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Mutter akzeptiert nicht, dass ich erwachsen werde ...

15. Juni um 6:29

Hallo ihr Lieben !

Ich habe die letzten Wochen bereits damit verbracht mit Freunden, Arbeitskollegen und meinen Freund zu reden… war letzte Woche sogar bei einer Kartenlegerin, weil ich total verzweifelt bin.

Es ist so:

Mein Freund und ich werden in Kürze Beide 22 Jahre alt. Wir sind seit 11 Monaten zusammen und ziehen in nicht mal mehr zwei Wochen zusammen. Er ist meine bisher längste Beziehung und ich weiß, mit ihn möchte ich meine Zukunft verbringen. So sicher wie mit ihn habe ich mich noch nie gefühlt !
Deshalb bin ich auch schon, seit wir zusammen gekommen sind, damit beschäftigt um meine Beziehung und mein Glück zu kämpfen. Und das gegen meine eigene Mutter !

Denn leider ist es so, dass meine Mutter unter Depressionen leidet und dafür auch pflanzliche Medikamente nimmt. Sie hat eine stark ausgeprägte Kontrollsucht und sorgt dafür, dass sie immer die Zügel in der Hand hält. Sie hat nur noch meinen großen Bruder und mich, seit der Trennung und Scheidung meines Vaters von vor 15 Jahren. Deshalb sind wir ihr auch verdammt wichtig und sie möchte uns nicht verlieren.

Doch wie es eben so ist, habe ich mit 18 Jahren meine Ausbildung begonnen, den Führerschein gemacht und wurde dadurch immer selbstständiger. Habe angefangen, mich von meiner Mutter zu lösen. Mein Freund ist nur der I Punkt oben drauf. Denn ich rede, bespreche und grüble inzwischen nur noch mit ihn und nicht mehr mit meiner Mutter. Verbringe jeden Tag und Nacht meine Zeit mit ihn. Was für mich auch vollkommen normal ist ! Ich denke, dafür führe ich doch eine Beziehung, oder nicht ?!

Meine Mutter versteht das nämlich absolut nicht. Bereits nach 4 Wochen Beziehung hat sie angefangen total am Rad zu drehen. Hatte sich psychisch so sehr rein gestresst, nur weil ich am Wochenende nicht Zuhause war, dass sie im Krankenhaus landete.
Und so extrem geht das nun schon die ganze Beziehung über. Sie hat einen ungefähren Rhythmus von vier Wochen, wo ich mittlerweile schon darauf warte, dass sie erst nicht mehr mit mir redet, dann mich anbrüllt wie sch***** sie mein Verhalten findet, in ihren Zimmer verschwindet um zu weinen und mich anschließend über eine Woche ignoriert und nicht mehr mit mir redet.
Ich muss auch dazu sagen, nachdem das etwa drei Mal so abgelaufen ist, lasse ich sie einfach. Gehe nicht mehr auf sie zu, um das zu klären oder ähnliches. Weil es ohnehin nichts bringt, sie flippt in wenigen Wochen eh wieder aus.

Das Thema dabei ist grundsätzlich das Selbe: Ich bespreche alles nur noch mit meinen Freund, nicht mehr mit ihr. Bin am Wochenende nicht Zuhause und verbringe meine Zeit lieber mit anderen Menschen. Sie kommt nicht mehr mit mir und meinen Verhalten klar.  Sie wäre mir vollkommen egal.

Was am meisten an ihren Verhalten schmerzt: Nachdem sie mich Tagelang ignoriert hat, kommt sie grundsätzlich wieder auf mich zu, wenn sie weiß, dass ich meinen Lohn bekomme…

Seit der Scheidung meines Vaters hat sie schon massive Geldprobleme. Landet mit ihren Kontostand im Minusbereich, zwei Tage nachdem sie ihren eigenen Lohn bekommen hat. Und bettelt dann bei meinen Bruder und mir, ob sie was haben kann.

Mittlerweile komme ich mir nicht mehr vor, wie ihre Tochter, sondern als bräuchte sie mich nur wegen des Geldes.

Der heftigste Streit nun war der, den wir vor dreieinhalb Wochen geführt haben. Zumindest war er für mich der Verletzendste.
Als sie mich wieder angeschnauzt hatte, warum ich übers Wochenende nicht Zuhause war. Daraufhin hatte ich ihr eine lange Nachricht geschrieben, dass ich erwachsen bin und werde. Und sie endlich lernen muss, das zu akzeptieren. Darauf hatte sie mir zwei heftige Nachrichten geschrieben, im Großen und Ganzen mit dem Inhalt: Sie findet es schade, dass ich mich bei ihr wohl nicht Zuhause gefühlt habe. Dann ist sie nun eben nicht mehr meine Mutter. Sie hat kapiert, dass ich sie nicht mehr brauche. Sie hat es früher auch geschafft, Familie und Beziehung unter einen Hut zu bringen.
Außerdem hatte sie mir ein Bild geschickt mit folgenden Text: Jemand fragte mich ob ich dich kenne. Millionen von Erinnerungen schossen mir durch den Kopf und ich flüsterte „Nicht mehr“

Seitdem bin ich so maßlos enttäuscht und verletzt von ihr, dass ich nicht in der Lage bin, auch nur ein Wort mit ihr zu reden. Ich bekomme den Mund einfach nicht in ihrer Gegenwart auf, selbst wenn ich wollte. Gehe ihr mit purer Absicht aus den Weg. Und wenn ich das mal nicht schaffe und sie mich anspricht, tue ich so, als wäre sie nicht da.
Diese Nachrichten waren einfach zu viel für mich. Seit dem sehe ich sie nicht mehr als meine Mutter an.

Ich hasse ihr Verhalten. Ich hasse, dass sie einfach nicht verstehen will oder kann, dass ihre Tochter erwachsen wird. Ich hasse, dass sie nicht auch nur ein einziges Mal fragt, seit ich meinen Freund habe, wie es mir mit ihn geht. Ob ich glücklich bin. Sondern – wie immer – nur an sich selbst denkt. Ihre Welt dreht sich nur um SIE, SIE, SIE. Und damit macht sie mich kaputt.

Meine Mutter (und mein Bruder) sind die einzigen Personen, die noch nichts davon wissen, dass ich zu meinen Freund ziehen werde. Obwohl es diejenigen sind, mit denen ich in den Haus lebe, welches wir von meiner Oma geerbt haben.

Die Eltern meines Freundes wissen Bescheid, immerhin ziehe ich in deren Haus mit ein (mein Freund hat dort seine eigene Wohnung). Sämtliche Arbeitskollegen und auch unsere Freunde wissen davon. Und mein Vater, zu den ich seit Wochen hinter den Rücken meiner Mutter fahre, um mit ihn über alles zu reden.

Und warum ? Weil ich Angst davor habe, es meiner Mutter zu sagen. Sie flippt seit Anfang meiner Beziehung ständig aus, NUR weil ich übers Wochenende nicht zuhause bin. Wie reagiert sie dann auf diese Nachricht ???
Ich habe zwei Katzen, die ich unbedingt mit zu meinen Freund nehmen möchte. Und ich habe Angst, dass meine Mutter die Beiden vor lauter Wut aus lässt … deshalb habe ich auch beschlossen, meine beiden Pelzknäule erst zu meinen Freund zu bringen und danach zusammen mit ihn meiner Mutter den Auszug zu beichten. 

Ein Heute auf Morgen Auszug sozusagen … Nun frage ich mich aber ständig, ob es richtig so ist. Ich stelle mir immer wieder vor, wie schön es wäre, offen mit meiner Mutter darüber reden zu können. Wie sie mir hilft, meine Sachen zu packen. Es könnte so schön sein … nur leider wird sie von ihren Depressionen gesteuert. Unser Verhältnis war, bevor ich 18 Jahre wurde so viel besser. Und würde ich auf ewig ein kleines Kind bleiben, das tun, was sie von mir will und nach ihren Kopf gehen, würde sie auch nicht so mit mir umgehen und mich nicht ständig ignorieren.

Es tut weh. So gerne würde ich mich einfach nur darüber freuen, dass ich bald mit meinen Freund zusammen wohne. Doch die Angst davor, meiner Mutter zu sagen, dass ich ausziehen werde, plagt mich heftig. Es macht mich echt irre. Ich kann mich nicht entspannen, egal, ob ich bei meinen Freund bin, in der Arbeit oder unterwegs mit Freunden.
Nun schreibe ich in dieses Forum … kann jemand die Gesamtsituation irgendwie beurteilen und mir einen Rat geben ?

Vielen Dank schon mal !
 

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15. Juni um 9:48

meine güte klingt das alles furchtbar.

dass eine depression eine wirklich schlimme krankheit ist, hast du ja am eigenen leib erfahren.
dein verhalten finde ich aber richtig. ich denke du darfst erwachsen werden und dich nicht von deiner mutter kaputt machen lassen, wiel sie ein problem hat.

wie du damit umgehen sollst... deine angst vertehe ich und ich wüsste auch nicht, was das beste wäre.

gibt es vielleicht die möglichkeit, ihren therapeuten anzurufen und ihn zu fragen, ob es besse rist es jetzt schon zu sagen oder tatsächlich in 2 wochen?

es tut mir so leid, dass diene mutter dir keine mutter ist sondern dich ausnutzt um sich selbst besser zu fühlen.
ihr habt ein sehr ungesundes verhältnis und anscheinend bessert sich das ja auch seit 15 jahren nicht, dass es deine mutter auf eigene beine schafft.
du bist nicht für sie verantwortlich.

ich hoffe, du findest einen guten weg.

lg

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15. Juni um 20:24

Hey du, meine Mom leidet auch unter Kontrollsucht...ich musste immer sagen wohin ich wann will und wie lange und wehe ich bin eine Minute zu spät dann wurde immer angezweifelt ob ich überhaupt die Wahrheit gesagt habe. Dazu kam noch dass mein Handy immer ausgespäht wurde einschließlich Telefonabrechnungen wo geschaut wurde wann ich wie lange mit wem gesimst bzw telefoniert hab. Auch so ist es bei ihr dass die anderen immer schuld haben, wo durch ich immer noch komplexe und minderwertigkeitsgefühle habe. Ich denke ich kann erahnen wie es dir geht. 

Wir hatten es ihr damals gesagt als Wir auf Wohnungssuche gingen und sie hat's anfangs nicht glauben wollen, und war der Überzeugung dass wir sie hassen :/

Naja wir fanden dann eine Wohnung die bezugsfertig war und 2 Wochen später durften wir einziehen. Hatten das auch so unseren Eltern weiter gegeben und meiner mom blieb nichts weiter übrig als mich ziehen zu lassen. Da muss ich mich an der Stelle aber auch bei meinem Mann bedanken weil er schon eine sehr starke Persönlichkeit hat und ihr selbst jetzt nich immer wieder die Federn stutzt wenn sie es mal wieder 'braucht'. Bin halt selbst jemand der schlecht bis nie 'Nein' sagen kann, was aber mehr anerzogen bzw. trainiert ist.


Aber ich denke mal dass ihr das soweit richtig macht und an deiner stelle würde ich es deiner mom auch nicht früher sagen, da sie sich wahrscheinlich eh nicht abfinden wird und ich denke dass es deine fellknäule auch zu spüren bekommen. 
lg Nyx

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16. Juni um 17:38
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben !

Ich habe die letzten Wochen bereits damit verbracht mit Freunden, Arbeitskollegen und meinen Freund zu reden… war letzte Woche sogar bei einer Kartenlegerin, weil ich total verzweifelt bin.

Es ist so:

Mein Freund und ich werden in Kürze Beide 22 Jahre alt. Wir sind seit 11 Monaten zusammen und ziehen in nicht mal mehr zwei Wochen zusammen. Er ist meine bisher längste Beziehung und ich weiß, mit ihn möchte ich meine Zukunft verbringen. So sicher wie mit ihn habe ich mich noch nie gefühlt !
Deshalb bin ich auch schon, seit wir zusammen gekommen sind, damit beschäftigt um meine Beziehung und mein Glück zu kämpfen. Und das gegen meine eigene Mutter !

Denn leider ist es so, dass meine Mutter unter Depressionen leidet und dafür auch pflanzliche Medikamente nimmt. Sie hat eine stark ausgeprägte Kontrollsucht und sorgt dafür, dass sie immer die Zügel in der Hand hält. Sie hat nur noch meinen großen Bruder und mich, seit der Trennung und Scheidung meines Vaters von vor 15 Jahren. Deshalb sind wir ihr auch verdammt wichtig und sie möchte uns nicht verlieren.

Doch wie es eben so ist, habe ich mit 18 Jahren meine Ausbildung begonnen, den Führerschein gemacht und wurde dadurch immer selbstständiger. Habe angefangen, mich von meiner Mutter zu lösen. Mein Freund ist nur der I Punkt oben drauf. Denn ich rede, bespreche und grüble inzwischen nur noch mit ihn und nicht mehr mit meiner Mutter. Verbringe jeden Tag und Nacht meine Zeit mit ihn. Was für mich auch vollkommen normal ist ! Ich denke, dafür führe ich doch eine Beziehung, oder nicht ?!

Meine Mutter versteht das nämlich absolut nicht. Bereits nach 4 Wochen Beziehung hat sie angefangen total am Rad zu drehen. Hatte sich psychisch so sehr rein gestresst, nur weil ich am Wochenende nicht Zuhause war, dass sie im Krankenhaus landete.
Und so extrem geht das nun schon die ganze Beziehung über. Sie hat einen ungefähren Rhythmus von vier Wochen, wo ich mittlerweile schon darauf warte, dass sie erst nicht mehr mit mir redet, dann mich anbrüllt wie sch***** sie mein Verhalten findet, in ihren Zimmer verschwindet um zu weinen und mich anschließend über eine Woche ignoriert und nicht mehr mit mir redet.
Ich muss auch dazu sagen, nachdem das etwa drei Mal so abgelaufen ist, lasse ich sie einfach. Gehe nicht mehr auf sie zu, um das zu klären oder ähnliches. Weil es ohnehin nichts bringt, sie flippt in wenigen Wochen eh wieder aus.

Das Thema dabei ist grundsätzlich das Selbe: Ich bespreche alles nur noch mit meinen Freund, nicht mehr mit ihr. Bin am Wochenende nicht Zuhause und verbringe meine Zeit lieber mit anderen Menschen. Sie kommt nicht mehr mit mir und meinen Verhalten klar.  Sie wäre mir vollkommen egal.

Was am meisten an ihren Verhalten schmerzt: Nachdem sie mich Tagelang ignoriert hat, kommt sie grundsätzlich wieder auf mich zu, wenn sie weiß, dass ich meinen Lohn bekomme…

Seit der Scheidung meines Vaters hat sie schon massive Geldprobleme. Landet mit ihren Kontostand im Minusbereich, zwei Tage nachdem sie ihren eigenen Lohn bekommen hat. Und bettelt dann bei meinen Bruder und mir, ob sie was haben kann.

Mittlerweile komme ich mir nicht mehr vor, wie ihre Tochter, sondern als bräuchte sie mich nur wegen des Geldes.

Der heftigste Streit nun war der, den wir vor dreieinhalb Wochen geführt haben. Zumindest war er für mich der Verletzendste.
Als sie mich wieder angeschnauzt hatte, warum ich übers Wochenende nicht Zuhause war. Daraufhin hatte ich ihr eine lange Nachricht geschrieben, dass ich erwachsen bin und werde. Und sie endlich lernen muss, das zu akzeptieren. Darauf hatte sie mir zwei heftige Nachrichten geschrieben, im Großen und Ganzen mit dem Inhalt: Sie findet es schade, dass ich mich bei ihr wohl nicht Zuhause gefühlt habe. Dann ist sie nun eben nicht mehr meine Mutter. Sie hat kapiert, dass ich sie nicht mehr brauche. Sie hat es früher auch geschafft, Familie und Beziehung unter einen Hut zu bringen.
Außerdem hatte sie mir ein Bild geschickt mit folgenden Text: Jemand fragte mich ob ich dich kenne. Millionen von Erinnerungen schossen mir durch den Kopf und ich flüsterte „Nicht mehr“

Seitdem bin ich so maßlos enttäuscht und verletzt von ihr, dass ich nicht in der Lage bin, auch nur ein Wort mit ihr zu reden. Ich bekomme den Mund einfach nicht in ihrer Gegenwart auf, selbst wenn ich wollte. Gehe ihr mit purer Absicht aus den Weg. Und wenn ich das mal nicht schaffe und sie mich anspricht, tue ich so, als wäre sie nicht da.
Diese Nachrichten waren einfach zu viel für mich. Seit dem sehe ich sie nicht mehr als meine Mutter an.

Ich hasse ihr Verhalten. Ich hasse, dass sie einfach nicht verstehen will oder kann, dass ihre Tochter erwachsen wird. Ich hasse, dass sie nicht auch nur ein einziges Mal fragt, seit ich meinen Freund habe, wie es mir mit ihn geht. Ob ich glücklich bin. Sondern – wie immer – nur an sich selbst denkt. Ihre Welt dreht sich nur um SIE, SIE, SIE. Und damit macht sie mich kaputt.

Meine Mutter (und mein Bruder) sind die einzigen Personen, die noch nichts davon wissen, dass ich zu meinen Freund ziehen werde. Obwohl es diejenigen sind, mit denen ich in den Haus lebe, welches wir von meiner Oma geerbt haben.

Die Eltern meines Freundes wissen Bescheid, immerhin ziehe ich in deren Haus mit ein (mein Freund hat dort seine eigene Wohnung). Sämtliche Arbeitskollegen und auch unsere Freunde wissen davon. Und mein Vater, zu den ich seit Wochen hinter den Rücken meiner Mutter fahre, um mit ihn über alles zu reden.

Und warum ? Weil ich Angst davor habe, es meiner Mutter zu sagen. Sie flippt seit Anfang meiner Beziehung ständig aus, NUR weil ich übers Wochenende nicht zuhause bin. Wie reagiert sie dann auf diese Nachricht ???
Ich habe zwei Katzen, die ich unbedingt mit zu meinen Freund nehmen möchte. Und ich habe Angst, dass meine Mutter die Beiden vor lauter Wut aus lässt … deshalb habe ich auch beschlossen, meine beiden Pelzknäule erst zu meinen Freund zu bringen und danach zusammen mit ihn meiner Mutter den Auszug zu beichten. 

Ein Heute auf Morgen Auszug sozusagen … Nun frage ich mich aber ständig, ob es richtig so ist. Ich stelle mir immer wieder vor, wie schön es wäre, offen mit meiner Mutter darüber reden zu können. Wie sie mir hilft, meine Sachen zu packen. Es könnte so schön sein … nur leider wird sie von ihren Depressionen gesteuert. Unser Verhältnis war, bevor ich 18 Jahre wurde so viel besser. Und würde ich auf ewig ein kleines Kind bleiben, das tun, was sie von mir will und nach ihren Kopf gehen, würde sie auch nicht so mit mir umgehen und mich nicht ständig ignorieren.

Es tut weh. So gerne würde ich mich einfach nur darüber freuen, dass ich bald mit meinen Freund zusammen wohne. Doch die Angst davor, meiner Mutter zu sagen, dass ich ausziehen werde, plagt mich heftig. Es macht mich echt irre. Ich kann mich nicht entspannen, egal, ob ich bei meinen Freund bin, in der Arbeit oder unterwegs mit Freunden.
Nun schreibe ich in dieses Forum … kann jemand die Gesamtsituation irgendwie beurteilen und mir einen Rat geben ?

Vielen Dank schon mal !
 

Ohjee. Es tut mir leid, dass du so lebst.
Vielleicht fällt es dir leichter, auszuziehen, wenn du dir deutlich bewusst machst, dass deine Mutter krank ist. Sie hat dich so sehr involviert dass es wie eine Co- Abhängigkeit wirkt. Erst wenn du gehst und dich freischwimmen kannst, wird sie spüren, dass sie etwas tun muss. Solange du in ihrer unmittelbarer Nähe bist, bist du greifbar und sie wird sich in und an euren Differenzen ausleben. 
Unterbrich diesen Teufelskreis. Lass dich nicht weichkochen, wenn dich das Gewissen einholt, weil deine Mama in ein Loch fällt,  manchmal muss man ganz unten ankommen, um etwas ändern zu wollen. Dein Auszug ist eine Chance für euch beide. Für dich, weil du durchatmen kannst. Aber auch für deine Mutter, denn sie wird ihrem Leben ein neue Richtung geben müssen.  Denk daran, dass du ihr das durch deinen Auszug möglich machst..... wenn Zweifel an dir nagen.
Geniesse dein junges Glük, völlig frei und unbeschwert. Wenn du diese wertvolle Zeit opferst...... machst du mehrere Menschen unglücklich. Wenn du ausziehst habt ihr alle, auch dein Partner, die Chance glücklich zu sein.
Alles Gute

.

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18. Juni um 9:47

Hey ... Danke für eure Antworten! 

Diese Worte bedeuten mir echt viel. Und sie zeigen mir, dass ich recht habe. Indem ich meinen eigenen Weg gehe und versuche diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen, aber genauso wie mein Freund, sagt ihr mir, das ich das nicht zu haben brauche. Und nicht für sie verantwortlich bin.

Gestern habe ich meinen Freund gefragt warum er das alles mit macht ... Und er meinte, weil er mich liebt ! 
Weil es noch immer die echte Liebe auf dieser Welt gibt. Auf keinen Fall möchte er mich verlieren.

Und alleine diese Worte, seine Stärke und seine Hand in meiner werden mir helfen das Ganze durchzuziehen.

Ich möchte ein Leben mit IHN ! 


PS. Meine Mama ist in keiner Therapie. Leider ...  

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20. Juni um 7:59

Wow das alles kling seht kompliziert für mich. Ich hatte zwar keine solche Erfahrungen in meinem Leben gemacht, aber ich wollte nur alles Gute fürs Zusammenleben mit deinem Freund wünschen. Ich meine, irgendwann muss man auch ein Bisschen egoistisch sein, indem man über das eigene Glück denkt.

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20. Juni um 13:37

Ich kann deine Aurfregung verstehen. Du musst aber auch verstehen, dass es für jede Mutter schwer ist loszulassen. Daher würde ich sagen, dass du ihr noch ein wenig Zeit zugestehen solltest sich daran zu gewöhnen.

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21. Juni um 21:55
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben !

Ich habe die letzten Wochen bereits damit verbracht mit Freunden, Arbeitskollegen und meinen Freund zu reden… war letzte Woche sogar bei einer Kartenlegerin, weil ich total verzweifelt bin.

Es ist so:

Mein Freund und ich werden in Kürze Beide 22 Jahre alt. Wir sind seit 11 Monaten zusammen und ziehen in nicht mal mehr zwei Wochen zusammen. Er ist meine bisher längste Beziehung und ich weiß, mit ihn möchte ich meine Zukunft verbringen. So sicher wie mit ihn habe ich mich noch nie gefühlt !
Deshalb bin ich auch schon, seit wir zusammen gekommen sind, damit beschäftigt um meine Beziehung und mein Glück zu kämpfen. Und das gegen meine eigene Mutter !

Denn leider ist es so, dass meine Mutter unter Depressionen leidet und dafür auch pflanzliche Medikamente nimmt. Sie hat eine stark ausgeprägte Kontrollsucht und sorgt dafür, dass sie immer die Zügel in der Hand hält. Sie hat nur noch meinen großen Bruder und mich, seit der Trennung und Scheidung meines Vaters von vor 15 Jahren. Deshalb sind wir ihr auch verdammt wichtig und sie möchte uns nicht verlieren.

Doch wie es eben so ist, habe ich mit 18 Jahren meine Ausbildung begonnen, den Führerschein gemacht und wurde dadurch immer selbstständiger. Habe angefangen, mich von meiner Mutter zu lösen. Mein Freund ist nur der I Punkt oben drauf. Denn ich rede, bespreche und grüble inzwischen nur noch mit ihn und nicht mehr mit meiner Mutter. Verbringe jeden Tag und Nacht meine Zeit mit ihn. Was für mich auch vollkommen normal ist ! Ich denke, dafür führe ich doch eine Beziehung, oder nicht ?!

Meine Mutter versteht das nämlich absolut nicht. Bereits nach 4 Wochen Beziehung hat sie angefangen total am Rad zu drehen. Hatte sich psychisch so sehr rein gestresst, nur weil ich am Wochenende nicht Zuhause war, dass sie im Krankenhaus landete.
Und so extrem geht das nun schon die ganze Beziehung über. Sie hat einen ungefähren Rhythmus von vier Wochen, wo ich mittlerweile schon darauf warte, dass sie erst nicht mehr mit mir redet, dann mich anbrüllt wie sch***** sie mein Verhalten findet, in ihren Zimmer verschwindet um zu weinen und mich anschließend über eine Woche ignoriert und nicht mehr mit mir redet.
Ich muss auch dazu sagen, nachdem das etwa drei Mal so abgelaufen ist, lasse ich sie einfach. Gehe nicht mehr auf sie zu, um das zu klären oder ähnliches. Weil es ohnehin nichts bringt, sie flippt in wenigen Wochen eh wieder aus.

Das Thema dabei ist grundsätzlich das Selbe: Ich bespreche alles nur noch mit meinen Freund, nicht mehr mit ihr. Bin am Wochenende nicht Zuhause und verbringe meine Zeit lieber mit anderen Menschen. Sie kommt nicht mehr mit mir und meinen Verhalten klar.  Sie wäre mir vollkommen egal.

Was am meisten an ihren Verhalten schmerzt: Nachdem sie mich Tagelang ignoriert hat, kommt sie grundsätzlich wieder auf mich zu, wenn sie weiß, dass ich meinen Lohn bekomme…

Seit der Scheidung meines Vaters hat sie schon massive Geldprobleme. Landet mit ihren Kontostand im Minusbereich, zwei Tage nachdem sie ihren eigenen Lohn bekommen hat. Und bettelt dann bei meinen Bruder und mir, ob sie was haben kann.

Mittlerweile komme ich mir nicht mehr vor, wie ihre Tochter, sondern als bräuchte sie mich nur wegen des Geldes.

Der heftigste Streit nun war der, den wir vor dreieinhalb Wochen geführt haben. Zumindest war er für mich der Verletzendste.
Als sie mich wieder angeschnauzt hatte, warum ich übers Wochenende nicht Zuhause war. Daraufhin hatte ich ihr eine lange Nachricht geschrieben, dass ich erwachsen bin und werde. Und sie endlich lernen muss, das zu akzeptieren. Darauf hatte sie mir zwei heftige Nachrichten geschrieben, im Großen und Ganzen mit dem Inhalt: Sie findet es schade, dass ich mich bei ihr wohl nicht Zuhause gefühlt habe. Dann ist sie nun eben nicht mehr meine Mutter. Sie hat kapiert, dass ich sie nicht mehr brauche. Sie hat es früher auch geschafft, Familie und Beziehung unter einen Hut zu bringen.
Außerdem hatte sie mir ein Bild geschickt mit folgenden Text: Jemand fragte mich ob ich dich kenne. Millionen von Erinnerungen schossen mir durch den Kopf und ich flüsterte „Nicht mehr“

Seitdem bin ich so maßlos enttäuscht und verletzt von ihr, dass ich nicht in der Lage bin, auch nur ein Wort mit ihr zu reden. Ich bekomme den Mund einfach nicht in ihrer Gegenwart auf, selbst wenn ich wollte. Gehe ihr mit purer Absicht aus den Weg. Und wenn ich das mal nicht schaffe und sie mich anspricht, tue ich so, als wäre sie nicht da.
Diese Nachrichten waren einfach zu viel für mich. Seit dem sehe ich sie nicht mehr als meine Mutter an.

Ich hasse ihr Verhalten. Ich hasse, dass sie einfach nicht verstehen will oder kann, dass ihre Tochter erwachsen wird. Ich hasse, dass sie nicht auch nur ein einziges Mal fragt, seit ich meinen Freund habe, wie es mir mit ihn geht. Ob ich glücklich bin. Sondern – wie immer – nur an sich selbst denkt. Ihre Welt dreht sich nur um SIE, SIE, SIE. Und damit macht sie mich kaputt.

Meine Mutter (und mein Bruder) sind die einzigen Personen, die noch nichts davon wissen, dass ich zu meinen Freund ziehen werde. Obwohl es diejenigen sind, mit denen ich in den Haus lebe, welches wir von meiner Oma geerbt haben.

Die Eltern meines Freundes wissen Bescheid, immerhin ziehe ich in deren Haus mit ein (mein Freund hat dort seine eigene Wohnung). Sämtliche Arbeitskollegen und auch unsere Freunde wissen davon. Und mein Vater, zu den ich seit Wochen hinter den Rücken meiner Mutter fahre, um mit ihn über alles zu reden.

Und warum ? Weil ich Angst davor habe, es meiner Mutter zu sagen. Sie flippt seit Anfang meiner Beziehung ständig aus, NUR weil ich übers Wochenende nicht zuhause bin. Wie reagiert sie dann auf diese Nachricht ???
Ich habe zwei Katzen, die ich unbedingt mit zu meinen Freund nehmen möchte. Und ich habe Angst, dass meine Mutter die Beiden vor lauter Wut aus lässt … deshalb habe ich auch beschlossen, meine beiden Pelzknäule erst zu meinen Freund zu bringen und danach zusammen mit ihn meiner Mutter den Auszug zu beichten. 

Ein Heute auf Morgen Auszug sozusagen … Nun frage ich mich aber ständig, ob es richtig so ist. Ich stelle mir immer wieder vor, wie schön es wäre, offen mit meiner Mutter darüber reden zu können. Wie sie mir hilft, meine Sachen zu packen. Es könnte so schön sein … nur leider wird sie von ihren Depressionen gesteuert. Unser Verhältnis war, bevor ich 18 Jahre wurde so viel besser. Und würde ich auf ewig ein kleines Kind bleiben, das tun, was sie von mir will und nach ihren Kopf gehen, würde sie auch nicht so mit mir umgehen und mich nicht ständig ignorieren.

Es tut weh. So gerne würde ich mich einfach nur darüber freuen, dass ich bald mit meinen Freund zusammen wohne. Doch die Angst davor, meiner Mutter zu sagen, dass ich ausziehen werde, plagt mich heftig. Es macht mich echt irre. Ich kann mich nicht entspannen, egal, ob ich bei meinen Freund bin, in der Arbeit oder unterwegs mit Freunden.
Nun schreibe ich in dieses Forum … kann jemand die Gesamtsituation irgendwie beurteilen und mir einen Rat geben ?

Vielen Dank schon mal !
 

Könnt ihr nicht versuchen vernünftig miteinander zu reden?
Deine Mutter ist krank hat Depressionen und sollte über eine Ärztliche Behandlung nachdenken!
Aber ich verstehe dich nicht das du dich nun von deiner Mutter so abschottest?
Man hat doch nicht nur die Beziehung mit dem Partner!
Man braucht auch Familie und Freunde zum Leben.
Deine Mutter hat sicher viel aufgegeben um euch allein groß zu ziehen!
Ihr seid ihr Lebensinhalt!
Sie hat Freunde, Freizeit, gute Job Chancen und ihren Partner (euren Vater) für euch aufgegeben.
Nun wird sie zum Dank mit Verachtung gestraft!
Das du mit alles Leuten über sie redest und dich heimlich mit deinem Vater triffst. Dort warscheinlich auch kein gutes Haar an ihr lässt finde ich sehr traurig.
Ihr solltet gemeinsam an eurer Komonikation arbeiten.
Man hat nur eine einzige Mutter auf dieser Welt!

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22. Juni um 11:32
In Antwort auf bluemoonocean

Könnt ihr nicht versuchen vernünftig miteinander zu reden?
Deine Mutter ist krank hat Depressionen und sollte über eine Ärztliche Behandlung nachdenken!
Aber ich verstehe dich nicht das du dich nun von deiner Mutter so abschottest?
Man hat doch nicht nur die Beziehung mit dem Partner!
Man braucht auch Familie und Freunde zum Leben.
Deine Mutter hat sicher viel aufgegeben um euch allein groß zu ziehen!
Ihr seid ihr Lebensinhalt!
Sie hat Freunde, Freizeit, gute Job Chancen und ihren Partner (euren Vater) für euch aufgegeben.
Nun wird sie zum Dank mit Verachtung gestraft!
Das du mit alles Leuten über sie redest und dich heimlich mit deinem Vater triffst. Dort warscheinlich auch kein gutes Haar an ihr lässt finde ich sehr traurig.
Ihr solltet gemeinsam an eurer Komonikation arbeiten.
Man hat nur eine einzige Mutter auf dieser Welt!

die frau ist krank und zerstört ihre tochter.

eine gesunde mutter hat es vielleicht auch nich tunbedingt leicht, loszulassen. ich finde ja, dass man das von anfang an lernen muss, als mutter. ich kenne auhc viele, die wollen ihre kinder kontrollieren, am liebsten noch wenn sie schon ausgezogen sind usw.
aber eine gesunde mutter versteht doch auch, wie es der tochter geht, wenn sie verliebt ist. und dass die bindung an den partner, auch wenn der verlust für einen slebst wehtut, auch gesund und normal ist.
eine gesunde mutter kann doh über ihre verlustgefühle auch normal sprechen (hör mal schatz, ich kann verstehen, dass... aber ich fühle mich schon auch vergessen von dir. vorher hast du mir alles erzählt, jetzt habe ich keinen teil mehr an deinem leben... ich würde mir wünschen, dass....)

ich glaube du kannst dir nicht vorstellen, wie es mit einer solchen mutter sein kann. dass sie slebst daran krank wird. und dass jeder kontakt zur mutter bedeuten kann, dass es einem selbst wieder tage schlecht geht.

das problem IST hier die mutter. sie sich, anstatt verantwortungsvoll hilfe zuholen, gesund werdenzu wollen, die verantwortung auf ihr kind abwälzt. und dieses finanziell ausbeutet.
hallo? ich kann mri doch nicht von meinem kind das leben finanzieren lassen. die eltern sind meiner meinung nach da, den kindern zu helfen, nicht umgekehrt. aber sie ist vermutlich zu krank zu arbeiten. aber auc hier: anstatt sich helfen zu lassen, nimmt sie ihre tochter aus.
das ist für alle nicht gut.

und der auszug ist letztlich auch die chance für die mutter, endlich was zu tun. sie hat sich eingerichtet in ihrem leben. sie wird nichts ändern. erst, wenn sie dazu gezwungen ist.

deswegen: te, ich würd deiner mtuter anbieten, dass du ihr bei der suche nach einem therapieplatz hilfst.
dapressive sind antriebslos, viele dinge müssen ihnen erstmal abgenommen werden. vielleicht ist sie schlicht nicht in der lage, sich darum zu kümmern.
geh mit ihr zu ihrem hausarzt und führe du das wort. so kannst du ihr helfen.
den rest, muss sie slebst auf die reihe bekommen.

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22. Juni um 17:18

Hallo ihr Lieben !

Vielen Dank an euch, dass ihr so fleißig dabei seit, auf meinen Eintrag zu schreiben. Durch euere Worte habe ich mich die letzten Tage wirklich besser gefühlt ...

(@schnuckweide4 Danke an dich für deinen letzten Eintrag ! So wahre Worte !!)

Ich möchte diese Chance bzw den Auszug nutzen, ein Leben für mich, meinen Freund, meine beiden Katzen, aufzubauen. Endlich FÜR MICH glücklich zu werden. Und nicht nach den Vorgaben und den Depressionen meiner Mutter zu leben.

Denn so werde ich niemals glücklich werden. Vlt steckt ein wenig Egoismus dahinter. Aber so schwer es ist, LOSLASSEN ist das Zauberwort.
Einen Neubeginn starten.

Da müssen wir jetzt alle durch.

Morgen ist es soweit. Morgen werden mein Freund und ich mit meiner Mutter reden. Ihr erzählen, dass ich ausziehen werde.

Ihr glaubt nicht, wie viel Angst ich habe ... es ihr zu sagen und vor einer riiiiiiiiiießen Diskussion ... ich möchte mir nichts Ein-oder Ausreden lassen. Ich möchte das alles nur überstehen. Ich möchte, dass das ganze Drama endlich vorbei ist.

Erst mal ein wenig Abstand zu meiner Mutter wird dann nicht schaden. Mit der Zeit hoffe ich, dass sich alles irgendwie ergeben wird ... und das wir wieder ein wenig mehr aufeinander zugehen können. Und vor allem, dass sie lernt ihr Leben in den Griff zu bekommen. Denn es stimmt, ich bin nicht für sie verantwortlich.
Sie kann nicht ihr Leben von den meinen abhängig machen.


Ich werde euch am Wochenende bzw Anfang kommender Woche berichten, wie das Gespräch gelaufen ist....... wünscht mir Glück und drückt die Daumen .......

Euere Elena--

 

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22. Juni um 18:27

Hey liebe Elena, 
vor dem anstehenden Gespräch würde ich dir gerne noch einen Tipp geben der mir auch geholfen hat. 

Um der riesendiskussion etwas ausweichen zu können sollte deine Mutter dir Vorwürfe machen, kannst du ja einräumen sie 'öfters' besuchen zu kommen. Lege dich dann aber nicht auf Tage fest wie: 'jeden Montag komme ich dich besuchen' o.ä
Ansonsten kurbelt du nur unnötig den Kontrollwahn wieder an und deine Mutter steigert sich höchstwahrscheinlich sehr stark in das ganze rein, solltest du mal einen Besuch nicht wahrnehmen (können) 

Lg Nyx
 

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25. Juni um 14:00

Hallo ihr Lieben …

ich habe gewusst, dass es alles andere als schön wird, Mutter zu sagen, dass ich ausziehe… nur habe ich NICHT damit gerechnet, dass es GAR SO aus dem Ruder läuft !!!

Es würde wahrscheinlich eine endlos lange Geschichte werden, die ich hier schreiben müsste… deshalb versuche ich mich möglichst kurz zu halten.

Sobald Mutter den Satz „Mein Freund und ich ziehen zusammen“ von mir gehört hat, war es vorbei. Weder mein Freund oder ich kamen noch dazu ein Wort zu sagen, weil sie hemmungslos zum Schreien angefangen hat, dass es sogar die Nachbarn mitbekommen haben müssen.

Es kamen nur Vorwürfe von ihr. Dass ich sie in Stich lasse, vor allem was Geld angeht. Dass sie Tausende von Euros in mich investiert hat; hätte sie gewusst, wie ich jetzt mit ihr umgehe, hätte sie es nicht getan. Dass wir nicht Erwachsen genug zum Zusammen ziehen sind. Dass ich die schlimmste Tochter bin. Und Und Und …..
Gleichzeitig hatte sie meine beiden Katzen als Druckmittel verwendet. Nämlich, dass sie ihr gehören, ich sie nicht mitnehmen darf und die Beiden bei ihr bleiben.

Um es einigermaßen auf den Punkt zu bringen: Hätte ich nicht die Polizei und meinen Vater angerufen und wären sie nicht gekommen … wären mein Freund, meine zwei Katzen und ich nicht aus den Haus gekommen. Und ich wüsste nicht, was dann noch passiert wäre. Da sie die Haustür zugesperrt hat und uns nicht mehr gehen lassen wollte.

Erst als diese da waren, konnten sie sie etwas zur Ruhe bringen. Und dafür sorgen, dass mein Freund und ich meine letzten Sachen (bis auf meine Bücher) packen und meine Katzen ins Auto bringen konnten.

Nach diesen Horror Erlebnis weiß ich nun zu 100 % woran ich bei Mutter bin … nur das Geld ist wichtig, nur meine Katzen wollte sie behalten … und zu mir meinte sie nur, dass ich nächste Woche noch meine Bücher holen darf, wenn sie oder mein Bruder da sind. Aber ansonsten soll ich meinen Weg gehen. Sie will davon nichts mehr wissen. Ich soll BLOß auf die Katzen aufpassen.

Es tut weh … obwohl ich genau mit sowas gerechnet hatte. Nicht unbedingt damit, dass ich die Polizei rufen muss, aber damit, dass sie ausflippen wird. Mein Freund ist schockiert, ich selbst kann mich kaum halten. Ich hör nur von ihn und meinen Vater, dass ich nichts falsch gemacht habe. Ich gehe meinen Weg; und ein bisschen Egoismus gehört nun mal dazu.

Vielleicht wird es irgendwann ein ruhiges Gespräch geben. Aber nach dem Ganzen möchte weder Mutter noch ich den Kontakt zueinander.

Abstand ist nun wohl das Schlüsselwort.

Elena--
 

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25. Juni um 19:56

das tut mir leid, dass du da durch musstest. trotzdem ist es gut, dass du das getan hast!
und gut, dass du auch deine kätzchen hast.
ja, ich denke jetzt tut erstmal abstand gut. wie es denn weiter geht wird die zeit zeigen.

ich wünsche dir alles gute!

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26. Juni um 7:51

Ja ich weiß, dass ich richtig gehandelt habe !

Hätte ich das nicht, würde ich meine beiden Katzen niemals mehr zu Gesicht bekommen.
Es reicht ohnehin schon, wie Mutter jetzt ist...

Denn gestern hat sie meinen Freund eine Nachricht geschrieben, dass er Hausverbot in ihren Haus hat. Und sie ihn für alles die Schuld gibt, was passiert ist. Sie hasst ihn dafür, dass er mich ihr (angeblich) entfremdet hat.

Und ich darf meine Bücher nur abholen, wenn sie da ist. Da sie sehen will, wer in ihren Haus ein uns ausgeht.
Ich darf meinen Vater mitnehmen. Aber meinen Freund will sie nicht mehr sehen.

Es ist unfair, wie sie nun ist. Aber Typisch meine Mutter.
Genau aus diesem Grund habe ich alles heimlich organisiert und wollte die Katzen unbedingt Samstag mitnehmen.

Nun kann ich gucken, wann die Madame Zuhause ist und ich meine Bücher holen kann... ich möchte es diese Woche noch irgendwie hinbekommen.

Danach will ich die Frau nicht mehr sehen.
 

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28. Juni um 7:11

Hallo ihr Lieben !

Gestern habe ich zusammen mit meinen Vater die Bücher geholt.

Mutter wollte wieder mit irgendwelchen Vorwürfen anfangen, doch ich konnte sie herbremsen.

Fürs Erste möchte ich jetzt endlich zur Ruhe kommen. Einfach runter fahren von den ganzen Stress. Mich um meine Beziehung, beide Katzen und die neue Wohnung kümmern.

Ich bin echt fertig... aber na ja, das wird schon werden ...

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29. Juni um 17:07
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben !

Ich habe die letzten Wochen bereits damit verbracht mit Freunden, Arbeitskollegen und meinen Freund zu reden… war letzte Woche sogar bei einer Kartenlegerin, weil ich total verzweifelt bin.

Es ist so:

Mein Freund und ich werden in Kürze Beide 22 Jahre alt. Wir sind seit 11 Monaten zusammen und ziehen in nicht mal mehr zwei Wochen zusammen. Er ist meine bisher längste Beziehung und ich weiß, mit ihn möchte ich meine Zukunft verbringen. So sicher wie mit ihn habe ich mich noch nie gefühlt !
Deshalb bin ich auch schon, seit wir zusammen gekommen sind, damit beschäftigt um meine Beziehung und mein Glück zu kämpfen. Und das gegen meine eigene Mutter !

Denn leider ist es so, dass meine Mutter unter Depressionen leidet und dafür auch pflanzliche Medikamente nimmt. Sie hat eine stark ausgeprägte Kontrollsucht und sorgt dafür, dass sie immer die Zügel in der Hand hält. Sie hat nur noch meinen großen Bruder und mich, seit der Trennung und Scheidung meines Vaters von vor 15 Jahren. Deshalb sind wir ihr auch verdammt wichtig und sie möchte uns nicht verlieren.

Doch wie es eben so ist, habe ich mit 18 Jahren meine Ausbildung begonnen, den Führerschein gemacht und wurde dadurch immer selbstständiger. Habe angefangen, mich von meiner Mutter zu lösen. Mein Freund ist nur der I Punkt oben drauf. Denn ich rede, bespreche und grüble inzwischen nur noch mit ihn und nicht mehr mit meiner Mutter. Verbringe jeden Tag und Nacht meine Zeit mit ihn. Was für mich auch vollkommen normal ist ! Ich denke, dafür führe ich doch eine Beziehung, oder nicht ?!

Meine Mutter versteht das nämlich absolut nicht. Bereits nach 4 Wochen Beziehung hat sie angefangen total am Rad zu drehen. Hatte sich psychisch so sehr rein gestresst, nur weil ich am Wochenende nicht Zuhause war, dass sie im Krankenhaus landete.
Und so extrem geht das nun schon die ganze Beziehung über. Sie hat einen ungefähren Rhythmus von vier Wochen, wo ich mittlerweile schon darauf warte, dass sie erst nicht mehr mit mir redet, dann mich anbrüllt wie sch***** sie mein Verhalten findet, in ihren Zimmer verschwindet um zu weinen und mich anschließend über eine Woche ignoriert und nicht mehr mit mir redet.
Ich muss auch dazu sagen, nachdem das etwa drei Mal so abgelaufen ist, lasse ich sie einfach. Gehe nicht mehr auf sie zu, um das zu klären oder ähnliches. Weil es ohnehin nichts bringt, sie flippt in wenigen Wochen eh wieder aus.

Das Thema dabei ist grundsätzlich das Selbe: Ich bespreche alles nur noch mit meinen Freund, nicht mehr mit ihr. Bin am Wochenende nicht Zuhause und verbringe meine Zeit lieber mit anderen Menschen. Sie kommt nicht mehr mit mir und meinen Verhalten klar.  Sie wäre mir vollkommen egal.

Was am meisten an ihren Verhalten schmerzt: Nachdem sie mich Tagelang ignoriert hat, kommt sie grundsätzlich wieder auf mich zu, wenn sie weiß, dass ich meinen Lohn bekomme…

Seit der Scheidung meines Vaters hat sie schon massive Geldprobleme. Landet mit ihren Kontostand im Minusbereich, zwei Tage nachdem sie ihren eigenen Lohn bekommen hat. Und bettelt dann bei meinen Bruder und mir, ob sie was haben kann.

Mittlerweile komme ich mir nicht mehr vor, wie ihre Tochter, sondern als bräuchte sie mich nur wegen des Geldes.

Der heftigste Streit nun war der, den wir vor dreieinhalb Wochen geführt haben. Zumindest war er für mich der Verletzendste.
Als sie mich wieder angeschnauzt hatte, warum ich übers Wochenende nicht Zuhause war. Daraufhin hatte ich ihr eine lange Nachricht geschrieben, dass ich erwachsen bin und werde. Und sie endlich lernen muss, das zu akzeptieren. Darauf hatte sie mir zwei heftige Nachrichten geschrieben, im Großen und Ganzen mit dem Inhalt: Sie findet es schade, dass ich mich bei ihr wohl nicht Zuhause gefühlt habe. Dann ist sie nun eben nicht mehr meine Mutter. Sie hat kapiert, dass ich sie nicht mehr brauche. Sie hat es früher auch geschafft, Familie und Beziehung unter einen Hut zu bringen.
Außerdem hatte sie mir ein Bild geschickt mit folgenden Text: Jemand fragte mich ob ich dich kenne. Millionen von Erinnerungen schossen mir durch den Kopf und ich flüsterte „Nicht mehr“

Seitdem bin ich so maßlos enttäuscht und verletzt von ihr, dass ich nicht in der Lage bin, auch nur ein Wort mit ihr zu reden. Ich bekomme den Mund einfach nicht in ihrer Gegenwart auf, selbst wenn ich wollte. Gehe ihr mit purer Absicht aus den Weg. Und wenn ich das mal nicht schaffe und sie mich anspricht, tue ich so, als wäre sie nicht da.
Diese Nachrichten waren einfach zu viel für mich. Seit dem sehe ich sie nicht mehr als meine Mutter an.

Ich hasse ihr Verhalten. Ich hasse, dass sie einfach nicht verstehen will oder kann, dass ihre Tochter erwachsen wird. Ich hasse, dass sie nicht auch nur ein einziges Mal fragt, seit ich meinen Freund habe, wie es mir mit ihn geht. Ob ich glücklich bin. Sondern – wie immer – nur an sich selbst denkt. Ihre Welt dreht sich nur um SIE, SIE, SIE. Und damit macht sie mich kaputt.

Meine Mutter (und mein Bruder) sind die einzigen Personen, die noch nichts davon wissen, dass ich zu meinen Freund ziehen werde. Obwohl es diejenigen sind, mit denen ich in den Haus lebe, welches wir von meiner Oma geerbt haben.

Die Eltern meines Freundes wissen Bescheid, immerhin ziehe ich in deren Haus mit ein (mein Freund hat dort seine eigene Wohnung). Sämtliche Arbeitskollegen und auch unsere Freunde wissen davon. Und mein Vater, zu den ich seit Wochen hinter den Rücken meiner Mutter fahre, um mit ihn über alles zu reden.

Und warum ? Weil ich Angst davor habe, es meiner Mutter zu sagen. Sie flippt seit Anfang meiner Beziehung ständig aus, NUR weil ich übers Wochenende nicht zuhause bin. Wie reagiert sie dann auf diese Nachricht ???
Ich habe zwei Katzen, die ich unbedingt mit zu meinen Freund nehmen möchte. Und ich habe Angst, dass meine Mutter die Beiden vor lauter Wut aus lässt … deshalb habe ich auch beschlossen, meine beiden Pelzknäule erst zu meinen Freund zu bringen und danach zusammen mit ihn meiner Mutter den Auszug zu beichten. 

Ein Heute auf Morgen Auszug sozusagen … Nun frage ich mich aber ständig, ob es richtig so ist. Ich stelle mir immer wieder vor, wie schön es wäre, offen mit meiner Mutter darüber reden zu können. Wie sie mir hilft, meine Sachen zu packen. Es könnte so schön sein … nur leider wird sie von ihren Depressionen gesteuert. Unser Verhältnis war, bevor ich 18 Jahre wurde so viel besser. Und würde ich auf ewig ein kleines Kind bleiben, das tun, was sie von mir will und nach ihren Kopf gehen, würde sie auch nicht so mit mir umgehen und mich nicht ständig ignorieren.

Es tut weh. So gerne würde ich mich einfach nur darüber freuen, dass ich bald mit meinen Freund zusammen wohne. Doch die Angst davor, meiner Mutter zu sagen, dass ich ausziehen werde, plagt mich heftig. Es macht mich echt irre. Ich kann mich nicht entspannen, egal, ob ich bei meinen Freund bin, in der Arbeit oder unterwegs mit Freunden.
Nun schreibe ich in dieses Forum … kann jemand die Gesamtsituation irgendwie beurteilen und mir einen Rat geben ?

Vielen Dank schon mal !
 

immerhin ziehe ich in deren Haus mit ein ....  
oje  oje

von der Mutter weg.... und jetzt kommt die Schwiegermutter 

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29. Juni um 18:50
In Antwort auf claudia0084

immerhin ziehe ich in deren Haus mit ein ....  
oje  oje

von der Mutter weg.... und jetzt kommt die Schwiegermutter 

Nicht jede schwimu ist der Horror 

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30. Juni um 9:56
In Antwort auf nyx444

Nicht jede schwimu ist der Horror 

das sag ich ja nicht.  aber 2 Generationen unter einem Dach geht selten gut.

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2. Juli um 15:43

Ich glaub wichtig ist erst mal nach vorne zu blicken und endlich Abstand zu Deiner Mutter
zu gewinnen. Uns allen tut Ihre Krankheit wahrscheinlich leid, aber Du musst zuerst an Dich denken und das Beste für DEINE Zukunft tun.
Ich wohne auch noch bei meinen Eltern in einer Einliegerwohung mit meinem Freund zusammen und es klappt, also Kopf hoch !

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3. Juli um 7:29

Hallo Elena.

Bei alldem geschriebenen sind mir einige Punkte aufgefallen, die wahrscheinlich nur mich stören... Trotzdem bitte ich dich, darüber noch nachzudenken.

Ihr seid jetzt knapp 1 Jahr zusammen, das ist deine "längste Beziehung".
Ist doch nicht allzu lang, oder? Und auch wenn du das jetzt als Die Große Liebe siehst, kann es in 3 Jahren anders sein...

Deine Mutter kann krank sein oder unter irgendwelcehm Wahn leiden, doch bleibt sie deine Mutter. Und meistens ist es so, dass die Menschen sich im Laufe der Zeit wieder versöhnen, spätestens dann, wenn die Kinder selbst eine Familie haben, mit Kids&Katz, und den damit verbundenen Problemen.
Bitte sei nicht allzu hart mit ihr. Jeden Tag den du sie siehst, kann der letzte sein. Und danach hast du keine Chance mehr, ihr zu sagen, dass du sie (trotz alldem) liebst.
Das tust du doch, oder?

Du sprichst von deinen Katzen liebevoller, als von dieser Frau... Mag sein, dass sie jetzt nicht so ist, wie du sie gerne hättest. Vielleicht hat sie ihre Gründe, die du nicht kennst.
Doch wenn auch nicht, ist dir eures gemeinsames Leben bisher nicht mal einen guten, würdigen Abschied Wert?.. Du kannst ihr Verhalten/Benehmen nicht ändern, deinen eigenen aber schon. Musst das nur wollen...

Lebe dein Leben, mit deinem Partner. Und versuche soweit es geht, die Eltern im Herzen zu behalten. Vieles kann sich ändern in 5 oder 15 Jahren, auch eure Einstellung zu den Entscheidungen und Worten von heute. Mache bitte nicht mehr kaputt, als unbedingt notwendig...

Viel Glück und Erfolg!

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