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Objektive Meinungen erwünscht

22. Dezember 2017 um 9:35

Da ich langsam selbst am zweifeln bin ob ich alles falsch sehe, würde ich mich um objektive neutrale Sichtweisen freuen.

Das Problem wo ich hab, besteht mit meinem jüngerem Bruder der seit jeher Zuhause bei Muttern gelebt hat und noch nie Haushaltsgeld, Miete oder ähnliche Kosten bezahlen musste....was mir eigentlich sonst auch egal war aber nun haben sich die Umstände geändert und ich soll auf was Verzichten was ihm schon wieder zugute kommt was ich nicht einsehe, denn er hat sein Leben lang schon genug profitiert, wo ich mich immer selbst kümmern musste. Auch habe ich versucht mit ihm versucht ein Gespräch darüber zu führen was aber nicht klappte da er der Meinung ist das er mit mir nicht reden könnte und so hat er unsere Mutter mit zum Gespräch gebeten. In diesem sind dann beide einstimmig über mich hergefallen mit der Meinung ich sei Geldgierig und hätte keinen Familiensinn nur weil ich einmal nicht zu gunsten 
meines Bruders verzichten möchte. Auf den Hinweis das er dieae ganzen Vorteile hatte kam nur von ihm ich wäre ja selber Schuld gewesen, weil ich so früh ausgezogen bin, was aber mit meiner Ausbildung zusammenhing.Mittlerweile geh ich Bruder und Mutter aus dem weg, weil mich das ganze nur noch aufregt. Wie seht ihr das?
Ach ja eine Bevorzugung sieht weder meine Mutter noch mein Bruder.

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22. Dezember 2017 um 17:27
In Antwort auf nala236

Da ich langsam selbst am zweifeln bin ob ich alles falsch sehe, würde ich mich um objektive neutrale Sichtweisen freuen.

Das Problem wo ich hab, besteht mit meinem jüngerem Bruder der seit jeher Zuhause bei Muttern gelebt hat und noch nie Haushaltsgeld, Miete oder ähnliche Kosten bezahlen musste....was mir eigentlich sonst auch egal war aber nun haben sich die Umstände geändert und ich soll auf was Verzichten was ihm schon wieder zugute kommt was ich nicht einsehe, denn er hat sein Leben lang schon genug profitiert, wo ich mich immer selbst kümmern musste. Auch habe ich versucht mit ihm versucht ein Gespräch darüber zu führen was aber nicht klappte da er der Meinung ist das er mit mir nicht reden könnte und so hat er unsere Mutter mit zum Gespräch gebeten. In diesem sind dann beide einstimmig über mich hergefallen mit der Meinung ich sei Geldgierig und hätte keinen Familiensinn nur weil ich einmal nicht zu gunsten 
meines Bruders verzichten möchte. Auf den Hinweis das er dieae ganzen Vorteile hatte kam nur von ihm ich wäre ja selber Schuld gewesen, weil ich so früh ausgezogen bin, was aber mit meiner Ausbildung zusammenhing.Mittlerweile geh ich Bruder und Mutter aus dem weg, weil mich das ganze nur noch aufregt. Wie seht ihr das?
Ach ja eine Bevorzugung sieht weder meine Mutter noch mein Bruder.

tja, was soll man da jetzt sagen?

Grundsätzlich: "objektive Meinung" ist ein Widerspruch in sich. Meinungen sind immer subjektiv (Ansichten / Sichtweisen auch) - bestenfalls könntest Du eine andere Perspektive bekommen - aber keine objektive

Wie auch immer: kenne ich. Genau so. Sogar mit der gleichen Begründung, wäre ich nicht ausgezogen... stimmt grundsätzlich auch. Es war meine Entscheidung so früh auszuziehen und damit auch meine Entscheidung, auf die Vorteile, die meine Schwester dadurch hatte, dass sie sehr lange nicht ausgezogen ist (und zudem bei meiner Mutter gearbeitet hat und nicht auf dem "freien Markt" ) zu verzichten. Und weiter: ich hätte ja auch nicht so entschieden, wenn es nicht andere Vorteile für mich gehabt hätte (und es ist auch nicht so, dass es NUR Vorteile für meine Schwester gehabt hätte). Von daher kann ich das schon nachvollziehen, dass es keine Bevorzugung ist, ich hätte ja jederzeit die Wahl gehabt, es auch so zu machen - Du vermutlich auch, oder? Dann IST es auch keine Bevorzugung, sondern Deine Entscheidung - und zu einer Entscheidung gehören nun einmal immer deren Konsequenzen - und selbstverständlich nicht nur die positiven.

Der andere Punkt ist: mit dem "Verzichten" hat das aber so oder so nichts zu tun. Wenn Du ein Recht auf etwas hast, was Dir wichtig ist, dann hast Du das - unabhängig davon, was mit Deinem Bruder sonst wie auch immer läuft. Er aber ggf. auch.
 

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22. Dezember 2017 um 19:20
In Antwort auf avarrassterne1

tja, was soll man da jetzt sagen?

Grundsätzlich: "objektive Meinung" ist ein Widerspruch in sich. Meinungen sind immer subjektiv (Ansichten / Sichtweisen auch) - bestenfalls könntest Du eine andere Perspektive bekommen - aber keine objektive

Wie auch immer: kenne ich. Genau so. Sogar mit der gleichen Begründung, wäre ich nicht ausgezogen... stimmt grundsätzlich auch. Es war meine Entscheidung so früh auszuziehen und damit auch meine Entscheidung, auf die Vorteile, die meine Schwester dadurch hatte, dass sie sehr lange nicht ausgezogen ist (und zudem bei meiner Mutter gearbeitet hat und nicht auf dem "freien Markt" ) zu verzichten. Und weiter: ich hätte ja auch nicht so entschieden, wenn es nicht andere Vorteile für mich gehabt hätte (und es ist auch nicht so, dass es NUR Vorteile für meine Schwester gehabt hätte). Von daher kann ich das schon nachvollziehen, dass es keine Bevorzugung ist, ich hätte ja jederzeit die Wahl gehabt, es auch so zu machen - Du vermutlich auch, oder? Dann IST es auch keine Bevorzugung, sondern Deine Entscheidung - und zu einer Entscheidung gehören nun einmal immer deren Konsequenzen - und selbstverständlich nicht nur die positiven.

Der andere Punkt ist: mit dem "Verzichten" hat das aber so oder so nichts zu tun. Wenn Du ein Recht auf etwas hast, was Dir wichtig ist, dann hast Du das - unabhängig davon, was mit Deinem Bruder sonst wie auch immer läuft. Er aber ggf. auch.
 

Danke für deine Antwort. Bei mir war es eigentlich keine freiwillige Entscheidung auszuziehen, eher eine vernunftsache da man die Ausbildung bei uns im Bundesland selbst hätte finanzieren müssen. Und somit war ich mit Ende 17  auf meinen eigenen Füßen und ganz ehrlich ich möchte die Zeit nicht missen denn was man alles so lernt im Leben wenn man außerhalb des Nestes  ist schadet nicht..... im Gegenteil. Mich ärgert nur das Verhalten meiner Mutter und meines Bruders, von meiner Mutter das sie so hinter ihm steht wobei ich ihr wesentlich mehr geholfen habe wie er, weil er zu faul war. Und von ihm das er mir vorrechnen will das ich nicht mit meinem Geld klarkomme weil ich einen Kredit am laufen hab.....tja das braucht man halt wenn man sich nicht auf Muttis Kosten ausruht bzw sich so einiges spart und es ist wirklich viel wo er sich gespart hat ich rechne nur ab dem 20 Lebensjahr wenn er jeden Monat 200 euro abgegeben hätte an die Mutter das wären knappe 20 000 Euro die er sich aber so sparen konnte und er war nie arbeitslos und immer in einem Arbeitsverhältnis und jetzt will er das ich wie gesagt auf was Verzichte was ihm wieder zugute kommt......er hätte ja auch einen Schritt auf mich zugehen und mir ein Angebot für einen Verzichtsausgleich machen können aber das sieht er nicht ein seiner geldgierigen Schwester was in den Rachen zu werfen für nichts und wieder nichts. Da frag ich mich wer da die größere Geldgier hat. 
Jetzt ist's doch ein bischen länger geworden.
Aber nun verrate mir doch, wie du zu deiner Schwester stehst und zu deiner Mutter oder siehst du das nicht zum Teil als Ungerechtigkeit, das deine Schwester solange Vorteile hatte.
Ich habe für mich beschlossen das ich erstmal von beiden nichts mehr wissen will denn diese Anschuldigungen von Geldgier und keinen Familiensinn und glaube mir ich war immer für alle da, wenn was war. Aber wie heißt es so schön Undank is der Welten Lohn 

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22. Dezember 2017 um 19:23

Vom Materiellenwert nicht unbedingt, aber es hat für mich viel mit Gleichberechtigung und Stellenwert zu tun. 

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22. Dezember 2017 um 19:26
In Antwort auf nala236

Vom Materiellenwert nicht unbedingt, aber es hat für mich viel mit Gleichberechtigung und Stellenwert zu tun. 

Das hab ich vergessen, ich würde nie deswegen Streiten oder Intrigen spinnen ich Ignoriere und Vergesse lieber Leute die einem nicht gut tun Auch wenn's in diesem Fall Familie ist. Aber meinen Wert haben Sie mir ja schon verdeutlicht in dem 3er Gespräch das mir der Familiensinn fehle und ich kaltherzig sei und meinem Bruder Steine in den Weg legen würde.

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23. Dezember 2017 um 12:38
In Antwort auf nala236

Danke für deine Antwort. Bei mir war es eigentlich keine freiwillige Entscheidung auszuziehen, eher eine vernunftsache da man die Ausbildung bei uns im Bundesland selbst hätte finanzieren müssen. Und somit war ich mit Ende 17  auf meinen eigenen Füßen und ganz ehrlich ich möchte die Zeit nicht missen denn was man alles so lernt im Leben wenn man außerhalb des Nestes  ist schadet nicht..... im Gegenteil. Mich ärgert nur das Verhalten meiner Mutter und meines Bruders, von meiner Mutter das sie so hinter ihm steht wobei ich ihr wesentlich mehr geholfen habe wie er, weil er zu faul war. Und von ihm das er mir vorrechnen will das ich nicht mit meinem Geld klarkomme weil ich einen Kredit am laufen hab.....tja das braucht man halt wenn man sich nicht auf Muttis Kosten ausruht bzw sich so einiges spart und es ist wirklich viel wo er sich gespart hat ich rechne nur ab dem 20 Lebensjahr wenn er jeden Monat 200 euro abgegeben hätte an die Mutter das wären knappe 20 000 Euro die er sich aber so sparen konnte und er war nie arbeitslos und immer in einem Arbeitsverhältnis und jetzt will er das ich wie gesagt auf was Verzichte was ihm wieder zugute kommt......er hätte ja auch einen Schritt auf mich zugehen und mir ein Angebot für einen Verzichtsausgleich machen können aber das sieht er nicht ein seiner geldgierigen Schwester was in den Rachen zu werfen für nichts und wieder nichts. Da frag ich mich wer da die größere Geldgier hat. 
Jetzt ist's doch ein bischen länger geworden.
Aber nun verrate mir doch, wie du zu deiner Schwester stehst und zu deiner Mutter oder siehst du das nicht zum Teil als Ungerechtigkeit, das deine Schwester solange Vorteile hatte.
Ich habe für mich beschlossen das ich erstmal von beiden nichts mehr wissen will denn diese Anschuldigungen von Geldgier und keinen Familiensinn und glaube mir ich war immer für alle da, wenn was war. Aber wie heißt es so schön Undank is der Welten Lohn 

wie ich zu meiner Familie stehe? Mit großem Abstand, aber das hängt nicht daran. Meine Schwester war und ist (und wird sein) immer so sehr das weiße Schaf wie ich das schwarze.

Ungerecht... naja, die Welt ist nicht gerecht, war sie nicht, wird sie nicht sein, ich erwarte keine Gerechtigkeit, an den Mythos "Gerechtigkeit" habe ich als kleines Kind geglaubt, aber seit dem nicht mehr - stört mich auch nicht. Abgesehen davon: für alle die Vorteile, die es hatte - um nichts in der Welt hätte ich tauschen wollen!!! Also nein, sehe ich nicht negativ. Der einzige Punkt, wo mir WIRKLICH und ganz dick der Kamm geschwollen ist, war immer, wenn jemand, der natürlich nie Probleme mit Miete, Vermietern, Jobs und Chefs etc. hatte, sich plötzlich berufen fühlte, mir irgenwelche TOTAL schlauen Ratschläge ans Knie zu nageln.

Ernsthafte Probleme gab es aber, als es um das Erbe meiner Großeltern ging, wo nicht nur finanziell sondern auch persönlich für mich einiges dran hing.

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23. Dezember 2017 um 13:52
In Antwort auf avarrassterne1

wie ich zu meiner Familie stehe? Mit großem Abstand, aber das hängt nicht daran. Meine Schwester war und ist (und wird sein) immer so sehr das weiße Schaf wie ich das schwarze.

Ungerecht... naja, die Welt ist nicht gerecht, war sie nicht, wird sie nicht sein, ich erwarte keine Gerechtigkeit, an den Mythos "Gerechtigkeit" habe ich als kleines Kind geglaubt, aber seit dem nicht mehr - stört mich auch nicht. Abgesehen davon: für alle die Vorteile, die es hatte - um nichts in der Welt hätte ich tauschen wollen!!! Also nein, sehe ich nicht negativ. Der einzige Punkt, wo mir WIRKLICH und ganz dick der Kamm geschwollen ist, war immer, wenn jemand, der natürlich nie Probleme mit Miete, Vermietern, Jobs und Chefs etc. hatte, sich plötzlich berufen fühlte, mir irgenwelche TOTAL schlauen Ratschläge ans Knie zu nageln.

Ernsthafte Probleme gab es aber, als es um das Erbe meiner Großeltern ging, wo nicht nur finanziell sondern auch persönlich für mich einiges dran hing.

Ja diese gutgemeinten Ratschläge bei denen man nur noch kotzen könnte, sind einfach nur herzerfrischend 

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23. Dezember 2017 um 17:35

Kann man denn mit "nichts" tun schlechte Stimmung verbreiten..... Wenn ja, dann werden nur die vom Gegenüber eigenen schlechten Gedanken zu Tage gefördern die auf einen gemünzt werden. Nach dem Motto mieses Karma und so. Ich geb schon darauf acht das ich mir meins nicht versau

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8. Januar 2018 um 10:07

Wie seid ihr denn überhaupt auf das Thema gekommen? Willst du Geld von deinem Bruder / deiner Mutter? Wenn ja, wieso? 

Der Hintergrund wäre hier interessant.

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8. Januar 2018 um 10:49

Hat sich mittlerweile erledigt das Thema, danke für die regen Anregungen die zum schmunzeln oder Nachdenken geführt haben 

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