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Partner und Kind aus vorheriger Beziehung, klappt das?

3. Juni um 8:50

Hallo zusammen,

ich bräuchte zu einem etwas sensiblen Thema einen Rat. Ich habe schon einiges darüber gelesen, jedoch drücken diese Stiefmuttis sich doch recht hart aus.
Folgendes..
Ich bin seit etwas über 2 Jahren mit meinem Partner zusammen, wohnen seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung.
Er hat einen mittlerweile fast 8 Jährigen Sohn, der uns alle 14 Tage am Wochenende besucht bzw. in den Ferien auch mal länger. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Kleinen lief es recht gut, ich wusste auf was ich mich einlasse und wollte natürlich gut mit ihm zurecht kommen. Nun, nach einer Weile hat sich bei dem Kleinen immer mehr herausgestellt, dass er für seine fast 8 Jahre noch ziemlich weit zurück ist.. Er braucht dauerhaft Aufmerksamkeit, hat starke Stimmungsschwankungen, hört weder bei uns richtig zu noch in der Schule (muss nun die zweite Klasse wiederholen), er hat soeben erst gelernt sich über Wasser zu halten, bleibt keine 5 Minuten alleine in der Wanne, kann sich nicht selbst duschen, möchte nie etwas neues ausprobieren, spielt nur mit Kinderspielzeug bis max. 5 Jahre und auch wenn man ihm Dinge ganz simpel erklärt versteht er es einfach nicht. Richtig lesen kann er noch nicht und wenn er etwas erzählen möchte, verliert er jedes mal den Faden oder verhaspelt sich so sehr, dass man nicht mehr weiß was er sagen möchte...Oder findet gar nicht erst die Worte dafür. Er wäscht sich nicht die Hände, wenn man ihn nicht darauf aufmerksam macht, räumt nichts weg (weder seinen Müll, noch Spielzeug) und verweigert auch ewig alles, was man von ihm möchte..alles ist immer mit Theater unf Diskussion verbunden, bis es dann erledigt wird ..
Naja lange Rede kurzer Sinn.. Alles in allem bin ich der Meinung, dass man ihn viel zu sehr verhätschelt und er aktuell zur Unselbstständigkeit erzogen wird.. Mein Freund und ich haben uns deswegen ewig in den Haaren, weil ich es nicht mag, dass er ihn immer für jede Kleinigkeit in den Himmel lobt.. Sogar fürs essen oder Glas nach Aufforderung in die Küche bringen kommt ein "Hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich" und ohne Lob macht der Kleine Herr irgendwie auch nun gar nichts mehr..folgt kein Köpfchen streicheln danach oder eine materielle Belohnung, so macht er es beim nächsten mal nicht mehr.
Bei seinerMama Zuhause gibt es wohl nun auch ein Belohnungssystem.. Ist er lieb, bekommt er lachende Smileys und bei 10 Stk. bekommt er etwas geschenkt. Dazu muss ich sagen, dass seine Mutter auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und sich einen einfachen Erziehungsweg sucht, da sie keinen Nerv mehr auf ihn und sein Theater hat (eigene Worte).
Er drängt sich auch überall dazwischen und lässt meinem Freund und mir kein kurzes Gespräch, ohne uns zu unterbrechen oder wissen zu wollen um was es geht. Alles in allem sind wir aktuell an einem Punkt, an dem wir überlegen uns zu trennen.. Denn ich möchte nicht ewig die Stiefmutter eines Kindes sein, an dessen Erziehung ich nicht teilhaben kann.. (Denn sobald ich etwas sage heißt es nur "du hast keine Kinder, also behalt deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich) .. Gestern kam dann die Krönung.. Aus meiner Sicht schon Erpressung..Denn mein Freund meinte zu mir, wenn ich nicht aufhören würde das negative an seinem Sohn zu bemängeln, könne ich das mit dem eigenen Kind vergessen. Das tat schon weh, da ich es nicht böse meine wegen seinem Sohn. Jedoch erweckt er durch sein Mauern, was seinen Sohn betrifft, langsam Abneigungsgefühle bei mir seinem Sohn gegenüber..Weil ich merke, dass ich dagegen nicht ankomme.. Dass er seinen Sohn liebt ist selbstverständlich, das soll auch so sein.. Aber ist es richtig, nicht mal die schlechten Seiten sehen zu wollen? Ich möchte für den Kleinen auch nur, dass er sich normal entwickelt..Jedoch tut er das aktuell aus meiner Sicht absolut nicht..Wie seht ihr das? Was kann ich tun? Oder lassen?

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3. Juni um 17:54
In Antwort auf user164584

Hallo zusammen,

ich bräuchte zu einem etwas sensiblen Thema einen Rat. Ich habe schon einiges darüber gelesen, jedoch drücken diese Stiefmuttis sich doch recht hart aus.
Folgendes..
Ich bin seit etwas über 2 Jahren mit meinem Partner zusammen, wohnen seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung.
Er hat einen mittlerweile fast 8 Jährigen Sohn, der uns alle 14 Tage am Wochenende besucht bzw. in den Ferien auch mal länger. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Kleinen lief es recht gut, ich wusste auf was ich mich einlasse und wollte natürlich gut mit ihm zurecht kommen. Nun, nach einer Weile hat sich bei dem Kleinen immer mehr herausgestellt, dass er für seine fast 8 Jahre noch ziemlich weit zurück ist.. Er braucht dauerhaft Aufmerksamkeit, hat starke Stimmungsschwankungen, hört weder bei uns richtig zu noch in der Schule (muss nun die zweite Klasse wiederholen), er hat soeben erst gelernt sich über Wasser zu halten, bleibt keine 5 Minuten alleine in der Wanne, kann sich nicht selbst duschen, möchte nie etwas neues ausprobieren, spielt nur mit Kinderspielzeug bis max. 5 Jahre und auch wenn man ihm Dinge ganz simpel erklärt versteht er es einfach nicht. Richtig lesen kann er noch nicht und wenn er etwas erzählen möchte, verliert er jedes mal den Faden oder verhaspelt sich so sehr, dass man nicht mehr weiß was er sagen möchte...Oder findet gar nicht erst die Worte dafür. Er wäscht sich nicht die Hände, wenn man ihn nicht darauf aufmerksam macht, räumt nichts weg (weder seinen Müll, noch Spielzeug) und verweigert auch ewig alles, was man von ihm möchte..alles ist immer mit Theater unf Diskussion verbunden, bis es dann erledigt wird ..
Naja lange Rede kurzer Sinn.. Alles in allem bin ich der Meinung, dass man ihn viel zu sehr verhätschelt und er aktuell zur Unselbstständigkeit erzogen wird.. Mein Freund und ich haben uns deswegen ewig in den Haaren, weil ich es nicht mag, dass er ihn immer für jede Kleinigkeit in den Himmel lobt.. Sogar fürs essen oder Glas nach Aufforderung in die Küche bringen kommt ein "Hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich" und ohne Lob macht der Kleine Herr irgendwie auch nun gar nichts mehr..folgt kein Köpfchen streicheln danach oder eine materielle Belohnung, so macht er es beim nächsten mal nicht mehr.
Bei seinerMama Zuhause gibt es wohl nun auch ein Belohnungssystem.. Ist er lieb, bekommt er lachende Smileys und bei 10 Stk. bekommt er etwas geschenkt. Dazu muss ich sagen, dass seine Mutter auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und sich einen einfachen Erziehungsweg sucht, da sie keinen Nerv mehr auf ihn und sein Theater hat (eigene Worte).
Er drängt sich auch überall dazwischen und lässt meinem Freund und mir kein kurzes Gespräch, ohne uns zu unterbrechen oder wissen zu wollen um was es geht. Alles in allem sind wir aktuell an einem Punkt, an dem wir überlegen uns zu trennen.. Denn ich möchte nicht ewig die Stiefmutter eines Kindes sein, an dessen Erziehung ich nicht teilhaben kann.. (Denn sobald ich etwas sage heißt es nur "du hast keine Kinder, also behalt deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich) .. Gestern kam dann die Krönung.. Aus meiner Sicht schon Erpressung..Denn mein Freund meinte zu mir, wenn ich nicht aufhören würde das negative an seinem Sohn zu bemängeln, könne ich das mit dem eigenen Kind vergessen. Das tat schon weh, da ich es nicht böse meine wegen seinem Sohn. Jedoch erweckt er durch sein Mauern, was seinen Sohn betrifft, langsam Abneigungsgefühle bei mir seinem Sohn gegenüber..Weil ich merke, dass ich dagegen nicht ankomme.. Dass er seinen Sohn liebt ist selbstverständlich, das soll auch so sein.. Aber ist es richtig, nicht mal die schlechten Seiten sehen zu wollen? Ich möchte für den Kleinen auch nur, dass er sich normal entwickelt..Jedoch tut er das aktuell aus meiner Sicht absolut nicht..Wie seht ihr das? Was kann ich tun? Oder lassen?

Du sollst deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich behalten?

ich wäre längst weg

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3. Juni um 20:19
In Antwort auf user164584

Hallo zusammen,

ich bräuchte zu einem etwas sensiblen Thema einen Rat. Ich habe schon einiges darüber gelesen, jedoch drücken diese Stiefmuttis sich doch recht hart aus.
Folgendes..
Ich bin seit etwas über 2 Jahren mit meinem Partner zusammen, wohnen seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung.
Er hat einen mittlerweile fast 8 Jährigen Sohn, der uns alle 14 Tage am Wochenende besucht bzw. in den Ferien auch mal länger. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Kleinen lief es recht gut, ich wusste auf was ich mich einlasse und wollte natürlich gut mit ihm zurecht kommen. Nun, nach einer Weile hat sich bei dem Kleinen immer mehr herausgestellt, dass er für seine fast 8 Jahre noch ziemlich weit zurück ist.. Er braucht dauerhaft Aufmerksamkeit, hat starke Stimmungsschwankungen, hört weder bei uns richtig zu noch in der Schule (muss nun die zweite Klasse wiederholen), er hat soeben erst gelernt sich über Wasser zu halten, bleibt keine 5 Minuten alleine in der Wanne, kann sich nicht selbst duschen, möchte nie etwas neues ausprobieren, spielt nur mit Kinderspielzeug bis max. 5 Jahre und auch wenn man ihm Dinge ganz simpel erklärt versteht er es einfach nicht. Richtig lesen kann er noch nicht und wenn er etwas erzählen möchte, verliert er jedes mal den Faden oder verhaspelt sich so sehr, dass man nicht mehr weiß was er sagen möchte...Oder findet gar nicht erst die Worte dafür. Er wäscht sich nicht die Hände, wenn man ihn nicht darauf aufmerksam macht, räumt nichts weg (weder seinen Müll, noch Spielzeug) und verweigert auch ewig alles, was man von ihm möchte..alles ist immer mit Theater unf Diskussion verbunden, bis es dann erledigt wird ..
Naja lange Rede kurzer Sinn.. Alles in allem bin ich der Meinung, dass man ihn viel zu sehr verhätschelt und er aktuell zur Unselbstständigkeit erzogen wird.. Mein Freund und ich haben uns deswegen ewig in den Haaren, weil ich es nicht mag, dass er ihn immer für jede Kleinigkeit in den Himmel lobt.. Sogar fürs essen oder Glas nach Aufforderung in die Küche bringen kommt ein "Hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich" und ohne Lob macht der Kleine Herr irgendwie auch nun gar nichts mehr..folgt kein Köpfchen streicheln danach oder eine materielle Belohnung, so macht er es beim nächsten mal nicht mehr.
Bei seinerMama Zuhause gibt es wohl nun auch ein Belohnungssystem.. Ist er lieb, bekommt er lachende Smileys und bei 10 Stk. bekommt er etwas geschenkt. Dazu muss ich sagen, dass seine Mutter auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und sich einen einfachen Erziehungsweg sucht, da sie keinen Nerv mehr auf ihn und sein Theater hat (eigene Worte).
Er drängt sich auch überall dazwischen und lässt meinem Freund und mir kein kurzes Gespräch, ohne uns zu unterbrechen oder wissen zu wollen um was es geht. Alles in allem sind wir aktuell an einem Punkt, an dem wir überlegen uns zu trennen.. Denn ich möchte nicht ewig die Stiefmutter eines Kindes sein, an dessen Erziehung ich nicht teilhaben kann.. (Denn sobald ich etwas sage heißt es nur "du hast keine Kinder, also behalt deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich) .. Gestern kam dann die Krönung.. Aus meiner Sicht schon Erpressung..Denn mein Freund meinte zu mir, wenn ich nicht aufhören würde das negative an seinem Sohn zu bemängeln, könne ich das mit dem eigenen Kind vergessen. Das tat schon weh, da ich es nicht böse meine wegen seinem Sohn. Jedoch erweckt er durch sein Mauern, was seinen Sohn betrifft, langsam Abneigungsgefühle bei mir seinem Sohn gegenüber..Weil ich merke, dass ich dagegen nicht ankomme.. Dass er seinen Sohn liebt ist selbstverständlich, das soll auch so sein.. Aber ist es richtig, nicht mal die schlechten Seiten sehen zu wollen? Ich möchte für den Kleinen auch nur, dass er sich normal entwickelt..Jedoch tut er das aktuell aus meiner Sicht absolut nicht..Wie seht ihr das? Was kann ich tun? Oder lassen?

Der Junge hat offensichtlich Probleme.  Dafuer kann er nichts. Die Eltern haben beschlossen mit positiven Verstärkern an seinem Verhalten zu arbeiten. Wenn du das nicht mitmachen kannst solltest du dich ganz raushalten. 

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3. Juni um 22:17
In Antwort auf user164584

Hallo zusammen,

ich bräuchte zu einem etwas sensiblen Thema einen Rat. Ich habe schon einiges darüber gelesen, jedoch drücken diese Stiefmuttis sich doch recht hart aus.
Folgendes..
Ich bin seit etwas über 2 Jahren mit meinem Partner zusammen, wohnen seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung.
Er hat einen mittlerweile fast 8 Jährigen Sohn, der uns alle 14 Tage am Wochenende besucht bzw. in den Ferien auch mal länger. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Kleinen lief es recht gut, ich wusste auf was ich mich einlasse und wollte natürlich gut mit ihm zurecht kommen. Nun, nach einer Weile hat sich bei dem Kleinen immer mehr herausgestellt, dass er für seine fast 8 Jahre noch ziemlich weit zurück ist.. Er braucht dauerhaft Aufmerksamkeit, hat starke Stimmungsschwankungen, hört weder bei uns richtig zu noch in der Schule (muss nun die zweite Klasse wiederholen), er hat soeben erst gelernt sich über Wasser zu halten, bleibt keine 5 Minuten alleine in der Wanne, kann sich nicht selbst duschen, möchte nie etwas neues ausprobieren, spielt nur mit Kinderspielzeug bis max. 5 Jahre und auch wenn man ihm Dinge ganz simpel erklärt versteht er es einfach nicht. Richtig lesen kann er noch nicht und wenn er etwas erzählen möchte, verliert er jedes mal den Faden oder verhaspelt sich so sehr, dass man nicht mehr weiß was er sagen möchte...Oder findet gar nicht erst die Worte dafür. Er wäscht sich nicht die Hände, wenn man ihn nicht darauf aufmerksam macht, räumt nichts weg (weder seinen Müll, noch Spielzeug) und verweigert auch ewig alles, was man von ihm möchte..alles ist immer mit Theater unf Diskussion verbunden, bis es dann erledigt wird ..
Naja lange Rede kurzer Sinn.. Alles in allem bin ich der Meinung, dass man ihn viel zu sehr verhätschelt und er aktuell zur Unselbstständigkeit erzogen wird.. Mein Freund und ich haben uns deswegen ewig in den Haaren, weil ich es nicht mag, dass er ihn immer für jede Kleinigkeit in den Himmel lobt.. Sogar fürs essen oder Glas nach Aufforderung in die Küche bringen kommt ein "Hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich" und ohne Lob macht der Kleine Herr irgendwie auch nun gar nichts mehr..folgt kein Köpfchen streicheln danach oder eine materielle Belohnung, so macht er es beim nächsten mal nicht mehr.
Bei seinerMama Zuhause gibt es wohl nun auch ein Belohnungssystem.. Ist er lieb, bekommt er lachende Smileys und bei 10 Stk. bekommt er etwas geschenkt. Dazu muss ich sagen, dass seine Mutter auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und sich einen einfachen Erziehungsweg sucht, da sie keinen Nerv mehr auf ihn und sein Theater hat (eigene Worte).
Er drängt sich auch überall dazwischen und lässt meinem Freund und mir kein kurzes Gespräch, ohne uns zu unterbrechen oder wissen zu wollen um was es geht. Alles in allem sind wir aktuell an einem Punkt, an dem wir überlegen uns zu trennen.. Denn ich möchte nicht ewig die Stiefmutter eines Kindes sein, an dessen Erziehung ich nicht teilhaben kann.. (Denn sobald ich etwas sage heißt es nur "du hast keine Kinder, also behalt deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich) .. Gestern kam dann die Krönung.. Aus meiner Sicht schon Erpressung..Denn mein Freund meinte zu mir, wenn ich nicht aufhören würde das negative an seinem Sohn zu bemängeln, könne ich das mit dem eigenen Kind vergessen. Das tat schon weh, da ich es nicht böse meine wegen seinem Sohn. Jedoch erweckt er durch sein Mauern, was seinen Sohn betrifft, langsam Abneigungsgefühle bei mir seinem Sohn gegenüber..Weil ich merke, dass ich dagegen nicht ankomme.. Dass er seinen Sohn liebt ist selbstverständlich, das soll auch so sein.. Aber ist es richtig, nicht mal die schlechten Seiten sehen zu wollen? Ich möchte für den Kleinen auch nur, dass er sich normal entwickelt..Jedoch tut er das aktuell aus meiner Sicht absolut nicht..Wie seht ihr das? Was kann ich tun? Oder lassen?

Huhu, also ich  bin der festen Überzeugung das man Kinder nicht verhätscheln sollte, aber ich bin mir sicher das liebe und Anerkennung verdammt wichtig ist. Aber das was du da schreibst macht eher den Eindruck als könnte das Kind wenig dafür bzw. das dieses Kind definitiv Förderung und Aufnerksamkeit brauch.

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4. Juni um 13:46
In Antwort auf mondichin

Huhu, also ich  bin der festen Überzeugung das man Kinder nicht verhätscheln sollte, aber ich bin mir sicher das liebe und Anerkennung verdammt wichtig ist. Aber das was du da schreibst macht eher den Eindruck als könnte das Kind wenig dafür bzw. das dieses Kind definitiv Förderung und Aufnerksamkeit brauch.

aber auch grenzen!

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4. Juni um 18:57

Also versteht mich nicht falsch, der Kleine kann auch absolut nichts dafür.. Und dass er Förderung benötigt ist MIR auch klar, nur meinem Partner und seiner Ex nicht. Sie wollen nicht sehen, dass er sich nicht normal entwickelt.

Und einfach zu sagen, dass ich mich raushalten soll, wenn ich damit nicht einverstanden bin, ist absolut daneben meiner Meinung nach.

Er soll ja auch Liebe und Anerkennung bekommen, um Gottes Willen..aber alles muss Grenzen haben.

Naja, danke euch.
 

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5. Juni um 17:43

echt? du denkst nur weil sie keine Kinder hat schätzt sie dass alles falsch ein?  

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5. Juni um 17:45
In Antwort auf user164584

Also versteht mich nicht falsch, der Kleine kann auch absolut nichts dafür.. Und dass er Förderung benötigt ist MIR auch klar, nur meinem Partner und seiner Ex nicht. Sie wollen nicht sehen, dass er sich nicht normal entwickelt.

Und einfach zu sagen, dass ich mich raushalten soll, wenn ich damit nicht einverstanden bin, ist absolut daneben meiner Meinung nach.

Er soll ja auch Liebe und Anerkennung bekommen, um Gottes Willen..aber alles muss Grenzen haben.

Naja, danke euch.
 

ich muss ehrlich sagen dass ich sowas nicht mitmachen könnte!  immer als blöde hingestellt zu werden.... einen Partner mit Kind wo es kaum grenzen gibt....

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5. Juni um 22:23
In Antwort auf user164584

Hallo zusammen,

ich bräuchte zu einem etwas sensiblen Thema einen Rat. Ich habe schon einiges darüber gelesen, jedoch drücken diese Stiefmuttis sich doch recht hart aus.
Folgendes..
Ich bin seit etwas über 2 Jahren mit meinem Partner zusammen, wohnen seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung.
Er hat einen mittlerweile fast 8 Jährigen Sohn, der uns alle 14 Tage am Wochenende besucht bzw. in den Ferien auch mal länger. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Kleinen lief es recht gut, ich wusste auf was ich mich einlasse und wollte natürlich gut mit ihm zurecht kommen. Nun, nach einer Weile hat sich bei dem Kleinen immer mehr herausgestellt, dass er für seine fast 8 Jahre noch ziemlich weit zurück ist.. Er braucht dauerhaft Aufmerksamkeit, hat starke Stimmungsschwankungen, hört weder bei uns richtig zu noch in der Schule (muss nun die zweite Klasse wiederholen), er hat soeben erst gelernt sich über Wasser zu halten, bleibt keine 5 Minuten alleine in der Wanne, kann sich nicht selbst duschen, möchte nie etwas neues ausprobieren, spielt nur mit Kinderspielzeug bis max. 5 Jahre und auch wenn man ihm Dinge ganz simpel erklärt versteht er es einfach nicht. Richtig lesen kann er noch nicht und wenn er etwas erzählen möchte, verliert er jedes mal den Faden oder verhaspelt sich so sehr, dass man nicht mehr weiß was er sagen möchte...Oder findet gar nicht erst die Worte dafür. Er wäscht sich nicht die Hände, wenn man ihn nicht darauf aufmerksam macht, räumt nichts weg (weder seinen Müll, noch Spielzeug) und verweigert auch ewig alles, was man von ihm möchte..alles ist immer mit Theater unf Diskussion verbunden, bis es dann erledigt wird ..
Naja lange Rede kurzer Sinn.. Alles in allem bin ich der Meinung, dass man ihn viel zu sehr verhätschelt und er aktuell zur Unselbstständigkeit erzogen wird.. Mein Freund und ich haben uns deswegen ewig in den Haaren, weil ich es nicht mag, dass er ihn immer für jede Kleinigkeit in den Himmel lobt.. Sogar fürs essen oder Glas nach Aufforderung in die Küche bringen kommt ein "Hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich" und ohne Lob macht der Kleine Herr irgendwie auch nun gar nichts mehr..folgt kein Köpfchen streicheln danach oder eine materielle Belohnung, so macht er es beim nächsten mal nicht mehr.
Bei seinerMama Zuhause gibt es wohl nun auch ein Belohnungssystem.. Ist er lieb, bekommt er lachende Smileys und bei 10 Stk. bekommt er etwas geschenkt. Dazu muss ich sagen, dass seine Mutter auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und sich einen einfachen Erziehungsweg sucht, da sie keinen Nerv mehr auf ihn und sein Theater hat (eigene Worte).
Er drängt sich auch überall dazwischen und lässt meinem Freund und mir kein kurzes Gespräch, ohne uns zu unterbrechen oder wissen zu wollen um was es geht. Alles in allem sind wir aktuell an einem Punkt, an dem wir überlegen uns zu trennen.. Denn ich möchte nicht ewig die Stiefmutter eines Kindes sein, an dessen Erziehung ich nicht teilhaben kann.. (Denn sobald ich etwas sage heißt es nur "du hast keine Kinder, also behalt deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich) .. Gestern kam dann die Krönung.. Aus meiner Sicht schon Erpressung..Denn mein Freund meinte zu mir, wenn ich nicht aufhören würde das negative an seinem Sohn zu bemängeln, könne ich das mit dem eigenen Kind vergessen. Das tat schon weh, da ich es nicht böse meine wegen seinem Sohn. Jedoch erweckt er durch sein Mauern, was seinen Sohn betrifft, langsam Abneigungsgefühle bei mir seinem Sohn gegenüber..Weil ich merke, dass ich dagegen nicht ankomme.. Dass er seinen Sohn liebt ist selbstverständlich, das soll auch so sein.. Aber ist es richtig, nicht mal die schlechten Seiten sehen zu wollen? Ich möchte für den Kleinen auch nur, dass er sich normal entwickelt..Jedoch tut er das aktuell aus meiner Sicht absolut nicht..Wie seht ihr das? Was kann ich tun? Oder lassen?

Ich würde dir empfehlen, das mit dem gemeinsamen Kind ebenfalls zu vergessen. Es wird nicht alles anders, nur weil du dann die Mutter bist.

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6. Juni um 0:11
In Antwort auf user164584

Hallo zusammen,

ich bräuchte zu einem etwas sensiblen Thema einen Rat. Ich habe schon einiges darüber gelesen, jedoch drücken diese Stiefmuttis sich doch recht hart aus.
Folgendes..
Ich bin seit etwas über 2 Jahren mit meinem Partner zusammen, wohnen seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung.
Er hat einen mittlerweile fast 8 Jährigen Sohn, der uns alle 14 Tage am Wochenende besucht bzw. in den Ferien auch mal länger. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Kleinen lief es recht gut, ich wusste auf was ich mich einlasse und wollte natürlich gut mit ihm zurecht kommen. Nun, nach einer Weile hat sich bei dem Kleinen immer mehr herausgestellt, dass er für seine fast 8 Jahre noch ziemlich weit zurück ist.. Er braucht dauerhaft Aufmerksamkeit, hat starke Stimmungsschwankungen, hört weder bei uns richtig zu noch in der Schule (muss nun die zweite Klasse wiederholen), er hat soeben erst gelernt sich über Wasser zu halten, bleibt keine 5 Minuten alleine in der Wanne, kann sich nicht selbst duschen, möchte nie etwas neues ausprobieren, spielt nur mit Kinderspielzeug bis max. 5 Jahre und auch wenn man ihm Dinge ganz simpel erklärt versteht er es einfach nicht. Richtig lesen kann er noch nicht und wenn er etwas erzählen möchte, verliert er jedes mal den Faden oder verhaspelt sich so sehr, dass man nicht mehr weiß was er sagen möchte...Oder findet gar nicht erst die Worte dafür. Er wäscht sich nicht die Hände, wenn man ihn nicht darauf aufmerksam macht, räumt nichts weg (weder seinen Müll, noch Spielzeug) und verweigert auch ewig alles, was man von ihm möchte..alles ist immer mit Theater unf Diskussion verbunden, bis es dann erledigt wird ..
Naja lange Rede kurzer Sinn.. Alles in allem bin ich der Meinung, dass man ihn viel zu sehr verhätschelt und er aktuell zur Unselbstständigkeit erzogen wird.. Mein Freund und ich haben uns deswegen ewig in den Haaren, weil ich es nicht mag, dass er ihn immer für jede Kleinigkeit in den Himmel lobt.. Sogar fürs essen oder Glas nach Aufforderung in die Küche bringen kommt ein "Hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich" und ohne Lob macht der Kleine Herr irgendwie auch nun gar nichts mehr..folgt kein Köpfchen streicheln danach oder eine materielle Belohnung, so macht er es beim nächsten mal nicht mehr.
Bei seinerMama Zuhause gibt es wohl nun auch ein Belohnungssystem.. Ist er lieb, bekommt er lachende Smileys und bei 10 Stk. bekommt er etwas geschenkt. Dazu muss ich sagen, dass seine Mutter auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und sich einen einfachen Erziehungsweg sucht, da sie keinen Nerv mehr auf ihn und sein Theater hat (eigene Worte).
Er drängt sich auch überall dazwischen und lässt meinem Freund und mir kein kurzes Gespräch, ohne uns zu unterbrechen oder wissen zu wollen um was es geht. Alles in allem sind wir aktuell an einem Punkt, an dem wir überlegen uns zu trennen.. Denn ich möchte nicht ewig die Stiefmutter eines Kindes sein, an dessen Erziehung ich nicht teilhaben kann.. (Denn sobald ich etwas sage heißt es nur "du hast keine Kinder, also behalt deine besserwisserischen Erziehungstipps für dich) .. Gestern kam dann die Krönung.. Aus meiner Sicht schon Erpressung..Denn mein Freund meinte zu mir, wenn ich nicht aufhören würde das negative an seinem Sohn zu bemängeln, könne ich das mit dem eigenen Kind vergessen. Das tat schon weh, da ich es nicht böse meine wegen seinem Sohn. Jedoch erweckt er durch sein Mauern, was seinen Sohn betrifft, langsam Abneigungsgefühle bei mir seinem Sohn gegenüber..Weil ich merke, dass ich dagegen nicht ankomme.. Dass er seinen Sohn liebt ist selbstverständlich, das soll auch so sein.. Aber ist es richtig, nicht mal die schlechten Seiten sehen zu wollen? Ich möchte für den Kleinen auch nur, dass er sich normal entwickelt..Jedoch tut er das aktuell aus meiner Sicht absolut nicht..Wie seht ihr das? Was kann ich tun? Oder lassen?

Hmm, ich habe ja selbst Erfahrung mit Kindern die nicht so sind wie andere und enorm viel Betreuung und Förderbedarf benötigen, in den unterschiedlichsten Bereichen.

Und irgendwann hat man keine Nerven mehr und Bock auf ein tägliches Theater, nur weil man schwierige Kinder hat, gibts nicht mehr Nerven vom lieben Gott dazu.

Mir sind auch diverse Belohnungssysteme bekannt. Manche finde ich gut, andere weniger. Es gibt Kinder die profitieren davon sehr, andere nicht. Inwieweit das Kind deines Partners nun davon profitiert, weiß ich nicht. Wenn es ein System ist, was beispielsweise mit Therapeuten ausgearbeitet wurde oder anderem Fachpersonal ist erst mal anzunehmen, dass sich daüber auch Gedanken gemacht worden sind.

Von außen ist es schwer zu beurteilen ob sich trotzdem ein Alltag eingeschlichen hat, wo man das Kind besser oder anders fördern könnte.
Ebenso gilt, dass auch kranke, besondere und behinderte Kinder nicht mehr Rechte und haben wie Kinder die nicht unter diesen Problemen leiden.
ich vergleiche es immer damit, dass auch Blinde Menschen nur bei grün über die Straße dürfen. Nur benötigen sie ein anderes Signal, so in etwa gilt das auch für diese Kinder. Und manchmal dauert es eben, bis das richtige Signal gefunden wurde.
Und natürlich kann es vorkommen, dass man dazu unbewusst neigt oder sich es in manchem einfacher macht.

Mitunter sehen Außenstehende das anders, manchmal sogar nüchterner,aber nicht schlechter, dazu muss man nicht unbedingt eigene Kinder haben.
Daher andersum gefragt, wie würdest du es denn anders oder besser machen?
Weißt du warum das Kind genauso reagiert? Und kennst du dich mit dem Grund aus? 
Denn je nach Grund, kann das Kind mehr oder weniger selbst zu einer Verbesserung oder Selbstständigkeit beitragen.

Grundsätzlich ist es sehr schwierig in dieser Konstellation eine friedliche Beziehung zu führen. Das ist selbst so, wenn man als Eltern von solchen Kindern zusammen ist. Und gibt es bei normalen Patchwork Familien auch mal Krach, dann ist es bei einer wie der euren erst recht so.

Überleg dir alleine und mit deinem Partner was ihr ändern könnt und was nicht. Und danach ob du das noch leben möchtest oder sich eure Wege lieber trennen.
Noch hast du kein gemeinsames Kind mit ihm. Ich denke auch nicht, dass es das einfacher machen wird.

Ich kann verstehen,dass es nicht immer toll ist, aber ein Stiefsohn ohne diese Probleme wirst du auch nicht bekommen.

Förderung, Motivation durch Verstärker und Aufmerksamkeit schließen Grenzen und Regeln im übrigen nicht aus.
Gerade Kinder die durch bestimmte Umstände mit Grenzen Schwierigkeiten haben, sind darauf angewiesen, dass man ihnen diese von außen gibt.
 

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6. Juni um 9:56

mir geht es nur darum dass ich rein augrund einer trennung das kind jetzt verhätschle und ihm keine grenzen setze!
nur weil es ein armes trennungskind ist...

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