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Patenkind zu mir holen?

29. September 2018 um 13:38

Hallo Ihr.
und zwar geht es um mein Patenkind.
er ist 3 Jahre alt und seit seiner Geburt liebe ich ihn wie verrückt und verbringe Zeit mit ihm. Da ich Vollzeit arbeite hole ich ihn mir eig in jedem Urlaub zu mir für ca eine Woche. Wenn er da ist unternehmen wir sehr viel zusammen machen Sachen die er sonst nie macht in den Zoo zb. Trotz dass wir viel gemeinsam machen hat er auch hier seine Grenzen nicht dass ihr denkt er darf hier alles und ich kann auch mal streng werden. Naya wenn ich ihn abhole ist er meist schon dreckig dass ich ihn erstmal duschen muss und seine Klamotten Wasche. Seine Eltern sitzen nur zuhause und ich denke er beschäftigt sich die meiste Zeit selbst oder mit seinen Geschwistern. Wie dem auch sei wenn ich ihn abhole kommt er ohne gemecker mit und freut sich sehr aber sobald ich ihn wieder nach Hause bringe fängt er extrem an zu weinen will nicht dass ich gehe stellt sich in den Türrahmen damit ich nicht raus komme oder schreit dass er wieder mit will. Mir kommen da auch immer die Tränen wenn ich das sehe weil ich immer denke ich verletze ihn damit dass ich gehe aber ich muss dann ja auch wieder arbeiten. Ist so ein Verhalten normal eines 3 Jährigen? Wenn ja wieso weint er nur wenn ich ihn wieder nach Hause bringe und nicht wenn ich ihn abhole? (Meine wieso weint er seinen Eltern nicht nach?) findet er es bei mir besser und will da nicht mehr bleiben ? Hilfe!

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29. September 2018 um 15:38

Nun.... Dreijährige können sehr eigenwillig sein. Deine ungeteilte Aufmerksamkeit geniesst er natürlich. Dass er sich aber so heftig wehrt , wenn er nach Hause kommt, finde ich bedenklich. Wie reagiert die Mutter denn, wenn er nicht zurück will ? Habt ihr mal darüber geredet ? Ich denke nicht, dass du den Kleinen gleich zu dir nehmen solltest,  er hat ja eine Familie. Auch wenn das Verhältnis nicht so innig wirkt, ist er dort verwurzelt. Ich würde meine Sorgen und Gedanken offen ansprechen..... und nicht locker lassen, wenn die Eltern sein Verhalten verharmlosen. Ich wünsche dir ein gutes Gespräch, in dem du die Eltern erreichst.

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29. September 2018 um 21:35
In Antwort auf user14131

Nun.... Dreijährige können sehr eigenwillig sein. Deine ungeteilte Aufmerksamkeit geniesst er natürlich. Dass er sich aber so heftig wehrt , wenn er nach Hause kommt, finde ich bedenklich. Wie reagiert die Mutter denn, wenn er nicht zurück will ? Habt ihr mal darüber geredet ? Ich denke nicht, dass du den Kleinen gleich zu dir nehmen solltest,  er hat ja eine Familie. Auch wenn das Verhältnis nicht so innig wirkt, ist er dort verwurzelt. Ich würde meine Sorgen und Gedanken offen ansprechen..... und nicht locker lassen, wenn die Eltern sein Verhalten verharmlosen. Ich wünsche dir ein gutes Gespräch, in dem du die Eltern erreichst.

Normal finde ich sein Verhalten auch nicht. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke habe ich zwar auch immer geweint wenn zb meine Oma nach Hause gegangen ist aber wenn ich mal ein paar Tage von meinen Eltern weg war habe ich sie direkt vermisst und geweint dass ist bei ihm nicht der Fall wenn er hier ist bei mir blüht er auf quasselt wie ein Wasserfall. Seine Mutter sagt zuhause redet er kaum muss sogar zu diesen „Sprechstunden“ wo ihm das reden beigebracht wird. Naya sie macht nicht wirklich viel wenn er sich so wehrt. Sagt mir Bescheid dass ich ihn immer wieder holen kann und mich melden soll wenn es bei mir passt aber zu sein Verhalten äußert sie sich nicht wirklich beruhigt ihn auch nicht dass mache ich dann bevor ich gehe. Ich mache mir echt sorgen. Und ansprechen hab ich ehrlich gesagt nicht den Mumm dazu, könnte überhaupt nicht einschätzen wie sie darauf reagiert nicht dass ich ihn garnicht mehr sehe.

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30. September 2018 um 2:26

Das ist eine schwierige Situation.

Es klingt tatsächlich so, als würde er etwas vernachlässigt werden. Tatsächich setzt du, denke ich, auch auf Spiel, dass die Eltern blocken und dich nicht mehr an ihn ranlassen - das waere sicher schlimm fuer ihn. 

Erkundige dich doch mal, wie das bei Euch mit anonymer Anzeige ist - hier wo ich lebe geht das - ich kenn mich da in Deutschland nicht so aus.

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30. September 2018 um 9:46

Schwierig.
Wenn ich du wäre, würde ich zuerst versuchen, ihn einfach regelmäßig zu nehmen. Also fixe Zeiten in der Woche. Entweder jedes WE oder jedes zweite WE oder wie auch immer.
Ich könnte mir vorstellen, dass dann auch das "Besondere" weg fällt und der Junge sich dann beim Abschied gar nicht mehr so schwer tut, als wenn er "nur" im Urlaub bei dir ist.

Du solltest dir aber im Klaren darüber sein, welche Verantwortung das ganze mit sich bringt.  Einmal entschieden, sollte man dann einen Rückzieher vermeiden!

Wenn du Bedenken hast, wie es bei ihm zu Hause ist, solltest du überlegen, ob es so schlimm ist, dass du aktiv werden musst. Ich meine, es gibt ja auch ein Geschwisterkind dort.

Auf jeden Fall, kannst du den Jungen - wie hier erwähnt - nicht so einfach aus seiner Familie nehmen...

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30. September 2018 um 9:47

Achja, meine Kinder sind übrigens auch so, dass sie nicht weinen, wenn soe wo hin dürfen, wo sie gerne sind. Um im KiGa hatten wir Phasen, wo sie beim Abholen teilweise geweint haben.

Dennoch sind sie auch gerne zu Hause. Echt!

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30. September 2018 um 11:39
In Antwort auf mariposa.14

Normal finde ich sein Verhalten auch nicht. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke habe ich zwar auch immer geweint wenn zb meine Oma nach Hause gegangen ist aber wenn ich mal ein paar Tage von meinen Eltern weg war habe ich sie direkt vermisst und geweint dass ist bei ihm nicht der Fall wenn er hier ist bei mir blüht er auf quasselt wie ein Wasserfall. Seine Mutter sagt zuhause redet er kaum muss sogar zu diesen „Sprechstunden“ wo ihm das reden beigebracht wird. Naya sie macht nicht wirklich viel wenn er sich so wehrt. Sagt mir Bescheid dass ich ihn immer wieder holen kann und mich melden soll wenn es bei mir passt aber zu sein Verhalten äußert sie sich nicht wirklich beruhigt ihn auch nicht dass mache ich dann bevor ich gehe. Ich mache mir echt sorgen. Und ansprechen hab ich ehrlich gesagt nicht den Mumm dazu, könnte überhaupt nicht einschätzen wie sie darauf reagiert nicht dass ich ihn garnicht mehr sehe.

Ich finde deine Antwort sehr ehrlich, auch dass die der Mumm für ein Gespräch fehlt.  Ich wünsche dir, aber vor allem dem Kind, dass du den Mut noch findest. Der Kleine muss es mit 3 Jahren schaffen, mit deiner Schwester auszukommen, da wirst du, als Erwachsene über deinen Schatten springen können. Wenn nicht.... und deine Sorge so gross ist, berate dich mit dem Jugendamt, das kannst du auch anonym. Als enge Verwandte hast du ein Umgangsrecht, wenn du nachweisen kannst  dass das Kindeswohl durch euern Kontakt gesteigert wird. Notfalls kann man das einklagen. Da du ohnehin mit dem Gedanken spielst, ihn zu dir zu nehmen, wirst du nicht drum rum kommen, das Jugendamt einzuschalten. 

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30. September 2018 um 20:36

Wie bist du denn die Patentante geworden, also wie stehst du zu der Familie? Und was ist mit seinen Geschwistern?

 

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2. Oktober 2018 um 0:16
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Das ist eine schwierige Situation.

Es klingt tatsächlich so, als würde er etwas vernachlässigt werden. Tatsächich setzt du, denke ich, auch auf Spiel, dass die Eltern blocken und dich nicht mehr an ihn ranlassen - das waere sicher schlimm fuer ihn. 

Erkundige dich doch mal, wie das bei Euch mit anonymer Anzeige ist - hier wo ich lebe geht das - ich kenn mich da in Deutschland nicht so aus.

ja das hatte ich auch schon überlegt. Nur ist er nicht das einzige Kind. Da kommen mir hunderte fragen auf. Was mit den Geschwistern passiert, die werden doch sicherlich alle wo anders „hingepackt“ einer zu Oma einer zur Schwester oder was auch immer. Und der kleine hat ja noch eine Tante eine Oma.. würde die ihn nicht erst dahin schicken als zu mir ?

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2. Oktober 2018 um 0:19
In Antwort auf kreuzunge

Schwierig.
Wenn ich du wäre, würde ich zuerst versuchen, ihn einfach regelmäßig zu nehmen. Also fixe Zeiten in der Woche. Entweder jedes WE oder jedes zweite WE oder wie auch immer.
Ich könnte mir vorstellen, dass dann auch das "Besondere" weg fällt und der Junge sich dann beim Abschied gar nicht mehr so schwer tut, als wenn er "nur" im Urlaub bei dir ist.

Du solltest dir aber im Klaren darüber sein, welche Verantwortung das ganze mit sich bringt.  Einmal entschieden, sollte man dann einen Rückzieher vermeiden!

Wenn du Bedenken hast, wie es bei ihm zu Hause ist, solltest du überlegen, ob es so schlimm ist, dass du aktiv werden musst. Ich meine, es gibt ja auch ein Geschwisterkind dort.

Auf jeden Fall, kannst du den Jungen - wie hier erwähnt - nicht so einfach aus seiner Familie nehmen...

Wahrscheinlich werde ich das auch erstmal tun. Das er jedes zweite Wochenende zu mir kann und das dann auch merkt. Vielleicht fällt ihm der Abschied dann wirklich leichter wenn er weiß er ist bald wieder da. Probieren werde ich es auf alle Fälle mal. Ja er hat sogar mehrere Geschwister nur die eine ist zum Beispiel nur bei der Oma durchgehend. Ist vielleicht einfach pro Woche zuhause. Wenn ich das wollte könnte ich das auch mit dem kleinen so machen jetzt mal von der Mutters Sicht aus. Nur arbeite ich Vollzeit und ich kann ihn nicht zur Kita bringen und wieder abholen weil ich 100km von ihm entfernt wohne.  ☹️

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2. Oktober 2018 um 0:23
In Antwort auf user14131

Ich finde deine Antwort sehr ehrlich, auch dass die der Mumm für ein Gespräch fehlt.  Ich wünsche dir, aber vor allem dem Kind, dass du den Mut noch findest. Der Kleine muss es mit 3 Jahren schaffen, mit deiner Schwester auszukommen, da wirst du, als Erwachsene über deinen Schatten springen können. Wenn nicht.... und deine Sorge so gross ist, berate dich mit dem Jugendamt, das kannst du auch anonym. Als enge Verwandte hast du ein Umgangsrecht, wenn du nachweisen kannst  dass das Kindeswohl durch euern Kontakt gesteigert wird. Notfalls kann man das einklagen. Da du ohnehin mit dem Gedanken spielst, ihn zu dir zu nehmen, wirst du nicht drum rum kommen, das Jugendamt einzuschalten. 

ich glaube wir haben uns missverstanden leider ist seine Mama nicht meine Schwester. Meine Familie und ihre kennen sich seit Jahren. Ihre Mama und meine Mama sind schon immer beste Freunde gewesen und daher kennen wir uns seit Geburt an. Deshalb meine Angst wenn ich das melde dass er vielleicht zur Oma kommt von der Vater Seite oderso. Habe Angst dass ich dann nicht die erste Ansprechpartnerin wäre wo sich das Jugendamt dann wendet sondern eher an die näheren Verwandten. 

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2. Oktober 2018 um 0:26
In Antwort auf lori1223

Wie bist du denn die Patentante geworden, also wie stehst du zu der Familie? Und was ist mit seinen Geschwistern?

 

Meine Mama und ihre Mama sind beste Freundinnen seit zig Jahren. Ihre Schwester und meine Schwester ebenfalls und so ging es halt immer weiter. Kenne sie seit ich ein Baby bin. Naya das eine Kind ist immer bei Oma durchgehend. Die andere soweit ich das mit kriege sind auch sehr oft „unterwegs“ und bei Verwandten. Wenn ich den kleinen abhole kommen die anderen Mäuse auch immer und fragen ob sie auch mal mit zu mir kommen können.

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4. Oktober 2018 um 11:10

Auf jeden Fall freut es mich für den Jungen, dass er eine Patentante hat die sich so viele Gedanken um ihn macht und der so viel an ihm liegt. Wie schon oben genannt, denke ich auch, dass du einfach mal mit der Mutter sprechen solltest. Wenn du dann immer noch Bedenken hast, kannst du dich an eine Familienberatungsstelle wenden, da wird dir von geschulten Menschen geholfen, die Erfahrung in dem Bereich haben... Viel Glück!

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4. Oktober 2018 um 20:16
In Antwort auf mariposa.14

ja das hatte ich auch schon überlegt. Nur ist er nicht das einzige Kind. Da kommen mir hunderte fragen auf. Was mit den Geschwistern passiert, die werden doch sicherlich alle wo anders „hingepackt“ einer zu Oma einer zur Schwester oder was auch immer. Und der kleine hat ja noch eine Tante eine Oma.. würde die ihn nicht erst dahin schicken als zu mir ?

Sehr wahrscheinlich, dass zuerst andere Verwandte ins Auge gefasst werden, zumal du ja wohl auch noch sehr jung (aus deinem anderen Post las ich das raus) und noch nicht fest "etabliert" bist. 

Und die verwandten sind alle nicht vertrauenswürdig, deiner Einschätzung nach?
 

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