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Polypen-OP

15. März 2002 um 22:30 Letzte Antwort: 18. März 2002 um 22:05

Hallo Ihr alle,

war heute mit meiner Tochter beim HNO.
Seit Dezember ist sie alle 14 Tage schlimm erkältet und hat dabei eine Mittelohrentzündung nach der anderen.

Dreimal haben wir Antibiotikum gegeben, aber jetzt wollte ich das nicht mehr.

Beim HNO wurde nun gesagt, das die Polypen raus müssten und das macht mir Angst. Julia hatte noch nie eine OP und irgendwie weiß ich nicht so genau, was da auf uns zu kommt.

Wer kann mir ein wenig beistehen und von seinen Erfahrungen berichten.

Ich danke EUch.

Eure Romara.

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18. März 2002 um 8:09

Habe noch nichts schlimmes gehört
hallo romara,

habe vier kinder, von denen 3 die polypen ambulant entfernt bekamen. einer mit 4 jahren, eine mit 3 jahren, der andre mit 6 jahren. am unproblematischsten ist es bei jüngeren kindern, da ist die narkose nicht so stark, weil eine geringere dosis reicht.(ist besser, finde ich) bei uns wars so, du mußt vorher (2 wochen vorher) zum kinderarzt, der sämtliche untersuchungen macht, die auf dem zettel stehen, den dir der ohrenarzt mitgibt. das geht von blutabnahme bis gesamteindruck. ist nicht schlimm. damit gehst du dann zum ohrenarzt, wenn termin ist. man muß erschreckende unterlagen unterzeichnen, weil sich die ärzte für etwaige probleme absichern müssen. fand ich heftig, habs aber gemacht. dann bekommt dein kind den narkosesaft und du mußt unbedingt ganz nah bei ihm sein, weil man nicht genau sagen kann, ab wann und wie das wirkt. irgendwann knickt dein kind weg und damit es sich nicht weh tut, ist es gut, wenn du es auf dem schoß oder so hast. dann kommt die op und du wartest und wartest, na ja, dann gehts in den aufwachraum, dein kind sieht schlimm aus und ist total fertig, noch schläfrig, jammert und dir wird ganz elend. nach 1 - 2 h darfst du es mit heimnehmen. da ist es gut, wenn du jemanden bei dir haben kannst, der dir hilft. die kleinen sind dann nämlich schwer wie blei. essen dürfen sie nur grießbrei oder milchreis o. ä. sollen viel trinken.
ich hatte vorher schon was liebes zum spielen besorgt. ein zauberplüschtier z.b., das die schmerzen wegzaubert und eine schöne cassette, denn das kind muß noch ruhen. das war immer gut.

es ist bei all meinen kindern gut verlaufen. bei meiner tochter war es ähnlich wie bei deiner, aber seitdem hat sie keine probleme mehr damit. sie war damals 3 und ist jetzt 11 jahre.

ich wünsch dir viel glück und kraft!!!

liebe grüße
cassandra7

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18. März 2002 um 9:01

Ist gar nicht so schlimm!
Ich war damals schon älter ca. 10 Jahre mein Bruder war 3. Wir haben es beide gut überstanden und seither keine Probleme mehr! In ca 3 Wochen steht diese OP auch meinem kleinen Bruder mit 4 Jahren bevor.
Sicherlich es ist ein Eingriff, man hat Angst und es tut weh! Aber wenn die Mama ganz nah ist, dann ist es nur halb so schlimm! Ging zumindest mir so!
Vom Ablauf her war es bei uns genauso wie bei Cassandra! Ausser das wir eine Nacht im Krankenhaus verbringen mussten, da unser HNO das für sicherer befindet!

Viele Grüße
Lolline

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18. März 2002 um 9:44

Kenn ich...
Hallo Romara!
Bei meiner Tochter war es genauso. Ich wollte sie auch nicht gern operieren lassen, ausserdem können Polypen auch nachwachsen....
Ich bin damals zufällig bei einer Notfallsprechstunde an einen Kinderarzt geraten, der ein Heilpraktikerin in der Praxis hatte. Bei dieser Frau haben wir unsere Tochter dann behandeln lassen. Und es war ein voller Erfolg!
Sie wurde homöopathisch behandelt und hatte danach über ein Jahr gar keine Mittelohrentzündung mehr. Dann "erwischte" sie wieder mal eine, die wir dann aber mit Hilfe der Homöopathin behandelten, und sie war die Entzündung genauso schnell wieder los wieder früher mit den Antibiotika. Eine Woche nach dieser Mittelohrentzündung hatten wir sowieso einen Kontrolltermin bei der Ohrenärztin, die war völlig von den Socken, weil rein GAR NICHTS mehr zu sehen war von der Entzündung. Ich bin mittlerweile auch bei dieser Homöopathin in Behandlung - und bin nur begeistert...
Um so etwas allerdings zu machen, braucht man eine/n wirklich gut ausgebildete/n Homöopath/en, es gibt auch ´ne Menge ... na ja...
Unsere Heilpraktikerin kann ich im Notfall auch immer am Wochendende erreichen und sogar im Urlaub.
Wichtig finde ich auch das Vertrauen, das sich recht schnell einstellen sollte zu seinem Heilpraktiker. Ich war mal vor Jahren bei einem, mit dem kam ich nicht gut klar, und habe die Behandlung auch sehr schnell abgebrochen...

Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute für Deine Tochter, vielleicht wäre meine Erfahrung ja eine Alternative für Euch - falls Ihr einen guten Homöopathen findet...

Mach´s gut!

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18. März 2002 um 22:05

Danke für die lieben Tipps...
An Euch alle!

Also werde ich mir viel Zeit nehem und für mein Käferkind da sein, denn das wird bestimmt nicht leicht, ihr klar zu machen, was da auf sie zu kommt.

Aber Ihr habt mir schon sehr viel Mut gemacht.

Vielen Dank dafür
Eure Romara.

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