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Mutter-Kind-Kur mit Psychotherapie

23. August 2004 um 8:00

Hallo, weiß gar nicht ob ich hier richtig bin, oder ob ich lieber auf die Psychoseite soll...???
Ich habe Ängste und Panikattacken und komme in meinem Leben mit Kind irgendwie nicht mehr richtig klar, da ich einfach das Gefühl habe, ich kann meiner Tochter nicht das bieten, was ihr zusteht. Ich habe sehr oft Angst, das Haus zu verlassen, was die Lebensqualität meiner Tochter sehr einschänkt. Weiß nicht, was ich machen soll, hab bereits schon 2 Therapien hinter mir... Jetzt hab ich gedacht, vielleicht gibt es eine Mutter-Kind-Kur in der man gegen diese Ängste behandelt werden kann. Kennt sich jemand aus und kann mir Tipps geben? Meine Krankenkasse war nicht sehr hilfsbereit, was meine Fragen angeht und ich weiß auch noch nicht ob ich eine Kur bewilligt bekomme, weil körperlich bin ich gesund.
Würde mich über Antworten freuen!
Lovisa1

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23. August 2004 um 10:36

Mutter und Kind kur
Hallo,

Ich habe meine Mutter und Kind Kur bei der Diakonie beantragt, die beraten dich und machen den Antrag für dich. Mit der Krankenkasse kannst du über so was nicht reden, die wollen so wie so nichts bezahlen.

Ich habe auch erste eine Absage bekommen, beim Widerspruch half mir die Diakonie auch. Kannst auch zu anderen Einrichtungen Caritas.... schau mal unter www.muettergenesungswerk.de da erhälst du auch viele Infos.

So eine Kur hilft dir bestimmt, du mußt da raus und mit anderen Mutter zusammen sein.

Ich weiß nicht was dein Problem genau ist kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wie alt bist du??? verheiratet???

Mein Tipp nimm deinen ganzen Mut zusammen und springe über deine eigenen Schatten und geh raus. Du wirst sehen dass du bestimmt nichts falsches machst mit deiner Tochter. Wenn du dich zu Hause verschanzen tust, das ist ja genau das was du deiner Tochter nicht bieten willst oder.

Wie alt ist die Kleine denn???

MFG

Sibylle
FamilieSimmert@aol.com

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27. August 2004 um 9:45

Angstneurose
Hallo Lovisa!Ich leide schon seid 13Jahren unter Angst und Panikattacken.Habe auch schon 3Therapien gemacht,die mir sehr geholfen haben.Ich habe jetzt eine Muki Kur beantragt mit meinem Enkel den ich grossziehe.Ich fahre wenn es klappt und die Krankenkasse sagt ja,nach Kühlungsborn zu einer Schwerpunktkur.Schau einfach mal unter www.awo.de rein da stehen die Kurhäuser drin.Wir fahren wenn es klappt vom 24.11-15.12.Lass den Kopf nicht hängen es wird schon wieder,du musst einfach nur den inneren Schweinehund besiegen.Alles Gute Clarissa40

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24. September 2004 um 18:57

Bringt einem immer was
Hallo Lovisa,
als ich mit Depressionen zu kämpfen hatte, hatte ich mich vor 3J. entschieden, in eine Mutter-Kind-Kur mit psychologischer Betreuung zu gehen.
Als irgendwas schieflief mit der Antragstellung, hatte ich plötzlich nur die Genehmigung für mich,nicht für meine Kinder. Die Kur sollte 6 Wochen dauern. Die Kur war super!!!!!!!! (in Bad Saulgau, im Allgäu).
Dann meinte ich , die Zeit wäre zu lange für meine Kinder, zumindest für meinen Kleinsten (3J.). Ich hatte es gesachafft, ihn nachkommen zu lassen, nach 4 Wochen. Dann war`s das , für mich die Erholung dahin.
Ich zog um in das Mutter-Kind-Haus, mein Sohn wollte sich nicht eingewöhnen, wollte nicht in den Kindergarten, hat das essen dort verweigert und wollte nur nach Hause.
Ich brach die Kur vorzeitig ab.
Ich schreib Dir meine Erfahrung, da ich der Meinung bin, daß es sinnvoller ist, effektiver, wenn "Frau" alleine in Kur geht. Sofern es möglich ist, das Kind während dieser Zeit gut unterzubringen.
Liebe Grüße dieCleo

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25. September 2004 um 9:12
In Antwort auf ayg|l_12125621

Mutter und Kind kur
Hallo,

Ich habe meine Mutter und Kind Kur bei der Diakonie beantragt, die beraten dich und machen den Antrag für dich. Mit der Krankenkasse kannst du über so was nicht reden, die wollen so wie so nichts bezahlen.

Ich habe auch erste eine Absage bekommen, beim Widerspruch half mir die Diakonie auch. Kannst auch zu anderen Einrichtungen Caritas.... schau mal unter www.muettergenesungswerk.de da erhälst du auch viele Infos.

So eine Kur hilft dir bestimmt, du mußt da raus und mit anderen Mutter zusammen sein.

Ich weiß nicht was dein Problem genau ist kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wie alt bist du??? verheiratet???

Mein Tipp nimm deinen ganzen Mut zusammen und springe über deine eigenen Schatten und geh raus. Du wirst sehen dass du bestimmt nichts falsches machst mit deiner Tochter. Wenn du dich zu Hause verschanzen tust, das ist ja genau das was du deiner Tochter nicht bieten willst oder.

Wie alt ist die Kleine denn???

MFG

Sibylle
FamilieSimmert@aol.com

Diakonie kann ich auch nur empfehlen
Bei mir wurden vor 2,5 Jahren leichte Depressionen festgestellt. Als ich merkte das die Tabletten mir nicht richtig helfen hab ich auch bei der Diakonie wegen eine Mutter-Kind-Kur angefragt. Die haben mir da super weitergeholfen. Zusammen mit der Betreuerin haben wir das Haus ausgesucht, sie hat die Anträge für die Ärzte mir gegeben. (Muss dazu sagen ich hab eine super HA die den Antrag super ausgefüllt hat, auch mein Kiarzt hat Carolin z.B. eine Infektanfälligkeit bescheinigt, neben der Trennung die ihr nicht zugemutet werden könnte. Meine Kur wurde (komischerweise - kommt eher selten vor) sofort bewilligt. Bei meiner Freundin haben sie geholfen das sie die Kur doch noch bekommt. Auch bei der Vorbereitung hat die Diakonie geholfen, es gab ein Vorbereitungsgespräch in dem alle wichtigen Punkte zur Kur angesprochen wurden und wir auch noch viele Fragen stellen konnten.
Die Kur selber war sehr schön. Sicherlich war es auch etwas anstrengend, da Carolin (damals 2,5 ) sehr unter heimweh litt und sich im Kurhaus auch mit Scharlach ansteckte. Aber die Therapien für mich, die Gespräche in der Gruppe und die Abendangebote (Traumreisen, Seidenmalerei, Sauna, Schwimmen, etc.) waren wirklich schön und erholsam. Die Kur hat damals einiges bei mir bewirkt. Ich habe mich danach zu einer richtigen Therapie entschlossen. Mir geht es seitdem wesentlich besser. Ich kann Dir also nur Mut dazu machen es zu versuchen.

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26. September 2004 um 12:36

Deine Frage war ja eigentl.
wie?
Mein Hausarzt schickte mich zum Psychiater, der es bestätigte, daß die Kur dringend sei, und die Unterbringung der Kinder zu Hause, ohne mich nicht möglich, sprich sie sollten als "Begleitperson" mit. (deshalb brauchte ich für sie auch keine Diagnose, bzw. ein Attest.)
Ich dachte, es läuft alles klar, und da ich in dieser zeit nicht gut drauf war, habe ich erst zu spät gemerkt, daß ich den Antrag nur für mich auf der Krankenkasse gestellt hatte.
Als ich im Kurhaus anrief, um die Kur bestätigen zu lassen, stellte ich fest, daß nur ich erwartet wurde.usw., usw.
lange Rede, kurzer Sinn ich wollte Dir nur ergänzend schreiben, wie das mit einer Antragstellung gehen kann. Du brauchst also keine körperlichen Beschwerden haben, obwohl Du sicher welche vorweisen kannst ? Denn wer psych. Probleme hat, hat auch körperliche Fogeerscheinungen, nicht? Meine Kur war für psychosomatische Erkrankungen, auch mit Kind mögl., nur in einem benachbarten Mutter-Kind-Haus, welches im Vergleich viel streßiger ist, mit all den gestreßten Müttern auf einem Haufen (eingenommen mir !)
Hoffe, kann Dir die Kur schmackhaft machen, egal ob mit od. ohne Kind
Kann Dir auch die Adresse senden.
Liebe Grüße diecleo

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27. August 2012 um 11:58

Hi du
ich habe genau das gleiche wie du...

ich kann zwar noch rausgehen (wenn ich mal keine panikattacke habe) aber konnte die letzten 3 wochen gar nicht mehr auto fahren geschweige denn mal richtig einkaufen gehen.....
ich bin körperlich auch gesund... und habe nur diese doofen panikattacken die manchmal einfach so aus dem nichts auftauchen.....

ich habe einen sohn von anderthalb, versuche so gut es geht das er es nicht mitbekommt... doch leider sind wir zwei manchmal alleine und dann bekommt ers doch mit -.- und das zieht mich dann noch mehr runter....

ich weiss leider auch nicht obs sowas gibt...
mich würde auch interessieren ob ich so ne mutter-kind-vater kur bewilligt bekomme (denn leider kann ich keine weiten strecken ohne meinen mann unternehmen -.- (was mich auch total ankotzt)

fühl dich gedrückt...

deine leidens-genossin

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21. Januar 2013 um 20:50

Das kenne ich
ich habe eine 1 jährige tochter und hatte nach einer magenspiegelung auch heftige angstattacken wollte nicht mehr raus autofahren oder sonstwas,dazu kommen depressionenen ich habe mich hypnotisieren lassen das hat mir die ängste genommen jetzt habe ich auch eine mutterkindkur beantragt mit psychologischer hilfe damit ich endlich wieder richtig für meine tochter da sein kann.

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