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Patchwork hat nicht geklappt!!

27. Januar 2010 um 11:51

Hallo zusammen!!

Wenn ich hier ein bischen lese bin ich direkt erleichtert,scheinbar ist auch bei anderen Patchworks nicht immer Friede Freude Eierkuchen...
Mein Freund mit dem ich bald 4 Jahre zusammen bin ist wieder
in seine Wohnung gezogen,weils mit meinen Kinder (zwei Buben
15 und 12 Jahre) nicht geklappt hat.Mittlerweile haben wir noch einen kleinen der 1.5 Jahre alt ist.
Da es arbeitstechnisch bei ihm so hinhaut lebt der kleine jetzt
halb bei ihm und halb bei mir....,ich will auch nicht wieder die
ganze Verantwortung alleine übernehmen.Bin zwar momentan noch in Elternzeit,aber ich hab zwei Kinder ohne Vater großgezogen....
Wir sind als Paar noch zusammen haben uns also sozusagen
Räumlich getrennt.Wir versuchen das ganze irgendwie miteinander zu vereinbaren...mal schaun ob das klappt.
Allerdings weiß ich nicht ob das ganze dem kleinen gut tut,
merke ich doch das er fremdelt wenn er mich wiedersieht wenns auch nur einen Tag später ist...und umgekehrt, wenn ich ihn wieder zum Papi bring auch.
Sollte man das dem kleinenj zumuten?Ich weiß es nicht,aber doch denke ich mir das er ein Recht auf Vater und Mutter hat,oder??

Nachdenkliche Grüße
Lisa

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27. Januar 2010 um 17:50

Hallo Lisa
Erst einmal tut es mir leid dass es nicht geklappt hat und auch noch ein Kind im Spiel ist. Aber da steckt man halt nicht drin.

Also ich bin nicht der Fan davon dass man gerade bei so kleinen Kindern zwei Zuhause anbietet.
Ich bin der Ansicht dass gerade kleine Kinder ein festes Zuhause benötigen, damit sie wissen wo sie hingehören.
Daher würd ich eher das Modell mit dem Wochenende empfehlen, an dem das eine Elternteil besucht wird und das Kind auch weiß dass es zu Besuch ist und woanders seinen Lebensmittelpunkt hat.

Es heißt ja auch so schön dass man den Kindern solange sie klein sind Wurzeln geben soll und wenn sie groß sind Flügel.

Und gerade kleine Kinder brauchen die Sicherheit und Geborgenheit eines festen Zuhauses und einer festen Bezugsperson.
Wenn immer nur die eine oder die andere Person da ist, dann fehlt diese feste Bezugsperson und das Kind empfindet vielleicht nicht die Sicherheit die es braucht und erlebt auch immer zwei verschiedene Welten.

Das waren so meine Gedanken zum Thema

lg

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28. Januar 2010 um 15:30

>>>
Hallo, ich grüße Dich.

... das glaube ich, dass du nachdenklich bist.

Was hat Dein LG denn von Deinen Söhnen getrennt, oder umgekehrt?
Bist du sicher, dass diese Gründe später keine Rolle spielen, wenn Eurer gemeinsame Sohn pubertär ist?
Wie geht es deinen großen Söhnen mit der Trennung und was nehmen sie daraus mit? Kannst Du das auffangen?
Wäre es denn möglich, dass Ihr Erwachsenen gemeinsam, das 2 Wohnungsmodell lebt? (Ist sicher ungewöhnlich, aber deshalb sicher nicht unmöglich), soll heißen, du bist in der Wohnung Deines LG kein!! Gast, im Idealfall in kleinen Schritten auch wieder umgekehrt.

Das der Lütte fremdelt, ist im Moment sicher normal, schließlich muss er erst wieder erfahren, der neuen Situation zu vertrauen.Und das kann er um so besser wenn er den Vater oft genug sieht.Nestwärme und Zuverlässigkeit zu geben, liegt an den Erwachsenen, nicht an den 2 Wohnungen(Denk mal an Tagesmütter oder Großelternbetreuung, oder Ganztagskindergärten) Dein Lg kann ja auch nur echte Verantwortung tragen, wenn er das Leben seines Kindes mitlebt, sonst bleibt er Gast oder der "Zoogehpapi". Und dass willst du doch nicht, wenn ich Dich richtig verstanden habe.
Deshalb favorisiere ich das Lebensmittelpunktmodell auch nicht unbedingt immer. Es ist eher ein Modell für (meist) Väter, die den Kontakt nicht verlieren wollen, aber den Alltag nicht mitleben wollen, oder Väter die beruflich viel unterwegs sind. Vorteilhaft ist es eher für die getrennten Eltern, die den anderen nicht regelmäßig sehen wollen (bei kleinen Kindern beim Wechselmodell aber müssen).

Vielleicht hilft Dir der ein oder andere Gedanke.
LG Lisa

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28. Januar 2010 um 22:34
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo Lisa
Erst einmal tut es mir leid dass es nicht geklappt hat und auch noch ein Kind im Spiel ist. Aber da steckt man halt nicht drin.

Also ich bin nicht der Fan davon dass man gerade bei so kleinen Kindern zwei Zuhause anbietet.
Ich bin der Ansicht dass gerade kleine Kinder ein festes Zuhause benötigen, damit sie wissen wo sie hingehören.
Daher würd ich eher das Modell mit dem Wochenende empfehlen, an dem das eine Elternteil besucht wird und das Kind auch weiß dass es zu Besuch ist und woanders seinen Lebensmittelpunkt hat.

Es heißt ja auch so schön dass man den Kindern solange sie klein sind Wurzeln geben soll und wenn sie groß sind Flügel.

Und gerade kleine Kinder brauchen die Sicherheit und Geborgenheit eines festen Zuhauses und einer festen Bezugsperson.
Wenn immer nur die eine oder die andere Person da ist, dann fehlt diese feste Bezugsperson und das Kind empfindet vielleicht nicht die Sicherheit die es braucht und erlebt auch immer zwei verschiedene Welten.

Das waren so meine Gedanken zum Thema

lg

Danke...
Danke für eure Antworten....
Ja da ist nicht soo einfach,emin Freund hatte zuletzt heißt
die letzten 2 Jahre keinen Kontakt mehr zu meinem grossen,weil der von heute auf morgen nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte,warum das weiß eigenlich keiner mehr so genau,ich denke es war eine Bemerkung die ihm nicht gepaßt hat...
Mit dem mittleren gings so einigermassen,aber auch nur wenn was los war also wenns lustig war,sobalds Ärger gab kam auch die leiher von wegen du hast mir nichts zu sagen....
Im Moment leben ich schon das zwei Wohnungsmodell...bin mal hier und mal da...die grossen kommen auch mal allein zurecht und es ist bei mir zuhause entspannter...auf alle Fälle.
Es ist wieder die alte Konztelation plus ein Kleinkind,das wiederum liebt der mittlere....und der hätte gern das er immer
bei uns ist.Meinen Freund vermißt von meinen grossen
niemand so wirklich

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