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Nehmen Väter ihre Aufgabe wahr...???

20. Mai 2004 um 12:33 Letzte Antwort: 29. Mai 2004 um 9:07

Diese Umfrage auf dieser Startseite hat mich gerade einwenig generft. Es gibt grundlegende Aufgaben eines Mannes. Ich denke jeder (oder 99.9%) Vater würde bei der Geburt ihres Kindes gerne dabei sein. Aber was hat Vaterrolle mit Frühstückzubereitung zu tun. Muss das ein guter Vater machen???? Ich bin der Ansicht, dass wenn der Mann 100% Arbeitet, die Frau das auch machen darf. Ich habe mit meiner, leider noch nicht Frau aber bald, schon einige male über diese Themen geredet. Wir sind uns relativ einig, was sie und was ich zu tun habe. Ich sehe es nicht ein, warum ein Vater regelmässig eine Freinacht einschieben soll, weil das Baby schreit, wenn er am nächsten Tag früh zur Arbeit muss? Ich sage nicht, dass sich ein Mann nicht bewegen darf, doch denke ich bei einer Familie bei der der Mann den Haushalt macht und die Frau arbeitet wird auch der Mann aufstehen und nicht die Frau. Über Männer wird immer so abschätzig gesprochen. Ich finde das nicht in Ordnung. Ich bin im Moment gerade in einem Studium um später einmal gut zu verdienen um meiner Familie, die ich hoffentlich haben werde, auch etwas bieten zu können. Es soll mir jetzt niemand zurück schreiben, dass Geld nicht alles ist. Das ist mir klar und ich werde mein Kind auch lieben und es mithelfen aufzuziehen aber das mache ich lieber ohne finanzielle Sorgen, dann kann ich mein Kind auch geniessen und muss nicht immer daran denken, dass ich zu wenig Geld habe.
Ich werde mein Kind lieben und aufziehen und ich denke wie ich und meine Verlobte das machen ist genau unsere Sache. Redet liener einmal über die Plichten eine Frau....???? Welche sind das überhaupt??? Und wieviele schlechte Mütter gibt es???

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20. Mai 2004 um 14:24

Lieber uese1,

sehr einseitig Deine Argumentation!
Für mich persönlich stellst Du Deine Position innerhalb der Familie auf einen Podest. Deine Arbeit ist wichtig, der Rest ist nebensächlich und somit Frauensache. Zumindest ist es beim Lesen so zu verstehen.
Ich selber bin Mutter und Hausfrau und dankbar über jeden Handgriff, den mein Mann mir abnimmt. Er respektiert meine tägliche Arbeit innerhalb der Familie und versteht auch, wenn ich manchmal ein Stündchen für mich beanspruche. Und diese Auszeit ist nur möglich, wenn Mann mit anpackt und auch weiß, was er zu tun hat!
Natürlich ist das aber meine persönliche Einstellung und wenn Deine zukünftige Frau anderer Meinung ist und ihr harmoniert soll es Recht sein!
Ich glaube aber, dass ihr das noch nicht ganz bewusst ist, auf welchen Deal sie sich da einlässt!

Viel Spaß,
viola


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20. Mai 2004 um 17:51

So ein übles Macho-Gerede
habe ich schon lange nicht mehr gehört! Da kann frau ja nur der Staublappen aus der Hand fallen!
Mal ganz ehrlich, ob man den Frühstückstisch deckt oder nicht, sagt sicher nichts darüber aus ob man ein guter Vater oder eine gute Mutter ist, aber für eine Aufgabe halte ich das nun auch nicht. Ich stehe meist vor meinem Partner auf, weil mich die Kleine weckt, die ich stillen muß. Ich könnte dann genauso gut schonmal frühstücken und sagen, daß er sich dann sein eigenes selbst machen soll. Mache ich aber nicht, ich warte damit bis er aufsteht und mache es dann während er duscht. Wenn er aber vor mir aufsteht, dann macht es mein Partner. Das ist eine Geste und hat nix mit Aufgabe zu tun! Klar lasse ich meinen Partner schlafen wenn er morgens früh aufstehen muß um zur Arbeit zu gehen, aber es gibt auch Wochenenden! Soll da auch immer nur die Mutter aufstehen? Wann darf denn Deine Frau mal ausschlafen? Oder brauchet eine Mutter Deiner Meinung nach keinen Schlaf? Oder stehst Du drauf zu sehen, wie Deine Frau auf dem Zahnfleisch kriecht?
Du unterschätzt gewaltig die Aufgaben einer Hausfrau mit Kind! Eine Mutter hat einen 24-Stunden-Job und das 7 Tage die Woche! Wieviel Stunden wirst Du arbeiten? 40 Stunden die Woche? Ich denke da ist es auch mal drin, wenn der Mann mal Essen kocht, mal den Müll runter bringt oder auch mal aufsteht wenn das Kind weint und nicht unbedingt gestillt werden muß.

Ich habe manchmal Probleme damit, daß ich nun finanziell abhängig bin und denke dann auch oft zu Hause alles allein schaffen zu müssen, aber je mehr Tage vergehen, desto mehr wird mir klar, daß das nicht immer geht und Männer wie Du geben Frauen dann das Gefühl nichts Wert zu sein und den Männern zu Füßen liegen zu müssen weil sie ja schließlich das Geld beschaffen.

Mannomann, ich denke auch, daß eine Freundin noch keine Ahnung hat, worauf sie sich einläßt. Aber sie wird es feststellen wenn das Kind da ist und sie sich entscheiden muß: Essen vorbereiten und Hemden bügeln oder das schreiende Kind beruhigen.

*kopfschüttel*
Nixe

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21. Mai 2004 um 18:40

!
Ich denke es geht hier nicht nur um frühstück machen!
Wenn ich mal meine beziehung anschaue,bin ich auch etwas entäuscht das mein partner keinen fatz hilft!Wir haben ein grosses haus,einen riesen garten,eine kleine tochter und ich arbeite unregelmässig im erziehungsurlaub!Ich habe einen tag der von 8uHR Morgens bis 10Uhr abends geht!Dann wenn ich schlafen möchte,will mein mann täglich sex!Abends,nachts wenn ich schon eingeschlafen bin und morgens mindestens!Er lässt im haus jeden schei.. für mich liegen,und auch draussen!Dann will mann noch bekocht werden!Und einkaufen muss ich auch alleine,habe aber gar kein auto!Das ist eine ätzende schlepperei(täglich)!Wenn wir einmal in der woche zusammen einkaufen würden z.b.getränke wäre ich sehr dankbar!Dann soll ich ihm ständig irgendwelche gefallen tun,und frage mich warum er mir keinen gefallen tut!
Natürlich weiss ich das er denn ganzen tag arbeitet!Aber ich erwarte doch nicht zuviel wenn ich mir wünsche das er mal denn tisch abräumt,denn spüler macht,das kind wickelt und seine sachen wegräumt!
Das ist auch ein zeichen der anerkennung und wertschätzung,finde ich!

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24. Mai 2004 um 16:33

Total falsch verstanden....
Ich bin sicher kein Macho!!!! Nein ich habe ein Pacha als Vater und habe mir geschworen nie im leben so zu werden. Ich bin auch sicher, dass wir uns mit und ohne Kind in einem Haushalt toll zurecht finden werden. Das würde euch meine Freundin auch bestätigen. Ich bin nicht jemand der sich von der Hausarbeit versteckt. Ich verwöhne meine Freundin so gerne wie sie mich verwöhnt.
Aber nun zurück zum Thema. Mich nervt einfach, dass man immer wieder von guten und schlechten Vätern spricht. Was sie zu tun und was sie zu lassen haben. Das finde ich einfach nur blöde. Wenn mich etwas stört in der Beziehung mit meiner Freundin, dann spreche ich sie darauf an und wir versuchen das gemeinsam zu ändern. Von ihr erwarte ich eigentlich das selbe. Wenn man nun zusammen ein Kind bekommt, ist das eine grosse Veränderung im Leben von Mutter und Vater. Wenn es nun in dieser Beziehung Probleme gibt, dann muss man sie besprechen. Ich bin der letzte der nicht das besste für meine Freundin möchte und auch für zukünftigen Nachwuchs. Es gibt einfach keine Norm wie sich ein Vater zu verhalten hat genau so wenig wie es eine Norm für Mütter gibt. Man muss einfach miteineander sprechen und sich gegenseitig respektieren. Es ist jedoch einfach klar, dass wenn der Mann 100% arbeitet, dass er weniger im Haushalt machen kann, wie jemand der immer zuhause ist. Oder seht ihr das anderst???? Ist eigentlich ganz logisch. Und wenn ihr mit euerer Beziehung nicht zufrieden seid, dann sprecht miteinander und gebt nicht einfach den Männern schuld. Ich weiss es gibt auch unter den Männern faule Eier aber ich bin auch ganz sicher, dass es bei den Frauen genau so viele gibt. Oder nicht?

Ich hoffe ich habe mich nun besser Ausgedrückt.
Liebe Grüsse
Urs
PS: Ich find Familienmanager/In ein total abstossender begriff. Ich hätte meiner Mami das nur einmal sagen müssen und sie wäre sehr entäuscht gewesen. Da ist keine Liebe dahinter, nur Pflicht

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24. Mai 2004 um 19:17

Sorry...
Nenja,aber du bist "Mutter"!
Dein letzter satz ist .....hmmm,seltsam!
Egal!

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24. Mai 2004 um 20:02
In Antwort auf shanta_12445188

Sorry...
Nenja,aber du bist "Mutter"!
Dein letzter satz ist .....hmmm,seltsam!
Egal!

Ich schätze mal was Nenja meint ist,
daß "Mutter" nach Selbstverständlichkeit klingt, während Familienmanagerin eher nach Beruf klingt, in dem man etwas anerkanntes leistet.

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25. Mai 2004 um 12:03

Grosser Stellenwert...
Ich benötige diesen Ausdruck nicht. Denn ich schätze die Arbeit einer Mutter enorm. Die Arbeit ist vielseitig und sehr anspruchsvoll. Das ist sie aber als Familienmanagerin und auch als Mutter. Ich möchte dich damit nicht angreifen ich finde das OK wenn du Managerin bevorzugst. Für mich ist einfach dieser Ausdruck nicht geeignet. Braucht man einen Titel um angesehen zu sein??? Mein Bruder wurde vom Aussendienst Mitarbeiter zum Verkaufs-Manager er ist nun nicht besser. Dieser Ausdruck von Familien-Managerin ist aus der Zeit der Emantipation entstanden und er ist mir einwenig zu übertrieben. Wenn man sich als Hausfrau und Mutter nicht genügend für voll genommen fühlt, dann ist das eher ein Problem der Familie und nicht des Titels der Arbeit. Ich möchte rasch erklären wie ich das meine. Ich bin vor 5 Jahren mit meiner jetzigen Freundin zusammen gekommen und sie ist Floristin. Sie hatte/hat einen grossen Respekt vor mir, da ich anscheinen so viel wissen sollte. OK, ich gebe es zu es ist schön so etwas zu hören aber ich spürte, dass sie sich mir unterordnete. Es hat lange Zeit gebraucht, dass ich sie überzeugen konnte, dass ihre kreative Arbeit viel mit intelligenz zu tun hat und dass ich diese Intelligenz nicht annähernd in diesem Ausmass besitze wie sie. Sie hat eine riesen Begabung etwas schön zu gestallten und einzurichten. Ihre Blumen Kunstwerke die sie macht, erfreuen seit Jahren die Leute die sie kaufen.
ICh hoffe Ihr versteht was ich meine. Euch Frauen fehlt manchmal die richtige Menge an selbstvertrauen.

Gruss uese1

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28. Mai 2004 um 22:44

"Ich führe ein erfolgreiches kleines Familienunterbehmen"
Diese Werbung finde ich klasse!! Da kann man mal sehen, wie man als Hausfrau und Mutter alles im Griff hat.
Leider erkennen das nicht alle Männer an. Auch meine andere Hälfte hatte am Anfang Schwierigkeiten damit. Dann bin ich Abens zwei bis drei mal die Woche arbeiten gegangen und er mußte sich zwangsläufig um unsren damal 3/4 Jahre alten Sohn kümmern. Da merkte er wie stressig es sein kann und da nicht nur bedeutet, faul auf dem Sofa zu liegen. Jetzt läuft es harmonisch und er nimmt mir den "kleinen" auch gerne mal am Wochenende ab.
Sandra

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29. Mai 2004 um 9:07

Verstehe nicht,
was Dich an der Frage so nervt.

Wir leben in einem freien Land, da wird man doch wohl über solche Themen diskutieren dürfen?

Die Frage ist doch eher, unter welchem ideologischen Blickwinkel solche Fragen gestellt werden. Sind nur bestimmte Antworten zugelassen?

Wenn ja, würde ich die Diskussion einstellen.

Doch wenn die Frage ernst gemeint und ihre Richtung offen ist, lautet die erste Gegenfrage der Diskutanten hoffentlich:

Was IST denn die Aufgabe von Vätern?

Und dann kann man weitersehen - oder auch nicht, denn ich denke, daß es hierauf ebensowenig eine eindeutige Antwort gibt wie es umgekehrt eine auf die Frage gäbe:

Nehmen Mütter ihre Aufgabe wahr?

Was IST denn die Aufgabe von Müttern?


Ich finde es prima, daß Du schon jetzt mit Deiner Verlobten gemeinsam darüber nachdenkst, wie ein Familienleben sich später gestalten sollte, wer welche Aufgaben übernimmt.

Es gibt da kein richtig und kein falsch.

Jeder Mensch hat andere Vorstellungen von einer Beziehung, warum er sie will, was er vom Partner erwartet und was nicht.

Tauscht Euch darüber aus und versucht zu klären, was immer ihr im Vorfeld klären könnt. Wenn erst mal der Trauschein unterschrieben und die Kinder ausgetragen sind, wird eine Trennung nur noch unter großen finanziellen und persönlichen Verlusten möglich sein.

Murmel

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