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Panische Angst: Verliere meine Kinder

14. April 2007 um 9:12


Wir sind seit 19 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Die Ehe stimmt seit sehr, sehr langer Zeit nicht mehr. Es sind viele schlimme Sachen gesagt worden und es muss jetzt enden. Mein Mann hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und sucht die Schuld dafür ausschließlich bei mir. Er verschwindet plötzlich für Stunden, auch mitten in der Nacht. Angeblich fährt er "nur so" mit dem Auto durch die Gegend. Gestern Abend habe ich ihn um Ehrlichkeit gebeten (er war wieder "im Aufbruch"). Er wurde dann furchtbar ausfallend, hat sich in den Keller begeben und die Wodkaflasche pur angesetzt und zur Hälfte ausgetrunken. Danach grinste er mich an und sagte, ich sei schrecklich lächerlich. Dann ist er in die Stube gegangen, um, wie er sagte, den Abend mit SEINEM Sohn vor dem Fernseher zu verbringen. Unsere Sohn (17) hat schon gesagt, dass er bei einer Trennung auf jeden Fall mit dem Vater gehen würde. Meinem Mann "geht das runter wie Öl", er hat das Gefühl seinen Sohn vor der Mutter retten zu müssen. Er signalisiert, auch die beiden Mädchen (15, 11) vor mir in Sicherheit bringen zu wollen. Dazu muss ich sagen, dass mein Mann eine sehr schwierige Kindheit hatte, in der er von der Mutter restlos verstoßen wurde (Demütigen, Alleinsein, Verlassen). Er hat damals Rache geschworen, die nun leider ich zu spüren bekomme. Leider habe ich 19 Ehejahre gebraucht, um meinen Part bei seinen Rachegelüsten zu durchschauen. Ich kann machen, was ich will, er ist NIE zufrieden. Ich bin unvollkommen und soll mich endlich ändern. Wenn ich frage, wie ich mich denn noch ändern soll, sagt er, das wisse er nicht-ich soll einfach mal was ausprobieren! Es hört sich lächerlich an, aber so ist es. Ich bin mit Leib und Seele Mutter, sie sind alles was ich habe. Was bleibt, wenn sie alle gehen??? Dann war ja alles umsonst, was bin ich dann noch? Er sagt, ich bin keine gute Mutter, ich gehe allen nur noch auf die Nerven.

Na ja, was soll ich noch schreiben-ich bin nervlich am Ende und weiß nicht wie es weitergehen soll.

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14. April 2007 um 23:11

Hast du dein Problem
schon mal mit einem Anwalt diskutiert? Sicherlich können deine Kinder entscheiden, wo sie hin gehen, aber ich würde gucken, ob da noch mehr hinter steckt.

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16. April 2007 um 15:45
In Antwort auf foxy03

Hast du dein Problem
schon mal mit einem Anwalt diskutiert? Sicherlich können deine Kinder entscheiden, wo sie hin gehen, aber ich würde gucken, ob da noch mehr hinter steckt.

Denkanstoß

Als evtl. Denkanstoß für mich: Was sollte mehr dahinter stecken?

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17. April 2007 um 14:05

Angst die kinder zu verlieren
hallo,
also so wie ich deinen text verstanden habe muss dein mann ja ein alkoholproblem haben wenn er die flasche so wegtrinkt.wenn ich du wäre würde ich mich ersteinmal mit dem jugendamt in verbindung setzen und denen offenbaren wie dein mann ist und wie er dich fertig macht bevor er solche schritte macht und irgendeinen mist über dich erzählt.als zweites solltest du dir einen guten anwalt nehmen.wenn du ihn nicht zahlen kannst es gibt sowas wie armenrecht dann zahlt der staat und als drittes such dir mit deinen kindern eine eigene wohnung so schnell wie möglich.geh zum amt die haben immer was und es geht schnell zumindest erstmal.und vor allem mache nicht den fehler wenn du gehst das du die kinder da lässt das wird nur negativ gegen dich gewertet wenn es zum sorgerechtsstreit kommt.
desweiteren viel glück und lass dich nicht unterkriegen ja nimm dein leben wieder selbst in die hand du wirst sehen das es zwar auch nicht leicht aber schöner wird da er endlich nicht mehr da ist.glaube an dich dann kannst du alles schaffen!!!!!

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16. Juli 2007 um 10:55

Panische Angst
Ich kann dich gut verstehen. Mein Mann macht auch mehr
falsch als richtig und meine jüngere Tochter ist seit jeher in ihren Vater verknallt und würde im Fall einer Trennung auch zu ihrem Vater gehen und meine ältere Tochter behandelt mich in letzter Zeit total eiskalt.
Würde mich über eine Antwort oder Kontakt von dir sehr
freuen.

Gruß Monaallone

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12. März 2014 um 16:46

Panische Angst: Verliere meine Kinder
Hallo Judintha!
Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Ich meine ich lese meine Ehe und meine Kinder. Mir geht es ganz genauso.Ich fühle mich genauso wie du. Nur meine Kinder sind weg und haben den Kontakt abgebrochen. Ich bin auch Mutter mit allem.

LG Mona

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18. März 2014 um 12:35

Kinder entfremdet
Hallo zusammen,

auch meine Kinder werden mir seit einem Jahr immer mehr entfremdet, weil ich die für mich unerträgliche Ehe beendet habe... und dadurch jetzt die Böse bin... - Extrem frommes Umfeld und so...
Mein jetziger Freund hat mich auf die Idee gebracht, nach der Selbsthilfegruppe bzw. anderen Betroffenen zu suchen, und hier bin ich... Scheint ja schwierig zu sein, andere Mitleidende zu finden...
Das ist so heftig, was hier mit uns passiert und man hat so wenig Möglichkeiten. Hab das Gefühl, je mehr ich versuche, desto mehr ziehen sich die kids zurück.
Muss ich sie erstmal gehnlassen???

Hoffe, wir finden uns hier!
LG bis dahin, Elo

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18. März 2014 um 17:58
In Antwort auf nesta_12120080

Kinder entfremdet
Hallo zusammen,

auch meine Kinder werden mir seit einem Jahr immer mehr entfremdet, weil ich die für mich unerträgliche Ehe beendet habe... und dadurch jetzt die Böse bin... - Extrem frommes Umfeld und so...
Mein jetziger Freund hat mich auf die Idee gebracht, nach der Selbsthilfegruppe bzw. anderen Betroffenen zu suchen, und hier bin ich... Scheint ja schwierig zu sein, andere Mitleidende zu finden...
Das ist so heftig, was hier mit uns passiert und man hat so wenig Möglichkeiten. Hab das Gefühl, je mehr ich versuche, desto mehr ziehen sich die kids zurück.
Muss ich sie erstmal gehnlassen???

Hoffe, wir finden uns hier!
LG bis dahin, Elo

Panische Angst: Meine Kinder
Hallo!

Ja es ist grausam. Ich fühle mich leer. Ich funktioniere halt.
Freude am Leben ist was anderes. Auch ich habe das Gefühl, je mehr ich mache für meine Kinder, umso weiter weg gehen sie. Ich möchte ja nur was schönes für sie machen, aber es wird immer kälter. Zudem hab ich nicht mal die Ehe gekündigt. Ich hab alles für die Kids gemacht. Er nichts, gar nichts. Jetzt sind sie aus dem Dreck und er spielt den liebevollen Daddy. Es tut so weh. Es gibt Tage da möcht ich nur tot sein. Ich schaff das teilweise nicht.
LG Mona

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