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Ohne Empfehlung der Grundschule aufs Gymnasium?

27. März 2006 um 18:16 Letzte Antwort: 31. Januar 2011 um 22:01

Wer kann mir ganz schnell ein paar gute Tipps geben?
Mein Sohn 4 Klasse (Zeugnis 2,6) möchte unbedingt aufs Gymnasium. Nach dem Elterngespräch wurde uns mitgeteilt, dass lediglich die Empfehlung für die Realschule bzw. Gesamtschule ausgesprochen werden kann. Sollten wir daran festhalten, unseren Sohn dennoch auf das Gym. anzumelden, würde gegen unsere Entscheidung Widerspruch eingelegt werden. Gesagt, besprochen und getan. Sohn wurde fürs Gymn. angemeldet und es folgte der schriftliche Widerspruch der Klassenkonferenz zur Elternentscheidung mit der Begründung: langsames Arbeitstempo, verträumt, unkonzentriert, kann sich komplexeren Themenstellungen nicht immer hineinversetzen, schätzt sich und sein Leistungsvermögen zu hoch ein, mangelnde Arbeitshaltung, niedriges Leistungesverhalten etc. Fazit: erfolgreiche Teilnahme am gymn. Bildungsgang nicht zu erwarten.
Tja, ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn mir jemand ein paar Tipps geben kann oder vielleicht auch, ob jemand damit Erfahrungen hat ect. Da ich nun ziemlich verunsichert bin und meinen Sohn nicht überfordern möchte, wäre ich echt froh, mir hier ein paar Anregungen zu holen. Der Sohn sieht das ganze ziemlich locker und will unbedingt aufs Gymnasium mit der Begründung, ach denen werde ich es schon zeigen. Ist schon süß, aber wenns dann doch nicht klappt? Im übrigen finde ich die Empfehlungen der Grundschule an für sich schon in Ordnung, denn immerhin sind die Lehrer diejenigen, die die Kinder tagtäglich um sich haben und das Leistungsniveau etc. schon gut einzuschätzen wissen, aber reicht das denn aus? Also, please ein paar Infos. Danke

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Beste hilfreiche Antwort

31. Januar 2011 um 22:01

Hi
hatte beim ersten mal nicht aufs Datum geschaut: Sorry.
Ist ja bereits 5 Jahre her!. Da müsste Euer Sohn ja bereits nun
in der Oberstufe sein?!
Hoffe er hat es geschafft und es läuft alles Bestens!.

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27. März 2006 um 20:07

Antwort an mara
Hallo Mara,
danke für die Resonanz. Klar, 2,6 ist wirklich nicht supergut, aber sicher auch nicht zu schlecht. Für eine weitere Untersuchung fehlt leider die Zeit. Danke trotzdem und Gruß zurück

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27. März 2006 um 21:16

Wenn er es will...
würde ich ihm nicht im Wege stehen!!! Auch mit nem 2,0 Durchschnitt kann man das Gymnasium schaffen. Ich habe erst nach der Realschule auf die Oberstufe gewechselt, mit einem Durchschnitt von 2,4. Es ist nicht furchtbar leicht für mich, aber auch nicht furchtbar schwer. Hätte ich meinen Lehrern in der Orientierungsphase erzählt, ich will aufs Gym, hätten sie mich wohl ausgelacht Ich finde es toll und absolut belohnenswert, dass dein Sohn so kämpft!!! Mit der Einstellung kann er es schaffen. Und selbst wenn nicht, was kann passieren??? Das er in die Realschule gestuft wird, was jetzt schon von vorne herein passieren soll. Selbst wenn er dann doch runtergestuft wird, kann er nach der realschule wieder hoch wechseln...
Gib ihm die Chance

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27. März 2006 um 21:18

Hi
naja untergehen soll er nicht und erst recht nicht an der schule und deren anforderungen verzweifeln. klar 2,6 ist absolut bescheiden, wollte damit auch nichts besonderes hervorheben. vielleicht erst einmal auf eine gesamtschule und dann mal schauen, was die jahre so bringen...wenn dann die pupertät losgeht und das interesse fürs weibliche geschlecht wächst, tja dann wirds halt schwierig dem söhni zu sagen: ach mach doch weiter schule..., abi etc., ich glaube das sind eher große ausnahmen. aber was solls , es gibt ja zu guter letzt noch das abendgymnasium

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27. März 2006 um 21:28
In Antwort auf vivien_11915847

Wenn er es will...
würde ich ihm nicht im Wege stehen!!! Auch mit nem 2,0 Durchschnitt kann man das Gymnasium schaffen. Ich habe erst nach der Realschule auf die Oberstufe gewechselt, mit einem Durchschnitt von 2,4. Es ist nicht furchtbar leicht für mich, aber auch nicht furchtbar schwer. Hätte ich meinen Lehrern in der Orientierungsphase erzählt, ich will aufs Gym, hätten sie mich wohl ausgelacht Ich finde es toll und absolut belohnenswert, dass dein Sohn so kämpft!!! Mit der Einstellung kann er es schaffen. Und selbst wenn nicht, was kann passieren??? Das er in die Realschule gestuft wird, was jetzt schon von vorne herein passieren soll. Selbst wenn er dann doch runtergestuft wird, kann er nach der realschule wieder hoch wechseln...
Gib ihm die Chance

Ob er die entscheidung....
jetzt schon so eigenständig treffen kann? ich bin selbst total verwundert, dass er unbedingt aufs gymn. möchte, erzählt schon jeden , ach ich machmal abitur etc. (weiß wohl noch nicht, was da noch auf ihn zukommt ). du hast schon recht, viel kann eigentlich nicht passieren, außer dass er dann doch auf der realschule landet. naja aber psychologisch gesehen ist so ein "fall" nicht gerade förderlich in der schul.entwicklung des kindes, je nach typ stecken die kinder sowas unterschiedlich weg. ach und dann noch die kidís untereinander, aja, da haste es aufm gymn. wohl nicht weit gebracht etc. sprüche die diskriminierend sind, alles auch nicht gerade toll. hohe ziele und nichts erreicht ---shit. naja aber wenns tatsächlich gut gehen sollte, dann wäre das natürlich ein tolles erfolgserlebnis

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27. März 2006 um 22:47
In Antwort auf iida_12476695

Ob er die entscheidung....
jetzt schon so eigenständig treffen kann? ich bin selbst total verwundert, dass er unbedingt aufs gymn. möchte, erzählt schon jeden , ach ich machmal abitur etc. (weiß wohl noch nicht, was da noch auf ihn zukommt ). du hast schon recht, viel kann eigentlich nicht passieren, außer dass er dann doch auf der realschule landet. naja aber psychologisch gesehen ist so ein "fall" nicht gerade förderlich in der schul.entwicklung des kindes, je nach typ stecken die kinder sowas unterschiedlich weg. ach und dann noch die kidís untereinander, aja, da haste es aufm gymn. wohl nicht weit gebracht etc. sprüche die diskriminierend sind, alles auch nicht gerade toll. hohe ziele und nichts erreicht ---shit. naja aber wenns tatsächlich gut gehen sollte, dann wäre das natürlich ein tolles erfolgserlebnis

Das ist wirklich eine schwieriege Entscheidung die du treffen musst...
und großes Lob an dich, dass du so sehr die psychischen Faktoren abwägst Also bei mir war es andersherum. Ich hatte nach der Orientierungszeit eine Hauptschulempfehlung. Meine Eltern hatten sich gerade zu der Zeit ziemlich "blutig" scheiden lassen und ab da ging es mit meinen Leistungen bergab. Ich kam dann für ein paar Monate in die Hauptschule, wechselte dann nach kurzer Zeit in die Realschule und bin, wie gesagt, inzwischen beim Abi angekommen. Ich kann aber nicht sagen, das ich stolz darauf war, mich hochgearbeitet zu haben. Im Gegenteil: Es kratzte lange zeit an meinem Selbstbewustsein, weil ich mir immer die Frage stellte, ob ich nicht doch zu dumm für das alles wäre... Es kann also auch andersherum "schief" gehen. Traust du deinem Sohn denn zu, das er seine Ziele erreicht, schonallein um es allen anderen zu beweisen???
Lg

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27. März 2006 um 23:43

Gymnasium?
Hi, meine Freundin hatte vor zwei Jahren das gleiche Problem. Sie hat zwei Söhne, 14 und 12. Der ältere geht zur Realschule, der jüngere zum Gymnasium. Er hatte auch "nur" eine Empfehlung zur Real- oder Gesamtschule, wollte aber unbedingt aufs Gymnasium. Jetzt ist er dort seit zwei Jahren und quält sich rum. Er bekommt Nachhilfe in drei Fächern und alles dreht sich nur noch um die Schule. Er hat hart zu kämpfen. Meine Freundin sagt, er wäre wohl besser zur Realschule gegangen und hätte dann später gewechselt.
Ich selbst habe zwei Söhne, 17 und 14. Der ältere hat die Realschule gut abgeschlossen und ist jetzt schon in der Ausbildung. Der jüngere ist jetzt im 7. Schuljahr. Wir hatten für beide Jungs Empfehlungen für die Realschule und habe es nicht bereut. Aber jeder kennt sein Kind selbst am besten und wenn dein Kind gern zur Schule geht und auch gern lernt, viel selbständig macht und keine Herausforderung scheut, dann würde ich es zum Gymnasium schicken. Auch wenn es sich mündlich gut beteiligt. Sollten da aber Zweifel bestehen, gerade was das mündliche betrifft, würde ich die Realschule vorziehen.
Viel Glück !

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28. März 2006 um 0:11

Wie ist denn ...
... sein Arbeitsverhalten? Auf dem Gym wird selbstständiges (Er-)Arbeiten gefordert und Freizeit gibt es auch nicht mehr so viel. Meine Tochter hat mittlerweile an drei Tagen in der Woche erst nach der achten Stunde Schulschluss. Dann kommen die Hausaufgaben und der Tag ist vorbei.
Warum will er denn auf das Gym? Weil da vielleicht ein großer Teil seiner Freunde hingeht? Oder weil ihn da noch keiner kennt?
Es gibt vielfältige Gründe, warum ein Kind diese oder jene Schule besuchen will. Erst einmal solltest du den Grund dahinter finden, warum dein Sohn dorthin will und dann die Entscheidung treffen.
Im Übrigen wundert es mich ein wenig, dass der Widerspruch der Klassenkonferenz derartige Auswirkungen zeigen kann. Die Schulform, auf die ein Kind gehen wird, bestimmen immer noch die Eltern. Erst wenn sich nach einiger Zeit herausstellen sollte, dass das Kind völlig überfordert ist, kann verlangt werden, das Kind in einer anderen Schulform unterzubringen. - Auf unser Gymnasium sind auch Kinder mit einer Hauptschulempfehlung gekommen. Ob die Eltern dem Kind damit allerdings einen Gefallen getan haben wage ich zu bezweifeln.

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28. März 2006 um 12:27

Re
Wenn Dein Sohn partout aufs Gymmi will, ich würde ihne gehen lassen. er hat dann sicher auch den Ehrgeiz, es "allen zu zeigen", dass er was kann, dass er den Willen hat, sich dort durch den Unterrichtsstoff durchzubeissen. Ich traue Noten nicht über den weg, manchmal werden Kinder von best. Lehrern auch bewusst "untengehalten", gerade in Fächern, die nur subjektiv zu bewerten sind, bzw. auch wenn du einen "niederen gesellsch. Status hast - Kind von der Aldi Kassiererin kann ja schliesslich nicht aufs Gymmi. Die Erfahrung habe ich schon zu meiner Schulzeit gemacht. was hat er zu verlieren, wenn er aufs Gymmi geht? Nichts. er kann nur gewinnen, sprich wenn er es packt, stehen ihm später ausbildungsmässig Tür und Tor offen. Wenn er es nicht packt, ok,. dann geht er eben zur realschule, ist doch keine Schande.
Welches Bundesland bist du? Wenn bei euch die letzte Instanz der Elternwille ist, dann lass ihn aufs Gymmi. Bei uns in Bayern ist die letzte Instanz wirklich der Notenspiegel, er hätte bei seinen Zensurendurchschnitt sogar für die Realschule nur eine bedingte Empfehlung erhalten, wenn er partout ans Gymmi gewollt hätte, müsste er in bayern 3 tage scharfen Probeunterricht absolvieren, wenn er da durchfliegt, keine Chance für Gymmi.

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28. März 2006 um 13:25
In Antwort auf meike_12160754

Re
Wenn Dein Sohn partout aufs Gymmi will, ich würde ihne gehen lassen. er hat dann sicher auch den Ehrgeiz, es "allen zu zeigen", dass er was kann, dass er den Willen hat, sich dort durch den Unterrichtsstoff durchzubeissen. Ich traue Noten nicht über den weg, manchmal werden Kinder von best. Lehrern auch bewusst "untengehalten", gerade in Fächern, die nur subjektiv zu bewerten sind, bzw. auch wenn du einen "niederen gesellsch. Status hast - Kind von der Aldi Kassiererin kann ja schliesslich nicht aufs Gymmi. Die Erfahrung habe ich schon zu meiner Schulzeit gemacht. was hat er zu verlieren, wenn er aufs Gymmi geht? Nichts. er kann nur gewinnen, sprich wenn er es packt, stehen ihm später ausbildungsmässig Tür und Tor offen. Wenn er es nicht packt, ok,. dann geht er eben zur realschule, ist doch keine Schande.
Welches Bundesland bist du? Wenn bei euch die letzte Instanz der Elternwille ist, dann lass ihn aufs Gymmi. Bei uns in Bayern ist die letzte Instanz wirklich der Notenspiegel, er hätte bei seinen Zensurendurchschnitt sogar für die Realschule nur eine bedingte Empfehlung erhalten, wenn er partout ans Gymmi gewollt hätte, müsste er in bayern 3 tage scharfen Probeunterricht absolvieren, wenn er da durchfliegt, keine Chance für Gymmi.

Hallo eleki
nun, hoffentlich geht der ehrgeiz nicht in frust über... ich finde es auch ganz toll, dass er so eine einstellung hat und noten allein traue ich auch nicht über den weg, da hast du schon recht, was du schreibst. vorurteile von wegen arztsohn = gymnasium & bäckerstochter = hauptschule, halte ich schon für gerechtfertigt. spielt aber hier weniger die rolle. weißt du eine schande ist es nicht, wenn er querversetzt würde, aber ich weiß halt nicht, wie ein kind das so innerlich verarbeitet und das ist das einzigste problem. noch hat er voll lust auf schule und das ist absolut prima. zu deiner frage: wohne im bundesland hessen und das schöne ist, hier ist der elternwille primär entscheidend, d. h. er kommt auf jedenfall aufs gymn. wenn wir weiter daran festhalten, das kann uns zumindest keiner nehmen. liebe grüße

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28. März 2006 um 13:34

Hallo heather
zu dem was du schreibst mit der beobachtungsstufe 5/6 verhält es sich in hessen so, dass kinder "ohne empfehlung" im ersetn halbjahr der 5 klasse absolut ihre gymnasiale fähigkeiten unter beweis zu setzen haben, andernfalls "können" sie nach dem ersten halbjahr querversetzt werden oder am ende des 5 halbjahres (so schreibt es das gesetz vor) kinder mit empfehlung haben zumindest den bonus der beobachtungsstufe 5/6, d. h. kinder ohne empfehlung wie in meinem fall haben einen enormen druck und das finde ich sch......! nun, so ist das leider. ich bzw. wir wwürden ihm supergerne und mit voller freude die chance geben und stehen da voll hinter ihm und die motivation bringt er ja schon mit, nur fraglich ist, ob er genügend ausdauer besitzt sein ziel zu erreichen, ist das nicht zuviel verlangt für einen 9 jährigen? ich bin auch schon am überlegen gesamtschule etc. das wäre schon eine möglichkeit, aber ich bin der meinung, egal auf welche schule man geht, man muß einfach verdammt fleißig sein,um zumindest irgendwann das abitur zu machen, da kann er auch auf der gesamtschule nicht auf einen entwicklungssprung warten, die anforderungen sind überall gegeben - auf dem gymn. halt alles schneller, auf der gesamtschule halt etwas langsamer. ach ist das alles schwer. vielen dank für deine antwort und gruß

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28. März 2006 um 13:45
In Antwort auf mokosh_11921662

Wie ist denn ...
... sein Arbeitsverhalten? Auf dem Gym wird selbstständiges (Er-)Arbeiten gefordert und Freizeit gibt es auch nicht mehr so viel. Meine Tochter hat mittlerweile an drei Tagen in der Woche erst nach der achten Stunde Schulschluss. Dann kommen die Hausaufgaben und der Tag ist vorbei.
Warum will er denn auf das Gym? Weil da vielleicht ein großer Teil seiner Freunde hingeht? Oder weil ihn da noch keiner kennt?
Es gibt vielfältige Gründe, warum ein Kind diese oder jene Schule besuchen will. Erst einmal solltest du den Grund dahinter finden, warum dein Sohn dorthin will und dann die Entscheidung treffen.
Im Übrigen wundert es mich ein wenig, dass der Widerspruch der Klassenkonferenz derartige Auswirkungen zeigen kann. Die Schulform, auf die ein Kind gehen wird, bestimmen immer noch die Eltern. Erst wenn sich nach einiger Zeit herausstellen sollte, dass das Kind völlig überfordert ist, kann verlangt werden, das Kind in einer anderen Schulform unterzubringen. - Auf unser Gymnasium sind auch Kinder mit einer Hauptschulempfehlung gekommen. Ob die Eltern dem Kind damit allerdings einen Gefallen getan haben wage ich zu bezweifeln.

Hallo wawusel
danke áuch an dich fürs interesse. so, dass arbeitsverhalten ist nicht so besonders! er ist halt auch langsam, verträumt, fragt viel nach etc. klar, das ist auch ein ganz wichtiger punkt. auf dem gymnasium muß er bzw. ist wünschenswert, dass kinder eigenständig arbeiten und ihren stoff sozusagen wissbegierig futtern, da wird er garantiert seine probleme haben. er braucht einfach das feedback der lehrer. er macht halt in der klasse auch gerne mal eine privatvorführung und bringt dadurch unruhe (für den Lehrer) und lustige knaller (für die Kinder) in gang. deswegen mußte er in der vergangenheit auch schon mal zum iq-test, da die lehrer den verdacht auf hochbegabung hatten (unterfordert etc.) (nach einem test beim psychologen kam es zum ergebnis, dass er überdurchschnittlich intelligent sei). ich halte von diesen iQ begabungstest absolut nichts, meiner meinung nach ist jedes kind irgendwo begabt, das nur nebenbei bemerkt. der widerspruch der klassenkonferenz zeigt nur persönlich bei mir/uns wirkung, denn laut gesetz ist der elternwille entscheidend, das ist (kann) gut (sein)... achja, die gründe, warum er auf das gymnasium möchte, sind einfach die, dass er später mal studieren möchte um möglichst viel "geld" zu machen. ist schon komisch, aber das sind seine gründe. seine freunde gehen übrigens alle nicht auf das gymn. und selbst das interessiert ihn überhaupt nicht (was mich sehr wundert). er möchte sein ding dann halt dort alleine durchziehen. tja, was soll ich da sagen? grüße

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28. März 2006 um 13:54
In Antwort auf etel_12373559

Gymnasium?
Hi, meine Freundin hatte vor zwei Jahren das gleiche Problem. Sie hat zwei Söhne, 14 und 12. Der ältere geht zur Realschule, der jüngere zum Gymnasium. Er hatte auch "nur" eine Empfehlung zur Real- oder Gesamtschule, wollte aber unbedingt aufs Gymnasium. Jetzt ist er dort seit zwei Jahren und quält sich rum. Er bekommt Nachhilfe in drei Fächern und alles dreht sich nur noch um die Schule. Er hat hart zu kämpfen. Meine Freundin sagt, er wäre wohl besser zur Realschule gegangen und hätte dann später gewechselt.
Ich selbst habe zwei Söhne, 17 und 14. Der ältere hat die Realschule gut abgeschlossen und ist jetzt schon in der Ausbildung. Der jüngere ist jetzt im 7. Schuljahr. Wir hatten für beide Jungs Empfehlungen für die Realschule und habe es nicht bereut. Aber jeder kennt sein Kind selbst am besten und wenn dein Kind gern zur Schule geht und auch gern lernt, viel selbständig macht und keine Herausforderung scheut, dann würde ich es zum Gymnasium schicken. Auch wenn es sich mündlich gut beteiligt. Sollten da aber Zweifel bestehen, gerade was das mündliche betrifft, würde ich die Realschule vorziehen.
Viel Glück !

Hallöchen
ich bin der meinung ein kind soll auf keinen fall durch die schule gequält werden. das leben geht schließlich auch ohne abitur weiter und wer das nicht so sieht, einfach per fernstudium /kolleg/abendgymn. nachholen, es gibt selbst an der uni studenten die älter sind als die profs. alles nicht schlimm. da ich den ganzen empfehlungen nicht traue, ist es schon richtig, dass ich alleine am besten weiß, was traue ich meinem kind zu, was nicht. aber wenn ich jetzt beschließe, ach nein, der ist damit überfordert, muß der söhni folge leisten und darf nicht aufs gymn. ist schon irgendwie fatal, denn schlau genug ist er ja - sich selbst zu fragen, was traut mir mama denn überhaupt zu, bin ich tatsächlich so dumm? - oder ich sage : ja du gehst du schaffst das etc. und er schafft es evtl. nicht = ist der frust vorprogrammiert. also alternativ dann doch evtl. die gesamtschule (obwohl ich davon überhaupt nicht überzeugt bin) gruß

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28. März 2006 um 14:45
In Antwort auf iida_12476695

Hallo eleki
nun, hoffentlich geht der ehrgeiz nicht in frust über... ich finde es auch ganz toll, dass er so eine einstellung hat und noten allein traue ich auch nicht über den weg, da hast du schon recht, was du schreibst. vorurteile von wegen arztsohn = gymnasium & bäckerstochter = hauptschule, halte ich schon für gerechtfertigt. spielt aber hier weniger die rolle. weißt du eine schande ist es nicht, wenn er querversetzt würde, aber ich weiß halt nicht, wie ein kind das so innerlich verarbeitet und das ist das einzigste problem. noch hat er voll lust auf schule und das ist absolut prima. zu deiner frage: wohne im bundesland hessen und das schöne ist, hier ist der elternwille primär entscheidend, d. h. er kommt auf jedenfall aufs gymn. wenn wir weiter daran festhalten, das kann uns zumindest keiner nehmen. liebe grüße

Re
nun, hoffentlich geht der ehrgeiz nicht in frust über...
Ja dann musst du ihm wenigstens die Chance geben, seinen Ehrgeiz zu beweisen. An Aufgaben kann man auch wachsen.

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28. März 2006 um 16:02
In Antwort auf iida_12476695

Antwort an mara
Hallo Mara,
danke für die Resonanz. Klar, 2,6 ist wirklich nicht supergut, aber sicher auch nicht zu schlecht. Für eine weitere Untersuchung fehlt leider die Zeit. Danke trotzdem und Gruß zurück

Er soll seinen Weg gehen
wenn er aufs Gymi gehen will, dann lass ihn.

- gerade Jungs sind oft Spätzünder
- viele Lehrer verstehen es nicht, Vertrauen zu den Schülern aufzubauen, die Schüler zu motivieren und wundern sich dann,wenn die Leistungen nicht die besten sind

- die Benotung einzelner Schulen ist so verschieden. Während manche Lehrer gute Noten verschenken, muss man sich andererorts gute Noten verdienen (beobachte ein bisschen den Klassenspiegel, wo steht da dein Sohn?)

Das sind Überlegungen, die du in deine Entscheidung miteinbeziehen solltest. Ich kann dir nur raten, deinem Sohn die Konsequenzen aufzuzeigen (evt. Zurückgehen auf Realschule ect.), wenn er dann immer noch will und wenn du denkst, dass er das auch psychisch verkraften kann, ohne das Gefühl zu haben "Versager" zu sein, dann lass es ihn doch probieren.
Du bist die Mutter, du kennst ihn wohl am besten. Du wirst am besten beurteilen können, wie dein Sohn mit Misserfolgen umgehen kann, das kann dir kein Arzt oder Psychologe abnehmen. Triff die Entscheidung mit ihm.



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29. März 2006 um 21:30
In Antwort auf sabia_12163112

Er soll seinen Weg gehen
wenn er aufs Gymi gehen will, dann lass ihn.

- gerade Jungs sind oft Spätzünder
- viele Lehrer verstehen es nicht, Vertrauen zu den Schülern aufzubauen, die Schüler zu motivieren und wundern sich dann,wenn die Leistungen nicht die besten sind

- die Benotung einzelner Schulen ist so verschieden. Während manche Lehrer gute Noten verschenken, muss man sich andererorts gute Noten verdienen (beobachte ein bisschen den Klassenspiegel, wo steht da dein Sohn?)

Das sind Überlegungen, die du in deine Entscheidung miteinbeziehen solltest. Ich kann dir nur raten, deinem Sohn die Konsequenzen aufzuzeigen (evt. Zurückgehen auf Realschule ect.), wenn er dann immer noch will und wenn du denkst, dass er das auch psychisch verkraften kann, ohne das Gefühl zu haben "Versager" zu sein, dann lass es ihn doch probieren.
Du bist die Mutter, du kennst ihn wohl am besten. Du wirst am besten beurteilen können, wie dein Sohn mit Misserfolgen umgehen kann, das kann dir kein Arzt oder Psychologe abnehmen. Triff die Entscheidung mit ihm.



Mein Sohn ist 6. Kl. G8
Hallo, wir sind der erste Jahrgang G8, mein Sohn ist damals mit ner glatten 2,0 reingekommen und ich kann nur sagen HAMMERHART was da abgeht.

Wenn Du vorhast mit ihm zu lernen und ich meine TÄGLICH, dann kein Problem. Wenn Du seine Hausis anschaust, und zwar TÄGLICH, kein Problem.

Meiner schafft relativ gute Noten, bin selbst erstaunt, steht so auf'n 3er evtl. besser aber wenn ich meinen Freund nicht hätte, der mitlernt, würden wir es glaub ich nicht schaffen.

Wir arbeiten beide voll - mein Freund Schicht - und kümmern uns täglich um's Kind. Einmal haben wir ihn allein lernen lassen und ihm geglaubt und sind Skifahren gegangen zusammen. Montag kam der 1. 5er angesegelt. Also kontinuierlich lernen und dranbleiben. Französisch in der 6. und und und

Andererseits geht meiner auf ne Gesamtschule, ist in der sog. Orientierungsstufe und könnte theoretisch runtergestuft werden, und immernoch auf die gleiche Schule gehen. Fänd ich jetzt auch nicht weiter schlimm.

Schwere Entscheidung, aber DU solltest sie treffen. Nach der Meinung eines 4.Klässlers würd ich nicht gehen....

LG
Laliluh

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30. März 2006 um 10:03

Mal ehrlich?
du solltest die überdurchschnittliche Intelligenz, die ja bestätigt ist, nicht einfach als Humbug abtun.
Gerade intelligente Kinder langweilen sich auf der Grundschule und bei Jungs äußert sich das halt oft in Herumkaspern und Stören.

Ein Kind, dem von den Lehrern Leistungsfähigkeit nachgesagt wird, und das auf dem Gymnasium selbst Leistung erbringen möchte, herabzustufen finde ich eine herablassende Reaktion dem Kind gegenüber.

Dein Sohn wird auf einer Real- oder Gesamtschule wieder unterfordert sein und weiter herumkaspern. Dann hat er wieder keinen Schnitt um auf ein Gymmi zu wechseln und das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Traut ihm doch mal was zu!

LG, Heike

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4. Februar 2008 um 17:30

Ohne empfeluhng aufs gymnasium
hallo habe das gleiche problem mit meinem sohn 4.klasse grunschule.hat einen notendurschnitt von 2,4 würde mich mal interesiren wie das mit deinem sohn weiterging.schöne grüse jlias

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6. Februar 2010 um 19:25

Ohne Empfehlung auf's Gymnasium
Hallo,

wenn du noch Mitglied dieses Forums bist wäre ein feedback zu diesem Thema sicherlich interessant.

Hattest du deinen Sohn auf's Gymmi angemeldet? Und wenn ja, wie ist er zurechtgekommen? Wie war seine schulische Laufbahn überhaupt?

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6. Februar 2010 um 19:32

Nur ein Beispiel
Ich hatte auch keine Empfehlung fürs Gymnasium (Ich war wirklich nicht gut in der Grundschule, hatte viele 3en und 4en) und meine Eltern haben sich Gott sei dank darüber hin weggesetzt. Ich habe nach meinem Abitur sehr erfolgreich studiert und meinen Doktor gemacht und Lehre inzwischen an der Universität. Also nimm deinem Sohn nicht die Chance aufs Gymnasium, wenn er es unbedingt will. Ich finde es toll, wenn ein Kind so motiviert ist, und die Lehrer können einfach nicht bei jedem Kind immer richtig liegen! Auch nicht wenn es gute Lehrer sind.

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27. März 2010 um 19:00

Auch aufs Gmynasium ohne Emfehlung der Grundschule
Hallo und Danke im Voraus,

wer kann mir Tipp geben?
Mein Sohn 4 Klasse. Als Eltern sind wir der Meinung, dass er für Gymansium geeignet ist, deshalb haben wir ihm auch aufs Gymnasium angemeldet.. Er will auch unbedingt aufs Gymnasium. Von dem Lehrer/in ist er nicht auf Gymnasium sondern Realschule oder IGS/ kooperative Gesamtschule empfohlen worden. Inzw. Haben wir schriftliche Begründung bekommen mit dem Vermerk. XY hat in den Fächern Deutsch und Sachunterricht 3 und Matte gut. Er arbeitet fleißig und ehrgeizig, aber nicht immer themenkonzentriert und zielbewusst. Hinsichtlich der schnellen Fremdsprachenfolge im G8 Gymnasium hat die Klassenkonferenz daher Bedenken wegen zu hoher Belastung und empfiehlt G9 an einer IGS oder den Besuch der Realschule. Mein Sohn Wächst schon 2 Sprachig auf. Soweit ich informiert bin dürfen die weiterführende schulen keine Noten von den Grundschulen mitgeteilt bekommen. Diese Begründung wird der weiterführende Schul auch bekommen. Meine Frage darf ein Lehrer/in oder Grundschule die Noten auf einer Begründung mitteilen?
Was kann ich dagegen unternehmen?

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29. März 2010 um 17:53
In Antwort auf mary_12729616

Auch aufs Gmynasium ohne Emfehlung der Grundschule
Hallo und Danke im Voraus,

wer kann mir Tipp geben?
Mein Sohn 4 Klasse. Als Eltern sind wir der Meinung, dass er für Gymansium geeignet ist, deshalb haben wir ihm auch aufs Gymnasium angemeldet.. Er will auch unbedingt aufs Gymnasium. Von dem Lehrer/in ist er nicht auf Gymnasium sondern Realschule oder IGS/ kooperative Gesamtschule empfohlen worden. Inzw. Haben wir schriftliche Begründung bekommen mit dem Vermerk. XY hat in den Fächern Deutsch und Sachunterricht 3 und Matte gut. Er arbeitet fleißig und ehrgeizig, aber nicht immer themenkonzentriert und zielbewusst. Hinsichtlich der schnellen Fremdsprachenfolge im G8 Gymnasium hat die Klassenkonferenz daher Bedenken wegen zu hoher Belastung und empfiehlt G9 an einer IGS oder den Besuch der Realschule. Mein Sohn Wächst schon 2 Sprachig auf. Soweit ich informiert bin dürfen die weiterführende schulen keine Noten von den Grundschulen mitgeteilt bekommen. Diese Begründung wird der weiterführende Schul auch bekommen. Meine Frage darf ein Lehrer/in oder Grundschule die Noten auf einer Begründung mitteilen?
Was kann ich dagegen unternehmen?

Laß ihm seine Kindheit!
Hast du schon an Infotagen der Realschulen oder IGS teilgenommen? Hör dir doch erst mal alle Möglichkeiten an bevor zu deinem Sohn evtl. die Kindheit versaust nur weil du ihn am Gymnasium sehen willst. Du schreibst er will das selber! Habt ihr abfällig über andere Schulformen gesprochen, oder geht es um Freunde die er nicht verlassen will.

Auf einer IGS kann er sich doch in aller Ruhe entwickeln. Selbst nach der Realschule ist doch in Deutschland alles offen und möglich!

Meine Tochter hatte einen Schnitt von 1,3 in der 4. Klasse Grundschule. Sie ist auch fleißig, zielstrebig und immer bei der Sache. Leider haben wir keine IGS in unserem Einzugsbereich. Ich würde sie dorthin schicken. Warum sollen die Kinder sich unnötig quälen wenn sie doch die Möglichkeit haben alles in Ruhe anzugehen. Ich sehe die Nachbarkinder nicht mehr auf der Straße oder im Garten, fragt man nach hört man nur..."ach Christin muss lernen! "

Dein Sohn kann ja auch jederzeit (bei entsprechendem Notendurchschnitt) aufs Gymnasium wechseln.

Nun zu der Offenlegung der Noten: Hat man dich nicht informiert, dass du an einem bestimmten Anmeldetag samt Kind und der letzten 3 Zeugnisse + Empfehlung zur weiterführenden Schule marschieren musst???????

Normaler Weise empfängt dich der Direktor und in der Regel hörst du dann: Sie bekommen Nachricht.
Wenn die dann anrufen, sagen die (bei Kindern mit Realschulempfehlung dann oft):" Wir hatten zu viele Anmeldungen und mussten losen. Leider ist Ihr Sohn nicht dabei!!!"

Willst du ihm das antun???????

Ich hoffe, du entscheidest richtig!

Viele Grüße Antonia

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29. März 2010 um 19:30

Hallo
wieso wollt ihr denn den kleinen trotz ablehnung dennoch unbedingt aufs gymmi schicken?

natürlich hält man sein kind als eltern immer für supergewitzt und man sollte dem kind auch ein gesundes selbstbewusstsein mit auf dem weg geben, doch sollte man bedenken, dass man das tun sollte, was für das kind am besten ist und nicht, was man sich als eltern am liebsten gewünscht hätte.

ich glaub, wenn mein kind zweimal abgelehnt würde, wär das thema für mich schon gegessen.
die lehrer sehen es jeden tag und können das arbeitsverhalten des kindes besser beurteilen. sie wollen euch persönlich nichts schlechtes. immerhin hat er eine empfehlung für die realschule. ich würde ihn also lieber dort hinschicken und wenn er seinen abschluss hat, kann er immer noch auf ein berufliches gymnasium wechseln.

ich denke außerdem, dein sohn weiss gar nicht, was da auf ihn zukommt. ist er denn wirklich so strebsam oder will er nur hin, weil seine freunde auch dort hinkommen?

bei uns war es so, dass nach der grundschule meine ganzen freundinnen aufs gymnasium gegangen sind und ich wollte deshalb natürlich auch unbedingt dort hin. aber eine empfehlung kam leider auch nicht. meinen eltern wurde geraten, dass ich wegen meines extremen adhs nochmal zwei jahre auf die förderstufe gehen sollte und dann eine entscheidung getroffen werden sollte.

da war ich natürlich furchtbar traurig drüber )und auch sauer lol) aber im nachhinein würde ich zugeben, dass ich vielleicht in dem alter tatsächlich noch nicht so weit war, um das lernpensum des gymnasiums zu schaffen.

ich denke, das wird bestimmt bei deinem sohn auch mit ein grund sein, warum er gerne dort hin möchte.


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22. Januar 2011 um 21:29

Wie ging es weiter?
Wie war denn der weitere Schulweg? Ist ein Feedback möglich? Und habt Ihr Eure Entscheidung bereut?

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23. Januar 2011 um 9:53
In Antwort auf yente_11871652

Wie ging es weiter?
Wie war denn der weitere Schulweg? Ist ein Feedback möglich? Und habt Ihr Eure Entscheidung bereut?

Infos
Ja - würde mich auch interessieren. Wusste auch gar nicht, dass die Schulen da so gegen arbeiten. Zu meiner Zeit war das einfach nur ne' Empfehlung, mehr nicht..

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30. Januar 2011 um 1:47

Tut es!
Klingt im ersten Moment vielleicht merkwürdig, aber mein Großvater meinte immer:
"Du wirst -später- nicht oder weniger das bereuen was Du getan hast, als viel mehr das was Du nicht! getan hast."

Also wenn ihr es Eurem Sohn zutraut und ihm vertraut, steht hinter ihm und lasst ihn gehen! Lasst Euch nicht verunsichern...und begleitet ihn dann aber auf seinem Weg und unterstützt ihn dabei.
Wollen wir es nicht hoffen, aber im allerschlimmsten Fall müsste er dann eben runter auf die Realschule. Was aber -wenn?! er es tatsächlich nicht packen sollte- vermutlich eher auch eine Erleichterung für ihn wäre und u.U. gar nicht sooo "traumatisierend" und "furchtbar" sein muss, wie oft an die Wand gemalt?!. Zumindest müsstet ihr euch dann alle nicht mehr fragen, ob man es vielleicht doch hätte versuchen sollen?- und euer Sohn hätte die Gewissheit das ihr es ihm zugetraut habt und zu ihm gestanden seid (was ich persönlich am wichtigsten finde!)
Schlußletztendlich gibt es nun mal keinen Garantieschein weder für das eine noch für das andere. Ein Restrisiko gibt es immer- egal wie man sich entscheidet.

-und ich sage das nicht einfach so dahin. Wir sind in einer ähnlichen Situation momentan. Hier unsere Geschichte:

unsere Tochter hatte durchgängig einen Notendurchschnitt von 2,2 (Zeugnis gesamt) bis 2,3(relevante Fächer). Trotzdem keine Gym.empfehlung.
Auch hier die Begründung: zu "langsames" Arbeitstempo.
OK unsere Tochter ist von ihren Handlungen nicht immer die schnellste-akzeptiert!, aber sie begreift schnell! und hat entsprechende Noten. Und darauf sollte es doch ankommen?- immerhin sollte nach erbrachten Leistungen und nicht nach Leistungsvermögen beurteilt werden?!. Außerdem ist -in unserem Fall und unserer Meinung nach- die Lehrerin vielleicht auch nur selbst etwas zu "schnell"?.
Denn, keine Ahnung wie das sonst so auf hessischen Grundschulen in der 4.Klasse gehandhabt wird, doch die Klasse meiner Tochter hatte in der 3.Klasse -also mit 8 Jahren- bereits Aufklärungsunterricht und wußte bis aufs Detail (medizinische Terminologie) genau wie ein Kind auf die Welt kommt, in der 3. Kl. haben sie dann auch bereits gelernt wie man selbständig Referate! schreibt und hält (so mit Plakat und Thesenpapier etc.pp), auch sollen sie nun in der 4. Klasse bereits wissen, was eine Quellenangabe ist und diese mitangeben. Von der 1.-4. Klasse wurden alleine im Sachunterricht mind.! 4 Themen pro Schuljahr sehr ausführlich abgehakt und "Werkstatthefte" dazu angefertigt...und das abgesehen von den vielen anderen Fächern und "Aktivitäten" die noch so "nebenbei" liefen. Selbst ich habe inzwischen wirklich die Übersicht darüber verloren.
Merkwürdig fanden wir auch, das die Klassenlehrerin uns von vornerein (also bereits Ende 2. und Beginn 3.Klasse) in Elterngesprächen "angedeutet" hat das unsere Tochter eher wohl ein "IGS-Kind" ist - und das obwohl ihr Noten-durchschnitt damals 2,1 war.
Auch hat sie anfangs wohl fast alle Elternhäuser privat besucht/aufgesucht und Einladungen nicht ausgeschlagen, was bei uns wiederum große Fragezeichen betreffend ihrer "Unvoreingenommenheit" aufgeworfen hat.
Und neulich beim "Kindersprechtag" das sie immer vor der Zeugnisausgabe einzeln mit den Kindern abhält, hat sie den Kindern wohl -außer Ihren Noten- auch eröffnet welche weiterführende Schule für diese in Frage kommt (und das bevor sie mit den Eltern darüber gesprochen hat).
Das um nur einige! der Dinge hier erwähnt zu haben, was uns bei dem ganzen einfach total verstört.
Hinzu kommt die Tatsache das sich unsere Tochter sehr unwohl in der Klasse gefühlt hat und die ganze Zeit ziemlich unmotiviert und frustriert in die Schule gegangen ist.
Wenn sie aber - trotz alle dem!- gute Leistungen erbracht hat, ist das für uns nur ein weiteres Zeichen dafür, das wir sie auf das Gymnasium schicken können.

Wäre es eine weniger ehrgeizig-hyperaktiv-voreingenommene Lehrerin, die sich neutral verhalten hätte, würden wir es uns nun wahrscheinlich zumindest durch den Kopf gehen lassen, ob es nicht wirklich besser wäre, wenn unsere Tochter die Realschule besucht.-...aber so?
Sehen wir uns geradezu in der Pflicht...

Wirklich schwierig, doch haben wir uns schlußletztendlich dafür entschieden sie-auch ohne Empfehlung- auf das Gymnasium zu schicken, weil wir ihr das auf jeden Fall
(vor allem bei dem Fundament! zutrauen und ihr vertrauen.

Wenn ein Lehrer mit dem Argument " langsames Arbeitstempo" ein Kind mit eigentlich guten Noten einfach auf die IGS verweist, finde ich das auch schon bedenklich....warum kann es dann z.B. nicht die Realschule sein (für das man übrigens auch eine Empfehlung braucht!- was aber dann wohl nicht abgelehnt werden kann!)
Warum die IGS? Das könnte für ein Kind mit guten Noten, aber langsamen Arbeitstempo ja noch viel mehr "den Untergang" bedeuten?!, denn auf den meisten IGS`s wird es dann vermutlich kaum mehr lernen können, sich zu verbessern und das Tempo anzuziehen ?.
Von daher als "Argument" sowieso unhaltbar.
"Langsames Arbeitstempo" sollte keine Grundlage für eine Nicht-Empfehlung sein. Für mich klingt das jedenfalls sehr subjektiv!...oder gar ähnlich wie "nicht aussprechbarer Nachnahme" - und stößt mir daher echt bitter auf! -

Diese ganze Panikmache vor dem Gymasium? Die verstehe ich auch nicht. Wem oder was dient das? Denen, die meinen, das nicht "jeder" das Gymnasium schaffen kann (oder soll?)? Oder den Kindern?
Wer es schaffen w i l l, der schafft das -mit der Unterstützung der Eltern- in der Regel auch....und später kräht kein Hahn mehr danach, denn dann gehts heiter weiter mit Bachelor oder Magister...usw. etc.

In diesem Sinne...wünsche Euch viel Glück.

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31. Januar 2011 um 22:01

Hi
hatte beim ersten mal nicht aufs Datum geschaut: Sorry.
Ist ja bereits 5 Jahre her!. Da müsste Euer Sohn ja bereits nun
in der Oberstufe sein?!
Hoffe er hat es geschafft und es läuft alles Bestens!.

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