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Probleme in der Krabbelgruppe

7. Dezember 2006 um 14:05

Ich brauche etwas Aufmunterung! Mein 10 Monate alter Sohn ist seit einer Woche vormittags in der Krabbelgruppe, weil ich ab kommenden Monat wieder arbeiten will/muss. Leider gestaltet sich die Eingewöhnung schwierig: er lässt sich von seiner Betreuerin weder wickeln noch füttern und muss unheimlich viel weinen. Mir tut das im Herzen weh und obwohl ich mich auf den Wiedereinstieg im Job riesig gefreut habe, zweifle ich jetzt an der Entscheidung und weiß nicht, ob ich es weiter mit der Krabbelgruppe probieren soll. Hat jemand ähnliches durchgemacht und kann davon berichten? Clairchen2

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7. Dezember 2006 um 16:15

Vielleicht ...
... würde eine Tagesmutter Deinem Kind besser tun. Er hätte dort mehr pers. Bezug , als im Kindergarten, denn eine Tagesmutter betreut meist nur 1-3 Kinder.

Gruss, Ivy

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7. Dezember 2006 um 23:28

Wir haben gerade die Eingewöhnung hinter uns
Mein Sohn ist 17 Monate und seit knapp drei Wochen sind wir nun in einer gemischten Kindergruppe. Zu anfangs war es absolut die Hölle. Er hat nur geweint, sobald ich gehen wollte. Wir haben es langsam versucht, zunächst eine Woche lang 10 Minuten, dann eine halbe Stunde usw., aber es wurde nicht besser. Es ist wirklich schwierig und wir haben uns häufig gefragt, ob es richtig ist. Dann plötzlich war alles vorbei, von einem Tag auf den anderen, keine Ahnung warum, anscheinend brauchte er diese Zeit einfach. Mittlerweile kann er nicht schnell genug rein gehen . Geholfen hat auch, dass sie ihn zu Beginn in den Buggy gesetzt haben und er sich in Ruhe "aklimatisieren" konnte. Er schaute immer zunächst etwas skeptisch, lockerte dann aber auf und wollte mitspielen; auhc ohne mich.

Eine Sache hat mich persönlich davon abgehalten abzubrechen: Es gefiel ihm dort! Das einzige, was eben zu Beginn problematisch war, war dass ich dabei sein sollte, was aber natürlich auf Dauer nicht ging. Auffällig war auch, dass er z.B. nie weinte, wenn wir das Gebäude oder den Raum betraten, sondern erst dann, wenn ich gehen wollte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Beobachte ihn und wenn es ihm dort an sich gefällt, dann gib nicht so schnell auf! Ich bin wirklich heilfroh, dass ich durchgehalten habe.

lg
kratzamkopp

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8. Dezember 2006 um 13:54
In Antwort auf runa_12850644

Wir haben gerade die Eingewöhnung hinter uns
Mein Sohn ist 17 Monate und seit knapp drei Wochen sind wir nun in einer gemischten Kindergruppe. Zu anfangs war es absolut die Hölle. Er hat nur geweint, sobald ich gehen wollte. Wir haben es langsam versucht, zunächst eine Woche lang 10 Minuten, dann eine halbe Stunde usw., aber es wurde nicht besser. Es ist wirklich schwierig und wir haben uns häufig gefragt, ob es richtig ist. Dann plötzlich war alles vorbei, von einem Tag auf den anderen, keine Ahnung warum, anscheinend brauchte er diese Zeit einfach. Mittlerweile kann er nicht schnell genug rein gehen . Geholfen hat auch, dass sie ihn zu Beginn in den Buggy gesetzt haben und er sich in Ruhe "aklimatisieren" konnte. Er schaute immer zunächst etwas skeptisch, lockerte dann aber auf und wollte mitspielen; auhc ohne mich.

Eine Sache hat mich persönlich davon abgehalten abzubrechen: Es gefiel ihm dort! Das einzige, was eben zu Beginn problematisch war, war dass ich dabei sein sollte, was aber natürlich auf Dauer nicht ging. Auffällig war auch, dass er z.B. nie weinte, wenn wir das Gebäude oder den Raum betraten, sondern erst dann, wenn ich gehen wollte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Beobachte ihn und wenn es ihm dort an sich gefällt, dann gib nicht so schnell auf! Ich bin wirklich heilfroh, dass ich durchgehalten habe.

lg
kratzamkopp

Danke...
Vielen, vielen Dank für die aufmunternden Worte! Bei uns ist es auch so, dass er erst weint, wenn ich gehe, bzw. manchmal auch erst, nachdem ich schon eine Weile weg bin und er hungrig oder müde wird. Dann aber schreit er aus vollem Hals.

Abgesehen davon finde ich die Kita super und ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, nicht zuletzt weil sie nur einige Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt ist. Aber ich bin schockiert mit welchen Vorurteilen ich zu kämpfen habe, insbesondere auch von anderen Müttern. Schrecklich. Dabei will doch jeder nur das beste für sein Kind, ohne dabei auch sich nicht außer Acht zu lassen, oder?

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8. Dezember 2006 um 15:25
In Antwort auf erna_11975226

Danke...
Vielen, vielen Dank für die aufmunternden Worte! Bei uns ist es auch so, dass er erst weint, wenn ich gehe, bzw. manchmal auch erst, nachdem ich schon eine Weile weg bin und er hungrig oder müde wird. Dann aber schreit er aus vollem Hals.

Abgesehen davon finde ich die Kita super und ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, nicht zuletzt weil sie nur einige Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt ist. Aber ich bin schockiert mit welchen Vorurteilen ich zu kämpfen habe, insbesondere auch von anderen Müttern. Schrecklich. Dabei will doch jeder nur das beste für sein Kind, ohne dabei auch sich nicht außer Acht zu lassen, oder?

Es geht
gar nicht mal nur um sich selbst (obschon dies natürlich auch wichtig ist), aber mir war schon eine ganze Zeit lang aufgefallen, dass mein Sohn sich zu Hause extrem langweilt. Wir sind halt nur zu zweit, mein Freund arbeitet und Familie haben wir nicht in der Nähe...natürlich ist das fad! Seit dem es bei uns klappt (3x die Woche für ca. 5 Stunden) ist er wesentlich ausgeglichener.

Aber ich verstehe schon was du meinst. Mir haben vor der Eingewöhnung Viele gesagt, dass es ihm sicher gefallen würde, ich es auf jeden Fall machen sollte etc. Nachdem sich das ganze dann allerdings schwieriger gestaltete, waren nun dieselben Leute plötzlich der Meinung, dass er zu klein dafür sei, der arme Junge, unmöglich so etwas etc. Wirklich gemein! Seit es klappt schwenken natürlich wieder alle um...Fähnchen im Wind halt!

Vielleicht noch ein paar aufmunternde Worte. Meine Schwiegermutter ist Grundschullehrerin auf dem Lande und dort ist es bei einigen Kindern so, dass sie vorher nie von den Müttern getrennt waren, also auch keinen Kindergarten besucht haben. Auch sie tun sich schwer, obschon sie schon sechs Jahre alt sind!

Würde mich freuen, wenn du dich noch mal meldest wie es bei euch weiter geht. Ich drück dir die Daumen!

lg
Stefanie

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8. Dezember 2006 um 17:40
In Antwort auf runa_12850644

Es geht
gar nicht mal nur um sich selbst (obschon dies natürlich auch wichtig ist), aber mir war schon eine ganze Zeit lang aufgefallen, dass mein Sohn sich zu Hause extrem langweilt. Wir sind halt nur zu zweit, mein Freund arbeitet und Familie haben wir nicht in der Nähe...natürlich ist das fad! Seit dem es bei uns klappt (3x die Woche für ca. 5 Stunden) ist er wesentlich ausgeglichener.

Aber ich verstehe schon was du meinst. Mir haben vor der Eingewöhnung Viele gesagt, dass es ihm sicher gefallen würde, ich es auf jeden Fall machen sollte etc. Nachdem sich das ganze dann allerdings schwieriger gestaltete, waren nun dieselben Leute plötzlich der Meinung, dass er zu klein dafür sei, der arme Junge, unmöglich so etwas etc. Wirklich gemein! Seit es klappt schwenken natürlich wieder alle um...Fähnchen im Wind halt!

Vielleicht noch ein paar aufmunternde Worte. Meine Schwiegermutter ist Grundschullehrerin auf dem Lande und dort ist es bei einigen Kindern so, dass sie vorher nie von den Müttern getrennt waren, also auch keinen Kindergarten besucht haben. Auch sie tun sich schwer, obschon sie schon sechs Jahre alt sind!

Würde mich freuen, wenn du dich noch mal meldest wie es bei euch weiter geht. Ich drück dir die Daumen!

lg
Stefanie

Danke für...
deine Anteilnahme. Tut gut, sich mit anderen Müttern auszutauschen. Grüße!

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12. Oktober 2009 um 15:28

Krippe
hallo, wie ist bei dir die eingewöhnung gelaufen? ich sollte 3 tage für eine stunde mit dabei sein, am 4.tag musste ich für 20 minuten raus, der kleine mann ( fast 11 mon.) hat nur geweint. seit dem 5. tag bin ich für ne stunde draußen und er weint immer noch, und zwar nicht nur am anfang, sondern dauernd (in intervallen). irgendwie finde ich, dass die zeit trotz seiner negativen reaktion zu schnell auf eine stunde ausgedehnt wurde...
ich weiß nicht, ob mein mutterherz mit mir durchgeht, aber es kann doch nicht sein, dass eingewöhnung heißt, dass das kind so lange schreit, bis es einfach irgendwann damit aufhört....oder muss es so sein?!?!
ich bin ratlos und die gespräche mit der erzieherin haben bisher nicht wirklich was gebracht...
was sagt ihr??? bitte um rat!

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12. Oktober 2009 um 19:13
In Antwort auf subira_12505430

Vielleicht ...
... würde eine Tagesmutter Deinem Kind besser tun. Er hätte dort mehr pers. Bezug , als im Kindergarten, denn eine Tagesmutter betreut meist nur 1-3 Kinder.

Gruss, Ivy

Schlechtes Gewissen.
Manche Mütter denken wirklich sie hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen. Prinzesschen oder wie auch immer sie heißt gehört zu der Art Mütter, die mir so unendlich auf die Nerven gehen.
Manche Menschen gehen gerne arbeiten, und sollten darauf auch nicht verzichten, wenn es ihnen gut tut. Denn wenn es der Mutter gut geht, gehts dem Sprössling auch besser.
Ich musste eine Woche nach der Geburt wieder in die Schule gehen, da ich kurz vor dem Abitur stand. Da ich wusste,dass ich anschließend eine Ausbildung beginnen möchte, habe ich meine Tochter schon mit 6 Monaten in die Krippe eingewöhnt. Meine Schwägerin ist Erzieherin und sie meinte, dass es ihr nicht so viel ausmacht, wenn sie früh an die 4 stunden krippe gewöhnt wird. Und ja. es war tatsächlich so. Zwar kommt ab und an immer noch die Situation, dass sie mich nicht loslassen möchte, aber es wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre. Ich genieße die zeit, die ich mit ihr verbringe zu 100 % und schenke ihr all meine liebe und aufmerksamkeit,,ohne eine berufliche tätigkeit wäre ich kein vorbild für meine tochter und weit aus nicht so erfüllt. denn hausmutti sein, erfüllt mich nicht.

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18. Oktober 2009 um 21:34

Seufz
Nein,ich bin es schlichtweg nur leid mir immer wieder hier in den foren solch ein pseudo Gesülze durchlesen zu müssen. Ich denke, dass hier die Objektivität gefragt ist und nicht solch ein subjektives gequake. Zudem sage ich nicht, dass Mütter, die zu hause bleiben keine Vorbilder sind. Ich sage lediglich, dass ICH mir in der situation nicht wie ein Vorbild vorkäme.

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19. Oktober 2009 um 1:49
In Antwort auf elise_12338262

Krippe
hallo, wie ist bei dir die eingewöhnung gelaufen? ich sollte 3 tage für eine stunde mit dabei sein, am 4.tag musste ich für 20 minuten raus, der kleine mann ( fast 11 mon.) hat nur geweint. seit dem 5. tag bin ich für ne stunde draußen und er weint immer noch, und zwar nicht nur am anfang, sondern dauernd (in intervallen). irgendwie finde ich, dass die zeit trotz seiner negativen reaktion zu schnell auf eine stunde ausgedehnt wurde...
ich weiß nicht, ob mein mutterherz mit mir durchgeht, aber es kann doch nicht sein, dass eingewöhnung heißt, dass das kind so lange schreit, bis es einfach irgendwann damit aufhört....oder muss es so sein?!?!
ich bin ratlos und die gespräche mit der erzieherin haben bisher nicht wirklich was gebracht...
was sagt ihr??? bitte um rat!

Huihui
bin selbst Kindergärtnerin...
irgendwie, geht mir die eingewöhnung, so wie du sie beschreibst zu schnell ^^
ich mein, ich erkenn schon nach welchem modell sie arbeitet... aber für einen 11 monatiges baby denk ich geht das etwas zu krass.
das mit den 3 tagen dabeisitzen ist absolut gut, wichtig und richtig. am 4 tag, ist es normalerwesie so (so mach ich das zumindestens) das ich das kind mit einem spiel ablenke, und das elternteil "aufs klo" schicke. also wirklich nur für 10 min maximal!. und dann kommt eben die bezugsperson wieder rein. in der zeit, beschäftige ich mich wirklich NUR mit dem Kind. dann gehen sie. am nächsten tag passiert so ziemlich das selbe. also wieder 10 min. wenn es nicht weint 15 minuten. aber dann reicht es auch. dann kommt montag. das ist immer das schwierigste; da ist es am besten, die mutter wieder nur 10 min rauszuschicken. wenns gut geht 15.
in der zeit ist es einfach wichtig, dass das kind lernt dass die mammi wieder kommt, dass es sich darauf verlassen kann.
(es ist normal dass das kind weint, wenn die mammi hinaus geht, das ist genau genommen ein gutes zeichen, weil das kind eine gute bindung zu dir hat) aber wenn es sich schnell behruigen lässt ist das okay... aber es lässt sich nur beruhigen wenn es gelernt hat, mammi kommt wieder!
erst ab den 2. dienstag würde ich die zeit mal auf eine halbe stunde maximal verlängern....
ich weis nicht wie viel zeit du hast, das kind einzugewöhnen...
am besten, finde ich, 3 wochen einzuplanen. meißtens reichen 2 auch, aber wenn nicht, wäre es fatal das kind einfach schreien zu lassen und dort zu lassen.

sprich mal mit der erzieherin über deine sorge!

es ärgert mich wirklich, dass leute in einer Kinderkrippe arbeiten, und dann eingewöhnungsmodelle durchziehen, und die überhaupt nicht an die individuellen bedingungen anpassen ^^ grrrrr... genau das ist eins der wesendlichen themen der ausbildung...

naja hoffe ich konnte dir helfen, auch wenn ich es aus einer anderen perspektive sehe als du...

Luna

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