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Oma wäre am liebsten die Mama?

26. Januar 2011 um 1:56

Ich hoffe ihr findet meine Sorgen nicht lächerlich, aber ich habe ein Problem damit, dass sich meine Mutter recht häufig zufällig oder aus "Versehen" als Mama meines Sohnes bezeichnet.

Nun gut, der Kleine ist auch erst 3 Monate alt, ihr erstes Enkelkind und sie ist richtig verliebt in den Spatzen. Alles kein Thema und ich kanns auch verstehen und habe jetzt auch drei Monate lang nix dazu gesagt.

Jedoch machen mich einige Verhaltensmuster und Aussagen Ihrerseits ...naja mir wird da etwas komisch. Es sind Fälle wie z.B. dieser:

Wir sind ein paar Tage zu Besuch bei meiner Mutter. Sie will ihn ständig halten, wickeln etc. und beim ersten Mucks springt sie auf obwohl ich mich schon auf den Weg mache (nach dem Motto das es ihr Job wäre...oder bin ich zu langsam in ihren Augen?)

Während des selben Besuchs singt sie zu ihm Sachen wie "Mama passt...äh Oma passt auf dich auf. Mehrmals. Korrigieren tut sie das nur wenn sie merkt das ich das hören konnte.

Gestern wollte sie ihn zu sich ins Bett schlafen nehmen. Heute wieder und als ich...naja etwas im patzigen Ton NEIN sagte war sie etwas irritiert und wollte wissen warum. Darum halt, brauch ich ein Grund als Mutter? Ich hab sie ja gestern schon gelassen . Den Versuch hat mein Kleiner mit Weinen und Schreien quittiert und bis 4 Uhr hatte ich dann mit dem Schlafengehn zu kämpfen.

Deutlich wurde es dann als ich ihr vom anstehenden Babytreff erzählte und sie meinte ich kann ja gehen aber der Kleine bleibt bei ihr! Oder Sätze wie "nur noch paar Monate dann kann ich ihn alleine für länger bei mir behalten" oder: bei ihr wird er sowieso viel lieber sein weil sie ihm alles geben bzw. erlauben wird.

Ich versuch immer noch das alles ganz einfach ruhig zu sehen, nicht zu ernst zu nehmen etc. blah blah blah, vielleicht bild ich mir das nur ein oder ich sollte nicht so gereizt sein und alles so eng sehn. Aber das mulmige Gefühl bleibt dass sie mich irgendwie nicht so richtig als Mutter akzeptiert und sie sich einzig für fähig sieht....

Wie denkt ihr darüber?

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26. Januar 2011 um 8:58

Wehret den Anfängen,
nicht schweigen, nicht ignorieren. Natürlich darf die Oma, die Oma sein, ein Kind halten es auch mal verwöhnen, dir Ratschläge geben, wenn du sich brauchst und darum bittest. Meine Mutter redete immer von "meinem Kind" Ich habe es ihr oft verbeten. Leider habe ich meinen Sohn wegen Berufstätigkeit meiner Mutter überlassen. Die Folgen waren schwerwiegend. Wir mußten später in Therapie, mein Sohn zu einer Tagesmutter und ich mußte später den Kontakt auf Anraten ganz abbrechen. Meine Mutter hat sogar versucht über einen Berater bei dem ich war zu veranlssen, dass mir das Kind über das Jugendamt weggenommen wird und was glaubst du, was ihre Begründung war. Ich hätte den falschen Umgang. Nur weil ich eine Freundin hatte die ihr nicht passt.
Sie wollte immer an erster Stelle stehen in meinem Leben.
Ich hatte immer die "falschen" Männer, die "falschen" Freundinnen. Nur eines war richtig und das war "ihr" Kind. Mein Sohn heute 28 J. hat immer noch mit dieser Prägung zu kämpfen. Und er kann sich nur ganz schwer anschauen , was seine "heißgeliebte" Oma gemacht hat, obwohl er es genau weiß. Ich kämpfe heute nicht mehr, meine Mutter ist schon über 12 Jahre tot, aber das Thema ist und bleibt.
Bitte, bitte setze Grenzen, sie darf Oma sein, aber wirklich nur Oma, alles andere schadet deinem Kind.
Wenn du noch mehr wissen möchtest, schreib mir eine PN
Lieben Gruß
Melike

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28. Januar 2011 um 3:52

Du musst unbedingt so schnell wie möglich dort ausziehen
und den Kontakt stark einschränken. Sie darf einmal die Woche einen Nachmittag zu Besuch kommen und dann wieder gehen. Sie ist die Oma und du die Mutter. Es ist noch viel schlimmer als du es beschreibst, denn es ist nicht nur so, das sie dich nicht als Mutter akzeptiert, sondern sie selbst will die Mutter sein und drängt sich in die Mutterrolle und dich dadurch weg. Du kannst das ganz einfach regeln in dem du den Kontakt stark einschränkst, dann hat sie gar nicht die Möglcihkeit sich so rein zu drängen. Das ist für dich und deinen Sohn nicht gut, eure Beziehung wird ständig gestört.

Ich selbst habe auch so eine Mutter und alles was du geschrieben hast kenne ich auch zu gut. Meine verhält sich leider auch so. Zum Glück wohne ich in einer eigenen Wohnung mit meiner Tochter alleine und sie darf einmal die Woche zu Besuch kommen für zwei oder drei Stunden und dann wieder fahren. Alles andere würde nicht funktionieren. Alles was ich meiner Kleinen sage ist schlecht und sie korrigiert es vor meiner Kleinen. Sage ich nein, sagt sie ja. Sage ich ja, meint sie nein. Sitze ich am Tisch und füttere meine Tochter, steckt sie ihr zwischendurch auch was zu Essen rein. Hat meine Tochter keinen Hunger und ich sage, sie mag jetzt nichts, geht sie hin und stopf ihr trotzdem was in den Mund. Sage ich nein das war das letzte Stück, du stopft ihr jetzt nichts mehr rein, macht sie es wieder vor meinen Augen. Sie tut alles um mir zu zeigen das ihr meine Meinung absolut egal ist. Sie sagt ich sei keine gute Mutter, sie würde es besser machen. Sie sagt ich soll arbeiten gehen, damit sie auf die Kleine aufpassen kann und das sie bei ihr eh besser aufgehoben ist. Und genau das was du geschrieben hast: Wenn die Kleine weint und ich gehe hin, so läuft sie wie eine irre hin damit sie zu erst dort ist und meint sie kann sie jetzt trösten. Da nehme ich aber die Kleine sofort wieder weg. Sie hat sogar mehrmals wenn sie bei mir in meiner Wohnung zu Besuch war die Kleine einafch angezogen und gesagt, ich gehe jetzt mit ihr spazieren. Hat nicht gesagt wohin und wann sie wieder kommt und ich war so dumm und hab mir das gefallen lassen, kannst du dir das vorstellen. Dann hats mir gereicht und sie durfte 3 Monate gar nicht zu besuch kommen, wir hatten keinen Kontakt mehr. Jetzt war sie ein paar Mal da. die ersten male ging es ganz gut, jetzt drängt sie sich wieder rein und es ist wie vorher. Ich lasse mir das aber nicht mehr gefallen und du machst den Fehler das du sie viel zu viel bestimmen lässt. Du hättest gleich sagen müssen das er nicht in ihrem Bett schlafen darf. Einmal hast ja gesagt und jetzt meint sie das geht immer so. Setze klare Grenzen. Ich hab jetzt klar gesagt, das meine Kleine zu mir gehört und ich sie ihr nie mitgeben werde. Ich werde sie nicht mit ihr spazieren gehen lassen, ich werde nicht arbeiten gehen während sie bei meiner Mutter ist und ich werde auch nicht in urlaub fahren und sie dort abgeben (hat sie auch öfter vorgeschlagen). Unser gefühl täuscht nicht. Sie wollten uns weg drängen weil sie die Mutterrolle spielen möchten. Doch das geht nicht, sonst wird dich dein Kind nicht als Mutter akzeptieren. Man muss ihnen ganz viele Grenzen setzen und den Kontakt auf das aller nötigste beschränken. So das das Kind weiß wer die Oma ist und sie ab und zu sehen darf, aber nicht so das sie sich überall einmischen und uns verdrängen können. Mir hat das schon viele schlaflose Nächte gemacht. Meine Mutter ist auch noch ganz arg drauf, weil sie schlimme psychische Probleme hat und auch schnell cholerisch wird und rumbrüllt. Daher lass ich sie nie wieder mit meiner Kleinen alleine.

Setzte klare Grenzen und zieh so schnell wie möglich aus, sonst wirst du es später sehr bereuen. Es ist dein Kind nicht ihres. Mach ihr das ganz deutlich klar und sieh zu das du schnell Abstand bekommst. Alles Gute

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28. Januar 2011 um 8:40
In Antwort auf lily_12323553

Du musst unbedingt so schnell wie möglich dort ausziehen
und den Kontakt stark einschränken. Sie darf einmal die Woche einen Nachmittag zu Besuch kommen und dann wieder gehen. Sie ist die Oma und du die Mutter. Es ist noch viel schlimmer als du es beschreibst, denn es ist nicht nur so, das sie dich nicht als Mutter akzeptiert, sondern sie selbst will die Mutter sein und drängt sich in die Mutterrolle und dich dadurch weg. Du kannst das ganz einfach regeln in dem du den Kontakt stark einschränkst, dann hat sie gar nicht die Möglcihkeit sich so rein zu drängen. Das ist für dich und deinen Sohn nicht gut, eure Beziehung wird ständig gestört.

Ich selbst habe auch so eine Mutter und alles was du geschrieben hast kenne ich auch zu gut. Meine verhält sich leider auch so. Zum Glück wohne ich in einer eigenen Wohnung mit meiner Tochter alleine und sie darf einmal die Woche zu Besuch kommen für zwei oder drei Stunden und dann wieder fahren. Alles andere würde nicht funktionieren. Alles was ich meiner Kleinen sage ist schlecht und sie korrigiert es vor meiner Kleinen. Sage ich nein, sagt sie ja. Sage ich ja, meint sie nein. Sitze ich am Tisch und füttere meine Tochter, steckt sie ihr zwischendurch auch was zu Essen rein. Hat meine Tochter keinen Hunger und ich sage, sie mag jetzt nichts, geht sie hin und stopf ihr trotzdem was in den Mund. Sage ich nein das war das letzte Stück, du stopft ihr jetzt nichts mehr rein, macht sie es wieder vor meinen Augen. Sie tut alles um mir zu zeigen das ihr meine Meinung absolut egal ist. Sie sagt ich sei keine gute Mutter, sie würde es besser machen. Sie sagt ich soll arbeiten gehen, damit sie auf die Kleine aufpassen kann und das sie bei ihr eh besser aufgehoben ist. Und genau das was du geschrieben hast: Wenn die Kleine weint und ich gehe hin, so läuft sie wie eine irre hin damit sie zu erst dort ist und meint sie kann sie jetzt trösten. Da nehme ich aber die Kleine sofort wieder weg. Sie hat sogar mehrmals wenn sie bei mir in meiner Wohnung zu Besuch war die Kleine einafch angezogen und gesagt, ich gehe jetzt mit ihr spazieren. Hat nicht gesagt wohin und wann sie wieder kommt und ich war so dumm und hab mir das gefallen lassen, kannst du dir das vorstellen. Dann hats mir gereicht und sie durfte 3 Monate gar nicht zu besuch kommen, wir hatten keinen Kontakt mehr. Jetzt war sie ein paar Mal da. die ersten male ging es ganz gut, jetzt drängt sie sich wieder rein und es ist wie vorher. Ich lasse mir das aber nicht mehr gefallen und du machst den Fehler das du sie viel zu viel bestimmen lässt. Du hättest gleich sagen müssen das er nicht in ihrem Bett schlafen darf. Einmal hast ja gesagt und jetzt meint sie das geht immer so. Setze klare Grenzen. Ich hab jetzt klar gesagt, das meine Kleine zu mir gehört und ich sie ihr nie mitgeben werde. Ich werde sie nicht mit ihr spazieren gehen lassen, ich werde nicht arbeiten gehen während sie bei meiner Mutter ist und ich werde auch nicht in urlaub fahren und sie dort abgeben (hat sie auch öfter vorgeschlagen). Unser gefühl täuscht nicht. Sie wollten uns weg drängen weil sie die Mutterrolle spielen möchten. Doch das geht nicht, sonst wird dich dein Kind nicht als Mutter akzeptieren. Man muss ihnen ganz viele Grenzen setzen und den Kontakt auf das aller nötigste beschränken. So das das Kind weiß wer die Oma ist und sie ab und zu sehen darf, aber nicht so das sie sich überall einmischen und uns verdrängen können. Mir hat das schon viele schlaflose Nächte gemacht. Meine Mutter ist auch noch ganz arg drauf, weil sie schlimme psychische Probleme hat und auch schnell cholerisch wird und rumbrüllt. Daher lass ich sie nie wieder mit meiner Kleinen alleine.

Setzte klare Grenzen und zieh so schnell wie möglich aus, sonst wirst du es später sehr bereuen. Es ist dein Kind nicht ihres. Mach ihr das ganz deutlich klar und sieh zu das du schnell Abstand bekommst. Alles Gute

@maryjoanna1982
du hast in allem Recht, vieles hatte ich schon wieder vergessen oder auch verdrängt. Man kann einfach nur zum Handeln raten und zwar ganz, ganz dringend.
Gruß melike.

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30. Juli 2015 um 11:24

Gleiche Problem
Hallo. Dein Beitrag ist schon etwas älter, aber ich habe gerade das gleiche Problem. Meine Maus ist jetzt 6 monate. Und wir wohnen leider mit meinen Eltern in einem Haus. Dein beschriebenes Problem passt genau.

Was hat Du gemacht um es zu verbessern? Wie war die Reaktion darauf?

Lg

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2. Mai 2016 um 20:16

Meine Erfahrungen zu dem Thema Oma
Hallo, ich bin mittlerweile 57 Jahre alt, habe 2 Kinder erzogen. Meine Tochter ist jetzt 30 Jahre alt, mein Sohn im Alter von 14 Jahren verstorben (Herzmuskelentzündung).
Wie schon in anderen Beiträgen berichtet wurde, dieses Thema zieht sich durch mein restliches Leben, obwohl meine Mutter seit 8 Jahren tot ist. Wir haben Die Großeltern oft besucht (200 km entfernt), damit die Kinder auch etwas von Oma und Opa haben.
Als allererstes hat meine Mutter die Kinder in die Badewanne gesteckt nach unserer Ankunft dort. Obwohl sie morgens zuhause geduscht hatten. Die Ohren wurden gesäubert undi ich als schlampige Mutter hingestellt.
Gummibärchen, Toffeefee und noch andere Süßigkeiten gab es nur von Oma. Sie hat die Hautprobleme meiner Tochter ignoriert und noch eine extragrosse Packung gekauft. Reden hat nichts genutzt. Mein schlechtes Gewissen, dass Oma die Kinder nur alle 2 Monate sieht, war immer in meinem Hinterkopf.
Denn ich denke, dass Oma und Opa für Kinder wichtig sind.
Ich habe alles mitgemacht und ertragen, natürlich auch geäußert, dass mir einige Dinge nicht passen aber dann wurde mir gesagt, ich wäre ja mit der Erziehung von 2 Kindern überfordert usw.
Meine Tochter war ihr Augapfel und sie hat sie immer mit meinem Namen angesprochen. Jedes Mal hab ich meine Mutter verbessert aber sie hat alles ignoriert.
Ich habe auch den Vorwurf ertragen, dass ich ihr die Kinder entziehe und sie könnten doch in den Schulferien zu Besuch kommen usw. Welches meine Kinder Max. 2 Tage ertragen haben und auch nur wenn Oma großzügige Geschenke gemacht hat. Dafür war mir aber der Weg zu weit.
Meine Tochter war zeitweise sehr materialistisch unterwegs. Nach dem Tod meiner Mutter ließ sie sich das Geburtsdatum und Todesdatum meiner Mutter tätowieren. Ich bin ausgeflippt.
Unterschwellige Krisen die ich mit meiner Mutter hatte, zeigten sich bei meiner Tochter mit Hautproblemen und später mit Asthma.
Jetzt ist meine Tochter 30 Jahre alt und wir sind uns näher als je zuvor. Immer hat die Oma gefühlt zwischen uns gestanden.
Lasst Euch und eure Kinder nicht fremd bestimmen. Seid stark und kämpft um das Wohl eurer Kinder. Großeltern sind nicht immer nur gut.

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14. Mai 2016 um 19:17

Schockiert
Ich habe mir den Ausgangstext und die Kommentare darunter grad mal alle durchgelesen. Dazu muss gesagt werden, ich kenne die Situation nicht! Meine Schwiegermama hat inzwischen 5 Enkel und ist mal froh, wenn sie keine Enkelkinder im Haus hat und meine Mutter geht Vollzeit arbeiten und hat dadurch recht selten Zeit. Ich würde mir wünschen, ich hätte sie öfter im Haus, damit ich ihr die Kinder einfach mal geben kann und ich in Ruhe mal irgendwas tun kann (und wenn es nur mal wieder länger am Stück schlafen).
Für mich klingt das so, als hätte eure Mütter schwerwiegende Psychische Probleme und wenn es "nur" ein weiterer unerfüllter Kinderwunsch ist.
Lasst nicht zu, das die auf eure Kinder übertragen werden! Kinder bekommen alles ganz genau mit und leiden unter solchen Situationen.
Ich würde den Kontakt zu meiner leiblichen Mutter unter dem Umständen komplett abbrechen und mir z.B. eine Leihoma suchen, die mal auf die Kinder/ das Kind aufpassen kann.
Wenn die Kinder älter sind, kann man es ja nochmals wagen und Kontakt herstellen.

Alles Gute euch allen und viel Kraft!

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