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Multi-Kulti im Kindergarten ?

25. November 2004 um 21:12 Letzte Antwort: 29. November 2004 um 8:01

Jahrelang war Multi-Kulti in (mehr oder weniger). Nun steht aber die Anpassung der Ausländer an deutsche Normen auf der Tagesordnung. Meint wenigstens Herr Stoiber. Was bedeutet das beispielsweise auf den Kindergarten mit hohem Anteil an Ausländerkindern bezogen ? Sollen die kleinen Moslems jetzt dort Schweinefleisch essen ? Das wohl doch eher nicht. Obwohl: Sicher verteuert ein zweites Essen für Moslemkinder die Gesamtkosten und drückt damit auf den Geldbeutel aller Eltern. Oder es muss die Toilette umgebaut werden, weil Kinder bestimmter Nationen nicht gern in einem Raum mit anderen Kindern pinkeln (Darauf bestehen wenigstens deren Eltern). Prinzipiell denke ich, mit dem Deutschlernen das ist schon richtig, ansonsten soll jeder machen was er für richtig hält, solange er keinen anderen damit belästigt. Mich belästigt zum Beispiel ein Kopftuch nicht, auch nicht bei der Kindergärtnerin. Aber: Warum zieht sich der kleine Türke im Planschbecken nicht aus und meine Tochter soll sich (vor ihm) ausziehen ? Oder sehen wir das Thema doch mal progressiv: Wenigstens angeblich lassen Väter aus bestimmten ländern ihre Frauen nicht zum Elternabend, sondern meinen dort hinzugehen wäre allein ihr Recht. Da wäre es doch durchaus fortschrittlich für bestimmte Nationen zu bestimmen, dass hier nur die Mütter zum Elternabend kommen dürfen. Familien, die dagegen verstoßen, werden ausgewiesen. Ein wirksamer Beitrag zur Stärkung der Rechte der Frau ...

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25. November 2004 um 23:11

Warum nicht
Also, ich habe durchaus positive Erfahrungen mit ausländischen Kindern (und deren Eltern) in der Kita. Und der positive Effekt, wenn ausländische Kinder in die Kita gehen, ist noch, dass sie dort ganz spielerisch deutsch lernen (auch wenn zu Hause nicht oder nicht immer deutsch gesprochen wird).

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27. November 2004 um 9:13

Finde ich auch
mein Mann ist ja auch Moslem. Aber ich bin auch der Auffassung, daß wir in Deutschland leben und deshalb gebe ich meinem Sohn auch Schweinefleisch wenn es sich ergibt (Weihnachtsmarkt- mal ein Würstchen oder so), der Kleine wird NICHT beschnitten und ich werde auch nie ein Kopftuch tragen etc. Weihnachten feiern wir natürlich auch.
Meine Erfahrung mit den Türken in der Verwandtschaft ist auch, daß diese sich gar nicht integrieren wollen, sie halten immer Abstand.
Es gibt ja den Begriff der türkischen Parallelgesellschaft. Die gibt es wirklich und ich habe auch keine Idee, wie man beide Gesellschaftsformen unter einen Hut bringen soll.
Viele Grüße
Kalani

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29. November 2004 um 8:01

Stimme Dir voll zu...
also ich denke auch, daß es schon gut ist, wenn man Multi-Kulti schon im Kindergarten hat. Die Kinder lernen mit den anderen Kulturen umgehen und finden sie nicht als "sonderlinge". Soweit es geht, sollten auch alle ihre "restriktionen" einhalten können, was aber nicht heißt, daß sich tausende Kinder auf 10 Kinder umstellen müssen. Wie du schon geschrieben hast: wenn es schweinefleisch gibt, sollen die Eltern ihrem Kind halt was anderes einpacken. Wenn mein Kind kein Rosenkohl essen will, dann ißt es halt Kartoffeln und Fleisch und keines von dem Gemüse. Wenn die Kinder nackig baden und eins unbedingt ein Baho braucht, na mein Gott, soll es doch. Die Kinder halten schon nicht hinterm Berg mit ihrer Meinung. Prinzipiell ist es auch für due Ausländischen Kinder gut im Kindergarten zu sein, so lernen sie auch deutsch un der arme Lehrer in der Grundschule hat es vielleicht etwas leichter, wenn nicht mehr nur 20% ihn überhaupt verstehen können.

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