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Nasen-Polypen - Fragen

19. Juli 2006 um 7:43 Letzte Antwort: 7. August 2006 um 23:28

hat jemand von euch Erfahrung mit der Entfernung von Nasenpolypen?
Ein HNO hat bei meinem Sohn Polypen diagnostiziert und meint die sollen raus. Diese würden ihn in seiner Sprachentwicklung stören und da ja der Tag x droht, i.e. die Einschulung in zwei Jahren, sollte man jetzt etwas tun.
Mir graust es natürlich vor einer OP und nun suche ich gute Gründe dafür oder dagegen.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten

Viele Grüße
Kalani

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19. Juli 2006 um 8:18

Hallo kalani
ich kann dich gut verstehn mir gieng es genauso doch der eingriff gehört ja heute schon zu routine das wirst dua uch merken im krankenhaus.bei meiner kleinen wurden sie rausgemacht weil sie vergrößert waren und das ohr dadurch schlechter belüftet wurde.
wir mußten um 7.30uhr da sein dann haben die kinder ein beruhigungsmedikament bekommen die kinder kammen nach der reihe vom alter dran.da war auch ein spielzimmer und als das medikament gewirkt hatte war sie ganz ruhig und saß nur auf meinem schoß sie wurde dann geholt und nach 20 min kamm sie in denn aufwachraum wo wir auch bei ihr sein durften.als sie wach wurde hat sie auch einwenig geweint und ein bißchen aus der nase geblutet.wir mußten dann noch 2std dableiben und durften heim,daheim hat sie weitergeschlafen und danach war sie so fit als hätte sie nie ne op gehabt,sie hat zwar immer mal wieder gesagt mein kopf tut mir weh(wurde auch was am ohr gemacht) doch das war auch dann gleich wieder vorbei.sie hätte auch gleich am nächsten tag wieder in denn kindergarten gehn können ,doch da hatten wir da nochmal eine kontrolluntersuchung beim hno.mach dir keine sorgen ,doch ich kann dich verstehn.

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19. Juli 2006 um 9:06
In Antwort auf jamie_12964431

Hallo kalani
ich kann dich gut verstehn mir gieng es genauso doch der eingriff gehört ja heute schon zu routine das wirst dua uch merken im krankenhaus.bei meiner kleinen wurden sie rausgemacht weil sie vergrößert waren und das ohr dadurch schlechter belüftet wurde.
wir mußten um 7.30uhr da sein dann haben die kinder ein beruhigungsmedikament bekommen die kinder kammen nach der reihe vom alter dran.da war auch ein spielzimmer und als das medikament gewirkt hatte war sie ganz ruhig und saß nur auf meinem schoß sie wurde dann geholt und nach 20 min kamm sie in denn aufwachraum wo wir auch bei ihr sein durften.als sie wach wurde hat sie auch einwenig geweint und ein bißchen aus der nase geblutet.wir mußten dann noch 2std dableiben und durften heim,daheim hat sie weitergeschlafen und danach war sie so fit als hätte sie nie ne op gehabt,sie hat zwar immer mal wieder gesagt mein kopf tut mir weh(wurde auch was am ohr gemacht) doch das war auch dann gleich wieder vorbei.sie hätte auch gleich am nächsten tag wieder in denn kindergarten gehn können ,doch da hatten wir da nochmal eine kontrolluntersuchung beim hno.mach dir keine sorgen ,doch ich kann dich verstehn.

Liebe Sunflower
danke für deinen Beitrag. Gott sei Dank ist alles bei deiner Tochter so glatt gegangen.
Ich habe das auch schon von anderen Müttern gehört, allerdings finde ich eben Narkose und die Tatsache, dass die Kinder hinterher aus der Nase bluten nicht so klasse. Ich möchte auf jeden Fall auch ein Beruhigungsmittel, falls wir es machen lassen...
Was ich mich so frage, wenn es bei so vielen Kindern gemacht wird, ist das dann so etwas wie ein moderner Initiationsritus? Alle Kindern in Deutschland werden die Polypen entfernt, sonst sind es keine richtigen Deutschen?? Blöde Frage, nicht ganz ernst gemeint und doch, ich frage mich einfach auch, ob die HNOs nicht einfach gerne operieren und deshalb jede Gelegenheit wahrnehmen.
Ich weiß es nicht, es mag ja auch sehr nützlich sein und vielleicht muß man ja dankbar sein, dass es eben heute diese Mittel gibt, wohingegen früher ein Kind mit Polypen eben ewig erkältet blieb oder schlecht gehört hat, deshalb schlecht in der Schule war etc. Das kann ja auch sein.
Aber du sagst ja selbst, es gehört heute schon zur Routine. Mich würde einfach interessieren, warum.
Natürlich kenne ich jetzt aus eigener Erfahrung zwei Dinge, die ich früher abgelehnt habe, den Kaiserschnitt und Impfungen. Ich bin froh im Nachhinein, dass ich einen hatte und mein Kind lasse ich auch gegen alles impfen. Bei diesen Dingen ist mir die Kosten-Nutzen-Rechnung ganz klar.
Bei den Polypen dauert es einfach noch ein Weilchen, bis ich mich damit anfreunden kann, deshalb das ganze Hin- und Her...

Liebe Grüße
K.

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19. Juli 2006 um 12:47

Liebe Kalani,
als mein Sohn vier war, wurde er auch ambulant an den Ohren operiert. Es wurden Paukenröhrchen eingesetzt und die Polypen entfernt. Wir mußten die OP dringend machen , denn mein Sohn hatte damals die 8. Mittelohrentzündung in Folge und die letzte entstand sogar unter Zugabe von Antibiotikum.
Die OP erfolgte ambulant. Davor bekommen die Kinder ein Beruhigungsmittel. Die OP selber dauert ein paar Minuten. Meiner ist ganz sanft dannach aufgewacht, hatte keine SChmerzen und durfte nach 3 Stunden zu Hause wieder alles essen und trinken was er wollte. Am nächsten Tag durfte er auch wieder den Kiga besuchen. Es gab dort auch Kinder die nicht ganz so sanft wieder aufgewacht sind, die haben die Ärzte dann nochmal ``schlafen`` geschickt und dannach war auch alles ok.
Ich würde dir zu dieser OP raten, denn was dein Sohn jetzt nicht richtig versteht kann er auch später nicht richtig wiedergeben. Außerdem ist er ohne die Polypen weniger Infektanfällig. Mir ist bei meinem Kind erst viel später aufgefallen was er alles gar nicht mehr gehört hat (unter anderem Vögelgezwitscher).
Angst haben die Eltern immer vor so einer OP, aber ich denke das es schon eine wichtige SAche ist.

LG die Haesin

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19. Juli 2006 um 13:59
In Antwort auf an0N_1218538499z

Liebe Kalani,
als mein Sohn vier war, wurde er auch ambulant an den Ohren operiert. Es wurden Paukenröhrchen eingesetzt und die Polypen entfernt. Wir mußten die OP dringend machen , denn mein Sohn hatte damals die 8. Mittelohrentzündung in Folge und die letzte entstand sogar unter Zugabe von Antibiotikum.
Die OP erfolgte ambulant. Davor bekommen die Kinder ein Beruhigungsmittel. Die OP selber dauert ein paar Minuten. Meiner ist ganz sanft dannach aufgewacht, hatte keine SChmerzen und durfte nach 3 Stunden zu Hause wieder alles essen und trinken was er wollte. Am nächsten Tag durfte er auch wieder den Kiga besuchen. Es gab dort auch Kinder die nicht ganz so sanft wieder aufgewacht sind, die haben die Ärzte dann nochmal ``schlafen`` geschickt und dannach war auch alles ok.
Ich würde dir zu dieser OP raten, denn was dein Sohn jetzt nicht richtig versteht kann er auch später nicht richtig wiedergeben. Außerdem ist er ohne die Polypen weniger Infektanfällig. Mir ist bei meinem Kind erst viel später aufgefallen was er alles gar nicht mehr gehört hat (unter anderem Vögelgezwitscher).
Angst haben die Eltern immer vor so einer OP, aber ich denke das es schon eine wichtige SAche ist.

LG die Haesin

Liebe Häsin
danke für deinen Zuspruch. Ich denke ja eigentlich auch, dass ich es machen lasse, da der Arzt, zu dem ich gegangen bin, eine Empfehlung meiner geschätzten Kinderärztin ist. Was ich nur nicht ganz verstehen, das muss ich dann bei der Vorbesprechung Mitte August den Arzt fragen, - die Tatsache, dass mein Sohn wohl gut hört. Er hat so einen Biepertest mit ihm gemacht und alle Frequenzen waren da. Unsere Horrorzeit mit der x-ten Mittelohrentzündung alle paar Wochen endete eigentlich Februar vor einem Jahr-. Ich kann verstehen, dass bei deinem Sohn die Op-Indikation glasklar war. Irgendwann werden die Kinder resistent gegen das Antibiotikum und außerdem, wer gerade diese Erkrankung mal mit seinem Kind durchgestanden hat, weiß, wie überaus gräßlich sie ist und dringend einer Behandlung bedarf.
Was wollte ich jetzt eigentlich sagen- ja, dass mein Sohn ja direkt nicht mehr an Mittelohrentzündungen erkrankt, eigentlich gut hört, aber der Arzt meinte, er sei doch in der Sprachentwicklung hinterher und wir würden auf einer tickenden Zeitbombe sitzen. Was das mit den Polypen zu tun haben soll, habe ich nicht verstanden.
Die OP wird wohl gemacht, denn ich will mir hinterher keine Vorwürfe machen und sagen müssen, dass ich nicht alles dafür getan habe, dass er mal später fit für die Schule ist. Denn zwei Jahre sind ja gar nicht mehr so lange...

Viele Grüße aus dem heißen Süden
Kalani

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19. Juli 2006 um 15:40
In Antwort auf omid_12083546

Liebe Sunflower
danke für deinen Beitrag. Gott sei Dank ist alles bei deiner Tochter so glatt gegangen.
Ich habe das auch schon von anderen Müttern gehört, allerdings finde ich eben Narkose und die Tatsache, dass die Kinder hinterher aus der Nase bluten nicht so klasse. Ich möchte auf jeden Fall auch ein Beruhigungsmittel, falls wir es machen lassen...
Was ich mich so frage, wenn es bei so vielen Kindern gemacht wird, ist das dann so etwas wie ein moderner Initiationsritus? Alle Kindern in Deutschland werden die Polypen entfernt, sonst sind es keine richtigen Deutschen?? Blöde Frage, nicht ganz ernst gemeint und doch, ich frage mich einfach auch, ob die HNOs nicht einfach gerne operieren und deshalb jede Gelegenheit wahrnehmen.
Ich weiß es nicht, es mag ja auch sehr nützlich sein und vielleicht muß man ja dankbar sein, dass es eben heute diese Mittel gibt, wohingegen früher ein Kind mit Polypen eben ewig erkältet blieb oder schlecht gehört hat, deshalb schlecht in der Schule war etc. Das kann ja auch sein.
Aber du sagst ja selbst, es gehört heute schon zur Routine. Mich würde einfach interessieren, warum.
Natürlich kenne ich jetzt aus eigener Erfahrung zwei Dinge, die ich früher abgelehnt habe, den Kaiserschnitt und Impfungen. Ich bin froh im Nachhinein, dass ich einen hatte und mein Kind lasse ich auch gegen alles impfen. Bei diesen Dingen ist mir die Kosten-Nutzen-Rechnung ganz klar.
Bei den Polypen dauert es einfach noch ein Weilchen, bis ich mich damit anfreunden kann, deshalb das ganze Hin- und Her...

Liebe Grüße
K.

Naja...
Hallo,

Also ich war glaub ich ungefähr 9 (jetzt bin ich 13), wo man bei mir die Polypen entfernt hat... Und das war nicht so toll...
Ich hatte fast jeden Monat Halsschmerzen, deswegen musste man sie entfernen. Bei mir wurde das durch den Mund gemacht. Erst habe ich die Narkose bekommen. Die OP hat ca. 10 Min gedauert. Als ich nach der OP irgendwann aufgewacht bin, hatte ich brutale Schmerzen. Mein ganzer Hals tat höllisch weh. Ich konnte nicht gut schlucken, weil das echt total gebrannt, gezogen und wehgetan hat. Trinken war auch schrecklich. Essen ging. Natürlich ist das jetzt nicht bei jedem der Fall, eher die Ausnahme. Aber bei mir hat das echt 1-2 Wochen gedauert bis das wieder weg war. Zwischenzeitlich hatte ich dann auch noch eine richtige Entzündung im Rachen wegen der OP. Das war auch nicht gerade schön... Aber dafür hab ich jetzt viel seltener Halsweh...
Jüngere Kinder sollen das auch angeblich besser vertragen...
Also wenn es zur Folge haben kann, dass dein Sohn nicht mehr richtig sprechen kann, würde ich es machen lassen...

Viel Glück.

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2. August 2006 um 15:01

Hy Kalani,
ich wundere mich total, dass es hier nur positive Erfahrungen zu geben scheint. Bei meiner Lütten war diese OP nämlich fürchterlich. Die Kinder sind wie am Fliessband operiert worden und es hat sich Keiner richtig um sie gekümmert als sie aus der Narkose aufwachten. Man selber durfte auch nicht in den Aufwachraum. Ein Kind hat im Flur gestanden und war am brüllen, wie nichts gutes. Auch die Beruhigungsmittel, die vor der OP gegeben werden waren mir sehr suspekt. Ich hatte das Gefühl meine Tochter ist volltrunken, sie hat die Augen verdreht und gelallt. Nach der OP hatte sie wahnsinnige Kopfschmerzen und starkes Nasenbluten, dagegen wurde auch nichts gemacht. Sie sollte eine Nacht im KH bleiben, aber wir haben sie dann auf eigene Gefahr mit nach Hause genommen, da ich auch nicht hätte dableiben können, was ich bei einem frisch operierten (knapp 4 jährigen) Kind nicht wirlich nachvollziehen kann. In der Klinik konnte man das echt nicht aushalten. Meine Kleine war dann auch noch sehr müde und weil sie so tief geschlafen hat, hat ins Bett gemacht, da wurde sie dann noch von der Schwester angemotzt. Sie hat noch Tage später immer wieder Nasenbluten und Kopfschmerzen gehabt. In den Kiga konnte sie ca. eine Woche nicht. Und nach der Erfahrung musste sie monatelang nachts wieder Pampers tragen. Eigentlich war sie schon seid über einem Jahr trocken. Also an deiner Stelle würde ich mir gut überlegen, ob die OP wirklich schon sein muss. Und wenn nichts anderes mehr hilft, schau Dir die Klinik vorher an und informier dich gut.

Ich wünsche Dir und deinem Kleinen alles Gute und das Ihr bessere Erfahrungen macht.

LG
Jacky

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2. August 2006 um 16:13

Sprach- und Entwicklungsstörungen
Hallo Kalani,

bitte vor der OP Dich erkundingen wo das gemacht wird. Du kannst natürlich bei Deinem Kind bleiben über Nacht. Die Krankenkasse zahlt das. Ich habe darauf bestanden da zu bleiben, da ich nicht wollte das ich in der Nacht mit Sirenen ins Krankenhaus muß wegen Nachblutugnen. Die meinsten machen das Ambulant und haben gute Erfahrung damit. Such Dir einen Arzt oder Krankenhaus wo Du bei dem Kind bleiben kannst bis zur PO und auch das Kind wieder bekommst bis zum Aufwachen. Das Betäubungsmittel macht besoffen, das ist auch deren Ziel. Hol Dir eine 2. Meinung ein, wegen der Polypen.
Ich hatte ein gutes Krankenhaus, die nur Kinder operiert haben. Vincent hat 2 Jahre gebraucht um wieder einigermaßen richtig Sprechen zu können. Er hatte ein lahmes Gaumensegel, was durch die großen Polypen nicht mehr benutzt worden war. Ich habe das zu spät bemerkt und erst als er gar nicht mehr druch die Nase atmen konnte, ging mir ein Licht auf. Also lieber gleich operien, wenn es nicht anders geht. Du kannst auch mit Deiner Krankenkasse mal telefonieren, was die empfehlen. Das es Dir graust vertehe ich, mein Sohn hatte jedesmal Ticks die Monate nicht weggingen. Also durch dieses Erlebnis. Die OP an sich dauert vom Kind holen bis Kind bringen 15 bis 20 Minuten ganz kurz. Dann evtl. gleich Schmerzmittel Paracetamol geben. Wenn die Kleinen wach werden, dann kann es zu Wutanfällen und Schreikäpfen kommen. Das hatte ich einmal, war schlimm. Vinent was damals aber erst 3 Jahre, ich konnte ihm nichts erklären.

Grüße

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3. August 2006 um 21:42

Bei uns lief es gut!!
Hallo Kalani!

Unser HNO-Arzt hat meine Tochter selbst in einer Anästhesiepraxis in der Nähe selbst operiert. Eigentlich ging es um Paukenröhrchen oder Trommelfellschnitte, da sie schlecht gehört hat, bei der OP wurden dann die Polypen auch gleich mit entfernt. Paukenröhrchen waren nicht nötig, es reichten Trommelfellschnitte, die wieder für ausreichende Belüftung gesorgt haben.
Jana bekam vorher auch ein sog. Schnäpschen, danach hat sie auch gelallt. Als sie dann im OP war, musste ich etwa 10 Minuten im Wartezimmer warten, dann wurde ich schon gerufen und konnte neben ihrem Bett warten, bis sie wach wurde. Die ganze Zeit über waren Schwestern da. Einmal hatte sie noch etwas Blut und Schleim im Mund, den hat die Schwester dann gleich weggemacht.
Nach etwa 3 Stunden konnten wir wieder nach Hause. Abends hat der HNO-Arzt noch mal angerufen und gefragt, ob alles ok ist. Eigentlich hätte sie am nächsten Tag sogar schon wieder in den Kiga gekonnt, habe sie aber noch zwei Tage zu Hause gelassen, dann war sowieso Wochenende.
Also ich würde es immer wieder ambulant machen, von Krankenhäusern habe ich auch schon verschiedene Horrorgeschichten gehört.

Viel Glück bei deinem Kleinen
awjg

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4. August 2006 um 8:28
In Antwort auf an0N_1227786099z

Hy Kalani,
ich wundere mich total, dass es hier nur positive Erfahrungen zu geben scheint. Bei meiner Lütten war diese OP nämlich fürchterlich. Die Kinder sind wie am Fliessband operiert worden und es hat sich Keiner richtig um sie gekümmert als sie aus der Narkose aufwachten. Man selber durfte auch nicht in den Aufwachraum. Ein Kind hat im Flur gestanden und war am brüllen, wie nichts gutes. Auch die Beruhigungsmittel, die vor der OP gegeben werden waren mir sehr suspekt. Ich hatte das Gefühl meine Tochter ist volltrunken, sie hat die Augen verdreht und gelallt. Nach der OP hatte sie wahnsinnige Kopfschmerzen und starkes Nasenbluten, dagegen wurde auch nichts gemacht. Sie sollte eine Nacht im KH bleiben, aber wir haben sie dann auf eigene Gefahr mit nach Hause genommen, da ich auch nicht hätte dableiben können, was ich bei einem frisch operierten (knapp 4 jährigen) Kind nicht wirlich nachvollziehen kann. In der Klinik konnte man das echt nicht aushalten. Meine Kleine war dann auch noch sehr müde und weil sie so tief geschlafen hat, hat ins Bett gemacht, da wurde sie dann noch von der Schwester angemotzt. Sie hat noch Tage später immer wieder Nasenbluten und Kopfschmerzen gehabt. In den Kiga konnte sie ca. eine Woche nicht. Und nach der Erfahrung musste sie monatelang nachts wieder Pampers tragen. Eigentlich war sie schon seid über einem Jahr trocken. Also an deiner Stelle würde ich mir gut überlegen, ob die OP wirklich schon sein muss. Und wenn nichts anderes mehr hilft, schau Dir die Klinik vorher an und informier dich gut.

Ich wünsche Dir und deinem Kleinen alles Gute und das Ihr bessere Erfahrungen macht.

LG
Jacky

Neuester Stand
vielen Dank erstmal für die neuesten Beiträge. Es scheint ja gute Erfahrungen zu geben und wie auch deine Jacky, das ist ja fürchterlich, eben das Schreckensszenario, das man keiner Mutter und ihrem Kind wünscht.
Das zeigt doch auch, dass dieser Eingriff gar nicht "so Routine" ist, wie sie das immer sagen. Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass man Kinder so einer Erfahrung aussetzt, dass ein Kind dann alleine im Flur steht und schreit, unbetreut und ungetröstet in diesem Alter, ist einfach unbegreiflich. Auch zeigen die Reaktionen deiner Tochter, dass eine Narkose bei einem so kleinen Kind auch ganz schöne Auswirkungen haben.
Ich war gestern bei einem dritten HNO, der auch hier in der Stadt lange in einem renommierten Kinderkrankenhaus gearbeitet hat. Er hat gesagt:... mein Kind braucht keine OP!!! Das steht ganz im Gegensatz zu den Aussagen der beiden vorigen - der eine sagte ja, wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe (im Hinblick auf die Einschulung), der andere sagte, ich hätte dann, ohne OP, irgendwann zu Hause einen Sack Kartoffeln sitzen, aber kein Kind, weil er durch die Polypen keinen Sport machen könnte etc.
Was nun? Ich bin ratlos, ich bin natürlich jetzt geneigt, dem dritten Arzt zu glauben und die OP einfach abzublasen.
Ich habe Angst, dass ich meinem Kind damit evtl. keinen Gefallen tue, vielleicht etwas versäume, auf der anderen Seite hat der dritte Arzt doch auch viel Ahnung und hat schon viele Kinder untersucht. Er muß es doch wissen??

Liebe Grüße
Kalani

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7. August 2006 um 23:28

Polypen/ Allergie???
Also ich habe die Polypen bei beiden Kindern ,auf Anraten des HNO, entfernen lasssen und es hat sich NICHTS verändert.Leider!
Sie sind bei meiner Tochter auch nachgewachsen.
Ich kenne die Probleme bei Euch nicht, aber evtl. ist es ja eine Allergie?Das kam bei meinem Sohn nach Jahren heraus und nun hab ich Medikamente und es geht ihm besser.

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