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Probleme mit der Tochter meines Freundes....Hilfe!!!!!!!!!!

20. Mai 2009 um 15:27

So nun bin ich auch hier gelandet, weil ich einfach nicht mehr kann und nicht mehr weiter weiß.
Mein Freund hat eine Tochter, 11 Jahre aus seiner vergangenen Ehe und ich komme mit dem Kind einfach nicht klar. Wir sind jetzt knapp 1,5 Jahre zusammen und seine Tochter will es einfach nicht akzeptieren.
Sie möchte ihn allein treffen, aber wenn mein Freund mal krank ist oder so, dann bin ich gut genug um sie abzuholen, aber das nicht mit mir.... Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, habe sie zu dem Geb. meines Freundes abgeholt um ihn zusammen mit ihr zu überraschen, bin mit ihr allein in nen Freizeitpark gefahren wo sie 2 Freunde mitnehmen durfte nur damit sie den ganzen Tag nicht allein zuhause ist etc. etc. und was bekomme ich von ihr? Nur Arschtritte, treffe ich mich zusammen mit meinem Freund mit ihr schaut sie mich mit dem Hintern nicht an, und sagt gestern noch zu ihm am tel. wir könnten ja mal rücksicht auf sie nehmen, in dem wir nicht Händchenhaltend durch die gegend laufen, hallo? Wie alt ist sie eigentlich? Sie wird 12!!! Manchmal meine ich, ich hätte es mit einer 2 Jährigen zu tun. Sie wüßte ja angeblich auch nicht worüber sie sich mit mir unterhalten soll, komischerweise ging das auch wo wir mal ohne meinen Freund wegwaren.
Das Kind macht alles kaputt mit dem ganzen Kinderkram und wenn mein Freund ihr was dazu sagt, dann kommt immer nur aber, aber, aber....ich weiß echt nicht mehr weiter... aber ich habe auch keine Lust mehr das sie zu uns kommt, meinem Freund nur am hintern klebt und alles nur nach Madames nase gehen muss, sonst wird sie zickig oder ihr gehts ja auf einmal wieder so schlecht.... ich krieg so eine wut auf das Mädchen weil sie immer so tut bei meinem freund als wenn sie es mit uns akzeptiert hat, aber im endeffekt hat sie es nicht und meint meinem Freund noch vorschreiben zu müssen was er zu tun und zu lassen hat.
Ich habe schon gesagt, das ich das ganze so nicht auf Dauer mit mache, der ewige Ärger, immer ist irgendwas anderes, das ich mit komme zum treffen will sie nicht, aber hier hin kommen alle zwei wochen zum schlafen, das will sie.... entweder akzeptiert sie mich oder ebend nicht, aber nicht alles so wie es ihr in den Kram passt....

Vielleicht kann mir ja jemand helfen, ich bin ziemlich am ende mit meinen nerven und ich will nicht das meine Beziehung dadurch kaputt geht (.

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21. Mai 2009 um 11:41

Er muss durchgreifen
Ich kann Deine negativen Gefühle verstehen. Da hat sich wohl mit der Zeit ziemlich viel bei Dir angestaut und es ist mittlerweile unerträglich für Dich, denke ich.

Also erst einmal fällt es total auf dass sie sehr eifersüchtig auf Dich ist.

Da prallen zwei Welten aufeinander. Deine Wunschvorstellung ist die Zweisamkeit mit Deinem Freund, in die jedoch das Kind als Störfaktor eindringt. Ihre Wunschvorstellung hingegen ist die Familie mit Vater Mutter (ihre Mutter) Kind und da bist DU der Störfaktor. Ihr zerstört sozusagen Euer beider Träume und da ist es natürlich nicht verwunderlich wenn negative Gefühle aufkommen.
Sie als Kind kann ihre weniger gut kontrollieren als Du und ich sehe hier vor allem dass sie unglaublich eifersüchtig auf Dich ist und das Dich auch in ihrem Verhalten spüren lässt, indem sie Dich offen ablehnt und zickig ist.

Akzeptiert hat sie Dich wahrlich nicht, wenn sie sich alleine mit dem Vater treffen will. Es ist hier jedoch wirklich am Vater einzugreifen und die Situation für alle erträglich zu gestalten. Wenn von ihr immer nur ein ABER kommt, dann darf er das nicht akzeptieren und muß durchgreifen. Das ist ja in der Erziehung nun einmal so. Sie muss auch als Kind lernen Grenzen zu akzeptieren und ihre Gefühle bis zu einem gewissen Grad zu kontrollieren, so dass es nicht mit anderen Beteiligten derart kollidiert. Dein Freund muss sich mehr einbringen. Du selbst kannst hier nicht mehr tun und Dir sind die Hände gebunden und Du hast Dir wohl in der Vergangenheit auch schon vergebens Mühe gegeben.

Es ist halt bei Mädchen immer dieses Konkurrenz Problem mehr vorhanden als bei Jungs. Dazu hatte ich in meinem eigenen Thread eingehend etwas geschrieben was ich hier daher nur verkürzt wieder gebe. Ihr kämpft um dieselben Ressourcen, die nur vom einzigen Mann in Eurer beider Leben kommen können. Dein Freund hat eine Doppelrolle als Vater und Freund. Ihr kämpft um seine Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Liebe etc. und Du bist ihre direkte Konkurrenz, sowohl für sie selbst als auch noch sogar für ihre Mutter, von ihrer Sicht aus gesehen. Und sie will dass sie bei ihrem Vater die wichtigste Frau in seinem Leben ist. Das hättest Du am liebsten sicher auch so, wenn sie nicht wäre. Sie spürt jedoch dass da eine andere Frau auch eine nicht unerhebliche Rolle in seinem Leben spielt und das tut ihr weh. Sie kann es jedoch nicht sachlich formuliert rüber bringen, sondern tut es indem sie Dich ihren Unmut über diese Situation spüren lässt.

Wie läuft denn die Kommunikation diesbezüglich mit Deinem Freund und Dir ab? Inwieweit geht er auf Deinem Unmut ein und setzt es auch wirklich durch?

Es ist ja immer schwierig bei solchen Konsteallationen, weil die Männer dazu neigen viel zu sanft zu sein und alles durchgehen zu lassen, weil sie ein schlechtes Gewissen haben und die wenige Zeit nicht als Buhmann dastehen wollen, sondern alles dem Kind recht machen wollen. Aber er muss hier die Notbremse ziehen, wenn Du an einem Punkt angelangt bist, wo Du vor den Treffen nur noch Bauchschmerzen hast.

Ich wünsche Euch viel Glück dabei.

Lieben Gruß

Kleinermaulwurf

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21. Mai 2009 um 12:10
In Antwort auf kleinermaulwurff

Er muss durchgreifen
Ich kann Deine negativen Gefühle verstehen. Da hat sich wohl mit der Zeit ziemlich viel bei Dir angestaut und es ist mittlerweile unerträglich für Dich, denke ich.

Also erst einmal fällt es total auf dass sie sehr eifersüchtig auf Dich ist.

Da prallen zwei Welten aufeinander. Deine Wunschvorstellung ist die Zweisamkeit mit Deinem Freund, in die jedoch das Kind als Störfaktor eindringt. Ihre Wunschvorstellung hingegen ist die Familie mit Vater Mutter (ihre Mutter) Kind und da bist DU der Störfaktor. Ihr zerstört sozusagen Euer beider Träume und da ist es natürlich nicht verwunderlich wenn negative Gefühle aufkommen.
Sie als Kind kann ihre weniger gut kontrollieren als Du und ich sehe hier vor allem dass sie unglaublich eifersüchtig auf Dich ist und das Dich auch in ihrem Verhalten spüren lässt, indem sie Dich offen ablehnt und zickig ist.

Akzeptiert hat sie Dich wahrlich nicht, wenn sie sich alleine mit dem Vater treffen will. Es ist hier jedoch wirklich am Vater einzugreifen und die Situation für alle erträglich zu gestalten. Wenn von ihr immer nur ein ABER kommt, dann darf er das nicht akzeptieren und muß durchgreifen. Das ist ja in der Erziehung nun einmal so. Sie muss auch als Kind lernen Grenzen zu akzeptieren und ihre Gefühle bis zu einem gewissen Grad zu kontrollieren, so dass es nicht mit anderen Beteiligten derart kollidiert. Dein Freund muss sich mehr einbringen. Du selbst kannst hier nicht mehr tun und Dir sind die Hände gebunden und Du hast Dir wohl in der Vergangenheit auch schon vergebens Mühe gegeben.

Es ist halt bei Mädchen immer dieses Konkurrenz Problem mehr vorhanden als bei Jungs. Dazu hatte ich in meinem eigenen Thread eingehend etwas geschrieben was ich hier daher nur verkürzt wieder gebe. Ihr kämpft um dieselben Ressourcen, die nur vom einzigen Mann in Eurer beider Leben kommen können. Dein Freund hat eine Doppelrolle als Vater und Freund. Ihr kämpft um seine Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Liebe etc. und Du bist ihre direkte Konkurrenz, sowohl für sie selbst als auch noch sogar für ihre Mutter, von ihrer Sicht aus gesehen. Und sie will dass sie bei ihrem Vater die wichtigste Frau in seinem Leben ist. Das hättest Du am liebsten sicher auch so, wenn sie nicht wäre. Sie spürt jedoch dass da eine andere Frau auch eine nicht unerhebliche Rolle in seinem Leben spielt und das tut ihr weh. Sie kann es jedoch nicht sachlich formuliert rüber bringen, sondern tut es indem sie Dich ihren Unmut über diese Situation spüren lässt.

Wie läuft denn die Kommunikation diesbezüglich mit Deinem Freund und Dir ab? Inwieweit geht er auf Deinem Unmut ein und setzt es auch wirklich durch?

Es ist ja immer schwierig bei solchen Konsteallationen, weil die Männer dazu neigen viel zu sanft zu sein und alles durchgehen zu lassen, weil sie ein schlechtes Gewissen haben und die wenige Zeit nicht als Buhmann dastehen wollen, sondern alles dem Kind recht machen wollen. Aber er muss hier die Notbremse ziehen, wenn Du an einem Punkt angelangt bist, wo Du vor den Treffen nur noch Bauchschmerzen hast.

Ich wünsche Euch viel Glück dabei.

Lieben Gruß

Kleinermaulwurf

Nachtrag
Wie steht eigentlich die Kindesmutter zu allem?

Ein weiterer Rat wäre, dass Du versuchst Verständnis für ihre negativen Gefühle aufzubringen. Wenn Du das von mir oben geschriebene in diesen Zusammenhang setzt, dann kannst Du ihr bei einem ruhigen Gespräch unter Frauen mitteilen, dass Du ihre negativen Gefühle verstehst und Du auch weißt dass sie ihren Vater liebt. Sie ist ja mit 11 schon alt genug zu verstehen.
So ein Gespräch muss auch nicht gleich beim ersten mal klappen, da hier schon zuviel Unmut vorhanden ist.
Du könntest ihr schildern dass es jetzt schwer ist, wenn hier einfach 2 Frauen unter einem Dach um denselben Man buhlen und konkurrieren. Versuch ihr selbst ihre Gefühle klar zu machen und die Situation als eine besondere hinzustellen, die von allen Stärke abverlangt.

Ihr liebt beide einen Mann, aber dieser Mann liebt zwei Frauen Denen muss er gerecht werden und man kann ihn nicht in zwei Stücke Teilen, sondern muss TEILEN. Dazu gehört auch teilen lernen. Was für Einzelkinder (wie sie wohl ist) auch ein Lernprozess ist.

LG

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21. Mai 2009 um 12:19
In Antwort auf kleinermaulwurff

Nachtrag
Wie steht eigentlich die Kindesmutter zu allem?

Ein weiterer Rat wäre, dass Du versuchst Verständnis für ihre negativen Gefühle aufzubringen. Wenn Du das von mir oben geschriebene in diesen Zusammenhang setzt, dann kannst Du ihr bei einem ruhigen Gespräch unter Frauen mitteilen, dass Du ihre negativen Gefühle verstehst und Du auch weißt dass sie ihren Vater liebt. Sie ist ja mit 11 schon alt genug zu verstehen.
So ein Gespräch muss auch nicht gleich beim ersten mal klappen, da hier schon zuviel Unmut vorhanden ist.
Du könntest ihr schildern dass es jetzt schwer ist, wenn hier einfach 2 Frauen unter einem Dach um denselben Man buhlen und konkurrieren. Versuch ihr selbst ihre Gefühle klar zu machen und die Situation als eine besondere hinzustellen, die von allen Stärke abverlangt.

Ihr liebt beide einen Mann, aber dieser Mann liebt zwei Frauen Denen muss er gerecht werden und man kann ihn nicht in zwei Stücke Teilen, sondern muss TEILEN. Dazu gehört auch teilen lernen. Was für Einzelkinder (wie sie wohl ist) auch ein Lernprozess ist.

LG

Nachtrag2
Du kannst es auch mit Humor versuchen und ihr sagen dass sie wohl am liebsten einen Klon vom Labor von ihm hätte. Dann hättet ihr beide das was ihr wollt für Euch allein. Den kann sie dann auch mitnehmen. Diese Story kannst Du dann ausbauen und immer wieder bringen um Humor in alles rein zu bringen.
Das wäre auch wichtig, da mittlerweile viel Bitterkeit in allem ist. Etwas mehr Humor und Lachen miteinander, vielleicht sogar auch über die Situation selbst, indem Du in Konfliktsituation z.B. sagst dass jetzt wieder zwei Weiber um einen Mann zanken oder so.

Sorry für die Stückeltexte, aber mein Kleiner Mann hier (9 Monate) kommt mir immer wieder in die Quere

LG

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21. Mai 2009 um 13:15
In Antwort auf kleinermaulwurff

Nachtrag2
Du kannst es auch mit Humor versuchen und ihr sagen dass sie wohl am liebsten einen Klon vom Labor von ihm hätte. Dann hättet ihr beide das was ihr wollt für Euch allein. Den kann sie dann auch mitnehmen. Diese Story kannst Du dann ausbauen und immer wieder bringen um Humor in alles rein zu bringen.
Das wäre auch wichtig, da mittlerweile viel Bitterkeit in allem ist. Etwas mehr Humor und Lachen miteinander, vielleicht sogar auch über die Situation selbst, indem Du in Konfliktsituation z.B. sagst dass jetzt wieder zwei Weiber um einen Mann zanken oder so.

Sorry für die Stückeltexte, aber mein Kleiner Mann hier (9 Monate) kommt mir immer wieder in die Quere

LG

Du hast so recht.....
Hallo "kleinermaulwurff",
danke für deine Antwort. Leider hat sich sehr viel angestaut
in den letzten Monaten, am Anfang tat es mir wirklich sehr leid
für sie aber das ganze hat sich mitlehrweile einfach nur noch in
Wut umgewandelt.
Du hast recht mit dem was du schreibst, aber es ist schwer da
was dran zu machen. Für mich war es von Anfang an nicht leicht
zu akzeptieren, dass es dieses Kind gibt, aber ich habe versucht
unserer Liebe wegen dies zu akzeptieren, nur diese akzeptanz
macht sie mit ihrem Verhalten kaputt. Ich kann wirklich sagen,
dass ich mir mühe gegeben habe und das sag ich nicht nur so,
dass weiß mein Freund aber auch. Er sagt auch, dass er immer
zu mir halten wird und das er ihr Verhalten auch nicht gut
findet, aber mehr als ihr das immer wieder klar zu machen, dass
ihr verhalten falsch ist, könnte er ja auch nicht, stimmt ja
auch irgendwo. Ich merke auch das mein Freund sehr auf meiner
Seite steht, ich würde schon fast sagen wenn es eine Rangliste
geben würde, steh ich dort an erster Stelle, viell. hängt es
damit zusammen es seine Tochter kein Kind aus Liebe gewesen ist
und ungewollt zur welt kam, es ist auch nur eine vermutung,
lieben tut er sie, dass ist klar aber manchmal denke ich in
solchen situationen merkt man vielleicht doch den Unterschied
zwischen einem Wunschkind und einem nicht gewollten, aber da
gehen ja die Meinungen auch außeinander.
Ich denke auch nicht, das sie mich akzeptiert hat, auch wenn sie
es sagt. Ich denke auch wenn er einen Jungen hätte wäre es alles
vielleicht nicht ganz so schlimm wie jetzt, nur ich komme mir
auch ziemlich blöd vor wenn ich in dem arm meines freundes auf
der couch liege und dann eine fast 12 jährige, in der
pupertät steckende, für mich ja auch irgendwo fremde versucht
sich auch bei ihm anzukuscheln... was sie ja sonst auch nicht
gemacht hat, also früher.
Die Kommunikation zwischen mir und meinem Freund ist sehr
unterschiedlich, er geht schon auf mich ein und versucht mich
zu verstehen, aber wenn es um das Thema geht werde ich ziemlich
schnell zickig und genervt, das bekommt er natürlich dann
auch zu spüren. Was für mich momentan auch nicht so einfach ist
das wir uns ein gemeinsames Kind wünschen, nur es hat leider
bisher nicht geklappt, und das er schon welche hat, macht es
natürlich dann nicht gerade leichter, er meint zwar immer das
eine hat mit dem anderen nichts zu tun und ist vergangenheit
aber irgendwo finde ich hat es wohl was damit zu tun, wie
würdest du das denn sehen? Bin immer traurig an solchen Tagen
wie heute, aber ich kann es ja nicht ändern. Nur so kommt eben
alles aufeinander, ich frag mich eh wie es weiter gehen soll wenn
wir mal ein gemeinsames kind haben, wer weiß was dann noch
alles von seiner Tochter kommt...
Einzelkind ist sie nicht, sie hat noch eine schwester, die ist etwas
älter und machte gerade ne ausbildung etwas weiter weg,
mit ihr gibts aber keine Probleme, ist vielleicht nicht sehr
erfreut über die situation aber läßt dies einen nicht sonderlich
spüren.
Ich würde mir gern mal deinen Beitrag durchlesen, wo kann ich diesen
denn finden?

Ich habe momentan einfach Angst das unsere Liebe an der
Situation zerbricht, aber ich weiß momentan auch einfach nicht
mehr weiter. Bin immer in der Hoffnung das es sich in 2-3 Jahren
gibt wenn sie Älter ist, aber wer weiß?!

Würde mich freuen nochmal von dir zu hören.

Liebe Grüße

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21. Mai 2009 um 14:29
In Antwort auf nadine0078

Du hast so recht.....
Hallo "kleinermaulwurff",
danke für deine Antwort. Leider hat sich sehr viel angestaut
in den letzten Monaten, am Anfang tat es mir wirklich sehr leid
für sie aber das ganze hat sich mitlehrweile einfach nur noch in
Wut umgewandelt.
Du hast recht mit dem was du schreibst, aber es ist schwer da
was dran zu machen. Für mich war es von Anfang an nicht leicht
zu akzeptieren, dass es dieses Kind gibt, aber ich habe versucht
unserer Liebe wegen dies zu akzeptieren, nur diese akzeptanz
macht sie mit ihrem Verhalten kaputt. Ich kann wirklich sagen,
dass ich mir mühe gegeben habe und das sag ich nicht nur so,
dass weiß mein Freund aber auch. Er sagt auch, dass er immer
zu mir halten wird und das er ihr Verhalten auch nicht gut
findet, aber mehr als ihr das immer wieder klar zu machen, dass
ihr verhalten falsch ist, könnte er ja auch nicht, stimmt ja
auch irgendwo. Ich merke auch das mein Freund sehr auf meiner
Seite steht, ich würde schon fast sagen wenn es eine Rangliste
geben würde, steh ich dort an erster Stelle, viell. hängt es
damit zusammen es seine Tochter kein Kind aus Liebe gewesen ist
und ungewollt zur welt kam, es ist auch nur eine vermutung,
lieben tut er sie, dass ist klar aber manchmal denke ich in
solchen situationen merkt man vielleicht doch den Unterschied
zwischen einem Wunschkind und einem nicht gewollten, aber da
gehen ja die Meinungen auch außeinander.
Ich denke auch nicht, das sie mich akzeptiert hat, auch wenn sie
es sagt. Ich denke auch wenn er einen Jungen hätte wäre es alles
vielleicht nicht ganz so schlimm wie jetzt, nur ich komme mir
auch ziemlich blöd vor wenn ich in dem arm meines freundes auf
der couch liege und dann eine fast 12 jährige, in der
pupertät steckende, für mich ja auch irgendwo fremde versucht
sich auch bei ihm anzukuscheln... was sie ja sonst auch nicht
gemacht hat, also früher.
Die Kommunikation zwischen mir und meinem Freund ist sehr
unterschiedlich, er geht schon auf mich ein und versucht mich
zu verstehen, aber wenn es um das Thema geht werde ich ziemlich
schnell zickig und genervt, das bekommt er natürlich dann
auch zu spüren. Was für mich momentan auch nicht so einfach ist
das wir uns ein gemeinsames Kind wünschen, nur es hat leider
bisher nicht geklappt, und das er schon welche hat, macht es
natürlich dann nicht gerade leichter, er meint zwar immer das
eine hat mit dem anderen nichts zu tun und ist vergangenheit
aber irgendwo finde ich hat es wohl was damit zu tun, wie
würdest du das denn sehen? Bin immer traurig an solchen Tagen
wie heute, aber ich kann es ja nicht ändern. Nur so kommt eben
alles aufeinander, ich frag mich eh wie es weiter gehen soll wenn
wir mal ein gemeinsames kind haben, wer weiß was dann noch
alles von seiner Tochter kommt...
Einzelkind ist sie nicht, sie hat noch eine schwester, die ist etwas
älter und machte gerade ne ausbildung etwas weiter weg,
mit ihr gibts aber keine Probleme, ist vielleicht nicht sehr
erfreut über die situation aber läßt dies einen nicht sonderlich
spüren.
Ich würde mir gern mal deinen Beitrag durchlesen, wo kann ich diesen
denn finden?

Ich habe momentan einfach Angst das unsere Liebe an der
Situation zerbricht, aber ich weiß momentan auch einfach nicht
mehr weiter. Bin immer in der Hoffnung das es sich in 2-3 Jahren
gibt wenn sie Älter ist, aber wer weiß?!

Würde mich freuen nochmal von dir zu hören.

Liebe Grüße

Hallo
Es ist ja schon sehr hilfreich und gut dass er Dir ein so gutes Gefühl gibt und die Sache so sieht.
Es ist auch gut dass Du schon alles dafür getan hast und so hört es sich auch an.
Aber er kann dennoch durchgreifen, indem er z.B. durchsetzt dass sie ihn nicht jedes mal alleine treffen kann, sondern Dich an seiner Seite akzeptieren muss - dass Du also bei den Treffen auch dabei bist.

Wie Du schon richtig schreibst, ist sie ja jetzt in der Pubertät. Da wäre es vielleicht gut einige Dinge etwas sensible anzufassen. Ich meine damit, da die Lage ja schon angespannt ist, wäre es gut wenn ihr nicht so offensichtlich vor ihr kuschelt und Händchen haltet. Ich weiß, es ist Euer gutes Recht und sie hat es eigentlich zu akzeptieren. Aber für sie ist es wohl gerade auch nicht so einfach. Erst recht nicht wenn Du in der Rangliste so gut dastehst, was bei vielen nicht der Fall ist. Da kommt als erstes immer das Kind.
Man muss bei allem ein Mittelmaß finden und manchmal aber auch mal Ausnahmen davon machen.
Inwieweit es damit zu tun hat dass sie kein Wunschkind ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber im Verhalten des Mannes kann man es schon ablesen denke ich. Und das spürt vielleicht auch das Kind.

Oh je. Das Du jetzt aktuell einen unerfüllten Kinderwunsch hast verstärkt die Lage natürlich umso mehr. Darüber hab ich auch in meinem Thread schon ausführlich was geschrieben, daher hier nur wieder kurz Wenn Du sehen willst wie es mit einem gemeinsamen Kind weitergeht kannst Du in der Tat in meinem Thread weiterlesen - aber vorsicht, seeeeehr lang Findest Du unter dem Ersteller Kleinermaulwurff und heißt "Ich und mein Sohn, mein Mann und sein Sohn etc. ...".
Also wenn Du Dir gerade ein Kind wünscht und es nicht klappt, dann ist einfach vom Gefühl her bei der Frau automatisch das Kind ein Dorn im Auge. Das kann auch zu erheblichen Aggressionen führen, die sich dann konkret gegen das Kind richten. Das spürt dann auch das Kind und reagiert dementsprechend.
Was den Vater anbetrifft: Wenn er auch ein Kind will und auch alles dafür tut, dann ist es auch ok. Mein Mann wollte auch bewusst ein gemeinsames Kind mit mir. Aber sicherlich sind da unterschwellig doch Gefühle die ja sogar bei Müttern mit eigenen Kindern vorhanden sind. Nämlich dass man dem ersten Kind etwas wegnimmt etc. und daher ist er vielleicht nicht mit dem Enthusiasmus dabei wie Du es bist. Kann schon sein.
Wichtig ist jedoch dass er es WILL und es Dir auch so sagt. Alles andere gehört in einer solchen Konsteallation einfach dazu.
Aber ich glaub auch manchmal dran, dass auch unausgesprochene negative Gefühle oder unterschwelliger Widerwille dazu führen können dass es zu keiner Schwangerschaft kommt. Ich würds nicht ausschließen wollen und will da aber auch nicht Öl ist Feuer gießen und bei uns war es nicht so, denn es klappte auf Anhieb. Also kannst Du auch Hoffnung haben Immer schön üben

Bei einer Freundin von mir war es so: Der mann hat 2 Töchter (12 und 10 Jahre alt). Die große war tierisch eifersüchtig auf die Schwangerschaft und daher hatte die Freundin auch eine sehr schwere Zeit und konnte es gar nicht genießen. Als der Junge dann da war, waren sie ein Herz und eine Seele. Sie liebt den Bruder über alles und das hat alle auch miteinander versöhnt, weil sie vorher auch dieselben Probleme wie Du hatten.

LG

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21. Mai 2009 um 21:54

Hi ihr beiden
Ich möchte anmerken, dass das mit Vater-Tochter nicht zwangsläufig so sein muss. Die Kleine meines Mannes hat mittlerweile überhaupt kein Problem mehr damit, wenn mein Mann und ich kuscheln. Sie wollte aber auch ihren Papa nie "heiraten" oder so. Mir gibt es umgekehrt manchmal einen Stich, aber das liegt wohl eher daran, dass ich manchmal ein etwas besitzergreifender Mensch bin.

Man kann das wohl nicht pauschalisieren. Ich z.B. bin froh, dass es ein Mädchen ist, da Söhne und Väter ja oft wesentlich engere Beziehungen haben als Töchter und ich froh bin, wenn das dann mit meinem zukünftigen Sohn (falls ich einen bekomme ) so ist als mit dem einer anderen Frau. Wahrscheinlich will man sich aber - egal wie herum - alles immer ein wenig schönreden.

Lieben Gruß

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26. Mai 2009 um 16:57

Diese Probleme kommen mir sehr bekannt vor....
Hallo Nadine!

Kann gut nachvollziehen, wie es dir geht!
Ich bin seit 5 Jahren mit meinem Mann zusammen, habe selbst 2 Kinder (da gabs eigentlich nie Probleme in der Art weder beim Buben noch beim Mädchen) und eine "Stieftochter".
Ich bekam immer zu hören: Das wird schon; Sie muss sich erst gewöhnen; etc.
Doch nun sind 5 jahre um (sie war damals 10) und es ist immer schlimmer geworden!!
Das Mädel war nie sehr offen oder redselig, doch so lange wir nicht zusammen gewohnt haben war es ok und ich dachte immer das wird schon noch sie muss nur auftauen und das braucht eben Zeit.
Doch nach unserem Umzug in ein Haus gings dann richtig los:
Sie sprach kein Wort mehr mit mir außer Hallo und Tschüß; tat auf scheinheilig und hinter unserem Rücken stichelte sie bei meinen Kindern (etwa gleichaltrig) mit Aussagen wie: Das ist nicht dein Zimmer sondern genauso meines (obwohl das von Anfang an klar war, weil sie ohnehin nur selten kam); Sie stöberte sogar in deren Zimmern herum und es fehlten Kleinigkeiten.
Leider halfen keine Gespräche , da sie ja mit mir kaum sprach und mein Mann nahm das nicht so tragisch und meinte das wir schon wieder....
Sie fuhr immer in Urlaub mit, nörgelte dann aber rum, dass das fa ist und sie schon tolleres gemacht hat und so weiter. Täglich wurde sicher 10 bis 15 Mal mit der Mutter telefniert und genauestens Bericht erstattet, was gerade gemacht wird, was es zu Essen gibt,... Mein Mann und ich haben sie auch darauf angesprochen, doch sie änderte das nie.
Ich vermute natürlich, dass bei ihr die Eifersucht sehr groß war/ist - da leben auf einmal 2 Kinder und eine frau bei ihrem Papa, den sie selbst erst ein halbes Jahr davor nach vielen Jahren wieder treffen durfte (Mutter verweigerte den Kontakt von 5 bis 9 Jahre). Ich denke, dass auch ihre Mutter mit der Situaton nicht gut umgehen kann und das vermittelt (obwohl sebst wieder verheiratet).
Tja, sie redete immer weniger - auch mit meinem Mann und kam immer seltener. Vor einem Jahr hatte sie immer Kopfschmerzen und musste früher heim fahren. dann meldete sie sich ca. 3 Monate nicht mehr und antwortete auf Anrufe meines Mannes nicht oder sehr knapp.
Obwohl ihr immer Gespräche angeboten wurden , lehnte sie das immer ab bzw. falls wir eines einfach begonnen haben wurde abgeblockt (sprach einfach nichts).
Dann bat sie meinen Mann zu einem Gespräch - er war glücklich (schließlich will er seine Tochter nicht wieder auf Jahre verlieren) und kam begeistert zurück - sie will auch mit mir sprechen und neu anfangen (in den Monaten dazwischen hat mein Mann auch ein Paar Fehler eingesehen)
Doch dann die Überraschung: Wir kamen hin und sie sprach kein Wort mit mir, nur in der dritten Person wie früher und meinte ichsei furchtbar, sie versteht sich nicht mit mir und sie will mch nicht sehen. Sie will nur mit ihrem Vater etwas unternehmen und ähnliches. Allerdings meinte sie, sie fährt weiter zu uns (und kann mich weiter wie Luft behandeln) und nimmt auch an allen urlauben teil etc. Natürlich sollte ich auch für sie Kochen, bei Geburtstagen backen etc. (hat sie wrklich gesagt!!!).
Zum Glück hat da mein Mann dann einen Riegel vorgeschoben und sie sind so verblieben, dass sie sich gerne treffen können aber wenn sie ein Problem mit mir hat (keiner - auch sie selbst weiß warum!!) kann sie an Familienaktivitäten eben nicht teilnehmen.
Nun hat sie fast keinen Kontakt mehr zu meinem Mann. Sie haben sich in einem Jahr 2Mal getroffen. Sonst nur telefoniert und sie spricht dann kaum. Nun schreiben sie nur mehr Mails doch auch selten (Alle 2 Wochen mal).
Wir wollen nun im September heiraten und ich bin echt ratlos, ob wir sie einladen sollen - ich habe schon Alpträume davon.
Ich denke, dass immer der Elternteil sehr konsequent sein muss und auch einschreiten muss, wenn das Kind sich gegen den Partner - aus welchem Grund auch immer - auflehnt. Es liegt an ihm, dem Kind zu erklären, zu vermitteln und auch klar zu machen, dass er sein Leben nicht auf den Kopf stellt weil es das Kind so will. Das würde auch niemand tun, wenn man in intakter Ehe lebt, oder?! Die kinder spüren sofort, wie weit sie gehen können und durch welches Verhalten sie ihren Willen durchsetzen können.
Meine eigenen Kinder leben auchin einer Patchworkfamilie und es gab wirklich nie Probleme mit anderen Partnern. Ich habe aber meinen Kindern immer vermittelt, dass sie durch die größere Familie vorteile haben (mehr Menschen, die sich kümmern, zu denen sie mit Problemen kommen können, mehr menschen von denen sie geliebt werden etc...)

Meiner ansicht nach sind hier Grenzen genauso wichtig wie in "normalen "Familien und solange das (in diesem Fall) die Männer nicht umsetzen werden die Kinder mit uns machen was sie wollen. Schließlich ist man dann immer die "Böse" wenn man nicht mitspielt, oder?

Lass deine Bezeihung dadurch nicht kaputt gehen! Setze dich mit deinem Mann zusammen und überdenkt mal, welche Probleme das Kind in welchen Situationen macht - warum könnte es sein? In welchen Situationen kann man nachgeben, wann nicht.... was will denn dein Mann? Wenn das alles besprochen ist, gehts an die umsetzung, die sicher nciht leicht ist!
Aber wenn die Situation nicht geklärt wird, kannst du dich (so wie ich) auf den Kopf stellen und dabei singen und es wird nicht reichen!! Du wirst immer die Böse sein. Sie muss begreifen, dass du das eben nicht bist.

Würde mich freuen zu lesen, wies bei dir weiter funktioniert...
liebe grüße
Marie

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27. Mai 2009 um 16:09

Hi Nadine ...
Also zunächst einmal kann ich Dich sehr gut verstehen , denn irgendwann reicht es einem einfach und man bezahlt einfach nur noch drauf - aber , könnte es vielleicht auch sein , dass Du ein Bisschen eifersüchtig auf die Kleine bist , weil sie immer alles darf und weil deine Wünsche nicht respektiert werden ?? Im Grunde ist es ja so , dass Dein Freund eine sehr enge Beziehung zu seiner Tochter wohl hat , wie Du beschreibst und es könnte ja möglich sein , dass Dir das womöglich nicht gefällt und Du selbst vielleicht lieber bei ihm Vorrang hättest ?! Vielleicht möchtest Du , dass er sich klarer zu "Dir" bekennt und nicht so sehr nur auf seine Tochter gepolt ist ?! Sie ist bei ihm , so scheint es , die Nummer "1" und dann scheinst Du erst bei ihm zu kommen !??
Das Problem liegt vielleicht gar nicht unbedingt beim Kind , denn sie ist ja eben erst fast "12" und kann noch gar nicht so nachdenken wie ein Erwachsener - Kinder in diesem Alter (Pubertät) , möchten einfach ständig im Mittelpunkt stehen , sehen dann nur sich selbst und ihre eigenen Interessen , man könnte auch sagen , im Kopf ist dann eine Baustelle und manchmal wissen die Kids auch nicht wirklich , warum sie das eine oder auch andere machen oder sagen ! Auch denken sie dann nicht darüber nach , ob sie jemanden damit verletzen !
Ihr Verhalten ist ganz typisch für ein Patchworkkind - es ist nicht leicht für die Kinder sich in die neuen Gefüge reinzufinden und den neuen Partner auch zu akzeptieren ! Manche Kinder können den neuen Lebenspartner nie akzeptieren und andere wiederum tun sich einfach nur so damit schwer . Für uns Erwachsene ist es ja manchesmal schon nicht leicht damit umgehen zukönnen , wie soll es da noch für die Kinder sein ?! Vielleicht sieht sie Dich aber auch als Konkurentin ?? Sie ist schließlich Papa`s Mädchen und war es auch schon , bevor Du kamst ?! Entscheident ist ja auch , wie die Kindesmutter die Sachlage sieht und wie oder wer sich damals getrennt hat ! Wie die Trennung abgelaufen ist und ob die Mutter mit der Situation einverstanden ist oder ob sie auch auf Dich eifersüchtig ist ?! Viele Patchworkkinder behalten im Hinterstübchen , dass die Eltern doch nochmal wieder zusammen kommen und können sich nur schwer von dem Gedanken lösen !
Deshalb versuchen manche Kids auch alles mögliche , um die neue Beziehung der Eltern auseinander zu bringen !

Also - , ich möchte jetzt die Kleine auch nicht nur in den Schutz nehmen , ich weiss auch sehr wohl , was für einen "Braten" man da an der Backe haben kann und Eure Maus ist ja erst "12" - wartet mal ab , wenn die Pubertät erst so richtig losgeht .......
Nein , sei also bitte nicht böse , wenn ich so ehrlich bin , aber ich denke , oder besser , für mich hört es sich so an , dass Dein Freund da konsequenter sein muss ! "Er" muss da deutlichere Regeln aufstellen , er darf ihr nicht alles durchgehen lassen und muss ganz klar machen , dass "er zu Dir steht und auch zu Dir gehört , ansonsten kannst Du Dich da bemühen wie Du willst , aber es wird sich daran nichts ändern , wenn ihr nicht gemeinsam an einem Strang zieht !
Dementsprechend würde ich Dir gern vorschlagen , dass Du darüber mal mit Deinem Freund sprichst und ihm auch deutlich machst , wie Ernst es Dir ist ! Sprich auch darüber welche Gefühle Du wegen der Kleinen hast , dass Du Frust schiebst und so unglücklich bist , wenn sich nicht etwas daran ändert ! Sonst wird es ,denke ich , irgendwann so kommen , dass Du so einen "Hass" auf das Mädchen entwickelst , dass da bald nichts mehr zu kitten geht Also würde ich es , an Deiner Stelle schon jetzt demnächst in Angriff nehmen !
Bleib am besten Dir selbst treu und horche mal in Dich hinein , was Du eigentlich möchtest und wie Du Dir die Beziehung vorstellst ! Es nützt Dir nichts , wenn Du immer nur Kompromisse eingehst und den beiden alles recht machst , aber Du selbst damit gar nicht zufrieden bist und es Dir auch nicht gedankt wird ! Wenn Dein Freund Dich liebt und Du ihm wichtig bist , wird er Dich auch verstehen !

Also viel Glück
LG Nicky

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29. Mai 2009 um 14:41
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo
Es ist ja schon sehr hilfreich und gut dass er Dir ein so gutes Gefühl gibt und die Sache so sieht.
Es ist auch gut dass Du schon alles dafür getan hast und so hört es sich auch an.
Aber er kann dennoch durchgreifen, indem er z.B. durchsetzt dass sie ihn nicht jedes mal alleine treffen kann, sondern Dich an seiner Seite akzeptieren muss - dass Du also bei den Treffen auch dabei bist.

Wie Du schon richtig schreibst, ist sie ja jetzt in der Pubertät. Da wäre es vielleicht gut einige Dinge etwas sensible anzufassen. Ich meine damit, da die Lage ja schon angespannt ist, wäre es gut wenn ihr nicht so offensichtlich vor ihr kuschelt und Händchen haltet. Ich weiß, es ist Euer gutes Recht und sie hat es eigentlich zu akzeptieren. Aber für sie ist es wohl gerade auch nicht so einfach. Erst recht nicht wenn Du in der Rangliste so gut dastehst, was bei vielen nicht der Fall ist. Da kommt als erstes immer das Kind.
Man muss bei allem ein Mittelmaß finden und manchmal aber auch mal Ausnahmen davon machen.
Inwieweit es damit zu tun hat dass sie kein Wunschkind ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber im Verhalten des Mannes kann man es schon ablesen denke ich. Und das spürt vielleicht auch das Kind.

Oh je. Das Du jetzt aktuell einen unerfüllten Kinderwunsch hast verstärkt die Lage natürlich umso mehr. Darüber hab ich auch in meinem Thread schon ausführlich was geschrieben, daher hier nur wieder kurz Wenn Du sehen willst wie es mit einem gemeinsamen Kind weitergeht kannst Du in der Tat in meinem Thread weiterlesen - aber vorsicht, seeeeehr lang Findest Du unter dem Ersteller Kleinermaulwurff und heißt "Ich und mein Sohn, mein Mann und sein Sohn etc. ...".
Also wenn Du Dir gerade ein Kind wünscht und es nicht klappt, dann ist einfach vom Gefühl her bei der Frau automatisch das Kind ein Dorn im Auge. Das kann auch zu erheblichen Aggressionen führen, die sich dann konkret gegen das Kind richten. Das spürt dann auch das Kind und reagiert dementsprechend.
Was den Vater anbetrifft: Wenn er auch ein Kind will und auch alles dafür tut, dann ist es auch ok. Mein Mann wollte auch bewusst ein gemeinsames Kind mit mir. Aber sicherlich sind da unterschwellig doch Gefühle die ja sogar bei Müttern mit eigenen Kindern vorhanden sind. Nämlich dass man dem ersten Kind etwas wegnimmt etc. und daher ist er vielleicht nicht mit dem Enthusiasmus dabei wie Du es bist. Kann schon sein.
Wichtig ist jedoch dass er es WILL und es Dir auch so sagt. Alles andere gehört in einer solchen Konsteallation einfach dazu.
Aber ich glaub auch manchmal dran, dass auch unausgesprochene negative Gefühle oder unterschwelliger Widerwille dazu führen können dass es zu keiner Schwangerschaft kommt. Ich würds nicht ausschließen wollen und will da aber auch nicht Öl ist Feuer gießen und bei uns war es nicht so, denn es klappte auf Anhieb. Also kannst Du auch Hoffnung haben Immer schön üben

Bei einer Freundin von mir war es so: Der mann hat 2 Töchter (12 und 10 Jahre alt). Die große war tierisch eifersüchtig auf die Schwangerschaft und daher hatte die Freundin auch eine sehr schwere Zeit und konnte es gar nicht genießen. Als der Junge dann da war, waren sie ein Herz und eine Seele. Sie liebt den Bruder über alles und das hat alle auch miteinander versöhnt, weil sie vorher auch dieselben Probleme wie Du hatten.

LG

@kleinermaulwurf - Internet funktioniert nicht...
daher kann ich mich in den nächsten Tagen erst wieder melden . Würde mich freuen wenn wir uns dann weiterunterhalten könnten!!!

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29. Mai 2009 um 17:40
In Antwort auf nadine0078

@kleinermaulwurf - Internet funktioniert nicht...
daher kann ich mich in den nächsten Tagen erst wieder melden . Würde mich freuen wenn wir uns dann weiterunterhalten könnten!!!

Alles klaro
Machen wir

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10. Juni 2009 um 17:37

Du machst eindeutig was falsch
Du willst das sicherlich nicht hören, aber ich denke das muss jetzt sein.

Mir ist aufgefallen, dass du dich wohl nicht wirklich direkt für sie interessierst.
11 oder 12? 12 oder 11? ... wer weiß das schon ...
Ebenfalls ist sehr auffällig, dass du deinen Freund, was natürlich auch richtig ist, nur "meinen Freund" nennst. Das Wort, ihr Vater ist nie gefallen.

Würdest du als Kind denken: "Oh toll, eine fremde Frau, die mir meinen Vater streitig macht, etwas besseres könnte ich mir garnicht vorstellen" - ich glaube nein.

Ich bin selbst Scheidungskind. Ich weiß wie das ist. Ich habe sehr lange gebraucht, die Freundin (Jetzige Ehefrau meines Vaters - sie macht dir nichts kaputt, das kann ich dir versichern.) zu akzeptieren. Die ohnehin seit der Scheidung rare Zeit mit dem Vater, will man nutzen! Man will ihn nicht teilen, verständlich oder? Ich glaube nicht, dass du dich schon in ihre Lage versetzt hast, so hört es sich jedenfalls nicht an.

Zitat: "Wie alt ist sie eigentlich? Sie wird 12!!! Manchmal meine ich, ich hätte es mit einer 2 Jährigen zu tun."

Meinst du das wirklich ernst? Das ist lächerlich. Mit 12 ist man ja auch wirklich erwachsen. Kinder denken anders, als Erwachsene. Für sie bist du Störfaktor!
Das musst du einsehen. Natürlich will man lieber Zeit mit dem Vater verbringen, als mit der Freundin, oder eben beiden zusammen. - Im übrigen:
Wenn du das so kindisch findest, solltest du deinen Text oben überarbeiten.
Da hab ich nämlich rausgelesen, ich will meinen Freund für mich allein.
Kommt dir das nicht bekannt vor, wenn man Freund mit Vater ersetzt?

Es gibt da so einen tollen Spruch: Der Klügere gibt nach.
Sie ist ein Kind - du musst den ersten Schritt tun, sonst wird das nichts, das kann ich dir versichern. Und das geht nicht durch tolle Ausflüge (Dass du noch 2 Freunde von ihr in den Park mitgenommen hast, war im übrigen wahrscheinlich nicht optimal. So setzt sie sich nicht mit dir auseinander.) oder Geschenke!

Wie sieht es mit ihrer Mutter aus? Hat sie einen Freund? Akzeptiert sie diesen? Falls ja, solltest du mit der Mutter Kontakt aufnehmen. Sie kann dir da am besten Tipps geben. Sie hat Erfahrung damit - sogar besonders auf die Kleine zugeschnitten.

Wie oben schon gesagt, du bist Störfaktor - verständlicherweise, wenn du mit der Einstellung, die soll hier nicht sein auf sie zugehst.
Du musst ihr das Gegenteil beweisen - sei aber nicht zu aufdringlich!

MF mrtoolittle

Ps: Du solltest auf jeden Fall die Mutter kontaktieren. Meine Mutter hat mich auch eine Weile davon abgehalten, die Freundin meines Vaters zu akzeptieren.
Sie hat sie immer vor uns schlecht gemacht - sie will nur das Geld usw. Nagut, es war eine wirklich dreckige Scheidung! Als Kind kann man das aber noch nicht abwägen, da kann man nicht offen auf den neuen Partner des Vaters zugehen.

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10. Oktober 2009 um 19:20
In Antwort auf kleinermaulwurff

Alles klaro
Machen wir

Stieftochter-Senf
Hallo Ihr Lieben,

da möchte ich doch noch was zu schreiben, auch wenn Eure Diskussion leider abgerissen ist. Inzwischen bin ich 37 und habe mit diesem Stiefmutter-Konflikt zu tun, seit ich 8 Jahre alt bin bin .

Angesprochen habt Ihr unter anderem den Punkt, dass die Kinder die neue Partnerin zu akzeptieren und auch zu respektieren haben. Das stimmt natürlich!

Es gibt da einfach zwei Beziehungen, aus denen niemals wirklich eine wird: Vater und Tochter, Vater und Partnerin. Beide haben miteinander nichts zu tun. Schon der Begriff "Patchwork" zeigt, dass es eben nicht ein Stück Stoff ist. Natürlich ist es schön, wenn sich zwischen Tochter und der neuen Partnerin eine Beziehung entwickelt und vielfach klappt das ja auch prima.
Es gibt einen Anspruch der Partnerin auf Respekt und Akzeptanz. Aber es gibt keinen Anspruch darauf gemocht oder gar geliebt zu werden!

Nadine, Du ärgerst Dich darüber, dass die Tochter Deines Mannes ihren Vater ohne Dich treffen möchte. Das ist ein ganz, ganz normaler Wunsch! Auch ich möchte meinen Vater gelegentlich mal allein sehen. Möchte ihm persönliche Dinge erzählen und diese nicht mit seiner Partnerin teilen. Mein Vater liebt diese Frau, nicht ich. Sie kann an seinen persönlichen Dingen beteiligt sein, aber bitte nicht an meinen. Die Partnerin meines Vaters würde sich doch auch bedanken, wenn ich bei allen Gesprächen der beiden anwesend wäre, oder?

Natürlich kann Deinen Ärger darüber verstehen, dass Du bei Treffen der Tochter nicht willkommen, aber für Handreichungen gut genug bist. Das ist wirklich nicht in Ordnung und es ist richtig, wenn sich Dein Mann da positioniert.

Zurück zu den Treffen: Maulwurf schrieb, dass die Tochter Deines Mannes Dich nicht akzeptieren würde, weil sie Dich nicht bei Treffen mit ihrem Vater dabei haben möchte. Das sehe ich überhaupt nicht so, im genannten Kontext von lieben/ mögen <--> akzeptieren.

Von meinen beiden Stiefmüttern kenne ich das Thema mit den Treffen auch zu Genüge. Die kamen in ihrer ewigen Manie, nicht akzeptiert zu werden, stets und ständig zu allen Treffen mit (Entschuldigung!...) angeschissen und das immer.
Ergebnis: Es kommt rüber wie absolute Kontrolle. Ich fand es einen massiven Eingriff in die Beziehung zu meinem Vater, dass Treffen nur "unter Aufsicht" stattfinden konnten. Mitzukommen in dem Wissen, dass frau nicht willkommen ist, fand ich fürchterlich penetrant. In dem Moment drängt sich die Partnerin einfach in die andere Beziehung und das ist nicht OK.
Nadine, gib doch der Tochter Deines Partners einfach ein bißchen Raum, dass sie sich mal allein treffen können. Das ist nichts gegen Dich und sehr wahrscheinlich bist Du da noch nicht mal Thema bei den beiden. Töchterchen wird`s Dir danken, wenn Du Dich nicht aufdrängst. Jemandem Kontakt aufzuzwingen, der sich mehr Abstand wünscht, das gibt immer böses Blut.

Und: Wenn Du die beiden mal allein läßt, akzeptierst Du deren eigenständige Beziehung. Du möchtest ja auch, dass Deine Beziehung zu Deinem Mann geachtet wird und es Bereiche gibt, die nur Euch gehören. Gestehe das deren Beziehung bitte auch zu.

Liebe Grüße
Liz

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11. Oktober 2009 um 20:11
In Antwort auf eleri_12655236

Stieftochter-Senf
Hallo Ihr Lieben,

da möchte ich doch noch was zu schreiben, auch wenn Eure Diskussion leider abgerissen ist. Inzwischen bin ich 37 und habe mit diesem Stiefmutter-Konflikt zu tun, seit ich 8 Jahre alt bin bin .

Angesprochen habt Ihr unter anderem den Punkt, dass die Kinder die neue Partnerin zu akzeptieren und auch zu respektieren haben. Das stimmt natürlich!

Es gibt da einfach zwei Beziehungen, aus denen niemals wirklich eine wird: Vater und Tochter, Vater und Partnerin. Beide haben miteinander nichts zu tun. Schon der Begriff "Patchwork" zeigt, dass es eben nicht ein Stück Stoff ist. Natürlich ist es schön, wenn sich zwischen Tochter und der neuen Partnerin eine Beziehung entwickelt und vielfach klappt das ja auch prima.
Es gibt einen Anspruch der Partnerin auf Respekt und Akzeptanz. Aber es gibt keinen Anspruch darauf gemocht oder gar geliebt zu werden!

Nadine, Du ärgerst Dich darüber, dass die Tochter Deines Mannes ihren Vater ohne Dich treffen möchte. Das ist ein ganz, ganz normaler Wunsch! Auch ich möchte meinen Vater gelegentlich mal allein sehen. Möchte ihm persönliche Dinge erzählen und diese nicht mit seiner Partnerin teilen. Mein Vater liebt diese Frau, nicht ich. Sie kann an seinen persönlichen Dingen beteiligt sein, aber bitte nicht an meinen. Die Partnerin meines Vaters würde sich doch auch bedanken, wenn ich bei allen Gesprächen der beiden anwesend wäre, oder?

Natürlich kann Deinen Ärger darüber verstehen, dass Du bei Treffen der Tochter nicht willkommen, aber für Handreichungen gut genug bist. Das ist wirklich nicht in Ordnung und es ist richtig, wenn sich Dein Mann da positioniert.

Zurück zu den Treffen: Maulwurf schrieb, dass die Tochter Deines Mannes Dich nicht akzeptieren würde, weil sie Dich nicht bei Treffen mit ihrem Vater dabei haben möchte. Das sehe ich überhaupt nicht so, im genannten Kontext von lieben/ mögen <--> akzeptieren.

Von meinen beiden Stiefmüttern kenne ich das Thema mit den Treffen auch zu Genüge. Die kamen in ihrer ewigen Manie, nicht akzeptiert zu werden, stets und ständig zu allen Treffen mit (Entschuldigung!...) angeschissen und das immer.
Ergebnis: Es kommt rüber wie absolute Kontrolle. Ich fand es einen massiven Eingriff in die Beziehung zu meinem Vater, dass Treffen nur "unter Aufsicht" stattfinden konnten. Mitzukommen in dem Wissen, dass frau nicht willkommen ist, fand ich fürchterlich penetrant. In dem Moment drängt sich die Partnerin einfach in die andere Beziehung und das ist nicht OK.
Nadine, gib doch der Tochter Deines Partners einfach ein bißchen Raum, dass sie sich mal allein treffen können. Das ist nichts gegen Dich und sehr wahrscheinlich bist Du da noch nicht mal Thema bei den beiden. Töchterchen wird`s Dir danken, wenn Du Dich nicht aufdrängst. Jemandem Kontakt aufzuzwingen, der sich mehr Abstand wünscht, das gibt immer böses Blut.

Und: Wenn Du die beiden mal allein läßt, akzeptierst Du deren eigenständige Beziehung. Du möchtest ja auch, dass Deine Beziehung zu Deinem Mann geachtet wird und es Bereiche gibt, die nur Euch gehören. Gestehe das deren Beziehung bitte auch zu.

Liebe Grüße
Liz

Hallo Effibriest
Ich fand Deinen Beitrag sehr schön und aufschlussreich und es ist gut alles auch mal von dieser Perspektive zu betrachten.

Ich nehme mal Stellung zu dem Zitat von mir. Meine Aussage, dass die tochter die Threaderstellerin nicht akzeptiert hat und dies daraus abzulesen ist, dass sie den Vater am liebsten nur alleine treffen will, habe ich in einem bestimmten Kontext getroffen.

Normalerweise ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, dass sie auch ihren Vater nur für sich haben will. Hier steht es jedoch in einem Gesamtzusammenhang, der mit einer viel weiterreichenden Ablehnung verbunden ist. Und in einem solchen Kontext heraus, ist die für mich auch Inakzeptanz der EXISTENZ einer anderen Frau. Sie soll nicht dabei sein und am besten auch gar nicht existieren.

Wenn sie einfach nur Zeit alleine mit ihren Vater verbringen wollen würde und ansonsten nicht eine derart auffällige verletzende Art der Ablehnung an den tag legen würde, dann würde ich auch meinen dass es im Rahmen ist.
Sicher soll eine Tochter auch ihren Vater alleine sehen können und auch alleine etwas mit ihm teilen können, ohne dass sich die neue Partnerin immer wieder aufdrängt.
In diesem Fall hat es jedoch für mich einen anderen Eindruck gemacht.
Ich war ja auch mal 12. Und ich war einfach viel zu respektvoll und höflich vor anderen Menschen, um einem anderen derart direkt und immer wieder meine Ablehnung zu zeigen.
Ich denke hier steckt einfach viel mehr dahinter und das ist auch schwer erträglich sowas immer wieder über sich ergießen zu lassen.

Wenn man nun davon ausgeht, dass Kinder gerne ihren Vater lieber alleine treffen würden, muss man auch bedenken, dass der Mann ja auch noch ein eigenes Leben hat. Wenn die Tochter also nun an zwei Wochenenden im Monat anwesend ist und am liebsten diese Zeit immer alleine mit ihm verbringen würde (so hörte ich es raus), dann würde das einen großen Einschnitt in die Beziehung des Paares bedeuten. Das ist schon ein ziemlicher Verzicht den man dann auf sich nimmt, und worauf auch nicht jeder Vater wirklich Lust hat.
Mein Mann will gar nicht seine Zeit ausschließlich mit seinem Kind verbringen, sondern will gerne alles auch mit mir erleben und mich so lange wie möglich in seiner knappen privaten Zeit, die vor allem am WE ungestört ist, auch bei sich haben.
So kollidiert das ganze dann schon mit dem Wunsch, den Vater immer NUR alleine treffen zu wollen.
Grundsätzlich finde ich dass man erst einmal mit Hilfe des Vaters versuchen sollte die Tochter in das Gefüge zu integrieren. Hier und da kann es sicher auch Zeiten geben in denen die tochter allein mit dem Vater ist. Nur innerhalb einer gelungenen Integration können auch auf gesunde und nicht verletzende Weise Treffen NUR zwischen Vater und Tochter stattfinden.

Ich hatte auch nicht den Eindruck als ob sich die Threaderstellerin aufdrängt. Hier muss auch nach dem Einzelfall betrachtet werden.
Wenn die Threaderstellerin ohnehin beim Vater anwesend ist und sie sich sozusagen erst mal verkrümeln muss, damit die Tochter allein mit dem Vater sein kann, dann ist es ja kein Aufdrängen von Seiten der Threaderstellerin, sondern eher ein Wegdrängen von ihr.
Anders wäre es, wenn sie ständig darauf besteht bei jedem Ausflug mit von der Partie zu sein, auch wenn es eindeutig auf das Kindesinteresse angepasste Ausflüge oder Unternehmungen sind. Beim Eisessen muss sie nicht unbedingt auch mit am Tisch sitzen und die beiden können allein losziehen. Aber wenn jemand aus seiner eigenen Wohnung weggedrängt werden soll, finde ich das schon happig, erst recht, wenn es im Kombination mit solch einer unhöflichen offen ablehnenden Art einher geht.
Eine Frau die das ganze mitmacht, sich das gibt und dennoch bleibt, verdient finde ich auch schon Respekt.

Wie gesagt, das Interesse des Kindes kann ich auch verstehen. Aber auch sie muss akzeptieren, dass die neue Frau nun einmal existiert, so wie die Frau akzeptieren musste dass es da eine Tochter gibt. Auch wenn sie nicht ein Herz und eine Seele sein sollen, lieben sollen sie sich nicht, aber akzeptieren, indem man nicht derart verletzend andere vor den Kopf stößt finde ich schon angebracht.
Gerade in Teeniezeiten ist es gut Kindern auch hier einen Riegel vorzuschieben, weil sie nicht vogelfrei sind und ihren grenzen dort sind, wo die der anderen beginnen. Das muss man auch vermitteln.

LG

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11. Oktober 2009 um 23:03
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo Effibriest
Ich fand Deinen Beitrag sehr schön und aufschlussreich und es ist gut alles auch mal von dieser Perspektive zu betrachten.

Ich nehme mal Stellung zu dem Zitat von mir. Meine Aussage, dass die tochter die Threaderstellerin nicht akzeptiert hat und dies daraus abzulesen ist, dass sie den Vater am liebsten nur alleine treffen will, habe ich in einem bestimmten Kontext getroffen.

Normalerweise ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, dass sie auch ihren Vater nur für sich haben will. Hier steht es jedoch in einem Gesamtzusammenhang, der mit einer viel weiterreichenden Ablehnung verbunden ist. Und in einem solchen Kontext heraus, ist die für mich auch Inakzeptanz der EXISTENZ einer anderen Frau. Sie soll nicht dabei sein und am besten auch gar nicht existieren.

Wenn sie einfach nur Zeit alleine mit ihren Vater verbringen wollen würde und ansonsten nicht eine derart auffällige verletzende Art der Ablehnung an den tag legen würde, dann würde ich auch meinen dass es im Rahmen ist.
Sicher soll eine Tochter auch ihren Vater alleine sehen können und auch alleine etwas mit ihm teilen können, ohne dass sich die neue Partnerin immer wieder aufdrängt.
In diesem Fall hat es jedoch für mich einen anderen Eindruck gemacht.
Ich war ja auch mal 12. Und ich war einfach viel zu respektvoll und höflich vor anderen Menschen, um einem anderen derart direkt und immer wieder meine Ablehnung zu zeigen.
Ich denke hier steckt einfach viel mehr dahinter und das ist auch schwer erträglich sowas immer wieder über sich ergießen zu lassen.

Wenn man nun davon ausgeht, dass Kinder gerne ihren Vater lieber alleine treffen würden, muss man auch bedenken, dass der Mann ja auch noch ein eigenes Leben hat. Wenn die Tochter also nun an zwei Wochenenden im Monat anwesend ist und am liebsten diese Zeit immer alleine mit ihm verbringen würde (so hörte ich es raus), dann würde das einen großen Einschnitt in die Beziehung des Paares bedeuten. Das ist schon ein ziemlicher Verzicht den man dann auf sich nimmt, und worauf auch nicht jeder Vater wirklich Lust hat.
Mein Mann will gar nicht seine Zeit ausschließlich mit seinem Kind verbringen, sondern will gerne alles auch mit mir erleben und mich so lange wie möglich in seiner knappen privaten Zeit, die vor allem am WE ungestört ist, auch bei sich haben.
So kollidiert das ganze dann schon mit dem Wunsch, den Vater immer NUR alleine treffen zu wollen.
Grundsätzlich finde ich dass man erst einmal mit Hilfe des Vaters versuchen sollte die Tochter in das Gefüge zu integrieren. Hier und da kann es sicher auch Zeiten geben in denen die tochter allein mit dem Vater ist. Nur innerhalb einer gelungenen Integration können auch auf gesunde und nicht verletzende Weise Treffen NUR zwischen Vater und Tochter stattfinden.

Ich hatte auch nicht den Eindruck als ob sich die Threaderstellerin aufdrängt. Hier muss auch nach dem Einzelfall betrachtet werden.
Wenn die Threaderstellerin ohnehin beim Vater anwesend ist und sie sich sozusagen erst mal verkrümeln muss, damit die Tochter allein mit dem Vater sein kann, dann ist es ja kein Aufdrängen von Seiten der Threaderstellerin, sondern eher ein Wegdrängen von ihr.
Anders wäre es, wenn sie ständig darauf besteht bei jedem Ausflug mit von der Partie zu sein, auch wenn es eindeutig auf das Kindesinteresse angepasste Ausflüge oder Unternehmungen sind. Beim Eisessen muss sie nicht unbedingt auch mit am Tisch sitzen und die beiden können allein losziehen. Aber wenn jemand aus seiner eigenen Wohnung weggedrängt werden soll, finde ich das schon happig, erst recht, wenn es im Kombination mit solch einer unhöflichen offen ablehnenden Art einher geht.
Eine Frau die das ganze mitmacht, sich das gibt und dennoch bleibt, verdient finde ich auch schon Respekt.

Wie gesagt, das Interesse des Kindes kann ich auch verstehen. Aber auch sie muss akzeptieren, dass die neue Frau nun einmal existiert, so wie die Frau akzeptieren musste dass es da eine Tochter gibt. Auch wenn sie nicht ein Herz und eine Seele sein sollen, lieben sollen sie sich nicht, aber akzeptieren, indem man nicht derart verletzend andere vor den Kopf stößt finde ich schon angebracht.
Gerade in Teeniezeiten ist es gut Kindern auch hier einen Riegel vorzuschieben, weil sie nicht vogelfrei sind und ihren grenzen dort sind, wo die der anderen beginnen. Das muss man auch vermitteln.

LG

Hallo Maulwurff
Lieber kleiner Maulwurf,

danke für die ausführliche Antwort !

Ich habe das mit dem Vater-allein-sehen natürlich auf gemeinsame Unternehmungen gemeint. Natürlich muss und soll sich die TEin keinesfalls vom Kind aus ihrer Wohnung vertreiben lassen .
Vielmehr sollte sie machen, wonach ihr ist. Vielleicht ist es ihr ja sogar angenehm, mal ein paar Stunden aus dem Kinderwochenende ihres Partners auszusteigen.

Bei uns war`s auch anders als man es heute mit Trennungskindern macht. Ich lebte bei meiner Mutter und mein Vater hatte einen festen Wochentag, an dem wir uns immer gesehen haben. Zudem mal am Wochenende tagsüber oder wir waren auf Familienfeiern mit meiner Mum zusammen.
Das mit dem Übernachten beim anderen Elternteil und Gewechsele jedes zweite WE sehe ich übrigens sehr kritisch. Auch für die Kids ist es eine Zerreißprobe so umschalten zu müssen. Natürlich ist das der Zug der Zeit. Geschiedene Mütter haben natürlich das Recht auf ein kinderfreies Wochenende .

Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander. Unhöflichkeit gegenüber der neuen Frau geht nicht. Klare Sache.
Nur... Was tun mit der Ablehnung? Die Ablehnung ist nun mal vorhanden, aus welchen Gründen auch immer. Da hilft aus meiner Sicht am besten Distanz, womit nicht unbedingt körperliche Abwesenheit gemeint ist. Die aufgesetzten und sehr vehementen Versuche meiner Stiefmütter, nett zu sein, damit sie gemocht werden, fand ich ziemlich anstrengend. Es ging auch voll nach hinten los, weil ich gespürt hab, dass das Getue und nicht ehrlich war. Distanziert, höflich, sachlich wäre für mich eine gute und ehrliche Basis gewesen, die sich nie erreichen ließ.

Alles nur ein paar Gedankenblitze aus meiner Geschichte und Tochter-Perspektive. Nichts, was ich bei Nadine konkret sehe oder ihr unterstelle, OK?

Liebe Grüße udn gute Nacht!
Effi




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12. Oktober 2009 um 13:13
In Antwort auf eleri_12655236

Hallo Maulwurff
Lieber kleiner Maulwurf,

danke für die ausführliche Antwort !

Ich habe das mit dem Vater-allein-sehen natürlich auf gemeinsame Unternehmungen gemeint. Natürlich muss und soll sich die TEin keinesfalls vom Kind aus ihrer Wohnung vertreiben lassen .
Vielmehr sollte sie machen, wonach ihr ist. Vielleicht ist es ihr ja sogar angenehm, mal ein paar Stunden aus dem Kinderwochenende ihres Partners auszusteigen.

Bei uns war`s auch anders als man es heute mit Trennungskindern macht. Ich lebte bei meiner Mutter und mein Vater hatte einen festen Wochentag, an dem wir uns immer gesehen haben. Zudem mal am Wochenende tagsüber oder wir waren auf Familienfeiern mit meiner Mum zusammen.
Das mit dem Übernachten beim anderen Elternteil und Gewechsele jedes zweite WE sehe ich übrigens sehr kritisch. Auch für die Kids ist es eine Zerreißprobe so umschalten zu müssen. Natürlich ist das der Zug der Zeit. Geschiedene Mütter haben natürlich das Recht auf ein kinderfreies Wochenende .

Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander. Unhöflichkeit gegenüber der neuen Frau geht nicht. Klare Sache.
Nur... Was tun mit der Ablehnung? Die Ablehnung ist nun mal vorhanden, aus welchen Gründen auch immer. Da hilft aus meiner Sicht am besten Distanz, womit nicht unbedingt körperliche Abwesenheit gemeint ist. Die aufgesetzten und sehr vehementen Versuche meiner Stiefmütter, nett zu sein, damit sie gemocht werden, fand ich ziemlich anstrengend. Es ging auch voll nach hinten los, weil ich gespürt hab, dass das Getue und nicht ehrlich war. Distanziert, höflich, sachlich wäre für mich eine gute und ehrliche Basis gewesen, die sich nie erreichen ließ.

Alles nur ein paar Gedankenblitze aus meiner Geschichte und Tochter-Perspektive. Nichts, was ich bei Nadine konkret sehe oder ihr unterstelle, OK?

Liebe Grüße udn gute Nacht!
Effi




Hallo Effi
Wenn ich mich hier mal einklinken darf - ich finde das sehr interessant, was du schreibst.

Genauso sehe ich es auch (von der "Stiefmutter"-Seite). Die Beziehung zum Kind besteht nur, weil eine Beziehung zum Mann besteht. Darauf kann man langsam eine eigene Beziehung zum Kind aufbauen, die aber natürlich immer etwas anderes als zu einem eigenen Kind sein wird, da fehlt eben die biologische Grundlage. (Es sei denn vielleicht, die Mutter ist nicht mehr vorhanden). Wie tief die Beziehung wird, hängt immer von den einzelnen Personen ab. Es braucht also auch etwas Glück und die richtige "Chemie" untereinander, damit es gut läuft.

"Distanziert, höflich, sachlich wäre für mich eine gute und ehrliche Basis gewesen, die sich nie erreichen ließ."
Genau das habe ich bei uns beobachten können! Erst als ich mich auf diese Art distanzierte, hörte die Ablehnung der Tochter meines Mannes (die aber nie so direkt, sondern eher ein Zerrissensein zwischen mich mögen und ablehnen war) gegen mich langsam, aber stetig auf! Und das Spannendste daran: Erst als ich mich mehr aus den Wochenenden zurückzog, wurde es ihr plötzlich ganz wichtig, dass ich wohl dabei bin. Jetzt freut sie sich jedesmal total, mich zu sehen. Wir halten aber weiter gut Maß und wegen der Umstände (geographische Entfernung) geht es ohnehin nur, dass ich so einmal im Monat und bei den Ferien dabei bin. Das ist für mich sehr angenehm, da ich nicht in alles so eingespannt bin. Und ich denke auch für sie, da sie den Vater des Öfteren für sich alleine hat. Einzig für meinen Mann ist es nicht immer so toll, da er mich am liebsten immer dabei hätte. Das verstehe ich auch, denn alleine mit Kind ist es eben nicht immer nur toll und schön.

Es ist bei uns vielleicht aber auch was anderes, da das Mädchen und ich uns schon kennen, seit sie 5 und damit noch richtig Kind war. Auch ist es sicher nicht für jeden was, nicht an allen Wochenenden beteiligt zu sein,

Lieben Gruß,
apfelzimt

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12. Oktober 2009 um 13:43
In Antwort auf eleri_12655236

Hallo Maulwurff
Lieber kleiner Maulwurf,

danke für die ausführliche Antwort !

Ich habe das mit dem Vater-allein-sehen natürlich auf gemeinsame Unternehmungen gemeint. Natürlich muss und soll sich die TEin keinesfalls vom Kind aus ihrer Wohnung vertreiben lassen .
Vielmehr sollte sie machen, wonach ihr ist. Vielleicht ist es ihr ja sogar angenehm, mal ein paar Stunden aus dem Kinderwochenende ihres Partners auszusteigen.

Bei uns war`s auch anders als man es heute mit Trennungskindern macht. Ich lebte bei meiner Mutter und mein Vater hatte einen festen Wochentag, an dem wir uns immer gesehen haben. Zudem mal am Wochenende tagsüber oder wir waren auf Familienfeiern mit meiner Mum zusammen.
Das mit dem Übernachten beim anderen Elternteil und Gewechsele jedes zweite WE sehe ich übrigens sehr kritisch. Auch für die Kids ist es eine Zerreißprobe so umschalten zu müssen. Natürlich ist das der Zug der Zeit. Geschiedene Mütter haben natürlich das Recht auf ein kinderfreies Wochenende .

Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander. Unhöflichkeit gegenüber der neuen Frau geht nicht. Klare Sache.
Nur... Was tun mit der Ablehnung? Die Ablehnung ist nun mal vorhanden, aus welchen Gründen auch immer. Da hilft aus meiner Sicht am besten Distanz, womit nicht unbedingt körperliche Abwesenheit gemeint ist. Die aufgesetzten und sehr vehementen Versuche meiner Stiefmütter, nett zu sein, damit sie gemocht werden, fand ich ziemlich anstrengend. Es ging auch voll nach hinten los, weil ich gespürt hab, dass das Getue und nicht ehrlich war. Distanziert, höflich, sachlich wäre für mich eine gute und ehrliche Basis gewesen, die sich nie erreichen ließ.

Alles nur ein paar Gedankenblitze aus meiner Geschichte und Tochter-Perspektive. Nichts, was ich bei Nadine konkret sehe oder ihr unterstelle, OK?

Liebe Grüße udn gute Nacht!
Effi




Glaub auch das wir fast dasselbe meinen
Sehr interessanter Beitrag. Denn es zeigt mir dass auch ein Kind das solche an sich selbst erfahren hat auch einiges kritisch sehen kann, was auch ich kritisch betrachte.

Das was üblich ist, nämlich alle zwei Wochen ein Wochenende bei Papa zu übernachten und am besten noch von Freitag Abend bis Montag früh, finde ich auch zweifelhaft.
Es ist heute üblich, aber inwieweit das ganze denn überhaupt auch mit den wirklichen Interessen ALLER Beteiligten konform geht, ist die andere Frage und wird sich eher zeigen, wenn die Kinder dann schon erwachsen sind und sich zu allem rückblickend äußern können.

Denn es reißt ja auch die Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung heraus. Die haben ja auch irgendwann Freunde und ein eigenes Leben und ihre eigenen Sachen im Kinderzimmer etc.
Dann müssen sie plötzlich alles stehen und liegen lassen und sind mit den Erwachsenen allein gelassen.
Ich denke nicht das dieses Model auf jedes Kind anwendbar ist und das es in vielen Fällen auch krampfhaft jedoch durchgezogen wird und daher auch zu Unmit führt, wobei viele nicht wissen woher es eigentlich wirklich herrührt.

Ich finde auch eher einen Kontakt gut, in dem man flexibel entscheidet wann man sich sieht, wenn es passt und fürmich zählt auch mehr die Qualtität statt die Quantität.
Ich sag da immer dass es viel wichtiger ist dass der Vater Gelegenheit hat zu zeigen dass er das Kind liebt, für es da ist wenn es ihn braucht und das Kind weiß wer sein Vater ist.
Dazu muss man nicht krampfhaft ein Besuchsmodel einhalten.
Bei uns führte es dazu dass mein Mann derart ausgelaugt war dadurch dass er jedes WE den Kleinen bei sich hatte (jeden Samstag), dass er gar nicht mehr in der Lage war dem Kind etwas Liebe unf Fürsorge zu vermitteln. Er war vielmehr mit Betreuung etc. beschäftigt und schöne Unternehmungen waren eher selten, weil es ein unendlicher Marathon war, bei dem er froh war wenn er die Zeit einigermaßen ruhig über die Bühne bringen konnte.
Dabei wäre es schöner gewesen wenn er mehr Ruhe gehabt hätte zu planen, sich zu erholen und dann wirklich schönes unternimmen hätte und sich auch mehr aufs kind hätte einlassen können.

Ich glaube an diesen Zwangsmodellen kranken auch einfach viele Patchworkfamilien, wobei es als selbstverständlich angesehen wird es so zu machen und das nicht als Problemquelle erkannt wird.

Ich sehe das auch aus der Perspektive, was wäre wenn ich selbst als Mutter in die Rolle käme mein Kind zum Vater zu geben. Da wäre mir auch die Qualität wichtiger als die Quantität.

LG

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12. Oktober 2009 um 14:35
In Antwort auf kleinermaulwurff

Glaub auch das wir fast dasselbe meinen
Sehr interessanter Beitrag. Denn es zeigt mir dass auch ein Kind das solche an sich selbst erfahren hat auch einiges kritisch sehen kann, was auch ich kritisch betrachte.

Das was üblich ist, nämlich alle zwei Wochen ein Wochenende bei Papa zu übernachten und am besten noch von Freitag Abend bis Montag früh, finde ich auch zweifelhaft.
Es ist heute üblich, aber inwieweit das ganze denn überhaupt auch mit den wirklichen Interessen ALLER Beteiligten konform geht, ist die andere Frage und wird sich eher zeigen, wenn die Kinder dann schon erwachsen sind und sich zu allem rückblickend äußern können.

Denn es reißt ja auch die Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung heraus. Die haben ja auch irgendwann Freunde und ein eigenes Leben und ihre eigenen Sachen im Kinderzimmer etc.
Dann müssen sie plötzlich alles stehen und liegen lassen und sind mit den Erwachsenen allein gelassen.
Ich denke nicht das dieses Model auf jedes Kind anwendbar ist und das es in vielen Fällen auch krampfhaft jedoch durchgezogen wird und daher auch zu Unmit führt, wobei viele nicht wissen woher es eigentlich wirklich herrührt.

Ich finde auch eher einen Kontakt gut, in dem man flexibel entscheidet wann man sich sieht, wenn es passt und fürmich zählt auch mehr die Qualtität statt die Quantität.
Ich sag da immer dass es viel wichtiger ist dass der Vater Gelegenheit hat zu zeigen dass er das Kind liebt, für es da ist wenn es ihn braucht und das Kind weiß wer sein Vater ist.
Dazu muss man nicht krampfhaft ein Besuchsmodel einhalten.
Bei uns führte es dazu dass mein Mann derart ausgelaugt war dadurch dass er jedes WE den Kleinen bei sich hatte (jeden Samstag), dass er gar nicht mehr in der Lage war dem Kind etwas Liebe unf Fürsorge zu vermitteln. Er war vielmehr mit Betreuung etc. beschäftigt und schöne Unternehmungen waren eher selten, weil es ein unendlicher Marathon war, bei dem er froh war wenn er die Zeit einigermaßen ruhig über die Bühne bringen konnte.
Dabei wäre es schöner gewesen wenn er mehr Ruhe gehabt hätte zu planen, sich zu erholen und dann wirklich schönes unternimmen hätte und sich auch mehr aufs kind hätte einlassen können.

Ich glaube an diesen Zwangsmodellen kranken auch einfach viele Patchworkfamilien, wobei es als selbstverständlich angesehen wird es so zu machen und das nicht als Problemquelle erkannt wird.

Ich sehe das auch aus der Perspektive, was wäre wenn ich selbst als Mutter in die Rolle käme mein Kind zum Vater zu geben. Da wäre mir auch die Qualität wichtiger als die Quantität.

LG

Liebe kleinermaulwurff,
ja, ich denke auch, dass Qualität vor Quantität geht beim Kontakt. Allerdings ist das wohl extrem schwer für einen Mann einzusehen. Denn es kommt ja schnell das Gefühl, sich nicht genug zu kümmern, wenn Besuche nicht ganz so oft sind. Das ist sicher auch, vielleicht sogar vorrangig, ein gesellschaftliches Problem, weil es so erwartet wird, wie du ja schreibst. Dass diese Erwartungen so einen Druck ausüben können, hätte ich davor nie gedacht.

Allerdings bin ich nicht unbedingt eurer Meinung, dass regelmäßige Wochenendbesuche nicht so gut seien. Ich denke, gerade das Übernachten beim Vater, dass er das Kind Freitags auch mal von der Schule abholt und Montags bringt, ist wichtig für beide. Sie erleben so Alltag zusammen. Da ist es aber auch wichtig, mit dem Kind dann auch Alltag zu leben und nicht ständig irgendwas Tolles zu unternehmen. Sonst werden ja alle ganz kirre irgendwann. Dazu gehört für mich auch die Regelmäßigkeit, gerade bei Kindern, die vom Alter her selbst die Zeit noch nicht gut struktutieren können. Ich habe die Erfahrung gemacht, bei uns und in der Verwandtschaft, dass es die Kinder ruhiger macht, wenn sie wissen, wann sie beim Vater sind. Flexibel und "wenn es grad passt" bringt eher Unruhe rein in das ganze Gefüge.

Lieben Gruß,
apfelzimt

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12. Oktober 2009 um 15:47
In Antwort auf apfelzimt

Liebe kleinermaulwurff,
ja, ich denke auch, dass Qualität vor Quantität geht beim Kontakt. Allerdings ist das wohl extrem schwer für einen Mann einzusehen. Denn es kommt ja schnell das Gefühl, sich nicht genug zu kümmern, wenn Besuche nicht ganz so oft sind. Das ist sicher auch, vielleicht sogar vorrangig, ein gesellschaftliches Problem, weil es so erwartet wird, wie du ja schreibst. Dass diese Erwartungen so einen Druck ausüben können, hätte ich davor nie gedacht.

Allerdings bin ich nicht unbedingt eurer Meinung, dass regelmäßige Wochenendbesuche nicht so gut seien. Ich denke, gerade das Übernachten beim Vater, dass er das Kind Freitags auch mal von der Schule abholt und Montags bringt, ist wichtig für beide. Sie erleben so Alltag zusammen. Da ist es aber auch wichtig, mit dem Kind dann auch Alltag zu leben und nicht ständig irgendwas Tolles zu unternehmen. Sonst werden ja alle ganz kirre irgendwann. Dazu gehört für mich auch die Regelmäßigkeit, gerade bei Kindern, die vom Alter her selbst die Zeit noch nicht gut struktutieren können. Ich habe die Erfahrung gemacht, bei uns und in der Verwandtschaft, dass es die Kinder ruhiger macht, wenn sie wissen, wann sie beim Vater sind. Flexibel und "wenn es grad passt" bringt eher Unruhe rein in das ganze Gefüge.

Lieben Gruß,
apfelzimt

Das ist schon richtig
Auch unsere Ansichten sind wohl nicht so weit voneinander auseinander.

Was ich meinte ist eher den Zwang abzuschaffen, etwas genau so der so zu handhaben, obwohl es vielleicht gar nicht auf die konkreten Personen und deren Lebenssituation passt.

Bei manchem mag Flexibilität besser handhabbar und bei einem anderen können feste Zeiten sehr wichtig sein.
Wie Du schon richtig erwähnt hast hersscht hier jedoch ein großer gesellschaftlicher Erwartungsdruck und daher werden auch Menschen Modelle übergestülpt die ihnen nicht unbedingt gut tun müssen.
Gerade bei Teenagern ist der Zweiwochen-Rythmus auch eine Herausforderung, wenn sie denn in ihrem Heimatort bereits einen Freundeskreis haben und auch an ihrem Zimmer und ihrer Privatsphäre hängen.
Ich hab manchmal das Gefühl dass einige Kinder auch dadurch in die Lage kommen, ein Sonderdasein zu führen, bei dem sie zwar Bindung zum Vater haben, aber es nicht schaffen in ihrer Umgebung einen festen Freundeskreis aufzubauen und dann umso mehr am Vater hängen.
Zumal sie ja ohnehin durch die Trennung etc. belastet sind.

In diesem Zusammenhang meinte ich das ganze und dass man im Einzelfall das Modell auch mal kritisch hinterfragen soll und darf, was jedoch aufgrund des Druckes schwierig ist und auch aufgrund des schlechten Gewissens des Vaters und die Gewohnheit sich auch ihre Bahn bricht.

LG

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12. Oktober 2009 um 22:06
In Antwort auf kleinermaulwurff

Das ist schon richtig
Auch unsere Ansichten sind wohl nicht so weit voneinander auseinander.

Was ich meinte ist eher den Zwang abzuschaffen, etwas genau so der so zu handhaben, obwohl es vielleicht gar nicht auf die konkreten Personen und deren Lebenssituation passt.

Bei manchem mag Flexibilität besser handhabbar und bei einem anderen können feste Zeiten sehr wichtig sein.
Wie Du schon richtig erwähnt hast hersscht hier jedoch ein großer gesellschaftlicher Erwartungsdruck und daher werden auch Menschen Modelle übergestülpt die ihnen nicht unbedingt gut tun müssen.
Gerade bei Teenagern ist der Zweiwochen-Rythmus auch eine Herausforderung, wenn sie denn in ihrem Heimatort bereits einen Freundeskreis haben und auch an ihrem Zimmer und ihrer Privatsphäre hängen.
Ich hab manchmal das Gefühl dass einige Kinder auch dadurch in die Lage kommen, ein Sonderdasein zu führen, bei dem sie zwar Bindung zum Vater haben, aber es nicht schaffen in ihrer Umgebung einen festen Freundeskreis aufzubauen und dann umso mehr am Vater hängen.
Zumal sie ja ohnehin durch die Trennung etc. belastet sind.

In diesem Zusammenhang meinte ich das ganze und dass man im Einzelfall das Modell auch mal kritisch hinterfragen soll und darf, was jedoch aufgrund des Druckes schwierig ist und auch aufgrund des schlechten Gewissens des Vaters und die Gewohnheit sich auch ihre Bahn bricht.

LG

Ja,
bei Teenagern ist das noch mal neu zu organisieren. Ich denke auch, dass die gar nicht immer Lust haben, jedes zweite Wochenende bei Papa zu hocken, es sei denn, man wohnt direkt in der Nachbarschaft und das ganze Drumherum deckt sich mit dem der Mutter.

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15. Oktober 2009 um 19:58
In Antwort auf apfelzimt

Hallo Effi
Wenn ich mich hier mal einklinken darf - ich finde das sehr interessant, was du schreibst.

Genauso sehe ich es auch (von der "Stiefmutter"-Seite). Die Beziehung zum Kind besteht nur, weil eine Beziehung zum Mann besteht. Darauf kann man langsam eine eigene Beziehung zum Kind aufbauen, die aber natürlich immer etwas anderes als zu einem eigenen Kind sein wird, da fehlt eben die biologische Grundlage. (Es sei denn vielleicht, die Mutter ist nicht mehr vorhanden). Wie tief die Beziehung wird, hängt immer von den einzelnen Personen ab. Es braucht also auch etwas Glück und die richtige "Chemie" untereinander, damit es gut läuft.

"Distanziert, höflich, sachlich wäre für mich eine gute und ehrliche Basis gewesen, die sich nie erreichen ließ."
Genau das habe ich bei uns beobachten können! Erst als ich mich auf diese Art distanzierte, hörte die Ablehnung der Tochter meines Mannes (die aber nie so direkt, sondern eher ein Zerrissensein zwischen mich mögen und ablehnen war) gegen mich langsam, aber stetig auf! Und das Spannendste daran: Erst als ich mich mehr aus den Wochenenden zurückzog, wurde es ihr plötzlich ganz wichtig, dass ich wohl dabei bin. Jetzt freut sie sich jedesmal total, mich zu sehen. Wir halten aber weiter gut Maß und wegen der Umstände (geographische Entfernung) geht es ohnehin nur, dass ich so einmal im Monat und bei den Ferien dabei bin. Das ist für mich sehr angenehm, da ich nicht in alles so eingespannt bin. Und ich denke auch für sie, da sie den Vater des Öfteren für sich alleine hat. Einzig für meinen Mann ist es nicht immer so toll, da er mich am liebsten immer dabei hätte. Das verstehe ich auch, denn alleine mit Kind ist es eben nicht immer nur toll und schön.

Es ist bei uns vielleicht aber auch was anderes, da das Mädchen und ich uns schon kennen, seit sie 5 und damit noch richtig Kind war. Auch ist es sicher nicht für jeden was, nicht an allen Wochenenden beteiligt zu sein,

Lieben Gruß,
apfelzimt

Liebe Apfelzimt
Ja, weniger ist oft mehr.

Den Wunsch Deines Freundes kann ich verstehen. Natürlich wünschen sich die Männer mitunter mehr Gemeinsamkeiten zwischen alter und neuer Familie als möglich sind. Gut dosiert hat was und bei Euch scheint es ja gut zu gehen. Schön zu lesen, was da zwischen Dir und der Tochter doch Schönes gewachsen ist, so dass Vater und Tochter Dich gern öfter dabei hätten .

Ganz liebe Grüße
Liz

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15. Oktober 2009 um 20:03
In Antwort auf kleinermaulwurff

Das ist schon richtig
Auch unsere Ansichten sind wohl nicht so weit voneinander auseinander.

Was ich meinte ist eher den Zwang abzuschaffen, etwas genau so der so zu handhaben, obwohl es vielleicht gar nicht auf die konkreten Personen und deren Lebenssituation passt.

Bei manchem mag Flexibilität besser handhabbar und bei einem anderen können feste Zeiten sehr wichtig sein.
Wie Du schon richtig erwähnt hast hersscht hier jedoch ein großer gesellschaftlicher Erwartungsdruck und daher werden auch Menschen Modelle übergestülpt die ihnen nicht unbedingt gut tun müssen.
Gerade bei Teenagern ist der Zweiwochen-Rythmus auch eine Herausforderung, wenn sie denn in ihrem Heimatort bereits einen Freundeskreis haben und auch an ihrem Zimmer und ihrer Privatsphäre hängen.
Ich hab manchmal das Gefühl dass einige Kinder auch dadurch in die Lage kommen, ein Sonderdasein zu führen, bei dem sie zwar Bindung zum Vater haben, aber es nicht schaffen in ihrer Umgebung einen festen Freundeskreis aufzubauen und dann umso mehr am Vater hängen.
Zumal sie ja ohnehin durch die Trennung etc. belastet sind.

In diesem Zusammenhang meinte ich das ganze und dass man im Einzelfall das Modell auch mal kritisch hinterfragen soll und darf, was jedoch aufgrund des Druckes schwierig ist und auch aufgrund des schlechten Gewissens des Vaters und die Gewohnheit sich auch ihre Bahn bricht.

LG

Liebe Maulwurff
Verschiedene Ansichten haben wir vielleicht nicht, was Besuchswochenenden anbelangt. Das Thema hier ist aber eigentlich ein anderes, deshalb nur kurz, damit es nicht Off Topic wird.

Für die Kids finde ich es besser nicht zwei Zuhause zu haben. Allerdings hat dann der Elternteil, der das Kind hat, kaum noch Raum für sich.

Ich habe keine Kinder und eigentlich zu dem Abschweifer alles gesagt. Wäre aber sicher ein spannender neuer Themenstrang!

Lieben Gruß
von Liz

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15. Oktober 2009 um 22:26
In Antwort auf eleri_12655236

Liebe Apfelzimt
Ja, weniger ist oft mehr.

Den Wunsch Deines Freundes kann ich verstehen. Natürlich wünschen sich die Männer mitunter mehr Gemeinsamkeiten zwischen alter und neuer Familie als möglich sind. Gut dosiert hat was und bei Euch scheint es ja gut zu gehen. Schön zu lesen, was da zwischen Dir und der Tochter doch Schönes gewachsen ist, so dass Vater und Tochter Dich gern öfter dabei hätten .

Ganz liebe Grüße
Liz

@Liz
Ja, so ist es

Falls du Halbgeschwister hast, würde es mich sehr interessieren, wie du das empfunden hast, wie es mit ihnen geklappt hat und wie die Geschwisterbeziehung war... Da wir über ein Baby nachdenken, geht mir da viel durch den Kopf und Erfahrungen zu lesen hilft immer in neuen Situationen. Sorry, falls ich zu neugierig bin und eigentlich missbrauche ich ja den Threat hier, aber vielleicht magst du nochmal antworten?

Lieben Gruß,
apfelzimt

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16. Oktober 2009 um 10:24
In Antwort auf apfelzimt

@Liz
Ja, so ist es

Falls du Halbgeschwister hast, würde es mich sehr interessieren, wie du das empfunden hast, wie es mit ihnen geklappt hat und wie die Geschwisterbeziehung war... Da wir über ein Baby nachdenken, geht mir da viel durch den Kopf und Erfahrungen zu lesen hilft immer in neuen Situationen. Sorry, falls ich zu neugierig bin und eigentlich missbrauche ich ja den Threat hier, aber vielleicht magst du nochmal antworten?

Lieben Gruß,
apfelzimt

Ja, das würde mich auch sehr interessieren
Da ich auch ein gemeinsames Kind mit meinem Mann habe.
Liebe effibriest. Wenn Du etwas dazu beitragen magst, kannst Du es auch in einem neuen Thread tun, Dort können wir uns auch weiter unterhalten, auch über andere Themen, ohne den Thread hier weiter zu missbrauchen. Krieg auch schon ein schlechtes Gewissen.

LG

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16. Oktober 2009 um 20:15

Das kenn ich
Hallo Nadine
Kann Deine Gefühle gut verstehen hab mich eben hier angemeldet weil es mir geht wie Dir.
Bin mit den Nerven föllig am ende und mein Schatz leidet genau so.
Wir wissen Beide nicht mehr weiter den dieses kleine kostet uns den letzten Nerv.

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16. Oktober 2009 um 20:34

Hallo Nadine
Na ja Helfen kann ich Dir nicht unbedingt aber Dir sagen das Du nicht alleine bist.
Mir geht es ganau gleich.
Ich lebe auch seit fast 2 Jahren mit meinem Freund zusammen und Seine Tochter ist 14 Jahre das heißt die Pupatät kommt auch noch da zu.
Genau wie Du habe ich alles versucht denn die Mutter kümmert sich nicht um Sie und trotzdem will Sie nun zu Ihr ziehen weil Sie da tun und lassen kann was Sie will.
Du mußt die kleine mit Ihren eigenen Waffen schlagen nur das hilft tu das gleiche was Sie tut verhalte Dich Ihr gegeüber genau so wie Sie es mit Dir macht Ignorieren kann auch helfen.
Wichtig ist aber das Dein Schatz voll hinter Dir steht.
Grüße M.

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19. Oktober 2009 um 13:01
In Antwort auf zuberi_12129723

Du machst eindeutig was falsch
Du willst das sicherlich nicht hören, aber ich denke das muss jetzt sein.

Mir ist aufgefallen, dass du dich wohl nicht wirklich direkt für sie interessierst.
11 oder 12? 12 oder 11? ... wer weiß das schon ...
Ebenfalls ist sehr auffällig, dass du deinen Freund, was natürlich auch richtig ist, nur "meinen Freund" nennst. Das Wort, ihr Vater ist nie gefallen.

Würdest du als Kind denken: "Oh toll, eine fremde Frau, die mir meinen Vater streitig macht, etwas besseres könnte ich mir garnicht vorstellen" - ich glaube nein.

Ich bin selbst Scheidungskind. Ich weiß wie das ist. Ich habe sehr lange gebraucht, die Freundin (Jetzige Ehefrau meines Vaters - sie macht dir nichts kaputt, das kann ich dir versichern.) zu akzeptieren. Die ohnehin seit der Scheidung rare Zeit mit dem Vater, will man nutzen! Man will ihn nicht teilen, verständlich oder? Ich glaube nicht, dass du dich schon in ihre Lage versetzt hast, so hört es sich jedenfalls nicht an.

Zitat: "Wie alt ist sie eigentlich? Sie wird 12!!! Manchmal meine ich, ich hätte es mit einer 2 Jährigen zu tun."

Meinst du das wirklich ernst? Das ist lächerlich. Mit 12 ist man ja auch wirklich erwachsen. Kinder denken anders, als Erwachsene. Für sie bist du Störfaktor!
Das musst du einsehen. Natürlich will man lieber Zeit mit dem Vater verbringen, als mit der Freundin, oder eben beiden zusammen. - Im übrigen:
Wenn du das so kindisch findest, solltest du deinen Text oben überarbeiten.
Da hab ich nämlich rausgelesen, ich will meinen Freund für mich allein.
Kommt dir das nicht bekannt vor, wenn man Freund mit Vater ersetzt?

Es gibt da so einen tollen Spruch: Der Klügere gibt nach.
Sie ist ein Kind - du musst den ersten Schritt tun, sonst wird das nichts, das kann ich dir versichern. Und das geht nicht durch tolle Ausflüge (Dass du noch 2 Freunde von ihr in den Park mitgenommen hast, war im übrigen wahrscheinlich nicht optimal. So setzt sie sich nicht mit dir auseinander.) oder Geschenke!

Wie sieht es mit ihrer Mutter aus? Hat sie einen Freund? Akzeptiert sie diesen? Falls ja, solltest du mit der Mutter Kontakt aufnehmen. Sie kann dir da am besten Tipps geben. Sie hat Erfahrung damit - sogar besonders auf die Kleine zugeschnitten.

Wie oben schon gesagt, du bist Störfaktor - verständlicherweise, wenn du mit der Einstellung, die soll hier nicht sein auf sie zugehst.
Du musst ihr das Gegenteil beweisen - sei aber nicht zu aufdringlich!

MF mrtoolittle

Ps: Du solltest auf jeden Fall die Mutter kontaktieren. Meine Mutter hat mich auch eine Weile davon abgehalten, die Freundin meines Vaters zu akzeptieren.
Sie hat sie immer vor uns schlecht gemacht - sie will nur das Geld usw. Nagut, es war eine wirklich dreckige Scheidung! Als Kind kann man das aber noch nicht abwägen, da kann man nicht offen auf den neuen Partner des Vaters zugehen.

Du solltest mal aus beiden fenstern gucken
ich würde ja fast sagen du bist eine Pädagogin,und wenn du lesen könntest dann hättest du es gelesen das die kleine 11 ist und bald 12 wird so steht es da geschrieben und aus eigener erfahrung kann ich dir sagen das sie sich wirklichmanchmal wie 2 jährige benehmen alles eine erziehungs und erklärungs sache auch da spreche ich aus erfahrung. im übrigen solltest du mal überdenken warum es bei dir so lange gedauert hat die scheidung deiner eltern und die neue frau deines vaters zu akzeptieren. vorher mußtest du deinei vater mit deiner mutter teilen und jetzt mit einer anderen frau wo ist da bitte der unterschied und wie oft hat dein vater sich alleine mit dir beschäftigt als deine elltern noch zusammen lebten und wie oft hinter her ???? die frage solltest du dir mal stellen !!!! und dann frag dich mal wer der störfaktor in solchen beziehungen ist erwachsene geben sich mühe kinder nicht die sind einfach immer auf ihren vorteil bedacht egal ob trennungs kind oder nicht !!!! also bevor du andere kritisierst und ihnen erzählst das sie alles falsch machen kehr erst mal vor deiner eigenen tür

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21. Oktober 2009 um 21:14
In Antwort auf kleinermaulwurff

Ja, das würde mich auch sehr interessieren
Da ich auch ein gemeinsames Kind mit meinem Mann habe.
Liebe effibriest. Wenn Du etwas dazu beitragen magst, kannst Du es auch in einem neuen Thread tun, Dort können wir uns auch weiter unterhalten, auch über andere Themen, ohne den Thread hier weiter zu missbrauchen. Krieg auch schon ein schlechtes Gewissen.

LG

Neues Thema....
Hallo, guckst Du hier http://forum.gofeminin.de/forum/f157/__f413_f157-Deine-Kinder-und-u nsere-Kinder.html

Ich hoffe, das klappt mit dem Link!

Lieben Gruß!
Liz

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