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Probleme bei Rückstellung.....dringend!

25. Juli 2005 um 9:48

Hallöchen,

ich brauche heute mal ganz dringend Rat. Mein Sohn, ein Zwilling, mit einer neunmalklugen Zwillingsschwester, wäre dieses Jahr schulpflichtig. Die beiden wurden im März bereits 6 Jahre alt, und bei meiner Tochter steht dem Schulbesuch auch nichts entgegen.Mein Sohn dagegen ist zwar fit im Köpfchen, aber das Aussenrum fehlt wie der Ehrgeiz, etwas schön zu machen, d.h. er malt eine Vorlage auch mal mit beiden Händen und zwei Stiften gleichzeitig aus, damit es schneller geht.Er kann sich sehr schlecht konzentrieren, und kann nicht warten, bis er aufgefordert wird, etwas zu sagen, sondern ruft sofort dazwischen. Dazu kommt, dass er körperlich sehr klein ist (knapp 115 cm). Er bekommt auch seit 2 Jahren Ergotherapie und war in der Frühförderung, aber trotzdem wäre es diesen Herbst eine Katastrophe, ihn einzuschulen. Bei der Einschreibung wurde auch für alle Kinder ein kleiner Probeunterricht gemacht, der bei meiner Tochter problemlos ablief, meinem Sohn wurde aber die Rückstellung oder die Diagnoseförderklasse empfohlen. Diagnoseförderklasse fällt für mich komplett flach, da ich 2 Jahre darum gekämpft habe, dass er bei seinen Geschwistern die Aussenseiterposition verliert, was endlich geschehen ist, dann kann ich ihn nicht schon wieder aus der "Normalität" reissen. Er selber ist sehr froh, dass er noch ein Jahr in den Kiga darf, da sein Freundeskreis komplett ein Jahr jünger ist als er.
Nun wurde mir bei der Einschreibung gesagt, dass ich dann halt irgendwann ein Attest vom Arzt zusammen mit einem Rückstellungsantrag bringen soll, dann würde das schon klappen, weil ich ja nicht wusste, ob er vielleicht noch einen Entwicklungsschub macht. Von Anfang April bis Juli kann ja viel passieren....
Also marschierte ich letzte Woche ins Sekretariat und erkundigte mich, ob für den Rückstellungsantrag ein Attest der Kinderärztin reicht, oder ob es was Ausführlicheres von einem Kinderpsychologen sein muss. Die Sekretärin erklärte mir dann, dass ich das gleich nach der Einschreibung hätte erledigen müssen (haha, ich weiss im April, wie sich mein Kind bis zu den Sommerferien entwickelt...), nirgends war auch nur ein Wort von der Empfehlung beim Probeunterricht zu lesen, und mein Sohn müsste jetzt im September in die Schule...Dasselbe hat mir der Direktor dann auch nochmal gesagt, ausserdem ist anscheinend mein Sohn der entscheidende Schüler, dass statt 3 großen Klassen 4 kleinere Klassen gebildet werden konnten.
Hier habe ich unter Punkt B die gesetzlichen Bestimmungen in Bayern gefunden: http://www.schulberatung.bayern.de/slbgs_n.htm

Das Problem ist jetzt, der Direktor will meinen Sohn nicht zurückstellen lassen und leider liegt die Entscheidung beim Schulleiter. Grundsätzlich gibt es keine Fristen, bis zum 30.November können die Kinder laut Gesetzt zurückgestellt werden....
Ich kann doch jetzt meinen Sohn nicht ohen Vorschulausflug, Schultüte vom Kindergarten und Verabschiedung in die Schule schicken (und sei es auch nur für eine Woche...bis sie ihn freiwillig wieder nach Hause schicken), wenn selbst mit diesen Ritualen die erste Klasse für ihn momentan der Horror wäre. Er hat seit Pfingsten etwas auch nicht mehr als Vorschulkind im Kindergarten gegolten, da er eh bei den Blättern dauernd gestreikt hat...die Kindergärtnerinnen sehen es genauso wie ich, dass er dieses Jahr noch nicht in die Schule kann und ihm dieses Jahr im Kindergarten (vor allem ohne seine Schwester) sehr guttun wird.
Was würdet Ihr tun? Sorry, ist sehr lang geworden.....

LG

Igelbaby

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25. Juli 2005 um 10:12

Hallo Igelbaby,
vor Jahren hatten wir das umgekehrte Problem.

Mein Sohn war damals eigentlich noch nicht schulfähig, aber wir haben ihn trotzdem eingeschult. In der 3. Klasse wurde er nach einigen Wochen wieder in die 2. Klasse gestuft und wiederholte quasi die 2. Klasse nochmals. Ihm tat es sehr gut.

Dass sich der Direktor weigert ihn nicht einzuschulen, liegt vermutlich wirklich daran, dass es um die Bildung der 4 kleineren Klassen geht. Das einzigste, was mir jetzt spontan einfällt, wäre das Oberschulamt. Wende dich doch einfach mal an die und erkundige dich, was du in dieser Situation machen kannst. Denn wenn dein Sohn tatsächlich noch nicht schulreif ist, so wird ihm die Schule bald ziemlich auf den Geist gehen, die Leistungen werden dementsprechend sein und sein Verhältnis zu seinen Lehrern wird zur Qual. Außerdem zählt eine Rückstufung als Sitzenbleiben.

Ich könnte mir vorstellen, dass du beim Oberschulamt, bei entsprechender Begründung, die Einschulung deines Sohnes verhindern kannst.

Viel Glück !

Erdbeermarmelade

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25. Juli 2005 um 10:22
In Antwort auf erdbeermarmelade

Hallo Igelbaby,
vor Jahren hatten wir das umgekehrte Problem.

Mein Sohn war damals eigentlich noch nicht schulfähig, aber wir haben ihn trotzdem eingeschult. In der 3. Klasse wurde er nach einigen Wochen wieder in die 2. Klasse gestuft und wiederholte quasi die 2. Klasse nochmals. Ihm tat es sehr gut.

Dass sich der Direktor weigert ihn nicht einzuschulen, liegt vermutlich wirklich daran, dass es um die Bildung der 4 kleineren Klassen geht. Das einzigste, was mir jetzt spontan einfällt, wäre das Oberschulamt. Wende dich doch einfach mal an die und erkundige dich, was du in dieser Situation machen kannst. Denn wenn dein Sohn tatsächlich noch nicht schulreif ist, so wird ihm die Schule bald ziemlich auf den Geist gehen, die Leistungen werden dementsprechend sein und sein Verhältnis zu seinen Lehrern wird zur Qual. Außerdem zählt eine Rückstufung als Sitzenbleiben.

Ich könnte mir vorstellen, dass du beim Oberschulamt, bei entsprechender Begründung, die Einschulung deines Sohnes verhindern kannst.

Viel Glück !

Erdbeermarmelade

Huhu Erdbeermarmelade,
Ja, es ist genau die Befürchtung, dass ich ihm damit seine Freude am Lernen komplett nehme, wenn ich ihn jetzt "auf Probe", wie es mir der Direktor angeboten hat, in die Schule gehen lasse. Aber die erste Erfahrung soll doch keine schlechte Erfahrung sein.....
Ich finde es zwar sehr schön, dass 4 Klassen gebildet werden konnten, meine Tochter profitiert davon sicher, aber dafür kann ich ja nicht meinen Sohn opfern....
Die Schule würde ihm nicht nur bald auf den Geist gehen, er mag jetzt schon partout nicht in die Schule gehen, hat das auch dem Direktor letzte Woche gesagt, weil er eben zufällig dabei war....er hat eben auch die Vorbreitung im kindergarten nicht mitgemacht, was in Absprache wischen mir und den Erzieherinnen geschah....

Ich werde mich jetzt mal an das Oberschulamt wenden, hoffentlich bringts was...gehen kann er definitiv nicht.

LG

Igelbaby

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25. Juli 2005 um 10:35
In Antwort auf igelbaby

Huhu Erdbeermarmelade,
Ja, es ist genau die Befürchtung, dass ich ihm damit seine Freude am Lernen komplett nehme, wenn ich ihn jetzt "auf Probe", wie es mir der Direktor angeboten hat, in die Schule gehen lasse. Aber die erste Erfahrung soll doch keine schlechte Erfahrung sein.....
Ich finde es zwar sehr schön, dass 4 Klassen gebildet werden konnten, meine Tochter profitiert davon sicher, aber dafür kann ich ja nicht meinen Sohn opfern....
Die Schule würde ihm nicht nur bald auf den Geist gehen, er mag jetzt schon partout nicht in die Schule gehen, hat das auch dem Direktor letzte Woche gesagt, weil er eben zufällig dabei war....er hat eben auch die Vorbreitung im kindergarten nicht mitgemacht, was in Absprache wischen mir und den Erzieherinnen geschah....

Ich werde mich jetzt mal an das Oberschulamt wenden, hoffentlich bringts was...gehen kann er definitiv nicht.

LG

Igelbaby

Huhu,
Ich habe jetzt gerade im Schulamt angerufen und mit dem zuständigen Schulrat telefoniert und bin jetzt wieder etwas beruhigter. Ich brauche eine schriftliche Bestätigung, dass der Direktor meinen Sohn nicht zurückstellen will, und muss gegen diesen Bescheid einen Widerspruch beim Schulamt einlegen. Dass wird mein Sohn von einem Schulpsychologen nochmals untersucht, und das Ergebnis dem Direktor wieder vorgelegt. Und da dann die fehlende Schulfähigkeit ziemlich sicher amtlich bestätigt sein wird, sehe ich gute Chancen, dass der Direktor seine Entscheidung revidieren wird. Immerhin kann er ja nicht guten Gewissens ein Kind einschulen, dem vom amtlichen Schulpsychologen keine Schulfähigkeit bestätigt wird....

LG und vielen Dank für den Rat!

Igelbaby

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25. Juli 2005 um 10:45
In Antwort auf igelbaby

Huhu,
Ich habe jetzt gerade im Schulamt angerufen und mit dem zuständigen Schulrat telefoniert und bin jetzt wieder etwas beruhigter. Ich brauche eine schriftliche Bestätigung, dass der Direktor meinen Sohn nicht zurückstellen will, und muss gegen diesen Bescheid einen Widerspruch beim Schulamt einlegen. Dass wird mein Sohn von einem Schulpsychologen nochmals untersucht, und das Ergebnis dem Direktor wieder vorgelegt. Und da dann die fehlende Schulfähigkeit ziemlich sicher amtlich bestätigt sein wird, sehe ich gute Chancen, dass der Direktor seine Entscheidung revidieren wird. Immerhin kann er ja nicht guten Gewissens ein Kind einschulen, dem vom amtlichen Schulpsychologen keine Schulfähigkeit bestätigt wird....

LG und vielen Dank für den Rat!

Igelbaby

Gern geschehen
freut mich, dass es mir eingefallen ist und dass es dir geholfen hat.

Meld dich, wenn eine Entscheidung gefallen ist.

Liebe Grüße

erdbeermarmelade

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25. Juli 2005 um 11:41
In Antwort auf erdbeermarmelade

Gern geschehen
freut mich, dass es mir eingefallen ist und dass es dir geholfen hat.

Meld dich, wenn eine Entscheidung gefallen ist.

Liebe Grüße

erdbeermarmelade

Huhu,
Ganz so optimistisch sehe ich die Lage nicht mehr, seit ich vorhin ein längeres Gespräch mit der Sprechstundenhilfe eines Kinderpsychologen geführt habe. Sie berichtete mir von einem Kind, das letztes Jahr zurückgestellt werden sollte, wo die Eltern bis ans Kultusmministerium gegangen sind, was aber nichts genützt hat, da zumindest in Bayern das letzte Wort immer der Schulleiter hat.... Bei diesem Fall war auch das Mädchen das entscheidende Kind für eine Klassenteilung......zum Glück hat es da gut geklappt.
Ich glaube, wir sollten einfach umziehen...das wäre das einfachste.....

LG

Igelbaby

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25. Juli 2005 um 12:08
In Antwort auf igelbaby

Huhu,
Ganz so optimistisch sehe ich die Lage nicht mehr, seit ich vorhin ein längeres Gespräch mit der Sprechstundenhilfe eines Kinderpsychologen geführt habe. Sie berichtete mir von einem Kind, das letztes Jahr zurückgestellt werden sollte, wo die Eltern bis ans Kultusmministerium gegangen sind, was aber nichts genützt hat, da zumindest in Bayern das letzte Wort immer der Schulleiter hat.... Bei diesem Fall war auch das Mädchen das entscheidende Kind für eine Klassenteilung......zum Glück hat es da gut geklappt.
Ich glaube, wir sollten einfach umziehen...das wäre das einfachste.....

LG

Igelbaby

Jetzt wirf die Flinte nicht gleich ins Korn...
Liebe Igelbaby,

sicher ist es frustrierend, wenn man an solchen Stellen keine offene Türen einrennt.

Aber noch ist nichts entschieden !

Dass der Schulleiter das letzte Wort hat, ist zwar superblöd, aber dennoch würde ich das Gespräch mit dem Kinderpsychologen abwarten. Das mit dem Umziehen ist zwar keine schlechte Idee, aber das geht von heut auf morgen leider auch nicht.

Bei unserem Sohn war es damals so, dass er den Test in der Schule mit Ach und Krach bestanden hat. Aber wenn ich es revuepassieren lasse, so hat er durch diese Erfahrungen auch gewonnen. Klar will man seinen Kindern immer nur das Beste, aber Kinder müssen auch lernen Frust auszuhalten.

Mein Sohn ist jetzt 1 Jahr älter als die anderen und mittlerweile recht gut in der Schule geworden. Auch ihm machte die Schule jahrelang keinen Spaß und ich frustete jahrelang durch die Gegend, weil ich immer Ärger mit dessen Lehrer hatte. Aber mittlerweile hat er es von selbst sehr gut auf die Reihe gebracht und geht sehr gerne in die Schule.

Wir wissen im Vorfeld leider nie, wie sich die Dinge entwickeln und sollte er jetzt doch zwangseingeschult werden, ist das noch nicht das Ende seiner Schulkarriere. Manchmal rappelt es am Anfang ziemlich heftig und irgendwann bekommen sie die Kurve. Gerade bei Jungs habe ich das schon oft festgestellt.

Bereite dich einfach sehr gut vor, spann wenn nötig die Kindergärtnerinnen ein. Vielleicht läßt sich der Schulleiter noch umstimmen. Denn bei meinem Neffen ist es so, dass er verhaltensauffällig ist und der Schulleiter sich weigert ihn in seiner Schule einzuschulen. Jetzt wird auch alles mögliche versucht ihn umzustimmen.

Vielleicht wäre das auch ein Ansatzpunkt wo ihr ihm ein Gegenargument liefern könnt. Ärger wäre durch die zu frühe Einschulung vorprogrammiert und der ginge dann nicht nur euch etwas an, sondern würde zu einem Flächenbrand werden.

Diesen könnte man verhindern.

Drück dir die Daumen.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade

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29. Juli 2005 um 20:00
In Antwort auf erdbeermarmelade

Jetzt wirf die Flinte nicht gleich ins Korn...
Liebe Igelbaby,

sicher ist es frustrierend, wenn man an solchen Stellen keine offene Türen einrennt.

Aber noch ist nichts entschieden !

Dass der Schulleiter das letzte Wort hat, ist zwar superblöd, aber dennoch würde ich das Gespräch mit dem Kinderpsychologen abwarten. Das mit dem Umziehen ist zwar keine schlechte Idee, aber das geht von heut auf morgen leider auch nicht.

Bei unserem Sohn war es damals so, dass er den Test in der Schule mit Ach und Krach bestanden hat. Aber wenn ich es revuepassieren lasse, so hat er durch diese Erfahrungen auch gewonnen. Klar will man seinen Kindern immer nur das Beste, aber Kinder müssen auch lernen Frust auszuhalten.

Mein Sohn ist jetzt 1 Jahr älter als die anderen und mittlerweile recht gut in der Schule geworden. Auch ihm machte die Schule jahrelang keinen Spaß und ich frustete jahrelang durch die Gegend, weil ich immer Ärger mit dessen Lehrer hatte. Aber mittlerweile hat er es von selbst sehr gut auf die Reihe gebracht und geht sehr gerne in die Schule.

Wir wissen im Vorfeld leider nie, wie sich die Dinge entwickeln und sollte er jetzt doch zwangseingeschult werden, ist das noch nicht das Ende seiner Schulkarriere. Manchmal rappelt es am Anfang ziemlich heftig und irgendwann bekommen sie die Kurve. Gerade bei Jungs habe ich das schon oft festgestellt.

Bereite dich einfach sehr gut vor, spann wenn nötig die Kindergärtnerinnen ein. Vielleicht läßt sich der Schulleiter noch umstimmen. Denn bei meinem Neffen ist es so, dass er verhaltensauffällig ist und der Schulleiter sich weigert ihn in seiner Schule einzuschulen. Jetzt wird auch alles mögliche versucht ihn umzustimmen.

Vielleicht wäre das auch ein Ansatzpunkt wo ihr ihm ein Gegenargument liefern könnt. Ärger wäre durch die zu frühe Einschulung vorprogrammiert und der ginge dann nicht nur euch etwas an, sondern würde zu einem Flächenbrand werden.

Diesen könnte man verhindern.

Drück dir die Daumen.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade

So, kleines Update...
Ich habe jetzt mit dem Kinderpsychologen gesprochen und auch nochmal mit dem Direktor.
Es kam Folgendes heraus: Ich musste jetzt eine ausführliche Begründung schreiben, warum ich meinen Sohn noch nicht einschulen lassen will, und dazu muss noch was Schriftliches von einem Arzt. Da der Kinderpsychologe noch nicht fertig ist mit seiner Diagnostik, kann er noch keinen bericht schreiben, aber es reicht auch vorerst ein Bericht von unserer Kinderärztin, da waren wir heute und am Montag schickt sie den Bericht an die Schule, während sich der Direktor vorerst mit einem Gespräch und Gesprächsnotizen mit dem kinderpsychologen zufrieden gibt. Der Schulrat hat auch schon mit dem Direktor gesprochen, und so meinte der Direktor heute zu mir, dass er mmeinen Sohn zurückstellen kann, wenn der Schulrat ihm deswegen keine Schwierigkeiten macht. Das Problem rührt daher, dass in der Vergangenheit sehr viele Kinder wieder abgemeldet wurden, nachdem mit Müh und Not eine zusätzliche Klasse gebildet wurde. Daher gilt jetzt an unserer Schule, dass eine Rückstellung nur bis zu 14 Tage nach der Einschreibung erfolgen kann, damit man dem Schulleiter keine Tricksereien vorwerfen kann, was ich auch irgendwie verstehe. Aber das war Anfang April, da habe ich noch auf einen Entwicklungssprung gehofft, damit er ordnungsgemäß eingeschult werden kann.
Ich bin jetzt recht optimistisch, was die Rückstellung angeht, und mein Sohn ist auch wieder beruhigt.
Meine Tochter freut sich schon wie blöd auf die Schule, und wenn der Direktor heute seinen guten Tag hatte, dann kann es auch sein, dass sie dieselbe Lehrerin bekommt, die mein Großer jetzt 2 Jahre lang hatte und mit der ich sehr zufrieden war (ich habe das mal so zart angedeutet....und es steht noch nicht fest, welche Lehrerin welche Klasse bekommt....).

Und ich kann mich jetzt hoffentlich bald richtig mitfreuen, wenn ich weiss, das mein "Kleiner" noch sein Jahr aufholen darf.....

LG

Igelbaby

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30. Juli 2005 um 12:27
In Antwort auf igelbaby

So, kleines Update...
Ich habe jetzt mit dem Kinderpsychologen gesprochen und auch nochmal mit dem Direktor.
Es kam Folgendes heraus: Ich musste jetzt eine ausführliche Begründung schreiben, warum ich meinen Sohn noch nicht einschulen lassen will, und dazu muss noch was Schriftliches von einem Arzt. Da der Kinderpsychologe noch nicht fertig ist mit seiner Diagnostik, kann er noch keinen bericht schreiben, aber es reicht auch vorerst ein Bericht von unserer Kinderärztin, da waren wir heute und am Montag schickt sie den Bericht an die Schule, während sich der Direktor vorerst mit einem Gespräch und Gesprächsnotizen mit dem kinderpsychologen zufrieden gibt. Der Schulrat hat auch schon mit dem Direktor gesprochen, und so meinte der Direktor heute zu mir, dass er mmeinen Sohn zurückstellen kann, wenn der Schulrat ihm deswegen keine Schwierigkeiten macht. Das Problem rührt daher, dass in der Vergangenheit sehr viele Kinder wieder abgemeldet wurden, nachdem mit Müh und Not eine zusätzliche Klasse gebildet wurde. Daher gilt jetzt an unserer Schule, dass eine Rückstellung nur bis zu 14 Tage nach der Einschreibung erfolgen kann, damit man dem Schulleiter keine Tricksereien vorwerfen kann, was ich auch irgendwie verstehe. Aber das war Anfang April, da habe ich noch auf einen Entwicklungssprung gehofft, damit er ordnungsgemäß eingeschult werden kann.
Ich bin jetzt recht optimistisch, was die Rückstellung angeht, und mein Sohn ist auch wieder beruhigt.
Meine Tochter freut sich schon wie blöd auf die Schule, und wenn der Direktor heute seinen guten Tag hatte, dann kann es auch sein, dass sie dieselbe Lehrerin bekommt, die mein Großer jetzt 2 Jahre lang hatte und mit der ich sehr zufrieden war (ich habe das mal so zart angedeutet....und es steht noch nicht fest, welche Lehrerin welche Klasse bekommt....).

Und ich kann mich jetzt hoffentlich bald richtig mitfreuen, wenn ich weiss, das mein "Kleiner" noch sein Jahr aufholen darf.....

LG

Igelbaby

Dafür drück ich dir alle Daumen
Liebe Igelbaby,

mit dem Beginn der Sommerferien, haben wir auch ein kleines Problem. Die Klasse meines Sohne soll aufgelöst werden, da sie angeblich zu klein sein soll. Da es für diese Klassenstufe nur eine Klasse gibt, sind die oberen Herrschaften... wer immer das auch sein mag, mit der Überlegung beschäftigt, die Schüler auf die nächste Schule zu verteilen. Unsere Schule verfügt über einen hervorragenden Ruf und mein Sohn wurde aufgrund der zur Verfügungstehenden Lehrer ein ausgesprochen guter Schüler.

Das könnte sich an der anderen Schule ändern... Es ist eine gefürchtete Schule - Gewalt, Drogen und andere Dinge sind dort an der Tagesordnung.

Leider bekommen wir erst in den Ferien Nachricht und da wird uns nur wenig Zeit bleiben dagegen etwas zu unternehmen. Nach Rücksprache mit anderen Müttern, werden wir kämpfen wie Löwinnen und hoffen, dass wir erfolgreich sind.

So müsste er 3 km an die jeweilige Bushaltestelle laufen damit er in diese Schule kommt. Jetzt steigt er vor der Haustüre ein und steigt vor der Schule aus. Es ist ein spezieller Busbus und der nach den individuellen Bedürfnissen der Schüler eingesetzt wird. D.h. wenn Stundenplanänderungen vorliegen, kommen die Kinder in der Regel rechtzeitig entweder in die Schule oder nach Hause.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade *die grad echt frustriert ist*

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30. Juli 2005 um 13:05

@Igelbaby
Hallo Igelbaby,

habt ihr eigentlich schon eine
Ursache für die Entwicklungsverzögerung deines Sohnes?
So wie du ihn beschreibst, kommt
mir das Kiss-Syndrom in den Sinn.
Gerade bei Zwillingsgeburten ,
KS,etc. kommt es unter der Geburt zur HWS-Blockaden. Wenn sie in den ersten 2 Jahren nicht
behoben werden kann es zusätzlich zu Restreaktionen der
frühkindlichen Reflexe kommen.
Ich würde dem nachgehen, man könnte deinem Sohn nämlich gut helfen.
Dazu die Seiten:www.kiss-kid.de
und www.inpp.de oder inpp.org.uk
LG Dana

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4. August 2005 um 22:14
In Antwort auf dana68

@Igelbaby
Hallo Igelbaby,

habt ihr eigentlich schon eine
Ursache für die Entwicklungsverzögerung deines Sohnes?
So wie du ihn beschreibst, kommt
mir das Kiss-Syndrom in den Sinn.
Gerade bei Zwillingsgeburten ,
KS,etc. kommt es unter der Geburt zur HWS-Blockaden. Wenn sie in den ersten 2 Jahren nicht
behoben werden kann es zusätzlich zu Restreaktionen der
frühkindlichen Reflexe kommen.
Ich würde dem nachgehen, man könnte deinem Sohn nämlich gut helfen.
Dazu die Seiten:www.kiss-kid.de
und www.inpp.de oder inpp.org.uk
LG Dana

Huhu Dana,
Bei unserem Sohn ist es so, dass er einfach in den Streik getreten ist, weil er eine neunmalkluge Schwester hat. Buchstaben erkennen und auch Einzelne selber schreiben ist kein Problem, er kann auch im 20er-Bereich "Gummibärchenrechnen" ohne groß nachzudenken, das Problem ist seine Arbeitseinstellung: Wenn er keine Lust hat, ist nichts zu machen, er schaltet dann komplett auf stur. Und wenn man ihn dann drängelt, erzählt er einem irgendeinen Blödsinn, obwohl ich ganz genau weiss, dass er die Antwort kennt, oder er malt ein Bild mit zwei Händen gleichzeitig aus, damit er möglichst schnell fertig ist, und es ist ihm egal, wie es dann aussieht. Es ist mit harter Konsequenz und Ergotherapie, dazu Kinesiologie und Cranio-Sacral-Therapie sowie Homöopathie und seit neuestem auch Kinderpsychologe schon etwas besser geworden, aber noch nicht so gut, dass ich ihn in die Schule schicken kann.
Aber die KISS - Seiten werde ich trotzdem mal durchsehen, vielleicht habe ich ja etwas übersehen, was ihm helfen kann....vielen Dank!
Wir haben gestern zum Glück den offiziellen Rückstellungsbescheid von der Schule bekommen.... *freufreufreu*.

LG

Igelbaby

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4. August 2005 um 22:30
In Antwort auf erdbeermarmelade

Dafür drück ich dir alle Daumen
Liebe Igelbaby,

mit dem Beginn der Sommerferien, haben wir auch ein kleines Problem. Die Klasse meines Sohne soll aufgelöst werden, da sie angeblich zu klein sein soll. Da es für diese Klassenstufe nur eine Klasse gibt, sind die oberen Herrschaften... wer immer das auch sein mag, mit der Überlegung beschäftigt, die Schüler auf die nächste Schule zu verteilen. Unsere Schule verfügt über einen hervorragenden Ruf und mein Sohn wurde aufgrund der zur Verfügungstehenden Lehrer ein ausgesprochen guter Schüler.

Das könnte sich an der anderen Schule ändern... Es ist eine gefürchtete Schule - Gewalt, Drogen und andere Dinge sind dort an der Tagesordnung.

Leider bekommen wir erst in den Ferien Nachricht und da wird uns nur wenig Zeit bleiben dagegen etwas zu unternehmen. Nach Rücksprache mit anderen Müttern, werden wir kämpfen wie Löwinnen und hoffen, dass wir erfolgreich sind.

So müsste er 3 km an die jeweilige Bushaltestelle laufen damit er in diese Schule kommt. Jetzt steigt er vor der Haustüre ein und steigt vor der Schule aus. Es ist ein spezieller Busbus und der nach den individuellen Bedürfnissen der Schüler eingesetzt wird. D.h. wenn Stundenplanänderungen vorliegen, kommen die Kinder in der Regel rechtzeitig entweder in die Schule oder nach Hause.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade *die grad echt frustriert ist*

Hallo Erdbeermarmelade!
Ich kann mich zum Glück freuen, da wir gestern den Rückstellungsbescheid von der Schule in der Post hatten, und mein Kleiner kann endlich aufatmen....
Das klingt ja übel, was da bei Euch läuft. Bei uns in Bayern ist es so, dass Grundschüler, deren Weg bis zur Bushaltestelle länger als 2 km ist, gesondert abgeholt werden müssen, weil dieser lange Weg den Kindern nicht zugemutet werden kann.
Vielleicht kann Euch Eltern ja auch das Schulamt weiterhelfen. Es muss doch möglich sein, eine kleinere Klasse trotzdem weiterzuführen! Vielleicht ein gemeinsamer Brief, in dem Ihr beschreibt, was es für Eure Kinder bedeutet, jeden Tag diese lange Strecke zurückzulegen, der Wechsel an eine andere Schule ist ja auch nicht ohne, und die Vorteile, die eine so kleine Klasse für die Bildung eröffnet, sind unbezahlbar....
Ich drücke Euch Allen die Daumen, dass Ihr es schafft, die gewohnte Klasse für Eure Kinder zu erhalten!
Uns ich finde es richtig fies, dass sowas erst kurz vor knapp angesprochen wird, damit die meisten Leute sich nicht schnell genug wehren können.

LG

Igelbaby


Ist zwar jetzt etwas Offtopic, aber bei uns in Bayern (mit der CSU, die ja angeblich die Familien stärken will.....) wurde klammheimlich das letzte Jahr Landeserziehungsgeld halbiert, man bekommt jetzt nur noch Landeserziehungsgeld, bis das Kind 2,5 Jahre ist, und nicht wie davor bis zum 3. Geburtstag und ausserdem auch noch ein Drittel weniger... und das wurde so heimlich gemacht, dass es erst im Bescheid ersichtlich war und die Beratungsstellen erst in letzter Zeit davon erfuhren.....Anträge werden weiterhin die alten mit der Dauer bis zum 3. Geburtstag ausgegeben.....Timing ist anscheinend alles, und Familien haben oft nicht die Zeit und die finanziellen Mittel, sich gegen so was effektiv zu wehren.....meine Freundin, durch die ich das mit dem Erziehungsgeld erfahren habe, hatte das Geld eigentlich fest verplant und ist aus allen Wolken gefallen, als sie den Bescheid bekam....sie war heilfroh, dass sie ihre Ausbildung nicht schon angefangen hatte, da sie es sich ohne Erziehungsgeld nicht leisten kann.....*ironiemodus an* aber die CSU stärkt ja die Familien.....*ironiemodus aus*

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21. April 2007 um 19:56

Probleme bei der Schul - Rückstellung
Hallo,

unser Sohn ist fünf und er wird erst im Oktober 6 Jahre, er hatte eine Operation ende 2005 an den Ohren und der Nase - nachdem wir den Kinderarzt gewechselt haben, dort wurde nämlich festgestellt er hört nicht - geht er seit letztem Jahr zu eine Logopädin - seine Sprache hat sich schon sehr gut entwickelt, aber ihm fehlt noch sehr viel, wir haben 8 Gutachten von verschiedenen stellen und mir wurde erst jetzt gesagt das nur die Schule einen Rückstellungsantrag stellen kann, da wurde ich echt sauer, ich habe mich durch gefragt - bei uns in Berlin entscheidet sowas die Schulrätin, von der Dame habe ich jetzt die Adresse rausbekommen, nachdem ich in der Schule etwas lauter wurde. Ich habe mit der Presse und der Öffentlichkeit gedroht. jetzt haben wir als eltern den Antrag schriftlich an die Schulrätin, an die Schule und an die Schulärztin gesandt, mit einer Fristsetzung und mit der Androhung das wir uns vorbehalten weitere schritte einzuleiten.
Folgende Gutachten haben wir:

3 Stück vom ganzen Jahr der Logopädin
1 von der Kita
2 von der Beratungsstelle für Sprachbehinderte im Gesundheitsamt
1 Kinderarzt
1 Ärztin für Kinder- und Jugendpsychatrie (ist unser wichtigstes Dokument

Du musst kämpfen dafür was das beste für den kleinen ist ich wünsche euch viel Glück

Liebe Grüße

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21. September 2011 um 17:20
In Antwort auf igelbaby

So, kleines Update...
Ich habe jetzt mit dem Kinderpsychologen gesprochen und auch nochmal mit dem Direktor.
Es kam Folgendes heraus: Ich musste jetzt eine ausführliche Begründung schreiben, warum ich meinen Sohn noch nicht einschulen lassen will, und dazu muss noch was Schriftliches von einem Arzt. Da der Kinderpsychologe noch nicht fertig ist mit seiner Diagnostik, kann er noch keinen bericht schreiben, aber es reicht auch vorerst ein Bericht von unserer Kinderärztin, da waren wir heute und am Montag schickt sie den Bericht an die Schule, während sich der Direktor vorerst mit einem Gespräch und Gesprächsnotizen mit dem kinderpsychologen zufrieden gibt. Der Schulrat hat auch schon mit dem Direktor gesprochen, und so meinte der Direktor heute zu mir, dass er mmeinen Sohn zurückstellen kann, wenn der Schulrat ihm deswegen keine Schwierigkeiten macht. Das Problem rührt daher, dass in der Vergangenheit sehr viele Kinder wieder abgemeldet wurden, nachdem mit Müh und Not eine zusätzliche Klasse gebildet wurde. Daher gilt jetzt an unserer Schule, dass eine Rückstellung nur bis zu 14 Tage nach der Einschreibung erfolgen kann, damit man dem Schulleiter keine Tricksereien vorwerfen kann, was ich auch irgendwie verstehe. Aber das war Anfang April, da habe ich noch auf einen Entwicklungssprung gehofft, damit er ordnungsgemäß eingeschult werden kann.
Ich bin jetzt recht optimistisch, was die Rückstellung angeht, und mein Sohn ist auch wieder beruhigt.
Meine Tochter freut sich schon wie blöd auf die Schule, und wenn der Direktor heute seinen guten Tag hatte, dann kann es auch sein, dass sie dieselbe Lehrerin bekommt, die mein Großer jetzt 2 Jahre lang hatte und mit der ich sehr zufrieden war (ich habe das mal so zart angedeutet....und es steht noch nicht fest, welche Lehrerin welche Klasse bekommt....).

Und ich kann mich jetzt hoffentlich bald richtig mitfreuen, wenn ich weiss, das mein "Kleiner" noch sein Jahr aufholen darf.....

LG

Igelbaby

Rückstellung
Hallo Igelbaby,

ich möchte meine Tochter auch zurück stellen lassen.
Auch ich soll einen Bericht an die Schulleitung schreiben warum das aus unserer (Eltern) Sicht notwendig ist.
Hast du vielleicht nen Tip für mich wie und was ich schreiben kann. Fühl mich da etwas verunsichert u hab angst das falsche zu schreiben. Ich hab gelesen das Kinder, die zurückgestellt werden sollen auch schnell aml an ne Sonderschule verwiesen werden. Das soll ja unter gar keinen Umständen passieren!!
Bitte helft mir!!

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