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Patchwork Familie Besuchswochenende

4. August 2015 um 2:01

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch einmal um Eure Meingung Einschätzung zu folgender Patchwork Situation bitten.

Wir sind beide geschieden und leben mit meinen 2 Kindern in einer kleinen Wohnung. Mein Partner sieht sein Kind nicht sehr häufig und wenn es zu Besuch kommt schläft es im meinem Bett im Elternzimmer - ich räume dann unfreiwillig das Feld, weil dort kein Platz mehr ist und schlafe dann bei meinen Kindern im Kinderzimmer

Für das Kind ist es selbstverständlich, dass Papa mit ins Bett geht wenn es beschließt es ist Schlafenszeit. An den Besuchswochenenden haben wir so keine freie Minute für uns, in der wir einmal ungestört für uns sind und wir uns mal abstimmen können.

Danke vorab für Tips und Meinungen

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10. August 2015 um 22:18

Wie alt...
Ist denn das Kind deines Partners?

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1. September 2015 um 7:37

Patchwork Familie
Hallo, sein Sohn ist jetzt 12 Jahre alt geworden. Und für die beiden Männer ist es selbstverständlich, dass ich an den Besuchswochenden ausziehe ins Kinderzimmer. Selbst wenn ich tags frische Wäsche einräume und mir meine Sachen für den kommenden Tag hole, schimpft sein Sohn, dass ich das Zimmer betrete.

Vielleicht hat ja hier jemand einen Rat oder Ähnliches selbst erlebt und mag sich austauschen?!?

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1. September 2015 um 16:29

Wohnsituation ändern
Meiner Meinung nach geht es gar nicht, dass der Vater zeitgleich mit dem Kind zu Bett geht. Ihr braucht auch - und vielleicht gerade - an den Besuchs-WE Zeit für Euch. Das Kind ist ja durchaus alt genug, alleine schlafen zu gehen. Das würde ich mit ihm dringend klären und zur Regel machen.
Eure Wohnsituation macht es Euch natürlich auch nicht leicht. Einerseits scheint es für dich selbstverständlich zu sein, dass DEINE Kinder eigene Zimmer (bzw. ein gemeinsames Zimmer?) haben, andererseits bist Du empört, dass das Besuchskind im Elternschlafzimmer schläft. Ja, wo denn auch sonst wenn kein Platz da ist? Das Kind ist 12 und in oder kurz vor der Pubertät, es ist doch klar, dass das Kind seine Privatsphäre haben möchte.
Zieht an einem Strang, übernachtet als "Eltern" gemeinsam im Wohnzimmer oder noch besser - sucht Euch umgehend eine größere Wohnung, in der auch SEIN Kind ein Zimmer bekommt und sich wohl fühlt. Früher oder später wird es sich im "Elternschlafzimmer" ohnehin nicht mehr wohl fühlen...

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4. September 2015 um 16:51

Patchworkfamilie Besuchswochenenden
Hallo fridolin43,

danke für Deine Meinung.

Wir hätten sogar die Möglichkeit ein extra Bett aufzustellen, allerdings im Studioraum, auf einer anderen Etage, das wird aber vom Vater abgelehnt, da er das der Mutter gegenüber nicht rechtfertigen möchte. Vielleicht denkst Du jetzt, - ich kann ja dorthin ausziehen zumindest zu den Besuchswochenenden -
Das tue ich aber aus zwei Gründen nicht:
1. Meiner Meinung nach hätte der Junge dort die Möglichkeit auf ein eigenes Reich bei uns, das er sich oder wir ihm nach seinem Geschmack einrichten können.
2. Ich hätte mein eigenes Bett.

Danke vorab schon mal für weitere Rückmeldungen.

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9. September 2015 um 13:15

Patchworksituationen sind soooo anstrengend
Hallo, wie lange wohnt ihr denn schon zusammen, bzw. wie lange hat er vorher schon getrennt gelebt? Wenn er sich bevor ihr zusammengezogen seid an den Besuchswochenenden ausschließlich auf seinen Sohn konzentriert hat, dann ist es kein Wunder, daß du nun als Eindringling und Störfaktor dastehst.
Ich kenne das Problem und habe es bis heute nicht völlig lösen könne. Allerdings würde ich niemals aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausziehen - seidenn ein Kind ist krank.
1. Wenn muß er ausziehen und mit seinem Sohn im Wohnzimmer, Küche, Flur ..... schlafen.
2. Auch wenn er seinen Sohn selten sieht - du bist die Partnerin und es ist dein Zimmer mit deinen Sachen.

Die Lösung könnte eine neue Wohnung sein, wo sein Sohn ein eigenes Zimmer hat. Auch wenn es den Rest der Zeit leer steht (man kann den Platz in der Zwischenzeit ja für Bügelbrett, Wäscheständer etc. nutzen ), das ist immer noch besser, als sich jedesmal zu streiten. Und irgendwann sollte sich das mit dem im Elternbett schlafen mal geben.

Habe auf dem Gebiet eine ganze Menge Erfahrung

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13. September 2015 um 6:14

Dein bett!
dein bett, dein schlaf, sein kind! sorry geht gar nicht. soll er doch mit dem jungen wo anders schlafen aber dein bett ist DEIN BETT! du hast doch damit nix zu tun, soll dein mann sich doch um eine geeignete schlafstätte kümmern oder lernen sein kind zu erziehen. unfassbar... sorry geht gar nicht. wär bei uns bestimmt nicht anders wenn ich nicht von anfang an gesagt hätte das ich das spiel nicht mitmache.

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15. September 2015 um 10:42

Dein Hab und Gut!
DAS geht überhaupt mal GAR nicht!! Es ist dein Zimmer - dein Bett - deine Sachen.
Dein Revier und da musst du wirklich zu sehen, dass du dein Reich auch entsprechend in Beschlag nimmst.
Ich wäre so böse, ich würde nächstes Mal, ehe die Schlafenszeit für Mann und Kind an steht in MEIN Bett huschen. Decke - GUTE NACHT...

Lass dir nicht alles gefallen!! Sagt eine, die viel zu lange ihre eigenen Grenzen übertrampeln hat lassen...
Alles, was MEINS war, das wurde stets für diese Kinder benutzt. Also so Dinge, die nicht mal meine eigenen Kinder genommen hätten.
Ich weis nicht, warum er das getan hat, ihnen näher gebracht hat mich das sicher nicht. Irgendwann habe ich begonnen, meinen Kram zu verteidigen. Und das war sehr richtig und sehr wichtig.

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20. September 2015 um 17:46

Patchwork Familie Besuchswochenenden
Danke für Eure Meinungen! Da ich mit meiner Meinung auf völliges Unverständnis bei meinem Partner gestoßen bin und dies zu heftigsten Diskussionen geführt hat, bin ich nun doch froh, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe.
Vor allem habe ich für mich zwischenzeitlich auch gemerkt, dass ich nach diesen Wochenenden ohne mein eigenes Bett, völlig gerädert und geschafft bin, da ich selber kaum Schlaf finde. Das kann so nicht weiter gehen, und muss sich ändern.
Werde mal sehen, wie ich das denn nun geschickt anfange, damit wir für alle eine annehmbare Lösung finden: fest steht jedenfalls ich brauche meinen Schlaf, um nach den eh schon anstrengenden Besuchswochenenden wieder fit in eine neue Arbeitswoche starten zu können. Denke da wohl an das eigene kleine Reich fürs Wochenendkind, auch wenns auf einer anderen Etage ist ... dann muss er eben mit dort hin, und soll sich was einfallen lassen, bevor ich weiterhin montags als geräderte Nachteule zur Arbeit fahre...
schätze von seiner Seite kommt da 0,0 Eigen - Initative, was die Umsetzung meines Vorschlags angeht. Aber ich lass mich gerne von dem Gegenteil überzeugen
Werde auf jedenFall weiter berichten.
Sonnige Grüße

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21. September 2015 um 20:21
In Antwort auf nena_12170501

Patchwork Familie Besuchswochenenden
Danke für Eure Meinungen! Da ich mit meiner Meinung auf völliges Unverständnis bei meinem Partner gestoßen bin und dies zu heftigsten Diskussionen geführt hat, bin ich nun doch froh, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe.
Vor allem habe ich für mich zwischenzeitlich auch gemerkt, dass ich nach diesen Wochenenden ohne mein eigenes Bett, völlig gerädert und geschafft bin, da ich selber kaum Schlaf finde. Das kann so nicht weiter gehen, und muss sich ändern.
Werde mal sehen, wie ich das denn nun geschickt anfange, damit wir für alle eine annehmbare Lösung finden: fest steht jedenfalls ich brauche meinen Schlaf, um nach den eh schon anstrengenden Besuchswochenenden wieder fit in eine neue Arbeitswoche starten zu können. Denke da wohl an das eigene kleine Reich fürs Wochenendkind, auch wenns auf einer anderen Etage ist ... dann muss er eben mit dort hin, und soll sich was einfallen lassen, bevor ich weiterhin montags als geräderte Nachteule zur Arbeit fahre...
schätze von seiner Seite kommt da 0,0 Eigen - Initative, was die Umsetzung meines Vorschlags angeht. Aber ich lass mich gerne von dem Gegenteil überzeugen
Werde auf jedenFall weiter berichten.
Sonnige Grüße

Alltag?
Wie gemein von dir.
Er lebt mit dir und deinen 2 Kindern jeden Tag zusammen und darf nicht mal an jedem 2.Wochenende sein Kind geniessen?
....,
Hauptsache deine haben dich und ihn jeden Tag
Und ich Wette wenn es einem
Von deinen Kindern schlecht geht odet krank sind dann schlafen sie auch noch bei dir
Würde mal an deiner Stelle nachdenken ...

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23. September 2015 um 10:26
In Antwort auf sternchen1661

Alltag?
Wie gemein von dir.
Er lebt mit dir und deinen 2 Kindern jeden Tag zusammen und darf nicht mal an jedem 2.Wochenende sein Kind geniessen?
....,
Hauptsache deine haben dich und ihn jeden Tag
Und ich Wette wenn es einem
Von deinen Kindern schlecht geht odet krank sind dann schlafen sie auch noch bei dir
Würde mal an deiner Stelle nachdenken ...

Wieso gemein?
Niemand hat behauptet, daß er sein Kind nicht geniessen darf, doch dann nicht im gemeinsamen Bett auf Kosten anderer. Für wenige Tage im Monat ein eigenes Zimmer eingerichtet zu bekommen ist für ein 12jähriges "Kind" eher ein Jackpot, oder nicht? Und wenn der Papa dort schlafen möchte ist doch alles gut.
Abgesehen davon kann die Fragestellering schließlich nichts dafür, wenn der Partner sein Kind nur (davon gehe ich aus) jedes 2te Wochenende sieht. Dafür sind oftmals die getrennten Mütter verantwortlich.

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23. September 2015 um 10:46
In Antwort auf maudie_11966028

Wieso gemein?
Niemand hat behauptet, daß er sein Kind nicht geniessen darf, doch dann nicht im gemeinsamen Bett auf Kosten anderer. Für wenige Tage im Monat ein eigenes Zimmer eingerichtet zu bekommen ist für ein 12jähriges "Kind" eher ein Jackpot, oder nicht? Und wenn der Papa dort schlafen möchte ist doch alles gut.
Abgesehen davon kann die Fragestellering schließlich nichts dafür, wenn der Partner sein Kind nur (davon gehe ich aus) jedes 2te Wochenende sieht. Dafür sind oftmals die getrennten Mütter verantwortlich.

"Jackpot"???
Jackpot? fur mich wäre das selbstverständlich. Wo soll das Kind denn sonst schlafen. Allen Ernstes im Flur? Oder soll es sich gleich ein Hotelzimmer nehmen?

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23. September 2015 um 17:26
In Antwort auf sabina_12712997

"Jackpot"???
Jackpot? fur mich wäre das selbstverständlich. Wo soll das Kind denn sonst schlafen. Allen Ernstes im Flur? Oder soll es sich gleich ein Hotelzimmer nehmen?

Jackpot?????
Das sehe ich ganz genauso.
Unglaublich mit wieviel Herzlosigkeit manche Frauen ihren Stiefkindern gegenübertreten.
Aber hauptsache den eigenen fehlt es an nichts.
Mir fehlen die Worte.

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23. September 2015 um 20:32
In Antwort auf sternchen1661

Jackpot?????
Das sehe ich ganz genauso.
Unglaublich mit wieviel Herzlosigkeit manche Frauen ihren Stiefkindern gegenübertreten.
Aber hauptsache den eigenen fehlt es an nichts.
Mir fehlen die Worte.

Und bei euch so?
gebt ihr auch jedes 2.wochenende euer bett für ein fremdes kind auf?

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24. September 2015 um 7:14
In Antwort auf t|ndir_880437

Und bei euch so?
gebt ihr auch jedes 2.wochenende euer bett für ein fremdes kind auf?

Fremdes kind.....
Krass....
Zumal ja der neue Lebenspartner ja auch ständig mit 2 FREMDEN Kindern zusammenlebt......
Wie hält er das nur aus?
Seines ist FREMD und ihre sind selbstverständlich.
Das geht mir nicht runtet....

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24. September 2015 um 9:34
In Antwort auf sternchen1661

Fremdes kind.....
Krass....
Zumal ja der neue Lebenspartner ja auch ständig mit 2 FREMDEN Kindern zusammenlebt......
Wie hält er das nur aus?
Seines ist FREMD und ihre sind selbstverständlich.
Das geht mir nicht runtet....

Fremd...
fremd im sinne von, man hat diese kind nicht von erstem atemzug an miterleben dürfen, soll sich aber kümmern als ob es das eigene wäre.
schade das du auf meine frage nicht eingegangen bist. das heißt also, du schickst deinen partner auch aus dem gemeinsamen bett für dein kind?
keiner hat gesagt das koid soll im flur schlafen. was für ein blödsinn. gibt aber durchaus leute die immer alles gern falsch verstehen wollen. gratuliere!
was ist schlecht daran dem stiefkind ein eigenes reich zu geben wo es auch wirklich weiß das es AUCH EINEN PLATZ in der 2. familie hat? und was bitte bringt man dem kind im sozialen verhalten bei wenn es ok ist den stiefelternteil aus dem schlafzimmer zu schicken (wofür der stiefelternteil aber selbstverständlich auch selbst die miete/lebenskosten trägt?) keiner hat gesagt das das kind nicht beim vater schlafen soll (wenn er das denn will) sondern das man nicht selbst auf sein eigenes bett verzichten soll denn das ist doch manchmal sogar das einzige was einem wirklich gehört in einer patchworkfamilie. (oder halt auch nicht...)

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24. September 2015 um 10:05

Wie läuft das bei Euch?
Richtig, das hat mit "Fremd" in keiner Weise etwas zu tun. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Besuch und Familienmitglied. Für Besuch räumt man mal für eine Nacht ein Bett oder legt Matrazen aus, ein Familienmitglied hat in einer gemeinsamen Wohnung eigenen Raum, über welchen es dann auch verfügen kann wie es möchte. Sonst wird dieses Kind sich ewig als Besucher fühlen und das soll ja nicht das Ziel sein.

Allen die hier auf Stiefeltern rumhacken und von Herzlosigkeit sprechen:
Habt ihr einen Partner?
Wieviele Stiefkinder habt ihr?
Kommen diese regelmäßig?
Habt ihr eigene Kinder?
Wie klappt das zwischenmenschlich so bei euch?
Wie macht ihr euren Kindern (falls vorhanden) verständlich, daß den Stiefgeschwistern an den Wochenenden Dinge erlaubt werden, die sie selber im Alltag nicht dürfen?
Was sagt euer Partner (falls vorhanden) dazu, wenn ihr ihn wegen eurer Kinder auslagert?
Warum ist es herzlos, wenn ein 12-jähriges Kind ein eigenes Zimmer bekommt und dort mit Vater übernachtet?
Wie kommt ihr darauf, daß eigene Kinder vorgezogen werden?

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

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21. Oktober 2015 um 10:37

Patchworkfamilie Besuchswochenende
Hallo Zusammen,

mit Interesse lese ich Eure Beiträge und möchte meine Gedanken dazu beitragen:
Ist es für ein Kind nicht schöner wenn es die Möglichkeit auf ein eigenes Zimmer hat, ein eigenes Reich, in dem es sich einbringen, gestalten, Sachen liegen lassen kann, die dann beim nächsten Papa-Wochenende noch genauso dort sind, nicht verändert, weggeräumt wurden?
Hat das Kind nicht dann erst die Möglichkeit sich im zweiten ZuHause bei Papa erst "zu Hause zu fühlen", wenn auch leider nur an den Besuchswochenenden ?
Ist es nicht dann erst gleichberechtigt mit den ständig dort wohnenden Kindern? Kann auch mal sagen ich ziehe mich bei Bedarf in Mein kleines Reich zurück?
Wie fühlt es sich für ein Kind an, im Bett der "Stiefmutter in spee" zu schlafen und zu wissen, diese hat gerade das Bett geräumt und frisch bezogen , und wenn das Kind wieder zur Mutter fährt ist es das erste was wieder weggeräumt und wiederum neu bezogen wird?
Wie kann das Kind sich zu Hause fühlen, wenn es so nur für die Dauer seines Papa-Wochenendes einen geliehenen Platz vorfindet?
Wie viel Macht erhält das Kind unbewusst damit zu sagen, "raus aus deinem Zimmer"? Schürt das nicht auch vielleicht die Hoffnung, dem Papa ist es nicht so ernst mit der neuen Frau...? Alles Signale, die vorhanden sein können, nicht zwangsläufig sein müssen? Ist das nicht auch Wasser auf Mühlen gießen, bei vielleicht noch nicht ganz erloschener Kinderhoffnung ( Mama + Papa)?
noch dazu rege ich an zu überlegen:
Was ist mit den Signalen, die der Vater bewusst oder unbewusst seinem Kind und den Kindern mit denen er zusammenlebt vermittelt ?
Meine Kinder empfinden es so, dass der Junge bevorzugt und die Mama ausrangiert wird - zumindest für das Besuchswochenende - das ist nicht förderlich für die Beziehung der Patchwork-Kinder untereinander und auch nicht für das Stiefkinder-Stiefvater Verhältnis.
Denn die unbewussten Signale , und ich gebe zu bedenken: Kinder haben ganz feine Antennen für die Stimmung ihres Elternteils die damit gesendet werden führen dazu, das die Kinder sich gezwungen fühlen Solidaritäten zu ergreifen, und darunter leidet die Autorität des jeweiligen Stief-Elternteils.
Der Junge nimmt nur den Vater ernst, der wiederum Respekt von den Mädels für sein Verhalten ihm gegenüber erwartet. Das funktioniert aber nicht, Kinder wollen Erwachsene als gleichberechtigte Partner erleben, an denen sie sich orientieren können. Die Vorbild sind und die Menschen an Ihrer Seite täglich mit der gleichen Wertschätzung behandeln.

FAZIT:
Die Paarbeziehung leidet, nicht nur am Wochenende, vielmehr verbleibt ein Spannungsfeld mit Auswirkungen auf gesamter Patchwork-Ebene, ...... leider!

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21. Oktober 2015 um 10:51
In Antwort auf sternchen1661

Fremdes kind.....
Krass....
Zumal ja der neue Lebenspartner ja auch ständig mit 2 FREMDEN Kindern zusammenlebt......
Wie hält er das nur aus?
Seines ist FREMD und ihre sind selbstverständlich.
Das geht mir nicht runtet....


Schade, dass Du das so siehst...
Der Junge ist mir nicht fremd, ganz im Gegenteil ich mag ihn, und wünsche mir eigentlich, dass wir uns besser kennen lernen könnten. Leider haben wir nicht viel Zeit zusammen, und gerade deshalb halte ich es für Ihn ganz wichtig, das er hier bei uns ankommen und sich direkt in seinem Reich heimisch fühlen kann, sich nicht erst jedes Mal aufs Neue zurechtfinden und einrichten muss. Er hat ja erst dann seinen "festen Platz" in unserer Patchwork-Familie, wenn ihm hierzu auch der Raum und die Gelegenheit in Sinne von Beständigkeit gegeben wird. Schließlich sind wir als zweit Familie seines Vaters nicht die Zweitbesetzung, sondern die von seinem Vater gewollte Familienform, in der er auch seinen "festen Platz" haben sollte.

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22. Oktober 2015 um 21:19
In Antwort auf maudie_11966028

Wie läuft das bei Euch?
Richtig, das hat mit "Fremd" in keiner Weise etwas zu tun. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Besuch und Familienmitglied. Für Besuch räumt man mal für eine Nacht ein Bett oder legt Matrazen aus, ein Familienmitglied hat in einer gemeinsamen Wohnung eigenen Raum, über welchen es dann auch verfügen kann wie es möchte. Sonst wird dieses Kind sich ewig als Besucher fühlen und das soll ja nicht das Ziel sein.

Allen die hier auf Stiefeltern rumhacken und von Herzlosigkeit sprechen:
Habt ihr einen Partner?
Wieviele Stiefkinder habt ihr?
Kommen diese regelmäßig?
Habt ihr eigene Kinder?
Wie klappt das zwischenmenschlich so bei euch?
Wie macht ihr euren Kindern (falls vorhanden) verständlich, daß den Stiefgeschwistern an den Wochenenden Dinge erlaubt werden, die sie selber im Alltag nicht dürfen?
Was sagt euer Partner (falls vorhanden) dazu, wenn ihr ihn wegen eurer Kinder auslagert?
Warum ist es herzlos, wenn ein 12-jähriges Kind ein eigenes Zimmer bekommt und dort mit Vater übernachtet?
Wie kommt ihr darauf, daß eigene Kinder vorgezogen werden?

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Patchwork - ist nicht leicht
Danke, Du sprichst mir aus der Seele

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24. Oktober 2015 um 7:51
In Antwort auf nena_12170501

Patchworkfamilie Besuchswochenende
Hallo Zusammen,

mit Interesse lese ich Eure Beiträge und möchte meine Gedanken dazu beitragen:
Ist es für ein Kind nicht schöner wenn es die Möglichkeit auf ein eigenes Zimmer hat, ein eigenes Reich, in dem es sich einbringen, gestalten, Sachen liegen lassen kann, die dann beim nächsten Papa-Wochenende noch genauso dort sind, nicht verändert, weggeräumt wurden?
Hat das Kind nicht dann erst die Möglichkeit sich im zweiten ZuHause bei Papa erst "zu Hause zu fühlen", wenn auch leider nur an den Besuchswochenenden ?
Ist es nicht dann erst gleichberechtigt mit den ständig dort wohnenden Kindern? Kann auch mal sagen ich ziehe mich bei Bedarf in Mein kleines Reich zurück?
Wie fühlt es sich für ein Kind an, im Bett der "Stiefmutter in spee" zu schlafen und zu wissen, diese hat gerade das Bett geräumt und frisch bezogen , und wenn das Kind wieder zur Mutter fährt ist es das erste was wieder weggeräumt und wiederum neu bezogen wird?
Wie kann das Kind sich zu Hause fühlen, wenn es so nur für die Dauer seines Papa-Wochenendes einen geliehenen Platz vorfindet?
Wie viel Macht erhält das Kind unbewusst damit zu sagen, "raus aus deinem Zimmer"? Schürt das nicht auch vielleicht die Hoffnung, dem Papa ist es nicht so ernst mit der neuen Frau...? Alles Signale, die vorhanden sein können, nicht zwangsläufig sein müssen? Ist das nicht auch Wasser auf Mühlen gießen, bei vielleicht noch nicht ganz erloschener Kinderhoffnung ( Mama + Papa)?
noch dazu rege ich an zu überlegen:
Was ist mit den Signalen, die der Vater bewusst oder unbewusst seinem Kind und den Kindern mit denen er zusammenlebt vermittelt ?
Meine Kinder empfinden es so, dass der Junge bevorzugt und die Mama ausrangiert wird - zumindest für das Besuchswochenende - das ist nicht förderlich für die Beziehung der Patchwork-Kinder untereinander und auch nicht für das Stiefkinder-Stiefvater Verhältnis.
Denn die unbewussten Signale , und ich gebe zu bedenken: Kinder haben ganz feine Antennen für die Stimmung ihres Elternteils die damit gesendet werden führen dazu, das die Kinder sich gezwungen fühlen Solidaritäten zu ergreifen, und darunter leidet die Autorität des jeweiligen Stief-Elternteils.
Der Junge nimmt nur den Vater ernst, der wiederum Respekt von den Mädels für sein Verhalten ihm gegenüber erwartet. Das funktioniert aber nicht, Kinder wollen Erwachsene als gleichberechtigte Partner erleben, an denen sie sich orientieren können. Die Vorbild sind und die Menschen an Ihrer Seite täglich mit der gleichen Wertschätzung behandeln.

FAZIT:
Die Paarbeziehung leidet, nicht nur am Wochenende, vielmehr verbleibt ein Spannungsfeld mit Auswirkungen auf gesamter Patchwork-Ebene, ...... leider!

Die frage ist doch auch
würde es solche disskussionen mit der leiblichen mutter auch geben wenn die eltern noch zusammen wären? NEIN, natürlich nicht!

warum also soll die stiefmutter sich aber diesen disskusionen stellen? oder warum wird die stiefmutter damit bestraft? und solche bett-schlafens-disskussionen SIND eine strafe!
und wenn sie es nicht tut und sagt das sie schon ganz gerne in ihrem bett schlafen würde dann ist sie die böse und der partner fängt zum streiten an? ist das fair? NEIN, natürlich nicht!

die kinder brauchen ihren eigenen raum, so wie es vermutlich auch wäre, wären die eltern noch zusammen wären und die kinder brauchen grenzen was die privatsphäre anderer leute betrifft. wie sollen diese kinder später mal nicht unangenehm auffallen wenn sie so aufwachsen?

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