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Mutter psychisch krank, bitte soviele Antworten wie möglich

11. Februar 2007 um 14:56 Letzte Antwort: 16. August 2007 um 13:26

Hallo,

wir (meine Schwestern und ich)brauchen eure Hilfe, weil wir nicht mehr weiter wissen. Also es ist so, dass meine Mutter anscheinend nicht gerade die beste Kindheit hatte. Wir wissen eigentlich nur, dass sie immer wieder nieder gemacht wurde, z.b. du kannst nix, du wirst nix, die Richtung halt.
Deswegen ist sie wahrscheinlich jetzt so, sobald man nur eine kleine, wenn auch unwichtige Kritik an sie richtet, schaltet sie ab. Sie will sich nicht helfen lassen.
Also jetzt das eigentliche: Wir schämen uns für sie. Warum? Naja sie ist nicht gerade die schlaueste. Sie redet sehr viel Mist und teilweise wie ein kleines Kind. Nur ist dieses Gerede nicht so süß, sondern richtig blöd. Zum Beispiel:Meine Mutter ist ziemlich klein und dick. (155cm u 100kg)Wenn wir beim Essen bei unser Oma sind. Ißt sie einen großen Teller voll und wie die Omas so sind sagt sie halt nimm dir noch einen Teller und ihre Antwort ist immer "ich ess doch nicht mehr so viel". Und das immer, aber sie ist immer gleich dick und jeder weiss dass sie viel ißt. Wir wissen dass ihr ganzes Eßverhalten auf ihre Psyche zurückzuführen ist. Sie ist depressiv und nimmt schon seit wir klein sind Tabletten.
Es ist uns peinlich, wenn wir sie Fremden vorstellen müssen. Weil dann immer so blöde Bemerkungen kommen. Sie kann sich nicht erwachsen unterhalten oder einfach zurückhaltend sein. Sie redet egal was hauptsache sie redet. Sie plaudert auch ab und an Sachen aus, die wir ihr anvertraut haben und wundert sich, warum wir seit Jahren nicht mehr zu ihr kommen zu reden. Sie ist sauer, weil wir mit ihr nix unternehmen. Sie ist seit wir klein sind Hausfrau. Macht aber ihren Haushalt kaum. Ist kaufsüchtig. Macht meinem Vater kein Essen (er arbeitet hart), verpulvert sein ganzes Geld für Unsinn. Pflegt sich nicht. Manchmal zu vergleichen mit Mutter "Flodder". Ist echt nicht übertrieben. Aber uns ist es echt wichtig, dass wir uns nicht mehr schämen müssen für unsere Mutter. Es steht dieses Jahr soviel an :Hochzeiten, Taufe, das Kennenlernen meiner zukünftigen Schwiegereltern.Und mir grauts vor den Sätzen, die sie dann wieder los lässt. Wir schämen uns, weil wir wissen schon von früher, dass "Fremde" den Kopf schütteln, wenn sie sich mit unserer Mutter unterhalten haben. Trotz allem lieben wir sie und sie ist auch hilfsbereit. Aber trotzdem, wer kennt sowas, wer kann uns helfen?

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11. Februar 2007 um 16:19

DU/IHR
solltet euch schämen! Und zwar in Grund und Boden!!!

Es ist eure Mutter!

Sie durfte euch neun Monate austragen, Euch mindestens 18 Jahre ernähren, Kleiden, usw.

Ich finde, SIE müsste sich schämen für EUCH! Nicht zu fassen!

Egal, wenn sie wirklich so ist, wie ihr schreibt, dann helfen alle gut gemeinten Ratschläge nichts, sondern eher, daß ihr sie so annehmt, wie sie nun mal ist! Steht zu ihr und versucht nicht, sie zu ändern, weil IHR es so wollt!

Wenn sie dick ist....na und?! Scheißegal, oder?
Was geht es Euch an? Sie kann soviel essen wie sie mag! Sie ist eine mündige Frau.

Vielleicht ist sie ja einfach nur einsam?!!!

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11. Februar 2007 um 18:34
In Antwort auf lina_12166924

DU/IHR
solltet euch schämen! Und zwar in Grund und Boden!!!

Es ist eure Mutter!

Sie durfte euch neun Monate austragen, Euch mindestens 18 Jahre ernähren, Kleiden, usw.

Ich finde, SIE müsste sich schämen für EUCH! Nicht zu fassen!

Egal, wenn sie wirklich so ist, wie ihr schreibt, dann helfen alle gut gemeinten Ratschläge nichts, sondern eher, daß ihr sie so annehmt, wie sie nun mal ist! Steht zu ihr und versucht nicht, sie zu ändern, weil IHR es so wollt!

Wenn sie dick ist....na und?! Scheißegal, oder?
Was geht es Euch an? Sie kann soviel essen wie sie mag! Sie ist eine mündige Frau.

Vielleicht ist sie ja einfach nur einsam?!!!

Sie war anders
Es gab eine Zeit in der war sie anders. Sie hat gearbeitet, hat was aus sich gemacht und es ging ihr dann psychisch auch besser.
Du hast nicht mal im geringsten eine Ahnung. Diese Mutter fehlt uns.
Sie macht nichts mehr. Sie liegt den ganzen Tag im Bett und ißt und bemitleidet sich selbst.Und dann jammern über die Bandscheibe oder sonstiges. Man könnte meinen sie wäre sechzig oder älter. Sie stellt sich mit unseren Omas gleich.Sie ißt nur süßes, nichts richtiges mehr. Nimmt Tabletten für jeden Scheiß. Der Arzt gibt ihr noch höchstens 10 Jahre und wir schaffen es einfach nicht sie da raus zu holen. Wir waren vor zwei Jahren zusammen mit ihr in einer Familientherapie, auch danach nix. Keine Veränderung!
Die Leute reden schlecht über sie, wir bekommen das alles mit. Und das schlimmste diese Leute haben recht. Es können sich nicht so viele Leute unabhängig voneinander täuschen. Es ist nicht das dick sein. Aber sie fühlt sich selbst nicht wohl und das fühlen wir.Und von unserer Kindheit willst du wahrscheinlich nix wissen. Alkoholexzesse, Geschichten mit anderen Männern, Depressionen,.... alles vor unseren Kinderaugen und von unseren damaligen Nachbarn werden wir immer noch bemitleidend angesehen. Also erzähl du nicht wir müssten uns schämen wenn wir ihr helfen wollen und sie so nehmen wie sie ist.

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11. Februar 2007 um 21:21

Hallo Mädels!
Wie alt seid ihr denn? Das müsste ich schon mal noch wissen, um zu versuchen, euch was zu raten.

Tiny

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11. Februar 2007 um 21:33
In Antwort auf an0N_1215966499z

Sie war anders
Es gab eine Zeit in der war sie anders. Sie hat gearbeitet, hat was aus sich gemacht und es ging ihr dann psychisch auch besser.
Du hast nicht mal im geringsten eine Ahnung. Diese Mutter fehlt uns.
Sie macht nichts mehr. Sie liegt den ganzen Tag im Bett und ißt und bemitleidet sich selbst.Und dann jammern über die Bandscheibe oder sonstiges. Man könnte meinen sie wäre sechzig oder älter. Sie stellt sich mit unseren Omas gleich.Sie ißt nur süßes, nichts richtiges mehr. Nimmt Tabletten für jeden Scheiß. Der Arzt gibt ihr noch höchstens 10 Jahre und wir schaffen es einfach nicht sie da raus zu holen. Wir waren vor zwei Jahren zusammen mit ihr in einer Familientherapie, auch danach nix. Keine Veränderung!
Die Leute reden schlecht über sie, wir bekommen das alles mit. Und das schlimmste diese Leute haben recht. Es können sich nicht so viele Leute unabhängig voneinander täuschen. Es ist nicht das dick sein. Aber sie fühlt sich selbst nicht wohl und das fühlen wir.Und von unserer Kindheit willst du wahrscheinlich nix wissen. Alkoholexzesse, Geschichten mit anderen Männern, Depressionen,.... alles vor unseren Kinderaugen und von unseren damaligen Nachbarn werden wir immer noch bemitleidend angesehen. Also erzähl du nicht wir müssten uns schämen wenn wir ihr helfen wollen und sie so nehmen wie sie ist.

Wenn
Ihr mit eurer Kindheit Probleme habt, dann macht selber ne Therapie. Aber versucht nicht Eure Mutter dafür in die Verantwortung zu ziehen. Ich bin mir sicher, daß sie damals das Beste für ihre Kinder gegeben hat!

Es ist so leicht die Verantwortung abzuwälzen und mit dem Schicksal zu hadern! Eure Mutter hat jeden Tag die Wahl ihr Leben zu ändern! Wenn sie es wollte, würde sie es tun.
Lasst sie so wie sie ist. Kümmert Euch um sie, macht Ausflüge usw. Ist doch egal was andere sagen!

Und wenn ihr soviel Wert auf die Meinung eurer Nachbarn etc. legt, was sie denken oder sagen könnten, dann geht es euch nicht um die Mutter sondern eher wohl um EUCH!

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11. Februar 2007 um 21:44
In Antwort auf birgit_11892245

Hallo Mädels!
Wie alt seid ihr denn? Das müsste ich schon mal noch wissen, um zu versuchen, euch was zu raten.

Tiny

Wir
sind alle erwachsen und haben selber Familie. Uns geht es auch nicht um uns, was die nachbarn sagen, sondern wir wollen nicht, dass sie weiter so da steht, weil es immerhin unsere Mutter ist.

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11. Februar 2007 um 21:48
In Antwort auf lina_12166924

Wenn
Ihr mit eurer Kindheit Probleme habt, dann macht selber ne Therapie. Aber versucht nicht Eure Mutter dafür in die Verantwortung zu ziehen. Ich bin mir sicher, daß sie damals das Beste für ihre Kinder gegeben hat!

Es ist so leicht die Verantwortung abzuwälzen und mit dem Schicksal zu hadern! Eure Mutter hat jeden Tag die Wahl ihr Leben zu ändern! Wenn sie es wollte, würde sie es tun.
Lasst sie so wie sie ist. Kümmert Euch um sie, macht Ausflüge usw. Ist doch egal was andere sagen!

Und wenn ihr soviel Wert auf die Meinung eurer Nachbarn etc. legt, was sie denken oder sagen könnten, dann geht es euch nicht um die Mutter sondern eher wohl um EUCH!

Danke maja701
auch wenn dein erster beitrag recht hart, hast du mit deinem zweiten Beitrag schon etwas weiter geholfen uns deine meinung zu sagen.

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11. Februar 2007 um 22:06
In Antwort auf an0N_1215966499z

Wir
sind alle erwachsen und haben selber Familie. Uns geht es auch nicht um uns, was die nachbarn sagen, sondern wir wollen nicht, dass sie weiter so da steht, weil es immerhin unsere Mutter ist.

Hmm...
Also: Ein erwachsener, mündiger Mensch - und das ist eure Mutter, auch wenn sie wohl ihre Probleme hat - kann leben, wie es ihm/ihr passt. Das müsst ihr einfach zur Kenntnis nehmen. Ihr habt nicht nur nicht das Recht, eure Mutter umkrempeln zu wollen, sondern ihr habt auch gar nicht die Macht dazu. Weder könnt ihr sie ihn eine Klinik zum Abnehmen einweisen lassen, noch könnt ihr sie zwingen, sonst eine Therapie zu machen. Punkt und Schluss. Das müsst ihr akzeptieren, auch wenn es schwer fällt! (Meine Mutter wiegt auch etlich -zig Kilo zuviel und hat Diabetes und ein Wirbelsäulenleiden. Ich rede mit ihr nicht mehr über dieses Thema.)

Dass es euch nicht darum geht, was die Nachbarn sagen, nehme ich euch, ehrlich gesagt, nicht ab; zumindest liest sich euer Anfangsbeitrag ganz anders. Ich zitiere mal nur eines von mehreren Beispielen:

>>Wir schämen uns, weil wir wissen schon von früher, dass "Fremde" den Kopf schütteln, >>wenn sie sich mit unserer Mutter unterhalten haben.

Ich habe eine (geistig) leicht behinderte Schwester, die ihren Mitmenschen auch ziemlich auf den Wecker geht. Im Teenager-Alter hatte ich auch ein Problem damit, mich mit ihr in der Öffentlichkeit zu zeigen; ich erinnere mich noch gut, wie ich mich davor gedrückt habe, Schulkameraden mit nach Hause zu bringen, deren Reaktion ich nicht sehr gut einschätzen konnte. Allmählich wurde die Toleranz meiner Mitmenschen ein entscheidender Faktor dafür, wem ich Zutritt zu meiner Familie erlaubte - sagen wir so: Mit Leuten, die dämliche Bemerkungen machten, habe ich mich privat nicht mehr abgegeben. Ich weiß noch genau, wie ich mich über die problemlose und warmherzige Reaktion meines jetzigen Mannes gefreut habe - wir haben uns kennen gelernt, als wir beide 16 waren, und sind inzwischen immerhin 18 Jahre verheiratet.

Langer Rede kurzer Sinn: Gebt es auf, eure Mutter ändern zu wollen - ganz egal, was in der Vergangenheit war oder hätte besser sein können. Was sie für euren Vater tut oder nicht tut, ist eine Angelegenheit dieser Ehe!!! Ihr wohnt nicht mehr unter einem Dach mit ihr und könnt eure Kontakte einschränken, wenn ihr nichts mit ihr zu tun haben wollt. Wenn ihr sie aber lieb habt, dann geht ein bisschen souveräner mit den Reaktionen anderer Leute um. Wir alle brauchen von Zeit zu Zeit die Nachsicht und Toleranz unserer Mitmenschen *moralischerzeigefinger*

Gute Nacht & viel Kraft!
Tiny

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11. Februar 2007 um 22:29
In Antwort auf birgit_11892245

Hmm...
Also: Ein erwachsener, mündiger Mensch - und das ist eure Mutter, auch wenn sie wohl ihre Probleme hat - kann leben, wie es ihm/ihr passt. Das müsst ihr einfach zur Kenntnis nehmen. Ihr habt nicht nur nicht das Recht, eure Mutter umkrempeln zu wollen, sondern ihr habt auch gar nicht die Macht dazu. Weder könnt ihr sie ihn eine Klinik zum Abnehmen einweisen lassen, noch könnt ihr sie zwingen, sonst eine Therapie zu machen. Punkt und Schluss. Das müsst ihr akzeptieren, auch wenn es schwer fällt! (Meine Mutter wiegt auch etlich -zig Kilo zuviel und hat Diabetes und ein Wirbelsäulenleiden. Ich rede mit ihr nicht mehr über dieses Thema.)

Dass es euch nicht darum geht, was die Nachbarn sagen, nehme ich euch, ehrlich gesagt, nicht ab; zumindest liest sich euer Anfangsbeitrag ganz anders. Ich zitiere mal nur eines von mehreren Beispielen:

>>Wir schämen uns, weil wir wissen schon von früher, dass "Fremde" den Kopf schütteln, >>wenn sie sich mit unserer Mutter unterhalten haben.

Ich habe eine (geistig) leicht behinderte Schwester, die ihren Mitmenschen auch ziemlich auf den Wecker geht. Im Teenager-Alter hatte ich auch ein Problem damit, mich mit ihr in der Öffentlichkeit zu zeigen; ich erinnere mich noch gut, wie ich mich davor gedrückt habe, Schulkameraden mit nach Hause zu bringen, deren Reaktion ich nicht sehr gut einschätzen konnte. Allmählich wurde die Toleranz meiner Mitmenschen ein entscheidender Faktor dafür, wem ich Zutritt zu meiner Familie erlaubte - sagen wir so: Mit Leuten, die dämliche Bemerkungen machten, habe ich mich privat nicht mehr abgegeben. Ich weiß noch genau, wie ich mich über die problemlose und warmherzige Reaktion meines jetzigen Mannes gefreut habe - wir haben uns kennen gelernt, als wir beide 16 waren, und sind inzwischen immerhin 18 Jahre verheiratet.

Langer Rede kurzer Sinn: Gebt es auf, eure Mutter ändern zu wollen - ganz egal, was in der Vergangenheit war oder hätte besser sein können. Was sie für euren Vater tut oder nicht tut, ist eine Angelegenheit dieser Ehe!!! Ihr wohnt nicht mehr unter einem Dach mit ihr und könnt eure Kontakte einschränken, wenn ihr nichts mit ihr zu tun haben wollt. Wenn ihr sie aber lieb habt, dann geht ein bisschen souveräner mit den Reaktionen anderer Leute um. Wir alle brauchen von Zeit zu Zeit die Nachsicht und Toleranz unserer Mitmenschen *moralischerzeigefinger*

Gute Nacht & viel Kraft!
Tiny

Danke
ich finde deinen Beitrag gut. Und du hast ja recht, und wie gehen wir damit um, wenn sie ja eigentlich nicht geistig behindert ist. Es ist echt schwer und dieses Thema beschäftigt uns oft. Sie will klug daher reden und tut eigentlich damit genau das Gegenteil. Ich bins auch echt leid darüber nachzudenken und sag mir auch oft, es ist wies ist. Aber wenn dann so wichtige Situationen kommen, wie das Kennenlernen mit den zukünftigen Schwiegereltern hat man Angst dass die zukünftigen Schwiegereltern es nicht verstehen dass sie nicht ist wie andere,...
Aber wie ich hier so lese, ist es einfach so und wir müssen unser Denkverhalten ändern.

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14. Februar 2007 um 20:10
In Antwort auf lina_12166924

Wenn
Ihr mit eurer Kindheit Probleme habt, dann macht selber ne Therapie. Aber versucht nicht Eure Mutter dafür in die Verantwortung zu ziehen. Ich bin mir sicher, daß sie damals das Beste für ihre Kinder gegeben hat!

Es ist so leicht die Verantwortung abzuwälzen und mit dem Schicksal zu hadern! Eure Mutter hat jeden Tag die Wahl ihr Leben zu ändern! Wenn sie es wollte, würde sie es tun.
Lasst sie so wie sie ist. Kümmert Euch um sie, macht Ausflüge usw. Ist doch egal was andere sagen!

Und wenn ihr soviel Wert auf die Meinung eurer Nachbarn etc. legt, was sie denken oder sagen könnten, dann geht es euch nicht um die Mutter sondern eher wohl um EUCH!

Muttersein allein macht einen nicht zum engel
stimmt, dass richtig nette leute nicht schlecht über andre leute reden, nur weil sie ein paar kilos mehr haben.

aber dass man sich nicht über seine mutter aufregen darf naja. es gibt eben mütter, die ihre kinder schädigen! gerade wenn sie mit sich unzufrieden sind und keine ziele haben!

ich sehe nicht viel hoffnung denn sie hätte sich wenn dann selber wieder aufraffen wollen.
aber es könnte helfen zu wissen wieso sie nicht mehr arbeitet und was sie sich für neue ziele setzen kann.
es kann ihr helfen mit freundinnen auszugehen oder mit ihrem mann...

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24. Februar 2007 um 13:56

Liebe vivi
hallo vivi

in deinem beitrag erkenne ich auch etwas meine mutter. unsere mutter ist auch psychisch sehr labil und manchmal schwer zu ertragen. sie ist immer gleich angeruehrt wenn man nur ein bisschen kritik an ihr ueben koennte usw. nichts desto trotz ist sie trotzdem unsere mutter.

meine schwester und ich leben jedoch ein ganzes stueck weiter weg von unserer mutter - dazu muss ich noch sagen,dass unsere mutter geschieden ist und sich immer ans uns angehaengt hat - aber seit wir entfernter wohnen ist unser verhaeltnis auch besser geworden.
wenn es dir vor den schwiegereltern oder so so peinlich ist kannst du vorher ja schon etwas vorarbeit leisten und sie ein bisschen auf dein problem aufmerksam machen. ich denke deine mutter sollte mal zu einer therapie oder erholung, damit sie mal zu sich selbst findet oder mal einen psychologen besuchen. auf alle faelle wuerde ich mir an deiner stelle den kopf nicht allzuviel darueber zerbrechen. lebe dein leben und sieh manchmal einfach mit einem laecheln darueber hinweg oder begleite deine mutter einfach zu einem informationsgespraech bei einem therapeuten - da geht doch deine schwester bestimmt auch mit oder?
alles liebe fuer euch

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25. Februar 2007 um 21:58

Hallo ihr zwei schwestern.
Also,das klingt sehr tragisch eure geschichte.
Aber ich versuche euch das ganze mal ein bisschen zu ordnen...
ich bin medizinerin,deswegen kenne ich das krankheitsbild.zum einen durch das studium,zum anderen hat meine schwiegermutter dasselbe.
eine depression kann sich entweder dadurch äussern,dass jmd.antriebslos wird,d.h er hat keine lust zu nix(kein kochen,kein aufräumen,keine körperpflege)
oder aber die person wird manisch und könnte Bäume ausreissen...
dazu kommt,dass so Patienten meistens diesen Kaufrausch bekommen,oftist es eine art Belohnung,da sie auch Ängste haben(z.B.vor die Tür zu gehen).Wenn sie es schaffen,in ein Kaufhaus zu kommen,gibt es halt eine Belohnung...So in etwa.
Dann muss ich euch sagen,das medikamente gegen depressionen mit starker gewichtszunahme einhergeht.mitunter kann eure mama wohl gar nichts dafür.so wie ihr es schildert,scheint eure mama nicht gut mit den Medikamenten eingestellt zu sein,da es sich so anhört,als wenn sie in einer depressiven phase steckt,da sie auch sehr distanz-und rücksichtslos ist.(diese phasen können kommen und gehen)manchmal muss auch nach einiger zeit das medikament umgestellt werden.depressionen sind das schlimmste was man haben kann.meine schwiegermutter hat dazu auch noch eine alkohol-und tablettenabhängigkeit...ich habe meinen mann trotzdem geheiratet.steht dazu,fragt einen arzt,ob er eure mama nicht mal zur tabletteneinstellung nach Telchte ins st.Rochus krankenhaus überweisen kann.vieleicht können die helfen.meldet euch ,wies geworden ist.ciao,kiki.

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5. März 2007 um 20:51
In Antwort auf azalea_12632750

Hallo ihr zwei schwestern.
Also,das klingt sehr tragisch eure geschichte.
Aber ich versuche euch das ganze mal ein bisschen zu ordnen...
ich bin medizinerin,deswegen kenne ich das krankheitsbild.zum einen durch das studium,zum anderen hat meine schwiegermutter dasselbe.
eine depression kann sich entweder dadurch äussern,dass jmd.antriebslos wird,d.h er hat keine lust zu nix(kein kochen,kein aufräumen,keine körperpflege)
oder aber die person wird manisch und könnte Bäume ausreissen...
dazu kommt,dass so Patienten meistens diesen Kaufrausch bekommen,oftist es eine art Belohnung,da sie auch Ängste haben(z.B.vor die Tür zu gehen).Wenn sie es schaffen,in ein Kaufhaus zu kommen,gibt es halt eine Belohnung...So in etwa.
Dann muss ich euch sagen,das medikamente gegen depressionen mit starker gewichtszunahme einhergeht.mitunter kann eure mama wohl gar nichts dafür.so wie ihr es schildert,scheint eure mama nicht gut mit den Medikamenten eingestellt zu sein,da es sich so anhört,als wenn sie in einer depressiven phase steckt,da sie auch sehr distanz-und rücksichtslos ist.(diese phasen können kommen und gehen)manchmal muss auch nach einiger zeit das medikament umgestellt werden.depressionen sind das schlimmste was man haben kann.meine schwiegermutter hat dazu auch noch eine alkohol-und tablettenabhängigkeit...ich habe meinen mann trotzdem geheiratet.steht dazu,fragt einen arzt,ob er eure mama nicht mal zur tabletteneinstellung nach Telchte ins st.Rochus krankenhaus überweisen kann.vieleicht können die helfen.meldet euch ,wies geworden ist.ciao,kiki.

Hallo
Vielen Dank für deine Antwort! Endlich mal jemand der es kennt und versteht. In dem Krankenhaus seh ich wohl keine Aussicht, da meine Mutter vor einigen Jahren schon dreimal in der Psychatrie war und panische Angst davor hat. Außerdem würde sie meinen wir wollten sie nur abschieben.
Momentan nehmen wir teilweise bißchen Abstand aber mehr unseret wegen. Um uns bißchen Ruhe zu gönnen. Aber es ist alles so wie du sagst. Einerseits tagelang im Bett liegen und anderseits machen und tun, obwohl letzteres eher selten vor kommt.
Es ist schon so, dass sie keine richtige Aufgabe hat und mit sich somit immer unzufriedener wird. Wir erkennen es, sowie andere Familienmitglieder auch, aber sie wird es wohl nie verstehn. Leider!

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5. März 2007 um 20:55
In Antwort auf an0N_1277659499z

Liebe vivi
hallo vivi

in deinem beitrag erkenne ich auch etwas meine mutter. unsere mutter ist auch psychisch sehr labil und manchmal schwer zu ertragen. sie ist immer gleich angeruehrt wenn man nur ein bisschen kritik an ihr ueben koennte usw. nichts desto trotz ist sie trotzdem unsere mutter.

meine schwester und ich leben jedoch ein ganzes stueck weiter weg von unserer mutter - dazu muss ich noch sagen,dass unsere mutter geschieden ist und sich immer ans uns angehaengt hat - aber seit wir entfernter wohnen ist unser verhaeltnis auch besser geworden.
wenn es dir vor den schwiegereltern oder so so peinlich ist kannst du vorher ja schon etwas vorarbeit leisten und sie ein bisschen auf dein problem aufmerksam machen. ich denke deine mutter sollte mal zu einer therapie oder erholung, damit sie mal zu sich selbst findet oder mal einen psychologen besuchen. auf alle faelle wuerde ich mir an deiner stelle den kopf nicht allzuviel darueber zerbrechen. lebe dein leben und sieh manchmal einfach mit einem laecheln darueber hinweg oder begleite deine mutter einfach zu einem informationsgespraech bei einem therapeuten - da geht doch deine schwester bestimmt auch mit oder?
alles liebe fuer euch

Hallo
wir merken dass auch, wenn wir einige Zeit nicht mehr bei ihr waren, dass es uns in der Zeit besser geht. Nur wir wollen ja mehr Zeit mit ihr verbringen, nur nicht so. Sie war schon bei zwei Therapeuten, nur wenn die ihr in all ihren Sachen nicht recht geben, dann sagt sie,
die Therapeuten verstünden sie nicht und geht einfach nicht mehr hin. Selbst eine Kur möchte sie nicht, weil sie denkt wir würden uns darüber freuen dass sie erst mal weg wär. Es ist echt schwierig.

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5. März 2007 um 20:59

Hallo
Sie hat Depressionen und ihr Arzt verschreibt einfach weiter Tabletten ohne sie zur Therapie zu zwingen. Was ich absolut nicht verstehen kann. Denn wenn ich zum Arzt geh und Depressionen festgestellt werden, heißt es eigentlich Tabletten ja aber nur in Verbindung mit Therapiegesprächen. Und mit dem Rücken stärken, wenn das so einfach wär. Nach all der langen Zeit ist man irgendwie ausgepowert. Die Reaktionen der Umwelt ignoriert sie einfach. Es ist ihr egal. (was ja eigentlich nicht falsch ist, leider in ihrem Fall irgendwie schon)

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16. August 2007 um 13:19
In Antwort auf an0N_1215966499z

Danke maja701
auch wenn dein erster beitrag recht hart, hast du mit deinem zweiten Beitrag schon etwas weiter geholfen uns deine meinung zu sagen.

manche mütter
also ich habe ähnliches und kann euch gut verstehn. meiner ma geht es auch nciht gut. ist manisch depressiv und hat andre krankheiten. ich würde ihr auch gerne helfen wenn ich könnte und sie tut mir auch leid!
Aber es gibt dinge die man nicht dulden muss! klar kann man seine Mutter nicht ändern und nimmt sie so wie sie ist. ich bin ihr auch dankbar dass sie mich aufgezogen hat (irgendwo) und das nehm ich ihr nicht übel! Aber was ich nicht leiden kann, und ich habe das Gefühl unsre Gesellschaft ist heutzutage so, dass mütter immer un Schutz genommen werdne weil sie sich ja so aufopfern manche Kinder sich aber als Gegenleistungen eingies von ihrer Mutter gefallen lassen müssen und das ist nicht mehr schön"!
Peinlich ist meine ma auch... aber eher andersrum...

Sie hat auch viele Ängste Selbstzweifel etc.

Aber das auch zu Lasten von uns. hab ich neue Freunde einen neuen Partner etc. Redet sie mir alles schlecht weil sie ihre Zweifel hat. Alles sieht sie schlecht.
Sie freut sich gar nicht mehr für einen wenn es was neues gibt.
Zum andren was die Öffentlichkeit betrifft, gibt sie gern doofe Kommentare über mich macht sich vor andren über mich lustig damit sie denke ich sich besser fühlt.

Auch gibt sie mir die Schuld das sie die Krankheiten hat, und hat mir sogar gedroht sie würde sich wegn mir umbringen weil ich so schiesse bin! UNd ich habe mich nicht daneben benommen auch wenn ich es ne zeitlang auch noch geglaubt habe.

ich bemerke dass ich mich als ich klein war richtig gut mit ihr verstanden habe..,

naja das passt viell. nicht ganz rein, aber da ich euch beiden gut mitfühle da ich sehr ähnliches kenne weiss ich ungefähr wie ihr das meint.
klar hat jeder Mensch seine macken etc.
aber Eltern sollten sich auch wenn die Kinder außer haus sind auf sich achtgeben zumind was die Kinder betrifft und achten was man sagt. wenn sie erwachsen sind denn können sie sich auch darüber gedanken machen!

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16. August 2007 um 13:26
In Antwort auf anona_12481775

manche mütter
also ich habe ähnliches und kann euch gut verstehn. meiner ma geht es auch nciht gut. ist manisch depressiv und hat andre krankheiten. ich würde ihr auch gerne helfen wenn ich könnte und sie tut mir auch leid!
Aber es gibt dinge die man nicht dulden muss! klar kann man seine Mutter nicht ändern und nimmt sie so wie sie ist. ich bin ihr auch dankbar dass sie mich aufgezogen hat (irgendwo) und das nehm ich ihr nicht übel! Aber was ich nicht leiden kann, und ich habe das Gefühl unsre Gesellschaft ist heutzutage so, dass mütter immer un Schutz genommen werdne weil sie sich ja so aufopfern manche Kinder sich aber als Gegenleistungen eingies von ihrer Mutter gefallen lassen müssen und das ist nicht mehr schön"!
Peinlich ist meine ma auch... aber eher andersrum...

Sie hat auch viele Ängste Selbstzweifel etc.

Aber das auch zu Lasten von uns. hab ich neue Freunde einen neuen Partner etc. Redet sie mir alles schlecht weil sie ihre Zweifel hat. Alles sieht sie schlecht.
Sie freut sich gar nicht mehr für einen wenn es was neues gibt.
Zum andren was die Öffentlichkeit betrifft, gibt sie gern doofe Kommentare über mich macht sich vor andren über mich lustig damit sie denke ich sich besser fühlt.

Auch gibt sie mir die Schuld das sie die Krankheiten hat, und hat mir sogar gedroht sie würde sich wegn mir umbringen weil ich so schiesse bin! UNd ich habe mich nicht daneben benommen auch wenn ich es ne zeitlang auch noch geglaubt habe.

ich bemerke dass ich mich als ich klein war richtig gut mit ihr verstanden habe..,

naja das passt viell. nicht ganz rein, aber da ich euch beiden gut mitfühle da ich sehr ähnliches kenne weiss ich ungefähr wie ihr das meint.
klar hat jeder Mensch seine macken etc.
aber Eltern sollten sich auch wenn die Kinder außer haus sind auf sich achtgeben zumind was die Kinder betrifft und achten was man sagt. wenn sie erwachsen sind denn können sie sich auch darüber gedanken machen!

Und nochmal..
also mal in kurz form. Mütter sind keine perfekten Menschen und so sollte man sie auch nehmen wie sie sind klar! aber es sind erwachsene menschen die schon (in den meisten fällen) erwachsen genug sind als sie ihre Kinder bekamen! Und sollten sich vorher gedanken machen bevor sie kinder iin den welt setzen bevor sie damit nicht umgehn können. Durhc meine Ma (auch andre dinge die passiert sidni) hab ich en leichten knacks weg, und will vorerst selbe keine kinder aus angst so zu enden oder einfach überfordert zu sein,. vorerst habe ich keinen kontakt zu ihr und gebe ihr auch keine ratschläge weil sie zwar danach fragt aber alles wieder verdreht und doch nicht macht. ich würde ihr gern helfen aber ich bin es einfach leid. sie hackte solange auf mir rum, brachte unsre/meine Familie gegen mich die alle eine zeitlang glaubten ich sei auch wirklich an allem Schuld aber bloß weil sie meine MUtter ist muss ich mir nicht alles gefallen lassen! es ist traurig aber wenn sich jemand nicht helfen lassen will oder was nicht eingestehn will, zwingen kann man ihn nicht....

viell. heilt die zeit auch manche Wunden und ich kann viell. nach ein paar Jahren den Kontakt wieder aufnehmen....wer weiss...

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