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Probleme einer Patchworkfamilie

12. Juni 2008 um 10:21

Hallo ich brauche mal dringend einen guten Rat! Wir sind eine super toll funktionierende Patchworkfamilie. Mein Mann kommt sehr gut mit meinen drei Kindern(3,5 6,5 13,5) klar man merkt nicht das es nicht seine sind. Die Kinder haben keinen Kontakt zu ihren Vätern. Die Erzeuger wollten das nicht! Das alleinige Sorgerecht liegt bei mir! Mein jetziger Mann hat eine sehr sehr starke Bindung zu dem jüngsten(war damals 3 Monate alt) und auch umgekehrt ist die Bindung super stark so wie man es sich wünscht. Der kleine weiß noch nicht das es da noch einen anderen"Vater" gibt da er es noch nicht versteht. Nun meldet sich der Erzeuger des kleinsten und sagt zu uns entweder ihr Adoptiert ihn oder ich will ihn sehennach 3,5 Jahren .... dieses widerspricht sich in meinen Augen! Der kleine ist sehr gefestigt in dieser Beziehung und ich denke es würde ihm große Probleme bringen wenn er jetzt erfährt was los ist. Ich will ihm das schon sagen aber erst wenn er es tatsächlich versteht und selbst entscheiden kann was er möchte. Ich habe angst seine kleine heile Welt zu zerstören das habe ich mit den anderen Kids schon durch und keines der anderen Kindern möchte Kontakt zum leiblichen Vater haben! Die Kinder sind glücklich und wachsen unbeschwert auf! Was soll ich tun und was ist der richtige Weg? Wäre toll wenn mir jemand schreibt! Danke

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13. Juni 2008 um 23:01

Na
auf das Geld verzichten und adoptieren...

Wo ist da das Problem??

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18. Juni 2008 um 18:46
In Antwort auf naomh_12744558

Na
auf das Geld verzichten und adoptieren...

Wo ist da das Problem??

Ehrlich währt am längsten..
so einfach kann man es sich ja nun auch nicht machen..
1.geht es ja nicht nur um s geld, sondern um die psyche und das recht des kindes seinen vater kennenzulernen und
2.steht dem kind u auch der mutter der kindsunterhalt zu..

fakt ist-irgendwann muss man sich so oder so mit dem "vater" auseinandersetzen oder? nicht nur er, sondern auch das kind hat ja ein recht, ihn kennenzulernen..
ich weiß, man kann klug daher schwätzen, aber ich denke, es ist in dem alter jetzt noch leichter es dem kind beizubringen..

umso älter desto schlimmer.. oder könnt u WOLLT ihr es tatsächlich euer leben lang geheim halten???

meinem brachte ich es auch etwa in dem alter gewollt "beiläufig" bei und das war ganz gut, sie sind noch aufgeschlossen, anders als später, wo es ein schock werden kann....

es ist gut abzuwägen, wie man entscheidet...ihr verzichtet ja auch auf geld, was ihr (vielleicht?) gut brauchen könntet u der leibliche ist fein raus--hat mit dieser erpresser-methode sein fähnlein aus dem wind geholt...

viel erfolg bei eurer entscheidung, lg

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18. Juni 2008 um 18:52
In Antwort auf ursel_12759698

Ehrlich währt am längsten..
so einfach kann man es sich ja nun auch nicht machen..
1.geht es ja nicht nur um s geld, sondern um die psyche und das recht des kindes seinen vater kennenzulernen und
2.steht dem kind u auch der mutter der kindsunterhalt zu..

fakt ist-irgendwann muss man sich so oder so mit dem "vater" auseinandersetzen oder? nicht nur er, sondern auch das kind hat ja ein recht, ihn kennenzulernen..
ich weiß, man kann klug daher schwätzen, aber ich denke, es ist in dem alter jetzt noch leichter es dem kind beizubringen..

umso älter desto schlimmer.. oder könnt u WOLLT ihr es tatsächlich euer leben lang geheim halten???

meinem brachte ich es auch etwa in dem alter gewollt "beiläufig" bei und das war ganz gut, sie sind noch aufgeschlossen, anders als später, wo es ein schock werden kann....

es ist gut abzuwägen, wie man entscheidet...ihr verzichtet ja auch auf geld, was ihr (vielleicht?) gut brauchen könntet u der leibliche ist fein raus--hat mit dieser erpresser-methode sein fähnlein aus dem wind geholt...

viel erfolg bei eurer entscheidung, lg

Wozu
mehr probleme machen als nötig...

klar kann man ihm irgendwann sagen das er adoptiert ist...

und dann natürlich die Wahrheit, dass sein Vater, das Gefühl hatte es ist besser, dass er in einer Familie aufwächst...

Schlimmer finde ich es, wenn nur das Geld genommen wird uns sonst ist kein Kontakt...

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19. Juni 2008 um 17:45
In Antwort auf naomh_12744558

Wozu
mehr probleme machen als nötig...

klar kann man ihm irgendwann sagen das er adoptiert ist...

und dann natürlich die Wahrheit, dass sein Vater, das Gefühl hatte es ist besser, dass er in einer Familie aufwächst...

Schlimmer finde ich es, wenn nur das Geld genommen wird uns sonst ist kein Kontakt...

Eben..
mein ich in etwa auch, aber im hinblick darauf, alle aspekte einzubeziehen lg

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25. Juni 2008 um 12:14
In Antwort auf ursel_12759698

Ehrlich währt am längsten..
so einfach kann man es sich ja nun auch nicht machen..
1.geht es ja nicht nur um s geld, sondern um die psyche und das recht des kindes seinen vater kennenzulernen und
2.steht dem kind u auch der mutter der kindsunterhalt zu..

fakt ist-irgendwann muss man sich so oder so mit dem "vater" auseinandersetzen oder? nicht nur er, sondern auch das kind hat ja ein recht, ihn kennenzulernen..
ich weiß, man kann klug daher schwätzen, aber ich denke, es ist in dem alter jetzt noch leichter es dem kind beizubringen..

umso älter desto schlimmer.. oder könnt u WOLLT ihr es tatsächlich euer leben lang geheim halten???

meinem brachte ich es auch etwa in dem alter gewollt "beiläufig" bei und das war ganz gut, sie sind noch aufgeschlossen, anders als später, wo es ein schock werden kann....

es ist gut abzuwägen, wie man entscheidet...ihr verzichtet ja auch auf geld, was ihr (vielleicht?) gut brauchen könntet u der leibliche ist fein raus--hat mit dieser erpresser-methode sein fähnlein aus dem wind geholt...

viel erfolg bei eurer entscheidung, lg

Hi
Also; dein neuer Partner oder Mann muss das Kind nicht adoptieren,darauf solltest du dich auf gar keinen Fall einlassen.Du kannst dir unterstützung vom Jugendamt holen, das heißt Beistandschaft.Das Amt sorgt dann dafür, dass der Erzeuger den Unterahlt zahlt,der dem Kind zusteht!!Hab das grad gemacht,dabei ist es dann auch egal ob du verheiratet bist oder nicht.Dem Jugendamt solltest du dann sagen,das dein Ex dich damit erpresst mit der Adoption,du solltest auch angeben,dass es keinerlei emotionale Bindung zwischen deinem Sohn und dem Erzeuger gibt,das er sich nie nach dem Kind informiert hat etc.dann hast du das Jugendamt auf deiner Seite.Alles was deinem Es bleibt ist eine Klage,die zu 99,9999%abgewiesen werden wird!!!Erfahrungswerte.
Über einde Adotion würde ich mir keine Gedanken machen,dein Mann kann seinem Stiefsohn seinen Namen geben,und dafür brauchst du noch nicht mal die Einverständnis des Ex!
Wann dem Kind sagen das dein Mann nicht der Vater ist??Viele sagen,je früher desto besser,UNSINN!!!Je später desto besser!Allerdings nicht zu spät!!!
Mein Exmann hat auch meinen Sohn adoptiert,wir waren uns einig, das wir es ihm gemeinsam sagen wenn er alt genug ist,frühstens mit 12,spätestens mit14.Er hat sich nicht daran gehalten.Resultat;mein Sohn weiß seit seinem 6.LJ das er adoptiert ist,und kommt damit nicht klar,er weiß nicht wo er hin gehört.Mein Mann hat seinem Stiefsohn,nicht adoptiert und hat ihm als er 14 war gesagt,dass er nicht der leibliche Vater ist.Wenn Kinder es in diesem Alter erfahren,geben sie sich unbewusst die Schild daran,sie reden sich das richtig ein,das sie etwas falsch gemacht haben und das der Grund ist,warum Papa ode Mama gegangen sind.Jedes Kind fässt es anders auf.Aber was denkst du geht in deinem Sohn vor, wenn du ihm jetzt sagst,das die Person die er seit er drei Monate alt ist kennt,den er,denke ich ,Papa nennt plötzlich nicht mehr der Papa ist?Und der fremde Mann der sich nie gekümmert hat,nie da war,den er nie gesehen hat auf einmal sein Papa ist???VERWIRRUNG PUR!
Warte damit,wenn du nicht warten willst bis er 12 ist,dann warte wenigsten solange bis er 10 ist,und es besser versteht,jetzt ist es definitiv zu früh!Auch dabei kann dir das Jugendamt helfen.Beistandschaft solltest du beantragen,sehr hilfreich!Schaden tut es dir und deinem Kind nicht!
Alles Gute

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27. Juni 2008 um 12:24

Stiefvater...was ist das?
Hallo,

ich weiß nicht, ob ein 3jähriger verstehen kann, daß es verschiedene Vater-Begriffe gibt. Für ihn ist Vater= Sicherheit, Geborgenheit, Spielkamerad etc.
Natürlich wird er nicht verstehen, wenn man ihm sagt, da gibt es noch einen,den er aber nicht kennt.
Ich könnte mir vorstellen, er empfindet das so, als wollte sein Papa ihn umtauschen.

Wenn die Kinder verstehen, wie Kinder gemacht werden, dann kann man es sicher erklären, aber gerade die Pubertät ist dazu wirklich eine sehr schwankende Basis.

Ich würde in Deiner Situation versuchen, den Kleinen aus allen Differenzen mit dem "Erzeuger" rauszuhalten.Das mit dem Jugendamt ist sicher eine gute Idee. Dem solltest Du vor den Bug schiessen, damit er weiss, daß er nicht mit Dir umspringen kann wie er will.

Viel Glück,
Nicole

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