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Panische Angst meine Pflegemama zu verlieren

17. August 2013 um 17:31

Hallo ihr Lieben,

mir brennt schon sehr lange was auf meiner Seele und ich muss es hier jetzt einfach mal schreiben. Ich hoffe vorallem dass wenn hier "Pflege" - und "Adoptiv"mamas sind diese mir helfen können.
Ich bitte auch darum mich nicht anzugreifen etc. hab damit leider in einem anderem Forum schon Erfahrung machen müssen. =(

Ja und zwar geht es darum dass ich immer Angst habe meine "Pflege"mama zu verlieren. Also sie ist gleichzeitig auch meine leibliche Tante, die Schwester meiner verstorbenen Mutter.

Kurz zu den Hintergründen:

Sie hatte immer eine super enges und liebevolles Verhältnis zu meiner leiblichen Mutter und hat sich auch immer mit um uns gekümmert (mit uns meine ich meine Geschwister und mich), ist mit uns weggefahre,hat meiner Mutter oft finanziell ausgeholfen, für uns alles gemacht usw.
Ich liebte sie und meine Mutter immer gleich, es gab nie nen Unterschied, für mich standen sie immer auf gleicher Ebene und hätte mich jemand gefragt, ich hätte mich nie zwischen einer von beiden entscheiden können.
Die Liebe zu beiden war immer schon bedingungslos und auch wenn ich schlimm wütend auf eine von beide war, ich hatte sie immer lieb.
Ich hatte es also eigentlich gut getroffen da ich zwei Mamas hatte, natürlich habe ich meine Tante nicht Mama genannt sonder bei ihrem Vornamen weil das halt von der Gesellschaft her so ist. Aber in mir war sie immer auch meine Mama.
Als meine Mutter (leibliche) starb hab ich das doch relativ gut verkraftet weil ich ja noch ne Mama hatte. Natürlich vermisse ich meine Mutter als Mensch trotzdem aber wäre es andersrum gewesen und meine Mama(Tante) wäre gestorben wäre es genauso schlimm für mich gewesen, die Trauer wäre genau so groß gewesen.

Daraufhin begannen meine psychischen Probleme noch schlimmer zu werden aber nicht wie jetzt viele vielleicht glauben aufgrund des Todes meiner Mutter sondern aufgrund der dadurch noch größer gewordenen Angst meine andere Mama jetzt auch noch zu verlieren. Ich hatte schon immer Verlustängste beiden gegenüber gleich, nur weil jetzt eine von beiden nicht mehr da ist sind die Verlustängste auf meine andere Mama doppelt so groß geworden.

Dazu kommt dass ich nicht bei ihr wohnen kann weil sie mit ihrem Mann in einer kleinen Wohnung lebt und da kein Platz mehr ist. Andauernd denke ich sie will mich nicht obwohl ich jedes zweite Wochenende bei ihr bin und sie auch so öfters in der Woche sehe. Bis zu meinem vierzehnten Lebensjahr lebte sie neben uns bei meiner Oma im Haus und wir sahen uns jeden Tag, sie hat alles von uns mitbekommen, von sozusagen Embryo an.
Als sie dann geheiratet hat und in den Nachbarort zog war das für mich ein Weltuntergang. Aber sie kam jedes Wochenende und ich schlief auch öfters bei ihr aber ich hätte gerne viel öfter bei ihr geschlafen aber das hab ich mich nicht getraut weil am Wochenende mein Erzeuger meist besoffen war und ich dann Angst um meine Mutter hatte und auf sie aufpassen musste damit nix passiert.

Dazu kommt dass ihr Mann zwei Kinder aus erster Ehe hat, von denen auch eins ein Adoptivkind ist. Die sind mittlerweile 18 und 16 Jahre. Ich war immer sehr eifersüchtig auf die weil ich Angst hatte meine Mama durch sie zu verlieren zumal sie jedes zweite Wochenende da waren. Aber ich mag sie auch und dann ist man noch mehr zerrissen.

Was ganz schrecklich ist, ist das der 16 Jährige Sohn von ihm jetzt seit ein paar Wochen da wohnt, für IMMER! Also bis er irgendwann mal Ausbildung hat und in ne eigene Wohnung hat. Seine Mutter kümmert sich wohl nicht und sein Stiefvater hatte ihn gehauen daher ist er zu seinem Vater gezogen. Das macht mich so fertig weil ich dadurch denke mich wollte meine Mama damals also nicht aber hier, naja -.-
Weil er ist ja dann jetzt praktisch viel enger bei ihr als ich es sein kann, das macht mir Bauchschmerzen unglaubliche Eifersucht, ich hasse ihn praktisch schon dafür :'(

Dazu kommt dass ich schon immer sehr anhänglich und verschmust war ganz im Gegensatz zum Rest meiner Familie aber ich es nie von meinen beiden Mamas so bekommen habe sondern ich es mir immer einfordern musste und dann wurde es auch nur so wie nötig gegeben, dadurch fühlte und fühle ich mich immer abgelehnt.

Meine Mama hat von dem Sohn ihres Mannes einen kleinen Teddy auf dem Sofa sitzen den er ihr mal vor Jahren geschenkt hat. Den würde ich am liebsten in tausend Stücke reißen und ihm sagen mir nicht meine Mama wegzunehmen!

Ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter fing ich an zu ritzen, war da 21, aber nur weil ich den Druck durch die panische Angst meine Mama jetzt auch noch zu verlieren nicht mehr ertragen konnte. Sie war auch diejenige welcher das aufgefallen ist und hat dann mit mir darüber gesprochen. Aber immer wenn ich das wieder gemacht hatte wurde sie sauer und wütend, ich denke dann immer es ist ihr egal und macht ihr nix aus :'(

Jetzt am Sonntag hab ich nach über nem halben Jahr, ja fast nem ganzen Jahr wieder geritzt. Ich war bei meiner Mama und den Nachmittag auf dem Sofa eingeschlafen und danach auch noch voll verschlafen da meinte sie du gehst nach dem Essen mal ne halbe Stunde an die Luft. Als sie später dann meinte so jetzt geh mal raus ne halbe Stunde an die Luft wollte ich nicht, hab ich auch gesagt aber sie hat gesagt doch geh mal raus. Ich voll wiederwillig, in mir baute sich schon Druck auf und als ich dann draußen war fing ich voll an zu weinen. Ich dachte sie will mich nicht und das sie mir irgendwas verheimlicht, das irgendwas ist was sie mit ihrem Mann besprechen wollte und ich nicht wissen soll. Ich war wütend, enttäuscht voller Angst und Panik und in einem Impuls ging ich los um mir ne Flasche zu suchen, fand auch schnell eine, zerschlug sie und Schnitt mich mit der Scherbe ein paar mal, ich wusste das das Ärger gibt war mir aber egal. Vielleicht wollte ich sie bestrafen,meinen Druck abbauen, ich weiß es nicht genau.

Jedenfalls ging ich nach der halben Stunde nicht zurück sondern blieb draußen sitzen, ich wollte wissen ob sie mich sucht. Nach anderthalb Stunden fand sie mich und meckerte mich an wo ich den bliebe warum ich nicht wiedergekommen bin. Als sie dann die Bluttropfen die durch meinen Ärmel färbten gesehen hat fing sie an total laut zu werden, mich anzuschreien, ob ich bescheuert sei, ob ich tot in ner Ecke liegen will und vielleicht bekäm ich ja ne Blutvergiftung vielleicht würde ich dann lernen usw.
Und sie würde mir schwören wenn das noch einmal vorkäme lässt sie mich einweisen!
Da schon Abend war fuhr sie mich kurz drauf auch nach Hause, ich hab seit dem nix mehr zu ihr gesagt und sie sagte dann im Auto zu mir dass sie keine Lust hat mich tot irgendwo zufinden. Als wir zu Hause waren, ich wohne bei dem Bruder von ihr, sagte sie mir ich solle damit am Montag ja zum Arzt gehen.
Ne halbe Stunde später schickte sie mir ne SMS wo sie schrieb:

"Hallo Janina, Ich habe mich eben sehr aufgeregt und so laut reagiert weil ich dich lieb habe und mir daher Sorgen um dich mache. Du weißt dass ich dieses Ritzen absolut nicht gut finde und habe mich gefreut dass du das solange nicht mehr gemacht hast. Geh morgen zum Arzt. Ich melde mich morgen bei dir."

Aber sieht Sorgen machen nicht anders aus? Sie ist doch meine "Pflege"mama (nicht offiziel aber ist nicht wichtig)Wie würdet ihr als Mütter reagieren? Ich bin total unsicher.

Ich war vor zwei Monaten vier Monate lang in einer Tagesklinik um da etwas schon an meinen Probleme arbeiten zu können. Mit meiner Psychologin da konnte ich auch über alles reden und sie meinte Mutterliebe hat nichts mit dem leiblichen Status der Mutter zutun sondern entwickelt sich dann wenn sich eine Person um ein Kind kümmert, Zeit mit ihm verbringt etc.Sonst gäbe es ja auch keine Pflegemütter, Adoptivmütter usw.

In mir kreist halt immer die Frage ob sie mich wirklich liebt und immer hinter mir stehen würde. Weil ich denke immer wenn sie sauer ist dass sie mich nicht liebt. Das sind dann so fragen wie auch wenn ich Scheiße bauen würde oder schlimm bin? Also lügen würde, Drogen nehmen würde, klauen würde (ich habe bisher weder Drogen genommen noch geklaut) auch bei ihr, frech wäre usw.

Ich will oft testen und habe auch den Drang danach. Traue mich aber nicht so richtig.
Einmal bin ich nach der Klinik mit einer Freundin von da direkt zu ihr reiten gefahren habe aber nicht bescheid gegeben. Hab mein Handy auch im Auto bei meiner Freundin gelassen. Als ich halt nicht nach Hause kam rief mein Onkel meine Mama(Tante) an und sie hat mich versucht wieoft anzurufen, dann meine Schwester wieoft und sogar ne Freundin von mir wo ich öfters bin. Als ich dann nach Hause kam hat meine Schwester ihr das gesagt und sie also meine Mama rief mich sofort an dass sie verrückt vor Sorgen war und kurz davor war zur Polizei zu gehen.

Irgendwie hat das gut getan aber kurz daran war ich am zweifeln ob sie wirklich zur Polizei gegangen wäre =( Das habe ich auch meiner Psychologin erzählt und sie meinte dies ist typisches Testverhalten, sie hat mir halt eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung(Borderl ine) diagnostiziert.

Ich habe auch mal ne Überdosis Tabletten genommen weil davor der Druck wieder so groß war und ich mich gefragt hatte ob sie kommen würde wenn ich im Krankenhaus liegen würde. Ich wollte mich also nicht umbringen sondern es war eine Verzweiflungstat. Ich rief dann auch selber den Rettungswagen und am nächsten Tag als sie von ihnen erreicht wurde kam sie mit ihrem Mann der aber draußen blieb. Sie meinte sie hätte nicht alleine fahren können weil sie nicht gewusst habe was sie erwartet und sie hatte wohl fast geweint. Meine Mutter und meine Mama waren nie sehr emotional, hab beide nie weinen sehen.
Sie meinte dann auch wenn sie das gewusst hätte dass es mir so ging hätte sie den Abend nochmal angerufen, wahrscheinlich dachte sie dann wäre es mir nicht so schlecht gegangen.
Ich hatte sie gefragt ob sie auch in der Nacht gekommen wäre wenn das Krankenhaus sie dann erreicht hätte da sagte sie natürlich.

Sie will jetzt auch bei einem Notar was aufsetzen was sie berechtigt auch überall Infos über mich zu bekommen wie beim Arzt, Krankenhaus usw. bzw. um für mich was entscheiden zu können wenn ich nicht dazu in der Lage sein sollte.
Sie sagt das auch erwachsene Kinder sowas mit ihren Eltern aufsetzen müssen damit sie im Fall auch was sagen, entscheiden etc. dürfen und so wäre das andersrum auch wenn Eltern das für ihre volljährigen Kinder wollen.

Auch so macht sie für mich meine Finanzen, verwaltet mein Geld, regelt alles mit Ämtern usw.
Oder auch hat sie jetzt im Internet erstmal nachgeschaut was das für ein Medikament ist welches ich nehmen soll und da sie Bedenken hatte sagte sie soll ich damit erst zu meiner Hausärztin gehen und sie nach ihrer Meinung fragen und nur dann das Medikament holen wenn sie sagt es ist ok.
Sowas sind doch eigentlich auch alles Sachen die eine Mama macht oder?

In einem gemeinsamen Gespräch mit meiner Mama und meiner Psychologin sollte ich sie selber fragen ob sie mich wirklich immer lieb hat? Das hat sie mir mal in ner SMS geschrieben und das spuckt so dann in mir rum. Ihr glaubt nicht wie schwer mir das fiel sie das zu fragen. Ich hatte so Bauchkrämpfe vor dem Gespräch aus Angst sie sagt nein. Aber sie sagte Ja sicher, dass es die Wahrheit sei, sie wüsste nicht wie sie mir das noch erständlich machen kann und mir war da ne unglaubliche Last runtergefallen, ich fühlte mich mal leicht.
Ich hatte halt nur gefragt ob sie mich wirklich immer lieb hat, hab nicht gefragt wenn ich anfangen würde zu klauen oder zu lügen etc. also keine Gründe aufgezählt.

Aber zwei Tage später kippte das wieder und ich war in der gleichen Unsicherheit. Ich hab sogar meine Psychologin gefragt ob die Körpersprache,Gestik und Mimik meiner Mama das von ihr gesagte auch unterstreicht als zeigt das es ehrlich gemeint war, sie sagte ja.
Aber die Unsicherheit bleibt und einmal als sie für ein paar Tage in Urlaub war hielt ich den Druck nicht mehr aus und schrieb ihr ne SMS ob sie mich wirklich immer lieb hat auch wenn ich Scheiße bauen würde, was schlimmes anstellen würde auch bei ihr.
Das hätte ich mich vor diesem Gespräch bei der Psychologin nicht getraut. So meine Mama antwortete am nächsten Tag darauf in dem sie mich anrief weil sie sich voll Sorgen gemacht habe was denn passiert sei. Sie hatte Sorge ich hätte irgendwas angestellt. Hab es dann aufgeklärt,mir fällt über sowas zu reden immer schwer und sie meinte dann dass sie mir nie was anderes sagen können wird wie das sie mich immer lieb hat.

Und ein anderes Mal als ich bei ihr war sagte sie von sich aus dass auch wenn sie sauer auf mich ist sie mich lieb hat. Das sie als Kinder auch Scheiße gebaut hätten und auch dafür dann Ärger von ihren Eltern bekommen hätten.
Das bezog sich dann auf ne SMS wo ich sie mal fragte ob ich jetzt keinen Platz mehr in ihrem Leben hätte weil ja jetzt der Sohn ihres Mannes bei ihr wohnt aber ich würde doch zu ihr gehören, Teil von ihr sein usw. schrieb ich in der SMS und dass sie bestimmt auch nie Ärger von ihren Eltern(meiner Oma und Opa)bekommen haben wenn die mal Mist gebaut haben.

Ich will endlich sicher sein und wissen ob sie wirklich mich immer lieb hat.Sie ist eigentlich ein Mensch der meint was er sagt und sagte auch mal das meine Oma und wir(also meine Geschwister und ich) die wichtigsten Menschen in ihrem Leben sind aber andererseits sagt sie ich darf nicht so extrem an ihr hängen, das wäre nicht gut für mich, ich brauch auch Freunde weil Freunde sehr wichtig sind. Das verstehe ich aber nicht, ich brauch keine Freunde sondern nur sie und meine Geschwister. Heißt das sie will mich loswerden? Stößt sie mich weg? Ich bin so zerrissen =(

Bitte, könnt ihr mir irgendwie helfen? Mir die Unsicherheit nehmen? Seit ihr auch Pflege bzw. Adoptivmütter und kennt ihr diese Angst von euren Kindern? Muss ich Angst haben dass sie mich nicht so lieb haben kann weil ich nicht ihr leibliches Kind bin oder heißt das wirklich nichts? Aber wir haben trotzdem die gleichen Gene und Blut.
Könnt ihr meine Testungen(mit ritzen und bockig sein) und Ängste verstehen? Meine Eifersucht und auch dieses innerliche fragen ob sie mich wirklich immer lieb hat egal was ich mache?

Bin zur Zeit ambulant bei einer Psychologin die sehr lieb ist und mit der ich mich auch traue darüber zu reden. Sie will mich jetzt Medikamentös unterstützen damit ich innerlich etwas stabiler werde.
Will Ende diesen Monats einen Antrag stellen für eine stationäre Therapie in Siegen/Truppach in der Reselve. Aber da sowas einige Monate dauern kann bis der durch ist und man dann dahin kann steh ich so wenigstens nicht ganz im luftleeren Raum.

Bitte seid nicht gemein zu mir, es ist eine Qual jahrelang mit so einer Unsicherheit, Druck und so einer Heimatlosigkeit zu leben. Irgendwie kämpfe ich mich durch kann aber nicht leben. Mache immer gute Miene zum bösen Spiel, zeig es anderen nicht wie es in mir aussieht. Hab noch keine Ausbildung und kann nicht arbeiten gehen. Will einfach Kind bleiben und nur bei ihr sein können,in ihren Armen. Sie ist meine Mama und ich liebe sie!

Ich möchte endlich mit der absoluten Gewissheit und damit innerem Frieden durchs leben gehen können dass sie mich wirklich immer lieb hat und hinter mir steht selbst wenn sie mir etwas nicht direkt verzeihen könnte und dementsprechend wütend auf mich wäre.

Tut mir leid dass es soviel geworden ist an Text aber es musste raus außerdem hättet ihr wohl sonst nicht durchgeblickt. Vielen Dank an alle die so geduldig waren sich alles durchzulesen und jene welche mir antworten =)

Alles Liebe wünscht euch

eure Nina

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19. August 2013 um 21:11

Mag mir keiner antworten?
Bin wirklich sehr sehr erzweifelt

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26. August 2013 um 17:54

Liebe nina
ich glaube doch das deine pflegemama dich sehr lieb hat. ihre reaktion auf dein testverhalten wäre bei einer leiblichen mutter auch nicht anders. meine mutter wäre auch wütend wenn ich so ein blödsinn machen würde aber würde mir auch sagen das sie mich lieb hat. und ich würde meinem stiefkind das gleiche sagen. warum zweifelst du daran?
und du darfst nicht vergessen, du bist erwachsen, man setzt auch irgendwann voraus das jemand nicht mehr so abhängig ist. ich kann verstehen das bei dir wohl viel kaputt gegangen ist mit dem tot deiner mutter und das du das jetzt von deiner pflegemama versuchst einzufordern. ich glaube aber das sie das nicht so versteht weil du es ihr nicht offen sagen kannst. hast du wirklich so viel angst davor?
sie wird dich immer lieb haben denn sie ist ja auch deine leibliche tante. damit habt ihr schon mal einen vorteil den ich zum beispiel mit meiner stieftochter nicht habe. wir waren anfangs wirklich fremde. und trotzdem habe ich sie sehr lieb gewonnen. bin traurig wenn sie nicht mehr da ist. verteidige sie und nehm sie in den arm wenn sie weint oder auch einfach mal so voraus gesetzt sie möchte das. und wenn sie unüberlegten blödsinn macht der gefährlich ist dann werde ich auch sauer und schimpf mit ihr aber auch nur aus dem grund weil ich mir sorgen gemacht habe. das ist eine völlig normal reaktion. ich weiß nicht ob das wirklich mutterliebe ist, das kann ich nicht beurteilen da ich noch keine mutter bin aber ich weiß das ich immer für sie da sein werde.
und wenn deine pflegemama sagt du sollst dir freunde suchen dann nicht um dich weg zu stoßen sondern aus sorge! du sollst doch dein leben genießen und leben und spaß haben und freunde gehören da auch dazu. das ist doch was schönes. sie will doch nur das es dir gut geht. wenn sie dir das nicht sagen würde, würde ich mich eher fragen warum.
alles gute wünsch ich dir! lg

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