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Probleme mit der mutter-auswirkung auf beziehung?

19. März 2007 um 18:32 Letzte Antwort: 23. März 2007 um 19:50

Hallo,

mich beschäftigt da seit geraumer zeit die frage, ob sich tatsächlich tiefgehende probleme mit meiner mutter auf meine beziehungen auswirken...

wir hatten noch nie eine freundschaftliche bindung etc... zwar sehen wir uns 1-2 mal die woche und unterstützen uns auch etc, aber es herrscht immer knatsch.
sie steckt sich überall rein und ist ständig wegen (sorry)furz und feuerstein beleidigt und vergiftet so total das familienklima...

es macht echt keinen spaß....brauche sie aber, da ich sonst mit kind nicht arbeiten könnte wegen spätdienst--das macht sie ja auch alles (mittlerweile...)
sie meint es ja alles immer nur gut.... jaaaa sicher, aber sie ist so verkrampft und und unzufrieden und meist so unmöglich, dass es echt an die substanz geht...

nun entdecke ich oft an mir auch verhaltensweisen, die mich bei ihr so stören, aber ich kann es nicht abschütteln--es ist wie ein zwang auch rumzunörgeln und wegen kleinigkeiten beleidigt zu sein etc...

das nervt mich selber und meinen freund sicherlich ebenso...
er läßt es ab und an durchgucken, aber nimmt es im allgemeinen so hin....
nun ist meine bitte, falls jemand erfahrungswerte hat, mal dazu zu schreiben...
das thema ist sicher endlos, es belastet mich echt....

möchte auch meinem sohn zu liebe ein schönes familienklima, aber kriege es nicht hin und versuchedie ursachen zu finden....
habe schon mal an eine familientherapie gedacht, halte das allerdings für übertrieben!?

DANKE lg A.

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20. März 2007 um 14:15

..
Hallo, ich glaube du schreibst gerade über meine Mutter Sie ist genau gleich, beleidigt und verletzt mich zu tiefst. Sehe sie ebenfalls 1-2 mal die Woche und sie wird meine Kleine hüten, während ich arbeite. Ich bin soweit, dass ich überlege zu künden, damit ich selber auf meine kleine schauen kann und ihr sogar etwas aus dem weg gehen kann..
Hab ihr x mal gesagt, dass sie mich verletzt - sie tut es trotzdem..
Wünsch dir viel Kraft!! Weiss wie das an den Nerven zehrt..

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22. März 2007 um 21:38

Auswirkungen
Natürlich wirkt sich den Mutter-Tochter-Verhältnis auf die Familie aus, wahrscheinlich hast du auf der Arbeit keine ruhige Minute, oder? Es gibt sicherlich einen anderen Weg! Ehe ich meine Mutter auf meine Kinder aufpassen lassen würde, würde ich lieber auf den Job verzichten...
Trotzdem viel Glück.K.

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23. März 2007 um 19:50

Meine Ehe litt jahrelang unter meiner Mutter
Habe ähnliches durchgemacht und deshalb den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen. Sie hat meinen Mann nie akzeptiert und immer nur über ihn gelästert. Sogar gegenüber meinem Sohn (7) hat sie sich abfällig geäußert. Aber das war nur einer von zig Gründen für den Kontaktabbruch vor einigen Wochen. Sie hat auch oft einen Tag in der Woche auf meinen Sohn aufgepasst, damit ich arbeiten konnte. Doch irgendwann haben wir lieber eine Babysitterin bezahlt. Es ging immer nur nach ihrer Pfeife. Mein Mann musste arbeiten und ihr den Kleinen nach Hause bringen und jedesmal lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen. Wenn ich sie spontan mal für mein Kind gebraucht habe, hatte sie nie Zeit oder Lust. War er krank, kam sie erst recht nicht vorbei, aus Angst, sich bei ihm anzustecken.
Gott sei dank ist das jetzt alles vorbei. Der Kleine hat bisher noch nicht ein einziges Mal nach seiner Oma gefragt, obwohl ich bereit wäre, ihn ihr mal am Wochenende zu bringen. Ich verliere auch kein einziges negative Wort über sie. Aber er hat gar keine Lust dazu.
Was meinen Mann betrifft - eigentlich hätte er einen Orden verdient, weil er jahrelang diese Demütigungen, den Hass und die Boshaftigkeiten von ihr ertragen hat. Ich habe ihm damit viel zugemutet und kann eigentlich froh sein, dass er noch immer bei mir ist.
Wichtig ist, zu seinen eigenen Gefühlen zu stehen.Prioritäten zu setzen. Und niemand hat es verdient, ständig Demütigungen zu ertragen.
Jedes Mal, wenn ich merke, dass ich mich wie meiner Mutter verhalte, entschuldige ich mich dafür bei den Menschen, die mir etwas bedeuten und gelobe Besserung. Ganz können wir vermutlich nie leugnen, dass jede von uns auch etwas von ihrer Mutter in sich trägt. Sowohl Positives als auch Negatives.

Also: Kopf hoch! Und eine Familientherapie macht meines Erachtens immer Sinn. Denn es sollte nie zu spät sein. Schließlich ist der Kontaktabbruch nur die allerletzte Möglichkeit, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

Wünsche dir und allen anderen Leidensgenossinnen viel Kraft, Mut und Selbstvertrauen.

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