mutter verstanden, jedoch ging es nach anderthalb Jahren steil bergab. Ich habe jetzt Angst, dass unser schlechtes Verhältnis meine Beziehung zu sehr belastet und mir fällt es immer schwerer mir eine Zukunft mit ihm auszumalen, wenn ich mir vorstelle dass sie mich weiterhin so respektlos behandelt. Ich kann mir nicht ausmalen wie es aussehen könnte, wie es sein soll wenn wir heiraten würden oder Kinder bekommen. Ich möchte das also klären und einen Weg finden mit ihr zu leben, sie dagegen versucht allem Anschein nach uns zu entzweien. Mich nimmt das alles sehr mit und ich suche nach Lösungsvorschlägen. Gibt es hier jemand der mit so etwas Erfahrung hat? Kann mir jemand raten wie ich mit ihr umgehen soll bzw wie ich sie 'erreiche' und ihr klar machen kann, was für mich wichtig ist und was nicht geht? Wie schaffe ich es Grenzen zu ziehen? Welche Rolle kommt dabei meinem Freund zu?

Zum Kontext:
Anfangs wurde ich sehr lieb in die Familie aufgenommen, merkte dann aber schnell dass ich dafür Gegenleistungen erbringen muss. Wenn ich zb zum Essen mit eingeladen wurde und mich herzlich bedanke, war das nicht genug. Ich habe mich immer bemüht mich viel zu bedanken, Blumen zu schicken, eine kleine Aufmerksamkeit bei Besuchen mitzubringen etc aber ich merke immer dass ich trotzdem schlecht wegkomme.
Ich hatte auch zunehmend das Gefühl, dass sie möchte dass ich sie wie eine Mutter behandel und mich mehr um sie kümmer. Ich habe aber schon eine tolle Mami und bin überfordert wegen ihrer Ansprüche. Ich denke sie fühlt sich dadurch zurückgestossen und das tut mir sehr leid aber mir ist das einfach etwas zu viel.
Sie begann dann eifersüchtig zu sein und unterstellte mir, ich wolle ihr den Sohn wegnehmen und könne nicht akzeptieren, dass ich ihn nciht für mich alleine hätte. Nun ist es aber so dass ich damit gar kein Problem habe ihn zu teilen und ich möchte auch sicher nicht seine Mutter ersetzen. Dann hat sie begonnen mich sehr herablassend zu behandeln (zb hat sie den Hausangestellten frei gegeben weil ich ja da bin und somit Essen machen kann, oder ich muss immer alleine alles abräumen und einmal hat sie mich bei einem Familien Brunch zusammengeschrien weil was verschüttet wurde, dabei bin ich doch auch Gast).
Sie hat mir klar gemacht dass ich mich entweder beuge und mich entschuldige, oder ich kann mir die Beziehung aus dem Kopf schlagen. Das (mich entschuldigt) habe ich erst eingeschüchtert getan, aber sie dann angerufen und sie um einen respektvollen Umgang gebeten und auch etwas Verständnis dafür, dass ich nicht nach ihrer Pfeife tanzen werde und etwas Abstand möchte. Daraufhin war ich zwei jahre lang nicht mehr willkommen und alle Versuche das Verhältnis zu entspannen (Briefe, Anrufe etc) wurden ignoriert. Mein Freund hat an meiner Seite gestanden und versucht ihr Grenzen aufzuziehen, nur ist er dabei bisther nicht so erfolgreich gewesen. Sie benimmt sich mir gegenüber oft so asozial dass es ihm einerseits schwer fällt nicht auszurasten, andererseits liebt er seine Mutter natürlich. Sie putzt mich immer noch runter, zeigt mir wie unzulänglich bin, und dreht meine Worte im Mund herum. Ich laufe bei ihnen wie auf rohen Eiern und ich möchte am liebsten gar nciht mehr dort hin. Ich fühle mich so unwohl und weiß überhaupt nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Es ist ziemlich klar dass sie mich nicht akzeptiert und keine Versöhnung will. Ich habe auch vorgeschlagen dass wir (mein Freund und ich) und sie zusammen mit einem Mediator/Psychologen/Vermittler sprechen, um einen Weg miteinander zu finden aber sie möchte das nicht.

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30. Mai 2018 um 17:20
In Antwort auf katharina746

Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe nach einem Ort gesucht, an dem ich mich austauschen und Rat finden kann. Ich habe Probeme mit der Mutter meines Freundes und finde es sehr schwierig, diese mit meinem Umfeld zu besprechen. Ich habe mich natürlich meiner Mutter und einer guten Freundin anvertraut, aber ich möchte ihnen nicht das ganze Ausmass dieses Streits offenbaren, weil ich nicht möchte dass sie der Mutter meines Freundes gegenüber voreingenommen sind, falls sie sie bald kennen lernen sollten. Ich bin 28 und fünf Jahre mit meinem Freund zusammen. Wir planen eine gemeinsame Zukunft und sind sehr glücklich. Seit zwei Jahren leben wir in einer Fernbeziehung, aber wir machen dass sehr gut, wir sind beide sehr unabhängig und unterstützen uns gegenseitig.

Anfangs habe ich mich noch ganz gut mit seiner Mutter verstanden, jedoch ging es nach anderthalb Jahren steil bergab. Ich habe jetzt Angst, dass unser schlechtes Verhältnis meine Beziehung zu sehr belastet und mir fällt es immer schwerer mir eine Zukunft mit ihm auszumalen, wenn ich mir vorstelle dass sie mich weiterhin so respektlos behandelt. Ich kann mir nicht ausmalen wie es aussehen könnte, wie es sein soll wenn wir heiraten würden oder Kinder bekommen. Ich möchte das also klären und einen Weg finden mit ihr zu leben, sie dagegen versucht allem Anschein nach uns zu entzweien. Mich nimmt das alles sehr mit und ich suche nach Lösungsvorschlägen. Gibt es hier jemand der mit so etwas Erfahrung hat? Kann mir jemand raten wie ich mit ihr umgehen soll bzw wie ich sie 'erreiche' und ihr klar machen kann, was für mich wichtig ist und was nicht geht? Wie schaffe ich es Grenzen zu ziehen? Welche Rolle kommt dabei meinem Freund zu?

Zum Kontext:
Anfangs wurde ich sehr lieb in die Familie aufgenommen, merkte dann aber schnell dass ich dafür Gegenleistungen erbringen muss. Wenn ich zb zum Essen mit eingeladen wurde und mich herzlich bedanke, war das nicht genug. Ich habe mich immer bemüht mich viel zu bedanken, Blumen zu schicken, eine kleine Aufmerksamkeit bei Besuchen mitzubringen etc aber ich merke immer dass ich trotzdem schlecht wegkomme.  
Ich hatte auch zunehmend das Gefühl, dass sie möchte dass ich sie wie eine Mutter behandel und mich mehr um sie kümmer. Ich habe aber schon eine tolle Mami und bin überfordert wegen ihrer Ansprüche. Ich denke sie fühlt sich dadurch zurückgestossen und das tut mir sehr leid aber mir ist das einfach etwas zu viel.
Sie begann dann eifersüchtig zu sein und unterstellte mir, ich wolle ihr den Sohn wegnehmen und könne nicht akzeptieren, dass ich ihn nciht für mich alleine hätte. Nun ist es aber so dass ich damit gar kein Problem habe ihn zu teilen und ich möchte auch sicher nicht seine Mutter ersetzen. Dann hat sie begonnen mich sehr herablassend zu behandeln (zb hat sie den Hausangestellten frei gegeben weil ich ja da bin und somit Essen machen kann, oder ich muss immer alleine alles abräumen und einmal hat sie mich bei einem Familien Brunch zusammengeschrien weil was verschüttet wurde, dabei bin ich doch auch Gast).
Sie hat mir klar gemacht dass ich mich entweder beuge und mich entschuldige, oder ich kann mir die Beziehung aus dem Kopf schlagen. Das (mich entschuldigt) habe ich erst eingeschüchtert getan, aber sie dann angerufen und sie um einen respektvollen Umgang gebeten und auch etwas Verständnis dafür, dass ich nicht nach ihrer Pfeife tanzen werde und etwas Abstand möchte. Daraufhin war ich zwei jahre lang nicht mehr willkommen und alle Versuche das Verhältnis zu entspannen (Briefe, Anrufe etc) wurden ignoriert. Mein Freund hat an meiner Seite gestanden und versucht ihr Grenzen aufzuziehen, nur ist er dabei bisther nicht so erfolgreich gewesen. Sie benimmt sich mir gegenüber oft so asozial dass es ihm einerseits schwer fällt nicht auszurasten, andererseits liebt er seine Mutter natürlich. Sie putzt mich immer noch runter, zeigt mir wie unzulänglich bin, und dreht meine Worte im Mund herum. Ich laufe bei ihnen wie auf rohen Eiern und ich möchte am liebsten gar nciht mehr dort hin. Ich fühle mich so unwohl und weiß überhaupt nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Es ist ziemlich klar dass sie mich nicht akzeptiert und keine Versöhnung will. Ich habe auch vorgeschlagen dass wir (mein Freund und ich) und sie zusammen mit einem Mediator/Psychologen/Vermittler sprechen, um einen Weg miteinander zu finden aber sie möchte das nicht. 

Wenn die Situation so ist wie du beschreibst wuerde ich dort nicht mehr hingehen. 

Ihr seid ja beide alt genug und habt sicher eure eigenen Wohnungen. 

Plant eure Zukunft als Paar und macht euer Glueck nicht davon abhaengig, ob die zukünftige Schwiegermutter dich mag oder akzeptiert. 

Wenn sie dich so respektlos behandelt dann wuerde ich schon von meinem Partner erwarten, dass er eingreift und ihr sagt das muss aufhoeren. 
 

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4. Juni 2018 um 19:03
In Antwort auf katharina746

Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe nach einem Ort gesucht, an dem ich mich austauschen und Rat finden kann. Ich habe Probeme mit der Mutter meines Freundes und finde es sehr schwierig, diese mit meinem Umfeld zu besprechen. Ich habe mich natürlich meiner Mutter und einer guten Freundin anvertraut, aber ich möchte ihnen nicht das ganze Ausmass dieses Streits offenbaren, weil ich nicht möchte dass sie der Mutter meines Freundes gegenüber voreingenommen sind, falls sie sie bald kennen lernen sollten. Ich bin 28 und fünf Jahre mit meinem Freund zusammen. Wir planen eine gemeinsame Zukunft und sind sehr glücklich. Seit zwei Jahren leben wir in einer Fernbeziehung, aber wir machen dass sehr gut, wir sind beide sehr unabhängig und unterstützen uns gegenseitig.

Anfangs habe ich mich noch ganz gut mit seiner Mutter verstanden, jedoch ging es nach anderthalb Jahren steil bergab. Ich habe jetzt Angst, dass unser schlechtes Verhältnis meine Beziehung zu sehr belastet und mir fällt es immer schwerer mir eine Zukunft mit ihm auszumalen, wenn ich mir vorstelle dass sie mich weiterhin so respektlos behandelt. Ich kann mir nicht ausmalen wie es aussehen könnte, wie es sein soll wenn wir heiraten würden oder Kinder bekommen. Ich möchte das also klären und einen Weg finden mit ihr zu leben, sie dagegen versucht allem Anschein nach uns zu entzweien. Mich nimmt das alles sehr mit und ich suche nach Lösungsvorschlägen. Gibt es hier jemand der mit so etwas Erfahrung hat? Kann mir jemand raten wie ich mit ihr umgehen soll bzw wie ich sie 'erreiche' und ihr klar machen kann, was für mich wichtig ist und was nicht geht? Wie schaffe ich es Grenzen zu ziehen? Welche Rolle kommt dabei meinem Freund zu?

Zum Kontext:
Anfangs wurde ich sehr lieb in die Familie aufgenommen, merkte dann aber schnell dass ich dafür Gegenleistungen erbringen muss. Wenn ich zb zum Essen mit eingeladen wurde und mich herzlich bedanke, war das nicht genug. Ich habe mich immer bemüht mich viel zu bedanken, Blumen zu schicken, eine kleine Aufmerksamkeit bei Besuchen mitzubringen etc aber ich merke immer dass ich trotzdem schlecht wegkomme.  
Ich hatte auch zunehmend das Gefühl, dass sie möchte dass ich sie wie eine Mutter behandel und mich mehr um sie kümmer. Ich habe aber schon eine tolle Mami und bin überfordert wegen ihrer Ansprüche. Ich denke sie fühlt sich dadurch zurückgestossen und das tut mir sehr leid aber mir ist das einfach etwas zu viel.
Sie begann dann eifersüchtig zu sein und unterstellte mir, ich wolle ihr den Sohn wegnehmen und könne nicht akzeptieren, dass ich ihn nciht für mich alleine hätte. Nun ist es aber so dass ich damit gar kein Problem habe ihn zu teilen und ich möchte auch sicher nicht seine Mutter ersetzen. Dann hat sie begonnen mich sehr herablassend zu behandeln (zb hat sie den Hausangestellten frei gegeben weil ich ja da bin und somit Essen machen kann, oder ich muss immer alleine alles abräumen und einmal hat sie mich bei einem Familien Brunch zusammengeschrien weil was verschüttet wurde, dabei bin ich doch auch Gast).
Sie hat mir klar gemacht dass ich mich entweder beuge und mich entschuldige, oder ich kann mir die Beziehung aus dem Kopf schlagen. Das (mich entschuldigt) habe ich erst eingeschüchtert getan, aber sie dann angerufen und sie um einen respektvollen Umgang gebeten und auch etwas Verständnis dafür, dass ich nicht nach ihrer Pfeife tanzen werde und etwas Abstand möchte. Daraufhin war ich zwei jahre lang nicht mehr willkommen und alle Versuche das Verhältnis zu entspannen (Briefe, Anrufe etc) wurden ignoriert. Mein Freund hat an meiner Seite gestanden und versucht ihr Grenzen aufzuziehen, nur ist er dabei bisther nicht so erfolgreich gewesen. Sie benimmt sich mir gegenüber oft so asozial dass es ihm einerseits schwer fällt nicht auszurasten, andererseits liebt er seine Mutter natürlich. Sie putzt mich immer noch runter, zeigt mir wie unzulänglich bin, und dreht meine Worte im Mund herum. Ich laufe bei ihnen wie auf rohen Eiern und ich möchte am liebsten gar nciht mehr dort hin. Ich fühle mich so unwohl und weiß überhaupt nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Es ist ziemlich klar dass sie mich nicht akzeptiert und keine Versöhnung will. Ich habe auch vorgeschlagen dass wir (mein Freund und ich) und sie zusammen mit einem Mediator/Psychologen/Vermittler sprechen, um einen Weg miteinander zu finden aber sie möchte das nicht. 

Hallo ,

du brauchst es doch deiner Schwiegermutter in spe gar nicht so recht machen... Ich bin verheiratet und das schwarze Schaf bei meiner Schwiegermutter, weil ich eben meine eigenen Ideen und Gedanken umsetze. Es gibt Arten von Schwiegermüttern, denen man es nicht recht machen kann, aber wozu solltest du dauernd die Kraft aufwenden es zu versuchen?!? Ich glaube, dass deine Schwiegermutter in spe gerne der "Nabel der Welt" wäre (artgleich mit meiner) und sich alles um sie drehen sollte und es das eben nicht tut. Mein Mann ist übrigens genauso wie dein Mann in spe, am besten einfach heraushalten, weil es der leichteste Weg ist. Ich selbst habe zu meiner Schwiegermutter mittlerweile ein kühles Verhältnis und mir geht's deutlich besser damit. Vielleicht wäre das auch ein Weg für dich?

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