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Nur noch fürs Kind leben?

16. Dezember 2002 um 16:42 Letzte Antwort: 11. Januar 2003 um 19:18

Hallo,

wir haben am WE meine Cousine. Ich war erschrocken, welche Metamorphose sie gemacht hat.
Sie haben einen 1,5J alten Sohn und sie scheint nur noch für das Kind zu leben, sie war die ganze Zeit nicht mal 1Stunde ohne das Kind.
Sie ist dich geworden und sieht gelinde gesagt ungepflegt aus, Jeans und Schlabberpulli ungepflegte Haare. Sie interessiert sich für keine anderen Themen mehr als das Kind.Man hat das Gefühl, sie hat keine eigentlich Persönlichkeit mehr.

Ihr Mann wird immer unzufriedener, möchte auch gern mal mit ihr weggehen. sien Schwester stände als Babysitter zur Verfügung. Er hat ihr angeboten, abends oder auch mal an einem freien Tag auf den Jungen aufzupassen, damit sie mal Zeit für sich hat, vielleicht mal zum Frisör oder shoppen oder Freundinnen treffen.
Sie will das Kind nicht mal dem Vater alleine überlassen.

Ist das normal, dass man nur noch Mutter ist und nicht mehr Frau und Partnerin und Mensch?
Kann der Partner da Gegensteuern?

LG

RedDevil

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16. Dezember 2002 um 18:05

Es ist gerade in den
ersten Wochen und beim ersten Kind nicht einfach.Man muss erst Erfahrungen machen und in die Sache, nun Mutter zu sein reinwachsen.Aber nach 1,5 Jahren ?
Ein Kind ist auch kein Grund sich gehen zu lassen und sich nicht mehr zu pflegen.Und schon gar nicht Mann und Freunde deshalb zu vernachlässigen.Deine Cosinne hat nur noch Zeit für ihren Sohn.Das ist nicht gut weder für sie noch für den Kleinen.Sie muss sich auch mal trennen können von ihm.Zur Oma geben oder zu Schwägerin.Später im Kindergarten wird der Kleine es schwer haben ohne Mama zu sein wenn er nur sie "kennt".Hat sie Angst das dem Kleinen etwas zustoßen könnte ? Vielleicht kann die Oma ja mal aufpassen ohne das Mama weg geht.Aber in der Zeit ein gemütliches Vollbad nimmt,oder ein paar Kapitel in einem Buch liest.Eine Mutter darf sich nicht aufopfern für ein Kind und schon gar nicht klammern.Das Kind muss sich frei entwickeln können

Ich habe auch drei Kinder und als meine erste Tochter mit knapp einem Jahr einen ganzen Tag bei meinem Schwager und seiner Freundin war, war mir auch nicht wohl.Ich wusste sie bringen die Kleine um 18:00 nach Hause ,aber ich Glucke schaute schon um 17:30 aus dem Fenster und habe gewartet.Die Kleine fuhr danach jeden Samstag mit dem Onkel weg.Ich habe die Zeit dann für mich und meinen Mann genutzt. Es viel mir nicht schwer .Und die Kleine war immer happy wenn der Onkel sie abholte.Noch heute nach 18 Jahren haben die Beiden eine besonndere Beziehung.
Deine Cosinne muss begreifen das es auch weiterhin andere Dinge gibt als ihren Sohn.Ihr Mann sollte ihr zur Seite stehen und ihr zeigen das auch er mit dem Kind umgehen kann .Dann wird sie ihm den Sohn doch sicher anvertrauen.
Ein Kind lösst sich von der Mutter immer mehr.Bei der Geburt das erste mal,dann wenn man nicht mehr stillt,wenn das Kleine dir davon krabbeln kann........
LG Mamelick

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17. Dezember 2002 um 7:18

Ist das schlimm?
Hallo Red Devil,

manchmal wunder ich mich nur...
Für mich ist diese Frau eine Mutter, wie ich diesen Begriff definiere. Lauter Frauen, die ihre Selbstverwirklichung suchen und das auf Kosten der Kinder... die Welt ist voll davon. Das ist so stark verbreitet, dass man Mütter, die sich die ersten Jahre INTENSIV um ihr Kind kümmern, bemitleidet.

Kurz zur Info:
Ich selber hab 3 Kinder und die hab ich auch nicht alleine gelassen. In den ersten 3 Jahren gar nicht. Und das war auch gut so. Meine Kinder sind voller Vertrauen, sind sehr selbstbewusst und glücklich.
Und genau DAS war und ist mein Ziel.

Wenn deine Cousine sich äußerlich so vernachlässigt, hat das sehr wahrscheinlich andere Gründe. Und ihr Mann? Nun, da kann ich nix mehr zu sagen. Vielleicht ist sie ja auch unzufrieden mit IHM?

Noch was Wichtiges:
Damit möchte ich keine Grundsatzdiskussion auslösen Auch möchte ich nochmal betonen, dass auch Kinder von sich-selbstverwirklichenden Müttern durchaus glücklich sein können

Liebe Grüße

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17. Dezember 2002 um 10:30

Sorry..
muss es nicht fiel heißen?
V.

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17. Dezember 2002 um 17:08

Wenn sie glücklich wäre...
wäre es ja ok, aber sie hat sehr viel rumgejammert, dass sie sich zu dick findet, sie mal neue Klamotten bräuchte und so weiter.
Das ist der Punkt den ich nicht verstehe. Ihr Mann würde sie gerne entlasten und sie lässt ihn nicht

Er ist Lehrer, also mehr zu Hause als die meisten und würde sich gern mehr um das Kind kümmern. Er wollte auch den Erziehungsurlaub mit ihr teilen (sie ist auch Lehrerin, wäre super gegangen), aber sie will nicht. Wenn er irgendwas mit dem Kind tut (auf den Arm nehmen etc.) kommt sie sofort an, weil er es iher Meinung nach nicht richtig macht.

das ist schon verrückt, da hat eine Frau mal einen Mann, der sich die Erziehungsarbeit gleichberechtigt teilen will und sie lässt ihn nicht. Das Kind ist doch nicht Eigentum der Mutter.

Gruss

RedDevil

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17. Dezember 2002 um 18:01

Los, Nenja...
...hau die Buchstaben rein, wie du sie triffst, wir wissen schon, was gemeint ist *g*
Verzauberin grinselt

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11. Januar 2003 um 19:18

Nur noch fürs kind leben?
Hallo Ihr Zwei haben mir euren brief gelesen und muss sagen das hört sich nicht gut an ,aber als ich meinen ersten Sohn bekommen habe war ich am Anfang auch so wollte meinen kleinen nicht alleine lassen.Habe dann aber mit meinen Frauenarzt gesprochen weil meine Beziehung auch sehr stark darunter grlitten hat.Sie sollte mal mit dem Kinderarzt reden es gibt für kinder ein einschlafterapie die mit den eltern gemeinsam gemacht wird ich hatte das gleiche problem mit unserem sohn ich bin damals nach Heidelberg zu einer Beratung mit meine´m Mann habe über meinen Kinderarzt eine Überweisung erhalten. Mann kann über eine Beratung sich viel hilfe hollen aber die
Sie muss es wollen .Ihr Mann sollte mit Ihrem Frauenarzt zuerst reden.

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