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Plötzlich Stiefmutter?!? HILFE!!!

18. Februar 2018 um 22:27

Hallo ihr Lieben

Da ich momentan alleine mit meiner Situation da stehe, hoffe ich, hier vielleicht irgendwie Ratschläge oder hilfreiche Worte zu finden..

Ich (27) wohne mit meinem Lebensgefährten (Anfang 40) seit zwei Jahren zusammen.
Wir haben eine wundervolle Beziehung und jede Menge Spaß.
Ich tat mich immer schwer, jemanden zu finden, der meine Ansichten und Lebensweise teilt, ich bin sehr naturverbunden, spartanisch, konsumverweigernd, sportlich und reiselustig. Mit ihm kann ich eigentlich alles ausleben und fühlte mich nicht eingeengt.

Mein Freund hat eine Tochter (12), sie ist zwei Wochenenden im Monat und die Hälfte ihrer Ferien immer bei uns gewesen. Das war von Anfang an so und ich habe mich auch immer um alles gekümmert (von Frühstück, Mittag, Einkaufen, Hausaufgaben machen, lernen, Spiele spielen, Haare waschen, einfach alles was dazugehört), obwohl ich gar kein Kinderfreund bin, nie eigene Kinder haben wollte.
Sie hat im letzten Jahr immer mehr angedeutet, dass sie lieber bei uns ist und dass ich so eine tolle Mama wäre, was mir innerlich schon immer etwas den Magen verdreht hat.
Ich akzeptiere, dass sie ein Teil meines Lebensgefährten ist und will ihr die Zeit hier auch schön machen, aber ich schaffe es einfach nicht und will auch gar keine große emotionale Bindung aufbauen.

Nun kam mein Freund vor drei Wochen mit ihr abends an und sagte, sie wohne jetzt bei uns, sie wolle nicht mehr bei ihrer Mutter sein und ihre Mutter sei auch der Meinung, sie habe sich lang genug um sie gekümmert.

Ich musste mich in diesem Moment so zusammenreißen, mir wurde übel, Wut und Ärger stieg in mir auf ,alles zugleich. Ich weiß nämlich, dass mein Freund eigentlich auch nie Kinder haben wollte, vor mir nie ein Beziehungsmensch war und viel zu ungeduldig ist, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Es sei vielleicht noch angemerkt, dass wir mit Hund in einer einer eineinhalb Zimmer Wohnung wohnen, weil wir mehr Wert auf den Garten und alles drumrum legen und uns nichts aus 'Luxus ' machen.
Aber mit Kind ist das definitiv ein Albtraum!
Wenn seine Tochter da ist, schlafe ich immer auf der Couch und die beiden in der Küche auf den beiden Matratzen. (Mir wäre das einfach too much, wenn wir auch noch zu dritt das Bett teilen müssten)
Mein Lebensgefährte will aber auf keinen Fall umziehen, weil ihm eben -wie mir eigentlich auch- das Drumherum so wichtig ist.
Außerdem arbeitet er 14h am Tag (hat dadurch Freiblöcke, was sonst eigentlich toll zum Reisen ist), das heißt, dass ich quasi komplett für seine Tochter verantwortlich bin und vom Wecken übers Frühstück, Einkaufen, Mittag, Hausaufgaben alles alleine erledige.
Ich habe damals eine sehr gute Stelle aufgegeben, als ich zu ihm gezogen bin und versuche mich nun mit großer Mühe selbstständig zu machen, weil ich mit meinem Studium hier in der Umgebung nichts finde .. nur wie soll ich so noch Zeit dafür finden?

Ich bin Momentan einfach am Ende.. Ich weiß, dass ich dem Kind keinen Vorwurf machen kann und lasse sie dies auch nicht spüren.. Sie ist meist so anhänglich, dass es mir oft die Luft zum Atmen nimmt.
Aber was soll ich nun tun? Ist das manchmal eine Laune bei Kindern? Ich kann mir nicht vorstellen ,dass ich mein Leben jetzt für ein für mich fremdes Kind komplett umstrukturieren/aufgeben soll?

Seid ihr schon mal in einer ähnlichen Situation gewesen? Seid ihr plötzlich Stiefmutter geworden und konntet damit umgehen?
Was meint ihr, wie ich mich verhalten soll?

Über ein paar Worte wäre ich wirklich dankbar

Viele liebe Grüße!

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19. Februar 2018 um 10:50

Hallo! 

ich glaub ich kann dich sehr gut verstehen und glaube dir, das die Situation erst mal sehr schwierig ist! Ich selbst habe als 10/12 jährige eine Stiefmutter bekommen und kann von dieser Seite dazu beitragen. 

Ungeplannte Kinder passieren, aber sie sind nunmal da und ein Teil des Menschens, der sie in die Welt gesetzt hat, man kann sie sich nicht einfach wegwünschen! Es ist allerdings ein großes Problem, dass sich dein Freund da nicht viel drum kümmern kann, da wird er was ändern müssen! Es stimmt zwar, dass du seine Tochter theoretisch 'mitheiratest' aber es bringt nichts, wenn du dich in diese Rolle zwingst! Es bringt niemanden was wenn du den Frust in dich hineinfrisst und irgendwann an der Tochter rauslässt, was unvermeidbar sein wird. Allerdings kann ich aus deinem Text herauslesen dass du das auch gar nicht willst. 

Ich würde euch raten, zusammen eine Lösung zu finden. Mach deinem Freund klar, dass nicht alles so weitergehen kann wie bisher! Und versuche auch mit der Tochter zu reden. Pubertierende sind manchmal schwer, aber nicht dumm! Mach ihr klar, dass du noch Jung bist und die Situatuon schwierig ist. Bitte sie um hilfe, beziehe sie mit ein und vor allem, sag ihr die Wahrheit! (vielleicht etwas abgeschwächt, aber Dinge nicht anzusprechen macht es schlimmer.)

Meine Stiefmutter hat als ich 16 war ein Kind bekommen und von da an verlangt, das wir Mama zu ihr sagen. Erst vor kurzem (ich bin jetzt auch 27) hab ich erfahren, dass sie nie unsere Mutter sein wollte und mit uns heillos überfordert war. Mein Vater war auch nie daheim und sie 20/21 als sie einzog. Die ganze Sache hat mich emotional enorm belastet, da ich ihr immer gefallen wollte, Liebe von ihr wollte aber nie gut genug für sie war! Ich denke dann immer, dass es geholfen hätte, wenn sie mir von Anfang an klar gemacht hätte, dass sie nicht meine Ersatzmutter ist. Natürlich ist jede Situation und jedes Kind verschieden...

In meinem Elternhaus gab es keine Liebe. Als mir das klar war wär ich lieber in einem Heim gewesen aber mein Vater wollte wohl beweisen, dass er mit uns klar kommt (was dann die Frau machen musste. Kein Kavaliersdelikt!!) dein Freund muss sich seiner Verantwortung stellen oder seiner Tochter klar machen, dass er es nicht kann! Sonst hat ihre Mutter weiterhin Verantwortung und soll sie ab und zu zu sich holen (wie ihr es davor getan habt) scheut nicht davor, Verwandte um Hilfe zu bitten! Wartet bitte nicht darauf, dass sie euch jemand anbietet! Und nehmt das Mädchen ernst  

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19. Februar 2018 um 13:02

Das ist so einfach gesagt..
Das Problem ist ja auch, dass ich die tragende Säule hier bin.

​Als ich vor zwei Jahren hierhin kam, war die Tochter meines LG nicht gerne bei ihm, weil er nicht wirklich mit ihr umgehen kann.. eine halbe Stunden kuscheln ist ok, aber dann ist er wieder sehr leicht reizbar, verfällt in seinen Militärton und verzieht sich einfach mit dem Auto für ein paar Stunden.

Sie sagt mir auch immer wieder, dass sie so gern hier ist, weil ich so toll bin, Papa sich so geändert hätte und alles viel besser als bei ihrer Mama sei.

​Ich kann mich aber, auch wenn ich so tue, nicht in diese Rolle hineinversetzen..ich wollte einfach nie Kinder haben. Für einige Tage okay, aber tagtäglich? Das kann ich auch momentan nicht mit meiner Selbstständigkeit und dem gleichzeitigen Masterstudium vereinen.

​Aber wenn ich jetzt gehe, stürzt ja alles ein. 
​Ich bin -wie gesagt- die Hauptperson für die Kleine, die alles erledigt und sie beschäftigt.
​Wenn ihr Vater arbeitet (auch an zwei Wochenenden im Monat), sehen sich die beiden eine halbe bis maximal zwei Stunden am Tag, der Rest liegt bei mir.
Er kann die Arbeitszeiten auch nicht verändern.
Also könnte sie gar nicht hier bleiben, wenn ich gehe.
​Und wenn ich mich dafür entscheide, bin ich allein, mein Freund ist allein und seine Tochter? Geht vielleicht doch wieder zur Mutter.. das kann doch auch nicht die Lösung sein?

​Wenn ich versuche, mit ihm zu reden, meint er nur "Ihr seid ja zwei junge Mädels, ihr macht das schon, Du kannst das viel besser als ich. Sie mag Dich so sehr, siehst Du doch, sie ist doch gar kein Problem, hab Dich nicht so."
​Oder wenn es um das Finanzielle geht und ich ihn frage, warum er dann weiterhin der Mutter den Unterhalt bezahlt, obwohl ich jetzt einkaufen gehe und eher das Geld gebrauchen könnte, kommt die Antwort "so viel braucht sie doch gar nicht, Du kaufst doch eh für Dich ein, da isst sie halt mit." Was seine Tochter schon für Ansprüche entwickelt hat, auch was Markenmode betrifft, nimmt er noch gar nicht wirklich wahr.


​Ich glaube, sein Unverständnis  ist auch ein sehr großer Punkt, dass meine Abneigung davor, in diese Rolle zu schlüpfen immer größer wird.

​Also einfach zu sagen, akzeptiere es oder gehe, ist hier nicht so leicht gesagt.

​Ich möchte ja auch, dass es der Kleinen gut geht.. würde sie auch niemals wegstoßen, wenn sie zu mir kommt oder sie vor dem Fernseher parken, ich sehe mich da schon verpflichtet.
Aber das kann doch so nicht weiter gehen? 



​Ich danke euch, für eure bisherigen Kommentare, es tut wirklich gut, mal etwas von Außenstehenden zu hören

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19. Februar 2018 um 13:08

Oh Gott ihm gehört mal anständig der Kopf gewaschen! Ein Kind ist ein Vollzeitjob! Und der Mutter würd ich keinen Cent mehr zahlen wenn sie das Kind schon einfach abschiebt!! Das ist ja die Höhe!

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19. Februar 2018 um 13:36
In Antwort auf anominia

Hallo! 

ich glaub ich kann dich sehr gut verstehen und glaube dir, das die Situation erst mal sehr schwierig ist! Ich selbst habe als 10/12 jährige eine Stiefmutter bekommen und kann von dieser Seite dazu beitragen. 

Ungeplannte Kinder passieren, aber sie sind nunmal da und ein Teil des Menschens, der sie in die Welt gesetzt hat, man kann sie sich nicht einfach wegwünschen! Es ist allerdings ein großes Problem, dass sich dein Freund da nicht viel drum kümmern kann, da wird er was ändern müssen! Es stimmt zwar, dass du seine Tochter theoretisch 'mitheiratest' aber es bringt nichts, wenn du dich in diese Rolle zwingst! Es bringt niemanden was wenn du den Frust in dich hineinfrisst und irgendwann an der Tochter rauslässt, was unvermeidbar sein wird. Allerdings kann ich aus deinem Text herauslesen dass du das auch gar nicht willst. 

Ich würde euch raten, zusammen eine Lösung zu finden. Mach deinem Freund klar, dass nicht alles so weitergehen kann wie bisher! Und versuche auch mit der Tochter zu reden. Pubertierende sind manchmal schwer, aber nicht dumm! Mach ihr klar, dass du noch Jung bist und die Situatuon schwierig ist. Bitte sie um hilfe, beziehe sie mit ein und vor allem, sag ihr die Wahrheit! (vielleicht etwas abgeschwächt, aber Dinge nicht anzusprechen macht es schlimmer.)

Meine Stiefmutter hat als ich 16 war ein Kind bekommen und von da an verlangt, das wir Mama zu ihr sagen. Erst vor kurzem (ich bin jetzt auch 27) hab ich erfahren, dass sie nie unsere Mutter sein wollte und mit uns heillos überfordert war. Mein Vater war auch nie daheim und sie 20/21 als sie einzog. Die ganze Sache hat mich emotional enorm belastet, da ich ihr immer gefallen wollte, Liebe von ihr wollte aber nie gut genug für sie war! Ich denke dann immer, dass es geholfen hätte, wenn sie mir von Anfang an klar gemacht hätte, dass sie nicht meine Ersatzmutter ist. Natürlich ist jede Situation und jedes Kind verschieden...

In meinem Elternhaus gab es keine Liebe. Als mir das klar war wär ich lieber in einem Heim gewesen aber mein Vater wollte wohl beweisen, dass er mit uns klar kommt (was dann die Frau machen musste. Kein Kavaliersdelikt!!) dein Freund muss sich seiner Verantwortung stellen oder seiner Tochter klar machen, dass er es nicht kann! Sonst hat ihre Mutter weiterhin Verantwortung und soll sie ab und zu zu sich holen (wie ihr es davor getan habt) scheut nicht davor, Verwandte um Hilfe zu bitten! Wartet bitte nicht darauf, dass sie euch jemand anbietet! Und nehmt das Mädchen ernst  

Ich danke Dir ganz herzlich für Deine Antwort.

​(Konnte jetzt gar nicht so schnell antworten, weil ich so viel gleichzeitig zu erledigen habe, dass ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht.)

​Ich weiß, dass die Kleine in keinster Weise irgendwelche Schuld trägt und ich habe und werde mich auch niemals negativ ihr gegenüber verhalten! Das könnte ich gar nicht.
​Ich bin immer liebevoll zu ihr und versuche ihr mit allem zu helfen, sage ihr auch, dass ich sie lieb habe, wenn sie es mir sagt.. aber ich bin einfach, wie Du auch richtig erkannt hast, überfordert mit der Situation.. alles unter einen Hut zu bekommen, plötzlich für einen anderen Menschen komplett verantwortlich sein, obwohl man selber noch so viel aufbauen muss.. das ist hart und manchmal, wenn sie mich ruft, muss ich mich wirklich zusammenreißen und die Tränen runterschlucken

​Für sie muss die Situation auch schwierig sein, dass kann ich auch absolut nachvollziehen, jedes Kind wünscht sich eine harmonische Beziehung mit Mama und Papa.

​Aber ich sehe einfach keine Besserung, die Arbeitszeiten meines Freundes werden sich nicht ändern.

​Meine Verwandte wohnen 700km entfernt, ich kann also nicht mal eben hin und um Hilfe bitten oder mich ausweinen und die Mutter meines LG lebt jetzt in Spanien, also haben wir hier niemanden, an den wir uns sonst wenden können.

​Wahrscheinlich werde ich einfach die nächsten Wochen abwarten und wenn sich nichts ändert, weiß ich nicht, ob ich das länger aufrecht halten kann.
​Mir tut es nur wirklich im Herzen für das Kind weh.

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19. Februar 2018 um 14:14

Auch wenn ich immer84's Wortwahl und Kommentare meistens nicht so mag muss ich hier zustimmen, das kann und sollte er nicht von dir verlangen! Du leidest, die Beziehung leidet und früher oder später auch das Kind, wie sehr du dich auch bemühst! 

ich hoffe dennoch, dass vielleicht ein Wunder geschieht und ihr beiden Mädls gut zurecht kommt. Rede doch mal mit ihr, wenn du bei deinem Freund auf taube Ohren stößt, vielleicht tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf? Ich kann jetzt nicht dafür bürgen wie hilfreich eine 12jährige ist, aber bei dem was das Mädchen mit Mama und Papa schon durchgemacht hat könnte ihre Meinung hörenswert sein. Ist halt schwer in dem Alter :/ 

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20. Februar 2018 um 14:03

Noch einmal vielen Dank für eure Antworten.

Ich würde ein kindefreies Leben auch sehr genießen, aber ich wusste ja von Anfang an, dass er eine Tochter hat, das muss ich akzeptieren.  War ja bisher auch nie ein Problem an den Wochenenden oder in den Ferien.

​Ich habe ihm heute noch mal gesagt, auf seine Aussage "dass er sich um seine Tochter kümmern muss", dass er das dann auch wortwörtlich so sehen muss.
​Ich habe kein Problem damit, die Wäsche zu machen oder das Essen zu kochen, aber ich habe keine Lust und auch keine Zeit, den ganzen Tag den Babysitter zu spielen, was ja verlangt wird, da wir für die Kleine kein Kinderzimmer haben und sie deswegen die ganze Zeit an meinem Rockzipfel hängt.
​Also hab ich ihn nun die Pistole auf die Brust gesetzt, dass er sich entweder etwas mit der Arbeit einfallen lassen muss, um Nachmittags und Abends zuhause zu sein oder er eine Person für die Betreuung finden muss.. oder es eben mit ihrer Mutter gemeinsam lösen, schließlich haben sie das Kind in die Welt gesetzt.

​Ich komme mir schon ziemlich hart vor mit dieser Äußerung.. aber ich denke, wenn ich es von Anfang an nicht klarstelle, wird es immer als selbstverständlich angesehen werden, dass ich 24h lang jeden Tag die Ersatzmutter spiele.



​Ich wünsche euch noch einen ganz bezaubernden Tag und noch einmal herzlichen Dank für eure Meinungen

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20. Februar 2018 um 14:35

Ohje, die Kleine hat mit ihren Eltern wohl nicht wirklich Glück gehabt. Ganz blöde Situation für dich, weil du - von deinen Texten her - noch die beste Alternative für sie bist.
Wenn sie bei euch wohnen soll, ist eine größere Wohnung ganz sicher nötig. Und dein Partner sollte auch aufhören seiner Ex aus Konfliktscheu weiter Unterhalt zu zahlen. Und natürlich hat er finanziell für sie aufzukommen und das nicht auf dich abzuwälzen - geht garnicht. Da sollte dringend mal ein klärendes Gespräch unter euch beiden stattfinden. 
Auch darüber, wie die Betreuung weiter funktionieren soll, müsst ihr sprechen. Ich habe einen bald 10 jährigem Sohn, so viel ist der in dem Alter nicht mehr zu Hause. Eigentlich geht er die meiste Zeit seinen Hobbys (Fußball, Basketball, Schwimmen, Pfadfinder) nach oder ist mit Freunden verabredet. Ab und zu nutzt er sein Handy oder darf an den Nintendo, ansonsten spielt er in seinem Zimmer oder liest oder so. Die Zeit, die wir wirklich noch intensiv zusammen verbringen beschränkt sich unter der Woche auf die Mahlzeiten, Quatschen und Gesellschaftsspiele und selten mal was für die Schule...Das ist bei einer Zwölfjährigen doch sicher ähnlich?
Überlege dir, ob du unter solchen Bedingungen Vollzeit-Stiefmutter sein magst. Unter den derzeitigen Umständen würde ich nichtmal darüber nachdenken, das so weiter zu machen.
Ich wünsch dir alles Gute

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