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Neue Partnerin - was ist mit den eigenen Kindern?

20. Februar 2013 um 16:56

Hallo und guten Abend,

der Betreff ist etwas reißerisch, aber mir fiel leider nichts besseres ein. Vorab ein kurzer Abriss meiner Situation:

Mitte letzten Jahres hat sich meine Frau von mir getrennt und ich bin aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Sie lebt dort noch übergangsweise mit unseren beiden Töchtern, 4 und 8 Jahre alt. Die Trennung verlief im Guten und unser Verhältnis ist ebenfalls problemlos, es hatte halt nicht mehr sollen sein.

Jetzt die neue Situation. Vor einigen Monaten habe ich meine jetzige Partnerin kennengelernt. Inzwischen wohnen wir zusammen und da ich meine Töchter im Schnitt alle zwei Wochen habe, haben wir vor kurzem einen gemeinsamen Nachmittag verbracht. Spielplatz, Essen und Museum. Mit war ein wenig bange, aber obwohl ich von Anfang an mit offenen Karten gespielt habe (ich habe sie als meine neue Freundin vorgestellt), haben alle sehr gut harmoniert. Ich war den Tag über total abgemeldet und die beiden hingen nur noch an ihr.

Normalerweise würde ein vergleichbarer Forumseintrag jetzt weitergehen mit "Jetzt zum Problem" oder Vergleichbarem. Aber aus meiner Sicht gibt es keines... Obwohl auch meine Partnerin der Situation skeptisch gegenüber stand, hat ihr der Tag sehr gefallen. Und das obwohl sie auf meine Exfrau eifersüchtig ist, da ich mich mit ihr nach wie vor gut verstehe. Letzteres konnte ich lange Zeit nicht verstehen, aber inzwischen kann ich die Eifersucht nachvollziehen - sie ist selbstverständlich unbegründet.

Die Frage, die ich mir jedoch stelle ist, ob irgendwas im Zusammenhang mit meinen Kindern zu schnell passieren kann. Ich habe nicht das Gefühl, aber vielleicht gibt es Gründe, aus denen man den einen oder anderen Schritt langsamer angehen sollte. Mir fällt ehrlich gesagt keiner ein.

Natürlich habe ich ein Auge auf meine Kinder, ob sie bei einem gemeinsamen Wochenende möglicherweise nur Zeit mit mir wollen, aber da das erste Treffen so sehr harmonisch war, bin ich guter Dinge. Meine Neue und ich "funktionieren" so gut zusammen, dass ich trotz der einen oder anderen Zofferei immer gute Laune habe. Meiner Meinung nach ist genau das das Wichtigste. Dass die Kinder mich, vielleicht auch uns, gut gelaunt wahrnehmen und diese gute Laune abfärbt. Beim ersten Treffen hat es vortrefflich funktioniert.

Und das ist für mich auch das Fazit. Die neue Beziehung hat mich quasi gewandelt und zu einem glücklich(er)en Menschen gemacht. Auch meinen Kindern gegenüber, denn ich bin eigentlich eher der strengere Typ.

Was ist eure Meinung, soll ich auf irgend was besonders aufpassen? Oder ist vielleicht das unvoreingenommene und entspannte Herangehen der richtige Weg? Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

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22. Februar 2013 um 14:58

Hallo,
sei froh, dass Deine Freundin und Kinder so gut miteinander können! Das ist leider nicht selbstverständlich.

Und wenn es kein Problem gibt, dann denk Dir auch keines Wie es sich entwickelt, wirst Du ja mit der Zeit sehen. Genieß die Zeit, die ihr zusammen habt!

Wenn die Kinder Dich mal für sich alleine haben wollen, sollte das auch kein Problem sein. Denke aber, dass der Wunsch nicht so sehr im Vordergrund stehen wird, wenn sie Deine Partnerin mögen.

Also bleib entspannt und freu Dich auf die kommende Zeit

Die Eifersucht Deiner Freundin kann ich auch gut nachvollziehen. Aber solange sie unbegründet ist und sie das merkt, habt ihr ja gute Chancen, dass das Thema irgendwann erledigt ist!



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22. Februar 2013 um 18:14

Tja, so war es bei uns auch am Anfang!
So harmonisch fängt es meist an, ob es so bleibt, wird die Zeit zeigen.
Ich denke Eifersucht wird immer ein Thema sein, ob auf deine Ex oder deine Kinder.
War bei mir so, auch wenn ich es mir erst nach langer Zeit eingestehen konnte.
Als "Zweitfrau" ist man eben oft das 3. Rad am Wagen. Daher nimm Rücksicht auf deine Neue und erwarte nicht, dass sie die neue Mami für deine Kinder macht. Sie hat auch und andere Bedürfnisse.

LG

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22. Februar 2013 um 22:50

@kasantra
Das finde ich jetzt aber sehr verallgemeinert mit dem 3.Rad am Wagen.

Bei uns ist es ganz anders. Sein Sohn und ich, stehen beide an erster Stelle bei ihm. So sollte es sein und nicht anders. Ist ja bei einer Nicht-Patchworkfamilie nicht anders. Wenn wir dann ein gemeinsames Kind haben wird mein Mann nicht plötzlich an 2. oder 3.Stelle kommen.

Und Eifersucht hat oftmals auch Hintergründe. Vielleicht hat sie schlechte Erfahrungen gemacht mit Exfreundinnen oder ist generell so "veranlagt".

Anfangs war ich natürlich auch eifersüchtig (das war vor 6,5 Jahren) aber mein Mann hat mir nie Anlass dazu gegeben. Für mich war es eher so dieses "er hat ein Kind mit einer anderen und nicht mir mir". Na wie auch, er kannte mich ja bis dahin gar nicht Und inzwischen ist da kein Funken Eifersucht mehr. Wir unternehmen sogar dem Kind zuliebe Ausflüge zusammen (mit seiner Mama und ihrem Freund und inzwischen auch zweitem Kind).

Es kann also auch anders laufen. Da muss jeder selber sehen, wie er den Weg meistert. Mit einer gut funktionierenden Beziehung, in der Offenheit und Vertrauen herrscht, sollte das kein Problem sein.

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24. Februar 2013 um 11:36
In Antwort auf knoepfli

@kasantra
Das finde ich jetzt aber sehr verallgemeinert mit dem 3.Rad am Wagen.

Bei uns ist es ganz anders. Sein Sohn und ich, stehen beide an erster Stelle bei ihm. So sollte es sein und nicht anders. Ist ja bei einer Nicht-Patchworkfamilie nicht anders. Wenn wir dann ein gemeinsames Kind haben wird mein Mann nicht plötzlich an 2. oder 3.Stelle kommen.

Und Eifersucht hat oftmals auch Hintergründe. Vielleicht hat sie schlechte Erfahrungen gemacht mit Exfreundinnen oder ist generell so "veranlagt".

Anfangs war ich natürlich auch eifersüchtig (das war vor 6,5 Jahren) aber mein Mann hat mir nie Anlass dazu gegeben. Für mich war es eher so dieses "er hat ein Kind mit einer anderen und nicht mir mir". Na wie auch, er kannte mich ja bis dahin gar nicht Und inzwischen ist da kein Funken Eifersucht mehr. Wir unternehmen sogar dem Kind zuliebe Ausflüge zusammen (mit seiner Mama und ihrem Freund und inzwischen auch zweitem Kind).

Es kann also auch anders laufen. Da muss jeder selber sehen, wie er den Weg meistert. Mit einer gut funktionierenden Beziehung, in der Offenheit und Vertrauen herrscht, sollte das kein Problem sein.


Toll, wenn es bei euch so gut klappt.
Unternehmungen mit der Ex meines Mannes hätte ich mir so gar nicht vorstellen können.
Und seine Kinder mag ich bzw. respektiere ich, aber es sind nicht meine Kinder und da sie nur besuchsweise da sind, inzwischen auch nur noch unregelmäßig, bezeichne ich sie auch nicht als meine Stiefkinder. Es sind seine Kinder aus erster Ehe und gehören zu ihm, aber nur am Rande noch zu meinem Leben.

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