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Probleme mit erwachsenem Kind/ Kontakt abbrechen ?

14. September um 9:09 Letzte Antwort: 4. Oktober um 20:13

Ich will erstmal sagen das die derzeitige Lage mich krank macht , ich weine dauernd und kann nicht schlafen und nehme Beruhigungsmittel, deshalb überlege ich erstmal den Kontakt komplett zurück zufahren um mich zu schützen . 
Sachverhalt : unsere Enkeltochter 5 Jahre war von Geburt an ein schwieriges Kind , wir denken sie hat adhs aber die Eltern irnorieren das. Wir haben ihnen oft übers WE die kleine abgenommen um sie zu entlasten . Sie bekommt Wutanfälle will Opa hauen , verwüstet Zimmer , schreit rum Oma angespuckt , nun kurz gesagt aus einer solchen Extremsituationen hat der Opa ihr eine Ohrfeige gehauen . Nun hat Opa sich entschuldigt, Geschenke gemacht aber mein Schwiegersohn ( wurde als Kind wohl oft verprügelt) lehnt jeden weiteren Kontakt ab , ich darf sie wohl noch sehen aber der Opa nicht , sie wäre immer noch sehr gerne bei uns und ich soll sie jetzt anlügen warum sie nicht mehr zu uns darf , auch Ausflüge mit dem Opa verboten , ich kann dass nicht , es macht mich fertig 

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14. September um 10:13

Ich halte das für eine vollkommen überzogene Reaktion des Schwiegersohns. Klar ist es nicht schön wenn ein Kind eine Orfeige bekommt, aber bei der Beschreibung des Verhaltens des Kindes kann ich das verstehen, und es ist kein Weltuntergang. Opa hat sich entschuldigt, vielleicht mit dem Kind zusammen noch mal darüber gesprochen wieso es dazu kam, beide überlegen sich wie sie ihr Verhalten in Zukunft ändern können, damit sowas nicht wieder passiert, fertig. Da sehe ich auch keinen Anlass für Geschenke.
Ixh wqürde nochmals das gespräch mit Tochter und Schwiegersohn suchen, aber nicht als Bittsteller und jemand der vermeintlich ein großes Verbrechen begangen hat, sondern auf Augenhöhe. Dabei sprecht auch nochmal deutlich über das Verhalten des Kindes und dass der Kleinen kein Gefallen getan wird, wenn das einfach so ignoriert wird. Sollten sich die Kindseltern da nicht einsichtig zeigen würde ich tatsächlich erst mal auf Abstand gehen.
Oh man, mir tut das so leid für euch Wir haben drei kleine Kinder, wirklich lieb und gut zu haben, sie haben schon mehrere Ersatz-Omas hier im Dorf, die sich immer freuen sie zu sehen. Nur die eigenen Großeltern haben nie wirklich Zeit, obwohl unsere Kinder es sich so wünschen und wir auch sehr dankbar wären für Entlastung. Insofern kommt mir das, was eute Tochter und Schwiegersohn da abziehen, sehr undankbar vor.

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14. September um 10:48
In Antwort auf juppiduh

Ich halte das für eine vollkommen überzogene Reaktion des Schwiegersohns. Klar ist es nicht schön wenn ein Kind eine Orfeige bekommt, aber bei der Beschreibung des Verhaltens des Kindes kann ich das verstehen, und es ist kein Weltuntergang. Opa hat sich entschuldigt, vielleicht mit dem Kind zusammen noch mal darüber gesprochen wieso es dazu kam, beide überlegen sich wie sie ihr Verhalten in Zukunft ändern können, damit sowas nicht wieder passiert, fertig. Da sehe ich auch keinen Anlass für Geschenke.
Ixh wqürde nochmals das gespräch mit Tochter und Schwiegersohn suchen, aber nicht als Bittsteller und jemand der vermeintlich ein großes Verbrechen begangen hat, sondern auf Augenhöhe. Dabei sprecht auch nochmal deutlich über das Verhalten des Kindes und dass der Kleinen kein Gefallen getan wird, wenn das einfach so ignoriert wird. Sollten sich die Kindseltern da nicht einsichtig zeigen würde ich tatsächlich erst mal auf Abstand gehen.
Oh man, mir tut das so leid für euch Wir haben drei kleine Kinder, wirklich lieb und gut zu haben, sie haben schon mehrere Ersatz-Omas hier im Dorf, die sich immer freuen sie zu sehen. Nur die eigenen Großeltern haben nie wirklich Zeit, obwohl unsere Kinder es sich so wünschen und wir auch sehr dankbar wären für Entlastung. Insofern kommt mir das, was eute Tochter und Schwiegersohn da abziehen, sehr undankbar vor.

Danke , das  jemand auch Verständnis zeigt , bis jetzt habe ich nur von Eltern gehört , geht garnicht , unmöglich, Raben Opa  usw , wir mein Mann und ich fahren erstmal in Urlaub und ich hoffe da etwas zur Ruhe zu kommen und zu überlegen was ich mache 

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14. September um 11:23
In Antwort auf zeljko_21380708

Danke , das  jemand auch Verständnis zeigt , bis jetzt habe ich nur von Eltern gehört , geht garnicht , unmöglich, Raben Opa  usw , wir mein Mann und ich fahren erstmal in Urlaub und ich hoffe da etwas zur Ruhe zu kommen und zu überlegen was ich mache 

Ja, das ist heutzutage auch der Konsens. Kinder schlagen geht gar nicht.
Ebenso wie heutzutage Konsens ist: wenn körperliche Gewalt einmal vorkam, wird es wieder passieren. Und ja, eine Ohrfeige ist nach heutigem Stand körperliche Gewalt.

Nicht zu Letzt: schlimmstenfalls bekommen die Eltern hier auch richtig Ärger, wegen Vernachlässigung der Fürsorgepflicht, wenn sie nicht beim ersten Vorfall konsequent handeln.

Und bei jemandem, der als Kind verprügelt wurde, reißt das dazu Wunden auf, die eine Entschuldigung nun einmal nicht schließen kann.

Ich sehe nicht, dass die Eltern hier sonderlich viel Wahl haben, was sie da tun. Die einzige Option wäre vielleicht noch, dass die Eltern immer dabei sind, wenn der Opa das Kind sieht. Ob der Vater da mitgeht... dafür braucht es wohl mehr als eine Entschuldigung und Geschenke machen es eher schlimmer.

Belügen muss man das Kind dabei aber keine Sekunde lang, würde ich auch nicht machen.

Wenn es Dir das wert ist, dass Du daraufhin Deinem Enkel den Zugang zu den Großeltern mütterlicher Seits vollständig verliert, ist das natürlich Dein gutes Recht.

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14. September um 17:11
In Antwort auf juppiduh

Ich halte das für eine vollkommen überzogene Reaktion des Schwiegersohns. Klar ist es nicht schön wenn ein Kind eine Orfeige bekommt, aber bei der Beschreibung des Verhaltens des Kindes kann ich das verstehen, und es ist kein Weltuntergang. Opa hat sich entschuldigt, vielleicht mit dem Kind zusammen noch mal darüber gesprochen wieso es dazu kam, beide überlegen sich wie sie ihr Verhalten in Zukunft ändern können, damit sowas nicht wieder passiert, fertig. Da sehe ich auch keinen Anlass für Geschenke.
Ixh wqürde nochmals das gespräch mit Tochter und Schwiegersohn suchen, aber nicht als Bittsteller und jemand der vermeintlich ein großes Verbrechen begangen hat, sondern auf Augenhöhe. Dabei sprecht auch nochmal deutlich über das Verhalten des Kindes und dass der Kleinen kein Gefallen getan wird, wenn das einfach so ignoriert wird. Sollten sich die Kindseltern da nicht einsichtig zeigen würde ich tatsächlich erst mal auf Abstand gehen.
Oh man, mir tut das so leid für euch Wir haben drei kleine Kinder, wirklich lieb und gut zu haben, sie haben schon mehrere Ersatz-Omas hier im Dorf, die sich immer freuen sie zu sehen. Nur die eigenen Großeltern haben nie wirklich Zeit, obwohl unsere Kinder es sich so wünschen und wir auch sehr dankbar wären für Entlastung. Insofern kommt mir das, was eute Tochter und Schwiegersohn da abziehen, sehr undankbar vor.

es ist nicht "nicht schön". Es ist eine STRAFTAT. Das finde ich jetzt einen erheblichen Unterschied. Musst Du mir nicht glauben, kannst Du auch selbst nachlesen.

Wenn man mit einem Kind nicht klar kommt - was in diesem Kontext nachvollziehbar ist, MUSS man vorher die Notbremse ziehen, eine Straftat rechtfertigt das keinesfalls.

Gegenüber einem anderen Erwachsenen würde ich da auch noch diskutieren - (obwohl es auch dann eine STRFTAT ist! ) aber wenn jemand ein Kind nicht mehr zu einer Person lassen möchte, die an diesem Kind eine STRAFTAT verübt hat, dann ist "überreagieren" schlichtweg falsch.
Das so zu verharmlosen geht gar nicht.

Man muss nicht der Meinung sein, dass eine Ohrfeige eine Straftat sein sollte, aber rein rechtlich, Stand jetzt und heute in DE ist sie das. Und das ist ein Fakt, ob man das Gesetz gut findet oder nicht - es existiert, es ist gültig und damit einzuhalten.

Und noch ein Wort an die TE:
Wenn Dein Kind anders reagiert hätte, müsste Dein Mann jetzt dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen, Denk mal darüber nach!
Lasst Euch mal von einem Anwalt beraten, was dann auf Euch gewartet hätte.
Und dann DANKE Deinem Kind und dem Schwiegersohn, dass sie Euch ohne diese Konsequenz damit durch kommen liessen.
Und nein, man reagiert auch dann nicht über, wenn man eine Straftat, die begangen wurde, auch anzeigt. Weil die Straftat der Fehler ist und nicht die Anzeige und Ihr über die Kategorie "Entschuldigung und Geschenke" deutlich hinaus seid - und es noch nicht mal begreift.

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14. September um 17:38
In Antwort auf avarrassterne3

es ist nicht "nicht schön". Es ist eine STRAFTAT. Das finde ich jetzt einen erheblichen Unterschied. Musst Du mir nicht glauben, kannst Du auch selbst nachlesen.

Wenn man mit einem Kind nicht klar kommt - was in diesem Kontext nachvollziehbar ist, MUSS man vorher die Notbremse ziehen, eine Straftat rechtfertigt das keinesfalls.

Gegenüber einem anderen Erwachsenen würde ich da auch noch diskutieren - (obwohl es auch dann eine STRFTAT ist! ) aber wenn jemand ein Kind nicht mehr zu einer Person lassen möchte, die an diesem Kind eine STRAFTAT verübt hat, dann ist "überreagieren" schlichtweg falsch.
Das so zu verharmlosen geht gar nicht.

Man muss nicht der Meinung sein, dass eine Ohrfeige eine Straftat sein sollte, aber rein rechtlich, Stand jetzt und heute in DE ist sie das. Und das ist ein Fakt, ob man das Gesetz gut findet oder nicht - es existiert, es ist gültig und damit einzuhalten.

Und noch ein Wort an die TE:
Wenn Dein Kind anders reagiert hätte, müsste Dein Mann jetzt dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen, Denk mal darüber nach!
Lasst Euch mal von einem Anwalt beraten, was dann auf Euch gewartet hätte.
Und dann DANKE Deinem Kind und dem Schwiegersohn, dass sie Euch ohne diese Konsequenz damit durch kommen liessen.
Und nein, man reagiert auch dann nicht über, wenn man eine Straftat, die begangen wurde, auch anzeigt. Weil die Straftat der Fehler ist und nicht die Anzeige und Ihr über die Kategorie "Entschuldigung und Geschenke" deutlich hinaus seid - und es noch nicht mal begreift.

Meine Güte... du bist wohl so jemand der alles und jeden sofort verklagt, WEIL DAS GESETZT es so vorsieht...

Mal den Menschenverstand benutzt?

Weisst du wie krass herausfordern ein Kind mit starker ADHS Ausprägung sein kann?

Du tust so, als hätte der Opa das Kind gefoltert.

Ihm ist die Hand ausgerutscht. Er leidet bestimmt selber sehr daran, dass ihm das passiert ist.

Und nein sie müssen nicht dankbar sein, dass sie nicht von den eigenen Kindern angezeigt werden.

Es ist nicht gang und gäb, dass er das Kind schlägt. Das wäre etwas anderes.
 

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14. September um 17:48
In Antwort auf flor19942

Meine Güte... du bist wohl so jemand der alles und jeden sofort verklagt, WEIL DAS GESETZT es so vorsieht...

Mal den Menschenverstand benutzt?

Weisst du wie krass herausfordern ein Kind mit starker ADHS Ausprägung sein kann?

Du tust so, als hätte der Opa das Kind gefoltert.

Ihm ist die Hand ausgerutscht. Er leidet bestimmt selber sehr daran, dass ihm das passiert ist.

Und nein sie müssen nicht dankbar sein, dass sie nicht von den eigenen Kindern angezeigt werden.

Es ist nicht gang und gäb, dass er das Kind schlägt. Das wäre etwas anderes.
 

Wir haben das Kind nicht verprügelt und das es nicht richtig war wissen wir alleine , also sorry wenn mein Schwiegersohn oder meine Tochter mich verklagen würden , bräuchte es die Frage oben garnicht . Meinem Mann ist die Hand ausgerutscht oder früher hieß das Kopfnuss , wir haben das Kind weder gequält noch misshandelt , ich hoffe sie haben dann unfehlbare Eltern und Schwiegereltern , sonst sitzt die ganze Familie bald hinter Gittern   

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14. September um 17:49
In Antwort auf flor19942

Meine Güte... du bist wohl so jemand der alles und jeden sofort verklagt, WEIL DAS GESETZT es so vorsieht...

Mal den Menschenverstand benutzt?

Weisst du wie krass herausfordern ein Kind mit starker ADHS Ausprägung sein kann?

Du tust so, als hätte der Opa das Kind gefoltert.

Ihm ist die Hand ausgerutscht. Er leidet bestimmt selber sehr daran, dass ihm das passiert ist.

Und nein sie müssen nicht dankbar sein, dass sie nicht von den eigenen Kindern angezeigt werden.

Es ist nicht gang und gäb, dass er das Kind schlägt. Das wäre etwas anderes.
 

Danke schön such mal einen normalen Menschen zu hören 

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14. September um 17:50
In Antwort auf avarrassterne3

es ist nicht "nicht schön". Es ist eine STRAFTAT. Das finde ich jetzt einen erheblichen Unterschied. Musst Du mir nicht glauben, kannst Du auch selbst nachlesen.

Wenn man mit einem Kind nicht klar kommt - was in diesem Kontext nachvollziehbar ist, MUSS man vorher die Notbremse ziehen, eine Straftat rechtfertigt das keinesfalls.

Gegenüber einem anderen Erwachsenen würde ich da auch noch diskutieren - (obwohl es auch dann eine STRFTAT ist! ) aber wenn jemand ein Kind nicht mehr zu einer Person lassen möchte, die an diesem Kind eine STRAFTAT verübt hat, dann ist "überreagieren" schlichtweg falsch.
Das so zu verharmlosen geht gar nicht.

Man muss nicht der Meinung sein, dass eine Ohrfeige eine Straftat sein sollte, aber rein rechtlich, Stand jetzt und heute in DE ist sie das. Und das ist ein Fakt, ob man das Gesetz gut findet oder nicht - es existiert, es ist gültig und damit einzuhalten.

Und noch ein Wort an die TE:
Wenn Dein Kind anders reagiert hätte, müsste Dein Mann jetzt dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen, Denk mal darüber nach!
Lasst Euch mal von einem Anwalt beraten, was dann auf Euch gewartet hätte.
Und dann DANKE Deinem Kind und dem Schwiegersohn, dass sie Euch ohne diese Konsequenz damit durch kommen liessen.
Und nein, man reagiert auch dann nicht über, wenn man eine Straftat, die begangen wurde, auch anzeigt. Weil die Straftat der Fehler ist und nicht die Anzeige und Ihr über die Kategorie "Entschuldigung und Geschenke" deutlich hinaus seid - und es noch nicht mal begreift.

Wir haben das Kind nicht verprügelt und das es nicht richtig war wissen wir alleine , also sorry wenn mein Schwiegersohn oder meine Tochter mich verklagen würden , bräuchte es die Frage oben garnicht . Meinem Mann ist die Hand ausgerutscht oder früher hieß das Kopfnuss , wir haben das Kind weder gequält noch misshandelt , ich hoffe sie haben dann unfehlbare Eltern und Schwiegereltern , sonst sitzt die ganze Familie bald hinter Gittern   

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14. September um 17:57
In Antwort auf zeljko_21380708

Wir haben das Kind nicht verprügelt und das es nicht richtig war wissen wir alleine , also sorry wenn mein Schwiegersohn oder meine Tochter mich verklagen würden , bräuchte es die Frage oben garnicht . Meinem Mann ist die Hand ausgerutscht oder früher hieß das Kopfnuss , wir haben das Kind weder gequält noch misshandelt , ich hoffe sie haben dann unfehlbare Eltern und Schwiegereltern , sonst sitzt die ganze Familie bald hinter Gittern   

Ja. Genau das ist eine Straftat. 
Im Sinne des Gesetzes, nicht meiner Meinung nach. 

Da sollte man etwas mehr Einsichtigkeit zusammen bekommen als Du hast. 

Informiere Dich bei einem Anwalt, wenn Du mir nicht glaubst. 
Eine Straftat macht man nicht mit "tut mir ha leid" wieder gut. 

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14. September um 17:58
In Antwort auf zeljko_21380708

Wir haben das Kind nicht verprügelt und das es nicht richtig war wissen wir alleine , also sorry wenn mein Schwiegersohn oder meine Tochter mich verklagen würden , bräuchte es die Frage oben garnicht . Meinem Mann ist die Hand ausgerutscht oder früher hieß das Kopfnuss , wir haben das Kind weder gequält noch misshandelt , ich hoffe sie haben dann unfehlbare Eltern und Schwiegereltern , sonst sitzt die ganze Familie bald hinter Gittern   

Früher war das nicht strafbar, stimmt. Heute schon. 

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14. September um 17:58
In Antwort auf avarrassterne3

es ist nicht "nicht schön". Es ist eine STRAFTAT. Das finde ich jetzt einen erheblichen Unterschied. Musst Du mir nicht glauben, kannst Du auch selbst nachlesen.

Wenn man mit einem Kind nicht klar kommt - was in diesem Kontext nachvollziehbar ist, MUSS man vorher die Notbremse ziehen, eine Straftat rechtfertigt das keinesfalls.

Gegenüber einem anderen Erwachsenen würde ich da auch noch diskutieren - (obwohl es auch dann eine STRFTAT ist! ) aber wenn jemand ein Kind nicht mehr zu einer Person lassen möchte, die an diesem Kind eine STRAFTAT verübt hat, dann ist "überreagieren" schlichtweg falsch.
Das so zu verharmlosen geht gar nicht.

Man muss nicht der Meinung sein, dass eine Ohrfeige eine Straftat sein sollte, aber rein rechtlich, Stand jetzt und heute in DE ist sie das. Und das ist ein Fakt, ob man das Gesetz gut findet oder nicht - es existiert, es ist gültig und damit einzuhalten.

Und noch ein Wort an die TE:
Wenn Dein Kind anders reagiert hätte, müsste Dein Mann jetzt dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen, Denk mal darüber nach!
Lasst Euch mal von einem Anwalt beraten, was dann auf Euch gewartet hätte.
Und dann DANKE Deinem Kind und dem Schwiegersohn, dass sie Euch ohne diese Konsequenz damit durch kommen liessen.
Und nein, man reagiert auch dann nicht über, wenn man eine Straftat, die begangen wurde, auch anzeigt. Weil die Straftat der Fehler ist und nicht die Anzeige und Ihr über die Kategorie "Entschuldigung und Geschenke" deutlich hinaus seid - und es noch nicht mal begreift.

Genau das brauchte ich noch , sorry ich dachte ich bekomme Ratschläge wie ich das Problem lösen kann Vorwürfe habe ich meinem Mann genug gemacht und ihr blödes 5x Straftat hilft ungemein ich melde mich wieder hier ab es gibt ja scheinbar nur Supereltern und Großeltern und wir sind der Abschaum , danke ich heule deswegen schon 2 Wochen , ich hoffe ihnen passiert such mal was was sie eigentlich garnicht wollten Superman , oder Rechtsanwalt der jeden verklagt 

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14. September um 18:07

Ohje der arme Opa tut mir wirklich leid!
Ich finde, er hat nichts verkehrt gemacht. Dieses Thema ist so polarisierend und das kotzt mich so an. Ich finde, man sollte Kindern schon ihre Grenzen aufzeigen, sonst lernen sie das nie und sie versuchen immer weiter ihre Grenzen auszuloten. Natürlich nicht verprügeln oder übertrieben Gewalt anwenden. Aber eine Ohrfeige, wenn die nicht direkt aufs Ohr und nicht stark ist. Und ja ich weiß, hier gibt es bestimmt wieder 1 Mio Erziehungsexperten, die Hälfte hat selber gar keine Kinder, die mich für das Kommentar am liebsten steinigen würden.

Ich habe jemanden in meinem Bekanntenkreis, der so ein "Problemkind" hat. Nie schimpfen, keine klaren Grenzen aufweisen und nie laut werden. Absolut antiautoritär. Ich habe mich mal mit ihm drüber unterhalten, dass er es mal schwer hat, wenn sein Sohn eingeschult wird. Daraufhin hat er vollkommen verdutzt geschaut und hat nicht verstanden, was ich gemeint habe. Ein Jahr später, die erste Schulwoche, ist sein Sohn mit einem blauen Auge nach Hause gekommen. Schule gewechselt, "Weil er da gemobbt wird" oder " weil er sich mit den anderen Kindern nicht verstehen würde".
Wenn Opa oder Papa nicht eingreift und mal eine Ohrfeige gibt ( und ich meine nur in Extremsituationen), dann werden es irgendwann mal andere tun. Dann sind es halt Gleichaltrige, oder später mal im Erwachsenenleben mal ganz andere Leute die zu hauen... Das wird er dann halt auf die harte Weise lernen. Aber hey das ist bloß meine eigene ganz persönliche Meinung zu dem Thema! Armer Opa!

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14. September um 18:08
In Antwort auf flor19942

Meine Güte... du bist wohl so jemand der alles und jeden sofort verklagt, WEIL DAS GESETZT es so vorsieht...

Mal den Menschenverstand benutzt?

Weisst du wie krass herausfordern ein Kind mit starker ADHS Ausprägung sein kann?

Du tust so, als hätte der Opa das Kind gefoltert.

Ihm ist die Hand ausgerutscht. Er leidet bestimmt selber sehr daran, dass ihm das passiert ist.

Und nein sie müssen nicht dankbar sein, dass sie nicht von den eigenen Kindern angezeigt werden.

Es ist nicht gang und gäb, dass er das Kind schlägt. Das wäre etwas anderes.
 

Nein, ich habe noch keine Straftat angezeigt und ich werde es auch nicht tun. 

iIch habe auch schon Ohrfeigen ausgeteilt, senn auch nie gegenüber Kindern und das wird hoffentlich auch so bleiben. Ja, ich habe mich damit strafbar gemacht, ja, ich würde es wieder tun. Aber ich spiele es nicht herunter, ich tue nicht so als wäre eine Straftat irgend eine Banalität, die doch bittschön mit "ups, tut mir ja leid" bittschön aus der Welt geschafft sein muss. 

Ja, ich weiß  um die Konsequenzen von AHDS. Sehr gut. So gut, dass ich sagen kann, dass wenn es ADHS ist, solche Reaktionen hauptsächlich als Konsequenz von Überladungen auftreten. Vermeidbaren Überladungen. Das passiert, wenn auf diejenigen mehr Eindrücke einprasseln, als sie verarbeiten können. Weiss ich und kenn ich, auch wenn die Reaktionen bei mir (ADS statt AHDS) ganz anders ausfallen. Aber ixh bin genug ADHSlern in jedem Alter zwischen 4 und 60 begegnet. 

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14. September um 18:13
In Antwort auf zeljko_21380708

Genau das brauchte ich noch , sorry ich dachte ich bekomme Ratschläge wie ich das Problem lösen kann Vorwürfe habe ich meinem Mann genug gemacht und ihr blödes 5x Straftat hilft ungemein ich melde mich wieder hier ab es gibt ja scheinbar nur Supereltern und Großeltern und wir sind der Abschaum , danke ich heule deswegen schon 2 Wochen , ich hoffe ihnen passiert such mal was was sie eigentlich garnicht wollten Superman , oder Rechtsanwalt der jeden verklagt 

Ich bin48, nicht 4. Mir ist schon so viel passiert was ich nicht wollte. Ich habe mit 18 auch denjenigen, die wegen meiner Fehler die Konsequenzen gezogen haben, auch noch die Schuld gegeben. Ich hoffe sehr, es passiert mir nie wieder. 

Wenn ich Mist mache, muss ich die Konsequenzen tragen. Auch dann, wenn ich mir endgültig Wege verbaut habe damit. 

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14. September um 18:19
In Antwort auf zeljko_21380708

Ich will erstmal sagen das die derzeitige Lage mich krank macht , ich weine dauernd und kann nicht schlafen und nehme Beruhigungsmittel, deshalb überlege ich erstmal den Kontakt komplett zurück zufahren um mich zu schützen . 
Sachverhalt : unsere Enkeltochter 5 Jahre war von Geburt an ein schwieriges Kind , wir denken sie hat adhs aber die Eltern irnorieren das. Wir haben ihnen oft übers WE die kleine abgenommen um sie zu entlasten . Sie bekommt Wutanfälle will Opa hauen , verwüstet Zimmer , schreit rum Oma angespuckt , nun kurz gesagt aus einer solchen Extremsituationen hat der Opa ihr eine Ohrfeige gehauen . Nun hat Opa sich entschuldigt, Geschenke gemacht aber mein Schwiegersohn ( wurde als Kind wohl oft verprügelt) lehnt jeden weiteren Kontakt ab , ich darf sie wohl noch sehen aber der Opa nicht , sie wäre immer noch sehr gerne bei uns und ich soll sie jetzt anlügen warum sie nicht mehr zu uns darf , auch Ausflüge mit dem Opa verboten , ich kann dass nicht , es macht mich fertig 

Ich wäre wohl auch entsetzt hätte mein erwachsener Schwiegervater seinem kleinen 5 Jährigen Enkelkind aus Übervorderung eine Ohrfeige gegeben. Mit Gewalt erzieht man nicht, egal ob das Kind nun ADS oder sonstiges hat. Das schlagen von Kindern ist auch in Deutschland gar nicht erlaubt, auch wenn es viele gern vergessen.

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14. September um 18:26
In Antwort auf zeljko_21380708

Wir haben das Kind nicht verprügelt und das es nicht richtig war wissen wir alleine , also sorry wenn mein Schwiegersohn oder meine Tochter mich verklagen würden , bräuchte es die Frage oben garnicht . Meinem Mann ist die Hand ausgerutscht oder früher hieß das Kopfnuss , wir haben das Kind weder gequält noch misshandelt , ich hoffe sie haben dann unfehlbare Eltern und Schwiegereltern , sonst sitzt die ganze Familie bald hinter Gittern   

Drauf klatschen ist auch prügeln, da muss man jetzt nicht verharmlosen als wärs ein tatscherl auf die Fingerchen gewesen. Eine Ohrfeige ist schon eine Hausnummer, ich arbeite mit geistig Behinderten Menschen, was meinst du was da los wäre wenn ich denen eine schmieren würde? Zudem es das Problem nicht löst sollte das Kind krank sein, einige ADS-Kranke begehen irgendwann Suizid weil sie sich mit sich selbst nicht wohl fühlen, was suggeriert da eine Vertrauensperson die einem weh tut?

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14. September um 18:30
In Antwort auf zeljko_21380708

Genau das brauchte ich noch , sorry ich dachte ich bekomme Ratschläge wie ich das Problem lösen kann Vorwürfe habe ich meinem Mann genug gemacht und ihr blödes 5x Straftat hilft ungemein ich melde mich wieder hier ab es gibt ja scheinbar nur Supereltern und Großeltern und wir sind der Abschaum , danke ich heule deswegen schon 2 Wochen , ich hoffe ihnen passiert such mal was was sie eigentlich garnicht wollten Superman , oder Rechtsanwalt der jeden verklagt 

dann noch mal klipp und klar: verhaltet Euch so, dass man merkt, dass Ihr Euch einer Straftat bewußt seid und diese bereut und nicht einer kleineren Verfehlung. Aus Deinen Beiträgen liest man so nur einen winzigen Fehler Deines Mannes und jede Menge Vorwürfe an Deine Tochter und Deinen Schwiegersohn, weil sie es nicht mit "oh, Entschuldigung" abgehen lassen. 

Wenn Ihr das nicht könnt oder nicht wollt, brecht den Kontakt ab.

Ich bin noch nicht mal der Meinung, dass eine Ohrfeige, jedenfalls unter Erwachsenen eine Straftat sein sollte. Fakt ist: Es ist eine. Steht somit ungefähr auf einer Stufe mit Diebstahl. Ist nun einmal so, ob Du das gut findest oder ich das gut finde, ist da nicht relevant. Und erst wenn Du Dich dem entsprechend verhältst, habt Ihr überhaupt eine Chance.

Und wenn Du weiter Zeit mit Deinem Enkel verbringen möchtest und von ADHS ausgehst: informiere Dich über die Erkrankung. Es gibt mehr Wege als Medikamente, um dem Enkelkind da zu helfen - und damit auch Dir, denn das verhindert Eskalationen auch. Im Unterschied zu den Medikamenten brauchst Du auch kein Einverständnis der Eltern, um Dich im Umgang mit dem Enkel so zu verhalten, dass Ihr beide dabei entlastet werdet.
Falls es kein ADHS ist, würdest Du damit auch weder Dir noch dem Enkelkind schaden.

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14. September um 21:58

Auf dem Papier ist es eine Straftat und sollte so am besten auch nicht wieder vorkommen. Anzeigen muss man dafür meiner Meinung nach aber niemand, ich gehe davon aus das Kind hat weder körperliche noch seelische Schäden davongetragen. Es sollte aber ein Warnschuss in alle Richtungen sein. An das Kind, dass es einfach nicht in Ordnung ist andere Menschen zu hauen, zu bespucken oder Dinge zu zerstören, die diesen wichtig sind. An den Opa (und die Oma), dass sie Wege finden müssen Situationen mit dem Kind zu deeskalieren bevor sie aus dem Ruder laufen, und zwar ohne Gewalt. Und an die Eltern, dass sie sich bewusst machen dass das Verhalten ihres Kindes nicht in Ordnung ist, ADHS hin oder her, und sie Wege finden müssen das ihrem Kind zu vermitteln.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Opa (und auch Oma) sowieso schon so gelitten haben durch die Situation, dass das nicht wieder vorkommt.

Wobei ich mich frage, ob es nicht auch Gewalt ist, einem vor Wut tobenden Kind die Arme festzuhalten und es gegebenenfalls  aus dem Zimmer zu schieben, damit es Geschwister oder Sachen nicht beschädigen kann? Wahrscheinlich steht dann bei mir bald der Staatsanwalt vor der Tür , meine sechsjährige ist nämlich manchmal etwas jähzornig und in solchen Situationen kommen Worte nicht mehr zu ihr durch. 

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14. September um 22:04
In Antwort auf juppiduh

Auf dem Papier ist es eine Straftat und sollte so am besten auch nicht wieder vorkommen. Anzeigen muss man dafür meiner Meinung nach aber niemand, ich gehe davon aus das Kind hat weder körperliche noch seelische Schäden davongetragen. Es sollte aber ein Warnschuss in alle Richtungen sein. An das Kind, dass es einfach nicht in Ordnung ist andere Menschen zu hauen, zu bespucken oder Dinge zu zerstören, die diesen wichtig sind. An den Opa (und die Oma), dass sie Wege finden müssen Situationen mit dem Kind zu deeskalieren bevor sie aus dem Ruder laufen, und zwar ohne Gewalt. Und an die Eltern, dass sie sich bewusst machen dass das Verhalten ihres Kindes nicht in Ordnung ist, ADHS hin oder her, und sie Wege finden müssen das ihrem Kind zu vermitteln.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Opa (und auch Oma) sowieso schon so gelitten haben durch die Situation, dass das nicht wieder vorkommt.

Wobei ich mich frage, ob es nicht auch Gewalt ist, einem vor Wut tobenden Kind die Arme festzuhalten und es gegebenenfalls  aus dem Zimmer zu schieben, damit es Geschwister oder Sachen nicht beschädigen kann? Wahrscheinlich steht dann bei mir bald der Staatsanwalt vor der Tür , meine sechsjährige ist nämlich manchmal etwas jähzornig und in solchen Situationen kommen Worte nicht mehr zu ihr durch. 

Mit dem Kind den Raum verlassen und von einem Erwachsenen ins Gesicht geschlagen werden sind definitiv zwei paar Schuhe.

Es spricht hier auch keiner davon Kinder ohne jegliche Konsequenz aufwachsen sollen, aber zwischen überfordert auf ein kleines Kind drauf klopfen und "Lass sie halt laufen" gibs noch einen Mittelweg.

Ggf wäre eine Möglichkeit gewesen, sich einzugestehen das dieses Kind zu viel ist und dann müssen die Eltern es eben abholen. Die "Blöße" wollte man sich aber scheinbar nicht geben und so eskaliert es dann.

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14. September um 22:41
In Antwort auf juppiduh

Auf dem Papier ist es eine Straftat und sollte so am besten auch nicht wieder vorkommen. Anzeigen muss man dafür meiner Meinung nach aber niemand, ich gehe davon aus das Kind hat weder körperliche noch seelische Schäden davongetragen. Es sollte aber ein Warnschuss in alle Richtungen sein. An das Kind, dass es einfach nicht in Ordnung ist andere Menschen zu hauen, zu bespucken oder Dinge zu zerstören, die diesen wichtig sind. An den Opa (und die Oma), dass sie Wege finden müssen Situationen mit dem Kind zu deeskalieren bevor sie aus dem Ruder laufen, und zwar ohne Gewalt. Und an die Eltern, dass sie sich bewusst machen dass das Verhalten ihres Kindes nicht in Ordnung ist, ADHS hin oder her, und sie Wege finden müssen das ihrem Kind zu vermitteln.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Opa (und auch Oma) sowieso schon so gelitten haben durch die Situation, dass das nicht wieder vorkommt.

Wobei ich mich frage, ob es nicht auch Gewalt ist, einem vor Wut tobenden Kind die Arme festzuhalten und es gegebenenfalls  aus dem Zimmer zu schieben, damit es Geschwister oder Sachen nicht beschädigen kann? Wahrscheinlich steht dann bei mir bald der Staatsanwalt vor der Tür , meine sechsjährige ist nämlich manchmal etwas jähzornig und in solchen Situationen kommen Worte nicht mehr zu ihr durch. 

Wenn rs AmDHS ist gibt es zwei Möglichkeiten:
a) dem Kind hilt hemand
b) das Kind achafft es, alt genug zu werden, um sich selbst helfen zu können.   

Weisst Du was A(H)DS ist? Man kennt aus dem Stuwelpeter vermutlich den Zappelphilipp (AHDS) und den "Hans guck in die Luft" ADS. Was da nicht steht: beide haben nahezu die gleiche Krankheit. Gleiche Probleme. Gleiche Behandlung. Hint: es geht nicht um Grenzen. Keine Sekunde. 
Stell Dir mal bitte kurz vor, Du gehst 2h Spazieren. In einem tief verschneiten Winterwald. Stille, ganz klare Luft.  Und dann machst Du einen Schritt und stehst mitten in einem Kaufhaus in der Adventszeit. Es wird Dich erschlagen. 1000 Gerüche. Parfüm, Essen, Duftkerzen usw. unzählige Menschen, die durcheinander wuseln, überall bewegt sich etwas. Noch mehr verschiedene Geräusche.
Für ein paar Sekunden. Dann hört es auf. Bei Dir. Bei uns hört rs nie auf. Uns fehlt die Fähigkeit, unwichtige Eindrücke zu filtern. Das Problem dabei ist: das Gehirn ist nicht in der Lage zu viele Eindrücke zu verarbeiten. 

Was finden gesunde Menschen, allen voran wohl leider Großeltern, ist rin toller Tag für ein Kind? Ausflüge. Am besten jeden Tag. Dazu der Wechsel in eine andere Umgebung. Mehr neue Eindrücke. Für Gesunde bestimmt toll. Für A(H)DSler leider die Hölle auf Erden. Ja, auch wenn dem Kind der Tag sichtlich Spaß macht. 
Glaub mir, nach ein paar Stunden ohne Wahrnehmungsfilter wärst Du da auch durch. Nach ein paar Tagen soweit, dass auch die Selbstkontrolle eines Erwachsenen denjenigen, der jetzt nich an Dir herum zupft, noch viel hilft. Wie soll ein 4jähriges Kond da aus einer Ohrfeige Grenzen lernen? In einer Situation, wo es nur noch um sich schlagen kann?

Bei einem A(H)DS-Kind in dem Alter haben die Erwachsenen vergeigt, wenn es an diesem Punkt ist. Nicht weil sie keine Grenzen setzen, sindern weil sie nicht verhindert haben, dass es zu einer Überladung kommt.
Da muss man nach Ortswechseln runter schalten, nicht hoch.
Ruhetage und Pausen in reizarmer Umgebung einplanen statt volles Programm zu fahren.
Man kann auch einem kleinen Kind beibringen, aufgestaute Emotionen zu kanalisieren, so dass es für alle ok ist. 
Usw. Usw. 

Weiss man nicht, wenn man sich nicht auskennt, klar. Wüsste Oma aber, wenn sie sich halt mal selbst informiert hätte statt nur darüber zu zetern, dass die Eltern des Kindes nichts unternehmen. Nichts davon ist Geheimwissen. 

Oder bei den 99 Fällen davor sich eingestehen, dass das so nichts wird, statt zu warten, bis es irgendwann eskaliert. 

Nein, man muss gar nichts anzeigen. Aber nach einer Straftat herumzurennen als wäre man dafür gelyncht wurden, dass man jemandem versehentlich den Kaffee über den Rock gekippt hat, wo man sich entschuldigt und sogar ein neues Kleid geschenkt hat, ist unter aller S**

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14. September um 22:43
In Antwort auf avarrassterne3

Wenn rs AmDHS ist gibt es zwei Möglichkeiten:
a) dem Kind hilt hemand
b) das Kind achafft es, alt genug zu werden, um sich selbst helfen zu können.   

Weisst Du was A(H)DS ist? Man kennt aus dem Stuwelpeter vermutlich den Zappelphilipp (AHDS) und den "Hans guck in die Luft" ADS. Was da nicht steht: beide haben nahezu die gleiche Krankheit. Gleiche Probleme. Gleiche Behandlung. Hint: es geht nicht um Grenzen. Keine Sekunde. 
Stell Dir mal bitte kurz vor, Du gehst 2h Spazieren. In einem tief verschneiten Winterwald. Stille, ganz klare Luft.  Und dann machst Du einen Schritt und stehst mitten in einem Kaufhaus in der Adventszeit. Es wird Dich erschlagen. 1000 Gerüche. Parfüm, Essen, Duftkerzen usw. unzählige Menschen, die durcheinander wuseln, überall bewegt sich etwas. Noch mehr verschiedene Geräusche.
Für ein paar Sekunden. Dann hört es auf. Bei Dir. Bei uns hört rs nie auf. Uns fehlt die Fähigkeit, unwichtige Eindrücke zu filtern. Das Problem dabei ist: das Gehirn ist nicht in der Lage zu viele Eindrücke zu verarbeiten. 

Was finden gesunde Menschen, allen voran wohl leider Großeltern, ist rin toller Tag für ein Kind? Ausflüge. Am besten jeden Tag. Dazu der Wechsel in eine andere Umgebung. Mehr neue Eindrücke. Für Gesunde bestimmt toll. Für A(H)DSler leider die Hölle auf Erden. Ja, auch wenn dem Kind der Tag sichtlich Spaß macht. 
Glaub mir, nach ein paar Stunden ohne Wahrnehmungsfilter wärst Du da auch durch. Nach ein paar Tagen soweit, dass auch die Selbstkontrolle eines Erwachsenen denjenigen, der jetzt nich an Dir herum zupft, noch viel hilft. Wie soll ein 4jähriges Kond da aus einer Ohrfeige Grenzen lernen? In einer Situation, wo es nur noch um sich schlagen kann?

Bei einem A(H)DS-Kind in dem Alter haben die Erwachsenen vergeigt, wenn es an diesem Punkt ist. Nicht weil sie keine Grenzen setzen, sindern weil sie nicht verhindert haben, dass es zu einer Überladung kommt.
Da muss man nach Ortswechseln runter schalten, nicht hoch.
Ruhetage und Pausen in reizarmer Umgebung einplanen statt volles Programm zu fahren.
Man kann auch einem kleinen Kind beibringen, aufgestaute Emotionen zu kanalisieren, so dass es für alle ok ist. 
Usw. Usw. 

Weiss man nicht, wenn man sich nicht auskennt, klar. Wüsste Oma aber, wenn sie sich halt mal selbst informiert hätte statt nur darüber zu zetern, dass die Eltern des Kindes nichts unternehmen. Nichts davon ist Geheimwissen. 

Oder bei den 99 Fällen davor sich eingestehen, dass das so nichts wird, statt zu warten, bis es irgendwann eskaliert. 

Nein, man muss gar nichts anzeigen. Aber nach einer Straftat herumzurennen als wäre man dafür gelyncht wurden, dass man jemandem versehentlich den Kaffee über den Rock gekippt hat, wo man sich entschuldigt und sogar ein neues Kleid geschenkt hat, ist unter aller S**

Sorry für die Tippfehler, hab mal am Handy geschrieben. Eher mäßige Trefferquote. 

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15. September um 11:29
In Antwort auf zeljko_21380708

Ich will erstmal sagen das die derzeitige Lage mich krank macht , ich weine dauernd und kann nicht schlafen und nehme Beruhigungsmittel, deshalb überlege ich erstmal den Kontakt komplett zurück zufahren um mich zu schützen . 
Sachverhalt : unsere Enkeltochter 5 Jahre war von Geburt an ein schwieriges Kind , wir denken sie hat adhs aber die Eltern irnorieren das. Wir haben ihnen oft übers WE die kleine abgenommen um sie zu entlasten . Sie bekommt Wutanfälle will Opa hauen , verwüstet Zimmer , schreit rum Oma angespuckt , nun kurz gesagt aus einer solchen Extremsituationen hat der Opa ihr eine Ohrfeige gehauen . Nun hat Opa sich entschuldigt, Geschenke gemacht aber mein Schwiegersohn ( wurde als Kind wohl oft verprügelt) lehnt jeden weiteren Kontakt ab , ich darf sie wohl noch sehen aber der Opa nicht , sie wäre immer noch sehr gerne bei uns und ich soll sie jetzt anlügen warum sie nicht mehr zu uns darf , auch Ausflüge mit dem Opa verboten , ich kann dass nicht , es macht mich fertig 

Es kommt nun drauf an, aus welcher Richtung man blickt:
Die Einen sagen, es ist eine Straftat---> bei einer Ohrfeige fängt es an.

Als ich Kind war hieß es " Ein Schlag auf den Hinterkopf, erhöht das Denkvermögen", da war die Ohrfeige schlicht ein Erziehungsmerkmal.

In heutiger Zeit kan man viele zahllose Ansichten haben und teilen. Hat das Kind ADHS oder ist es einfach nur verzogen oder verwöhnt ?

Die Großeltern haben hier die Betrachtung von ADHS schon angesprochen, es wurde aber ignoriert.
Warum die Ingnoranz der Eltern ? Wissen die Eltern vieleicht schon, das es eben nicht ADHS ist?  Sondern ein Erziehungsproblem ?
Wollen die Eltern dem Befund aus dem Weg gehen- weil sie ahnen, welchen Anteil sie selbst daran tragen ?

Ein 5jähriges Kind hat zu wissen, wie man sich benimmt. Zimmer verwüsten, Leute anspucken oder verhauen ? NEVER !
Unter den Umständen müssen Eltern und das Kind froh sein, das die Großeltern noch bereit sind, liebevoll das Kind anzunehmen ! Schließlich hat das Kind die Nerven der Großeltern so stark strapaziert, das eine Ohrfeige daraus resultierte.
 

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15. September um 11:41
In Antwort auf zeljko_21380708

Wir haben das Kind nicht verprügelt und das es nicht richtig war wissen wir alleine , also sorry wenn mein Schwiegersohn oder meine Tochter mich verklagen würden , bräuchte es die Frage oben garnicht . Meinem Mann ist die Hand ausgerutscht oder früher hieß das Kopfnuss , wir haben das Kind weder gequält noch misshandelt , ich hoffe sie haben dann unfehlbare Eltern und Schwiegereltern , sonst sitzt die ganze Familie bald hinter Gittern   

Machen Sie sich bitte keine Sorgen !
Sollten Ihre Schwiederkinder unter dem Mantel der "Straftat" Anzeige erstatten. Dann werden sie angehört !
Dann wird man auch wissen wollen, wie es so weit kommen konnte.
Richter sind auch nur Menschen !

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15. September um 14:54
In Antwort auf beate44

Es kommt nun drauf an, aus welcher Richtung man blickt:
Die Einen sagen, es ist eine Straftat---> bei einer Ohrfeige fängt es an.

Als ich Kind war hieß es " Ein Schlag auf den Hinterkopf, erhöht das Denkvermögen", da war die Ohrfeige schlicht ein Erziehungsmerkmal.

In heutiger Zeit kan man viele zahllose Ansichten haben und teilen. Hat das Kind ADHS oder ist es einfach nur verzogen oder verwöhnt ?

Die Großeltern haben hier die Betrachtung von ADHS schon angesprochen, es wurde aber ignoriert.
Warum die Ingnoranz der Eltern ? Wissen die Eltern vieleicht schon, das es eben nicht ADHS ist?  Sondern ein Erziehungsproblem ?
Wollen die Eltern dem Befund aus dem Weg gehen- weil sie ahnen, welchen Anteil sie selbst daran tragen ?

Ein 5jähriges Kind hat zu wissen, wie man sich benimmt. Zimmer verwüsten, Leute anspucken oder verhauen ? NEVER !
Unter den Umständen müssen Eltern und das Kind froh sein, das die Großeltern noch bereit sind, liebevoll das Kind anzunehmen ! Schließlich hat das Kind die Nerven der Großeltern so stark strapaziert, das eine Ohrfeige daraus resultierte.
 

wenigstens schüttel ich über Deinen Beitrag genauso den Kopf wie Du über meinen.

Also es ist völlig nachvollziehabr, einem kleinen Kind zu verdeutlichen, dass man sich auch in Streßsituationen unter Kontrolle haben muss... indem man zeigt, dass man sich als Erwachsener in einer Streßsituation nicht unter Kontrolle hat. Ja, völlig logisch.

"Wollen die Eltern dem Befund aus dem Weg gehen- weil sie ahnen, welchen Anteil sie selbst daran tragen ?"
=> wenn es ADHS ist: einen sehr, sehr hohen. "ADHS hat als neurobiologische Störung weitgehend genetische Ursachen" (wikipedia).

Was bitte ist mit der Ignoranz der Großeltern, die davon ausgehen, dass das Kind krank ist - aber sich NULL darauf einstellen, dass ihre eigene Theorie auch zutreffen könnte und damit WENN sie zutrifft genau diese Situationen zu einem erheblichen Teil verursacht haben, indem sie dem Kind einfach sehr viel mehr aufgeladen haben, als es verkraften konnte?

Nein, ich glaube, die Eltern müssen nicht froh sein, dass die Großeltern das Kind noch aufgenommen haben. Hätten die Großeltern ihre eigenen Grenzen früher eingestanden, wäre die Situation nie eskaliert und es gäbe diesen Thread samt aller Probleme nicht.

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15. September um 15:33
In Antwort auf avarrassterne3

wenigstens schüttel ich über Deinen Beitrag genauso den Kopf wie Du über meinen.

Also es ist völlig nachvollziehabr, einem kleinen Kind zu verdeutlichen, dass man sich auch in Streßsituationen unter Kontrolle haben muss... indem man zeigt, dass man sich als Erwachsener in einer Streßsituation nicht unter Kontrolle hat. Ja, völlig logisch.

"Wollen die Eltern dem Befund aus dem Weg gehen- weil sie ahnen, welchen Anteil sie selbst daran tragen ?"
=> wenn es ADHS ist: einen sehr, sehr hohen. "ADHS hat als neurobiologische Störung weitgehend genetische Ursachen" (wikipedia).

Was bitte ist mit der Ignoranz der Großeltern, die davon ausgehen, dass das Kind krank ist - aber sich NULL darauf einstellen, dass ihre eigene Theorie auch zutreffen könnte und damit WENN sie zutrifft genau diese Situationen zu einem erheblichen Teil verursacht haben, indem sie dem Kind einfach sehr viel mehr aufgeladen haben, als es verkraften konnte?

Nein, ich glaube, die Eltern müssen nicht froh sein, dass die Großeltern das Kind noch aufgenommen haben. Hätten die Großeltern ihre eigenen Grenzen früher eingestanden, wäre die Situation nie eskaliert und es gäbe diesen Thread samt aller Probleme nicht.

Ich sehe das nicht, das die Großeltern ignorant waren. Sie haben das Thema ADHS angesprochen ! Was hätten sie mehr tun können ?
Die Eltern selbst sind es dann, die sich darum kümmern müssen, den Befund einzuholen.
Das Thema ADHS steht seitdem nur im Raum, mehr nicht.

Ich gehe von der Gutmütigkeit der Großeltern aus. Sie hätten nicht wissen können, das es zur Eskalation kommen könnte....woher auch, sie sind ja keine Ärzte.

ich höre leider immer wieder davon, das es so weit kommt.
Die Großeltern sprechen einen Verdacht an, den die Eltern des Kindes wegschieben-warum ???
Die Großeltern hegen einen Verdacht und die Eltern wissen davon !
Sie hätten die Chance gehabt diesen Verdacht zu folgen, warum taten sie das nicht ?
In den meisten Fällen ist es leider so, das solche Indizien immer von den Großeltern erwähnt werden...und die Eltern des Kindes die Augen verdrehen "zum hundertsten male..."

Man kann die Großeltern nur bedingt beschulden, denn sie haben alles getan. Was hätten sie mehr tun können ? Die gemeinsame Zeit mit dem Enkelkind ablehnen? Ist das nicht ein bisschen zu einfach ?
Natürlich hätten sie sich auch weiter einmischen können oder auch selbst mit dem Kind einen Therapeuten aufsuchen können und sie hätten sich dann die Frage gefallen lassen müssen "Warum kümmern sich die Eltern nicht selbst darum?"

Der Vorwurf, die Großeltern hätten sich selbst ihre Grenzen nicht eingestanden gilt auch den Eltern ! Haben diese leichtfertig weggesehen oder einfach nie bemerkt, welche Anwandlungen ihr Kind hat ? Obwohl ein Verdacht im Raum stand ? Und hätten die Eltern dann nicht selbst Grenzen setzen müssen um die Überforderung der Großeltern zu verhindern?

Machen es sich die Eltern hier zu einfach ? Geht das Kind in eine Kita und wenn ja, ist es dort auch auffällig ?

Wir spinnen die Geschichte weiter:
Wenn die Eltern, diese Ereignisse nicht als "Warnung/Signal" verstehen, dann kömmen die nächten Signale und Hinweise aus der Schule, in die das Kind dann kommt.

 

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15. September um 18:14
In Antwort auf beate44

Ich sehe das nicht, das die Großeltern ignorant waren. Sie haben das Thema ADHS angesprochen ! Was hätten sie mehr tun können ?
Die Eltern selbst sind es dann, die sich darum kümmern müssen, den Befund einzuholen.
Das Thema ADHS steht seitdem nur im Raum, mehr nicht.

Ich gehe von der Gutmütigkeit der Großeltern aus. Sie hätten nicht wissen können, das es zur Eskalation kommen könnte....woher auch, sie sind ja keine Ärzte.

ich höre leider immer wieder davon, das es so weit kommt.
Die Großeltern sprechen einen Verdacht an, den die Eltern des Kindes wegschieben-warum ???
Die Großeltern hegen einen Verdacht und die Eltern wissen davon !
Sie hätten die Chance gehabt diesen Verdacht zu folgen, warum taten sie das nicht ?
In den meisten Fällen ist es leider so, das solche Indizien immer von den Großeltern erwähnt werden...und die Eltern des Kindes die Augen verdrehen "zum hundertsten male..."

Man kann die Großeltern nur bedingt beschulden, denn sie haben alles getan. Was hätten sie mehr tun können ? Die gemeinsame Zeit mit dem Enkelkind ablehnen? Ist das nicht ein bisschen zu einfach ?
Natürlich hätten sie sich auch weiter einmischen können oder auch selbst mit dem Kind einen Therapeuten aufsuchen können und sie hätten sich dann die Frage gefallen lassen müssen "Warum kümmern sich die Eltern nicht selbst darum?"

Der Vorwurf, die Großeltern hätten sich selbst ihre Grenzen nicht eingestanden gilt auch den Eltern ! Haben diese leichtfertig weggesehen oder einfach nie bemerkt, welche Anwandlungen ihr Kind hat ? Obwohl ein Verdacht im Raum stand ? Und hätten die Eltern dann nicht selbst Grenzen setzen müssen um die Überforderung der Großeltern zu verhindern?

Machen es sich die Eltern hier zu einfach ? Geht das Kind in eine Kita und wenn ja, ist es dort auch auffällig ?

Wir spinnen die Geschichte weiter:
Wenn die Eltern, diese Ereignisse nicht als "Warnung/Signal" verstehen, dann kömmen die nächten Signale und Hinweise aus der Schule, in die das Kind dann kommt.

 

Ich sehe das nicht, das die Großeltern ignorant waren. Sie haben das Thema ADHS angesprochen ! Was hätten sie mehr tun können ?

Tja, was macht man, wenn man ein Kind betreut, von dem man selbst glaubt, dass es krank ist... ach einfach ignorieren, so lange keine Diagnose da ist, kann ja nichts passieren, wenn man es behandelt, als wäre es gesund...
Oder doch lieber sich informieren und Überlastungen vermeiden? Nach einem Ortswechsel einen Gang runter schalten statt 2 hoch. Bei Ausflügen Pausen in reizarmer Umgebung einplanen, Ruhetage bei einem längeren Aufenthalt. Braucht keine Diagnose, keine Eltern, man verliert nichts, sieht aber recht schnell, ob es etwas ändert. Wenn alles bleibt, wie es ist, weiß man, dass es so nicht hilft. Wenn es sich bessert, hat man allen, und ganz besonders einem kranken Kind, Leid erspart. Das allein wäre für mich Argument genug, es zu versuchen. 
Sind nicht die einzigen Optionen, es gibt noch einiges mehr in diesem Bereich. Alles ähnlich. Kein Akt, schadet niemandem, wenn das Kind kein ADHS hat, braucht also nicht zwingend eine Diagnose, einen Arzt oder die Eltern. Aber wenn es greift, macht es einen riesen Unterschied.
Wenn man ein Kind betreut, dann übernimmt man die Verantwortung für dessen Wohlergehen für diese Zeit. Ohne wenn und aber. Ein Kind, bei dem man selbst davon ausgeht, dass es krank ist, so zu behandeln, als wäre nichts, weil es ja keine Diagnose gibt, wird dem nicht gerecht. In keinster Weise.

Ich gehe von der Gutmütigkeit der Großeltern aus. Sie hätten nicht wissen können, das es zur Eskalation kommen könnte....woher auch, sie sind ja keine Ärzte.
Naja davon, dass es solche "Vorfälle" bei so ziemlich jedem vorhergehenden Besuch des Kindes schon gab. Also mal davon ausgehend, dass die Großeltern nicht so senil sind, dass sie sich an den letzten Besuch nicht mehr erinnern können, muss man kein Arzt sein, um darauf zu kommen, dass etwas, was schon zig mal problematisch war, auch irgendwann mal eskaliert? Woher also? Nun, Menschenverstand und Lebenserfahrung, von beidem reicht ein bißchen.

Sie hätten die Chance gehabt diesen Verdacht zu folgen, warum taten sie das nicht ?
Keine Ahnung, vielleicht glauben sie wie gefühlte 80% aller Menschen, dass A(H)DS nur Spinnerei und eine "Modeerkrankung", aber nicht ernst zu nehmen ist. Vielleicht muss man die Folgen einer oder mehrerer unbehandelter Erkrankungen in der Kindheit selbst durchgemacht haben, um beim eigenen Kind die Augen nicht zuzukneifen.


Man kann die Großeltern nur bedingt beschulden, denn sie haben alles getan. Was hätten sie mehr tun können ? Die gemeinsame Zeit mit dem Enkelkind ablehnen? Ist das nicht ein bisschen zu einfach ?
siehe oben. Wäre auch einfach gewesen, aber im günstigen Falle extrem hilfreich. Wenn es über ihre eigenen Grenzen geht, ist ablehnen dennoch die einzig richtige Option.


Und hätten die Eltern dann nicht selbst Grenzen setzen müssen um die Überforderung der Großeltern zu verhindern?
Ja, hätten sie tun müssen. 
Ich bestreite nicht die Verantwortung der Eltern. Kein bißchen. Nur sind die Großeltern für mich genau wie die Eltern nicht Opfer sondern Täter. Nicht nur wegen der Ohrfeige.

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15. September um 18:19
In Antwort auf beate44

Ich sehe das nicht, das die Großeltern ignorant waren. Sie haben das Thema ADHS angesprochen ! Was hätten sie mehr tun können ?
Die Eltern selbst sind es dann, die sich darum kümmern müssen, den Befund einzuholen.
Das Thema ADHS steht seitdem nur im Raum, mehr nicht.

Ich gehe von der Gutmütigkeit der Großeltern aus. Sie hätten nicht wissen können, das es zur Eskalation kommen könnte....woher auch, sie sind ja keine Ärzte.

ich höre leider immer wieder davon, das es so weit kommt.
Die Großeltern sprechen einen Verdacht an, den die Eltern des Kindes wegschieben-warum ???
Die Großeltern hegen einen Verdacht und die Eltern wissen davon !
Sie hätten die Chance gehabt diesen Verdacht zu folgen, warum taten sie das nicht ?
In den meisten Fällen ist es leider so, das solche Indizien immer von den Großeltern erwähnt werden...und die Eltern des Kindes die Augen verdrehen "zum hundertsten male..."

Man kann die Großeltern nur bedingt beschulden, denn sie haben alles getan. Was hätten sie mehr tun können ? Die gemeinsame Zeit mit dem Enkelkind ablehnen? Ist das nicht ein bisschen zu einfach ?
Natürlich hätten sie sich auch weiter einmischen können oder auch selbst mit dem Kind einen Therapeuten aufsuchen können und sie hätten sich dann die Frage gefallen lassen müssen "Warum kümmern sich die Eltern nicht selbst darum?"

Der Vorwurf, die Großeltern hätten sich selbst ihre Grenzen nicht eingestanden gilt auch den Eltern ! Haben diese leichtfertig weggesehen oder einfach nie bemerkt, welche Anwandlungen ihr Kind hat ? Obwohl ein Verdacht im Raum stand ? Und hätten die Eltern dann nicht selbst Grenzen setzen müssen um die Überforderung der Großeltern zu verhindern?

Machen es sich die Eltern hier zu einfach ? Geht das Kind in eine Kita und wenn ja, ist es dort auch auffällig ?

Wir spinnen die Geschichte weiter:
Wenn die Eltern, diese Ereignisse nicht als "Warnung/Signal" verstehen, dann kömmen die nächten Signale und Hinweise aus der Schule, in die das Kind dann kommt.

 

mal angenommen, die Großeltern würden vermuten, das Kind hat Diabetes.

Es gibt keine Diagnose, also kann man dem Kind ja Schoki und Kuchen und Torte und Geäck und süße Getränke geben, wenn es die will, schließlich haben die Eltern ja keine Diagnostik machen lassen, da kann man den Großeltern nichts vorwerfen, stimmt's? 
Nein, es stimmt nicht.

Mit einem ADHS-Kind Ausflüge zu machen an Orte, wo viele Menschen sind, Action statt Ruhe nach einem Ortswechsel und vieles andere mehr ist genau das gleiche. Mag schmecken, aber schadet enorm und hat Konsequenzen.

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15. September um 20:41
In Antwort auf avarrassterne3

Ich sehe das nicht, das die Großeltern ignorant waren. Sie haben das Thema ADHS angesprochen ! Was hätten sie mehr tun können ?

Tja, was macht man, wenn man ein Kind betreut, von dem man selbst glaubt, dass es krank ist... ach einfach ignorieren, so lange keine Diagnose da ist, kann ja nichts passieren, wenn man es behandelt, als wäre es gesund...
Oder doch lieber sich informieren und Überlastungen vermeiden? Nach einem Ortswechsel einen Gang runter schalten statt 2 hoch. Bei Ausflügen Pausen in reizarmer Umgebung einplanen, Ruhetage bei einem längeren Aufenthalt. Braucht keine Diagnose, keine Eltern, man verliert nichts, sieht aber recht schnell, ob es etwas ändert. Wenn alles bleibt, wie es ist, weiß man, dass es so nicht hilft. Wenn es sich bessert, hat man allen, und ganz besonders einem kranken Kind, Leid erspart. Das allein wäre für mich Argument genug, es zu versuchen. 
Sind nicht die einzigen Optionen, es gibt noch einiges mehr in diesem Bereich. Alles ähnlich. Kein Akt, schadet niemandem, wenn das Kind kein ADHS hat, braucht also nicht zwingend eine Diagnose, einen Arzt oder die Eltern. Aber wenn es greift, macht es einen riesen Unterschied.
Wenn man ein Kind betreut, dann übernimmt man die Verantwortung für dessen Wohlergehen für diese Zeit. Ohne wenn und aber. Ein Kind, bei dem man selbst davon ausgeht, dass es krank ist, so zu behandeln, als wäre nichts, weil es ja keine Diagnose gibt, wird dem nicht gerecht. In keinster Weise.

Ich gehe von der Gutmütigkeit der Großeltern aus. Sie hätten nicht wissen können, das es zur Eskalation kommen könnte....woher auch, sie sind ja keine Ärzte.
Naja davon, dass es solche "Vorfälle" bei so ziemlich jedem vorhergehenden Besuch des Kindes schon gab. Also mal davon ausgehend, dass die Großeltern nicht so senil sind, dass sie sich an den letzten Besuch nicht mehr erinnern können, muss man kein Arzt sein, um darauf zu kommen, dass etwas, was schon zig mal problematisch war, auch irgendwann mal eskaliert? Woher also? Nun, Menschenverstand und Lebenserfahrung, von beidem reicht ein bißchen.

Sie hätten die Chance gehabt diesen Verdacht zu folgen, warum taten sie das nicht ?
Keine Ahnung, vielleicht glauben sie wie gefühlte 80% aller Menschen, dass A(H)DS nur Spinnerei und eine "Modeerkrankung", aber nicht ernst zu nehmen ist. Vielleicht muss man die Folgen einer oder mehrerer unbehandelter Erkrankungen in der Kindheit selbst durchgemacht haben, um beim eigenen Kind die Augen nicht zuzukneifen.


Man kann die Großeltern nur bedingt beschulden, denn sie haben alles getan. Was hätten sie mehr tun können ? Die gemeinsame Zeit mit dem Enkelkind ablehnen? Ist das nicht ein bisschen zu einfach ?
siehe oben. Wäre auch einfach gewesen, aber im günstigen Falle extrem hilfreich. Wenn es über ihre eigenen Grenzen geht, ist ablehnen dennoch die einzig richtige Option.


Und hätten die Eltern dann nicht selbst Grenzen setzen müssen um die Überforderung der Großeltern zu verhindern?
Ja, hätten sie tun müssen. 
Ich bestreite nicht die Verantwortung der Eltern. Kein bißchen. Nur sind die Großeltern für mich genau wie die Eltern nicht Opfer sondern Täter. Nicht nur wegen der Ohrfeige.

Also ich finde es interessant ,welche Bewertung du dir erlaubst.
Das alle weißt du? Du weißt wie sich die Großeltern verhalten haben? Warst du dabei ?
Du kannst schlicht nicht wissen, wie detailiert die Dinge gelaufen sind. ich richte mich hier nur an die Frage des TE und das steht leider nichts davon, das das Kind beharrlich mit Eindrücken überfodert wurde. Das steht auch nichts von Ausflügen , ohne Pause .  Entweder du kennst diese Familie selbst und verurteilst sie hier, oder du spekulierst üder solche Verhaltensweisen.

Und nein, mit dem Verdacht sind die Großeltern keineswegs verpflichtet! Du kannst schlicht nicht wissen, ob sie ihrem Verdacht nicht weiter verfolgt haben, es sei denn du kennst sie. Die Eltern sind erziehungsberechtigte und nicht die Großeltern.
Die Großeltern ersetzen keinesfalls die Aufgabe der Eltern!

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15. September um 20:46
In Antwort auf avarrassterne3

mal angenommen, die Großeltern würden vermuten, das Kind hat Diabetes.

Es gibt keine Diagnose, also kann man dem Kind ja Schoki und Kuchen und Torte und Geäck und süße Getränke geben, wenn es die will, schließlich haben die Eltern ja keine Diagnostik machen lassen, da kann man den Großeltern nichts vorwerfen, stimmt's? 
Nein, es stimmt nicht.

Mit einem ADHS-Kind Ausflüge zu machen an Orte, wo viele Menschen sind, Action statt Ruhe nach einem Ortswechsel und vieles andere mehr ist genau das gleiche. Mag schmecken, aber schadet enorm und hat Konsequenzen.

Wenn Großeltern denken das das Kind Diabetes hat, dann äussert man den Verdacht den Eltern....immer und immer wieder.
Weil die Großeltern schlicht nicht wissen, welche Diabetes eine Rolle spielt, können die Großeltern schlicht nicht mehr tun, als auf gesunde Ernährung zu achten-oder die Eltern anzuzeigen.
Die Großeltern VERMUTEN es nur, sie WISSEN es nicht!
Es steht nur im Raum !

Zudem---> ist Diabetes ein pathologscher Befund. Dies mit einem psychologischen Befund  zu vergleichen ist unsinnig.

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15. September um 21:10
In Antwort auf beate44

Also ich finde es interessant ,welche Bewertung du dir erlaubst.
Das alle weißt du? Du weißt wie sich die Großeltern verhalten haben? Warst du dabei ?
Du kannst schlicht nicht wissen, wie detailiert die Dinge gelaufen sind. ich richte mich hier nur an die Frage des TE und das steht leider nichts davon, das das Kind beharrlich mit Eindrücken überfodert wurde. Das steht auch nichts von Ausflügen , ohne Pause .  Entweder du kennst diese Familie selbst und verurteilst sie hier, oder du spekulierst üder solche Verhaltensweisen.

Und nein, mit dem Verdacht sind die Großeltern keineswegs verpflichtet! Du kannst schlicht nicht wissen, ob sie ihrem Verdacht nicht weiter verfolgt haben, es sei denn du kennst sie. Die Eltern sind erziehungsberechtigte und nicht die Großeltern.
Die Großeltern ersetzen keinesfalls die Aufgabe der Eltern!

Nein, ist ein Beispiel. Ich weiß es nicht. 
Aber ich weiß sehr wohl, dass das beschriebene Verhalten bei ADHS fast immer durch Überlastung ausgelöst wird und durch regelmäßige Ruhephasen deutlich vermindert oder verhindert wird. Es ist in dem Falle eine pure Stressreaktion, die nicht anders abzufangen ist. 

Ich weiß, dass jemand, der einen Thread eröffnen kann, um wegen eines Rates in Bezug auf die Eltern zu fragen, auch einen Thread hätte eröffnen können, um nach einem Rat zu fragen, was man für das Kind und sich selbst tun kann. Es gibt genug andere Menschen, die das selbdt durch haben. Überwiegend mit ignoranten Eltern, übrigens. Vor ein paar Monaten am besten. Oder einem Jahr. 

iIch weiß,dass man bei einem Kind, dass mit einer Situation sichtlich und häufig nicht umgehen kann, wesentlich weiter kommt, wenn man zeigt, wie man Emotionen kanalisieren kann, ohne dass jemand oder etwas dabei kaputt geht. Auch wenn man nur eine Kontaktperson ist und eigentlich nicht zuständig. 

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15. September um 21:13
In Antwort auf beate44

Wenn Großeltern denken das das Kind Diabetes hat, dann äussert man den Verdacht den Eltern....immer und immer wieder.
Weil die Großeltern schlicht nicht wissen, welche Diabetes eine Rolle spielt, können die Großeltern schlicht nicht mehr tun, als auf gesunde Ernährung zu achten-oder die Eltern anzuzeigen.
Die Großeltern VERMUTEN es nur, sie WISSEN es nicht!
Es steht nur im Raum !

Zudem---> ist Diabetes ein pathologscher Befund. Dies mit einem psychologischen Befund  zu vergleichen ist unsinnig.

Nach aktuellem fachlichen Stand sind physische und psychische Erkrankungen gleich zu bewerten. Also nein, ein Vergleich ist nicht unsinnig, sondern Realität. 

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15. September um 22:18

Ich finde es erschreckend, dass es noch immer Menschen gibt, die Gewalt gegenüber Kindern kleinreden und verharmlosen!

Gewalt fängt bei dem berühmten Klaps, bei der Ohrfeige an. Und geht einfach gar nicht. Mit Gewalt erzieht man nicht. Darüber gibt es nichts, aber auch gar nichts, zu diskutieren!

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15. September um 22:25
In Antwort auf oskar-paul

Ich finde es erschreckend, dass es noch immer Menschen gibt, die Gewalt gegenüber Kindern kleinreden und verharmlosen!

Gewalt fängt bei dem berühmten Klaps, bei der Ohrfeige an. Und geht einfach gar nicht. Mit Gewalt erzieht man nicht. Darüber gibt es nichts, aber auch gar nichts, zu diskutieren!

"Darüber gibt es nichts, aber auch gar nichts, zu diskutieren!"
Super demokratische Einstellung

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15. September um 22:53
In Antwort auf beria89

"Darüber gibt es nichts, aber auch gar nichts, zu diskutieren!"
Super demokratische Einstellung

Na dann, lass uns doch mal "demokratisch" sein!

Wie fändest du es, wenn dir Kollegen, Chef auf Arbeit einfach eine kacheln, wenn du was falsch gemacht hast? 
Oder dein Nachbar verpasst dir einfach eine?
Oder irgendein Behördenmitarbeiter, weil du irgendeinen Fehler begangen hast?

Wäre das für dich alles in Ordnung? 

Oder darf man nur Kinder schlagen?
 

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16. September um 19:30
In Antwort auf avarrassterne3

es ist nicht "nicht schön". Es ist eine STRAFTAT. Das finde ich jetzt einen erheblichen Unterschied. Musst Du mir nicht glauben, kannst Du auch selbst nachlesen.

Wenn man mit einem Kind nicht klar kommt - was in diesem Kontext nachvollziehbar ist, MUSS man vorher die Notbremse ziehen, eine Straftat rechtfertigt das keinesfalls.

Gegenüber einem anderen Erwachsenen würde ich da auch noch diskutieren - (obwohl es auch dann eine STRFTAT ist! ) aber wenn jemand ein Kind nicht mehr zu einer Person lassen möchte, die an diesem Kind eine STRAFTAT verübt hat, dann ist "überreagieren" schlichtweg falsch.
Das so zu verharmlosen geht gar nicht.

Man muss nicht der Meinung sein, dass eine Ohrfeige eine Straftat sein sollte, aber rein rechtlich, Stand jetzt und heute in DE ist sie das. Und das ist ein Fakt, ob man das Gesetz gut findet oder nicht - es existiert, es ist gültig und damit einzuhalten.

Und noch ein Wort an die TE:
Wenn Dein Kind anders reagiert hätte, müsste Dein Mann jetzt dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen, Denk mal darüber nach!
Lasst Euch mal von einem Anwalt beraten, was dann auf Euch gewartet hätte.
Und dann DANKE Deinem Kind und dem Schwiegersohn, dass sie Euch ohne diese Konsequenz damit durch kommen liessen.
Und nein, man reagiert auch dann nicht über, wenn man eine Straftat, die begangen wurde, auch anzeigt. Weil die Straftat der Fehler ist und nicht die Anzeige und Ihr über die Kategorie "Entschuldigung und Geschenke" deutlich hinaus seid - und es noch nicht mal begreift.

Mach dich nicht lächerlich, der Staatsanwalt kümmert sich ganz sicher nicht um solche Fälle.

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16. September um 19:37
In Antwort auf zeljko_21380708

Ich will erstmal sagen das die derzeitige Lage mich krank macht , ich weine dauernd und kann nicht schlafen und nehme Beruhigungsmittel, deshalb überlege ich erstmal den Kontakt komplett zurück zufahren um mich zu schützen . 
Sachverhalt : unsere Enkeltochter 5 Jahre war von Geburt an ein schwieriges Kind , wir denken sie hat adhs aber die Eltern irnorieren das. Wir haben ihnen oft übers WE die kleine abgenommen um sie zu entlasten . Sie bekommt Wutanfälle will Opa hauen , verwüstet Zimmer , schreit rum Oma angespuckt , nun kurz gesagt aus einer solchen Extremsituationen hat der Opa ihr eine Ohrfeige gehauen . Nun hat Opa sich entschuldigt, Geschenke gemacht aber mein Schwiegersohn ( wurde als Kind wohl oft verprügelt) lehnt jeden weiteren Kontakt ab , ich darf sie wohl noch sehen aber der Opa nicht , sie wäre immer noch sehr gerne bei uns und ich soll sie jetzt anlügen warum sie nicht mehr zu uns darf , auch Ausflüge mit dem Opa verboten , ich kann dass nicht , es macht mich fertig 

Wie lange ist das denn nun her?

Du kannst deinem Schwiegersohn diese Reaktion erstmal nicht verübeln, egal, was das Kind nun hat oder nicht hat. Wenn sie in die Schule kommt, würde sie mit so einem Verhalten sowieso auffallen und abgeklärt werden. Ich hätte auch keine Lust, dass meine Schwiegereltern Krankheiten diagnstizieren und mein Kind schlagen.

Und klar ist die Lage nun verzwickt, aber dass du krank bist und Tabletten nimmst deswegen, na ja. Sei nicht so dumm, den Kontakt abzubrechen. Dein Verhältnis zu den dreien ist vielleicht der einzige Weg, dass alles wieder in Ordnung kommt. Triff deine Enkelin lass die beiden erwähnten Themen einfach mal ruhen.

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16. September um 21:54
In Antwort auf user74306

Mach dich nicht lächerlich, der Staatsanwalt kümmert sich ganz sicher nicht um solche Fälle.

Sondern?

Wenn Anzeige erstattet wurde, und Strafantrag gestellt, dann muss der Staatsanwalt sich auch um solche Fälle kümmern, was denn sonst?
Die Akte löst sich doch nicht in Luft auf.

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17. September um 12:23
In Antwort auf zeljko_21380708

Ich will erstmal sagen das die derzeitige Lage mich krank macht , ich weine dauernd und kann nicht schlafen und nehme Beruhigungsmittel, deshalb überlege ich erstmal den Kontakt komplett zurück zufahren um mich zu schützen . 
Sachverhalt : unsere Enkeltochter 5 Jahre war von Geburt an ein schwieriges Kind , wir denken sie hat adhs aber die Eltern irnorieren das. Wir haben ihnen oft übers WE die kleine abgenommen um sie zu entlasten . Sie bekommt Wutanfälle will Opa hauen , verwüstet Zimmer , schreit rum Oma angespuckt , nun kurz gesagt aus einer solchen Extremsituationen hat der Opa ihr eine Ohrfeige gehauen . Nun hat Opa sich entschuldigt, Geschenke gemacht aber mein Schwiegersohn ( wurde als Kind wohl oft verprügelt) lehnt jeden weiteren Kontakt ab , ich darf sie wohl noch sehen aber der Opa nicht , sie wäre immer noch sehr gerne bei uns und ich soll sie jetzt anlügen warum sie nicht mehr zu uns darf , auch Ausflüge mit dem Opa verboten , ich kann dass nicht , es macht mich fertig 

Ich würde mein Kind auch nicht mehr zu euch lassen. Verständlich oder?

Ihr seid alte Leute, ein Kleinkind mit Power kommt euch gleich zu viel vor. Gleich Diagnosen ADHS etc. Ihr geht zu weit! 
 

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17. September um 13:31

Habe eigentlich nur ich da eine komische Sichtweise? Wenn mein Kind sich so bei den Großeltern benommen hätte - ich würde mich in Grund und Boden schämen. Klar wäre ich auch geschockt von der Ohrfeige, aber ich würde mit meinem (Schwieger-) vater darüber reden und gemeinsam versuchen Wege zu finden, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Und das Kind da natürlich einbinden, das sollte schließlich auch verstehen dass so ein Verhalten absolut nicht in Ordnung ist, weder von ihm noch vom Großvater, dass wir aber für es da sind und es dabei unterstützen, mit Gefühlen wie Wut oder Überforderung anders umzugehen.  Gut, ich habe (soweit ich weiß auch kein ADHS-Kind, vielleicht ist meine Sichtweise da naiv

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17. September um 15:37
In Antwort auf juppiduh

Habe eigentlich nur ich da eine komische Sichtweise? Wenn mein Kind sich so bei den Großeltern benommen hätte - ich würde mich in Grund und Boden schämen. Klar wäre ich auch geschockt von der Ohrfeige, aber ich würde mit meinem (Schwieger-) vater darüber reden und gemeinsam versuchen Wege zu finden, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Und das Kind da natürlich einbinden, das sollte schließlich auch verstehen dass so ein Verhalten absolut nicht in Ordnung ist, weder von ihm noch vom Großvater, dass wir aber für es da sind und es dabei unterstützen, mit Gefühlen wie Wut oder Überforderung anders umzugehen.  Gut, ich habe (soweit ich weiß auch kein ADHS-Kind, vielleicht ist meine Sichtweise da naiv

genau das ist das Problem.

Es gibt keine Diagnose, aber wenn es sich um ADHS handeln sollte, ist das "Benehmen" ein Symptom einer Krankheit und keine Frage von Erziehung und Benehmen. Das lässt sich mit "Erziehung" und "Benehmen beibringen" ebenso wenig ändern wie ein Hautausschlag.

Schlimmstenfalls (und das meine ich wirklich als SCHLIMMSTENFALLS ) kann man eine so starke Angst erzeugen, dass es die äußeren Anzeichen unterdrückt - wobei die in den Fällen arg sein müsste um stärker als das zu sein. Diese Kinder sind dann recht sichere Kandidaten für die hohe Selbstmordrate unter AD(H)S-Betroffenen. Alles, was sie damit lernen, ist dass sie es nie schaffen werden, "richtig" zu sein. Kontrolle lernen sie so nicht. Änderung der Ursachen gibt es so auch nicht.
Eltern, die sich "in Grund und Boden schämen" erhöhen nur den so schon immensen Druck auf das Kind, also ich kann nur hoffen, die Eltern, um die es hier geht, tun das nicht. Oder höchstens weil sie sich nicht um die Diagnostik kümmern.

Als ich in dem Alter war, gab es die Krankheit schon - aber noch keine Diagnose (von ADS, nicht AHDS in meinem Falle).
Heißt im Klartext: Ich habe immer eeeeeeeeeeeeeeeewig gebraucht, um mit meinen Hausaufgaben fertig zu werden. Oder mit Augaben überhaupt. Mit den Klassenarbeiten meist nicht fertig geworden und deswegen schlechte Noten kassiert. Weil mich jede verdammte Fliege an der Wand, jede Bewegung, jedes Geräusch, jedeŕ Gedanke, jeder noch so unwichtige Mist von den wichtigen Dingen abgelenkt hat. Laute Musik zu den Hausaufgaben hätte geholfen. Ein nebenbei laufender Fernseher auch - war nur leider uuuundenkbar, sowas darf man nicht, das ist falsch, falsch, falsch - naja, hat mich später durchs Studium gebracht, denn da konnte es mir keiner mehr verbieten, ich habe nicht mehr bei meinen Eltern gewohnt.
Was haben Eltern, Lehrer, ... alle anderen gesehen: ist intelligent, aber es kommt nichts bei rum => ist "stinkend faul"! Oh und natürlich waren meine Eltern der Meinung, sie müssten mir ganz dringend Fleiß anerziehen.
Kann ich ihnen nur bedingt vorwerfen, zu der Zeit war ADS als Erkrankung unbekannt. Aber hätten sie mal gedacht und hinterfragt und mir mal zugehört / geglaubt... Schön ist anders. Ganz sicher. Schon allein die Sprüche ala "Du träumst wieder" taten nur noch weh, ich WOLLTE ja soooo gern mal einfach damit aufhören, aber so sehr ich mich auch angestrengt habe - es GING NICHT.
Als Teenager habe ich oft darüber nachgedacht, einfach vom Hochhaus....

Später als Erwachsener... im Berufsleben war ich so am Ar***, dass ich auf der Arbeit, mitten im Tippen (!) in den Sekundenschlaf gefallen bin. Wenn ich nach Hause kam, bin ich im Grunde nur noch ins Bett. Ich konnte eh keinem Gespräch mehr folgen, ich hatte in der Mitte des Satzes den Anfang schon wieder vergessen und bis zum Satzende war ich ganz wo anders mit meinen Gedanken. Ich habe buchstäblich jeden Funken Energie verbrannt, um "fleissig" zu sein, wie man es mir nachdrücklichst "BEIGEBRACHT" hat (und da waren Ohrfeigen noch mein geringstes Problem). Und dennoch ist nicht wirklich etwas sinnvolles bei heraus gekommen, wie man sich bei "Sekundenschlaf beim Tippen" denken kann.
Oder ich habe mich mit jemandem unterhalten, der mir gerade von einem schlimmen Problem erzählt hat, sagen wir der Kündigung im Job - und bin demjenigen mit "oh guck mal dort, das Flugzeug, das ist ein Transatlantikflug" ins Wort gefallen, weil bei mir nun einmal die unwichtigsten Eindrücke ever auch die WIRKLICH wichtigen überdecken und ich das ausgesprochen hatte, bevor ich in die Situation zurück gefunden hatte. Oh und an der Erziehung haben meine Eltern auch so gar nicht gespart.

Die ADS - Diagnose habe ich dann mit über 30 bekommen, weil einer meiner behandelnden Ärzte davon ausging, dass meine Persönlichkeitsstörungen (Borderline und schizoide Persönlichkeitsstörung) von einer unbehandelnden AD(H)S - Erkrankung in der Kindheit herrühren können, die "wegerzogen" wurden. Ich kann ihm schwer wiedersprechen, zumal die Kombination AD(H)S und Borderline wirklich recht häufig ist.
Nun, lange Rede kurzer Sinn: ab da erhielt ich Methylphenidat ( "Ritalin" ), am Anfang ausschließlich zum selbst bezahlen, inzwischen ist anerkannt, dass die Erkrankung nicht mit 18 aufhört und die Medikamente werden (zzgl. Zuzahlung) von der Kasse getragen.
Seit dem habe ich ein Leben. Meine berufliche Leistung liegt ohne Übertreibung mindestens beim 6fachen. Meine Familie hat noch etwas von mir, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme oder am WE da bin und ich kann noch etwas anderes machen als schlafen, wenn ich frei habe.

Aber mein Verständnis dafür, eine (potentielle) Erkrankung mit "Erziehung" zu bekämpfen liegt bei Null.
Mein Verständnis dafür, ein Kind weiter in dieser Hölle zu lassen, wenn man nicht ahnungslos ist, sondern selbst von einer Erkrankung ausgeht, liegt weit unter Null.

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21. September um 11:50
In Antwort auf oskar-paul

Sondern?

Wenn Anzeige erstattet wurde, und Strafantrag gestellt, dann muss der Staatsanwalt sich auch um solche Fälle kümmern, was denn sonst?
Die Akte löst sich doch nicht in Luft auf.

Die Akte wird dann zu den Akten gelegt, wenn er geklärt ist. Das bedeutet, das beide Seiten sich auf unangenehme Fragen einstellen müssen:
* Wie war der Hergang ?
* Warum verlor der Opa die Neven ?
* Ist das vorher auch schon mal vorgekommen ?
* Wie lange steht der Verdacht der ADHS schon im Raum ?
* Warum reagieren die Eltern nicht auf den Verdacht ? Oder haben die Eltern längst reagiert, wenn ja , wie ?
*Wie ist der Alttag des Kindes, geht es in einen Kindergarten ? Wenn ja, wie ist das Verhalten dort ?

usw....am Hände muss sich der Verdacht einer STRAFTAT erhärten !Und das sehe ich hier nicht !

Was ich hier sehe: ist eine Familie die Hilfe braucht und keinen Richter.

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21. September um 12:38
In Antwort auf beate44

Die Akte wird dann zu den Akten gelegt, wenn er geklärt ist. Das bedeutet, das beide Seiten sich auf unangenehme Fragen einstellen müssen:
* Wie war der Hergang ?
* Warum verlor der Opa die Neven ?
* Ist das vorher auch schon mal vorgekommen ?
* Wie lange steht der Verdacht der ADHS schon im Raum ?
* Warum reagieren die Eltern nicht auf den Verdacht ? Oder haben die Eltern längst reagiert, wenn ja , wie ?
*Wie ist der Alttag des Kindes, geht es in einen Kindergarten ? Wenn ja, wie ist das Verhalten dort ?

usw....am Hände muss sich der Verdacht einer STRAFTAT erhärten !Und das sehe ich hier nicht !

Was ich hier sehe: ist eine Familie die Hilfe braucht und keinen Richter.

und hast Du auch den Eindruck, beide Seiten werden sich um Hilfe kümmern und die annehmen, wenn sie nicht möglichst nachdrücklich auf die Notwendigkeit dazu hingewiesen werden?

Nicht selten werden in solchen Fällen auch entsprechende Maßnahmen angeordnet - von allein sehe ich weder bei Eltern noch bei Großeltern hier etwas, was mir Hoffnung für das Kind gibt.

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21. September um 17:44
In Antwort auf beate44

Die Akte wird dann zu den Akten gelegt, wenn er geklärt ist. Das bedeutet, das beide Seiten sich auf unangenehme Fragen einstellen müssen:
* Wie war der Hergang ?
* Warum verlor der Opa die Neven ?
* Ist das vorher auch schon mal vorgekommen ?
* Wie lange steht der Verdacht der ADHS schon im Raum ?
* Warum reagieren die Eltern nicht auf den Verdacht ? Oder haben die Eltern längst reagiert, wenn ja , wie ?
*Wie ist der Alttag des Kindes, geht es in einen Kindergarten ? Wenn ja, wie ist das Verhalten dort ?

usw....am Hände muss sich der Verdacht einer STRAFTAT erhärten !Und das sehe ich hier nicht !

Was ich hier sehe: ist eine Familie die Hilfe braucht und keinen Richter.

Doch manchmal ist nen Richter ganz gut. ( die armen Richter ).

Wenn ich weiss ich hab ein Kind das schwierig( wasn Ausdruck ) ist, mute ich das ganz sicher nicht noch älteren Menschen zu, (die ich anscheinend nicht kenne ), damit mein Leben schick ist.

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22. September um 22:07
In Antwort auf oskar-paul

Sondern?

Wenn Anzeige erstattet wurde, und Strafantrag gestellt, dann muss der Staatsanwalt sich auch um solche Fälle kümmern, was denn sonst?
Die Akte löst sich doch nicht in Luft auf.

Ja genau, er liest die Anklage und dann gibts für den Opa eine kleine Geldstrafe. Ich glaube, du siehst zu viel Fernsehen.

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23. September um 15:00
In Antwort auf beate44

Die Akte wird dann zu den Akten gelegt, wenn er geklärt ist. Das bedeutet, das beide Seiten sich auf unangenehme Fragen einstellen müssen:
* Wie war der Hergang ?
* Warum verlor der Opa die Neven ?
* Ist das vorher auch schon mal vorgekommen ?
* Wie lange steht der Verdacht der ADHS schon im Raum ?
* Warum reagieren die Eltern nicht auf den Verdacht ? Oder haben die Eltern längst reagiert, wenn ja , wie ?
*Wie ist der Alttag des Kindes, geht es in einen Kindergarten ? Wenn ja, wie ist das Verhalten dort ?

usw....am Hände muss sich der Verdacht einer STRAFTAT erhärten !Und das sehe ich hier nicht !

Was ich hier sehe: ist eine Familie die Hilfe braucht und keinen Richter.

Die Dinge, die du hier ansprichst, haben im Strafverfahren aber nichts zu suchen.  Und werden da nicht überprüft. Man stellt die Frage, ob eine Ohrfeige der Definition der Körperverletzung unterfällt; und das tut sie.

Wofür sollte es denn relevant sein, ob das Kind ADHS hat oder nicht, oder ob die Eltern dem Verdacht nachgegangen sind, ob das Kind in einen Kindergarten geht?

Hier wurde ein Kind geschlagen, die Ohrfeige steht klar im Raum, wurde eingeräumt.
Was braucht es denn deiner Ansicht nach noch, um eine Körperverletzung zu bejahen?  
 

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23. September um 15:05
In Antwort auf user74306

Ja genau, er liest die Anklage und dann gibts für den Opa eine kleine Geldstrafe. Ich glaube, du siehst zu viel Fernsehen.

Der Staatsanwalt liest die Ankage nicht, der schreibt sie, wenn er sie für notwendig hält.

Ja, vielleicht gäbe es hier für den Opa eine kleine Geld"strafe", und?
Trotzdem hat sich der Staatsanwalt doch dann mit dem Fall beschäftigt.
Und trotzdem hat er in dem Fall doch zum Ausdruck gebracht, dass der Opa sich strafbar gemacht hat, sonst hätte es keine Geld"strafe" gegeben.

Strafbarkeit, strafbares Verhalten liegt doch nicht erst dann vor, wenn jemand zu zig Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wird.

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24. September um 17:02
In Antwort auf oskar-paul

Die Dinge, die du hier ansprichst, haben im Strafverfahren aber nichts zu suchen.  Und werden da nicht überprüft. Man stellt die Frage, ob eine Ohrfeige der Definition der Körperverletzung unterfällt; und das tut sie.

Wofür sollte es denn relevant sein, ob das Kind ADHS hat oder nicht, oder ob die Eltern dem Verdacht nachgegangen sind, ob das Kind in einen Kindergarten geht?

Hier wurde ein Kind geschlagen, die Ohrfeige steht klar im Raum, wurde eingeräumt.
Was braucht es denn deiner Ansicht nach noch, um eine Körperverletzung zu bejahen?  
 

Um einen Körperverletzung zu bejahen muss ein nennenswerter Schaden entstanden sein. Zudem muss auch nachgewiesen sein, das der Schaden tatsächlich von der Ohrfeige kommt
*zb. seelisch oder körperlich  auch nachhaltig
* wurden Verletzungen dokumentiert? Auch die seelischen ?

Für mich spricht dagegen, das das Kind allem Anschein nach trotzdem gerne zu Oma und Opa will.

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24. September um 17:56
In Antwort auf beate44

Um einen Körperverletzung zu bejahen muss ein nennenswerter Schaden entstanden sein. Zudem muss auch nachgewiesen sein, das der Schaden tatsächlich von der Ohrfeige kommt
*zb. seelisch oder körperlich  auch nachhaltig
* wurden Verletzungen dokumentiert? Auch die seelischen ?

Für mich spricht dagegen, das das Kind allem Anschein nach trotzdem gerne zu Oma und Opa will.

da irrst Du.

Ausdrücklich: außerhalb vom Kontext dieses Threads, das was ich schreibe, gilt auch für schwere und schwerste Mißhandlungen, seelischer, körperlicher oder sexueller Art, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Ich schreibe es trotzdem, weil es ein verbreiteter und ggf. gefährlicher Irrtum ist.

Man stellt es sich immer so vor, dass man Mißhandlungen daran erkennt, dass jemand nicht mehr hin möchte. Das ist leider nur sehr selten der Fall - nämlich nur dann, wenn es keinen emotionalen Bezug zum Täter gibt.
Wenn einem ein Fremder, unbekannter Mensch Gewalt antut - in welcher Form auch immer - man versucht zu fliehen, sich zu wehren und auf jeden Fall NIE WIEDER da hin zu gehen. Das gilt aber meistens nur dann, wenn es sich um Fremde handelt.
Also ein Kind, was "Onkel xy" heute zum ersten Mal sieht, dann Gewalt erfährt - wird Onkel XY nie wieder sehen wollen. Sehr wahrscheinlich.

Eine Frau, die von ihrem Partner grün und blau geschlagen wird und alle Nase lang in der Notaufnahme des Krankenhauses landet, weil sie schon wieder "die Treppe herunter gefallen ist" wird ihren Mann oft noch verteidigen und ebenso oft schnell zu ihm zurück wollen.
Kinder, denen durch nahestehende Menschen Gewalt angetan wurde, haben noch mehr Angst, diese Menschen zu verlieren. Mehr als vor einer erneuten Gewalt, auch wenn es schon Narben auf dem Körper und / oder der Seele trägt. 

Und ja, psychische Gewalt ist schwerer nachzuweisen, da hat sich aber in den letzten Jahren sehr viel getan. Noch nicht genug, aber viel. 
Nimm beispielsweise Mobbing: hier muss niemand mehr den seelischen Schaden nachweisen, der Nachweis des Mobbings genügt völlig, dass es (bei den meisten) seelischen Schaden verursacht ist grundsätzlich anerkannt. Und auch das ist rein pschische Gewalt. Keine gebrochenen Knochen, keine blauben Flecken, nichts, was man fotografieren könnte. Ein zusätzliches Attest vom Psychologen / Psychiater ist sicher nicht falsch - aber nötig ist es nicht mehr. 
Da ist noch viel Luft nach oben, aber es geht vorwärts...

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25. September um 12:09
In Antwort auf beate44

Um einen Körperverletzung zu bejahen muss ein nennenswerter Schaden entstanden sein. Zudem muss auch nachgewiesen sein, das der Schaden tatsächlich von der Ohrfeige kommt
*zb. seelisch oder körperlich  auch nachhaltig
* wurden Verletzungen dokumentiert? Auch die seelischen ?

Für mich spricht dagegen, das das Kind allem Anschein nach trotzdem gerne zu Oma und Opa will.

Ist nicht böse gemeint, aber du irrst dich.

Eine Körperverletzung erfordert keinen Schaden. Nicht einmal ein gewisses Schmerzempfinden, weshalb bspw. das unerlaubte Abschneiden von Haaren schon als Körperverletzung gerwertet wurde.

Es sagt doch auch keiner, dass der Opa hier ein schweres Verbrechen begangen hat oder die Kleine enorm misshandelte. Ich gehe sogar davon aus, dass er hier nicht mit aller Kraft zuschlug. Und im Rahmen dessen, was alles eine Körperverletzung sein kann, sehe ich die Ohrfeige als am untersten Rand liegend.
Das ändert aber nichts daran, dass sie eine Körperverletzung ist.
 

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