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PAS - Eltern-Kind-Entfremdung

23. August 2014 um 19:42

Meistens passiert das ja Männern, aber in meinem Fall leider auch mir als Mama. Ich suche Frauen, mit denen ich mich austauschen kann und denen dasselbe passiert ist.
Mein Sohn ist jetzt 11 Jahre alt und will mich seit einem Jahr nicht mehr sehen( laaange Geschichte. Ich habe mir als Mama aber definitiv nichts zu Schulden kommen lassen - ausser vielleicht mich nicht, als es noch Zeit war, mich von meinem Ex zu trennen). Sein Vater beeinflusst ihn natürlich ÜBERHAUPT nicht und ich renne jetzt zum Psychologen, weil ich die Trennung von meinem Kind weder emotional verstehen kann, noch verarbeiten kann. Aber wirklich helfen kann mir keiner. Ich fühle mich emotional mittlerweile so kaputt, dass ich meine Freunde vergraule, so natürlich auch nicht offen bin für eine neue Partnerschaft.
Die Trennung ist jetzt 6 Jahre her und seitdem muss ich um mein Kind kämpfen und seit einem Jahr habe ich ( fast ) gar keinen Kontakt mehr.

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31. August 2014 um 15:19

PAS
Hi,
wenn das Kind nicht will ist es schwierig. Seine Meinung zählt vor Gericht.
Hast Du schon was über Gerichte versucht?
Warum lebt das Kind bei Ihm?
Habt ihr das gemeinsame Sorgerecht?

LG chrisk2901

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1. September 2014 um 20:04
In Antwort auf abner_11989476

PAS
Hi,
wenn das Kind nicht will ist es schwierig. Seine Meinung zählt vor Gericht.
Hast Du schon was über Gerichte versucht?
Warum lebt das Kind bei Ihm?
Habt ihr das gemeinsame Sorgerecht?

LG chrisk2901

Parental Alteration Syndrom
Wir haben vor Jahren einen MegaSorgerechtsstreit durchexerziert. Mit allem "drum und dran" - Der Psychologische Gutachter hat das massive Beein-Manflussen gegen mich schon sehr gut erkannt und sprach dem Vater u. a. deshalb die Erziehungsfähigkeit ab.
Mein Ex-Mann wäre aber demnach in die 2 Instanz gegangen, mit 2. psychologischem Gutachten usw. unsw.

Bei mir lagen da die Nerven schon blank und mein Sohn war damals sehr verzweifelt. Der Kleine wurde von der (sehr wohlhabenden) Familie seines Vaters und natürlich massiv durch meinen Ex-Mann selbst regelrecht einer Gehirnwäsche unterzogen und mit Geschenken wohlgestimmt.
Ich schildere jetzt hier mal nicht das genaue Vorgehen. Wer mag, kann sich gerne einmal diverse PAS-Artikel durchlesen. Ich wollte meinem Sohn einfach noch mehr Druck ersparen. Er wäre daran zerbrochen. Damals habe ich mich sehr ausführlich bei den Psychologen der Erziehungsberatung, dem Jugendamt und Pädagogen in meinem Bekanntenkreis mit den Folgen dieses fürchterlichen Streits für meinen Sohn informiert.
Deshalb habe ich mich seinerzeit in einem Vergleich eingelassen: Beidseitiges Sorgerecht, beidseitiges Aufenthaltsbestimmungsrecht und ungefähr gleicher Freizeitanteil mit unserem Sohn.
Das empfand ich als "gerecht" und habe gehofft die Zeit würde für mich arbeiten und irgendwann würde Ruhe einkehren.
Es erschien auch erst, als wenn diese Annahme stimmen würde. Kurz bevor mein Sohn auf einmal WIEDER vehement den Kontakt zu mir verweigerte, hatte ich noch gedacht, dass wir wieder ein richtig tolles Verhältnis zueinander haben. Erst wusste ich nicht mit der erneuten Ablehnung umzugehen und versuchte alles, um herauszufinden wie es dazu kommen konnte. Dann habe ich dem Willen meines Kindes entsprochen und ihm mehr Zeit beim Vater gelassen. Die Ablehnung wurde dann aber so massiv, dass mein Sohn den Vater anrief und sich abholen liess. Dann weigerte er sich zu mir zu kommen.
Wieder Jugendamt. Der Mitarbeiter war zum Schluss so sauer auf meinen Ex-Mann, dass er mir dringend riet unbedingt wieder zu klagen! Mein Bauchgefühl sagte mir aber, dass das keinen Sinn hätte. Dafür ist mein Sohn zu alt und der Umgang wäre nur erzwungen. Das wäre für uns Beide schrecklich. So wenigstens nur für mich. Ich weiß durch Bekannte, dass es meinem Sohn gut geht und er seinen Weg macht. Geld war da ja auch nie ein Problem. Insofern wird ihm mit Sicherheit auch schulisch alles ermöglich. Ich bin diejenige, die im Moment auf der Strecke bleibt. Für mich ist mein Sohn mehr oder weniger unerreichbar. Das bricht mir einfach das Herz. Es geht vielen so, aber irgendwie habe ich noch keine Selbsthilfegruppe gefunden. Es wäre toll, sich mit Menschen, denen es Ähnlich geht einfach einmal auszutauschen und vielleicht positiv und hoffnungsvoll auf einen Kontakt mit unseren Kindern zu hoffen und die aktuelle Trauer zu verarbeiten.

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3. September 2014 um 0:40

PAS
Hi,
wenn der Gutachter ihm die Erziehungsfähigkeit abspricht, dann müsste dein Kind doch bei Dir gelebt haben, oder?
Hm, ich kann Dir keinen wirklichen Rat geben. Aber mittlerweile ist es wohl zu spät um vor das Gericht zu ziehen. Du hast Dich für die Gesundheit Deines Kindes geopfert. Das ist beispiellos. Das darfst Du nie vergessen!!! Das Dein Ex das jetzt so ausnutzt ist mehr als unfair. Ist es möglich das ihr euch zu dritt an einen Tisch setzt und die schwierige Situation lösen könnt? Wie ist es an Geburtstagen und Weihnachten?
Ich kann nachempfinden wie Du Dich fühlst. Ich bin am kämpfen. Vielleicht mit Erfolg, vielleicht erfolglos. Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, falls der worst case eintritt und ich keinen Kontakt mehr zu meinem Sohn habe. Es ist schwierig, eigentlich nicht zu beschreiben. Aber wenn Du alles versucht hast, kannst Du Dir nichts vorwerfen. Versuche mit Deinem Kind drüber zu reden. Vielleicht durch ein gemeinsames Hobby wieder eine Verbindung herzustellen. Er wird bald merken das wahre Liebe nicht an Geschenken festzumachen sind.
Geh erhobenen Hauptes durchs Leben. Zerstöre nicht Dein Leben dadurch. Versuche das mit etwas Abstand zu sehen.

LG chris2901





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2. Juli 2015 um 8:59

Mutter-Kind-Entfremdung
Auch ich bin eine der betroffenen Müttren. Mein Fall nach der Trennung von meinem Exmann ist ebenfalls tragisch, da zwei gemeinsamen Kinder im "Spiel sind" Mein Sohn 11 und Tochter 8. Seit fast 5 jahre kämpfe ich um meine Kinder gerichtlich und musste leider feststellen welche schreckliche Missstände in der Justiz und sozialarbeit vorkommen. Ich habe als Mutter NIE was böses getan! Ich liebe meine Kinder über alles und die Erziehung während der Ehe habe fast allein übernommen. Jetzt sind meine Kinder weg., Sie werden von ihrem Vater gegen mich übelst beeinflusst und ich und meine neue Famielie müssen denunzierungen bis hin zu Strafanzeige ertragen. Die Strafanzeigen wg. angeblichen Körperverletzumg und sexuellen Missbrauch sind nur ein Mittel zu Zweck um wegen der lufenden Ermittlungen jeglicher Kontakt zu verweigern und mir die Kinder völlig zu entfremden.Jetzt habe ich seit über einem Jahr keinerlei Kontakt zu meine Kinder und das obwohl die Ermittlungen (wie erwartet) ergeben haben, dass nichts in der Richtung Körperverltzung oder gar sex. Missbrauch vorkam.
Es ist sehr lange krasse geschichte, nur schwer kann ich hier alles schildern, auf alle Fälle bin ich letzte Woche damit in die Öffentlichkeit gegangen! Den diese Angelegenheit ist in meine Augen Kriminel, was die manipulierenden Eltern mit den Kinder alles so machen.Es ist ein psychischer Folter sowohl für die Kinder als auch für die "benachteiligten" Eltern.

Für alle betroffenne Eltern wünsche ich viel Kraft und BITTE geben Si nicht auf. Es sind grausame Schmerzen, das weiss ich wohl aber halten Sie es für ihre Kinder aus.

Liebe Grüße Lucie Procik

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5. Juli 2015 um 9:49

PAS
Auch ich bin eine Mutter ohne Kinder. Meine drei Kinder, zwei sind inzwischen volljährig, wurdenund werden massiv vom Vater unter Druck gesetzt und gegen mich programmiert. Es erscheint mir vergleichbar mit einer Sekte, wo der Sektenführer seine Anhänger dazu manipuliert, sich von den Menschen loszusagen, die sie lieben. Das funktioniert, erst recht bei Kindern, die durch Trennung und Scheidung extrem verunsichert sind. Mein Ex hat, das ist so offensichtlich, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Die ist gekennzeichnet durch ein sehr geringes Selbstwertgefühl, meine Trennung wird als vernichtende Niederlage empfunden, die weder reflektiert geschweige denn irgendwann überwunden werden bzw. verarbeitet werden kann, Empathielosigkeit und die Kinder sind in diesem Setting sein verlängerter Arm, mit dem er sich rächt. Er hat mir einmal gesagt, dass er mich vernichten wolle. Letztlich werden die Kinder massiv geschädigt, das zeigt sich bei meinen schon ganz deutlich, es ist emotionaler Missbrauch. Gespräche und Vereinbarungen nutzen gar nichts, denn der Mann ist psychisch krank, ein Psychpath, der es gut versteht, mit Lügen, Täuschung und schauspielerischem Talent, seiner ganzen Umgebung etwas vorzumachen. Man kann nur hoffen, dass die Kinder irgendwann einmal begreifen, was ihnen widerfährt und den Ausstieg aus dieser Zwangssituation wagen. Fachleute haben mir geraten, den Kontakt nicht völlig aufzugeben, sich gelegentlich melden, liebevoll, aber nicht überschwänglich, kleine Geburtstagsgeschenke etc. und versuchen, nicht daran zu zerbrechen. Es ist so schwer für mich. Umgebe mich nur noch mit Menschen, die für meine Situation Verständnis haben und mein Leid verstehen können. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich der Freundeskreis verkleinert bzw. verändert.

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10. Dezember 2015 um 22:01
In Antwort auf gobind_12439142

Parental Alteration Syndrom
Wir haben vor Jahren einen MegaSorgerechtsstreit durchexerziert. Mit allem "drum und dran" - Der Psychologische Gutachter hat das massive Beein-Manflussen gegen mich schon sehr gut erkannt und sprach dem Vater u. a. deshalb die Erziehungsfähigkeit ab.
Mein Ex-Mann wäre aber demnach in die 2 Instanz gegangen, mit 2. psychologischem Gutachten usw. unsw.

Bei mir lagen da die Nerven schon blank und mein Sohn war damals sehr verzweifelt. Der Kleine wurde von der (sehr wohlhabenden) Familie seines Vaters und natürlich massiv durch meinen Ex-Mann selbst regelrecht einer Gehirnwäsche unterzogen und mit Geschenken wohlgestimmt.
Ich schildere jetzt hier mal nicht das genaue Vorgehen. Wer mag, kann sich gerne einmal diverse PAS-Artikel durchlesen. Ich wollte meinem Sohn einfach noch mehr Druck ersparen. Er wäre daran zerbrochen. Damals habe ich mich sehr ausführlich bei den Psychologen der Erziehungsberatung, dem Jugendamt und Pädagogen in meinem Bekanntenkreis mit den Folgen dieses fürchterlichen Streits für meinen Sohn informiert.
Deshalb habe ich mich seinerzeit in einem Vergleich eingelassen: Beidseitiges Sorgerecht, beidseitiges Aufenthaltsbestimmungsrecht und ungefähr gleicher Freizeitanteil mit unserem Sohn.
Das empfand ich als "gerecht" und habe gehofft die Zeit würde für mich arbeiten und irgendwann würde Ruhe einkehren.
Es erschien auch erst, als wenn diese Annahme stimmen würde. Kurz bevor mein Sohn auf einmal WIEDER vehement den Kontakt zu mir verweigerte, hatte ich noch gedacht, dass wir wieder ein richtig tolles Verhältnis zueinander haben. Erst wusste ich nicht mit der erneuten Ablehnung umzugehen und versuchte alles, um herauszufinden wie es dazu kommen konnte. Dann habe ich dem Willen meines Kindes entsprochen und ihm mehr Zeit beim Vater gelassen. Die Ablehnung wurde dann aber so massiv, dass mein Sohn den Vater anrief und sich abholen liess. Dann weigerte er sich zu mir zu kommen.
Wieder Jugendamt. Der Mitarbeiter war zum Schluss so sauer auf meinen Ex-Mann, dass er mir dringend riet unbedingt wieder zu klagen! Mein Bauchgefühl sagte mir aber, dass das keinen Sinn hätte. Dafür ist mein Sohn zu alt und der Umgang wäre nur erzwungen. Das wäre für uns Beide schrecklich. So wenigstens nur für mich. Ich weiß durch Bekannte, dass es meinem Sohn gut geht und er seinen Weg macht. Geld war da ja auch nie ein Problem. Insofern wird ihm mit Sicherheit auch schulisch alles ermöglich. Ich bin diejenige, die im Moment auf der Strecke bleibt. Für mich ist mein Sohn mehr oder weniger unerreichbar. Das bricht mir einfach das Herz. Es geht vielen so, aber irgendwie habe ich noch keine Selbsthilfegruppe gefunden. Es wäre toll, sich mit Menschen, denen es Ähnlich geht einfach einmal auszutauschen und vielleicht positiv und hoffnungsvoll auf einen Kontakt mit unseren Kindern zu hoffen und die aktuelle Trauer zu verarbeiten.

PAS
Hallo ....Was hilft nur?Meine Situation ist ähnlich..Es tut so weh.Gab hälftiges Sorgerecht.Sohn zieht zu Vater..Auasergerichtliche Mediation...nichts hilft...Entfremdung vom eigenen kind.Das mit dem Manipulator...sehr subtil...zusammenlebt.So schwer.Wie Tot auf raten.
Geht das je vorbei..nein.die verpasste Zeit kommt nie wieder.Mittlerweile ziehe ich ich zurück.Auch vom Kind.Nur verletzt werden tut zu weh.und keiner kann helfen...Prozess
..
Lg

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10. Dezember 2015 um 22:11
In Antwort auf konstanze141

PAS
Auch ich bin eine Mutter ohne Kinder. Meine drei Kinder, zwei sind inzwischen volljährig, wurdenund werden massiv vom Vater unter Druck gesetzt und gegen mich programmiert. Es erscheint mir vergleichbar mit einer Sekte, wo der Sektenführer seine Anhänger dazu manipuliert, sich von den Menschen loszusagen, die sie lieben. Das funktioniert, erst recht bei Kindern, die durch Trennung und Scheidung extrem verunsichert sind. Mein Ex hat, das ist so offensichtlich, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Die ist gekennzeichnet durch ein sehr geringes Selbstwertgefühl, meine Trennung wird als vernichtende Niederlage empfunden, die weder reflektiert geschweige denn irgendwann überwunden werden bzw. verarbeitet werden kann, Empathielosigkeit und die Kinder sind in diesem Setting sein verlängerter Arm, mit dem er sich rächt. Er hat mir einmal gesagt, dass er mich vernichten wolle. Letztlich werden die Kinder massiv geschädigt, das zeigt sich bei meinen schon ganz deutlich, es ist emotionaler Missbrauch. Gespräche und Vereinbarungen nutzen gar nichts, denn der Mann ist psychisch krank, ein Psychpath, der es gut versteht, mit Lügen, Täuschung und schauspielerischem Talent, seiner ganzen Umgebung etwas vorzumachen. Man kann nur hoffen, dass die Kinder irgendwann einmal begreifen, was ihnen widerfährt und den Ausstieg aus dieser Zwangssituation wagen. Fachleute haben mir geraten, den Kontakt nicht völlig aufzugeben, sich gelegentlich melden, liebevoll, aber nicht überschwänglich, kleine Geburtstagsgeschenke etc. und versuchen, nicht daran zu zerbrechen. Es ist so schwer für mich. Umgebe mich nur noch mit Menschen, die für meine Situation Verständnis haben und mein Leid verstehen können. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich der Freundeskreis verkleinert bzw. verändert.

Pas
Hallo...mir geht es genauso...
Es ist wie ein Tod auf raten..
Mein Ex erlebte selbst mit16 j kontaktabbruch zum Vater.Trennung...Psychisch kranker Bruder..
Gutachten...all das hilft nichts..
Sohn 16...lebt seit8Monaten beim Vater ...wollte zu mir zurückziehenn..doch Vater will das nicgt...müsste er ja Unterhalt bezahlen..
Lässt meinen Sohn viel allein...oft bei der neuen Partnerin mit ihren16j Zwillingen..
Mein Sohn kompensiert in Fitnessucht..
.witd so manipuliert...ich hab alles versucht..muss ich loslassen..damit er psychisch nicht noch mehr unter Druck kommt?
Doch die Entfremdung ist bitter...nimmt sie mir so fast jede Lebensfreude..nichts hilft...bin verzweifelt...meditiere zwar...aber das Loch ...die verpasste Lebenszeit als Mutter mit dem geliebten Kind.....weg...
Lg

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10. Dezember 2015 um 22:37

PAS
Hallo.!mir geht es absolut genau so..es tut so weh..Ich würde mich freuen wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen..
Mein Sohn ist 16...und ich habe alles versucht..
Seit 8 Monaten lebt er beim Vater...wollte auch schon zu mir zzrückziehen...aber da hat der Vater subtil Daumenschrauben angesetzt..Er will keinen Unterhalt bezahlen..Obwohl er viel weg ist.Hat neue Partnerin mit 16J Zwillingen...da muss er sich ja auch kümmern...
Egal was ich sage...immer gegen mich..
Bin kurz davor wegzuziehen.. aufzugeben...es schmerzt zu sehr..
Komme aus einer "heilen"Familie...Ex mit16 kontaktabbruch zum Vater..Trennung der Eltern..Bruder psychisch krank...Geschichte wiederholt sich....
Und ich kann nicgts dagegen tun...Fachleute..Anwälte Jugendamt.Psychologen...
Es schmerzt.aber ich kann nicht mehr...lasse los..Kind wie tot...entfremdet...
Gabt ihr Rat..??Freunde...all das ist mir wertlos geworden...meditier zwar...aber...das Loch ...ist da..mein kind so fern...

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10. Dezember 2015 um 22:38
In Antwort auf konstanze141

PAS
Auch ich bin eine Mutter ohne Kinder. Meine drei Kinder, zwei sind inzwischen volljährig, wurdenund werden massiv vom Vater unter Druck gesetzt und gegen mich programmiert. Es erscheint mir vergleichbar mit einer Sekte, wo der Sektenführer seine Anhänger dazu manipuliert, sich von den Menschen loszusagen, die sie lieben. Das funktioniert, erst recht bei Kindern, die durch Trennung und Scheidung extrem verunsichert sind. Mein Ex hat, das ist so offensichtlich, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Die ist gekennzeichnet durch ein sehr geringes Selbstwertgefühl, meine Trennung wird als vernichtende Niederlage empfunden, die weder reflektiert geschweige denn irgendwann überwunden werden bzw. verarbeitet werden kann, Empathielosigkeit und die Kinder sind in diesem Setting sein verlängerter Arm, mit dem er sich rächt. Er hat mir einmal gesagt, dass er mich vernichten wolle. Letztlich werden die Kinder massiv geschädigt, das zeigt sich bei meinen schon ganz deutlich, es ist emotionaler Missbrauch. Gespräche und Vereinbarungen nutzen gar nichts, denn der Mann ist psychisch krank, ein Psychpath, der es gut versteht, mit Lügen, Täuschung und schauspielerischem Talent, seiner ganzen Umgebung etwas vorzumachen. Man kann nur hoffen, dass die Kinder irgendwann einmal begreifen, was ihnen widerfährt und den Ausstieg aus dieser Zwangssituation wagen. Fachleute haben mir geraten, den Kontakt nicht völlig aufzugeben, sich gelegentlich melden, liebevoll, aber nicht überschwänglich, kleine Geburtstagsgeschenke etc. und versuchen, nicht daran zu zerbrechen. Es ist so schwer für mich. Umgebe mich nur noch mit Menschen, die für meine Situation Verständnis haben und mein Leid verstehen können. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich der Freundeskreis verkleinert bzw. verändert.

PAS
Hallo...mir geht es genauso...
Es ist wie ein Tod auf raten..
Mein Ex erlebte selbst mit16 j kontaktabbruch zum Vater.Trennung...Psychisch kranker Bruder..
Gutachten...all das hilft nichts..
Sohn 16...lebt seit8Monaten beim Vater ...wollte zu mir zurückziehenn..doch Vater will das nicgt...müsste er ja Unterhalt bezahlen..
Lässt meinen Sohn viel allein...oft bei der neuen Partnerin mit ihren16j Zwillingen..
Mein Sohn kompensiert in Fitnessucht..
.witd so manipuliert...ich hab alles versucht..muss ich loslassen..damit er psychisch nicht noch mehr unter Druck kommt?
Doch die Entfremdung ist bitter...nimmt sie mir so fast jede Lebensfreude..nichts hilft...bin verzweifelt...meditiere zwar...aber das Loch ...die verpasste Lebenszeit als Mutter mit dem geliebten Kind.....weg...
Lg

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3. Januar 2016 um 15:58

Lobby für Mütter
Hallo, liebe Mrs Brigthsight,
ich bin mir nicht sicher, ob ich hier einen Link veröffentlichen darf, daher tue ich es lieber nicht. Es ist aber mittlerweile immer offensichtlicher, dass Mütter und Väter in unserer Gesellschaft unterschiedlich bewertet werden. Wenn man PAS googlet, findet man meistens Beschreibungen von bösen Frauen, welche die Kinder gegen den Vater beeinflussen. Verlassene Mütter MÜSSEN ja was falsch gemacht haben. Das kann niemals Einfluss von außen sein. Ich weiß es besser. Die Organisation Mütterlobby versucht die Rolle der Mutter zu stärken. Genau wie Väter sich auch zusammen getan haben. Evtl kannst du dort Unterstützung bekommen. Ich weiß wovon ich rede. Ich kann dich gut verstehen. Man mag nicht mehr unter glückliche Leute gehen, die von ihren Kindern und Familien erzählen. Am besten wird man noch schräg angesehen (gut, dass mir das nicht passiert ist, ich bin ja auch eine wirklich gute Mutter). Angstabwehr.Eine alleinerziehende Mutter lädt zur Kritik und genauen Beobachtung ein, ein sich um sein Kind kümmernder Vater ist grundsätzlich ein Held. Vielleicht übertreibe ich nun und male schwarz/weiß aber ich finde, tendenziell ist es tatsächlich so. Zum Schluss zweifelt man tatsächlich an sich selbst. Tue es nicht. Die Mütter, die in Familien leben, sind nicht besser. Teilweise sogar so schlecht. Aber sie leben in einem geschützten Rahmen und es hinterfragt nicht wirklich jemand. Bei mir hat der Vater des Kindes die Trennung so gut eingefädelt, dass ich nichts machen kann. Ich selbst stamme aus einer Trennungsfamilie, die mich gnadenlos zwischen den Fronten zerrieben hat. Mein Vater, welcher von meiner Mutter getrennt ist und seine Familie haben ihm tatsächlich den Rücken gestärkt, da ich mich der Familie meines Vaters gegenüber nicht loyal genug gezeigt hatte. Mein Kind ist erwachsen und auf der Schwell zum Erwachsensein hat ihr Vater sie abgefangen und sie ist eines Tage ohne Vorankündigung ausgezogen. Damit gab es auch keine Chance mehr auf Familientherapie, wenn ich denn tatsächlich so grauenhaft war, und keine Chance mehr auf Aussprache. Keine Chance etwas zu verbessern. Er hat sein Kind "gerettet" sozusagen. Und sich auch. Denn seine Unterhaltsrückstände sind mit dem 18. Lebensjahr auf sie übergegangen. Er hat mir noch erzählt, dass das Jugendamt Bescheid wüsste und so weiter (stimmte nicht) Ein Albtraum. Ich war 9 Tage im Bett verschwunden und wäre beinahe verzweifelt. Dann habe ich mich wieder aufgerafft und versucht mein Kind zu überzeugen, dass ich einfach total toll und erfolgreich bin und damit wert, mich als Mutter wieder einzubeziehen. Ohne Erfolg. Alles was ich mache, ist egal. Sie sieht mich durch eine Brille, die ich nicht gemacht habe. Alles was ich tue, wird abgewertet. Ich bin Schuld durch mein Vorbild. Ich bin an allem Schuld. Ich bin es mittlerweile sehr leid und erwäge, mich ganz von ihr abzuwenden. Nicht nur von ihr, sondern auch von meiner ganzen Familie. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich einfach auf den Kontakt zu meiner Familie verzichtet und darauf, dass mein Kinden einen Vater hat. Das wird einem eingeredet. Es wäre ja so wichtig. Aber wirklich, es ist auch wichtig, wie es der Mutter geht und es ist wichtig, Mütter zu unterstützen gute Bindungen zu ihren Kindern aufbauen zu können. Sie zu entlasten und ihnen Raum für die Kinder zu geben und nicht, ihnen die Kinder zu entwenden. Lieben Gruß

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24. März 2016 um 7:44
In Antwort auf gobind_12439142

Parental Alteration Syndrom
Wir haben vor Jahren einen MegaSorgerechtsstreit durchexerziert. Mit allem "drum und dran" - Der Psychologische Gutachter hat das massive Beein-Manflussen gegen mich schon sehr gut erkannt und sprach dem Vater u. a. deshalb die Erziehungsfähigkeit ab.
Mein Ex-Mann wäre aber demnach in die 2 Instanz gegangen, mit 2. psychologischem Gutachten usw. unsw.

Bei mir lagen da die Nerven schon blank und mein Sohn war damals sehr verzweifelt. Der Kleine wurde von der (sehr wohlhabenden) Familie seines Vaters und natürlich massiv durch meinen Ex-Mann selbst regelrecht einer Gehirnwäsche unterzogen und mit Geschenken wohlgestimmt.
Ich schildere jetzt hier mal nicht das genaue Vorgehen. Wer mag, kann sich gerne einmal diverse PAS-Artikel durchlesen. Ich wollte meinem Sohn einfach noch mehr Druck ersparen. Er wäre daran zerbrochen. Damals habe ich mich sehr ausführlich bei den Psychologen der Erziehungsberatung, dem Jugendamt und Pädagogen in meinem Bekanntenkreis mit den Folgen dieses fürchterlichen Streits für meinen Sohn informiert.
Deshalb habe ich mich seinerzeit in einem Vergleich eingelassen: Beidseitiges Sorgerecht, beidseitiges Aufenthaltsbestimmungsrecht und ungefähr gleicher Freizeitanteil mit unserem Sohn.
Das empfand ich als "gerecht" und habe gehofft die Zeit würde für mich arbeiten und irgendwann würde Ruhe einkehren.
Es erschien auch erst, als wenn diese Annahme stimmen würde. Kurz bevor mein Sohn auf einmal WIEDER vehement den Kontakt zu mir verweigerte, hatte ich noch gedacht, dass wir wieder ein richtig tolles Verhältnis zueinander haben. Erst wusste ich nicht mit der erneuten Ablehnung umzugehen und versuchte alles, um herauszufinden wie es dazu kommen konnte. Dann habe ich dem Willen meines Kindes entsprochen und ihm mehr Zeit beim Vater gelassen. Die Ablehnung wurde dann aber so massiv, dass mein Sohn den Vater anrief und sich abholen liess. Dann weigerte er sich zu mir zu kommen.
Wieder Jugendamt. Der Mitarbeiter war zum Schluss so sauer auf meinen Ex-Mann, dass er mir dringend riet unbedingt wieder zu klagen! Mein Bauchgefühl sagte mir aber, dass das keinen Sinn hätte. Dafür ist mein Sohn zu alt und der Umgang wäre nur erzwungen. Das wäre für uns Beide schrecklich. So wenigstens nur für mich. Ich weiß durch Bekannte, dass es meinem Sohn gut geht und er seinen Weg macht. Geld war da ja auch nie ein Problem. Insofern wird ihm mit Sicherheit auch schulisch alles ermöglich. Ich bin diejenige, die im Moment auf der Strecke bleibt. Für mich ist mein Sohn mehr oder weniger unerreichbar. Das bricht mir einfach das Herz. Es geht vielen so, aber irgendwie habe ich noch keine Selbsthilfegruppe gefunden. Es wäre toll, sich mit Menschen, denen es Ähnlich geht einfach einmal auszutauschen und vielleicht positiv und hoffnungsvoll auf einen Kontakt mit unseren Kindern zu hoffen und die aktuelle Trauer zu verarbeiten.

PAS
Hallo...
Mir geht es ähnlich. Seit einem halben Jahr verweigern meine beiden Söhne (12,14) jeglichen Kontakt zu mir.
Zwischenzeitlich habe ich versucht über den kinderschutzbund einen betreuten Umgang zu erhalten. Termine standen bereits, die aber vom Kindsvater abgesagt wurden, mit der Begründung die Jungs wollen das nicht.
Es zerreißt mir Tag täglich das Herz. Bin mittlerweile psychisch so labil.
Es muss doch rechtliche Schritte gegen soetwas geben. Ich kann doch nicht tatenlos zusehen, wie meine Kinder psychisch so unter Druck gesetzt werden. Eine Aussage von meinem Ältesten war mal :Papa ist allein. Du hast ein Freund, dann bist du ja nicht allein. Oder: trennen dich von deinem Freund und wir kommen wieder zu dir.
Nach der Trennung hatten wir alle uns für das Wechselmodell entschieden. Als ich mein Freund kennenlernte, haben wir uns bewusst dafür entschieden, die Jungs aus dieser Beziehung raus zuhalten. Sie wußten von der Beziehung nur gab es zwischen Ihnen kein Kontakt bis August letzten Jahres. Da waren wir dann das erste Mal bei meinem Freund. Alles war super haben sich total super verstanden.
2 Wochen später höre ich dass der Kindsvater ihnen verboten hat nochmals dort hin Zufahrten geschweige mit meinem freund zu sprechen. Und seitdem sind die kinder mir so distanziert. Und es wird schlimmer
LG
Diana060579

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26. April 2016 um 15:25

Eltern -Kind -Entfremdung
Mir ist das Gleiche passiert. Würde mich gerne interessieren mich mit dir auszutauschen. Könnte deine email Adresse bekommen können?

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27. April 2016 um 15:43

Trennungs-Jungs
Jetzt war der Text verschwunden... also nochmal.
Ich bin seit August 2015 getrennt und meine zwei Jungs (15/19) wollen auch nichts von mir wissen. Ich habe auch schon tausende von Tränen darüber vergossen, aber es hilft nichts. Mein Therapeut sagt immer zu mir, ich soll warten und mich nicht mehr melden. Man soll sagen, dass die Tür zu dir immer offen für ihn ist u. er jederzeit kommen kann. Ja jetzt bringe das mal als Mama fertig.... Gestern hat mein Großer Geburtstag gehabt. Ich habe auf dem Parkplatz gewartet, vor seiner Arbeit, bis er kommt. Seine Reaktion: ach du Scheiße..
reden wollte er auch nicht, aber mit Vorwürfen hat er nicht gespart. Ich habe schon ein paar Frauen getroffen, die das gleiche erlebt haben. Oft hat es drei Jahre gedauert.
Ich verstehe es als auch nicht u. zweifle selbst an mir. War ich so schlecht zu meinen Kindern? Aber nein. Ich habe meinen Mann verlassen und nicht meine Kinder. Sie haben ja auch die Chance gehabt mit mir zu kommen. Wollten aber nicht.
Was kann man tun? Gar nichts. Doch! Auf sich selbst achten, die Hoffnung niemals aufgeben und immer Botschaften senden, dass wir sie ganz arg lieb haben. In Gedanken sind wir bei Ihnen. Immer.
Verzweifle nicht, geh zu deinem Therapeut und lese das Buch von Luise Hey: Ist das Leben nicht wunderbar
Ich weiß es ist harte Arbeit. Bei mir ist es auch ein hoch und runter. Lerne immer noch damit umzugehen.
Ich hoffe für dich das Beste.
GLG

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5. Mai 2016 um 22:17
In Antwort auf konstanze141

PAS
Auch ich bin eine Mutter ohne Kinder. Meine drei Kinder, zwei sind inzwischen volljährig, wurdenund werden massiv vom Vater unter Druck gesetzt und gegen mich programmiert. Es erscheint mir vergleichbar mit einer Sekte, wo der Sektenführer seine Anhänger dazu manipuliert, sich von den Menschen loszusagen, die sie lieben. Das funktioniert, erst recht bei Kindern, die durch Trennung und Scheidung extrem verunsichert sind. Mein Ex hat, das ist so offensichtlich, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Die ist gekennzeichnet durch ein sehr geringes Selbstwertgefühl, meine Trennung wird als vernichtende Niederlage empfunden, die weder reflektiert geschweige denn irgendwann überwunden werden bzw. verarbeitet werden kann, Empathielosigkeit und die Kinder sind in diesem Setting sein verlängerter Arm, mit dem er sich rächt. Er hat mir einmal gesagt, dass er mich vernichten wolle. Letztlich werden die Kinder massiv geschädigt, das zeigt sich bei meinen schon ganz deutlich, es ist emotionaler Missbrauch. Gespräche und Vereinbarungen nutzen gar nichts, denn der Mann ist psychisch krank, ein Psychpath, der es gut versteht, mit Lügen, Täuschung und schauspielerischem Talent, seiner ganzen Umgebung etwas vorzumachen. Man kann nur hoffen, dass die Kinder irgendwann einmal begreifen, was ihnen widerfährt und den Ausstieg aus dieser Zwangssituation wagen. Fachleute haben mir geraten, den Kontakt nicht völlig aufzugeben, sich gelegentlich melden, liebevoll, aber nicht überschwänglich, kleine Geburtstagsgeschenke etc. und versuchen, nicht daran zu zerbrechen. Es ist so schwer für mich. Umgebe mich nur noch mit Menschen, die für meine Situation Verständnis haben und mein Leid verstehen können. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich der Freundeskreis verkleinert bzw. verändert.

Sekte
ich finde den Vergleich mit einer Sekte sehr passend. Genau so kommt es mir auch vor. Ich glaube, es liegt in der Natur des Menschen, einfach zu einer Gruppe gehören zu wollen. Ich habe so oft darüber nachgedacht. Gerade Kinder sind nicht fähig zu einem eigenen unabhängigen Urteil. Damit sind sie komplett überfordert. Ich glaube, sie müssen sich für eine Seite entscheiden. Und das ist die Seite mit den stärkeren Argumenten oder die mit der Mehrzahl der Gruppenmitglieder. Und Sekten bieten einen ungesunden aber starken Halt. Die Mitglieder wehren alles ab, was diesen gefährdet. Inzwischen habe ich das auch eingesehen. Alle Argumente, die gegen mich sprechen, werden supergerne aufgenommen und dazu verwendet, Distanz zu mir zu wahren. Alles innerhalb der Gruppe wird toleriert. Das dient dazu die Zugehörigkeit nicht zu verlieren und eine Rechtfertigung für das eigene unfaire Verhalten zu haben ohne an sich selbst zu zweifeln. Ich wünschte mir inzwischen, ich hätte eine bessere Partnerwahl getroffen und ich wünsche mir, ich hätte mich eher von meiner eigenen ungesunden Familie distanziert. Meine Sekenfamilie... Zusätzlich dient so eine Unperson dazu, die Bindungen innerhalb der Gruppe zu stärken. Man verbündet sich und alles was schief läuft, wird häufig auf das schwarze Schaf geschoben ohne sich selbst reflektieren zu müssen. Ich glaube, daher verhalten sich deine Kinder so krass. Das Leben ist halt häufig ungerecht. Wer sagt denn, dass jeder seines Glückes Schmied ist. So ein Scheiß! Daher muss man sich mit manchen Gegebenheiten abfinden - schicksalsergeben - ohne sich auch noch damit zu martern, dass man es hätte abwenden können, wenn man nur besser gewesen wäre. Viele Leute finden aus einer Sekte heraus. Meistens dann, wenn etwas innerhalb der Gruppe doch sehr schräg läuft. Und dann sollte man da sein. Naja. Das sind meine Überlegungen zu denen ich bis zum heutigen Tag gekommen bin. Ich will damit nicht sagen, dass dies der Weisheit letzter Schluss ist aber ich wollte meine Gedanken mit dir teilen. Viel Kraft wünsche ich dir

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31. Mai 2016 um 18:07
In Antwort auf konstanze141

PAS
Auch ich bin eine Mutter ohne Kinder. Meine drei Kinder, zwei sind inzwischen volljährig, wurdenund werden massiv vom Vater unter Druck gesetzt und gegen mich programmiert. Es erscheint mir vergleichbar mit einer Sekte, wo der Sektenführer seine Anhänger dazu manipuliert, sich von den Menschen loszusagen, die sie lieben. Das funktioniert, erst recht bei Kindern, die durch Trennung und Scheidung extrem verunsichert sind. Mein Ex hat, das ist so offensichtlich, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Die ist gekennzeichnet durch ein sehr geringes Selbstwertgefühl, meine Trennung wird als vernichtende Niederlage empfunden, die weder reflektiert geschweige denn irgendwann überwunden werden bzw. verarbeitet werden kann, Empathielosigkeit und die Kinder sind in diesem Setting sein verlängerter Arm, mit dem er sich rächt. Er hat mir einmal gesagt, dass er mich vernichten wolle. Letztlich werden die Kinder massiv geschädigt, das zeigt sich bei meinen schon ganz deutlich, es ist emotionaler Missbrauch. Gespräche und Vereinbarungen nutzen gar nichts, denn der Mann ist psychisch krank, ein Psychpath, der es gut versteht, mit Lügen, Täuschung und schauspielerischem Talent, seiner ganzen Umgebung etwas vorzumachen. Man kann nur hoffen, dass die Kinder irgendwann einmal begreifen, was ihnen widerfährt und den Ausstieg aus dieser Zwangssituation wagen. Fachleute haben mir geraten, den Kontakt nicht völlig aufzugeben, sich gelegentlich melden, liebevoll, aber nicht überschwänglich, kleine Geburtstagsgeschenke etc. und versuchen, nicht daran zu zerbrechen. Es ist so schwer für mich. Umgebe mich nur noch mit Menschen, die für meine Situation Verständnis haben und mein Leid verstehen können. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich der Freundeskreis verkleinert bzw. verändert.

Narzisst
Hallo konstanze 141,

leider bin ich erst jetzt auf dieses Forum und somit auf deinen Beitrag gestoßen.

Ich wäre sehr an einem ehrlichen Austausch interessiert. ... denn auch mich quälen noch immer die Nachwehen der Trennung von einem narzisstischen Ehemann vor 6 Jahren.
Gibt es denn die Möglichkeit, über PN weiter zu kommunizieren?

Durch Instrumentalisierung und viele Lügen hat er es vor nunmehr 9 Monaten geschafft, dass mein Sohn (damals 14 Jahre ) zu ihm gezogen ist.

Ich leide sehr unter der Situation .... habe an vielen Stellen versucht, Hilfe zu bekommen....doch Jugendamt wie auch die Gerichte sind hoffnungslos überfordert mit dieser Thematik. Das wird einfach unter den Tisch gekehrt und erst dann wieder hervorgeholt, wenn das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in den Brunnen gefallen ist.

Bis dahin gibt es warme Worte "Sie müssen zusehen, dass es Ihnen in der Situation gut geht" mit auf den Weg.

Wie soll das denn bitte funktionieren? ?????

Es gibt durchaus Tage, an denen ich die ganze Situation erfolgreich verdrängen kann.
Doch die Tage der Wut und Verzweiflung darüber überwiegen.

Liebe Grüße

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1. Juni 2016 um 18:17
In Antwort auf bobbi_12910163

Narzisst
Hallo konstanze 141,

leider bin ich erst jetzt auf dieses Forum und somit auf deinen Beitrag gestoßen.

Ich wäre sehr an einem ehrlichen Austausch interessiert. ... denn auch mich quälen noch immer die Nachwehen der Trennung von einem narzisstischen Ehemann vor 6 Jahren.
Gibt es denn die Möglichkeit, über PN weiter zu kommunizieren?

Durch Instrumentalisierung und viele Lügen hat er es vor nunmehr 9 Monaten geschafft, dass mein Sohn (damals 14 Jahre ) zu ihm gezogen ist.

Ich leide sehr unter der Situation .... habe an vielen Stellen versucht, Hilfe zu bekommen....doch Jugendamt wie auch die Gerichte sind hoffnungslos überfordert mit dieser Thematik. Das wird einfach unter den Tisch gekehrt und erst dann wieder hervorgeholt, wenn das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in den Brunnen gefallen ist.

Bis dahin gibt es warme Worte "Sie müssen zusehen, dass es Ihnen in der Situation gut geht" mit auf den Weg.

Wie soll das denn bitte funktionieren? ?????

Es gibt durchaus Tage, an denen ich die ganze Situation erfolgreich verdrängen kann.
Doch die Tage der Wut und Verzweiflung darüber überwiegen.

Liebe Grüße

Narzisst
Liebe magnolie2016,
das ist alles ganz schlimm, was wir erleben. Ich bin immer wieder schockiert, wie sehr sich die Schilderungen der betroffenen Muetter aehneln, nicht zuletzt auch darin, wie es sich anfuehlt, wie es schmerzt. Auch Deine Geschichte hoert sich grausam an. Auch Dein Kind ist im sensiblen Teenageralter, hochgradig beeinflussbar. Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es weder Jugendaemter, noch Gerichte interessiert. Ich habe das gespuert, diesen stillen Vorwurf - "irgendwas wird sie schon falsch gemacht haben, diese Mutter". Und noch etwas: Schwerstes Leid, ob es schwere Krankheiten oder der Verlust eines Kindes sind, das alles macht vielen Menschen Angst. Und zwar so sehr, dass sie davon nichts hoeren und schon gar nicht helfen wollen. Mir sind sogar Freunde, oder das, was ich dafuer hielt, abhanden gekommen.

Ich haette nie fuer moeglich gehalten, dass mein Leben eine solche Richtung nimmt, habe ich mich doch immer sehr umfaenglich um die Kinder gekuemmert und hatte ein ausgesprochen liebevolles Verhaeltnis zu ihnen. Es ist Manipulation durch den Vater, in perfidester Weise und ich sage das ganz deutlich, durch einen psychisch gestoerten Menschen, der seine Stoerung allerdings in hervorragender Weise vor seinem Umfeld verbergen kann. Ich habe in 20 Jahren Ehe einen tiefen Einblick in seine Psyche erhalten ich war allerdings auch sein "Objekt", an dem er sich abreagiert hat. Fuer meine Trennung/Scheidung soll ich jetzt durch den Kindesentzug "vernichtet" werden.
Habe meinen Wohnsitz nach 2-jaehrigem, verzweifelten, dennoch aussichtslosen Kampf inzwischen 600 km weit weg verlagert, zum eigenen Schutz. Und jetzt, ganz zart, ganz behutsam, kann ich wieder Kontakt zu meinen Kindern herstellen. Es ist nicht mehr wie frueher, und die Zeit, die mir fehlt, all das, kann nicht wieder gutgemacht werden, mein Leid hat auch seine Spuren hinterlassen. Aber es ist nicht alles voellig aussichtslos. Wenn Du magst, koennen wir gern telefonieren. Sich auszutauschen hilft. Meine Nummer ist: 030 - 55475404.Ich bin in der Woche zumeist am Abend ab ca. 20.00 Uhr gut zu erreichen. Am WE auch vielfach tagsueber.
Liebe Gruesse sendet Dir
Kirsten

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20. März um 11:41
In Antwort auf konstanze141

Narzisst
Liebe magnolie2016,
das ist alles ganz schlimm, was wir erleben. Ich bin immer wieder schockiert, wie sehr sich die Schilderungen der betroffenen Muetter aehneln, nicht zuletzt auch darin, wie es sich anfuehlt, wie es schmerzt. Auch Deine Geschichte hoert sich grausam an. Auch Dein Kind ist im sensiblen Teenageralter, hochgradig beeinflussbar. Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es weder Jugendaemter, noch Gerichte interessiert. Ich habe das gespuert, diesen stillen Vorwurf - "irgendwas wird sie schon falsch gemacht haben, diese Mutter". Und noch etwas: Schwerstes Leid, ob es schwere Krankheiten oder der Verlust eines Kindes sind, das alles macht vielen Menschen Angst. Und zwar so sehr, dass sie davon nichts hoeren und schon gar nicht helfen wollen. Mir sind sogar Freunde, oder das, was ich dafuer hielt, abhanden gekommen.

Ich haette nie fuer moeglich gehalten, dass mein Leben eine solche Richtung nimmt, habe ich mich doch immer sehr umfaenglich um die Kinder gekuemmert und hatte ein ausgesprochen liebevolles Verhaeltnis zu ihnen. Es ist Manipulation durch den Vater, in perfidester Weise und ich sage das ganz deutlich, durch einen psychisch gestoerten Menschen, der seine Stoerung allerdings in hervorragender Weise vor seinem Umfeld verbergen kann. Ich habe in 20 Jahren Ehe einen tiefen Einblick in seine Psyche erhalten ich war allerdings auch sein "Objekt", an dem er sich abreagiert hat. Fuer meine Trennung/Scheidung soll ich jetzt durch den Kindesentzug "vernichtet" werden.
Habe meinen Wohnsitz nach 2-jaehrigem, verzweifelten, dennoch aussichtslosen Kampf inzwischen 600 km weit weg verlagert, zum eigenen Schutz. Und jetzt, ganz zart, ganz behutsam, kann ich wieder Kontakt zu meinen Kindern herstellen. Es ist nicht mehr wie frueher, und die Zeit, die mir fehlt, all das, kann nicht wieder gutgemacht werden, mein Leid hat auch seine Spuren hinterlassen. Aber es ist nicht alles voellig aussichtslos. Wenn Du magst, koennen wir gern telefonieren. Sich auszutauschen hilft. Meine Nummer ist: 030 - 55475404.Ich bin in der Woche zumeist am Abend ab ca. 20.00 Uhr gut zu erreichen. Am WE auch vielfach tagsueber.
Liebe Gruesse sendet Dir
Kirsten

Liebe Kirsten,

mir geht es ähnlich wie dem Rest des Forums. Konnest du mittlerweile den Kontakt wieder etwas herstellen?

Liebe Grüße Sonnenblume

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22. April um 15:39
In Antwort auf gobind_12439142

Meistens passiert das ja Männern, aber in meinem Fall leider auch mir als Mama. Ich suche Frauen, mit denen ich mich austauschen kann und denen dasselbe passiert ist.
Mein Sohn ist jetzt 11 Jahre alt und will mich seit einem Jahr nicht mehr sehen( laaange Geschichte. Ich habe mir als Mama aber definitiv nichts zu Schulden kommen lassen - ausser vielleicht mich nicht, als es noch Zeit war, mich von meinem Ex zu trennen). Sein Vater beeinflusst ihn natürlich ÜBERHAUPT nicht und ich renne jetzt zum Psychologen, weil ich die Trennung von meinem Kind weder emotional verstehen kann, noch verarbeiten kann. Aber wirklich helfen kann mir keiner. Ich fühle mich emotional mittlerweile so kaputt, dass ich meine Freunde vergraule, so natürlich auch nicht offen bin für eine neue Partnerschaft.
Die Trennung ist jetzt 6 Jahre her und seitdem muss ich um mein Kind kämpfen und seit einem Jahr habe ich ( fast ) gar keinen Kontakt mehr.

Vor fünf jahren hat man ein Gutachten erstellt, weil ich es so wollte und es wurde für mich zum Nachteil ausgelegt. 
Ich hatte gerade zu der zeit ein zweites kind entbunden und war körperlich und seelisch noch garnicht richtig auf der Höhe um mit der Psychologin fertig zu werden , sie legte alles gegen mich aus und wertete meinen damaligen beruf auch ab (auch den meines jetzigen Mannes), weil sie der meinung war das der kindsvater meines Sohnes schließlich erzieher sei und mein  mann und ich "nur" verkäufer. In diesem Fall hätten wir auch keine Ahnung von kindern und wir mögen uns doch lieber um unser gemeinsames kind, anstatt um meinen sohn kümmern.

Im Nachhinein weiss ich , hätte ich widersprechen sollen und ein weiteres Gutachten anfordern sollen. Aber mir ging es damals schon sehr schlecht durch die Geburt (heftig) und das ich fix und fertig war wegen dem Gutachten/Gericht ect.

Heute macht mich der vater so fertig und sucht Gründe um mich zu erpressen meinen sohn zu sehen. Lacht mich aus wenn ich ihn mit Vorwürfen konfrontiere und beleidigt meine Familie. 
Ich habe deshalb schon keine Lust mehr meinen sohn abzuholen.
Er  nennt eh die Frau seines vaters "Mama " und ich bin nur die frau die ihn geboren hat.  Ich bin nur für unterhalt zahlungen zuständig und für unternehmungen jeglicher Art.  Ansonsten darf ich (trotz ) Sorgerecht nichts sagen. 

Ich ringe gerade mit mir selbst,  was das beste ist und bin wütend über den ganzen krieg. Sowohl den inneren (Gefühle)  als auch den gegen meinen ex und unseren Rechtsstaat 

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