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Pavor nocturnus

11. Februar 2004 um 22:59

Kennt sich jemand damit aus???????

Danke!

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12. Februar 2004 um 15:34

Hallo
Wenn ich mich nicht irre ist das ein Nachtschreck (im weitesten sinne wie das Schlafwandeln).
Mein Sohn hatte das auch mal mit 4 Jahren, er ist aufgestanden und wimmernd ins Wz. gekommen und hat mich mit leerem Blick angestarrt, ich hab ihn dann gefragt was los ist und er ist total panisch geworden, hat mich angeschriehen ich solle weg gehen er hätte angst vor mir und wollte zu seiner Mamma ( ich bin seine Mamma ). ich hab dann versucht ihn zu beruhigen aber das ganze hat ne halbe Stunde gedauert, ich hab mir danach noch monatelang Sorgen gemacht von wegen irgend was ist mit seiner Psyche nicht in ordnung. Es ist aber nur einmal passiert. ich hab dann 3 jahre später ( Nach der Geburt meiner Tochter) das Buch Alle Kinder können Schlafen lernen in die Finger bekommen und darin gehts unter anderem auch um Pavor nocturnus. Ist aber nicht besonders ausführlich ich denke wenn es öffters auftritt solltest Du mal Kontakt mit einem Schlaflabor aufnehmen.
Ich wünsche dir ruhige Nächte,
Nanna

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6. April 2005 um 11:20

Pavor nocturnus
hallo du!

Auch ich hab dieses Problem mit meinem Sohn. Seit ca. 3 Wochen passiert dies jeden Abend, nachdem er 1 Stunde im Bett ist. Ich habe auch schon mit der Kinderärztin gesprochen, jedoch kann man einfach nichts dagegen tun und man soll`s einfach gelassen nehmen! So zumindest die Meinung aller (auch im Internet etc.) Jedoch ist das ja leichter gesagt, als gemacht. Mich macht`s z.B. total fertig. Jeden Tag graut mir schon, wenn ich ihn zu Bett bringe. Er ist dann völlig panisch, klitschnass geschwitzt, nicht ansprechbar und eben total "daneben". Nach ca. 10 Minuten ist das Ganze dann vorbei und er schläft wieder. Morgens weis er dann von nichts! Jetzt habe ich gelesen, dass dies überwiegend bei Jungen ums Einschulungsalter auftritt (stimmt bei uns) und irgendwann - spätestens im Erwachsenenalter - wieder vergeht. Tolle Aussicht. Hast Du vielleicht ein Wundermittel entdeckt? Danke für Deine ANtwort Janilien

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6. April 2005 um 15:11

Der Nachtschreck
ist völlig harmlos, keine Krankheit oder psychische Störung. Er ist typisch für Kinder im Alter v. 2-5 Jahren. Es "passiert" immer in der ersten Nachthälfte etwa 1-2 Stunden nach dem Einschlafen (nach meiner Tochter konnte ich ne Weile den Wecker stellen, so zuverlässig hatte sie "ihren" Pavor), die Kinder schwitzen haüfig, scheinen abwesend, nehmen ihre Eltern nicht wahr, lassen sich nicht wecken. Im Gegenteil - durch den Versuch sie zu wecken dauert es meist länger, bis sie wieder einschlafen. Häufig ist es besser, man macht gar nichts, dann vergeht er nach 3-15 min. (die endlos erscheinen!), wenn sie aufstehen und herumgehen wollen, sieht man zu, daß sie sich nicht in Gefahr begeben.
Es vergeht wieder und es gibt nichts, was DU tun kannst, außer vielleicht auf einen rhythmischen Tagesablauf zu achten, denn gerade nach besonders aufregenden Tagen (Geburtstage, Ausflüge, viele Reize eben,...) tritt der Pavor Nocturnus "gern" auf.
LG Phyllis

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9. August 2005 um 20:47
In Antwort auf collyn_11904930

Hallo
Wenn ich mich nicht irre ist das ein Nachtschreck (im weitesten sinne wie das Schlafwandeln).
Mein Sohn hatte das auch mal mit 4 Jahren, er ist aufgestanden und wimmernd ins Wz. gekommen und hat mich mit leerem Blick angestarrt, ich hab ihn dann gefragt was los ist und er ist total panisch geworden, hat mich angeschriehen ich solle weg gehen er hätte angst vor mir und wollte zu seiner Mamma ( ich bin seine Mamma ). ich hab dann versucht ihn zu beruhigen aber das ganze hat ne halbe Stunde gedauert, ich hab mir danach noch monatelang Sorgen gemacht von wegen irgend was ist mit seiner Psyche nicht in ordnung. Es ist aber nur einmal passiert. ich hab dann 3 jahre später ( Nach der Geburt meiner Tochter) das Buch Alle Kinder können Schlafen lernen in die Finger bekommen und darin gehts unter anderem auch um Pavor nocturnus. Ist aber nicht besonders ausführlich ich denke wenn es öffters auftritt solltest Du mal Kontakt mit einem Schlaflabor aufnehmen.
Ich wünsche dir ruhige Nächte,
Nanna

Mein kleiner Sonnenschein
Hallo,

seit Tagen wusel ich mich durchs net um Hilfen zu finden, bin zufällig hier her gekommen und las, dass es noch andere Eltern it Nachtschreck Kindern gibt. Mein Kleiner, 5 Jahre hat seit ca. 10 Tagen unter den Pavor Nocturnus zu leiden, oder leide ich mehr? Als es das erste Mal passierte, war ich völlig aufgelöst, er wachte auf, schrie, schwitze und hatte übergrosse Pupillen und nahm mich überhaupt nicht wahr. Ich wollte ihn trösten, auf meinem Schoss, doch er stiess mich weg..ich dachte meine Güte, warum hat er Angst vor mir, ich sass da, verzweifelt. Nach 15 MInuten war alles vorbei..er kuschelte sich an mich seufzte und schlief ratz fatz ein mit einem Lächeln im Gesicht. Dann der nächste Abend..kanpp eine Stunde nach dem er eingeschlafen war, dass gleiche..er rannte schreiend rum, nahm nichts wahr und erschien mir so hilflos..ich wollte wieder ihn berühren..er stiess mich weg..ich war und bin immer noch schokiert, verzweifelt. Wie gesagt, seit 10 Tagen leidet er darunter ich sicherlich noch mehr, wobei es nicht täglich ist. Heute dachte ich ich wecke ihm bevor die Stunde Schlaf um ist..war vermutlich falsch..er wurde wach und eigentölich nicht..und wieder das gleiche..schreine, schneller Herzschlag, nicht erkennen, desorientiert. Mir tut der kleine so verdammt leid, habe nun schon gute Nachtbad gekauft, mir für das einschlafritaul noch mehr Zeit gelassen, was kann ich noch machen. Meine Kinderärztin meinte, haben sie geduld, das gibt sich wieder. Aber es muss doch etwas geben, um den Kindern zu helfen..denn diese Angst in den Augen meines kleinen Sonnenschein, das tut mir verdammt weh.

Ups..viel geschrieben..aber ich musste das einfach mal loswerden, denn es ist echt für eine Mutti verdammt schlimm, wenn das Kind wegen dem Pavor Nocturnus wach wird und man nur hilflos daneben stehen kann und in dem Moment, wenn man ja helfen möchte, weggeschubst wird.

es grüsst Doris



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11. September 2005 um 21:02

Pavor nocturnus
Hallo, Ihr Lieben....

ich glaube es kaum was ich hier lese, jetzt weiß ich endlich was diese Alpträume sind!!!! Meine Tochter Sophie hat dies schon ziemlich lange und zwar seit ihrem halbjährigen Krankenhaus-Aufenthalt (Mai 2002- November 2002 wg. Leukämie).Leukämie hat sie mit 19 Monaten bekommen und fast am Ende der intensiv Therapie haben diese "Alpträume" begonnen. Es zieht sich hin...mal hat sie wochenlang keine und jetzt wieder ständig...schon mehrere Tage hintereinander.Nun habe ich im Internet gestöbert und viele Seiten zu dem Thema gefunden und habe dort meine Tochter und ihr Verhalten wiedergefunden....der reinste Wahnsinn. Das ganze ist ziemlich schrecklich, aber nun weiß ich Bescheid und werde bei der nächsten Blutkontrolle unseren Arzt dazu befragen. Auch Ihr habt mir mit Euren Beiträgen schon sehr geholfen und weiß nun, daß ich damit nicht alleine bin.....Vielen Dank und lieben Gruß

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22. September 2005 um 21:33
In Antwort auf stern2103

Pavor nocturnus
Hallo, Ihr Lieben....

ich glaube es kaum was ich hier lese, jetzt weiß ich endlich was diese Alpträume sind!!!! Meine Tochter Sophie hat dies schon ziemlich lange und zwar seit ihrem halbjährigen Krankenhaus-Aufenthalt (Mai 2002- November 2002 wg. Leukämie).Leukämie hat sie mit 19 Monaten bekommen und fast am Ende der intensiv Therapie haben diese "Alpträume" begonnen. Es zieht sich hin...mal hat sie wochenlang keine und jetzt wieder ständig...schon mehrere Tage hintereinander.Nun habe ich im Internet gestöbert und viele Seiten zu dem Thema gefunden und habe dort meine Tochter und ihr Verhalten wiedergefunden....der reinste Wahnsinn. Das ganze ist ziemlich schrecklich, aber nun weiß ich Bescheid und werde bei der nächsten Blutkontrolle unseren Arzt dazu befragen. Auch Ihr habt mir mit Euren Beiträgen schon sehr geholfen und weiß nun, daß ich damit nicht alleine bin.....Vielen Dank und lieben Gruß

Pavor Nocturnus
Es tut verdammt gut, wenn man liest, dass es anderen Eltern auch so geht. Unser Sohn ist 2,5 Jahre und war noch nie ein braver Schläfer. Zwischen Durchschlafphasen gab es immer wieder vereinzelt Wochen wo er 1-2 Mal munter wurde. Harmlos, wenn ich jetzt dran zurück denke, weil da gings nur um Durst oder Schnuller...
Seit 2 Wochen sind wir echt verzweifelt. Jede Nacht ca. 2 Stunden nach dem Schlafengehen hören wir ihn Aufschreien oder kläglich weinen und wenn wir dann ins Zimmer gehen, liegt und schlaft er oder steht im Bett total verstört und nassgeschwitzt und ruft immer nur verzweifelt "Lass mich, lass mich" Er ist nicht ansprechbar und erst nach minutenlangem Zureden beruhigt er sich und kuschelt sich an uns.
Wir haben schon seine Lieblings-TV Serie gestrichen und aufregende Tageserlebnisse vermieden, Baldriansaft probiert aber wir sind wirklich hilflos....
Ich hoffe, dass es bald besser wird!

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13. Januar 2007 um 23:16
In Antwort auf leta_12706627

Der Nachtschreck
ist völlig harmlos, keine Krankheit oder psychische Störung. Er ist typisch für Kinder im Alter v. 2-5 Jahren. Es "passiert" immer in der ersten Nachthälfte etwa 1-2 Stunden nach dem Einschlafen (nach meiner Tochter konnte ich ne Weile den Wecker stellen, so zuverlässig hatte sie "ihren" Pavor), die Kinder schwitzen haüfig, scheinen abwesend, nehmen ihre Eltern nicht wahr, lassen sich nicht wecken. Im Gegenteil - durch den Versuch sie zu wecken dauert es meist länger, bis sie wieder einschlafen. Häufig ist es besser, man macht gar nichts, dann vergeht er nach 3-15 min. (die endlos erscheinen!), wenn sie aufstehen und herumgehen wollen, sieht man zu, daß sie sich nicht in Gefahr begeben.
Es vergeht wieder und es gibt nichts, was DU tun kannst, außer vielleicht auf einen rhythmischen Tagesablauf zu achten, denn gerade nach besonders aufregenden Tagen (Geburtstage, Ausflüge, viele Reize eben,...) tritt der Pavor Nocturnus "gern" auf.
LG Phyllis

@samyco
Hallo Samyco,
ich habe dir diese alte Diskussion wieder rausgekramt zum Thema Nachtschreck. Es stehen ein paar interessante Beiträge dabei. Vielleicht hilft dir ja ein Beitrag weiter.

PS. Für die Zukunft: Über die "Suchen"-Funktion kann du bestimmte Themen suchen, bevor du eine neue Diskussion beginnst.

Gruß Frau Holle

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1. August 2007 um 23:50

WAHNSINN !!!!
Hallo,

Wer hätte das gedacht!
Meine Mutter erzählt mir immer wieder, wie ich damals als kleines Kind weinend runter gekommen bin und um hilfe geschrieen habe und sie mir nicht helfen konnte!...Das ist wohl über mehrere Jahre gelaufen und man konnte auch nach mir "die Uhr stellen"!!!!...
Ich dachte schon vielleicht wäre es sinnvoll mich mal hypnotisieren zu lassen nur um zu sehen, ob ich da irgendwas ganz tief in mir drin verkramt habe, an das ich mich nicht erinnern wollte!
Gut, dass es nur der Pavor war!

Also an alle Mütter:

Ich, als Kind, dem es ja nun selbst passiert ist,sage: MACHT EUCH KEINE SORGEN!!!...
Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern!(Vielleicht gibt es so Momente in denen du dir einbildest, dass du dich an dieses Gefühl erinnerst, welches du hast wenn du diese Panik empfindest....aber das sind wirklich nur blitzmomente!)

Coole Sache zu wissen was für ein Teufel einen damals geritten hat!

LG Annette

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25. August 2007 um 16:28

Ich bin für bessere Aufklärung
Hallo ihr Lieben,

bin erstaunt, dass es doch so viele Pavor Kinder gibt. Denn wenn es nur ca. 4% sein sollen, wären ja eigentl. fast alle hier vertreten, grob gesagt. Ich finde es totaler Wahnsinn, dass dieses Thema nirgends in den Elternzeitschriften erwähnt wird.
Auch bei den Ärzten wird darüber nicht sehr offen gesprochn. So war eben meine Erfahrung. Mein kleiner fing mit 2 - 2,5 Jahren damit an, jetzt wird er 7Jahre. Seit erst 1 Jahre weiß ich was diese nächtlichen Angstzustände eigentlich sind. Ich habe mich schon fertig gemacht, dass ihm vielleicht irgendeine Person so schrecklich wehgetan hätte, dass er Nachts davon aufwacht und nicht darüber reden kann. Man kennt ja Fälle von Kindesmißbrauch usw. Oder dass er vor mir Angst hätte, weil ich in der Erziehung evtl. tagsüber zu streng bin. Es kommt hinzu, dass er ein sehr anstrengendes Kind ist, den man ständig schimpfen muß,hauptsächlich aus Tepramentsgründen. Wies halt so ist, wenn man sich etwas zusammenspinnt, weil man keine Erklärung dafür bekommt. Ich war bei der Kinderärztin als er 3 - 4 war, die gleichzeitig noch Kinderpsychaterin ist. Doch leider bekam ich dort nur die Antwort: kinder träumen nunmal in dem Alter viel. Als ich wegen ner anderen Geschichte zum Neurologen überwiesen wurde, erwähnte ich diese Träume abermals. dieser Arzt hat mir versichert, dass mit seinem Hirn alles in Ordnung wäre, denn ich hatte das Gefühl oder besser gesagt die Bedenken, er würde Krampfen in der Nacht. Doch komischerweise stand im Arztbericht für den Hausarzt der Verdacht auf Pavor Nocturnus zwischen all den anderen mediz.Ausdrücken!!!!!!!!!!!! Doch niemand fand es der Mühe wert, mir irgenwas davon zu sagen oder zu erklären. Ich dachte weiterhin er hätte irgendwas mit der Psyche!!!!!! bis ich mir irendwann mal die Mühe machte und mit Alpträumen im Google nachforschte. Dann stieß ich plötzlich auf den Begriff Pavor Nocturnus! Der Begriff der schon seit über einem Jahr in seinem Arztbericht stand!!!!!!!!!!!! Nun weiß ich erst nach 4 Jahren, dass mein Kind ganz normal ist und diese Ängste nichts mit uns zu tun haben! Ich bin einfach für mehr Aufklärung der Eltern, denn diese Gedanken und Sorgen die die unwissenden Eltern ausstehen müssen, finde ich unzumutbar!! Ich probiere seit kurzer Zeit die Zappelin Globolis aus, denn in den Anwendungsgebieten ist unter anderem auch der Pavor aufgelistet. Wir geben sie nur vor dem Schlafen gehen,mal sehen obs auf dauer hilft. Ich bekam sie sogar diesmal auf Rezept, denn fast 20,00 sind ganz schön teuer für paar Wochen. Also starke Nerven demnächst euch allen.

bye

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27. Dezember 2007 um 22:23
In Antwort auf leta_12706627

Der Nachtschreck
ist völlig harmlos, keine Krankheit oder psychische Störung. Er ist typisch für Kinder im Alter v. 2-5 Jahren. Es "passiert" immer in der ersten Nachthälfte etwa 1-2 Stunden nach dem Einschlafen (nach meiner Tochter konnte ich ne Weile den Wecker stellen, so zuverlässig hatte sie "ihren" Pavor), die Kinder schwitzen haüfig, scheinen abwesend, nehmen ihre Eltern nicht wahr, lassen sich nicht wecken. Im Gegenteil - durch den Versuch sie zu wecken dauert es meist länger, bis sie wieder einschlafen. Häufig ist es besser, man macht gar nichts, dann vergeht er nach 3-15 min. (die endlos erscheinen!), wenn sie aufstehen und herumgehen wollen, sieht man zu, daß sie sich nicht in Gefahr begeben.
Es vergeht wieder und es gibt nichts, was DU tun kannst, außer vielleicht auf einen rhythmischen Tagesablauf zu achten, denn gerade nach besonders aufregenden Tagen (Geburtstage, Ausflüge, viele Reize eben,...) tritt der Pavor Nocturnus "gern" auf.
LG Phyllis

ACHTUNG!
Der Pavor kann alles andere als harmlos sein und muss nicht unbedingt von selber verschwinden!
Ich bin eine 36 jährige Pavorpatientin und habe mich schon etliche Male bei den Anfällen verletzt!Ich habe ca. alle 8-9 Monate eine nächtliche Pavorattacke.
Da es lange Zeit ein Tabuthema war und Eltern wie auch Kinder ungerne über nächtliche Attacken berichtet haben, ist die Gesellschaft über den Pavor Nocturnus nicht oder nur schlecht informiert. Ich habe bis heute gerade mal 1 Fachperson gefunden, die schon einmal mit dem Pavor Nocturnus konfrontiert wurde, und dies auch nur, weil ein Kind per Zufall im Schlaflabor im Spital einen Anfall hatte.
Nur 0,1 % der Erwachsenen (davon mehrheitlich Männer...ich also verschwindend kleines Prozentchen)leiden weiter am Pavor. Leider ist die Unfall - und Verletzungsgefahr im Erwachsenenalter grösser, weil da keine Mama oder Papa mehr auf einen aufpassen (schade) und man sich durch Grösse und Schnelligkeit extemer fortbewegen kann. Ich jedenfalls empfinde es so.
Ich bin Mitglied einer Forschungsgruppe, welche erwachsene PavorPatienten betreut und behandelt. Ich hoffe, Euch und Euren Kindern damit jetzt und in zukunft ein klein wenig zu helfen!

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7. Februar 2008 um 12:43
In Antwort auf sue_12737293

ACHTUNG!
Der Pavor kann alles andere als harmlos sein und muss nicht unbedingt von selber verschwinden!
Ich bin eine 36 jährige Pavorpatientin und habe mich schon etliche Male bei den Anfällen verletzt!Ich habe ca. alle 8-9 Monate eine nächtliche Pavorattacke.
Da es lange Zeit ein Tabuthema war und Eltern wie auch Kinder ungerne über nächtliche Attacken berichtet haben, ist die Gesellschaft über den Pavor Nocturnus nicht oder nur schlecht informiert. Ich habe bis heute gerade mal 1 Fachperson gefunden, die schon einmal mit dem Pavor Nocturnus konfrontiert wurde, und dies auch nur, weil ein Kind per Zufall im Schlaflabor im Spital einen Anfall hatte.
Nur 0,1 % der Erwachsenen (davon mehrheitlich Männer...ich also verschwindend kleines Prozentchen)leiden weiter am Pavor. Leider ist die Unfall - und Verletzungsgefahr im Erwachsenenalter grösser, weil da keine Mama oder Papa mehr auf einen aufpassen (schade) und man sich durch Grösse und Schnelligkeit extemer fortbewegen kann. Ich jedenfalls empfinde es so.
Ich bin Mitglied einer Forschungsgruppe, welche erwachsene PavorPatienten betreut und behandelt. Ich hoffe, Euch und Euren Kindern damit jetzt und in zukunft ein klein wenig zu helfen!

Richtig!!!
Ich weiß, dass der Eintrag schon eine Weile alt ist, ich bin aber erst heute auf diese Seite gestoßen, das auch erst heute diese Diagnose bei mir bestätigt wurde.

Ich litt schon als Kind extrem unter Pavor und bei mir ist es als Erwachsene (bin 28 Jahre alt) nur noch schlimmer geworden. Nach endlosen Tests und endlosen Anfällen, habe ich heute die Bestätigung erhalten. Da ich zusätzlich unter MS und Epilepsie leide, mussten einige Dinge ausgeschlossen werden.

Also bitte nehmt das nicht alles auf die leichte Schulter. Man verletzt nicht nur sich selber. In meinem Fall habe ich auch meinen Partner verletzt, der mir bei einer der Attacken unbedingt helfen wollte.

Es ist nicht "NUR" Pavor, es kann eine dauerhafte psychische Belastung sein.

Noch eine Frage: Wie heißt die Forschungsgruppe?

'Vielen Dank!!!

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12. Februar 2008 um 8:53

Pavor
Hallo Sonnenblume...

ich kenne mich damit ganz besonders gut aus!!! Meine Tochter hat das seit ihrem zweiten Lebensjahr, aufgrund ihrer Leukämie Erkrankung...damit fing alles an. Was willst Du wissen. Vielleicht ist es auch besser, es Dir am Telefon zu erzählen und Deine Fragen zu beantworten...
Lieben Gruß
Evelin

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13. Februar 2009 um 23:25
In Antwort auf meryl_12119201

Pavor
Hallo Sonnenblume...

ich kenne mich damit ganz besonders gut aus!!! Meine Tochter hat das seit ihrem zweiten Lebensjahr, aufgrund ihrer Leukämie Erkrankung...damit fing alles an. Was willst Du wissen. Vielleicht ist es auch besser, es Dir am Telefon zu erzählen und Deine Fragen zu beantworten...
Lieben Gruß
Evelin

Erfahrungsbericht-- so erlebte ich Pavor in der Kindheit
Also ich kann nur aus eigener ERfahrung berichten, dass ich als Kind selbst unter de Pavor litt und ihn da gar nicht als harmlos empfand. Außerdem blieb er bis ich ca. 12 Jahre alt war, also quälte er mich 7 Jahre in unregelmäßigen Abständen. Dazu kommt, dass meine Mutter bis heute nicht wusste, was ich damals hatte und erst vor einem Jahr bin ich zufälligerweise auf Artikel dazu gestoßen.Es hieß immer es sei eine Art Schlafwandeln und Co, ich wurde ins Schlaflabor geschickt, saß als 12jährige zwischen lauter ERwachsenen in einer KLinik und hatte immer das Gefühl ich müsste etwas ganz Schlimmes haben. Und meine Mutter machte sich stets Vorwürfe bei mir sei psychisch etwas nicht in Ordnung. Ich musste auf KLassenfahrten verzichten, hatte Angst vorm inschlafen und weiß noch, dass ich sehr wohl ERinngerungsfetzen hatte, die ich aber niemandem erklären konnte. Ich hatte immer da Gefühl zu schweben, sah immer einen Tisch vor mir, spürte die Panik größer werden und das Schlimmste waren Visionen von makellos weißen Wände bzw. Bilder ohne irgendwas, die mich bedrohten.
KLar sind das nur Fetzen von Erinnerungen, aber nach den Anfällen , wenn ich langsam wieder klar wurde, hatte ich immer nur Angst, dass sie, die Angst, wiederkommen würde. Und manchmal hatte ich den Einruck, sie würde geradezu nach mir greifen.
Dass soll jetzt niemanden verschrecken. Ich muss sagen, dass ich viele Jahre gar nicht mehr an meine Alpträume gedaxht habe, bis ich vor einiger Zeit als

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18. März 2011 um 20:51
In Antwort auf sue_12737293

ACHTUNG!
Der Pavor kann alles andere als harmlos sein und muss nicht unbedingt von selber verschwinden!
Ich bin eine 36 jährige Pavorpatientin und habe mich schon etliche Male bei den Anfällen verletzt!Ich habe ca. alle 8-9 Monate eine nächtliche Pavorattacke.
Da es lange Zeit ein Tabuthema war und Eltern wie auch Kinder ungerne über nächtliche Attacken berichtet haben, ist die Gesellschaft über den Pavor Nocturnus nicht oder nur schlecht informiert. Ich habe bis heute gerade mal 1 Fachperson gefunden, die schon einmal mit dem Pavor Nocturnus konfrontiert wurde, und dies auch nur, weil ein Kind per Zufall im Schlaflabor im Spital einen Anfall hatte.
Nur 0,1 % der Erwachsenen (davon mehrheitlich Männer...ich also verschwindend kleines Prozentchen)leiden weiter am Pavor. Leider ist die Unfall - und Verletzungsgefahr im Erwachsenenalter grösser, weil da keine Mama oder Papa mehr auf einen aufpassen (schade) und man sich durch Grösse und Schnelligkeit extemer fortbewegen kann. Ich jedenfalls empfinde es so.
Ich bin Mitglied einer Forschungsgruppe, welche erwachsene PavorPatienten betreut und behandelt. Ich hoffe, Euch und Euren Kindern damit jetzt und in zukunft ein klein wenig zu helfen!

Pavor Nocturnus bei Erwachsenen
Hallo shesing!

Ich bin beim Googeln auf Deinen Beitrag gestossen, der schon über 3 Jahre zurück liegt. Ich bin 31 Jahre alt, weiblich und denke, dass ich ebenfalls unter Pavor Nocturnus leide. Leider finde ich aber nur wenig über diese Schlafstörung bei Erwachsenen. Ich war schon beim Neurologen und in Psychotherapie, doch auch unter Medizinern scheint man nciht zu wissen, wie man mit Pavor Nocturnus umgehen soll.

Ich würde mich sehr freuen, von Dir zu hören, um Erfahrungen auszutauschen!

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5. Juli 2011 um 11:07

Pavor nocturnus auch schon mit 1,5 jahren?
kann es denn sein das mein sohn mit 1,5 jahren auch schon dieses problem hat.
wenn ich das hier lese dann sehe ich direkt meinen sohn,bis auf schweißausbrüche zeigt er alle sympthome.seit etwa 6 wochen hat er wie gesagt auch diese nachtaussetzer wie ich immer dazu gesagt habe.
er fängt auf einmal an völlig hysterisch zu schreien schmeißt sich im bett hin und her ,manchmal auch gegen die gitterstäbe...spreche ich ihn an oder nehme ihn heraus wird er noch hysterischer,läßt man ihn in ruhe beruhigt er sich nach ca 5 - 10 min von alleine.ich bin jedes mal fix und fertig wenn es vorbei ist und könnte heulen.das zu sehen tut mir selbst richtig weh.gibt es denn gar keine alternativen???

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21. April 2012 um 18:16
In Antwort auf sue_12737293

ACHTUNG!
Der Pavor kann alles andere als harmlos sein und muss nicht unbedingt von selber verschwinden!
Ich bin eine 36 jährige Pavorpatientin und habe mich schon etliche Male bei den Anfällen verletzt!Ich habe ca. alle 8-9 Monate eine nächtliche Pavorattacke.
Da es lange Zeit ein Tabuthema war und Eltern wie auch Kinder ungerne über nächtliche Attacken berichtet haben, ist die Gesellschaft über den Pavor Nocturnus nicht oder nur schlecht informiert. Ich habe bis heute gerade mal 1 Fachperson gefunden, die schon einmal mit dem Pavor Nocturnus konfrontiert wurde, und dies auch nur, weil ein Kind per Zufall im Schlaflabor im Spital einen Anfall hatte.
Nur 0,1 % der Erwachsenen (davon mehrheitlich Männer...ich also verschwindend kleines Prozentchen)leiden weiter am Pavor. Leider ist die Unfall - und Verletzungsgefahr im Erwachsenenalter grösser, weil da keine Mama oder Papa mehr auf einen aufpassen (schade) und man sich durch Grösse und Schnelligkeit extemer fortbewegen kann. Ich jedenfalls empfinde es so.
Ich bin Mitglied einer Forschungsgruppe, welche erwachsene PavorPatienten betreut und behandelt. Ich hoffe, Euch und Euren Kindern damit jetzt und in zukunft ein klein wenig zu helfen!

Hallo
ich bin 27 jahre alt und leide auch an pavor noc. . bei mir hat es mit 7 jahren angefangen. das problem bei mir ist das ich es auch tagsüber habe im internet findet man sogut wie kaum was über dieses thema. das stimmt wircklich, also ich bin schon immer froh wenn ne zeit bei mir ruhe ist und ich nicht mit blauen flecken rum laufe, als kind hat mans da schon leichter mama papa einer da der einen fest hält .....ich bin zufällig auf dieses forum gestoßn und wollt einfach mal fragen wie es jetzt ist, hattest du es auch tagsüber o nur nachts?? ich kom mir wie ein "alien" vor, da mich irgendwie kaum jemand versteht weil sowas echt kaum verbreitet ist u wenn mein arzt mir keinen mut zusprechen würde würde ich glaub ganz durch drehn

ich wünsch euch allen auf jedenfall gaaanz viel gesundheit und bin irgendwie froh, nicht die einzige erwachsene zu sein, die mit paar sec. schreien das ganze haus auf den kopf stellt ......

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21. April 2012 um 21:04


Das hattwn wir auch. Etwa 3 monate und dann ist er noch 1 monat schlafgewandelt. Und dann wars vorbei..

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29. April 2012 um 17:59
In Antwort auf shakti_12275160


Das hattwn wir auch. Etwa 3 monate und dann ist er noch 1 monat schlafgewandelt. Und dann wars vorbei..

Hatte es jemand auch tags über das gehabt???
hallo, ich bin 27 jahre alt und habe panikstörungen. pavor nocturus.....
das schlimme ist, das ich das auch tagsüber habe. nicht nur, das ich nachts schreiend aufwache und meistens mich morgens an nichts erinnere außer das ich so müde immer bin, hab ich das auch tags über. das kommt einfach plötzlich und ich muss schreien ....
mit 7 hat das alles angefangen.
ist jemand unter euch auch davon betroffen?? hat das vielleicht auch tagsüber????

wünsch euch allen das beste liebe grüße dani

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