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Nachteilsausgleich

24. Januar 2012 um 14:35

Hallo Ihr,
evtl. kennt ihr das Problem auch, ich weiss mir gerade keine Lösung:
mein Kind hat eine Dyskalkulie-Bestätigung von einem Kinder-Psychiater ausgestellt bekommen (der Rat zum Testen kam von der Schule und nach meinem Dafürhalten war er vertretbar). In der Schule konnte Sie in der 1. und 2. Klasse zum Mathe-Förderunterricht gehen. In diesem Jahr (3. Schuljahr) bekommt Sie zum Üben und für die Hausaufgaben die leichteren Aufgaben. Allerdings schreibt Sie Tests genauso, wie alle anderen Kinder auch (derzeit gibt es bei uns noch keine Noten). Ich habe nun mitbekommen, dass es in der Klasse Kinder gibt, die einen "Nachteilsausgleich" bekommen (weil Sie evtl. noch nicht richtig lesen können, sitzt ein Lehrer bei Ihnen und liest die Aufgaben vor). Gibt es denn gesetzliche Regelungen, wie und wann man so einen Nachteilsausgleich bekommt oder wird das nach "Nase" entschieden? Gefunden habe ich im Netz folgendes:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=ZeugnV+SH+%C2%A7+6&psml=bsshoprod.psml&max=true
finde ich aber etwas "gummihaft", habt ihr einen rat? Immerhin gibt es bald Noten und bis zur Bewerbung an die weiterführende Schule ist es nicht mehr lange hin.

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17. Juni 2013 um 13:15

Nachteilsausgleich
Hey,
hab Deinen Bericht erst jetzt gelesen. Ich weiß nicht wie es bei Dir weiterging. Mein Sohn hat auch Dyskalkulie und sein Mathelehrer hat ihm immer etwas mehr Zeit gegeben und auch Hilfsmaterialien.Es kommt auch auf das Bundesland an wo Du wohnst. Gibt es bei Euch einen Schulpsychologischen Dienst?Wir wohnen in BW. Leider wird die Dyskalkulie nicht in der Notengebung berücksichtigt.
Liebe Grüße

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16. Juli 2013 um 15:08

Talente ansprechen, stärken, wachsen machen, lenken
Wenn Du die Augen aufmachst, kannst Du nicht übersehen, dass es einen "Nachteilsausgleich" nur innerhalb des künstlichen Nachteilssystems Schule gibt. Und das soll eine Vorbereitung auif das Leben sein???
Wenn Dein Kind in der Schule nicht rechnen lernt, dann würde ich als Ich-kann-Schule-Lehrer davon ausgehen, dass die Kollegen NICHT LEHREN KÖNNEN.
Ich denke da an die 11jährige Brigitte, die die Lehrerin der 5.Klasse einer lernbehinderten Schule in die geistigbehinderte Schule abschieben wollte.
Das Mädchen hatte Panik, wenn es 1 + 1 zusammenzählen sollte - aufgrund des bisherigen Unterrichts. In einer Stunde konnte sie begeistert und richtig Millionenbeträge addieren. Die ganze Geschichte und noch andere kannst Du in den Ich-kann-Geschichten für Erwachsene ab 9 und Kinder bis 90 Jahre lesen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Deine Tochter auch kann, wenn man für Persönlichkeitswachstum sorgt und nicht für "Diagnosen", die nur das Selbstbild belasten und niederschmettern.
Als Schnellhilfe zeige ich Dir die sog. Schlafsuggestion. Wenn Dein Kind schläft, kannst Du ungestört mit seinen Talenten sprechen, kannst ihnen ihre Güte bestätigen und alles zusprechen, was sie wachsen macht. Dann kannst Du ihnen begeistert ihre gute Entwicklung ausmalen und einen klaren Auftrag dafür geben. Beispiele dazu finden sich ggf. im Coué Brief 9.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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