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Probleme mit Schwiegereltern, brauche DRINGEND Rat!

3. Januar 2009 um 7:19

Hallo,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich dringend mal Rat und Tipps von anderen (Betroffenen) brauche. Es geht um meine Schwiegereltern bzw. die ganze Schwiegerfamilie. Ich habe viel geschrieben, aber dies lässt sich leider nicht in ein paar Sätzen zusammen fassen. Ich wäre Euch sehr sehr dankbar, wenn sich der ein oder andere mal mein Problem anhören würde.
Ich bin mit meinem Freund jetzt ein Jahr zusammen und es läuft richtig gut zwischen uns. Vor ca. 3 Monaten haben wir beschlossen, zusammen zu ziehen. Er wohnt im Haus seiner Eltern im Erdgeschoß (ist die ehemalige Wohnung seiner verstorbenen Oma) und ich hab mich bereit erklärt, zu ihm in diese Wohnung zu ziehen. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir uns fürs Zusammenziehen entschieden haben, hab ich mich mit seiner Familie immer gut verstanden. Auch mit seiner Schwester die mit Mann und Kind direkt im Haus nebenan wohnen. Ich hab zwar schon recht früh gemerkt, daß diese Familie etwas "anders" ist als andere, da sie recht oft "aufeinander hängen" (es wird jeden Samstag und Sonntag um drei Uhr zusammen Kaffee getrunken mit der ganzen Familie) und eigentlich kaum soziale Kontakte nach "außen" haben, aber ich dachte mir halt immer, "na ja die sind halt so".
Kurz nachdem wir diese Entscheidung getroffen hatten, fingen wir mit dem renovieren an. Böden, Decken, Wände und das komplette Bad wurde neu gemacht. Auch eine neue Küche wurde gekauft, welche ich bezahlt habe. War also viel Arbeit und sein Vater und der Mann der Schwester haben sehr viel geholfen.
Als wir dann so ziemlich fertig waren damit, ging es auf einmal los. Ich merkte, dass seine Familie mir gegenüber irgendwie "komisch" wurde, anders als vorher. Nachdem dies dann so ein paar Wochen so ging, sprach ich sie darauf an ob irgendwas nicht in Ordnung sei. Da ging der Terror los. Als Antwort bekam ich dann, daß es da ein paar Dinge in letzter Zeit gäbe, die sie an mir stören würden. Als ich das hörte, war ich erst mal total perplex. Sie warfen mir vor, ich sei die letzte Zeit so herzlos und kalt ihnen gegenüber, würde kein Interesse an ihnen zeigen, zu wenig nach ihrem Wohlbefinden fragen, und nur an mich denken. Damit gingen dann die ganzen Diskussionen los. Als erstes hatte ich mit seiner Schwester ein Gespräch, dann mit seiner Mutter und dann mit beiden zusammen. Während dieser Gespräche kamen dann Dinge zur Sprache, die mich ehrlich gesagt etwas schockiert haben und die ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann und nicht für sehr wichtig halte.
Mir wurde z. B. vorgeworfen, daß wenn ich zu meinem Freund zu Besuch komme, nicht immer hoch zu den Eltern gehe und "Hallo" sage. Seine Mutter würde manchmal gar nicht mitbekommen, daß ich hier bin/war.
Weiterhin wurde mir angekreidet, ich würde so wenig Interesse an ihnen zeigen. Zu wenig nachfragen, wie es ihnen so gehe. Wenn jemand mal krank ist, würde ich zu wenig danach fragen und mich nicht ausreichend nach seinem Befinden erkunden. Ich würde immer nur von mir reden und es würde sich immer alles nur um mich drehen, ich hätte ein egoistisches Verhalten ?!? Sie würden das "Zwischenmenschliche" an mir vermissen, es gäbe zu wenig Kommunikation. Unter anderem kamen dann auch noch andere "Kleinigkeiten" zur Sprache wie z. B. dass ich mir nicht an den Haaren rumspielen soll wenn wir am Tisch sitzen, dass ich die Türen und Rolläden zu laut auf und zu mache, dass ich, wenn z. B. mal die Tochter seiner Schwester (15 Jahre) einen Kuchen backt, nicht mal genauer nachfrage und sie lobe dass sie das toll gemacht hat und lauter solche komischen Dinge....... Ich bin gewiss ein anständiger Mensch und ich bedanke mich auch grundsätzlich für alles, was ich bekomme, aber es ist einfach nicht meine Art, bei allem noch "meinen Senf" dazuzugeben und alles genau zu erörtern. Sowas war noch nie meine Art und wird es auch nicht sein. Als ich sie dann darauf ansprach, dass ich vorher doch auch nicht so war, bekam ich als Antwort, daß ich vorher ja nur "die Freundin" und nur "zu Besuch" war, aber jetzt wo ich einziehen würde, wäre das nicht mehr so, dann würde ich zur Familie gehören und hätte mich anzupassen. Bei dem letzten Gespräch, das ich mit Mutter und Schwester gemeinsam hatte, eskalierte die Situation dann etwas. Irgenwann wurde der Punkt "Nach Hause kommen" angesprochen und seine Familie erwartet allen Ernstes von mir, daß wenn ich heim komme, oben klingele und "Hallo" sage. Sie wolle damit nur wissen, daß jemand von uns zu Hause sei wenn sie unten Schritte höre. Bei allem Respekt und Verständnis, aber für mich ist das eine Art Kontrolle und widerstrebt mir einfach. Das muß ich selbst bei meinen Eltern nicht. Und wenn dann möchte ich sowas aus eigenem Willen machen und nicht aus einer Verpflichtung heraus. Als ich ihnen das dann zu verstehen gab, sagte seine Mutter, dann würden ihr meine Eltern leid tun. Und seine Schwester meinte klipp und klar zu mir, "wenn ich hier einziehen möchte, hab ich mich anzupassen. Durch mich und die ganzen Diskussionen sei die ganze Familie durcheinander geraten und der Familienfrieden sei gestört". Ich finde das ne absolute Frechtheit und unfassbar! Ihr fragt Euch jetzt sicher, wie mein Freund dazu steht. Am Anfang hat er sich immer rausgehalten und gemeint, das sollen wir untereinander regeln. Aber irgendwann ist mir dann mal der Kragen geplatzt und ich hab ihm gesagt, daß auch er dazu mal Stellung beziehen muß, schließlich bin ich seine Partnerin! Ich muß dazu sagen, mein Freund ist halt ein ziemlicher Familienmensch und er ist halt von seiner Familie entsprechend erzogen worden. Für ihn ist es "normal", oben zu klingeln und "hallo" zu sagen wenn er nach Hause kommt. Er selbst empfindet diese Dinge nicht so absurd wie ich, weil er's nicht anders kennt und gewohnt ist. Aber das ist schlimm weil wir deswegen in letzter Zeit auch ständig Krach bekommen haben.
Als er merkte, daß die Situation wirklich eskaliert, hat er dann zwischendrin endlich auch mal ein Gespräch mit seiner Mutter und seiner Schwester geführt, aber irgendwie brachte es kein großartiges Ergebnis. Außer dass seine Schwester ihn vor die Tür gesetzt hatte, als er in irgendeinem Punkt mal MIR beigehalten hatte. (Ich war bei dem Gespräch nicht dabei, weiß also nicht genau um welchen Punkt es da ging). Aber das find ich schon ganz schön heftig! Als ich mit ihm darüber dann nochmal ausgiebig redete, meinte er, von uns würde doch nicht viel verlangt werden in dem Haus. Ich könnte doch ihm zuliebe diese paar "Kleinigkeiten" beachten und dann hätten wir auch unsere Ruhe und es gäbe keine Probleme. Aber das will ich nicht, ich will mich nicht verstellen und fügen, nur damit der Familienfrieden gewahrt ist! Ich möchte ein freier Mensch sein und nicht aus Zwang ständig etwas tun was ich gar nicht will!
Nach all dem Trouble hab ich meinem Freund nun erklärt, daß ich das mit dem Zusammenziehen erst mal auf Eis lege und erst mal abwarte, wie sich die Situation in nächster Zeit entwickelt. Hab zum Glück eine Wohnung in meinem Elternhaus und daher keinen Druck auszuziehen. Ihr fragt Euch jetzt wohl auch, warum nicht er zu mir zieht. Ich merkte schon recht früh, daß mein Freund das nicht gerne machen würde, er hätte dann 55 km einfachen Weg zur Arbeit jeden Tag und das, so sagt er, sei für ihn einfach zu stressig. Wobei ich wenn ich bei ihm wohnen würde, auch 35 km einfachen Weg hätte jeden Tag. Dort wo ich jetzt wohne, könnte ich fast zur Arbeit laufen. Ich bin in solchen Dingen halt zu gutmütig und hätte das wegen ihm (mit Mühe) in Kauf genommen. Aber definitiv nicht unter solchen Voraussetzungen! Wie soll ich mich denn in so einem Haus wohl fühlen? Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht wie das in Zukunft aussehen soll. Die Situation mit seiner Familie hat sich zwar momentan halbwegs nochmal beruhigt, aber man merkt halt trotzdem eine gewisse Anspannung. Allerdings kam jetzt an Weihnachten nochmal der absolute Hammer. Seiner Schwester schenkte mir ein Ratgeber-Buch "Das Ende der Ausreden". Ich solle es doch mal lesen, es sei gut und könne ja nicht schaden. Na ja, find ich schon ne Frechheit, aber hab es nur grinsend entgegen genommen und mich bedankt. War mir zu blöd, etwas dazu zu sagen.
Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, dort irgendwann mal zu wohnen. Mein Freund hofft halt, dass das irgendwann doch noch klappt. Wir würden dort halt auch keine Miete zahlen und das blöde ist, dass wir bzw. hauptsächlich er jetzt viel Geld ins Renovieren gesteckt hat. Einfach eine total blöde Situation!
Wie würdet Ihr Euch denn in so einer Situation verhalten? Würdet Ihr es trotzdem wagen dort einzuziehen? Ich weiß echt nicht was ich machen soll und hab Angst, dass unsere Beziehung füher oder später daran scheitert.....
Für eine Antwort wäre ich Euch sehr dankbar!
Liebe Grüße
Bienche79

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3. Januar 2009 um 10:27

Ich teile deine Befürchtungen,
ich finde deine Ansichten "normal" und gesund. Es hört sich nicht so an, als ob du von vorn herein gegen die Familie wärst und nur rumzickst. Aus der eigenen Erfahrung und aus der Erfahrung vieler anderer kann ich dir nur sagen. Die Familie will dich einverleiben, so wie das auch mit dem Sohn ist. Sie machen es richtig und du hast dich gefälligst anzupassen. Die sind wie die Hyänen die im Busch nur auf die Beute warten. Ich hatte mal einen Schwiegervater, der ist ein ganzes Leben lang nach der Arbeit zuerst zu seiner Mutter und dann zu seiner Familie. Und die Frau hat jeden Tag erneut die Zähne zusammengebissen, bis die "gute Alte" mit über 100 starb. Ich denke du wirst diese Beziehung nur glücklich führen können, wenn ihr auf neutralem Boden wohnt, weder bei ihm noch bei dir. Wenn ihr in Sachen Arbeitsplatz Kompromisse eingeht. Ich weiß wie es ist, wenn man in einer Beziehung das Lachen verlernt, wenn man nur beobachtet wird und jede falsche Bewegung wieder aufs Tablett kommt. Du wirst in einer ständigen Anspannung leben, wie du es ja jetzt schon spürst. Entweder du wappnest dich für einen richtigen Kampf und ziehst es durch, indem du dir ein dickes Fell anlegst, dazu mußt du aber den Partner an deiner Seite haben oder du lässt dich nicht darauf ein. Sagst deinem Partner, wie das Zusammenleben mit ihm aus deiner Warte aussehen kann und riskierst dass er zu "Mami" und Clan zurückkehrt und evtl noch lange nach der geeigneten Frau sucht, was dir dann aber egal sein kann und muß. Sei froh, dass du noch nicht verh. bist und dir noch einen "Fluchtweg" offen gelassen hast. Kannst ja demnächst das Buch "hassgeliebte Schwiegermutter" verschenken. Lass dir bloß nicht einreden, dass an dir was verkehrt ist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen Glück bei sehr
schweren Entscheidungen. Dein Partner kann nun beweisen, dass er einen A........ in der Hose hat.
Gruß Melike

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3. Januar 2009 um 10:33
In Antwort auf melike13

Ich teile deine Befürchtungen,
ich finde deine Ansichten "normal" und gesund. Es hört sich nicht so an, als ob du von vorn herein gegen die Familie wärst und nur rumzickst. Aus der eigenen Erfahrung und aus der Erfahrung vieler anderer kann ich dir nur sagen. Die Familie will dich einverleiben, so wie das auch mit dem Sohn ist. Sie machen es richtig und du hast dich gefälligst anzupassen. Die sind wie die Hyänen die im Busch nur auf die Beute warten. Ich hatte mal einen Schwiegervater, der ist ein ganzes Leben lang nach der Arbeit zuerst zu seiner Mutter und dann zu seiner Familie. Und die Frau hat jeden Tag erneut die Zähne zusammengebissen, bis die "gute Alte" mit über 100 starb. Ich denke du wirst diese Beziehung nur glücklich führen können, wenn ihr auf neutralem Boden wohnt, weder bei ihm noch bei dir. Wenn ihr in Sachen Arbeitsplatz Kompromisse eingeht. Ich weiß wie es ist, wenn man in einer Beziehung das Lachen verlernt, wenn man nur beobachtet wird und jede falsche Bewegung wieder aufs Tablett kommt. Du wirst in einer ständigen Anspannung leben, wie du es ja jetzt schon spürst. Entweder du wappnest dich für einen richtigen Kampf und ziehst es durch, indem du dir ein dickes Fell anlegst, dazu mußt du aber den Partner an deiner Seite haben oder du lässt dich nicht darauf ein. Sagst deinem Partner, wie das Zusammenleben mit ihm aus deiner Warte aussehen kann und riskierst dass er zu "Mami" und Clan zurückkehrt und evtl noch lange nach der geeigneten Frau sucht, was dir dann aber egal sein kann und muß. Sei froh, dass du noch nicht verh. bist und dir noch einen "Fluchtweg" offen gelassen hast. Kannst ja demnächst das Buch "hassgeliebte Schwiegermutter" verschenken. Lass dir bloß nicht einreden, dass an dir was verkehrt ist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen Glück bei sehr
schweren Entscheidungen. Dein Partner kann nun beweisen, dass er einen A........ in der Hose hat.
Gruß Melike

Noch eine Ergänzung
wenn du das Ganze dann weiterspinnst wie das evtl mal mit Kind oder Kinders sein wird. Du wirst wahrscheinlich nichts Recht machen, denn Oma und Tante sind ja die Erfahrenen. Die werden mit den Ohren an der Wand liegen, du hast absolut kein Privatleben. Ehrlichkeit werden die nicht vertragen also wirst du anfangen zu lügen usw. Ich kenne fast keinen Fall, wo so etwas gut ging bzw. nicht unendlich viele Auseinandersetzungen gekostet hat und damit viel Kraft. Das sind Menschen die völlig unzufrieden sind, schon immer so leben und das eigene Leben nicht mehr verändern können und wollen und nun es einfach so weitermachen.

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3. Januar 2009 um 11:39
In Antwort auf melike13

Noch eine Ergänzung
wenn du das Ganze dann weiterspinnst wie das evtl mal mit Kind oder Kinders sein wird. Du wirst wahrscheinlich nichts Recht machen, denn Oma und Tante sind ja die Erfahrenen. Die werden mit den Ohren an der Wand liegen, du hast absolut kein Privatleben. Ehrlichkeit werden die nicht vertragen also wirst du anfangen zu lügen usw. Ich kenne fast keinen Fall, wo so etwas gut ging bzw. nicht unendlich viele Auseinandersetzungen gekostet hat und damit viel Kraft. Das sind Menschen die völlig unzufrieden sind, schon immer so leben und das eigene Leben nicht mehr verändern können und wollen und nun es einfach so weitermachen.

Danke schon mal
Vielen Dank schon mal an Melike13. Es beruhigt mich zu lesen, dass meine Ansichten "normal" und gesund zu sein scheinen. Ich hatte nämlich schon angefangen an mir selbst zu zweifeln und mich gefragt ob ich denn wirklich so ein Biest bin ?!?
Was Du angemerkt hast bezüglich Kindern, die später mal evtl. dazu kommen, da muß ich Dir vollkommen Recht geben. Davor hätte ich auch totale Angst denn ich glaube alleine erziehen kann ich mit meinem Partner mein Kind in diesem Haus nicht. Und das ist auch etwas wovor ich mich absolut scheue...
Ich tendiere mehr und mehr zu dem Entschluss, definitiv nicht dort zu wohnen, egal wann und egal wie die Situation sich wieder einrenkt.

Liebe Grüße
Bienche79

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3. Januar 2009 um 19:40
In Antwort auf bienche79

Danke schon mal
Vielen Dank schon mal an Melike13. Es beruhigt mich zu lesen, dass meine Ansichten "normal" und gesund zu sein scheinen. Ich hatte nämlich schon angefangen an mir selbst zu zweifeln und mich gefragt ob ich denn wirklich so ein Biest bin ?!?
Was Du angemerkt hast bezüglich Kindern, die später mal evtl. dazu kommen, da muß ich Dir vollkommen Recht geben. Davor hätte ich auch totale Angst denn ich glaube alleine erziehen kann ich mit meinem Partner mein Kind in diesem Haus nicht. Und das ist auch etwas wovor ich mich absolut scheue...
Ich tendiere mehr und mehr zu dem Entschluss, definitiv nicht dort zu wohnen, egal wann und egal wie die Situation sich wieder einrenkt.

Liebe Grüße
Bienche79

Du hast ja nicht gehässig geschrieben,
ich bin einiges älter als du, könnte vermutlich locker deine Mutter sein. Aber selbst das was du hier beschreibst war zu meiner Zeit eher die Ausnahme als die Regel. Dieses sich ständige Melden, zum Apell antreten, immer höflich, immer freundlich. Ich habe selbst in dieser Richtung einige Erfahrungen machen dürfen. Ich habe gekämpft und habe mich bemüht und mir ging es wie dir. Jeden Tag tat ich mehr, wollte ich doch für diese Lieben kämpfen. Glaubte es auch zu schaffen. Meinen Mann habe ich nie an meine SEite bekommen, Mutti war immer die Beste, hatte das Sagen und ich wurde auch von ihr geschieden. Sie hatte mir den Krieg angesagt und das wurde es dann auch. Ich möchte dich nicht von dieser Beziehung abbringen, aber ich kann dir nur ganz dringend raten genau hinzuschauen und lebe auf "neutralem" Boden. Besprich auch mit deinem Freund wie das künftig laufen soll. Ostern , Weihnachten, Geburtstage. Denn sonst wird jedes Fest zu dem was es eigentlich nicht sein sollte. Man bekommt Magenkrumeln , wenn man nur dran denkt und freut sich wenn es wieder vorrüber ist und das ist dann sehr schade.
Es kann nicht sein, dass man dich so "hinbiegen" möchte, wie man dich gerne hätte. Die bist und bleibst ein individuelles Wesen. Es gibt einen wunderschönen Satz, den ich dir mit auf den Weg geben möchte. "Ich bin nicht auf dieser Welt, um so zu sein, wie andere mich haben möchten." Du darfst du sein, mit deinen Gedanken, deinem eigenen Ausdruck und deiner eigenen Meinung.
Lieben Gruß
Melike

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4. Januar 2009 um 14:43

Hallo,
ich weiß nicht, daß klingt nach sehr viel Kontrolle! Wenn ihr dort eine abgeschlossene Einliegerwohnung habt kann doch keiner verlangen, daß man sich jederzeit an und abmelden muß. Wie ist das, wenn ihr Besuch bekommt? Muß der sich auch erst mal anmelden? Und wie war das, als die Oma Besuch bekommen hat, mußte sie diesen auch anmelden?
Und wie ist das mit der Schwester nebenan. Meldet die sich auch immer an und ab? Irgendwie ist das nicht normal!
Es gibt doch sowas wie eine Privatsphäre und mich wundert es, daß dein Freund das so mitmacht. Also ich hätte an deiner Stelle Angst kein selbstbestimmtes Leben mehr führen zu können!

LG
P.S. Man kann ja bei der nächsten Gelegenheit einen "Knigge" verschenken

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5. Januar 2009 um 6:18
In Antwort auf lmle_11879975

Hallo,
ich weiß nicht, daß klingt nach sehr viel Kontrolle! Wenn ihr dort eine abgeschlossene Einliegerwohnung habt kann doch keiner verlangen, daß man sich jederzeit an und abmelden muß. Wie ist das, wenn ihr Besuch bekommt? Muß der sich auch erst mal anmelden? Und wie war das, als die Oma Besuch bekommen hat, mußte sie diesen auch anmelden?
Und wie ist das mit der Schwester nebenan. Meldet die sich auch immer an und ab? Irgendwie ist das nicht normal!
Es gibt doch sowas wie eine Privatsphäre und mich wundert es, daß dein Freund das so mitmacht. Also ich hätte an deiner Stelle Angst kein selbstbestimmtes Leben mehr führen zu können!

LG
P.S. Man kann ja bei der nächsten Gelegenheit einen "Knigge" verschenken

Hallo....
Hallo Birkes,

ja das mit dem Knigge ist eine gute Idee
Mein Freund macht das so mit, weil er nichts anderes kennt und es für ihn halt normal ist. ist ja deshalb so schwer für ihn, mich zu verstehen.....

Seine Schwester meldet sich auch immer kurz wenn sie nach Hause kommt. Für sie ist es halt ebenfalls normal. Sie sagen halt, es sei doch nichts dabei, mal kurz Guten Tag zu sagen wenn man heim kommt, mehr würde doch nicht verlangt werden. Grundsätzlich ist das ja in Ordnung aber diese Verpflichtung, das täglich zu machen ob man Lust dazu hat oder nicht das ist halt das was mich stört. Und wenn ich mal keine Lust darauf hab, ist das von mir ja nicht böse gemeint. Ich weiß auch nicht, ist echt nicht so einfach in dieser Familie......

LG
Bienche79

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5. Januar 2009 um 7:35

ZIEH DORT BLOSS NICHT EIN!!!!
Also ich bin selbst in der Situation, dass ich irgendwann mal mit meinem Freund mit in das Haus meiner Schwiegereltern ziehen werde, so in 2-3 Jahren. Ich hab auch ziemliche Angst davor, weil diese Familie eben auch anders miteinander umgeht als ich das von zuhause kenne. Das ist allerdings mit einer Beschreibung wie du sie hier abgibt gar nicht zu vergleichen. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich da an deiner Stelle nie einziehen würde. Und wenn ich ehrlich bin denk ich auch, dass die Beziehung mit deinem Freund keine Zukunft hat, auch wenn ihr nicht dort wohnen solltet. Denn so wie das klingt, werden die egal wo ihr letztendlich wohnt, dir nie richtig Ruhe lassen. Und solltet ihr mal Kinder haben, wird das bestimmt ein Riesenproblem.
Ich habe meinem Freund auch schon gesagt, dass ich echt Angst habe vor dem Zusammenwohnen. Ich bin auch ein Mensch der gern mal allein ist. Er sagt dann: Na dann gehst du in unsere Wohnung und machst die Tür zu! Tja, ob das dann so einfach wird weiß ich auch nicht. Aber er hat auch gesagt, dass wir es nicht machen, wenn ich es mir gar nicht vorstellen kann.
Es tut mir leid dir zu sagen, aber ich glaube echt nicht, dass das bei dir klappt.
Würde er denn auch nach dieser Eskallation nicht mit dir in eine andere Wohnung ziehen wollen? Ihr könntet euch doch in der Mitte treffen.
Ich wünsche dir ganz viel Glück und starke Nerven!

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5. Januar 2009 um 20:43
In Antwort auf della_11896064

ZIEH DORT BLOSS NICHT EIN!!!!
Also ich bin selbst in der Situation, dass ich irgendwann mal mit meinem Freund mit in das Haus meiner Schwiegereltern ziehen werde, so in 2-3 Jahren. Ich hab auch ziemliche Angst davor, weil diese Familie eben auch anders miteinander umgeht als ich das von zuhause kenne. Das ist allerdings mit einer Beschreibung wie du sie hier abgibt gar nicht zu vergleichen. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich da an deiner Stelle nie einziehen würde. Und wenn ich ehrlich bin denk ich auch, dass die Beziehung mit deinem Freund keine Zukunft hat, auch wenn ihr nicht dort wohnen solltet. Denn so wie das klingt, werden die egal wo ihr letztendlich wohnt, dir nie richtig Ruhe lassen. Und solltet ihr mal Kinder haben, wird das bestimmt ein Riesenproblem.
Ich habe meinem Freund auch schon gesagt, dass ich echt Angst habe vor dem Zusammenwohnen. Ich bin auch ein Mensch der gern mal allein ist. Er sagt dann: Na dann gehst du in unsere Wohnung und machst die Tür zu! Tja, ob das dann so einfach wird weiß ich auch nicht. Aber er hat auch gesagt, dass wir es nicht machen, wenn ich es mir gar nicht vorstellen kann.
Es tut mir leid dir zu sagen, aber ich glaube echt nicht, dass das bei dir klappt.
Würde er denn auch nach dieser Eskallation nicht mit dir in eine andere Wohnung ziehen wollen? Ihr könntet euch doch in der Mitte treffen.
Ich wünsche dir ganz viel Glück und starke Nerven!

Hallo...
Hallo creampeach!

Nach dieser Eskalation hab ich ihm erklärt, dass ich von meiner Seite aus erst mal noch bei mir zu Hause wohnen bleiben möchte. Anfangs war er etwas enttäuscht darüber aber mittlerweile versteht er es weil er jetzt selbst schon gesagt hat, dass unter dieser momentanen Anspannung nicht gut gehen würde. Das Problem an der ganzen Sache ist, daß er diese Wohnung erst ganz neu renoviert hat und ne Menge Zeit und Geld reingesteckt hat. Und sein Vater hat halt täglich mit geholfen und wirklich sehr viel dazu beigetragen. Er sagt halt, dass er nicht jetzt direkt nach dem Renovieren alles so stehen lassen kann und einfach in ne andere Wohnung ziehen kann. Das würde ihm sehr leid tun, zum einen wegen der Hilfe seines Vaters, die wie ich zugeben muß, wirklich sehr intensiv war und dann weil er gerade sein ganzes Erspartes da rein gesteckt hat. Ich kann dies einerseits etwas nachvollziehen. Könnte mir vorstellen, daß wenn ich in dieser Situation wäre, diesen Schritt auch nicht "direkt" machen würde, da hätt ich glaub ich auch ein bißchen schlechtes Gewissen. Nur ist halt die Frage, wann er dazu bereit wäre. Bei unserem letzten Gespräch über diese Situation hat er gemeint, daß wenn der Zeitpunkt nochmal da ist und es gar nicht funktioniert bzw. ich gar nicht dort einziehen wollte, er auf jeden Fall bereit sei, mit mir auch woanders zu wohnen. Er würde wegen einer Wohnung niemals unsere Beziehung aufs Spiel setzen und aus so einem Grund mit mir Schluss machen. Wenn er das wirklich so meint dann wäre das ja ein Funken Hoffnung.... Dass unsere Beziehung gernell keine Zukunft haben soll egal wo wir wohnen, das glaube ich jetzt nicht. Denn abgesehen von diesem "Problem" hatten wir noch nie Streit und verstehen uns wirklich fantastisch. Es wäre jammerschade, wenn so eine harmonische Beziehung wegen den Eltern kaputt ginge.....

LG
Bienche79

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